Neustadt an der Aisch
Sensations-Alarm: Postfiliale Neustadt – gibt es sie bald wirklich wieder? Hoffnung glimmt auf! Doch die Sache ist ein ziemliches Hin und Her…
Worum geht’s? Neustadts Postfiliale in der Bamberger Straße könnte wohl doch bald wieder öffnen. Aber nur, wenn sich endlich jemand findet, der dort arbeitet – und die Öffnungszeiten sind alles andere als berauschend.
Was ist passiert?
Viele Bürger:innen in Neustadt an der Aisch kennen das Trauerspiel schon zu gut: Erst schloss die Post in der Alleestraße für immer die Tür, dann sollte endlich eine neue Filiale gegenüber der alten Buchhandlung eröffnet werden. Nur blöd: Nach einem vielversprechenden Start kam die Pleite – der Betreiber fiel monatelang krankheitsbedingt aus. Auf einmal war die Filiale zu. Briefe? Pakete? Alles wieder Stress pur für die Leute in der Stadt.
Da griff Bürgermeister Klaus Meier ein. Nach viel Gekungel und großem Einsatz schien ein Nürnberger Unternehmer einzuspringen. Hoffnung überall, man war schon kurz vorm Öffnen! Und dann: neue Irritationen, ein Rückzieher, das übliche Kuddelmuddel, und Neustadt stand wieder ohne Poststelle da.
Doch jetzt, mit voller Wucht: Die Post schickt eine Delegation ins Rathaus! Die Botschaft: Wir machen wieder auf – sobald wir Personal finden. Die schlechte Nachricht: Nur zwei Stunden am Tag, von Montag bis Samstag – ein reines Notprogramm. Vielleicht klappt’s ja mit Job-Sharing zusammen mit der Diespecker Filiale, die nur zwei Stunden täglich geöffnet ist.
Und das alles soll nur eine Übergangslösung sein – irgendwas Besseres sei in Planung, aber niemand weiß was oder wann.
Fakten:
Die Versorgung mit Postdienstleistungen sorgt in vielen ländlichen Regionen für Ärger. Die Deutsche Post argumentiert mit Personalmangel und hohen Kosten. Gerade für ältere Bürger:innen sind wohnortnahe Filialen aber wichtig – sie können nicht mal eben zum nächsten Paketshop radeln. Laut Bundesnetzagentur gibt’s einen gesetzlichen Auftrag zur Grundversorgung, aber in der Realität hängen kleinere Orte oft in der Luft.
Zusammengefasst: Neustadt bekommt die Poststelle (vielleicht) zurück – für maximal zwei Stunden pro Tag. Naja… immerhin ein Lichtblick.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Briefgeheimnis: Wo ein Wille, da ein Wartezimmer!“**
Klar, zwei Stunden am Tag ist wie ein Wochenmarktstand, an dem’s nur Gurkensalat und Brot von gestern gibt: Hauptsache, irgendwas steht da rum! Dass Großunternehmen wie die Post Konferenzen im Rathaus brauchen, um eine Basisdienstleistung anzubieten, erinnert an Beamtenbürokratie im Vierschritt. Aber hey, alte Menschen sollen schließlich mobil bleiben – oder eben besonders schnell laufen, damit sie das 2-Stunden-Zeitfenster nicht verpassen.
Wir halten fest: Eine Filiale ist besser als keine. Und schon jetzt freuen wir uns, wenn die Post mal wieder einen ihrer berühmten Zettel raushängt: „Sind gleich wieder da – oder auch nicht.“
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