Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Achtung, Mittelfranken: Der Winter ist wieder da – und das so heftig wie selten! Schneemassen, Chaos, aber zum Glück: keine Katastrophen. Wer gestern früh ins Fenster geschaut hat, wusste sofort – heute wird’s spannend. Wir erzählen euch, wie die Region den heftigsten Schneetag des Jahres überstanden hat.
Worum geht’s?
In der Nacht zum Montag fiel so viel Schnee wie seit Jahren nicht mehr – betroffen: Ganz Mittelfranken! Straßen glitschig, Schulen dicht, die Räumdienste im Dauereinsatz. Und: Trotz allem blieb das große Drama aus.
Das Wichtigste kurz und knapp:
– Polizei Neustadt und Bad Windsheim melden: Mehrere Unfälle, kaum Personenschaden. Meist waren Blechschäden das Schlimmste.
– Früh um 4:25 Uhr der erste Crash bei Markt Bibart, ein Vater samt Kind später bei Bad Windsheim im Graben (zum Glück nix passiert!). Einige Lkw blockierten Straßen – Sperrungen auf B8, Mailheimer Steige bei Ipsheim, Marktbergeler Steige.
– Räumdienste schoben im Rekordtempo: In Neustadt/Aisch schon morgens um 3:30 Uhr mit 24 Menschen und allem, was Ketten, Schaufeln und Räumschilder hatte, im Einsatz! Kreisstraßen wurden viermal geräumt.
– Aufgepasst auf Schneebruch! Umgestürzte Kiefern in Unterstrahlbach und viele Bäume blockierten zeitweise die Straßen.
– Der Unterricht fiel im Landkreis aus – auch am Dienstag gab’s keine Schule. Die Schulbusse fuhren nicht, eine Notbetreuung wurde kaum gebraucht.
– Stromausfall in Dachsbach & Uehlfeld wegen umgestürztem Baum, Müllabfuhr heute totalausfall, Abholung läuft erst in den kommenden Tagen nach.
– Zwei Skilifte spontan geöffnet: Wintersport direkt vor der Haustür in Burgbernheim und am Neuhöfer Kolmberg.
Hintergrund:
Solch massive Schneefälle kommen in Mittelfranken selten vor. Die letzten Jahre waren milde, diesmal lag Anwohner:innen im wahrsten Sinne nach kurzer Zeit alles zu Füßen. Die Einsatzkräfte sind vorbereitet, aber auch sie kennen die Grenzen: Trotz vollem Einsatz muss auf Arbeitszeiten geachtet werden. Und mal ehrlich: Den Winterdienst als „Held:in der Straße“ sollten wir öfter danken, denn ohne ihn sähe der Alltag ganz anders aus.
Apropos Alltag: Schule zu, keine Busse, abgesagte Gemeindesitzungen und Energieausfälle – das ist alles nicht schön. Aber es zeigt auch, wie viele Menschen sofort einspringen, helfen, organisieren – von Bauhof über Feuerwehr bis Räumdienst. Gemeinschaftsgefühl pur – nicht nur an der Zenn!
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Mittelfranken im Schneemodus – wie der Akku, der immer im falschen Moment lädt“
Erst will die Region den Winter nie, dann kommt er im XXL-Paket – und alle drehen durch wie beim letzten Dosenravioli-Sonderangebot. Die einen schippen Schnee, die anderen schieben Panik, und wieder andere – wir schauen euch an, liebe Müllabfuhr – machen einfach mal Pause. Im Ernst: Wir sollten die Thermounterwäsche rauslassen, das deutsche Demuts-Jammern neu erfinden und den Räumdiensten ’nen warmen Apfelstrudel vorbeibringen. Falls ihr euch fragt, ob’s jetzt endlich Frühling wird: Bei der nächsten Wetterapp erst mal Kaffee holen.
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