Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Funkloch-Alarm, Bürokratie-Bingo und Wasserspender für die Chef:innen – was die Kreispolitik gerade beschäftigt, lest ihr nur hier! Wo es bald frische Teppiche und weniger Plastikflaschen gibt? Wer bringt uns endlich schnelles Netz auf dem Feldweg? Lest weiter, wenn ihr wissen wollt, wie sich euer Alltag wirklich verändern könnte.
Darum geht’s:
Im Landkreis brodelt’s. Wer schlecht telefonieren kann, ist nicht allein: Das Landratsamt hat alle Gemeinden gefragt, wo bei Mobilfunk, Netz & Co. der Empfang hängen bleibt. Ziel: Herausfinden, in welchen Eckchen der Schuh am dollsten drückt. Die letzte Rückmeldung fehlt noch, dann geht’s ans Auswerten und (vielleicht!) an konkrete Lösungen. Der Clou: Es gibt laut Landrat Dr. Christian von Dobschütz keinen Allheilmittel-Knopf, weil die Ursachen so verschieden sind, wie unsere Lieblingsbrote.
Im Wirtschafts-Rampenlicht will man auch stehen: Am 28. Juni steigt die EXPO-NEA. Die feiert Wirtschaft aus der Region – und lockt Familien mit Gastronomie und Kinderbespaßung. Praktisch: Unternehmen, die händeringend Menschen suchen, treffen hier auf potenzielle Kolleg:innen.
Das Bürokratie-Monster bekommt vielleicht einen Maulkorb. Die Freien Wähler wollen, dass unser Landkreis in Bayern Modellregion für weniger Vorschriften wird – für alle, die sich schon mal gefragt haben, warum Anträge sich anfühlen wie eine Steuererklärung in Blindenschrift. Die Regierenden in München finden die Idee spannend, Kriterien zur Auswahl gibt’s aber noch nicht. Unser Landkreis hat jedenfalls schon „hier“ gerufen. Abwarten, ob wir beim Cutten von Vorschriften mit im Pilotbot sitzen.
Und das Landratsamt selbst? Kein Komplettabriss, sondern Sanieren mit Handbremse. Neue Teppichböden, ein Zwischenlager für Pakete, sanierten Kantine und zwei neue Teeküchen stehen auf dem Wunschzettel. Außenanlagen für schlanke 1,7 Millionen Euro gibt’s gleich dazu – da schimpfen die Grünen, die Verwaltung kontert locker ab: „Brauchen wir für unseren Betrieb!“. Insgesamt kostet das erstmal 2,6 Millionen Euro – zum Vergleich: eine komplette Generalsanierung hätte uns wohl das 12-Fache (!) gekostet. Da kann man nur sagen: Teppich statt goldener Wasserhahn.
Apropos Wasser: Die Behörde verteilt jetzt Wasserspender für rund 10.000 bis 15.000 Euro. Wer bisher Mineralwasser schleppen musste, kann dem Rücken künftig danken. Die Rechnung? Spart mittelfristig 32.000 Euro pro Jahr für Flaschenwasser. Endlich! Da darf man mal anstoßen – mit Leitungswasser, versteht sich.
Redaktionelle Meinung:
Na klar, nicht jeder Beschluss ist gleich ein Quantensprung. Aber während andernorts noch gestritten wird, ob WLAN Strahlung macht, basteln wir uns hier die Zukunft mit Sparkalkül und Trinkwassersprudel. Wer hätte gedacht, dass die Revolution aus der Teeküche startet?



