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# Schattenspender für den Pausenhof in Emskirchen

Mehr Schatten, mehr Grün und dazu noch ein Plus für Umwelt und Klima: Auf dem Pausenhof der Schule in Emskirchen ist jetzt ein besonderes Pflanzprojekt umgesetzt worden. Möglich wurde das über das Förderprogramm „Fördercent“ des Energieversorgers N-Ergie, das Kommunen unterstützt, die Ökostrom nutzen. Für jede verbrauchte Kilowattstunde grünen Stroms fließt dabei ein Cent in regionale Umweltprojekte. In Emskirchen wurde das Geld nun in neue Schattenbäume investiert.

Dabei handelt es sich nicht einfach um irgendeine Begrünung. Wie Johannes Wagner erläuterte, wurden mit Bedacht Baumarten ausgewählt, die auch mit künftig zu erwartenden höheren Temperaturen gut zurechtkommen sollen. Gepflanzt wurden unter anderem Ahorn und Zelkove – also sogenannte Schattenbäume, die langfristig für ein angenehmeres Klima auf dem Schulgelände sorgen können.

Wagner setzt dabei bewusst auf junge Setzlinge. Diese seien robuster und zugleich pflegeleichter als größere, bereits weiter entwickelte Bäume. Außerdem sei deren Wasserverbrauch in der Aufzucht deutlich geringer. So werde nicht nur nachhaltig gepflanzt, sondern auch ressourcenschonend gearbeitet.

Besonders innovativ ist das zugrunde liegende Pflanzkonzept: Gemeinsam mit dem Weißenburger Baumschulinhaber Gerd Meyer entwickelte Wagner ein sogenanntes „Gesellschaftskonzept“. In einem 1,25 mal 1,25 Meter großen Pflanzbereich, dem sogenannten Affolter, wachsen die künftigen Schattenspender nicht allein, sondern gemeinsam mit weiteren Pflanzen, Bäumen und Begleitgrün. Die Idee dahinter: Als Pflanzengemeinschaft sollen sie sich gegenseitig unterstützen und ein kleines, funktionierendes Mikroökosystem bilden.

Emskirchens Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht zeigte sich überzeugt von dem Modell und sprach von einem „sensationellen Konzept“. Das Projekt auf dem Schulgelände könnte deshalb als Pilot für weitere geeignete Flächen im Gemeindegebiet dienen. Mit Spannung werde nun beobachtet, wie sich die Pflanzung entwickelt und wie gut künftig Schatten für den Pausenhof und möglicherweise auch für Innenräume des Gebäudes entsteht.

Auch Schulleiter Fabian Lorenz begrüßte die Maßnahme. Gerade an einer Ganztagsschule, in der Schülerinnen und Schüler auch nachmittags betreut werden, sei ein angenehmer und geschützter Außenbereich besonders wichtig.

Zusätzliche ökologische Vorteile bringt das Projekt ebenfalls mit sich: Die Bäume wurden ohne Kunststoff gepflanzt, rund um die Pflanzbereiche entsteht zudem eine Blumenwiese. Damit profitieren nicht nur die Kinder und Lehrkräfte, sondern auch Insekten und Kleintiere. Walter Platzöder, Kommunalmanager von N-Ergie, lobte daher das Umweltbewusstsein der Marktgemeinde Emskirchen und kündigte an, die weitere Entwicklung des Projekts mit großem Interesse zu verfolgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Schule mit mehr Schatten ist in Zeiten heißer Sommer keine Kleinigkeit mehr, sondern fast schon eine Investition in die Zukunft. Und wenn dabei nicht einfach nur ein paar Bäume hingestellt werden, sondern gleich ein durchdachtes Mini-Ökosystem entsteht, dann zeigt das: In Emskirchen wird nicht nur gepflanzt, sondern mitgedacht. Bleibt zu hoffen, dass die jungen Bäume gut anwachsen – und den Pausenhof in ein paar Jahren in genau die Art von Schatten tauchen, über die sich Schüler, Lehrer und wahrscheinlich auch jeder Hausmeister freut.

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# Matsch, Mut und Rekordkulisse beim „RatsRun“ in Emskirchen

**Emskirchen** – Schlammige Gesichter, nasse Schuhe und jede Menge strahlende Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Der „RatsRun“ in Emskirchen hat auch in seiner vierten Auflage wieder gezeigt, warum das Hindernisrennen längst zu den echten Publikumsmagneten in der Region gehört. Mit so vielen Läuferinnen und Läufern wie noch nie und mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern entlang der Strecke wurde heuer sogar ein neuer Rekord aufgestellt.

