Emskirchen, Brunn, Fußballfans zwischen Neustadt/Aisch und Wilhermsdorf – jetzt spitzt mal die Ohren!
Neuer Chef am Spielfeldrand! Nach einem echten Eklat gibt’s auf der Trainerbank endlich Klarheit – und: Ein Lokalmatador übernimmt den Posten im Fußballkreis. Wer will wissen, wie’s jetzt im Fußballkreis Nürnberg/Frankenhöhe weitergeht?
Worum geht es?
Günter Schuh aus Brunn (Emskirchen) ist ab sofort neuer Vorsitzender des Fußballkreises Nürnberg/Frankenhöhe. Das Präsidium des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat ihn mitten im Trubel rund um den Rücktritt von Vorgänger Thomas Raßbach ernannt. Der neue starke Mann am Ball: ein echter Kenner der lokalen Vereinslandschaft.
Was war los?
Thomas Raßbach (TSV Lehrberg), bisheriger Kreisvorsitzender, wollte eigentlich erst zum Kreistag 2026 aufhören. Doch handfeste Probleme mit Bezirksboss Uwe Mauckner – von Unregelmäßigkeits-Vorwürfen bis zu fehlender Rückendeckung aus München – führten zum sofortigen Aus. Keine Lust auf Dauerzoff, Raßbach schmiss hin.
Jetzt übernimmt Günter Schuh (TSV Emskirchen), der schon seit vielen Jahren erst als Schiri und später an führender Stelle in der Schiedsrichtergruppe Frankenhöhe Nord (zuletzt sogar deren Obmann) für Ordnung gesorgt hat. „Mich trifft das Amt nicht aus heiterem Himmel“, sagt der 60-Jährige, „ich freue mich auf die Herausforderung.“ Geplant war seine Kandidatur eh für Februar 2026 – jetzt wurde’s ein Frühstart.
Lokaler Typ für lokale Vereine
Schuh ist hier verwurzelt, kennt nicht nur die Sportplätze von Neuhof bis Markt Erlbach, sondern auch die Klubs, die Spielweisen, die Ehrenamtlichen. Das hat der Bezirksvorsitzende Uwe Mauckner bei seiner „Personalempfehlung“ ausdrücklich betont: „Er weiß Bescheid, ist vernetzt – unser Plan war eh, ihn als Nachfolger aufzubauen.“
Was macht eigentlich ein Fußballkreisvorsitzender?
Der Mann an der Spitze sorgt dafür, dass der Spielbetrieb läuft, die Vereine miteinander reden (und nicht nur auf dem Platz streiten), Ehrenamtliche motiviert bleiben und nötigenfalls auch mal ordentlich auf den Tisch gehauen wird. Gerade in Zeiten schrumpfender Vereinsbudgets, Energiesparmangel und Nachwuchssorgen eine Menge Arbeit.
Die Region kann jedenfalls gespannt sein, wie Günter Schuh ab sofort die Bälle im Kreis verteilt – und ob’s wieder etwas ruhiger wird rund um den Amateurfußball zwischen Aisch und Zenn.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Von Zoff zu Zopf – Zwischen Kreisliga-Streit und Kaffeekränzchen**
Manche werfen das Handtuch, andere die Pille. In Mittelfrankens Fußballpolitik ist das Teamplay manchmal so groß wie die Abseitslinie beim Silvesterlauf: Man weiß nie recht, wo es langgeht. Während in München das Verbands-Wellnessprogramm läuft, fliegen auf dem Land die Fetzen, wenn zwei Alpha-Vorstände sich uneinig werden. Ist das der Stoff für ein erfolgreiches Kreisliga-Netflix-Drama? Fehlende Rückendeckung, Intrigen, Rücktritte… Moment, heißt das „Game of Thrones“ oder „BFV am Limit“?
Egal wie – Hauptsache, die Tore fallen auf dem Platz und nicht im Verbandsbüro. Viel Glück und einen langen Atem wünschen wir Günter Schuh – beim nächsten Kreistag gibt’s hoffentlich mehr Fairplay als Frust-Kabine!
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