Neustadt an der Aisch, Neuhof an der Zenn, Emskirchen, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Hagenbüchach, Diespeck
Jetzt reicht’s mit Schnee – aber es kommt noch mehr! Bäume knicken um wie Zahnstochern, Autos schlittern übers Eis und in Burgbernheim flitzen die ersten Skifahrer:innen den Hang hinab. Was ist los bei uns in Mittelfranken? Das muss jede:r wissen!
Die Region rund um Aurach, Zenn und Aisch steckt mitten im Winterchaos. Der viele Schnee macht nicht nur alles hübsch weiß – er sorgt auch für Stress und manche Gefahr. Markus Stubenrauch vom Neustädter Bauhof berichtet von umgeknickten Kiefern in Unterstrahlbach. Er warnt: „Nicht in Wald oder Park spazieren, es ist einfach zu gefährlich!“ Zu schwer ist der feuchte Schnee auf den Ästen – die drohen abzubrechen.
Die Temperaturen kratzen zwar tagsüber leicht über Null, aber von Tauwetter ist erstmal nichts zu spüren. Glätte bleibt weiterhin ein Problem, der Deutsche Wetterdienst mahnt zu Vorsicht! In unserer Region bleibt es in den nächsten Tagen wechselhaft – mal Schnee, mal Regen, nie richtig Frühling. Nass-schwerer Schnee: Das bedeutet auch Dachlawinen und herabfallende Äste. Also, aufgepasst beim Gehen und Fahren!
Einschränkungen gibt’s fast überall: In Franken und drumherum kam es bereits zu vielen Unfällen. Müllabfuhr? Fällt in manchen Teilen Mittelfrankens einfach aus. Flughafen Nürnberg? Verspätungen und Flugausfälle. Auch der Tiergarten Nürnberg machte dicht.
Aber das Winterparadies bringt nicht nur Ärger: Endlich öffnen die ersten Skilifte in Burgbernheim (ab 15 Uhr) und am Skihang Birkach (ab 14 Uhr, abends sogar Flutlichtfahren). Also: Schlitten, Ski oder Snowboard rausholen und ab auf den Hang!
Doch Achtung, Autofahrer:innen: Die B8 war am Morgen zwischen Neustadt und Hagenbüchach wieder komplett dicht, weil Lastwagen querstanden und festgefahren waren. Unfälle gab’s zum Glück keine – aber Geduld ist gefragt.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Schnee von gestern war gestern – Apokalypse heute?**
Wenn die Bäume reihenweise umfallen wie die müden Weihnachtsmarktbesucher:innen nach dem letzten Glühwein, wissen wir: Klimawandel gibt’s auch in weiß! Unsere LKWs stecken im Schnee fest, die Müllabfuhr ist im Winterschlaf, und in Burgbernheim freuen sich alle, wenn die Skilifte nicht vereist. Was lernen wir? Wer kein Streusalz gebunkert hat, muss jetzt eben auf der Rodelbahn bremsen. Winter in Mittelfranken – das ist manchmal wie Politik: Man stolpert oft, wundert sich über die Absagen, und am Ende macht jeder das Beste draus – im Pyjama vor dem Fenster oder im Skianzug auf dem Hang.
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