Besonders auf dem C-Platz des Emskirchener Sportgeländes war wie gewohnt am meisten los. Dort wartete auf die Sportlerinnen und Sportler das volle Schlammprogramm – vom Matschcontainer bis zum Weiher. Doch auch entlang der weiteren Strecke wurde den Gästen einiges geboten: In der Waldstraße sorgten unter anderem ein Hängehindernis, ein Lastwagen-Trailer mit Paletten-Irrweg und verstreute Heuballen für Action und beste Unterhaltung.

Beim **KidsRun** über anderthalb Kilometer gingen diesmal **180 Kinder im Alter von vier bis elf Jahren** an den Start. Für Organisatorin **Moni Holler vom TSV Emskirchen** ist das ein riesiger Erfolg. Gegenüber dem Vorjahr sei das nahezu eine Verdopplung gewesen. Auch der **Hauptlauf über zehn Kilometer** erreichte mit **620 Teilnehmerinnen und Teilnehmern** eine neue Bestmarke.

Mit dem Ablauf des Tages zeigte sich Holler entsprechend zufrieden. Das Wetter spielte mit, die Organisation lief planmäßig, und vor allem blieb die Veranstaltung ohne ernste Zwischenfälle. Unterstützt wurde das Event von rund **75 Helferinnen und Helfern**. Auch das **Bayerische Rote Kreuz** war vor Ort, ebenso die **DLRG Neustadt**, die den Bereich am Weiher absicherte.

Schon jetzt laufen die Planungen für die nächste Ausgabe. Der Termin für den fünften „RatsRun“ wird derzeit noch abgestimmt, da dabei sowohl der Tourplan der Serie als auch die Ferien berücksichtigt werden müssen. Klar ist aber schon: Zum kleinen Jubiläum soll die Veranstaltung noch einmal besonders werden. Wer sich als Helferin oder Helfer einbringen möchte, kann sich bereits melden. Als Dank winkt die kostenlose Teilnahme an einer anderen Station der „RatsRun“-Tour.

Ein besonderes Markenzeichen des Emskirchener Laufs ist laut Moni Holler vor allem die Strecke selbst. Sie führt durch den Wald, ist landschaftlich reizvoll und bietet immer wieder neue, abwechslungsreiche Hindernisse. Genau das mache für viele den besonderen Reiz aus.

Dass der „RatsRun“ in Emskirchen so gut funktioniert, liegt auch an der starken Unterstützung aus der Region. Zahlreiche Firmen packen mit an und bringen eigene Ideen ein. So werden Container, Fahrzeuge oder andere Materialien für die Hindernisse zur Verfügung gestellt. Die Firma **CargoTrans aus Mausdorf** baut beispielsweise jedes Jahr im Lastwagen-Auflieger eine neue Paletten-Variante ein, durch die sich die Läuferinnen und Läufer kämpfen müssen. Für die größte Gruppe im Hauptfeld sorgte in diesem Jahr die Firma **Köstner aus Neustadt**.

Für Moni Holler selbst bleibt der Lauf in Emskirchen übrigens weiterhin vor allem ein Organisationsmarathon. Obwohl sie selbst begeisterte „RatsRunnerin“ ist, kann sie in Emskirchen nicht mitlaufen. Während des Rennens ist sie ständig gefragt, muss Entscheidungen treffen und an allen Ecken den Überblick behalten. Dabei würde sie die Strecke nur zu gerne einmal selbst in Angriff nehmen. Ganz darauf verzichten muss sie aber nicht – bei anderen Stationen der Serie will sie wieder selbst an den Start gehen.

Der „RatsRun“ hat damit auch 2025 bewiesen: Emskirchen kann Schlamm, Sport und Stimmung. Und wenn es nach den vielen glücklichen Gesichtern geht, dürfte die Vorfreude auf die fünfte Auflage jetzt schon groß sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal braucht es gar nicht viel für ein gelungenes Event: ein bisschen Wald, etwas Wasser, eine ordentliche Portion Matsch – und Menschen, die Lust haben, sich gemeinsam dreckig zu machen. Der „RatsRun“ in Emskirchen zeigt, wie stark solche Veranstaltungen eine Region zusammenbringen können. Besonders schön: Nicht nur die Teilnehmerzahlen steigen, sondern auch die Unterstützung aus Vereinen, Hilfsorganisationen und Unternehmen. Und seien wir ehrlich: Schlamm im Gesicht ist offenbar immer noch einer der sichersten Wege zu einem breiten Grinsen.

