Emskirchen, Neustadt an der Aisch, Fürth-Unterfürberg
Achtung, aufgepasst! Polizei, Blaulicht und eine Bahn, die plötzlich stillsteht! Wer am Mittwochabend in Emskirchen unterwegs war, kam aus dem Staunen nicht heraus: Die S-Bahn, die doch sonst brav ihre Runde dreht, stand plötzlich still. Was war da los?
Kurz und knapp: Die Polizei rückte mit vollem Programm an, weil jemand im Bahnhof Fürth-Unterfürberg einen verdächtigen Typen im Gleis gesehen hat. Zack, weg – und keiner weiß, wohin. Schnell die logische Frage: Hängt da jetzt wirklich jemand unter dem Zug wie ein abenteuerlustiges Frettchen an der Gardinenstange?
Bundespolizei und ihre Kolleg:innen von der Landespolizei ließen jedenfalls nix anbrennen. In Emskirchen wurde die S-Bahn festgehalten. Vollbremsung, raus aus dem Fahrplan – Hauptsache, keine böse Überraschung. Die Möglichkeit, dass sich jemand unten am Zug festklammert, ist übrigens nicht so unrealistisch, wie man denkt. Immer mal wieder versuchen Leute (meistens in Städten), kostenlos und gefährlich auf diese „Tarifoption“ umzusteigen. In Deutschland sind solche Zwischenfälle zwar selten, aber sie passieren – und enden meist mit viel Aufregung, selten aber zum Glück mit ernsteren Folgen.
Das Ganze dauerte eine knappe Stunde. Die Einsatzkräfte schauten ganz genau nach: Überall unter dem Zug – aussteigen wollte da aber niemand. Also Entwarnung. Danach durfte die S-Bahn vorsichtig weiter bis nach Neustadt tuckern (zur Sicherheit langsamer, denn wer weiß das schon so ganz genau…).
Fazit am Küchentisch: Wenig passiert, aber viel Wirbel – typisch für einen Mittwochabend, oder? Wir hoffen, dass niemand auf die Idee kommt, den Abend so zu verlängern. Und liebe Bahnfahrer:innen: Freut euch, dass ihr zwar kurz warten musstet, aber nicht wie Actionheld:innen am Zug hängen musstet. So ein Polizei-Einsatz ist dann doch spannender aus der Zeitung als aus dem eigenen Leben.



