Neues aus Diespeck:

Dringende Renovierung im Kinderhort benötigt

+ Renovierungsnotwendigkeit im Kinderhort

* Finanzielle Last ohne Fördermittel
* Diskussion über langfristige Investitionen

**Diespeck: Renovierungsdebatte im Kinderhort sorgt für Diskussionen im Gemeinderat**

Es tut sich was im Diespecker Kinderhort! Doch nicht nur der Fortschritt, sondern vor allem die Kosten sorgen für hitzige Diskussionen im Gemeinderat. Aber worum geht es genau?

Der Kinderhort, der sich im Gebäude der Stickerei Müller befindet, benötigt dringend Renovierungen. Architekt Werner Schad stellte drei Varianten zur Renovierung vor. Doch hier der Haken: Keine dieser Varianten ist förderfähig. Das bedeutet, dass die Kosten die Gemeindekasse belasten würden. Ein Problem? Vielleicht. Eine Herausforderung? Ganz bestimmt!

Warum ist die Renovierung jetzt so dringend? Neben dem dringenden Bedarf an zusätzlichen Toiletten, hat das Landratsamt auch strenge Auflagen zum Brandschutz in den WC-Räumen auferlegt. Ein Personal-WC muss her, die Küche und der Hausaufgabenraum warten ebenfalls auf frischen Wind. Summe der Kosten? Stattliche 850.000 Euro. Der Haken: Keine staatliche Förderung in Sicht.

Bürgermeister Markus Helmreich gab zu verstehen, dass er die Verwaltung gebeten hat, die kostengünstigste Lösung zu finden. Gemeinderätin Carola Grimm äußerte derweil Zweifel über die fortlaufenden Investitionen in ein fremdes Gebäude. „Das Geld läppert sich auch zusammen“, betonte sie.

Eine andere Perspektive brachte Roland Schmidt ins Spiel. Könnte ein größerer Ausbau die Förderfähigkeit zurückbringen? Oder aber, wie Georg Grimm es sah: Wäre ein neuer Schulneubau nicht die Gelegenheit, den Kinderhort dort unterzubringen?

Letztlich entschied sich der Rat, zunächst das Allernötigste im bestehenden Hort zu investieren und neue Berechnungen zu verlangen. Die Fraktionsvorsitzenden sollen nochmals beraten, um den bestmöglichen Weg zu finden.

Um mehr über die Herausforderungen und Lösungen für Kinderhorte zu erfahren: Ein Kinderhort ist ein Ort, der für Kinder der ersten bis vierten Klasse pädagogische Betreuung bietet – nach der Schule und oft auch in den Ferien. Solche Einrichtungen sind entscheidend für berufstätige Eltern, da sie die Entwicklung der Kinder in einem sicheren Umfeld fördern. Doch auch hier gilt: Planung und Finanzierung sind entscheidend.

Was denkt ihr? Soll die Gemeinde weiter in das bestehende Gebäude investieren oder auf einen Neubau setzen? Diskutiert mit uns!

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