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# Staatspreis für Weiler-Azubi aus Emskirchen

Starke Leistung aus Emskirchen: Ein Auszubildender der Firma Weiler ist für seinen herausragenden Abschluss von der Regierung von Mittelfranken mit dem Staatspreis ausgezeichnet worden. Auch zwei weitere junge Fachkräfte durften sich über besondere Anerkennung für ihre sehr guten Ergebnisse freuen.

Marc Bergler hat seine Ausbildung zum Industriemechaniker bei der Weiler Werkzeugmaschinen GmbH mit der Note 1,4 abgeschlossen und dafür den Staatspreis der Regierung von Mittelfranken erhalten. Das teilte das Unternehmen mit. Im Rahmen einer Feierstunde am Firmensitz in Emskirchen wurden außerdem André Nabor und Max Bogut geehrt. Sie beendeten ihre Ausbildungen mit der Note 1,5.

Die Urkunde für Marc Bergler überreichten die beiden Oberstudienräte Julian Kalt und Christian Handschuh von der Staatlichen Berufsschule Neustadt/Aisch im Namen der Bezirksregierung. Der 20-Jährige schloss seine dreieinhalbjährige Ausbildung mit einem besonders starken Ergebnis ab.

Auch André Nabor und Max Bogut wurden für ihre Leistungen gewürdigt. Sie absolvierten ihre Ausbildungen als Industrie- beziehungsweise Zerspanungsmechaniker ebenfalls mit sehr guten Noten.

Bei der Feier dabei waren neben den drei Absolventen auch die geschäftsführenden Gesellschafter Michael und Alexander Eisler sowie Ausbildungsleiter Stefan Kräker. Alexander Eisler betonte die Bedeutung der Ausbildung für das Unternehmen und dankte den jungen Facharbeitern: „Sie sind die Zukunft des Unternehmens.“

Ausbildungsleiter Stefan Kräker lobte den Teamgeist, das Durchhaltevermögen und das technische Wissen der drei Absolventen. Gleichzeitig freue man sich bei Weiler darüber, dass sie während ihrer Ausbildungszeit nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gewachsen seien.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Meldungen gehen manchmal im Alltag fast unter – dabei zeigen sie, wie viel Können, Fleiß und Ausdauer direkt vor unserer Haustür steckt. Wenn ein Unternehmen wie Weiler in Emskirchen auf Ausbildung setzt und junge Leute mit solchen Ergebnissen abschließen, ist das nicht nur für die Firma gut, sondern für die ganze Region. Und ganz ehrlich: Eine 1,4 oder 1,5 in einer technischen Ausbildung bekommt man nicht mit „wird scho irgendwie“. Dazu gehören Leistung, Präzision und ein ziemlich klarer Kopf. Glückwunsch an die drei Absolventen.

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## Noch Restplätze für Jungs frei: CVJM-Zeltlager 2026 in Seidmar 🏕️

Abenteuer unter freiem Himmel, Lagerfeuerromantik und eine Woche voller Gemeinschaft: Für das CVJM-Zeltlager 2026 in Seidmar sind bei den Jungs aktuell noch Restplätze frei. Die Mädchenwoche ist dagegen bereits komplett ausgebucht.

Das Zeltlager ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Sommerferien in der Region und für viele Kinder und Jugendliche ein echtes Highlight. Auch im kommenden Jahr wartet wieder ein abwechslungsreiches Programm mitten in der Natur. Geplant sind unter anderem spannende Geländespiele, Olympiaden, kreative Aktionen, gemeinsame Abende am Lagerfeuer und viele Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Beim CVJM steht dabei nicht nur der Spaß, sondern auch das Miteinander und der christliche Gedanke im Mittelpunkt.

### Jungenlager: 07.08. bis 14.08.2026

Die Teilnahme kostet 140 Euro inklusive Fahrt und Verpflegung, für CVJM-Mitglieder liegt der Preis bei 120 Euro.

