Diespeck – Wasser marsch! Oder eher: Wasser weg? In Diespeck platzen jedes Jahr die Rohre – wortwörtlich. 20 bis 26 Wasserrohrbrüche pro Jahr, das ist selbst für hartgesottene Mittelfranken kein Spaß mehr.
Worum geht’s?
Der Wasserwart von Diespeck, Markus Emmert, hat den Gemeinderat aufgeschreckt: Im Ortsnetz gehen jedes Jahr viele Liter wertvolles Trinkwasser verloren, weil die Leitungen alt und marode sind. In diesem Jahr schon 26 Brüche, drei davon in der Hauptleitung und die anderen bei Hausanschlüssen. Nicht viel anders als sonst – aber das ist eben das Problem.
Wer? Was? Warum?
Die Gemeinde Diespeck besitzt zwar einen Schlauchsuchwagen, der undichte Stellen aufspürt, doch oft wird das Leck erst spät entdeckt. Besonders dramatisch: In einem Fall liefen innerhalb von 15 Minuten satte 700 Liter kostbares Wasser ins Nichts. Die Reparatur war schnell, aber das Wasser bleibt verloren.
Und auch anderswo sieht’s nicht rosig aus: In Stübach zum Beispiel verliert das Netz immer wieder Wasser. Gleichzeitig werden Versicherungen bei Schäden immer zäher – schnelle Entschädigung? Fehlanzeige!
Was sind die Lösungen?
Im Gemeinderat sprudeln die Ideen: Mehr Kontrollen durch zusätzliche Schächte, Eigentümer:innen an den Kosten beteiligen, oder einfach: Modernisierung wie im benachbarten Neustadt an der Aisch, wo zuletzt kräftig in die Kanäle investiert wurde – und die Verluste deutlich niedriger sind.
Warum ist das wichtig?
Wasserverluste bedeuten nicht nur Ärger, sondern auch höhere Nebenkosten für alle – und: Jede verschwendete Ressource ist schlecht für Umwelt und Klima. Der Kampf gegen Rohrschäden ist also nicht nur ein Gemeindethema, sondern eine Frage sozialer und ökologischer Vernunft.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Die große Wassershow in Diespeck: Vorne rein, hinten raus – und alle wundern sich!”**
Fast könnte man meinen, Trinkwasser sei in Mittelfranken so billig wie das Gerede beim Frühschoppen. Aber hey, vielleicht ist das auch moderner Denkmalschutz: Wir bewahren uns die Wasserschäden vergangener Jahrzehnte, für die Nachwelt. Und wie immer heißt’s: Solange beim Leitungswasser nur das Rohr platzt und nicht der Kran im Rathaus, hebt hier niemand so richtig die Hand! Liebe Versicherungen, wir sehen da übrigens Potenzial für ein neues Brettspiel: “Wer findet das Leck zuerst?” – Der/die Gewinner:in bekommt einen Eimer – zum Auffangen des nächsten Rohrbruchs. Prost!
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