Emskirchen
Wachstumsschub am Ortsrand! Neue Fläche, neue Chancen: Das Industriegebiet West in Emskirchen bekommt Zuwachs – und vielleicht auch mehr Jobs. Ihr fragt euch, was da eigentlich gebaut werden soll? Wir haben die Antworten!
Worum geht’s? Der Marktgemeinderat Emskirchen will das Industriegebiet West erweitern. Es geht um zusätzliche 7.186 Quadratmeter auf dem Flurstück 529 (Gemarkung Schauerberg), die künftig als Lagerfläche genutzt werden sollen. Besonders die ortsansässige Firma Frankenberg Metallrecycling GmbH hat hier Expansionsbedarf – und deshalb macht die Politik vor Ort jetzt den Weg frei.
Wer? Was? Wann? Wo? Warum?
– Wer: Die Frankenberg Metallrecycling GmbH möchte wachsen.
– Was: Das Industriegebiet West wird um eine Fläche so groß wie ein Fußballfeld vergrößert.
– Wann: Die Entscheidung dazu fiel am 27. Februar 2026.
– Wo: Am westlichen Ortsrand von Emskirchen, Flurstück 529.
– Warum: Weil die Firma mehr Platz braucht – und weil frei gewordene Flächen innerhalb des bisherigen Gebiets anderweitig genutzt werden (ja, Gewerbeimmobilien sind manchmal wie Tetris: ständig fehlt irgendwo ein Stein für das nächste Level).
Was bedeutet das für Mensch und Natur? Laut den vorliegenden Gutachten hält sich der Eingriff in Grenzen: Die Natur bleibt weitgehend verschont, Maßnahmen zum Schutz von Tieren und Pflanzen werden eingeplant. Auch das Bundesnaturschutzgesetz macht keinen Stress. Klingt fast langweilig, oder? Aber genau solche scheinbar drögen Beschlüsse sorgen dafür, dass Betriebe bleiben – anstatt beim nächsten Wachstumsschub frustriert Mittelfranken den Rücken zu kehren.
Apropos Wirtschaft: Kommunen wie Emskirchen sichern mit solchen Beschlüssen regionale Arbeitsplätze und Steuereinnahmen, bevor irgendwo anders die Lichter angehen. In Bayern herrscht schon jetzt Flächenknappheit, Wirtschaftsförderung ist nicht gerade ein Wunschkonzert – sondern oft ein Kräftemessen mit Nachbargemeinden. Frühzeitige Planung verschafft Klarheit: für Unternehmen, für Bürger:innen, für den Haushalt.
Redaktioneller Kommentar: Das ist Kommunalpolitik à la Emskirchen – ohne große Sprüche, aber mit Weitsicht. Während man anderswo noch um jeden Quadratmeter streitet wie um den letzten Krapfen beim Feuerwehrfest, sagt man hier: „Lieber rechtzeitig was regeln, als später was bereuen.“ Kein Investorenglamour, kein Betonstädtebau – sondern solide, lokale Wirtschaftspolitik. Klingt unspektakulär? Ist es auch. Und vielleicht ist das genau der Grund, warum uns diese Form von Zukunft am Ende nachhaltiger vorkommt als jede KI-gesteuerte Hochglanzstadt in der Werbung.