Wer noch dabei sein möchte, sollte mit der Anmeldung nicht zu lange warten, denn die freien Plätze könnten schnell vergeben sein. Weitere Informationen zur Anmeldung und zu den Ansprechpartnern gibt es auf der Webseite des CVJM Emskirchen.

**Kommentar der Redaktion:**
Zeltlager gehören einfach zu den Erlebnissen, von denen man oft noch Jahre später erzählt – mal wegen der Nachtwanderung, mal wegen des Lagerfeuers und manchmal auch wegen der legendären Mischung aus wenig Schlaf und viel guter Laune. Wer also noch einen Ferienplatz mit Abenteuerfaktor sucht, sollte sich das ruhig einmal genauer anschauen.

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## CSU-Doppelspitze komplett: Peter Haag und Helge Schneider sind Emskirchens neue Stellvertreter

In Emskirchen ist der neue Gemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen – und dabei wurden gleich die wichtigsten personellen Weichen gestellt. Mit Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht sowie ihren beiden Stellvertretern Peter Haag und Helge Schneider steht die Marktgemeinde nun unter einer klaren CSU-Führung. Die Wahlen verliefen zügig, weitgehend harmonisch und mit nur wenigen kleineren Diskussionen.

Schon zu Beginn machte Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht deutlich, worauf es ihr in den kommenden Jahren ankommt: gegenseitiger Respekt, Vertrauen und ehrenamtliches Engagement. Worte, die den Ton für die neue Ratsperiode setzten. Sollte diese erste Sitzung ein Vorgeschmack auf die kommenden sechs Jahre gewesen sein, dann dürften die politischen Debatten in Emskirchen zwar nicht konfliktscheu, aber wohl geordnet und sachlich verlaufen.

Die CSU stellt zehn der insgesamt 20 Gemeinderatsmitglieder und verfügt damit gemeinsam mit der Stimme der Bürgermeisterin über eine stabile Mehrheit. Ganz ohne Diskussionen ging es dennoch nicht. Beim Thema Ausschussbesetzung sprachen sich Tristan Billmann (ÖDP) und Iris Müller-Stahl (Grüne) dafür aus, die Ausschüsse jeweils mit sechs statt sieben Mitgliedern zu besetzen. Aus ihrer Sicht hätte dies das Wahlergebnis besser widergespiegelt.

Sandra Winkelspecht hielt dagegen. Ziel sei nicht, in den Ausschüssen das Wahlergebnis exakt abzubilden, sondern durch größere Gremien mehr Themen dorthin verlagern und damit den Gemeinderat entlasten zu können. Auch aus der Verwaltung wurde betont, dass mehr Ausschussmitglieder zugleich mehr Entscheidungskompetenz bedeuten. Am Ende beschloss der Rat mehrheitlich, an den geplanten sieben Sitzen pro Ausschuss festzuhalten. Eine Ausnahme bildet der Haupt-, Verwaltungs- und Finanzausschuss mit zehn Mitgliedern.

Bei den Wahlen der Bürgermeister-Stellvertreter fiel die Entscheidung jeweils bereits im ersten Wahlgang. Peter Haag (CSU) wurde mit zwölf Stimmen zum zweiten Bürgermeister gewählt. Sein Gegenkandidat Tristan Billmann erhielt fünf Stimmen, drei weitere Stimmen entfielen auf Helge Schneider. Im anschließenden Wahlgang setzte sich dann Schneider durch und wurde mit elf Stimmen zum dritten Bürgermeister gewählt. Seine Gegenkandidatin Annemarie Seitz (FW) erhielt acht Stimmen.

Ein weiteres Thema war die mögliche Wahl eines zusätzlichen Stellvertreters der Bürgermeisterin. Geschäftsführender Beamter Jochen Satzinger verwies auf denkbare Ausnahmesituationen, in denen eine solche Position gebraucht werden könnte. Für Günther Humann (FW) war das jedoch ein eher theoretisches Szenario. In 36 Jahren habe man so etwas nie benötigt, sagte er. Der von der CSU vorgeschlagene Peter Fuhrmann lehnte die Ernennung schließlich selbst ab. Damit war das Thema schnell wieder erledigt.

Ansonsten verlief die Sitzung weitgehend ohne Reibung. Da inzwischen fast alle Ortsteile im Gemeinderat vertreten sind, sollen nur noch für Eckenberg/Borbath sowie Rennhofen Versammlungen zur Wahl von Ortssprechern vorbereitet werden.

