Wilhelmsdorf – Für alle Jecken, Neugierigen und Insider:innen rund um Aurach, Zenn und Aisch:
Her mit dem närrischen Insider-Wissen! Wer am Faschingsdienstag mitfiebern will, muss bibbern können – und sich auf so manche Peinlichkeit aus den Nachbarstraßen gefasst machen. Denn in Wilhelmsdorf wird aus den kleinen und großen Dorfgeschichten die große Paragrafen-Lesung in Reimform.
Worum geht’s?
Jedes Jahr formieren sich der Vorstand, der Staudiegl, der Ausschuss und die Sauniegl zur närrischen Paragrafen-Lesung vor dem Rathaus. Das ist in Wilhelmsdorf Kult und kein Scherz: Was im Ort so passiert (oder eben schiefläuft), landet gnadenlos auf dem närrischen Prüfstand – und zwar in wunderbar gereimter Form. Beim diesjährigen Event trotzen etwa 50 tapfere Zuhörer:innen dem wilden Aprilwetter aus Schneegraupel, Regen und Sonne. Der Hauptredner, stilecht mit Superhelden-Maske, holte zum Rundumschlag aus: Weltpolitik, Lokalpolitik, und dann – endlich – die Dorfskandale.
Wer, was, wann, wo, warum?
Am Faschingsdienstag sind in Wilhelmsdorf wieder alle Augen auf die maskierten Vorstandsmitglieder gerichtet: Sie servieren teils skurrile, teils plausible Dorfnews nach Art eines Paragraphenwerks – inklusive ironischer Schrifttafeln und humorvoller Showeinlagen. Vom geplatzten Thermen-Traum über innereheliche Handyverluste bis hin zu legendären Junggesellenabschieden mit Taxi-Fails und Bahnhofspanik – die pointierten Geschichten bringen mal Lacher, mal verständnisvolles Nicken, mal rot-werdende Beteiligte.
Denn klar: In so einem Dorf kennt fast jede:r jemand, der mit seinen Missgeschicken plötzlich zur lokalen Berühmtheit avanciert. Selbst Filmrisse, zerstörte Türen und verirrte Nachtlager sind plötzlich Comedy-Gold, wenn sie in Reimform über das Publikum hereinbrechen. Und das Beste für die Gluckser*innen: Die Paragrafenleser*innen sammeln schon wieder für nächstes Jahr! Nobody is safe – 2025 kommt bestimmt.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Die Reimgeschichten- Polizei von Wilhelmsdorf: Wo Malle-Fails und Ehe-Kapriolen drakonisch-verfroren verhandelt werden“**
Hach, Wilhelmsdorf! Während andere Gemeinden ihre Skandale peinlich verschweigen, macht ihr daraus einen Straßenzirkus mit Poesie und Maskenpflicht. Das ist Dorfjustiz auf die Lockere, wie der eine Onkel, der immer beim Grillen die Steaks zu Kohle macht – alle lachen, keiner vergisst’s. Wer braucht da noch Netflix, wenn der nächste Filmriss garantiert schon am Parkplatz vorm Rathaus beginnt? Liebe Landgemeinde, wir sagen euch: Fasching ist vorbei, aber für den nächsten Paragrafen-Knaller sammeln wir schon heimlich Akteneinsicht an der Supermarktkasse.
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