Neuhof an der Zenn
Weihnachten kommt früh dieses Jahr – und zwar mit dickem Scheck! 62.000 Euro purzeln auf Neuhof an der Zenn, und alle fragen sich: Was gibt’s, was passiert, was hat die Gemeinde angestellt? Hier die Antwort: Die Schlossplatz-Remise wird zum Herzstück des Dorfes – und zur Küchenparty für alle!
Worum geht’s?
Neuhof an der Zenn hat beim Förderpreis der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (VBW) abgeräumt. Über 200 Bewerbungen waren dabei, 18 bekamen den Zuschlag – Neuhof ist mittendrin! Der Preis bringt nicht nur viel Ehre, sondern eben auch ganz konkret: 62.000 Euro. Das Geld fließt direkt in die geplante Remisenküche am Schlossplatz.
Wichtige Infos:
Wer? Bürgermeisterin Claudia Wust, Geschäftsleiterin Kathrin Schneider und VG-Personalchefin Kerstin Hack haben stellvertretend für alle Bürger:innen in München den Preis entgegengenommen.
Was? Das Geld wird verwendet, um die Remise – speziell die Küche – fit zu machen: Regale, Edelstahl-Elemente, Industriespülmaschine, Kühlschränke – alles, was das Dorfherz begehrt.
Wann? Die Einweihung ist für Sommer 2026 geplant. Das Richtfest steigt schon am 23. Dezember 2024.
Warum? Mit der Remise will Neuhof einen modernen Treffpunkt schaffen: für Feste, Kultur, Vereine und das ganz normale Zusammenleben. Identität stärken, Ehrenamt fördern, Klima schützen und Platz fürs Miteinander – das Ganze quasi als Rezept für ein gelungenes Dorfleben.
Wusstet ihr eigentlich?
So ein Förderpreis kommt nicht alle Tage: Die VBW vergibt das Geld, um Projekte zu pushen, die Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und das Leben im ländlichen Raum nach vorne bringen. In den letzten Jahren hat besonders die Stärkung von Ehrenamt und Nachbarschaft einen Schub bekommen – auch, weil der ländliche Raum vor Herausforderungen wie demografischem Wandel und Vereinssterben steht. Genau da will Neuhof gegensteuern.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Küchenparty für’s Klima: Mehr Braten, weniger Quark!“**
Neuhof macht’s richtig: Während andernorts bei Förderpreisen vor allem die Laudatio und der Buffetgabel-Gebrauch geübt wird, landet das Geld hier direkt im Herzen des Dorfes. Klar, Edelstahlküchen reißen keine Mauern ein – aber sie bauen Brücken zwischen Menschen. In Zeiten, in denen mancherorts Vereinsheime zu Lost Places werden und Kochtöpfe höchstens noch im Internet verkauft werden, zeigt Neuhof: Die Daseinsvorsorge der Zukunft hat einen Herd – und vielleicht auch einen Stammtisch. Die Remise könnte das werden, was viele neue Bürgermeister:innen sich nur wünschen: ein echter Mittelpunkt, an dem nicht nur gekocht, sondern auch geredet, gestritten, gefeiert wird. Ob Zukunft gelingt, sieht man immer zuerst am Küchentisch. Go, Neuhof!
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