Markt Erlbach
Achtung, Markt Erlbach! Hier tut sich was: Der Bauhof bekommt Zuwachs – und das ist bitter nötig, sagen die Zahlen. Wer wissen will, warum demnächst neue Gesichter im orangenen Overall durch den Ort wuseln, liest hier weiter!
Worum geht’s? Der Bauhof bekommt Verstärkung, weil die Aufgaben in Markt Erlbach immer mehr werden – Friedhofspflege inklusive.
Das ist passiert: Der Bauhof von Markt Erlbach wächst, weil auch die Aufgabenliste immer länger wird. Knapp 90 Kilometer Straße, 32 Ortsteile, zwei Friedhöfe und jede Menge Arbeit: Das fordert das Team. Bisher stemmen das 13 Kolleg:innen, aber die schrumpfen am Limit, wie die Gemeinde meldet. Über 1800 Stunden flossen bisher dieses Jahr schon in Gebäude und Fuhrpark – von den 1300 Stunden an der Schule nicht zu schweigen, weil der Hausmeister jetzt Teil des Bauhofs ist. Sanierung Feuerwehrhaus? 1200 Stunden – läuft. Über 1000 Stunden auf unseren Spielplätzen, fast 850 im Winterdienst, und für die Müllbeseitigung brauchte es satte 775 Arbeitsstunden! Und als wäre das nicht genug, kommen Feste, Veranstaltungen und sowohl laufende Rathausumbauten dazu.
Jetzt ist auch noch die Pflege des Friedhofs in Markt Erlbach und Linden dazugekommen. Bisher hatte das in Linden eine Teilzeitkraft gemacht – die ist aber im Ruhestand. Deshalb: Eine weitere Stelle wird ausgeschrieben, damit Friedhöfe, Parks und Straßen gepflegt bleiben.
Fakten-Check zum Bauhof: Kommunale Bauhöfe sind oft das Rückgrat einer Gemeinde. Sie sorgen dafür, dass unsere Straßen im Winter frei bleiben, Spielplätze gepflegt sind – und Müll, der einfach verschwindet. Laut Deutscher Städte- und Gemeindebund klagen viele Bauhöfe in ländlichen Regionen über Personalmangel, weil Aufgaben immer mehr werden, das Team aber nicht mitwächst. Häufig wird auf Nachbar:innen-Netzwerke, Ehrenamt oder begrenzte Saisonkräfte gesetzt – aber auch das stößt irgendwann an Grenzen, besonders bei steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Sicherheit.
Zusammengefasst: Der Bauhof ist das, was unser Ort braucht, damit alles läuft – aber damit’s auch so bleibt, sollen bald neue Kolleg:innen mit anpacken!
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Bagger fahren statt Burnout?**
Wäre das Bauhof-Team eine Band, wären sie längst auf Welttournee – so viele Hits (äh, Aufgaben) wie die in einem Jahr abliefern. Jetzt gibt’s Verstärkung, und die Gemeinde feiert das fast wie ein Transferfenster beim Fußball. Bleibt nur zu hoffen, dass die Neueinstellung nicht in einer Dauer-Schneeballschlacht oder Friedhofs-Marathon endet. Aber im Ernst: Ohne genug Hände vor Ort bleibt nicht mal mehr die Parkbank zum Ausruhen übrig. Also, ran ans Werkzeug und Servus Bürokratie – es gibt genug zu tun in Mittelfranken.
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