Markt Erlbach – Diese Nachricht betrifft alle Bürger:innen aus Markt Erlbach und Umgebung!
Neues Geld für den Friedhof? Sanierung mit Fördermitteln? Wird jetzt alles schick – oder bleibt am Ende nur ein neuer Parkplatz?
Worum geht’s? Der Friedhof in Markt Erlbach braucht dringend eine Frischzellenkur. Mauer, Eingang, sogar die Zufahrt sehen aus, als wäre gerade noch ein Stummfilm gedreht worden. Blöd nur: Für Friedhöfe gibt‘s eigentlich keine Extra-Gelder vom Staat. Doch Markt Erlbach denkt um die Ecke und will das Sanierungsgebiet erweitern. So könnten sie vielleicht doch Fördergelder abstauben – das hat zumindest ein Gespräch bei der Regierung ergeben.
Im Detail: Fördergeld aus dem Topf „Städtebau“ gibt’s normalerweise nicht für normale Gemeindesachen – und Friedhöfe sind nun mal Pflicht. Aber es gibt Schlupflöcher: Wird zum Beispiel die Mauer renoviert, der Eingang modernisiert oder eine multifunktionale Aussegnungshalle gebaut, könnte das als „städtebaulich relevant“ durchgehen. Außerdem soll das Gebiet noch größer werden: Auch Bereiche rund um die Schule, das Gewerbe südlich der Neuen Straße und der Himmelgartenweg könnten in das sogenannte Sanierungsgebiet wandern.
Das bringt Vorteile: nicht nur fürs Ortsbild, sondern auch für alle, die gerne Steuern sparen (höhö!) – und vielleicht sogar ein bisschen mehr Grün in die Gemeinde.
Was jetzt? Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt, neue Pläne zu schreiben und einen frischen Städtebauplaner zu suchen – der bisherige, Matthias Rühl, geht nämlich in den wohlverdienten Ruhestand.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Friedhof 2.0 – Nur echt mit Förderantrag!“**
Wer hätte gedacht, dass Friedhöfe nicht nur zum Sterben, sondern dank Förderlogik auch zum Leben taugen? Markt Erlbach macht einen auf Städtebau-Tetris: hier ein bisschen Mauer, da ein bisschen Parkplatz und ab dafür aufs nächste Förderformular! Die Mauschelei um Zuständigkeiten ist so deutsch wie der Bratwurststand vorm Schützenhaus. Am Ende bleibt die spannende Frage: Wird der Friedhof attraktiver als der Marktplatz? Kommt der Rollrasen noch vor dem neuen Radweg? Und was ist eigentlich mit den Sitzbänken auf dem Friedhof? Hauptsache, die Toten beschweren sich nicht über den Baustellenlärm.
Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid: Schaut auch auf unsere anderen Berichte auf Facebook oder Instagram vorbei und diskutiert mit – wo fließen die besten Fördergelder, und ist euer Heimatort auch schon „Sanierungsgebiet“? Wir sind gespannt auf eure Meinungen!



