Neues aus Bad Windsheim:

Spatenstich für den Turm der Regionen gestartet

+ Spatenstich für Turm der Regionen in Bad Windsheim

* Millionenturm soll Besucherboom für Frankens Mehrregion auslösen
* Wahrzeichen bleibt über Landesgartenschau 2027 hinaus bestehen

**Spatenstich für den „Turm der Regionen“: Neues Wahrzeichen für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim**

Während im Hintergrund bereits die Bagger arbeiten, wurde nun auch ganz offiziell der nächste sichtbare Schritt für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim gemacht: Am Mittwoch, 7. Mai, fand der symbolische Spatenstich für den „Turm der Regionen“ statt. Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl, LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt sowie zahlreiche Projektverantwortliche, Unterstützer und weitere Gäste.

Der Turm soll bei der Landesgartenschau nicht nur ein echter Blickfang werden, sondern zugleich die Vielfalt des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim präsentieren. Landrat Dr. Christian von Dobschütz betonte, dass dem Projekt viele Überlegungen und Gespräche vorausgegangen seien. Im Kreistag habe eine eigene Arbeitsgruppe Ideen zur Darstellung des Landkreises auf der Landesgartenschau entwickelt. Nach verschiedenen Gesprächen und Besuchen anderer Gartenschauen sei schließlich die Entscheidung gefallen: „Wir brauchen einen Turm.“

Der „Turm der Regionen“ soll künftig gleich mehrere Aufgaben erfüllen. Von oben bietet er einen Ausblick über Frankens Mehrregion, während er am Fuß des Bauwerks Einblicke in die Besonderheiten und die Vielfalt des Landkreises geben soll. Für den Landrat ist klar: Der Turm soll ein Symbol für die Region werden und zeigen, „wie schön es bei uns ist“.

Die Kosten für das Projekt liegen bei rund einer Million Euro. Etwa 700.000 Euro übernimmt der Landkreis, die restlichen 300.000 Euro werden von den drei Lokalen Aktionsgruppen Aischgrund, Südlicher Steigerwald und Rangau getragen. Landrat von Dobschütz sieht in dem Bauwerk dabei auch eine Investition in die touristische Zukunft der Region. Seine Rechnung: Wenn sich nach der Landesgartenschau 8.000 zusätzliche Gäste für einen Besuch mit Übernachtung in der Region entscheiden, seien die Kosten rechnerisch bereits wieder eingespielt. Er zeigte sich überzeugt, dass sogar deutlich mehr Besucher kommen könnten.

Auch Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl sprach von einem wichtigen Signal weit über die Landesgartenschau hinaus. Der Turm werde der Stadt und der gesamten Region zusätzliche Strahlkraft verleihen. Für LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt ist der Turm eng mit der Landesgartenschau verbunden: Beide würden voneinander profitieren – und vor allem die Gäste dürften sich auf ein bleibendes Highlight freuen.

Schon jetzt steht fest: Der „Turm der Regionen“ ist nicht nur für die Dauer der Landesgartenschau gedacht. Auch nach 2027 soll er Besucher anlocken und dauerhaft einen besonderen Ausblick über die Region bieten.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Aussichtsturm ist natürlich mehr als nur ein hoher Punkt mit schöner Sicht. Er ist auch ein Zeichen dafür, dass man der Region etwas zutraut – und das ist grundsätzlich erst einmal eine gute Nachricht. Wenn der Turm hält, was man sich von ihm verspricht, könnte er tatsächlich zu einem neuen Erkennungszeichen für Bad Windsheim und den Landkreis werden. Und seien wir ehrlich: In Franken schaut man doch gerne mal von oben drauf, was man alles Schönes hat.

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