Neues aus Neustadt:

Energiewende als Vorreiter in Mittelfranken!

+ Energienutzung und erneuerbare Energien im Landkreis

* Bürgerbeteiligung und lokale Projektierer
* Wärmeerzeugung und Strombedarf im Vergleich

### Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim: Energiewende oder Bürokratiemonster?

**Einführung:** Was tut sich im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim? Energieexperten und Politiker*innen diskutieren, wie die Region mit erneuerbarer Energie nicht nur die Umwelt schont, sondern auch Geld verdient. Doch gibt es auch Hürden zu überwinden?

**Hintergrundinformationen:** Landrat Dr. Christian von Dobschütz und die Verfasser des neuen Energienutzungsplans, Maximilian Corand und Patrick Dirr, haben große Pläne. Der Landkreis erzeugt rechnerisch 1,8-mal so viel Energie, wie er verbraucht. Doch auch hier weht nicht immer ein Lüftchen, und so wird Strom importiert. Der Landkreis ist schon jetzt ein Energieexporteur, doch es gibt noch Potenzial, noch mehr Wertschöpfung lokal zu verankern.

Spannend ist die Verteilung des Energieverbrauchs: Strom macht nur ein Viertel aus, während der Wärmebedarf dominiert. Ein Drittel der Energie wird außerdem für den Verkehr genutzt. In Zukunft sollen Wärmepumpen und E-Autos fossile Brennstoffe ersetzen.

**Vorteile und Herausforderungen:** Der Plan lockt mit der Aussicht, 180 Millionen Euro jährlich in der Region zu halten – Geld, das bisher ins Ausland fließt. Glücksfall für den Landkreis: Vier große lokale Projektierer, die mit Bürgerenergieanlagen eine hohe Akzeptanz geschaffen haben. Doch nicht alle sind überzeugt, und Widerstand macht sich bemerkbar, etwa gegen neue Umspannwerke.

**Initiativen für die Zukunft:** Kreisrat Manfred Müller (Bündnis 90/Die Grünen) schlägt vor, dass der Landkreis selbst als Energieunternehmen agieren könnte. Nicht nur die, die sich beteiligen können, sollen profitieren, sondern auch jeder Bürger und jede Bürgerin. Das bleibt eine Diskussion wert.

**Handlungsbedarf:** Der Ausschuss sah vor allem Chancen und stimmte für die Umsetzung der 21 vorgeschlagenen Maßnahmen des Energienutzungsplans. Doch Walter Prechtel (UWG) warnte: „Die Rechnung muss stimmen“.

**Aufruf zur Diskussion:** Was haltet ihr von der Idee, dass Kommunen selbst im Energiebereich aktiv werden? Welche Chancen und Herausforderungen seht ihr in der Energiewende in unserem schönen Landkreis?

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