Auch eine kleine organisatorische Besonderheit sorgte am Rande für Schmunzeln: Um die geheime Wahl der Mitglieder für die Verbandsversammlung der Sparkasse zu beschleunigen, öffnete Jochen Satzinger kurzerhand neben der Teeküche auch noch das Stuhllager als zusätzlichen Wahlraum. Nicht ganz festlich, aber offenbar praktisch – und Widerspruch gab es keinen.

Zum Auftakt der neuen Amtszeit mahnte Bürgermeisterin Winkelspecht zugleich, dass auf das Gremium viel Arbeit warte. Herausforderungen und finanzielle Unsicherheiten gebe es genug. Umso wichtiger sei es, Gestaltungsspielräume zu nutzen und dabei Fingerspitzengefühl mit Standhaftigkeit zu verbinden.

### Die Ausschüsse im Überblick

**Haupt-, Verwaltungs- und Finanzausschuss:**
Helge Schneider, Christian Vogler, Jens Gutmann, Peter Haag, Clarissa Rebel (alle CSU), Melanie Humann, Sonja Schweighöfer, Siegfried Schönleben (alle FW), Andrea Wolf, Tristan Billmann (beide ÖDP/Grüne)

**Bau- und Umweltausschuss:**
Sieglinde Tiefel, Peter Haag, Christian Vogler, Jens Gutmann (alle CSU), Günther Humann, Siegfied Schönleben (beide FW), Finn Gohlke (ÖDP/Grüne)

**Sozialausschuss:**
Christian Vogler, Martin Wohlleb, Petra Weber, Helge Schneider (alle CSU), Annemarie Seitz, Sonja Schweighöfer (beide FW), Iris Müller-Stahl (ÖDP/Grüne)

**Rechnungsprüfungsausschuss:**
Sonja Schweighöfer (Vorsitzende; FW), Iris Müller-Stahl (stellvertretende Vorsitzende; ÖDP/Grüne), Daniel Eberlein, Clarissa Rebel, Petra Weber, Martin Wohlleb (alle CSU), Melanie Humann (FW)

**Kommentar der Redaktion:**
Emskirchen hat sich bei der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats vor allem eines gegeben: einen sachlichen Start ohne großes Theater. Das ist in der Kommunalpolitik oft mehr wert als jede flammende Grundsatzrede. Und dass zur Beschleunigung geheimer Wahlen neben der Teeküche auch noch das Stuhllager zum Wahlraum erklärt wird, zeigt: In Emskirchen packt man pragmatisch an. Vielleicht nicht glamourös – aber effektiv. Und ganz ehrlich: Solange die Entscheidungen stimmen, darf das Ambiente auch mal eher nach Vereinsheim als nach Staatsakt aussehen.

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**Kirchweih-Termine 2024 in Emskirchen und Umgebung: Diese Feste stehen an**

In Emskirchen und den Ortsteilen gehört die Kirchweih für viele fest zum Jahreslauf dazu. Auch 2024 stehen wieder mehrere Termine an, bei denen gemeinsam gefeiert, gegessen und angestoßen werden kann. Wer sich die wichtigsten Daten schon einmal vormerken möchte, findet hier den Überblick über die Kirchweihen in der Region.

Den Auftakt macht die **Kirchweih in Neidhardswinden am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 18. Juni, bis Montag, 22. Juni**.

Weiter geht es mit der **Kirchweih in Dürrnbuch am Haus der Bäuerin** von **Donnerstag, 9. Juli, bis Montag, 13. Juli**.

Die **Kirchweih in Emskirchen am Festplatz** wird von **Freitag, 28. August, bis Dienstag, 1. September** gefeiert.

Im September folgt die **Kirchweih in Mausdorf am Milchhaus** von **Donnerstag, 10. September, bis Sonntag, 13. September**.

Ebenfalls im September steht die **Kirchweih in Brunn am Schloss** auf dem Programm, und zwar von **Freitag, 18. September, bis Montag, 21. September**.

Den Abschluss der Kirchweih-Saison bildet die **Kirchweih in Rennhofen am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober**.

Damit ist klar: In Emskirchen und Umgebung gibt es auch 2024 wieder einige Gelegenheiten, gemeinsam zu feiern und die Kirchweih-Tradition hochzuhalten.

