Neues aus der Aischgründer Tafel:

Neustart nach turbulenter Zeit

+ Finanzielle Unregelmäßigkeiten bei der Tafel

* Führungsversagen unter Thomas Nicol
* Maßnahmen zur Stabilisierung der Tafel

Neustadt an der Aisch, Uffenheim, Sugenheim – für alle, die sich für die Tafel, Soziales und Ehrenamt in Mittelfranken interessieren

**Nicol weg – aber das Chaos bleibt! 30.000 Euro fehlen – und jetzt? Wer rettet unsere Tafel?**

Da bleibt einem der Kaffee im Hals stecken: Bei der Aischgründer Tafel „Iss was“ hat Ex-Chef Thomas Nicol schwergewichtige Spuren hinterlassen. Im aktuellen Kassenbericht zeigen sich nicht nur große Löcher, sondern auch jede Menge Fragen – und haufenweise Ärger bei den Tafel-Helfer:innen.

**Worum geht’s?**
Bei der Tafel war’s über ein Jahr richtig ungemütlich: Nach dem Aus des ehemaligen Vorsitzenden Thomas Nicol wurde Stück für Stück klar, dass er dem Verein ordentlich Kosten und Chaos hinterlassen hat. Jetzt musste der neue Vorstand unter Brigitte Stuckert reinen Tisch machen – und das öffentlich.

**Was ist passiert? Wer? Was? Wann? Wo?**
Die Tafel „Iss was“, Anlaufstelle für günstige Lebensmittel in der Aurach-Zenn-Aisch-Region, tagte in Sugenheim. Im Zentrum der Sitzung: Ein fettes Finanzloch und jede Menge unerledigter Angelegenheiten, für die vor allem das Ehepaar Nicol verantwortlich gemacht wird. Die Vorsitzende Brigitte Stuckert fand bei Übergabe leere Konten, zerstörte Bankkarten, verweigerte Passwörter und abgeschnittene E-Mail-Zugänge vor. Ohne Zugriff aufs Vereinsvermögen stand „Iss was“ vor der Insolvenz – während reihenweise Mahnungen ins Postfach flatterten.

**Wie schlimm ist es?**
Rund 30.000 Euro fehlen. Belege sind verschwunden, Einkäufe sind vakant, Verdacht auf private Bereicherung steht im Raum. Strafanzeige läuft – noch ist nicht klar, wie viel die Tafel je zurückbekommt. Und ausgerechnet die, die helfen wollen, mussten zusehen, wie alles zusammenbricht: Mieten, Fuhrparkkosten und Versicherungen fressen das Vereinskapital auf.

**Warum konnte das so schiefgehen?**
Ganz einfach: Die alte Satzung erlaubte Nicol ein Chef-Dasein ohne Kontrolle. Kassenprüfer:innen? Nicht vorgesehen. Nachfragen? Unerwünscht. Wer widersprach, wurde gleich rausgeworfen oder „strafversetzt“. Hemdsärmeliges Management, aber: Legal war’s – und der Schaden landet jetzt bei den Bedürftigen.

**Wie geht’s weiter?**
Jetzt sollen neue Regeln her: Mehr Kontrolle, weniger Macht für Einzelpersonen, erstmals mit Kassenprüfung. Preise für Lebensmittel werden leicht steigen, Sponsoren werden händeringend gesucht. Die neue Tafel-Leitung kämpft unermüdlich weiter. Hoffnung gibt’s trotzdem: Frischer Teamgeist weht durch die Organisation und zeigt, dass gemeinsames Anpacken auch in schweren Zeiten möglich ist.

Neueste Informationen (Anhang zur ursprünglichen Meldung):

Wie unsere Redaktion am Freitagmittag aus Justizkreisen erfahren hat, steht die Durchsuchung in Stübach in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Tätigkeit von Thomas Nicol beim Tafel-Verein „Iss was“, auch wenn dieser zeitliche Nähe zur Jahreshauptversammlung hatte. Vielmehr soll es sich um einen eigenständigen Ermittlungskomplex handeln, in dem der Verdacht auf private Nutzung von Spendengeldern untersucht wird.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden bei der Durchsuchung elektronische Geräte und Unterlagen sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Über die genaue Natur der möglichen Straftaten wollte die Behörde aufgrund des laufenden Verfahrens weiterhin keine Angaben machen.

Thomas Nicol selbst hat weiterhin nicht öffentlich Stellung bezogen. Eine schriftlich angefragte Stellungnahme unserer Redaktion blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Bereits im November war Nicol vom Amtsgericht Neustadt a.d. Aisch wegen mehrfachen Betrugs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Auch dieses Verfahren, so wurde betont, steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Tafel oder dem Verein „Iss was“.

**Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):**
### *“Ein Verein wie ein kaputtes Ikea-Regal – und keiner hat die Anleitung gefunden!“*
Tja, erst gibt’s einen großen Chef, der alles selbst macht, dann einen Scherbenhaufen, den keiner zusammenkehren will. Während die Politik das Ehrenamt feiert wie den neuen Tatort (nur spannender!), fehlen an der Basis Kaffeekasse, Kontrolle und klare Worte. Da sieht man mal wieder: Kontrolle ist besser als blindes Vertrauen – oder wie beim Staubsaugerbeutelwechsel nach drei Jahren. Plötzlich steht man im Dreck. Für die Tafel bleibt zu hoffen, dass nicht noch mehr Essenzettel im Nirvana verschwinden und dass „Hilfe“ demnächst vor allem bei denen ankommt, die sie brauchen. Oder anders: Vielleicht ist ja die neue Satzung der fehlende Imbusschlüssel. Viel Erfolg beim Schrauben!

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4 Kommentare zu „NicolScherbenHaufenWordPress“

  1. Die jetzige Vorsitzende hat leider den Herrn Nicol bis zum Ende unterstützt obwohl die ganze Ausgabe stelle in Bad Windsheim versucht hat gegen Herrn Nicol vor zugehen.
    Lieber wurden 25 Ehrenamtliche Helfer rausgeworfen. Das hat Frau Stuckert alles unterstützt und jetzt will sie Geld

  2. Und die Bad Windsheimer Helfer und sie haben den Herrn Henneberger der mittlerweile schon längere Zeit in Haft ist zum zweiten Vorsitzenden gewählt was rechtlich gar nicht ging ,fassen sie sich lieber einmal an der eigenen Nase von diesem Herren haben sie sich genauso täuschen lassen wie die Frau Stuckert von dem Herrn Nicol

  3. Vielleicht gibt es da Parallelen zur ehemaligen Vorsitzenden der Tafel Regensburg, die auch noch im Vorstand der Tafel Deutschland war. Ist es vielleicht die Spitze des Eisbergs ?

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