Weigenheim, Geckenheim, Reusch – für alle Baumfreund:innen, Obstwiesenliebhaber:innen und Dorfkinder!
Mit Gummistiefeln im Nebel, Kartoffelsuppe im Bauch und Glitzer im Herzen: 48 Bäume, 48 Helfer:innen, 3 Dörfer, ein Ziel – Leben pflanzen und dabei kräftig feiern! Baumpflanzen ist das neue Bowling, nur schmutziger und gesünder – bei uns an Aurach, Zenn und Aisch!
Worum geht’s? Am 13. Dezember 2025 hieß es in Weigenheim, Geckenheim und Reusch: Spaten raus und ran an die Bäume! Gemeinsam mit burgenfester Winterjacke, guter Laune und einer lokalen Taskforce von fleißigen Bürger:innen, hat die Region nicht nur Äpfel, Birnen und Walnüsse vergraben – sondern Hoffnung, Vielfalt und Gemeinschaft gleich mit eingepflanzt.
Wer? Obst- und Gartenbauvereine, Streuobst-Expert:innen wie Richard Ittner, politisch Rückenwind durch Bürgermeister Rainer Mayer und handfest unterstützt von engagierten Nachbar:innen, jung wie alt.
Was? 48 neue Bäume, darunter viele alte, regionale Sorten. Plus: Eine Innovation, die sogar Bäume schmückt! In Weigenheim hängen jetzt Sortenschilder wie Ketten an den Stämmen (Idee: Markus Stern), damit auch noch eure Enkel wissen, welche Rarität hier wächst – Rote Sternrenette oder vielleicht ein seltener Mostapfel?
Wo? Die Aktion lief in drei Teilen: Erweiterung des Streuobstwegs in Weigenheim, neue Streuobstwiese in Reusch samt Kartoffelsuppen-Stärkung in der Dorfgemeinschaftshalle und kunterbunte Pflanzparty für Sonderlinge wie Mispel und Esskastanie in Geckenheim.
Wann? Samstags ab 09:00 Uhr; die Laune: besser als das Dezemberwetter. Die Bäume: jetzt wurzeltief heimisch.
Warum? Weil Streuobstwiesen Lebensräume für Tiere, Erholungsräume für Menschen und Genusshighlights für künftige Generationen sind. Und weil Sortenvielfalt gegen den industriellen Einheitsbrei dringend gebraucht wird. Alte Sorten gelten als robuster, sind weniger pflegebedürftig und können super ohne Chemie. Das rettet zwar nicht gleich die Welt – aber ein Apfel aus der Region kann anfangen!
Fakten-Check zum Streuobstpakt: Bayern will mit dem Streuobstpakt eine Million neue Hochstämme pflanzen und zahlt dafür Geld & Anerkennung. Warum? Die Streuobstwiesen gelten als Hotspot für Artenvielfalt – mehr Wildbienen, mehr Vögel, mehr Klimaschutz direkt vor der Haustür. Noch Fragen? Pack mit an oder halte wenigstens Ausschau nach gelben Birnen und Wildbienen!
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Mit der Mistgabel gegen das Obst-Armageddon!“
Streuobstwiesen pflanzen, das ist wie Tetris in Zeitlupe: Setzt man die Teile jetzt halbwegs anständig, profitieren alle – Wildbienen freuen sich, die Enkel ernten, und die Supermarkt-Kette kann sich ihre genormten Geschmacklos-Kartoffeln sonstwohin stecken. Warum sind immer die Menschen am glücklichsten, die im Matsch stehen und Bäume umarmen? Vermutlich weil sie wissen, dass das einzig Wahre wächst – langsam, nachhaltig und ohne Agrarlobby. Wer heute einen regionalen Baum setzt, muss morgen vielleicht weniger über Glyphosat diskutieren. Klingt simpel? Ist es auch. Also, Bürgermacht an die Spaten!
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Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles



