Drei Kandidat*innen, drei Konzepte – so stellen sich Billmann, Schönleben und Winkelspecht die Zukunft von Emskirchen vor
Hochwasserschutz oder Haushaltsstabilität? Innenentwicklung oder neue Baugebiete? Mehr Transparenz per App oder noch mehr öffentliche Debatte im Gemeinderat?
Die Bürgermeisterwahl in Emskirchen rückt näher – und damit die Frage, welchen Kurs unser Markt in den kommenden Jahren einschlagen soll. Drei Kandidat*innen, drei politische Profile, drei sehr unterschiedliche Schwerpunkte.
Wir von NaAZA.de haben allen fünf identische Fragen gestellt – zu den ersten 100 Tagen im Amt, zu Finanzen und Prioritäten, zu Bauen und Wohnen, zu Verkehr sowie zu Bürgernähe und Transparenz.
Die Antworten zeigen: Es geht nicht nur um Verwaltung, sondern um Grundsatzentscheidungen. Um die Frage, wie viel Wachstum wir wollen. Wie wir mit Klimawandel und Infrastruktur umgehen. Wie offen Politik sein soll. Und wie sich Emskirchen im Landkreis positioniert.
Das sind die drei Kandidat*innen:
01 Christlich-Soziale Union in Bayern e.V.:
Sandra Winkelspecht (53, verheiratet, 2 Töchter, Ortsteil: Gunzendorf) 18 Jahre kommunalpolitisch tätig. Mitglied in verschiedenen Vorstandschaften u.a. Ortsverband CSU, Kreisverband CSU, Bezirksverband CSU, Freunde von Roquebillière, Schützengesellschaft Emskirchen, Jagdgenossenschaft. Senatorin der Prunklosia, Siebnerin, Kreisrätin.
04 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN / Ökologisch-Demokratische Partei:
Tristan Billmann (30, Biolandwirt, Gunzendorf) Ehrenamtlich aktiv bei Bioland (Gruppensprecher), beim Arbeitskreis bäuerliche Landwirtschaft, Vorstand beim Rübezahl Kollektiv e.V. (Verein zur Förderung von Kultur und des ökosozialen Wandels), Siebener, Co-Vorsitzender des Bezirksverbands der ÖDP, Beisitzer im Landesvorstand der ÖDP.
06 Freie Wähler Markt Emskirchen e.V.:
Siegfried Schönleben (57, Versicherungsvermittler, Dipl.-Ing. (FH) Maschinenbau, Ortsteil: Emskirchen) Gemeinderat seit 2002, 2. Bürgermeister seit 2020, langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in vielen Vereinen.
Hier veröffentlichen wir die Antworten vollständig und im Wortlaut. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können:
- Eine Maßnahme in den ersten 100 Tagen
Welche eine Maßnahme würden Sie / würdet ihr in den ersten 100 Tagen als Bürgermeister*in konkret anstoßen – und warum gerade diese?
1. Maßnahme in den ersten 100 Tagen Sandra Winkelspecht
In den ersten 100 Tagen werde ich mich um die wichtigen und begonnenen Projekte kümmern, ohne Einarbeitung. Ich kenne die Strukturen und bin in der Lage sofort loszulegen. Mir ist wichtig, dass wir nicht bei null anfangen, sondern das gemeinsam Erarbeitete verlässlich umsetzen und weiterführen. Außerdem werde ich eine Bürgerversammlung einberufen, in der die Anliegen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger gehört werden sollen. Wichtig wird sein, die neu gewählten Mitglieder des Gemeinderates gut und schnell in die Aufgaben des Gemeinderates einzuführen, damit die gute Arbeit des jetzigen Gemeinderates erfolgreich fortgesetzt werden kann.
1. Maßnahmen in den ersten 100 Tagen Tristan Billmann
Ich würde beim Wasserwirtschaftsamt vermehrt Druck machen, den Hochwasserschutz für Emskirchen endlich umzusetzen. Es ist nur eine Frage der Zeit bis wir wieder etwas wie 2021 erleben werden und davor müssen wir unsere Bürger*innen schützen. Es sollte zudem die Durchgängigkeit der Aurach mit Hilfe einer Fischtreppe hergestellt werden. Dies muss laut EU-Wasserrahmenrichtlinie geschehen und bringt viele ökologische Vorteile. Es sollte auch mehr Dachflächenwasser mit Zisternen an der Dreifachturnhalle und Mittelschule gesammelt werden, um weniger Trinkwasser für die Beregnung des Sportplatzes zu benötigen. Diese Maßnahmen sind schnell umzusetzen bzw. schnell anzustoßen und bringen Vorteile für unsere Bevölkerung.
1.Maßnahme in den ersten 100 Tagen Siegfried Schönleben
Es wäre nicht nur eine Maßnahme, welche ich anstoßen würde.
Die Maßnahme, die zweifelsfrei dabei wäre, ist der Start des Prozesses zur Reform der „Gemeindewerke Emskirchen“. Insbesondere die Rechtsform „Kommunalunternehmen“ steht auf dem Prüfstand. Diese ist nicht optimal für die Anforderungen einer Kommune in unserer Größe und Situation.
Wichtig ist mir hervorzuheben, dass wir die Arbeit der Gemeindewerke brauchen und mein Vorhaben nicht als Kritik an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens zu verstehen ist. Im Gegenteil: Die Neuausrichtung soll helfen, alle Ressourcen bestmöglich einzusetzen.
Ziele: • Mehr Flexibilität erreichen und Anpassungen erleichtern • Doppelstrukturen beseitigen • Kosten sparen
Da hierbei zahlreiche rechtliche, steuerliche, organisatorische und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen sind, wird dieses Projekt einige Zeit bis zur Umsetzung in Anspruch nehmen.
Das ist der Grund, warum dieses Vorhaben mit am Beginn meiner möglichen Amtszeit steht.
- Finanzen & Prioritäten
Wo sehen Sie / seht ihr den größten Handlungsdruck im Gemeindehaushalt (z. B. Infrastruktur, Kitas/Schulen, Feuerwehr, Klimaschutz, Vereine) – und was hätte für Sie / euch Priorität?
2. Finanzen & Prioritäten Sandra Winkelspecht
Der größte Handlungsdruck im Gemeindehaushalt liegt derzeit bei der Infrastruktur, den Straßen und der Sanierung unserer Liegenschaften sowie bei der Kinderbetreuung. Als amtierende Bürgermeisterin sehe ich es als meine besondere Verantwortung, die Pflichtaufgaben der Kommune solide, vorausschauend und finanzierbar zu erfüllen. Diese Bereiche haben für mich daher klare Priorität. Gleichzeitig ist es mir wichtig, auch Feuerwehr, Vereine und Klimaschutz verantwortungsvoll gemeinsam mit dem Gemeinderat weiterzuentwickeln.
2. Finanzen & Prioritäten Tristan Billmann
Ich sehe eindeutig den größten Handlungsdruck beim Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel. Das fängt bei Hochwasserschutz an und geht über Hitzeschutz bis zu einer Verminderung des Flächenverbrauchs und wo möglich Renaturierungsmaßnahmen. Wir müssen auch Geld für unser gesellschaftliches Zusammenleben in die Hand nehmen. In meinen Augen fehlt ein Möglichkeitsraum für die Jugend.
2. Finanzen & Prioritäten Siegfried Schönleben
Eine große Herausforderung für Verwaltung und Gemeinde ist die zunehmende Bürokratie sowie der zusätzliche Finanzbedarf, der durch neue Aufgaben entsteht.
Durch schwankende Einnahmen – insbesondere durch die stark von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängigen Gewerbesteuer – stellt jeder Haushalt eine schwierige, aber lösbare Aufgabe dar.
Ein zentrales Ziel ist es daher, die Einnahmesituation zu stabilisieren. Dies ist vor allem möglich, wenn es gelingt, mehr Gewerbe anzusiedeln, das weniger anfällig für globale Krisen ist und verlässliche, gleichbleibende Einnahmen ermöglicht.
Ein solider und wirtschaftlicher Einsatz der zur Verfügung stehenden Mittel ist dabei absolute Pflicht. Dazu gehört für mich auch die Förderung von Vereinen und des Ehrenamts, denn diese Institutionen leisten eine enorm wertvolle Arbeit für unsere Gemeinschaft.
- Bauen, Wohnen, Ortsentwicklung
Wie wollen Sie / wollt ihr bezahlbares Wohnen und eine gute Ortsentwicklung in Emskirchen voranbringen (Innenentwicklung, Neubaugebiete, Leerstände, Ortsteile)? Bitte 1–2 konkrete Projekte oder Instrumente nennen.
3. Bauen, Wohnen, Ortsentwicklung Sandra Winkelspecht
Bezahlbares Wohnen und eine gute Ortsentwicklung erreichen wir vor allem durch eine Stärkung der Innenentwicklung. Konkret setze ich auf ein aktives Leerstands- und Flächenmanagement, um vorhandene Gebäude und Baulücken im Ortskern und in den Ortsteilen besser zu nutzen. Ergänzend sollen neue Baugebiete maßvoll und bedarfsgerecht mit klaren Vorgaben für bezahlbaren Wohnraum entwickelt werden. Mir ist wichtig, Ortsentwicklung ganzheitlich zu denken: lebendige Ortskerne, starke Ortsteile und Wohnen, das für alle Generationen bezahlbar bleibt. Daher war mir die gute Zusammenarbeit mit der WBG Neustadt so wichtig, mit der wir den Neubau von Sozialwohnungen in Emskirchen vorantreiben konnten. Ein großer Schritt in die richtige Richtung.
3. Bauen, Wohnen, Ortsentwicklung Tristan Billmann
Wir brauchen den passenden Wohnraum für alle in unserer Gesellschaft. Für jede Lebenssituation und jeden Geldbeutel. Das klassische Einfamilienhaus kann sich nicht mehr jeder leisten. Wir brauchen Projekte, die im Idealfall genossenschaftlich organisiert sind. Dort müssen Wohnungen in unterschiedlichen Größen und vor allem bezahlbar für unsere Bürger*innen geschaffen werden. Wo möglich soll der Bau von Einfamilienhäusern weiter möglich bleiben, gerade einzelne Projekte in den Ortsteilen. Wir brauchen in der aktuellen Situation keine weiteren Neubaugebiete und müssen somit den Druck auf den Leerstand aufrecht erhalten.
3. Bauen, Wohnen, Ortsentwicklung Siegfried Schönleben
Wichtig ist eine geplante, durchdachte und auf breiter Zustimmung basierende Ortsentwicklung. Der Markt Emskirchen muss wieder in der Lage sein, interessierten Bürgerinnen und Bürgern geeignete Flächen zur Verfügung stellen zu können. Dies betrifft sowohl Wohnbau- als auch Gewerbeflächen.
Die Aktivierung bereits bebaubarer, jedoch ungenutzter Flächen sowie von Leerständen muss weiterhin ein zentrales Ziel bleiben. Die Handlungsmöglichkeiten der Verwaltung gegenüber privaten Eigentümerinnen und Eigentümern sind zwar begrenzt, müssen aber dennoch konsequent und nachhaltig genutzt werden.
Ein wesentliches Instrument zur Erreichung dieser Ziele ist es, den Flächennutzungsplan neu zu denken und fortzuschreiben. Konkrete Projekte sind dabei die Entwicklung entsprechender Wohnbau- und Gewerbegebiete.
- Verkehr & Alltag
Was ist Ihr / euer Plan für Verkehr und Erreichbarkeit (Straßen/Wege, Schulwege, ÖPNV, Radwege, Ortsverbindungsstraßen)? Was hat Priorität – und wie messen Sie / messt ihr Erfolg?
4. Verkehr & Alltag Sandra Winkelspecht
Für Emskirchen liegt der Schwerpunkt im Bereich Verkehr und Erreichbarkeit, bei dem Erhalt unserer Straßen und Ortsverbindungsstraßen sowie auf sicheren Schulwegen. Priorität haben Maßnahmen, die Sicherheit erhöhen und den Alltag der Menschen konkret erleichtern. Beim Radverkehr setze ich auf alltagstaugliche, sichere Verbindungen zwischen Wohngebieten, Schulen, Bahnhof und Ortsteilen. Der ÖPNV soll soweit es in unserer Hand liegt, verbessert und erhalten werden, um Pendlerinnen und Pendler zuverlässig zu unterstützen. Erfolg messe ich an umgesetzten Maßnahmen, messbaren Verbesserungen bei der Sicherheit und dem direkten Feedback der Bürgerinnen und Bürger.
4. Verkehr & Alltag Tristan Billmann
Der ÖPNV muss weiter ausgebaut werden Das liegt allerdings nicht nur in der Macht der Gemeinde. Wir können aber Wünsche äußern und Verbesserungen anregen. Wichtig wäre eine bessere Taktung der Buslinie 134 und eine Durchbindung nach Erlangen, nicht nur einmal am Tag wie es bisher der Fall ist. Ich könnte mir zudem ein Leihrad Konzept in der Gemeinde vorstellen. Ich würde da am liebsten das VAG-Rad, wie es schon in Nürnberg, Fürth und Erlangen realisiert ist 1:1 bei uns umsetzten. Das Radwegenetz muss weiter verbessert werden und die Verkehrswegesicherheit gesteigert werden. Den Erfolg sehen wir, wenn es mehr Radfahrende und Fußgänger*innen bei uns in Emskirchen gibt und die Menschen etwas öfter auf das Auto verzichten können.
4. Verkehr & Alltag Siegfried Schönleben
Für eine Flächengemeinde wie den Markt Emskirchen ist das Thema Verkehr & Alltag eine besondere Herausforderung. Entscheidend ist eine funktionierende Gesamtlösung, bei der alle Verkehrsarten sinnvoll miteinander verknüpft sind.
Mit dem Bahnhof als weiter ausbaufähigem Knotenpunkt verfügt Emskirchen über eine gute Grundlage im öffentlichen Personennahverkehr. Das NEA-Mobil und der Bürgerbus sollen als Ergänzung für die letzten Kilometer künftig noch besser eingebunden werden. Gleichzeitig sorgt die gute Anbindung an Bundes- und Staatsstraßen für eine hohe Attraktivität im Individualverkehr.
Ziel ist eine intelligente Vernetzung von Fußgänger-, Rad-, öffentlichem und motorisiertem Verkehr, damit alle Bürgerinnen und Bürger ihre Ziele einfach, bezahlbar und möglichst umweltfreundlich erreichen können. Zentrale Schwerpunkte sind dabei der Erhalt und Ausbau des Nahverkehrs, die Lösung der Verkehrssituation an der Wulkersdorfer Brücke sowie die gezielte Förderung des Radverkehrs.
- Bürgernähe & Transparenz
Wie möchten Sie / möchtet ihr Bürger*innen beteiligen und informieren (Sprechstunden, digitale Formate, Bürgerversammlungen, Transparenz bei Entscheidungen)? Was würden Sie / würdet ihr im Vergleich zu heute verbessern?
