3. März 2026

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

MobilfunkAbdeckungFunkloecherWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

Funkloch-Alarm, Bürokratie-Bingo und Wasserspender für die Chef:innen – was die Kreispolitik gerade beschäftigt, lest ihr nur hier! Wo es bald frische Teppiche und weniger Plastikflaschen gibt? Wer bringt uns endlich schnelles Netz auf dem Feldweg? Lest weiter, wenn ihr wissen wollt, wie sich euer Alltag wirklich verändern könnte.

Darum geht’s:
Im Landkreis brodelt’s. Wer schlecht telefonieren kann, ist nicht allein: Das Landratsamt hat alle Gemeinden gefragt, wo bei Mobilfunk, Netz & Co. der Empfang hängen bleibt. Ziel: Herausfinden, in welchen Eckchen der Schuh am dollsten drückt. Die letzte Rückmeldung fehlt noch, dann geht’s ans Auswerten und (vielleicht!) an konkrete Lösungen. Der Clou: Es gibt laut Landrat Dr. Christian von Dobschütz keinen Allheilmittel-Knopf, weil die Ursachen so verschieden sind, wie unsere Lieblingsbrote.

Im Wirtschafts-Rampenlicht will man auch stehen: Am 28. Juni steigt die EXPO-NEA. Die feiert Wirtschaft aus der Region – und lockt Familien mit Gastronomie und Kinderbespaßung. Praktisch: Unternehmen, die händeringend Menschen suchen, treffen hier auf potenzielle Kolleg:innen.

Das Bürokratie-Monster bekommt vielleicht einen Maulkorb. Die Freien Wähler wollen, dass unser Landkreis in Bayern Modellregion für weniger Vorschriften wird – für alle, die sich schon mal gefragt haben, warum Anträge sich anfühlen wie eine Steuererklärung in Blindenschrift. Die Regierenden in München finden die Idee spannend, Kriterien zur Auswahl gibt’s aber noch nicht. Unser Landkreis hat jedenfalls schon „hier“ gerufen. Abwarten, ob wir beim Cutten von Vorschriften mit im Pilotbot sitzen.

Und das Landratsamt selbst? Kein Komplettabriss, sondern Sanieren mit Handbremse. Neue Teppichböden, ein Zwischenlager für Pakete, sanierten Kantine und zwei neue Teeküchen stehen auf dem Wunschzettel. Außenanlagen für schlanke 1,7 Millionen Euro gibt’s gleich dazu – da schimpfen die Grünen, die Verwaltung kontert locker ab: „Brauchen wir für unseren Betrieb!“. Insgesamt kostet das erstmal 2,6 Millionen Euro – zum Vergleich: eine komplette Generalsanierung hätte uns wohl das 12-Fache (!) gekostet. Da kann man nur sagen: Teppich statt goldener Wasserhahn.

Apropos Wasser: Die Behörde verteilt jetzt Wasserspender für rund 10.000 bis 15.000 Euro. Wer bisher Mineralwasser schleppen musste, kann dem Rücken künftig danken. Die Rechnung? Spart mittelfristig 32.000 Euro pro Jahr für Flaschenwasser. Endlich! Da darf man mal anstoßen – mit Leitungswasser, versteht sich.

Redaktionelle Meinung:
Na klar, nicht jeder Beschluss ist gleich ein Quantensprung. Aber während andernorts noch gestritten wird, ob WLAN Strahlung macht, basteln wir uns hier die Zukunft mit Sparkalkül und Trinkwassersprudel. Wer hätte gedacht, dass die Revolution aus der Teeküche startet?

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

GemeindewerkeEmskirchenJubilaeumWordPress

Emskirchen – für alle aus Emskirchen, Wilhelmsdorf, Neuhof und Nachbardörfer

Party beim Wasserwerk! 30 Jahre Gemeindewerke – und das beste: Ihr seid eingeladen! Was sich hinter den Türen Eurer Gemeindewerke ganz nüchtern abspielt, ist vielleicht spannender, als Ihr denkt.

