Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
Achtung, Mülltrennung wird jetzt ernst! Wer heimlich alles im Gelben Sack verpackt, fliegt jetzt schneller auf als ein Pfandbon aus dem Geldbeutel. Schluss mit blickdichten Überraschungseiern vor den Tonnen!
Worum geht’s? Die Regeln für den Gelben Sack und die Gelbe Tonne haben sich geändert. Ab sofort sind nur noch transparente Säcke erlaubt. Warum? Weil zu viele Bürger:innen Restmüll und anderen Kram versteckt reingeschummelt haben. Die Müllwerker:innen (und nein, die freuen sich nicht über faule Tricks!) müssen endlich auf einen Blick sehen, was drin ist.
Was heißt das konkret für uns in der Region? Wer in Neustadt, Emskirchen, Wilhelmsdorf, Markt Erlbach, Neuhof, Diespeck & Co. seine Gelbe Tonne mit alten blickdichten Säcken rausrollt, bekommt jetzt die rote Karte: Tonne bleibt voll – Aufkleber drauf – selbst nachsortieren! Erst beim nächsten Termin wird wieder geleert. Lose, blickdichte Säcke lässt der Müllwagen auch stehen. Nur noch transparente Säcke aus dem Handel sind erlaubt.
Die Idee dahinter stammt von den „Dualen Systemen“ (das sind die, die den Recycling-Kreislauf in Deutschland organisieren). Sie wollen Plastik, Alu, Weißblech & Co. als Leichtverpackungen möglichst sauber sammeln und besser recycelbar machen. In die Gelbe Tonne gehört also ab jetzt wirklich nur noch restentleerte Verpackung – ohne Restmüll, ohne Pappteller vom Grillfest, ohne die letzte Bockwurst.
Warum das Ganze? Weil jeder Fremdstoff im Gelben Sack die Wiederverwertung erschwert. Für euch: Mehr Aufwand mit dem Sortieren, aber auch mehr Umweltschutz. Für alle: ein Schritt Richtung nachhaltige Kreislaufwirtschaft – damit am Ende weniger in der Verbrennung landet.
Fragen dazu? KNETTENBRECH + GURDULIC gibt Auskunft unter Tel. 09321 939411 oder per Mail an info-KT@knettenbrech-gurdulic.de.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
ZEIG MIR DEINEN SACK!
Deutschland schafft Transparenz – wenigstens bei der Mülltrennung. Natürlich. Während die einen den Cum-Ex-Betrug in blickdichten Aktendeckeln verstecken, dürfen in Mittelfranken nicht mal mehr Joghurtbecher im undurchsichtigen Sack zum Müllwagen rollen. Das nennt man Prioritäten setzen! Klar, dass beim Stichwort Kreislaufwirtschaft zuerst die Bürger:innen an der Tonne mehr Leistung zeigen müssen. „Sortiere deinen Müll und du wirst erlöst!“ – klingt wie ein hipper Podcast aus Kreuzberg. Nur die Kaffeespezialitäten fehlen noch am Straßenrand. Aber immerhin – am Kreislauf sparen wir uns ein paar Ressourcen ein, damit bleibt wenigstens der nächste Kassenbon beim Aldi recyclebar.
Jetzt seid ihr dran: Diskutiert fleißig weiter über Müll, Transparenz und Nachhaltigkeit – und lest unseren nächsten Bericht auf Facebook oder Instagram! Mitreden bringt was – mehr als blickdichte Säcke jedenfalls.



