Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Diespeck, Hagenbüchach, Neuhof an der Zenn
Flocken, Frust, Frostbeulen! Kaum fällt Schnee, geht’s bei uns ab wie beim Fußball: Die einen jubeln, die anderen pfeifen sich schon den ersten Nerventee rein. Und alle fragen sich – schön oder schlicht der totale Stress?
Worum geht’s? Schnee: Das große Gefühl zwischen Glitzer und Genervtheit. Die einen rennen raus und bauen Schneemänner, die anderen denken beim Streuen an den nächsten Bandscheibenvorfall. In Mittelfranken kommt der Winter regelmäßig wie eine Mischung aus Winterwunderland und Pannenchaos.
Der Winter hat zwei Seiten: Für Schneefans ist alles wie im Bilderbuch. Glitzernde Landschaft, heiße Schokolade und Kinder mit roten Backen – einfach herrlich. Spaziergänge knirschen, die Welt wirkt sanft und friedlich. Für alle, die gern rodeln oder mal wieder einen Engel in den Schnee drücken wollen: Jackpot.
Und dann der Realismus-Schock für alle Alltagspendler:innen und Hundebesitzer:innen: Die Einfahrt zugeparkt, die Bahn fällt aus – und das ausgerechnet zum x-ten Mal, weil „plötzlich Weiche eingefroren“. Auf dem Parkplatz tanzt ihr Pinguin – Bäckertüte am Boden, Laune im Keller. Wer heute auf die B470 will, braucht nicht nur Geduld, sondern auch Nerven und ein Wörterbuch für brandneue Schimpfwörter. Winterdienst? Läuft – ungefähr so zuverlässig wie die Kaffeemaschine beim 1-Euro-Frühstück. In Wilhelmsdorf kann Schneeräumen im Zweifel auch vor der Bäckerei enden.
Kurz: Der mittelfränkische Winter hat immer einen Dreh ins Abenteuerliche. Bahnstreik? Schnee. Bus kommt gleich? Auch Schnee. Hauptsache, man hat wieder Gesprächsstoff bei der Tankstelle, beim Bäcker oder auf dem Bürgersteig.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Schneeflocken: Die Schwiegermutter des Wetters**
Winter in Mittelfranken, Leute – da kriegt der Ausdruck „weiße Woche“ plötzlich einen ganz neuen Dreh. Die Bahn? Wird jedes Jahr wieder überrascht, als hätte man ihr einen Fake-Kalender geschenkt. Autofahrer:innen benehmen sich, als hätten sie zum ersten Mal ein Lenkrad gesehen. Und wir alle stapfen durch den Alltag, als wäre das ein Slalomlauf bei der Gaudi-Olympiade.
Und was bleibt? Ob ihr Schnee liebt oder hasst – wirklich Stimmung macht er am Ende für uns alle. Hauptsache, man kann sich beim Schneeschippen einmal mehr mit dem Nachbarn über alles und nichts aufregen, bis dass der nächste Tauwetter kommt.
Also: Schnappt euch Schippen und Humor – wird schon werden!
Jetzt seid ihr dran: Team Schneemann oder Team Sofa? Postet uns Fotos eurer Schneekunstwerke oder Einfahrts-Abenteuer auf Facebook oder Instagram – und diskutiert mit uns kräftig weiter! Mehr Geschichten aus Mittelfranken findet ihr auch dort – wir freuen uns auf euch!



