Markt Erlbach
Wohnt ihr in Markt Erlbach, Langenfeld – oder wolltet ihr schon immer mal in eine schicke Wohnung in einer alten Lagerhalle ziehen? Dann spitzt jetzt die Ohren! In der Raiffeisen-Lagerhalle kracht demnächst richtig Leben rein – oder platzt hier eine Utopie wie ein altes Mehlsilo?
Worum geht’s?
Die alte Raiffeisen-Lagerhalle an der Ecke Neue Straße/Raiffeisenstraße soll sich wandeln: Aus Kornspeicher wird Wohn(t)raum! Zwei Investoren aus Langenfeld, Jan Kempf und Bernd Grum, wollen das riesige Gebäude fit für die Zukunft machen. Ihr Plan: 13 Wohnungen im historischen Lager, dazu zwei Neubauten mit weiteren Wohnungen. Die Vision: nachhaltiges Bauen durch Umnutzung von Altbeständen.
Was passiert da eigentlich?
Kempf und Grum, als „Bauwerkhochzwei“ unterwegs (und schon seit den Kindertagen Buddies), wollen nicht nur Betonklötze errichten, sondern Altes erhalten. Sie meinen: „Nachhaltiger geht’s kaum.“ Immerhin: Wer Bestehendes wiederbelebt, muss keine Wiese pflastern. Leider sind ein paar alte Gebäude auf dem Gelände zu marode. Die werden abgerissen und durch zeitgemäße Neubauten (vier bzw. neun Wohnungen) ersetzt – aber NUR, wenn die alten Wohnungen sich gut verkaufen!
Noch ist Vieles möglich: Grundrisse, Größen, sogar ganz neue Wohnideen (Büro, Praxis, Familienbude? Meldet euch!). Lasst es raus, falls ihr mitgestalten wollt. Im Februar ist Zeit für Wünsche!
Wo ist der Haken?
Da ist die Sache mit den Parkplätzen: 28 müssen her, 33 sind geplant. Klingt erstmal nach Luxus, aber der Gemeinderat fürchtet Wildparker:innen und stressige Parkplatzsuche. Und: Das Dach ist steil wie die Alm, Mansardenwohnungen also noch unsicher. Auch das Grundstück an sich hat so seine Eigenheiten – hier mal ein Silowand, da eine feuchte Ecke mit Wasserpumpe.
Warum wird darüber diskutiert?
Die Lagerhalle steht mitten im Ort und ist jetzt schon ein Hingucker—ein richtiges Eingangstor nach Markt Erlbach. Manche Ratsmitglieder haben noch viele Fragen, andere feiern die Pläne jetzt schon. Alles noch offen!
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**„Wohnkosmos Kornspeicher – oder bleibt der Beton doch nur Klötzchen?***
Noch schnell ein Wohnungsschlüssel ins Mehlsilo werfen, bevor der nächste Investor einzieht? Plötzlich sollen hippe Balkons da wachsen, wo Oma früher das Düngemittel abholte. Klingt super nachhaltig… und auch ein bisschen nach urbanem Traum auf dem Land.
Klar, Altbausanierung nervt. Wer Silo sagt, meint oft: „Hier rostet nicht nur das Geländer, hier wohnt auch der Besitzer im Bauhelm.“ Und die Parkplatzfrage? Wer glaubt, im ländlichen Raum reicht „einer pro Wohnung“, hat offenbar noch nie Samstagabend ein Vereinsfest besucht.
Fazit: Lieber mit Herz und Hirn statt Presslufthammer auf den Altbestand losgehen. Sonst wohnen wir am Ende alle in der Trockenbauabteilung.
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