Neues aus Wilhelmsdorf:

Entwässerungssatzung modernisiert, Kanalprobleme im Fokus

+ Neue Entwässerungssatzung beschlossen

* Haushalt 2026 und Verabschiedungen
* Verkehrschaos und Bürgeranfragen

# Neue Entwässerungssatzung in Wilhelmsdorf beschlossen – Regenwasser und marode Kanäle sorgen für Gesprächsstoff

In Wilhelmsdorf hat sich der Gemeinderat mit einem Thema beschäftigt, das für viele Bürgerinnen und Bürger meist erst dann sichtbar wird, wenn es Probleme gibt: die öffentliche Entwässerung. In der jüngsten Ratssitzung wurde eine neue Satzung beschlossen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass vor allem Regenwasser im Kanal und Schäden an Hausanschlüssen der Gemeinde zunehmend zu schaffen machen.

Die bisherige Entwässerungssatzung stammte noch aus dem Jahr 1991 und entsprach laut Gemeinde nicht mehr den heutigen Mustern und Anforderungen. Deshalb wurde nun eine neue Satzung für die öffentliche Entwässerungseinrichtung verabschiedet.

Im Zuge der Beratungen machten Bürgermeister Rüdiger Probst und Gemeinderat Dieter Bergler deutlich, wo aktuell eines der größten Probleme liegt: Regenwasser sollte eigentlich nicht in den Kanal eingeleitet werden. Genau das scheint jedoch immer wieder zu passieren. Gleichzeitig soll das Kanalnetz nach und nach saniert werden.

Bei Befahrungen wurden bereits Schäden festgestellt. So zeigte sich unter anderem in der Erlanger Straße, dass bei einzelnen Hausanschlüssen Wurzeln in den Kanal hineinragen. Das führt zu Problemen im laufenden Betrieb und macht deutlich, dass an mehreren Stellen Handlungsbedarf besteht.

Auch ein Blick nach vorne stand auf der Tagesordnung: Der Haushalt für das Jahr 2026 soll in der Sitzung am 29. April beraten und beschlossen werden. In diesem Rahmen ist auch vorgesehen, die ausscheidenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zu verabschieden. Ihre Nachfolger sollen dann in der konstituierenden Sitzung im Mai begrüßt werden.

Ein weiteres Thema waren die Bürgerversammlungen in Wilhelmsdorf und Oberalbach. Diese seien laut Bürgermeister Probst gut besucht gewesen. Das Interesse sei im Vergleich zu den Vorjahren „enorm“ gewesen. Ein zentrales Anliegen der Bürgerinnen und Bürger war dabei offenbar das Verkehrschaos im Ort, das durch die zahlreichen Baustellen entstanden ist. Die eingegangenen Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung sollen nun von der Verwaltung vorbereitet und anschließend im Gemeinderat behandelt werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn bei Bürgerversammlungen von „enormem Interesse“ die Rede ist, dann ist meist klar: Es brennt zwar nicht, aber es drückt an mehreren Stellen gleichzeitig. In Wilhelmsdorf sind das aktuell offenbar vor allem Baustellen, Verkehr und die Kanalisation. Letztere ist eines dieser Themen, über die man ungern spricht – bis es teuer wird. Dass eine Satzung von 1991 irgendwann nicht mehr ganz frisch ist, überrascht dabei ungefähr so sehr wie Wurzeln im Kanal in einer Straße mit Bäumen. Entscheidend wird nun sein, wie konsequent die Sanierung und die Prüfung der Anschlüsse umgesetzt werden.

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