Neustadt an der Aisch – Für alle Neustädter:innen und Politik-Interessierte rund um Aurach, Zenn und Aisch: Jetzt weht ein grüner Wind durch den Rathausflur! Die Grünen schmeißen ihre Unterstützung hinter Heike Gareis (SPD). Und das, Leute, ist wie Kaffeepulver im Filter: Filtert Überraschungen raus – und bringt Würze rein!
Worum geht’s? Die Grünen in Neustadt haben kein:e eigene:n Kandidat:in ins Rennen um den Bürgermeister:innen-Job geschickt. Deshalb konzentrieren sie sich nun auf das, was sie am besten können: anderen sagen, was richtig ist. In diesem Fall sprechen sie sich knallhart für Heike Gareis (SPD) aus – mit klaren Argumenten.
Das Rezept: Das grüne Team hat in den letzten Jahren schon öfter mit Gareis zusammengearbeitet, beispielsweise wenn’s um mehr Leben in die Innenstadt ging (und man nicht nur Tauben und Leerstand zählen wollte). Jetzt zur Stichwahl heißt es: Erfahrung, Verlässlichkeit, „Menschen zusammenbringen“. Das Feuilleton-Deutsch übersetzt euch der Grüne Andreas Hander so: „Gareis taugt was für Neustadt.“
Fraktionschef David Muck legt nach: Gerade bei Themen wie „lebenswerte Stadt“, „nachhaltige Entwicklung“ und „soziale Infrastruktur“ passen die grünen Punkte zu denen von Gareis wie Deckel auf Ferientopf. Das klingt endlich mal nach mehr als Rasenschnitt und Öko-Phrasendreschen!
Benita Esch freut sich noch auf Nebenwirkungen: Wenn Gareis Bürgermeisterin wird, rückt Dr. Christiane Wolfart der SPD in den Stadtrat nach. Sprich: mehr Frauen, mehr Diskussion, weniger Altherrenrunde. Und – sind wir ehrlich – frischer Wind tut jedem Gremium gut (außer vielleicht den Sitzkissen).
Unterm Strich: Die Grünen zeigen, wo sie stehen – und damit auch, wo ihr Kreuzchen hin kann: zu Heike Gareis. Wer also will, dass der Stadtrat nach Regenwald und Aufbruch riecht (statt nach alten Akten), weiß nun Bescheid. Die Stichwahl wird also zum Showdown: Richtungsentscheidung mit ordentlich Grün an den Seitenlinien.
Persönliche Anmerkung aus der Redaktion: Hach, Kommunalpolitik in Neustadt – manchmal fast so spannend wie Fußball-Bundesliga. Wer immer den Ball ins Tor schießt, ein bisschen mehr Farbe im Rathaus schadet nie. (Außer es wäre Beige, aber das ist eine andere Geschichte…)



