Neues vom Klimatreffen:

Bauhöfe vereint gegen Extremwetter!

+ Austauschtreffen der Bauhöfe in Erlbach

* Einführung von Klimaresilienz-Maßnahmen
* Bedeutung der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn

**Bauhöfe der Schwammregion treffen sich in Erlbach: Gemeinsam gegen Hitze und Starkregen**

Wie können Städte und Gemeinden besser auf Trockenheit, Starkregen und die Folgen des Klimawandels reagieren? Genau darum ging es bei einem Austauschtreffen der Bauhöfe aus der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn. In Erlbach kamen Vertreter der 14 Kommunen zusammen, um sich über praktische Maßnahmen, aktuelle Entwicklungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten auszutauschen.

Am 13. April 2026 trafen sich die Bauhöfe der 14 Kommunen der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn in Erlbach zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen. Dabei informierten die Umsetzungsbegleitungen zunächst über den aktuellen Stand der Schwammregion. Auch das Wasserwirtschaftsamt stellte die Situation im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim vor.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Präsentation einer Handlungsempfehlung für mehr Klimaresilienz durch die Klimaanpassung im Landkreis. Diese soll den Bauhöfen künftig helfen, schneller und sicherer einschätzen zu können, welche Maßnahmen direkt umgesetzt werden können und wo zuvor eine Genehmigung notwendig ist.

Außerdem gab es einen Fachvortrag der Unteren Naturschutzbehörde zum Thema Artenschutz. Im Anschluss wurde es praktisch: In mehreren Gruppen diskutierten die Teilnehmer intensiv über verschiedene Themen, darunter Grabenpflege, trockenheitsangepasste Baum- und Pflanzenarten, Beschattung, erste Maßnahmen an Gewässern sowie Dammstrukturen an Gräben.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in Zukunft weiter vertieft werden. Geplant ist, neue Ansätze zunächst in Pilotgemeinden zu testen und erfolgreiche Maßnahmen anschließend auch auf andere Kommunen der Region zu übertragen.

Die Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn besteht aus den Kommunalen Allianzen Aurach-Zenn sowie NeuStadt und Land. Ziel einer Schwammregion ist es, Wasser möglichst lange in der Fläche zu halten, zeitweise zu speichern und in Hitzeperioden wieder verfügbar zu machen. Hintergrund ist, dass extreme Wetterlagen wie Starkregen und langanhaltende Hitzephasen immer häufiger werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Klingt auf den ersten Blick vielleicht nach einem eher trockenen Verwaltungsthema – wobei „trocken“ hier ja gerade nicht das Ziel ist. Tatsächlich steckt hinter dem Begriff Schwammregion ein sehr praktischer Ansatz: Wasser dort halten, wo es fällt, statt es schnell abzuleiten. Wenn Bauhöfe, Fachbehörden und Kommunen dabei gemeinsam an einem Strang ziehen, kann das für Orte, Felder, Bäume und Gewässer in unserer Region langfristig ein echter Vorteil sein. Und mal ehrlich: Wenn Gräben, Bäume und Schattenplätze künftig mit mehr Plan statt nur nach Bauchgefühl gestaltet werden, ist das wahrscheinlich eine der sinnvollsten Investitionen in die Zukunft vor unserer Haustür.

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