Neue Gips-Recyclinganlage:

Frischer Wind für Neuhof an der Zenn!

+ Gipsrecycling-Anlage in Neuhof geplant

* Kooperation Knauf und BSR Ingolstadt
* Auswirkungen des Kohleausstiegs auf Gipsversorgung

Neuhof an der Zenn, Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

Endlich gute Nachrichten für alle Bauherr:innen – und das mitten aus Mittelfranken! Bauen wird grüner, Gips bleibt bezahlbar, und Neuhof an der Zenn kommt ins Rampenlicht! Was hinter dem Riesenprojekt steckt, das sogar unsere Nachbar:innen aufhorchen lässt, erfahrt ihr jetzt.

Worum geht’s? Kurz und knackig: Die Firma Knauf startet zusammen mit der BSR Ingolstadt ein echtes Recycling-Mammutprojekt. In Neuhof an der Zenn entsteht in den kommenden Jahren eine neue Anlage, die sogenannten Recyclinggips aus alten Bauwerken gewinnt – und damit Grundstoff fürs nächste Eigenheim von nebenan liefert. Los geht’s mit dem Bau der Anlage schon diesen Sommer, Anfang 2027 soll sie laufen.

Was, wann, warum, wieviel? Der Kohleausstieg haut nicht nur den Strommarkt um, sondern auch die Baustoffversorgung: Der sogenannte REA-Gips (ein Nebenprodukt aus Kohlekraftwerken) fällt bis spätestens 2038 komplett weg. Die Lösung: Wir recyceln alten Gips aus Baustellen und Rückbau. So bleibt Baustoff bezahlbar und die Umwelt geschont. Besonders clever: Die recycelten Gipsplatten rollen direkt zu den rund 50 Kilometer entfernten Produktionsstätten von Knauf – kurze Wege, große Wirkung!

Klingt nach Zukunftsmusik? Die Zahlen sprechen für sich: Knauf zählt zu den größten Baustoffproduzenten der Welt, beschäftigt 43.500 Leute und ist in über 90 Ländern aktiv. Aber keine Sorge, der neue Jobmotor für Mittelfranken dreht erstmal im kleinen Gang: Wenige Arbeitsplätze, aber große Techniksprünge. Perspektive für die Region gibt’s trotzdem – und wir bleiben dran!

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Gips, Gips, Hurra! – Oder: Wie man in Neuhof aus Abriss Gold macht“**
Stellt euch vor, man könnte aus kaputten Wänden wirklich bares Geld machen. Willkommen im Zenn-Tal, wo ab 2027 niemand mehr den Putz bröckeln sieht, sondern pure Zukunft darin wittert. Während sich die großen Politiker:innen in Berlin noch fragen, ob man Klimaschutz eigentlich auch in den Kalender einträgt, sagen wir: Neuhof macht einfach. Recycling statt Raubbau – klingt ja fast, als hätten sie hier verstanden, dass Müll nun wirklich der Rohstoff von morgen ist. Next Stop: Gipskarton-Startup im Jugendzentrum? Nur Mut, Mittelfranken!

Noch mehr frische Neuigkeiten, spannende Hintergründe und echte Geschichten aus der Region gibt’s auf unserer Facebook-Seite und auf Instagram – diskutiert mit und bleibt dran bei „Neues an Aurach Zenn Aisch“!

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