# Immer mehr heiße Tage in der Region: Wie sich unsere Sommer in 50 Jahren verändert haben
**Neustadt a.d. Aisch, Markt Erlbach und Emskirchen – Ein Blick auf 50 Jahre Wetterdaten zeigt, wie sich die Zahl der heißen Tage in unserer Region entwickelt hat.**
Sommer und Hitze hat es natürlich auch früher gegeben. Entscheidend ist deshalb nicht die Frage, ob es vor 40 oder 50 Jahren schon einmal mehr als 30 Grad hatte. Entscheidend ist, **wie häufig solche Temperaturen inzwischen auftreten**.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bezeichnet einen Tag als „Heißen Tag“, wenn die Tageshöchsttemperatur mindestens 30,0 Grad Celsius erreicht. Für einen langfristigen Vergleich eignen sich die Daten besonders gut, weil der DWD die Werte flächendeckend in einem Raster von einem Kilometer berechnet.
NaAZA hat deshalb die Jahre **1976 bis 2025** für **Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach und Emskirchen** betrachtet.
## Drei Orte – eine Entwicklung
Die drei Orte liegen nur wenige Kilometer auseinander, unterscheiden sich aber in ihrer Lage. Neustadt liegt mit rund 290 Metern deutlich tiefer im Aischtal, während Markt Erlbach auf knapp 400 Metern Höhe liegt. Emskirchen befindet sich dazwischen. Dadurch können sich die absoluten Zahlen heißer Tage durchaus unterscheiden.
Für die langfristige Betrachtung ist jedoch vor allem die Entwicklung interessant: Wie häufig kamen Temperaturen von mindestens 30 Grad früher vor – und wie häufig erleben wir sie heute?
**[Hier kommen nach der vollständigen DWD-Auswertung die konkreten Ergebnisse und Unterschiede der drei Orte hinein.]**
## Ein einzelner heißer Sommer beweist noch keinen Klimawandel
Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Wetter und Klima. Ein besonders heißes einzelnes Jahr kann auch in einer insgesamt kühleren Klimaperiode auftreten. Ebenso kann es heute weiterhin vergleichsweise kühle Sommer geben.
Erst die Betrachtung vieler Jahrzehnte macht einen klimatischen Trend sichtbar.
Genau deshalb ist der Vergleich über 50 Jahre aussagekräftiger als die Erinnerung daran, dass es „früher auch schon heiße Sommer gab“.
## Was bedeutet das für unsere Region?
Mehr heiße Tage sind nicht nur eine Frage des persönlichen Wohlbefindens. Längere und häufigere Hitzeperioden betreffen unter anderem ältere und gesundheitlich belastete Menschen, Landwirtschaft und Wälder sowie den Wasserhaushalt.
Auch Aurach, Zenn und Aisch reagieren auf längere trockene und heiße Perioden. Hohe Verdunstung und gleichzeitig geringe Niederschläge können niedrige Wasserstände zusätzlich verschärfen.
Für Städte und Gemeinden stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie Orte mit mehr Schatten, Bäumen, Grünflächen und einer angepassten Gestaltung auf heißere Sommer vorbereitet werden können.
## Die Zahlen machen die Veränderung sichtbar
Über das Wetter eines einzelnen Sommers kann man diskutieren. Eine über Jahrzehnte geführte Messreihe liefert dagegen einen wesentlich besseren Blick auf die langfristige Entwicklung.
Und genau deshalb lohnt sich der Blick zurück auf die vergangenen 50 Jahre: Nicht die Frage **„Gab es früher auch 30 Grad?“** ist entscheidend.
Die entscheidende Frage lautet:
**Wie oft gab es diese Temperaturen früher – und wie oft gibt es sie heute?**
_Quelle: Deutscher Wetterdienst (DWD), Climate Data Center. Als „Heißer Tag“ gilt ein Tag mit einer Tageshöchsttemperatur von mindestens 30,0 °C._

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Fünf Tage Kirchweih, Musik, Festzelt, Fahrgeschäfte und jede Menge fränkische Kerwa-Tradition: Vom **Freitag, 28. August, bis Dienstag,


