Markt Erlbach
Streit, Schnee und Schlitten! Eigentlich wollten alle nur Spaß im Schnee – doch dann flogen die Fäuste. Am Schlittenberg in Buschhorn ging’s am Sonntag ordentlich zur Sache!
Worum geht’s?
Ein gemütlicher Familienausflug auf den Schlittenberg endete mit Prellungen, Tränen und einer Anzeige – und das vor den Augen von Kindern.
Was ist passiert?
Am Sonntagnachmittag gegen 16:55 Uhr eskalierte in Markt Erlbach am beliebten Rodelhang plötzlich ein Streit. Eine vierköpfige Familie (Eltern im besten Alter und zwei Teenager) gerieten mit einem 35-jährigen Schlittenfahrer aneinander. Aus verbalen Schimpfereien wurde schnell eine Prügelei. Ergebnis: Alle verletzt, Hämatome im Gesicht, Prellungen am Hals, zerrissene Jacke. Es fielen Beleidigungen, es wurden sogar Drohungen ausgesprochen.
Die Polizei rückte an, nahm die Personalien auf. Nun wird gegen alle Beteiligten ermittelt – wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung. Zeugen können sich bei der Polizei Neustadt Aisch unter 09161/88530 melden.
Hintergrund aus der Region:
Immer mehr Polizeiinsätze in Mittelfranken wegen Streitigkeiten auf öffentlichen Plätzen – laut Polizeistatistik nehmen gerade unter saisonbedingtem Stress (wie an Winterausflugstagen) kleinere Eskalationen zu. Warum? Dichtes Gedränge, angespanntes Nervenkostüm nach dem langen Winter, erhitzte Gemüter – und schon kracht’s auch beim Rodeln.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Autsch: Wenn der Friede mit dem Schlittenberg talwärts rauscht“**
Manche Dinge kann man nicht rodeln lassen – schon gar nicht die Nerven. Während wir sonst jubelnd den Hang runterrutschen, prallen hier Frust, eingeklemmte Hoffnung auf Schneespaß und ein bisschen zu viel Energie wie zwei Schlitten auf einer Eisbahn frontal aufeinander. Fazit: Handschuhe anbehalten, für den erhitzten Kopf bringt Schnee taufrische Abkühlung – und vielleicht reicht das nächste Mal ein Tief durchatmen, bevor die Fäuste schneller sind als der Schlitten.
Ansonsten: Wenn ihr schon die Wut runterschluckt, lasst wenigstens den Tee auf dem Berg oben. Weniger heiß – für alle!
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