5. Bürgernähe & Transparenz Sandra Winkelspecht
Als Bürgermeisterin ist mir Bürgerbeteiligung und transparente Information ein zentrales Anliegen. Bereits heute setze ich stark auf Offenheit und Nachvollziehbarkeit: Mit der Einführung des Bürgerinformationssystems auf unserer Homepage habe ich wichtige Entscheidungsgrundlagen und Gremienunterlagen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich gemacht. Zudem finden regelmäßig Bürgerversammlungen statt, in denen ich informiere, Fragen beantworte und Anliegen aufnehme. Dazu gibt es vor jeder Gemeinderatssitzung eine Bürgerfragestunde, in der Bürger vor dem Gemeinderat ihre Anliegen vorbringen und Fragen stellen können. Darüber hinaus bin ich jederzeit für jede Bürgerin und jeden Bürger ansprechbar, sei es im Rathaus, telefonisch oder im persönlichen Gespräch, gerne auch mal bei einem zufälligen Aufeinandertreffen.
5. Bürgernähe & Transparenz Tristan Billmann
Ich würde so viele Entscheidungen, wie möglich im öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzungen behandeln. Wichtig ist in meinen Augen auch klarer zu kommunizieren. Dann verstehen Bürger*innen auch besser warum es so ist wie es ist. Wenn zum Beispiel für alle ersichtlich wäre, welche Runde der Winterdienst fährt und was es für die Gemeinde zusätzlich kosten würde mit mehr Fahrzeugen eine schnellere Räumung der Straßen zu gewährleisten, gäbe es bestimmt mehr Verständnis für die Situation vor Ort, wenn halt nicht gleich geräumt ist. Wichtig ist auch in meinen Augen ein offenes Ohr für alle Firmen und Gewerbebetriebe zu haben und da auch immer wieder proaktiv das Gespräch zu suchen um eventuelle Bedarfe früh auf dem Schirm zu haben und Bedarfe und Angebote zwischen den Unternehmen zu vermitteln.
5. Bürgernähe & Transparenz Siegfried Schönleben
Wichtig ist, dass der Bürger im Mittelpunkt steht. Anliegen und Anregungen müssen ernst genommen werden. Kommunikation darf dabei keine Einbahnstraße sein, sondern muss in beide Richtungen funktionieren: Bürgernähe und -information.
Bei allen Anliegen, die an die Gemeinde herangetragen werden, ist eine zeitnahe Rückmeldung an die Bürgerinnen und Bürger zwingend notwendig. Dabei sollen alle Beteiligten mit ins Boot geholt werden und angemessen zu Wort kommen.
Eine einfache und wirkungsvolle Verbesserungsmöglichkeit wäre die Einführung einer Emskirchen-App mit folgenden zentralen Funktionen:
• Direkter Zugang zu aktuellen und grundlegenden Informationen.
• Ein Online-Schadenmelder zum schnellen und unkomplizierten Melden von Schäden und Mängeln.
• Eine Online-Terminvereinbarung mit der Verwaltung.
Eine weitere Verbesserungsmöglichkeit liegt in der Reform des Wochenblattes mit dem Marktboten. Insbesondere die Auslieferungssituation in einigen Gebieten – vor allem im Ortskern – ist derzeit nicht zufriedenstellend und sollte überprüft und verbessert werden.
🎙️ Schlussgedanke der Redaktion
Drei Kandidat*innen, fünf Fragen – und viele unterschiedliche Akzente.
Was auffällt: Niemand verspricht das Blaue vom Himmel. Stattdessen geht es um Hochwasserschutz, Haushaltsdisziplin, Innenentwicklung, Verkehrssicherheit, Ehrenamt, Transparenz. Also um genau die Themen, die unseren Alltag in Emskirchen prägen – manchmal leise, manchmal sehr konkret.
Kommunalpolitik ist kein Wunschkonzert. Sie ist oft ein Ringen um Prioritäten, um Geld, um Zuständigkeiten – und manchmal auch um Geduld.
Die Wahl entscheidet nicht nur über eine Person, sondern über Stil, Tempo und Schwerpunkt der kommenden Jahre. Mehr Reform oder mehr Kontinuität? Mehr Klimafokus oder mehr wirtschaftliche Stabilisierung? Mehr neue Formate oder bewährte Strukturen?
Am Ende gilt: Demokratie lebt vom Mitmachen.
Informieren Sie sich. Diskutieren Sie. Und gehen Sie wählen.