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih in der Region heißt nicht nur Festbetrieb, sondern auch ein gutes Stück Heimatgefühl. Und mal ehrlich: Wer in Franken lebt, weiß, dass ein Kalender ohne Kirchweihtermine zwar ordentlich aussieht, aber irgendwie unvollständig ist. Wer also feiern, Freunde treffen oder einfach die besondere Atmosphäre genießen möchte, sollte sich die Termine besser jetzt schon rot markieren.

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**Wende-Manöver auf der B8 bei Emskirchen geht schief: Zwei Autos stark beschädigt**

Ein folgenschweres Wendemanöver hat am Dienstagvormittag auf der B8 bei Emskirchen für einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gesorgt. Auf Höhe von Plankstatt kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem ein 85-jähriger Autofahrer beim Wenden offenbar den nachfolgenden Verkehr übersehen hatte. Glück im Unglück: Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Der Unfall ereignete sich laut Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen gegen 10.15 Uhr auf der B8 zwischen Bräuersdorf und Emskirchen in Fahrtrichtung Neustadt an der Aisch. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer eines Toyota auf der Bundesstraße unterwegs, als er ein Wendemanöver einleitete. Dafür fuhr er in die Ausbuchtung eines Waldweges ein. Beim Wenden übersah er jedoch offenbar ein nachfolgendes Fahrzeug.

Bei dem Zusammenstoß wurden beide Autos erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

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**Wende-Manöver auf der B8 bei Emskirchen geht schief: Zwei Autos stark beschädigt**

Ein folgenschweres Wendemanöver hat am Dienstagvormittag auf der B8 bei Emskirchen für einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gesorgt. Auf Höhe von Plankstatt kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem ein 85-jähriger Autofahrer beim Wenden offenbar den nachfolgenden Verkehr übersehen hatte. Glück im Unglück: Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Der Unfall ereignete sich laut Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen gegen 10.15 Uhr auf der B8 zwischen Bräuersdorf und Emskirchen in Fahrtrichtung Neustadt an der Aisch. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer eines Toyota auf der Bundesstraße unterwegs, als er ein Wendemanöver einleitete. Dafür fuhr er in die Ausbuchtung eines Waldweges ein. Beim Wenden übersah er jedoch offenbar ein nachfolgendes Fahrzeug.

Bei dem Zusammenstoß wurden beide Autos erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

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**Frühjahrs- und Königsschießen in Emskirchen: Treffsicherheit, Titel und viel Gemeinschaft**

Bei frühlingshaftem Wetter hat die Schützengesellschaft Emskirchen ihre Gaststube im Schützenhaus zum Frühjahrs- und Königsschießen geöffnet – und durfte sich über großen Zuspruch freuen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich sportlich zu messen und zugleich ein paar gesellige Stunden in angenehmer Runde zu verbringen.

Bewusst verzichtete die Schützengesellschaft in diesem Jahr auf den Schützengarten. Grund dafür war die im Vorfeld noch unsichere Wetterlage. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Geschossen wurde stattdessen in der Gaststube, wo Ehrgeiz und Gemeinschaft nah beieinanderlagen.

Teilnehmen konnten Jugendliche und Erwachsene ab zwölf Jahren mit dem Luftgewehr. Für Kinder ab sechs Jahren stand zudem ein Lichtgewehr bereit. Diese sichere Variante ist seit Jahren ein beliebter Einstieg in den Schießsport und bot auch diesmal dem Nachwuchs die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.

Bei den Titelentscheidungen gab es mehrere erfolgreiche Schützinnen und Schützen zu feiern. Mit der Luftpistole sicherte sich Siegfried Schönleben den Titel des Schützenkönigs. Schützenkönig mit dem Luftgewehr wurde Achim Gerber – ein bemerkenswerter Erfolg, da er erst seit weniger als einem Jahr Mitglied der Schützengesellschaft ist. Cordula Göß wurde zur Schützenkönigin gekürt, Jannik Reichert zum Jungschützenkönig. Auf der Hauptscheibe setzte sich Hans Göß durch.

Auch in der Bürgerwertung wurden starke Ergebnisse erzielt. In der Wertung um den Bürgerkönig gewann Ronny Henke mit einem 53,6-Teiler. Auf den weiteren Plätzen folgten Tanja Hammerbacher und Philipp Ballhorn. In der Jugendwertung der Bürgerschützen wurde Leonard Sos mit einem 262,2-Teiler als Bürgerkönig der Jugend ausgezeichnet.

