Hagenbüchach – Ihr wollt wissen, wer euer Dorf künftig rockt? Es wird spannend, es gibt vier Listen und gleich zwei wollen Bürgermeister: Wer holt das Zepter in Hagenbüchach?
In der 2000-Einwohner:innen-Gemeinde wird es bei den Kommunalwahlen 2026 richtig lebendig: Amtsinhaber David Schneider (WIR-Liste) will weitermachen, Andreas Weghorn (HGB – Hagenbüchach gemeinsam bewegen) fordert ihn erstmals heraus. Außerdem sind diesmal CSU und eine Gemeinschaftsliste von SPD und Grünen dabei. Insgesamt buhlen 35 Leute um die Sitze (24 Männer, 11 Frauen – entspricht fast genau dem Schnitt im Landkreis mit 31,4% Frauenanteil).
Das Kandidat:innenteam ist jünger geworden – im Schnitt knapp unter 40 Jahre. Fun Fact: Das ist das zweitjüngste Kandidatenfeld im gesamten Landkreis! Die CSU mischt neu mit. Zwei aktuelle WIR-Räte kandidieren jetzt dort, zehn der bestehende zwölf Gemeinderatsmitglieder wollen wieder rein.
David Schneider ist sowas wie der „Dauerbrenner“: Seit 1996 im Gemeinderat, seit 2008 Chef im Rathaus, Vereinsmensch durch und durch – Feuerwehr, Sportverein, überall ist er dabei. Er verweist auf viele Projekte: Kita-Ausbau, neue Kläranlage, schnelles Internet, Bauland, Bahnhofssanierung, Unterstützung für Feuerwehr und Vereine – und jetzt soll die Innenstadt attraktiver werden. Schwerpunkt für die nächste Amtszeit: Förderung durch die Regierung kriegen und Bauland auch für Mietwohnungen schaffen.
Sein Herausforderer Andreas Weghorn, 45 Jahre, neu in der Kommunalpolitik, ist Reisemanager und Feuerwehrmann. Er will nicht nur abarbeiten, was sein muss, sondern gestalten, was möglich ist. Transparenz steht bei ihm auf dem Plan: ein öffentlicher Finanz- und Investitionsplan, damit jede:r sieht, was läuft (wetten, das bringt manche Wohnungstür zum Klopfen?). Mehr Bürger:innenbeteiligung, zum Beispiel bei Ortsbegehungen, ein Jugendrat bei Bedarf, und er will Senior:innen aktiv einbinden – Erfahrung nutzen statt vergessen. Weghorn träumt auch von Co-Working-Angeboten und Start-ups in Hagenbüchach – damit alle jung und alt, online und offline zusammenfinden. Bürger-App, Info-Portal, besserer Austausch – klingt wie das digitale Upgrade für’s Landleben.
Wer am Ende im Rathaus sitzt, entscheidet ihr im März. Eines eint beide: Sie wollen eine Gemeinde, die mitmischt, beteiligt, digitaler und lebenswerter wird.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Zwei Männer, vier Listen und ganz viel Bunt – oder: Hagenbüchach macht jetzt lokalpolitisches Tinder.“**
Stellt euch vor: Ihr updatet euer Handy auf die neueste Version und plötzlich fragt das Display: Willst du Bürgermeister:in werden oder lieber nur die Kita sanieren? Genauso fühlt sich Kommunalwahl in Hagenbüchach dieses Jahr an: Swipen, scrollen, Herzchen drücken. Altbekannt? Ja – der Amtsinhaber ist quasi das lokale Betriebssystem, 18 Jahre läuft’s flüssig – aber jetzt gibt’s einen „Neustart“, wahlweise auch mal mit anderen Apps: Bürger:innen-App, Jugendrat, Co-Working statt alter Papierakten. Die CSU steht plötzlich auf der kommunalen Tanzfläche und was macht SPD/Grüne? Mischen mit. Bleibt zu hoffen, dass bei all dem Matching am Ende auch der Cache gelöscht wird – also alte Gewohnheiten. Sonst heißt’s: Same procedure as every year, Hagenbüchach! Wer was wirklich anders macht, liegt an euch – also, Daumen drauf und hingehen.
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Alle Infos zur Kommunalwahl unter: [Komunalwahl2026 – Neues an Aurach, Zenn und Aisch](https://neuesausemskirchen.de/komunalwahl2026/)



