Emskirchen
Dreikampf! Bürgermeister:innen-Kampf! Spannung pur in Emskirchen – und ihr seid live dabei! Was sonst langweilige Rathausnummer wäre, wird jetzt zur echten Polit-Soap: Drei Kandidat:innen, viele Ideen und ein Stuhl, um den es geht.
Worum geht’s? Am 9. Juni wählen die Menschen in Emskirchen ihr neues Gemeindeoberhaupt. Die bisherige Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht (CSU) will weitermachen – zum zweiten Mal tritt ihr Vertreter, Siegfried Schönleben (Freie Wähler), gegen sie an. Und als dritter im Bunde: Tristan Billmann (ÖDP/Grüne), Bio-Bauer und Kulturmensch.
Das Wichtigste im Überblick:
**Wer?**
– Sandra Winkelspecht (CSU): Seit 18 Jahren Politik, seit 6 Jahren Bürgermeisterin, mag persönliche Nähe und solide Kassen. Sie setzt auf Wohnbau für alle Generationen, gute Versorgung, neue Gewerbeflächen und will beim Thema Klima vorangehen.
– Siegfried Schönleben (Freie Wähler): Seit 2002 Kommunalpolitik, seit 2020 Vize, Maschinenbauer und Vereinsmensch. Er will bezahlbare Wohnungen, flexiblere Gemeindewerke und bessere Bus- und Bahnverbindungen – und endlich einen Radweg neben der alten B8.
– Tristan Billmann (ÖDP/Grüne): 30, ledig, Landwirt mit Bio-Herz, aktiv im Kulturverein „Rübezahl“. Seine Themen: Ökologie, Nachhaltigkeit, Verkehrswende – „Mehr für Rad und Fuß statt Blechlawine!“ Seine Idee: Wohnungstausch, damit große Häuser nicht leer stehen, Familien Platz finden und Ältere barrierefrei wohnen.
**Was ist neu?**
Die SPD – sonst immer dabei – tritt diesmal gar nicht an. Bedeutet: Vier Sitze im Gemeinderat werden neu vergeben. Mit 24 Frauen unter 53 Nominierten gibt’s die höchste Frauenquote im ganzen Landkreis. Der Altersdurchschnitt: 45, also „mitten aus dem Leben“.
**Was steht auf dem Spiel?**
Es ist mehr als ein Stühlerücken im Rathaus. Bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz, bessere Busse und Züge, und vor allem: Wie bleibt Emskirchen lebenswert und bezahlbar – für alle, nicht nur die „mit dem dicken Geldbeutel“? Die Kandidat:innen versprechen Lösungen – einige klassisch, andere ungewöhnlich.
**Faktencheck:**
– Über 60% der Bürgermeister:innen in Bayern sind immer noch männlich, doch Emskirchen tut was für den Ausgleich.
– In ländlichen Regionen wie Mittelfranken ist der Kampf um gute Verkehrsverbindungen und medizinische Versorgung für viele Bürger:innen der entscheidende Wahlgrund.
Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Wahlkampf wie Topfschlagen – bloß ohne Schokolade!**
Mal ehrlich: Lokalpolitik ist oft wie Speed-Dating mit alten Bekannten. Die amtierende Bürgermeisterin? Kennt man. Der Stellvertreter? Kennt man auch. Der Dritte im Bunde? Hat ’nen Traktor UND einen Kulturverein. Das Wahlprogramm ist ein bisschen wie eine bunte Wundertüte: Jede:r verspricht was für die Daheimgebliebenen, die Umwelt, den Busfahrplan und für Udo im Sportverein. Am Ende wählen wir dann doch meistens die, die uns auf dem Dorffest zuerst das Bier holen – oder? Vielleicht schaffen wir es dieses Jahr, nicht nur die Kandidat:innen, sondern auch unsere Wünsche an eine bessere Gemeinde einzubringen. Spart Gewohnheit, kostet Mut – aber geht vielleicht auch regional besser als anderswo.
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