Die Ehrungen übernahmen Schützenmeister Helge Schneider, Traditionsschützenmeisterin Melanie Feuchtmann und Patrick Talkenberger. Letzterer ist aktuell amtierender Bundeskönig mit dem Luftgewehr.

**Kommentar der Redaktion:**
Schön zu sehen, dass in Emskirchen nicht nur Tradition gepflegt wird, sondern auch der Nachwuchs seinen Platz bekommt. Gerade das Lichtgewehr zeigt, dass moderner Schützensport und sichere Heranführung gut zusammenpassen. Und wenn ein neues Mitglied gleich den Königstitel holt, dann dürfte das intern für Gesprächsstoff sorgen – natürlich im besten Sinne.

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**Schwerer Unfall bei Emskirchen: Auto überschlägt sich mehrfach auf der Staatsstraße nach Brunn**

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Maifeiertag auf der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und dem Ortsteil Brunn für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Ein Auto kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb schwer beschädigt im Graben liegen. Dabei wurde die Beifahrerin schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei war ein 28-jähriger Autofahrer von Emskirchen in Richtung Brunn unterwegs, als er nach einer Linkskurve aus bislang unklaren Gründen nach rechts in den Straßengraben geriet. Das Fahrzeug wurde daraufhin über die Straße geschleudert, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Graben zum Stillstand.

Der 28-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Seine 30 Jahre alte Beifahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Die Feuerwehr Emskirchen übernahm während der Unfallaufnahme die Sperrung der Staatsstraße, stellte den Brandschutz sicher und betreute die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Das berichtete Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen. Neben einem Rettungswagen und einer Notärztin wurde auch ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle alarmiert.

Auf Anweisung der Notärztin musste die Feuerwehr zur schonenden Rettung der schwer verletzten Beifahrerin das Dach des Unfallwagens mit hydraulischem Rettungsgerät entfernen. Anschließend wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde zudem ein Gutachter an die Unfallstelle hinzugezogen.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Einsätzen nicht Zustimmung zum Geschehen, sondern lediglich, dass der Beitrag lesenswert ist.

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**Emskirchen: Sonderausstellung im Heimatmuseum dreht sich um Bier, Braukunst und regionale Geschichte**

Was macht Bier eigentlich so besonders – und welche spannende Geschichte steckt hinter dem jahrtausendealten Getränk? Antworten darauf gibt es zum Saisonauftakt im Emskirchener Heimatmuseum. Dort nimmt die Sonderausstellung **„Bier und Brauwesen“** die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch Geschichte, Herstellung, Wirkung und regionale Besonderheiten rund um den Gerstensaft.

Am **Sonntag, 3. Mai**, ist die Ausstellung von **13 bis voraussichtlich 18 Uhr** im **Sitzungszimmer im ersten Obergeschoss** des Heimatmuseums in der **Hindenburgstraße 32** zu sehen. Laut zweitem Schriftführer **Wolfgang Bärnreuther** hat Bier in der modernen Welt zwar „etwas an Bedeutung verloren“, die Ausstellung zeigt aber eindrucksvoll, wie tief das Getränk über Jahrhunderte in Alltag, Kultur und Wirtschaft verwurzelt war.

Thematisiert wird unter anderem das **bayerische Reinheitsgebot**, das im Jahr **1516** von Herzog Wilhelm IV. und seinem Bruder Herzog Ludwig erlassen wurde. Auch kuriose Geschichten fehlen nicht: So wird berichtet, dass frisch gebrautes Fastenbier aus dem **Kloster Weißennohe** einst im Fass mit dem Ochsenkarren über die Alpen bis nach Rom gebracht wurde. Der Heilige Vater soll nach der Kostprobe gesagt haben: **„Wer solch ein grauslich Bier trinkt, ist ein wahrer Büßer.“** Das Kloster sei daraufhin für Jahrzehnte von einer Abgabe beziehungsweise Biersteuer befreit worden.

Die Ausstellung beleuchtet außerdem, wie früher Bier gebraut wurde. So musste Gerste zunächst zum Keimen gebracht werden, damit sich die enthaltene Stärke in löslichen Zucker umwandeln konnte. Dafür wurden die Körner angefeuchtet und rund zehn Tage warmgehalten. Auch der Blick über den Tellerrand fehlt nicht: In vielen Kulturen der Welt entstanden bierähnliche Getränke aus unterschiedlichen Getreidesorten – etwa aus **Hirse** in Afrika südlich der Sahara, aus **Reis** in China und Japan oder aus **Mais** in Nord- und Südamerika.

