Emskirchen
Was für eine Show beim Neujahrsempfang! Promis, Politik und Prunk – in der Aula der Grundschule Emskirchen war richtig was los. Wer zu spät kam, hat was verpasst – aber keine Sorge, hier gibt’s den Rückblick!
Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Emskirchen zeigte sich: Von Trump bis zu den Ortsburschen war wirklich alles dabei. Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht wagte in ihrer Rede den ganz großen Bogen – von Weltpolitik bis Vereinsfest, von Klimaangst bis Feuerwehrverein. Ihr Motto: Gemeinsam schaffen wir das, aber nur, wenn alle mitziehen.
Globale Krisen? „Mischen sich längst in unseren Alltag ein“, sagt Bürgermeisterin Winkelspecht. Kriege, Finanzlücken, Klinik-Krise – von den ganz großen Themen bis zur Frage, wer nächstes Jahr die Kerwa organisiert. Trotz aller Probleme bleibt sie optimistisch: „Emskirchen lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen – im Ehrenamt, in Vereinen, in Unternehmen, in Familien und in der Kommunalpolitik.“ Und weil ohne Ehrenamt nix läuft in Mittelfranken, gab’s für besonders Engagierte sogar Urkunden und Applaus: Ilse Weber aus Mausdorf hält die Gemeindebeete in Schuss, Günther Popp ist seit Jahrzehnten das Herz des Militärvereins Dürrnbuch. Jutta Hubert und Helga Hopf sind beim Musikzug Emskirchen nicht wegzudenken.
Die echten Local-Helden? Dieses Jahr waren es die Ortsburschen – und, klar, auch die Ortsmadli. Sie sorgen jedes Jahr dafür, dass die Kirwa nicht ausfällt und der Dorfbetrieb weiterläuft – aus Emskirchen, Dürrnbuch, Mausdorf, Neidhardswinden, Brunn und Rennhofen. Applaus und Anerkennung gab’s für diese unschlagbare Truppe, stellvertretend für alle, die anpacken, statt nur zu motzen.
Auch der Rest des Empfangs stand ganz im Zeichen des Miteinanders: Ob Landrat oder Bundespolitiker:innen – alle Politiker:innen sprachen sich für Engagement, Zusammenhalt und für die Teilnahme an der anstehenden Kommunalwahl aus. Demokratie beginnt vor der Haustür – und lebt davon, dass Bürger:innen sie nutzen.
Übrigens: Ein bisschen Spaß muss sein. Als für Philipp Ballhorn die Urkunde plötzlich fehlte, wurde spontan beschlossen: Das landet als Steilvorlage für Reime in der nächsten Faschingszeitung. Mittelfranken kann eben mehr als nur Bier und Blasmusik!
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Ortspolitik zwischen Trump und Trachtenjacke“**
Wäre die Kommunalpolitik ein Instagram-Filter, dann wäre es wohl „Waldspaziergang in der Morgensonne“ – alles wirkt harmlos, obwohl im Hintergrund eine Wildsau röhrt. Emskirchen zeigt mal wieder: Während die Großen in Berlin und Übersee auf der Bühne tanzen, werkeln die Fähnchenschwenker:innen im Dorf ehrenamtlich weiter und retten die Welt – Quadratmeter für Quadratmeter Blumenbeet. Wer wirklich anpackt, braucht keine TikTok-Challenge. Also, Mut zur Urne: Die Demokratie ist nämlich immer genauso stabil, wie der letzte, der sich noch hinstellt und sagt „Ich mach’s halt!“
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