Worum geht’s?
Vor 30 Jahren wagte Emskirchen einen cleveren Schritt: Die Gründung der Gemeindewerke als eigenes Kommunalunternehmen. Statt alles in die große Verwaltungsmischung zu kippen, wurden Wasser, Abwasser und Bauhof fein säuberlich ausgelagert. Weniger Verwirrung im Gemeindesäckel, mehr Überblick für den Gemeinderat, zackigere Entscheidungen – und Gebühren, bei denen kein Cent versehentlich beim Straßenlaternentausch landet.

Wer hatte die Idee?
1996: Beratungs-Power, Anwälte, stundenlange Sitzungen – alles für eins: Die sauberste Form eines Kommunalunternehmens. Spezialisierte Gremien statt aufgeblähter Verwaltung, eigenes Geld, eigenes Risiko – und die Bürger:innen hängen nicht an faulen Kompromissen.

Was bringt das?
Regelmäßig kommt der Prüfungsdetektiv vorbei – zuletzt 2013 und 2023. Ergebnis? Keine doppelte Verwaltung, keine heimlichen Kostensünder. Und falls doch jemand auf die Idee kommt, wieder alles ins große Rathaus zurückzuholen: Würde mehr kosten als die teuerste Hochzeitstorte, komplett neue Strukturen erfordern und keine Erleichterung für die Menschen bringen. Die Quittung? Höhere Schulden in der Stadtkasse, weniger Spielraum im Budget. Kurz: Finger weg vom Rückwärtsgang!

Warum das Ganze?
Weil transparente Strukturen eben auch was wert sind: Ihr wollt wissen, wofür Ihr bezahlt und was Ihr dafür bekommt. Die Gemeindewerke machen genau das – und liefern sauber Wasser, klären Abwasser, ohne dass sich Eure Gebühren unbemerkt im Rathausnebel auflösen.

Und jetzt?
Der Gemeinderat bleibt cool – keine unnötigen Änderungen, keine riskanten Planspiele. Stattdessen solide Arbeit, Sparsamkeit und Klarheit im Sinne der Bürger:innen. Und für einen Schwatz übers Kanalsystem, Wasserdruck und technische Wunderwerke: Im Sommer gibt’s noch einen Tag der offenen Tür. Kommt vorbei und schaut, wo Euer Wasser zu Hause ist!

Redaktion meint:
Kommunal-Management kann auch rocken. Und ehrlich, nicht jedes Rad muss zurückgedreht werden, wenn es schon rund läuft – lieber ein Prosit auf 30 Jahre Flüssigkeitsmanagement in Emskirchen!

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

WahlabendKommunalpolitikErfahrungWordPress

Neustadt an der Aisch. Rund 400 bis 450 Besucherinnen und Besucher strömten am Donnerstagabend in die NeuStadtHalle, um beim Radio-8-Wahlabend die Kandidatin und Kandidaten für das Bürgermeisteramt live zu erleben. Schon lange vor Beginn bildeten sich erste Grüppchen vor dem Eingang – beste Plätze waren begehrt. Und die ersten Reihen waren fest in der Hand zahlreicher Listenkandidatinnen und -kandidaten, die ihren jeweiligen Favoriten sichtbar den Rücken stärkten.

Moderator Klaus Seeger führte souverän, humorvoll und mit spürbarer Wertschätzung für die demokratische Debatte durch den Abend. Mit pointierten Fragen, locker eingestreuten Witzen und einem Gespür für die richtige Dramaturgie gelang es ihm, Nervosität abzubauen und zugleich inhaltliche Tiefe zu ermöglichen.

Linken-Kandidat sagt kurzfristig ab

Eigentlich waren fünf Bewerber angekündigt. Der 21-jährige Kandidat der Linken, André Hufnagel, hatte seine Teilnahme jedoch kurzfristig wieder abgesagt und nahm stattdessen im Publikum Platz. Eine verpasste Gelegenheit: Gerade bei einem solchen Format bietet sich die Chance, Inhalte und Persönlichkeit vor breitem Publikum zu präsentieren und Profil zu zeigen.

Auf dem Podium standen damit Gerd Scheuenstuhl (FDP), Harald Haag (FWG), Heike Gareis (SPD) und Alexander Müller (CSU). Anfangs war allen die Anspannung anzumerken, doch spätestens nach einer Viertelstunde entwickelte sich eine sachliche, respektvolle Diskussion – ganz im Stil der Neustädter Kommunalpolitik: Man kennt sich, man widerspricht sich, aber man bleibt anständig.

Heike Gareis mit Erfahrung und klarer Linie

Heike Gareis überzeugte vor allem mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung, ihrer klaren Struktur in den Antworten und einer spürbaren Leidenschaft für die Stadt und ihre Menschen. Sie kündigte an, im Falle ihrer Wahl innerhalb der ersten 100 Tage ein Gremium zur Belebung der Innenstadt einzurichten – mit Architekten, Verwaltungsexperten, aber eben auch mit Bürgerinnen und Bürgern. Bürgernähe nicht nur als Schlagwort, sondern als Arbeitsprinzip.

Auch bei der Einschätzung der städtischen Finanzlage blieb sie differenziert: Ja, die Lage sei angespannt – aber Neustadt verfüge über wirtschaftliche Stärke und Selbstheilungskräfte. Dieser sachliche Optimismus wirkte fundiert und realistisch.

Ihr Vorstoß für ein Mehrgenerationen-Projekt im alten Feuerwehrhaus unterstrich ihren sozialpolitischen Schwerpunkt. Als ein Mitbewerber diese Idee als „Bilderbuchmentalität” bezeichnete, blieb Gareis ruhig – und stellte im Gegenzug die konkrete Frage nach verfügbaren Gewerbeflächen. Eine Antwort blieb aus.

Viel Detail – aber wenig Vorbereitung?

Gerd Scheuenstuhl präsentierte sich mit einem sehr umfangreichen Programm auf seiner Website und ging bei vielen Vorschlägen stark ins Detail. Gleichzeitig wirkte er stellenweise weniger strukturiert in der Darstellung und bei Nachfragen nicht immer sattelfest – etwa bei der konkreten Benennung verfügbarer Flächen. Hier hätte man sich etwas mehr Vorbereitung und Praxisnähe gewünscht.

Harald Haag punktete mit bodenständigem Auftreten und seiner „Ich-bin-einer-von-euch”-Haltung. Als politischer Newcomer machte er keinen Hehl aus seiner fehlenden Stadtratserfahrung – was sympathisch wirkte, aber auch zeigte, dass ihm die kommunalpolitische Routine noch fehlt.

Alexander Müller stellte Wohnraumschaffung und Baugebiete in den Mittelpunkt. Er betonte mehrfach Kontinuität und langfristige Perspektive – mit 34 Jahren wolle er mehr als nur eine Amtsperiode gestalten. Auch er blieb sachlich, wirkte jedoch in manchen Antworten eher allgemein als konkret.

Viel Gemeinsamkeit, unterschiedliche Gewichtung

Inhaltlich lagen die Schwerpunkte gar nicht so weit auseinander: Innenstadtbelebung, Wohnraum, Gewerbeansiedlung, solide Finanzen. Unterschiede zeigten sich vor allem in der Gewichtung – und im Stil.

Während Scheuenstuhl die Rolle des aktiven Wirtschaftsförderers betonte, sieht sich Haag als Vermittler, Müller als verlässlicher Dauerbürgermeister. Heike Gareis hingegen setzte klar auf soziales Miteinander, Bürgerbeteiligung und strategische Innenstadtentwicklung – mit einem Mix aus Pragmatismus und Vision.

Kommentar der Redaktion

Verloren hat an diesem Abend niemand. Aber gewonnen hat vielleicht die Erfahrung.

Kommunalpolitik ist kein Planspiel und kein Debattierclub. Sie ist Detailarbeit, Haushaltszahlen, Flächennutzungspläne – und vor allem das tägliche Ringen um tragfähige Kompromisse. Wer hier schon Jahre mitgestaltet hat, bringt schlicht einen Vorsprung mit.

Heike Gareis wirkte an diesem Abend vorbereitet, strukturiert und nah an den Themen – ohne in Schlagworten zu verharren. Andere Bewerber zeigten Engagement und gute Ansätze, aber auch, dass Erfahrung im Stadtrat nicht durch Enthusiasmus allein zu ersetzen ist.

Und wer eine Bühne wie diesen Wahlabend ungenutzt lässt, darf sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob er die Chance zur Präsentation nicht vertan hat.

Am 8. März entscheiden die Wählerinnen und Wähler, welches Konzept sie überzeugt. Spannend bleibt es – sachlich hoffentlich auch weiterhin.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neuhof an der Zenn

NeuhofKlaeranlageRegenueberlaufWordPress

Neuhof an der Zenn

Wasser gesucht – und zwar dringend! Der Fischereiverein braucht neue Teiche, sonst sind die Angel-Scheine bald Geschichte. Und das Freibad? Schon wieder schlechte Nachrichten für die Technik – Kohle vom Bund gibt’s wohl kaum.

Worum geht’s? Im Gemeinderat von Neuhof gibt’s jede Menge brandheiße Themen: Mehr Wasser für den Verein, Baustellenalarm beim Freibad, ein neues Dorfgemeinschaftshaus, Kläranlagen, und die Zeit bis zur Wahl wird auch knapp.

Was passiert konkret?

– **Wasser her für Angler:innen!** Der Fischereiverein schlägt Alarm: Wer einen Teich oder ein anderes Gewässer hat, kann sich als Lebensretter:in für die lokale Angel-Community melden – direkt bei den Vorsitzenden oder bei Bürgermeisterin Claudia Wust.

– **Freibad-Sanierung auf Sparflamme:** Die “Sportmilliarde” des Bundes, gedacht für neue Bolzplätze und marode Schwimmbäder, ist so überlaufen wie ein Edeka, wenn es Gratis-Wurst gibt. Bürgermeisterin Wust macht wenig Hoffnung: Es regnet wahrscheinlich wieder keine Fördermittel.

– **Schulstraße dicht:** Ab 16. März kommt ihr nicht mehr Richtung Freibad durch – saufreundliche Umwege inklusive.

– **Dorfgemeinschaftshaus läuft wie ’n Mercedes:** In Neukatterbach läuft beim Neubau offenbar alles wie geschmiert. Großes Lob aus dem Rat: Alles im Zeitplan.

– **Kläranlage kostet ein kleines Vermögen:** Die Anlage in Neuselingsbach wird fit gemacht – Ingenieurkram für 19.000 Euro, neuer Regenüberlauf plus Klärtechnik für 214.000 Euro und eine Wasserpegel-Messung für fast 8.600 Euro. Wer’s zahlt? Natürlich wir alle. Wie immer.

– **Briefwahl: Schnell sein!** Wer’s bequem mag oder schon wieder in Urlaub abhauen will: Die Briefwahlunterlagen einfach direkt ins Rathaus bringen – die Post gurkt sich Zeit, vier Tage sind’s manchmal locker bis nach Neuhof. Trust us – da ist der Gang zum Rathaus die sichere Nummer.

Fazit: In Neuhof läuft nicht alles glatt wie Aalhaut – aber hey, die wichtigsten Baustellen werden beherzt angegangen. Wer einen Teich übrig hat und nicht weiß wohin damit, hier bringt er Sinn. Und für alle, die denken, Politik ist woanders immer spannender: Bei uns braucht ihr keinen Tatort, bei uns passiert’s wirklich!

Nach oben scrollen