Neustadt an der Aisch
Kein Brief im Kasten, keine höheren Kosten, keine schlaflosen Nächte: Die Grundsteuer bleibt, wie sie ist! Ihr könnt weiter ruhig schlafen, denn eure Kommune ändert an den Hebesätzen nichts.
Worum geht’s? Die Stadt Neustadt an der Aisch lässt die Hebesätze der Grundsteuer A und B auch für das Jahr 2026 einfach mal stehen – das betrifft alle Grundstücksbesitzer:innen, deren Daten seit dem letzten Bescheid gleichgeblieben sind. Statt Papierkrieg und neuen Bescheiden gibt’s also: alte Sätze, alte Beträge, alte Ruhe, zumindest was die Grundsteuer angeht.
Wer ist betroffen? Jede:r, dem oder der in der Stadt ein Grundstück, eine Wiese oder eine Immobilie gehört – Hauptsache, an der Bemessungsgrundlage hat sich seit dem letzten Steuerbescheid nix geändert. Es gibt also keine neuen Briefe von der Stadt: Gleichbleibende Hebesätze bedeuten gleichbleibende Zahlung – mit der Veröffentlichung dieser Entscheidung gilt euer bisheriger Steuerbescheid weiter, ohne dass ihr extra etwas tun müsst.
Was passiert, wenn man trotzdem Einwände hat? Wer sich ungerecht behandelt fühlt (z. B. weil sich die eigenen Daten doch geändert haben), der kann innerhalb eines Monats offiziell Widerspruch einlegen. Dazu wendet ihr euch an das Rathaus in Neustadt am Marktplatz 5. Sollte es tatsächlich zum Rechtsstreit kommen, dann ist das Verwaltungsgericht Ansbach die nächste Station. Aber Achtung: E-Mails alleine reichen als offizieller Rechtsbehelf nicht, das muss schriftlich oder elektronisch richtig gemacht werden.
Wieso das Ganze? Von Zeit zu Zeit schaut die Stadt auf ihre Einnahmen und kann an den Hebesätzen schrauben. Dieses Mal aber heißt es: „Alles bleibt, wie’s ist.“ Sparen wir uns allen also etwas Bürokratie!
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Die Grundsteuer und das ewige Murmeltier**
Wer hätte gedacht, dass Stabilität mal so aufregend sein kann? Während andernorts Hebesätze herumgeschoben werden wie Würfel im Becher, gibt’s bei uns die solide bayerische Langeweile: „Nichts passiert, bitte gehen Sie weiter“. Das Entgegenkommen der Stadt klingt fast wie ein Wellness-Urlaub für den Geldbeutel der Mittelschicht – selten, aber hochgeschätzt. Oder ist das schon der große Wurf im Kleinen? Für uns ein klarer Fall: Steuerbescheide zu verschicken, nur damit alle sehen, dass sie nichts Neues zahlen müssen, klingt nach dem perfekten Plan in einer Welt, in der Papier noch wichtiger ist als WLAN – und das kennen wir hier doch zur Genüge. Andererseits: So bleibt wenigstens mehr Zeit für den nächsten Klatsch am Bäckerstand…
Lust auf mehr lokale Geschichten? Klickt euch durch unsere Berichte auf Facebook oder Instagram – diskutiert mit, lasst eure Meinung da und bleibt auf dem Laufenden, was bei uns an Aurach, Zenn und Aisch los ist!
Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch



