Emskirchen. Für alle, die Emskirchen lieben – und alle, die gern wissen, wer im Rathaus das Sagen hat: Es war spannender als ein Tatort am Sonntag! Wer kriegt den Chefsessel? Und wie schlägt sich die Konkurrenz?
Dreikampf um den Bürgermeister:innen-Posten – sowas gibt’s echt nicht überall. Doch am Ende setzte sich Sandra Winkelspecht (CSU) souverän durch: Mit satten 68,4 Prozent, also 2223 Stimmen, lässt die 53-Jährige ihre beiden Mitbewerber locker hinter sich. Sie bleibt Bürgermeisterin – und ist damit die Chefin im Rathaus.
Die Herausforderer: Siegfried Schönleben von der FWG schafft es auf 17,5 Prozent (568 Stimmen) – vielleicht hat er auf mehr gehofft, aber am Ende bleibt ihm nur der Trostpreis Händeschütteln mit Freund:innen. Tristan Billmann (ÖDP/Grüne) punktet immerhin bei 14,1 Prozent (459 Stimmen) – jung, umweltbewusst und trotzdem: kein Pokal, aber viele neue Kontakte!
Mitgemacht haben viele: Die Wahlbeteiligung lag bei soliden 67,6 Prozent. Offenbar waren Bratwurst und Sofa nicht wichtiger als Demokratie! Winkelspecht feierte im Kreise ihrer Crew, zeigte sich aber „demütig“ – hey, auch Auf-dem-Thron-Sitzende können mal schwitzen. Keine Selbstverständlichkeit, dass es keine Stichwahl gab, sagte sie ehrlich. Und so kann der Rathaus-Schreibtisch neu sortiert werden: Für die CSU ziehen zehn Kandidat:innen in den Gemeinderat ein – von Helge Schneider bis Clarissa Rebel. Klar, dass die CSU mit 51,3 Prozent vorne liegt.
Die FW mit 26,8 Prozent schickt sechs Köpfe: Darunter Peter Fuhrmann und Siegfried Schönleben. Grüne/ÖDP stellen mit 20 Prozent immerhin vier: Tristan Billmann, Finn Gohlke, Iris Müller-Stahl und Andrea Wolf.
Fazit der Redaktion? Demokratie kann manchmal langweilig sein – aber diesmal war’s fast Roulette-Niveau. Frau Winkelspecht, Glückwunsch zum Chefposten! Und an alle anderen: Üben, Fahrrad fahren oder einfach mal feiern, dass Wahlen hier bei uns wenigstens spannend sind.
Emskirchen, wir haben gesprochen – jetzt seid ihr wieder dran.



