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Waldbrandgefahr steigt am Wochenende auf Stufe 5

+ 40 Grad: Waldbrandgefahr erreicht höchste Warnstufe

* Feuerwehren setzen auf Hilfe der Landwirte
* Rauchverbot: Schon Verdacht? Sofort 112 anrufen

# Waldbrandgefahr im Landkreis steigt am Wochenende auf Stufe 5

Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Die aktuelle Hitzewelle macht auch vor dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim nicht halt. Laut Wettervorhersage könnte am Wochenende sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden. Bei anhaltender Trockenheit steigt damit in den Sommermonaten auch die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden deutlich an.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht von März bis Oktober täglich für jeden Ort einen Waldbrandgefahrenindex mit fünf Gefährdungsstufen. Während Stufe 1 für eine sehr geringe Gefahr steht, bedeutet Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Genau diese höchste Stufe wird am Wochenende erreicht.

Kreisbrandrat Florian Brandt weist darauf hin, dass die Feuerwehren im Landkreis zwar auf Flächen- und Waldbrände vorbereitet sind, bei solchen Wetterlagen aber auch die Unterstützung der Landwirte sehr wichtig bleibt. Besonders hilfreich sei es, wenn Pumptankfässer bereits im Vorfeld mit Wasser gefüllt werden und im Einsatzfall zur Verfügung stehen. „Natürlich ist das in vielen Orten schon geübte Routine und die Führungskräfte der Feuerwehren stimmen sich bereits jetzt mit ihren Landwirten vor Ort ab“, so Brandt.

Auch die Bevölkerung ruft der Kreisbrandrat zu besonderer Vorsicht auf. In Bayerns Wäldern gilt zwischen 1. März und 31. Oktober absolutes Rauchverbot. Zigarettenglut, brennende Streichhölzer oder weggeworfene Kippen können in Trockenperioden verheerende Folgen haben. Ebenso ist offenes Feuer in und bis zu 100 Meter Entfernung vom Wald verboten. Auch brennende oder glimmende Gegenstände dürfen dort nicht weggeworfen oder unvorsichtig gehandhabt werden. Zudem sollten Kraftfahrzeuge in Hitzeperioden nicht auf Waldwegen oder Grasflächen abgestellt oder gefahren werden, da von heißem Auspuff und Katalysator Brandgefahr ausgehen kann.

Wer in der Natur Feuer oder Rauch bemerkt, sollte sofort die 112 wählen – schon beim Verdacht auf einen Vegetationsbrand. Denn je früher ein Brand entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, ihn schnell unter Kontrolle zu bringen.

Wichtig ist dabei eine möglichst genaue Orts- oder Anfahrtsbeschreibung. Je präziser die Angaben sind, desto schneller können Feuerwehr und Brandbekämpfung beginnen. Kreisbrandrat Florian Brandt betont: „Für die Feuerwehr ist es natürlich hilfreich, wenn sie von den Melderinnen und Meldern eingewiesen werden – natürlich ohne dass sich diese dabei in Gefahr begeben.“

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