Emskirchen
Knallbunte Wagen, laute Musik, Bonbons in der Luft – und mittendrin: Ihr! Am 15. Februar 2026 heißt es wieder: Auf geht’s – beim Faschingsumzug durch Emskirchen! Wer da nicht dabei ist, guckt ganz schön in die Röhre.
Worum geht’s?
Zwischen Bahnhofstraße und Kirche St. Kilian wird Emskirchen zum Narrenreich: Am Sonntag, 15. Februar 2026, legt sich die Prunklosia zum 63. Jubiläum richtig ins Zeug. Ab 12 Uhr startet die Zugaufstellung in der Waldstraße, der offizielle Umzug beginnt dann um 13:30 Uhr.
Was passiert genau?
47 bunt gemischte Gruppen feiern mit – von der Wichtelgarde bis hin zum Männerballett, von den einfallsreichen „Prinzessinnen ohne Schloss“ bis zu lokalen Held:innen wie Feuerwehr, Musikzug und den Schulen vor Ort. Erwartet witzige Kostüme, jede Menge gute Stimmung und einen Konfetti-Regen, bei dem nichts trocken bleibt.
Besonderes Highlight: Die Getränkewagen – alleine drei von der selbsternannten „Getränke Vernichtungs GmbH“ – sorgen für ordentlich Stimmung, auch jenseits von Limo.
Die Strecke: Waldstraße, Bahnhofstraße, Neustädter Straße, St. Kilian – überall steppt der Bär. Wer an der Route wohnt: Schmückt eure Fenster, hängt Luftballons raus (gibt’s kostenlos in der Sparkasse). Für alle Teilnehmer:innen gibt’s am Sonntag vor dem Start eine süße Stärkung und die nötigen Wurfgeschosse (Schokotaler, Chips, Bonbons) in der Halle Feuchtmann.
Warum ist Fasching eigentlich so wichtig?
Während vielenorts Umzüge gestrichen werden, bringt Emskirchen die Region zusammen: Für viele, die hier leben, ist Fasching nicht nur Spaß, sondern Gemeinschaft, Auszeit vom Alltag und ein echtes Stück Heimat. Gerade in diesen Zeiten mit all dem politischen Kuddelmuddel und steigenden Preisen ein willkommenes, buntes Lebenszeichen – von uns allen, für uns alle.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Fasching auf Rezept, bitte – Gegen Tristesse verschrieben!“**
Ganz ehrlich: Emskirchens Narren verteilen an einem Tag wahrscheinlich mehr Bonbons als die Politik Versprechen in einem Jahr. 47 Gruppen geben alles, während anderswo schon beim ersten Konfettiregen die Ampel auf Rot springt. Und mal ehrlich: Wer sagt, dass man nur im rheinischen Karneval Alaaf rufen darf? Hier gibt’s Prunk, Pauken und Pappnasen, bis der letzte Schokotaler rollt.
Also, Luftschlangen schwingen, Kostüm anziehen und raus auf die Straße! Wer jetzt noch mault, bekommt Bonbons in die Briefschlitz.
Emskirchen Helau – und im Zweifel: Lieber einen Kater vom Lachen als vom Jammern.
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