Neues aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim:

STADTRADELN startet mit mehr Kommunen

+ Landkreis startet fünfte Stadtradeln-Runde für klimafreundliche Mobilität

* Rekordbeteiligung: Fünf weitere Kommunen radeln dieses Jahr mit
* 100-Kilometer-Radweg und Schulradeln locken mit Aktionen

**Der Landkreis tritt wieder in die Pedale: STADTRADELN startet in die fünfte Runde**

Wer im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gerne Rad fährt oder vielleicht endlich öfter das Auto stehen lassen möchte, hat bald wieder die passende Gelegenheit dazu: Das STADTRADELN geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. Vom 27. Juni bis 17. Juli sind Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und mehr Radverkehr zu setzen.

Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung mitteilt, beteiligen sich diesmal neben den Städten Bad Windsheim, Burgbernheim, Neustadt an der Aisch, Scheinfeld und Uffenheim auch zahlreiche Gemeinden aus der Region. Mit dabei sind Burghaslach, Dachsbach, Diespeck, Dietersheim, Emskirchen, Gerhardshofen, Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Obernzenn, Sugenheim, Trautskirchen und Wilhelmsdorf. Damit nehmen heuer fünf Kommunen mehr teil als im vergangenen Jahr.

Das Ziel der Aktion ist klar: Möglichst viele Menschen sollen das Fahrrad im Alltag nutzen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. So soll nicht nur das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität gestärkt, sondern auch der Radverkehr im Landkreis sichtbarer gemacht werden.

Eine besondere Herausforderung hat sich in diesem Jahr Kreisrat Harald Trabert vorgenommen. Er möchte während der drei Aktionswochen sein Auto möglichst komplett stehen lassen und stattdessen so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurücklegen. Dabei will er auch über seine persönlichen Erfahrungen berichten und zeigen, wie alltagstauglich das Radfahren sein kann.

Den Auftakt der Radelwochen bildet die Veranstaltung **„Radeln.Erleben. Vom Main zur Zenn.“** am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni. Radfahrerinnen und Radfahrer können dabei den rund 100 Kilometer langen Radweg „Vom Main zur Zenn“ entdecken. Entlang der Strecke warten regionale Wirtshäuser, kulturelle Angebote und verschiedene Mitmachaktionen. Wer unterwegs schöne Eindrücke sammelt, kann diese bei der Fotoaktion **„Mein Moment vom Main zur Zenn“** festhalten. Als Gewinn winkt eine Fahrradtasche mit regionalen Produkten.

Ebenfalls am Samstag, 27. Juni, findet die **„Landrad(t)s-Tour“** mit Dr. Christian von Dobschütz statt. Die Tour führt teilweise entlang des Radwegs „Vom Main zur Zenn“ und bietet zusätzliche Stationen, darunter das neu angelegte Wäldchen am Jobcenter sowie das interaktive „Virtuelle Wasserpuzzle“.

Auch das **„Schulradeln“** ist wieder Teil der Aktion. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für das Fahrradfahren zu begeistern und ihre eigenständige Mobilität zu fördern. Die engagiertesten Klassen können dabei auch Preise gewinnen.

Die Teilnahme am STADTRADELN ist kostenlos. Die geradelten Kilometer können ganz einfach über die kostenfreie STADTRADELN-App erfasst werden. Die Fahrten lassen sich per GPS aufzeichnen und direkt dem eigenen Team oder der jeweiligen Kommune gutschreiben. Die anonymisierten Daten helfen außerdem dabei, wichtige Erkenntnisse für den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur im Landkreis zu gewinnen und eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung zu unterstützen.

**Kommentar der Redaktion:**
Mehr teilnehmende Kommunen, mehr Aufmerksamkeit fürs Fahrrad und dazu noch Aktionen für Familien, Schulen und Freizeitradler – das STADTRADELN wird auch im Landkreis immer größer. Gerade in Orten wie Emskirchen, Diespeck, Markt Erlbach, Hagenbüchach, Neuhof an der Zenn oder Wilhelmsdorf ist das Fahrrad oft mehr als nur ein Sportgerät: Es kann im Alltag ein echter Helfer sein. Und wenn am Ende noch bessere Radwege dabei herauskommen, dann lohnt sich jeder Tritt in die Pedale doppelt. Nur beim fränkischen Gegenwind hilft leider auch keine App.

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