Interessant ist auch der Bezug zur Region: **Im Aischgrund und entlang der Aurach wurde früher ebenfalls Hopfen angebaut.** In Emskirchen und Umgebung wurde dafür viel Holz geschlagen, um daraus Hopfenstangen herzustellen und zu verkaufen. Nach dem Bau der Bahnlinie nutzte man diese ab etwa **1865** auch für den Transport nach Nürnberg, wo große Brauereien ansässig waren. Zudem geht die Ausstellung auf die frühere Verärgerung der Bevölkerung ein, wenn Brauer den Preis für die Maß Bier anhoben.

Ein weiteres Thema ist der Transport des Bieres, der mit der industriellen Herstellung von **Glasflaschen** deutlich erleichtert wurde. Damit stand ein idealer Behälter für Lagerung und Versand zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Informationen über **örtliche Brauereien und Gaststätten**.

Wie Wolfgang Bärnreuther berichtet, stammt der Großteil der Exponate aus dem eigenen Fundus des Museums. Viele Stücke seien in den vergangenen 30 Jahren von Emskirchener Bürgerinnen und Bürgern überlassen worden. Einige Exponate seien jedoch erst vor wenigen Tagen hinzugekommen – und manches davon könnte nun dauerhaft im Museum bleiben.

**Weitere Öffnungstermine und Führungen**

Wer die Ausstellung am **3. Mai** nicht besuchen kann, hat dazu später noch Gelegenheit. Das Museum ist auch am **Samstag, 9. Mai**, im Rahmen des **Hoffestes des Musikzuges Emskirchen** geöffnet. Die Veranstaltung beginnt um **15 Uhr**, das Museum kann an diesem Tag von **15 bis 17 Uhr** besucht werden. Weitere Öffnungszeiten sind am **Sonntag, 7. Juni**, von **13 bis 18 Uhr** sowie letztmalig am **5. Juli** im Rahmen des **Emskirchener Marktfestes**.

Im Juli startet bereits die nächste Sonderausstellung unter dem Titel **„Faszination Glas“**. Diese wird bis in den Herbst gezeigt und ist jeweils **an jedem ersten Sonntag im Monat von 13 bis 18 Uhr** geöffnet.

Für kleinere Gruppen sind zudem **Themenführungen an Werktagen nach Vereinbarung** möglich. Interessierte können sich bei **Familie Bärnreuther** unter der Telefonnummer **09104/1033** melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Bier ist in Franken natürlich nie einfach nur ein Getränk – es ist ein Stück Kulturgeschichte, Dorfgespräch, Wirtschaftsfaktor und manchmal fast schon Glaubensfrage. Dass das Heimatmuseum Emskirchen dieses Thema mit regionalem Bezug aufgreift, dürfte viele interessieren. Und ganz ehrlich: Eine Ausstellung über Bier, bei der man auch noch etwas über Hopfen aus dem Aischgrund und päpstliche Bierkritik erfährt, klingt deutlich spannender als manch trockene Geschichtsstunde.

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# Mit Messer bedroht: Streit in Emskirchen eskaliert

Ein Streit mitten in Emskirchen hat am Montagmittag für einen Polizeieinsatz gesorgt. Nach Angaben der Polizei soll ein 38-jähriger Mann im Verlauf der Auseinandersetzung einen 23-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Anschließend kam es offenbar noch zu einer Rangelei.

Wie die Polizei berichtet, gerieten die beiden Männer zunächst in Streit. Dabei soll der 38-Jährige ein Messer gezogen haben, woraufhin sich der 23-Jährige bedroht fühlte und die Polizei verständigte.

Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, soll der Beschuldigte versucht haben zu flüchten. Der 23-Jährige nahm laut Bericht die Verfolgung zu Fuß auf. In der Folge kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der jüngere Mann Schürfwunden erlitt. Außerdem soll ihm an den Haaren gezogen worden sein.

Der 38-Jährige hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Bedrohung, Körperverletzung sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Ein „Like“ bedeutet bei solchen Meldungen selbstverständlich nur, dass der Bericht lesenswert ist.

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**Optimaler Platz mit viel Potenzial: Gemeinderat stimmt mehrheitlich für neuen Norma-Standort in der Ansbacher Straße**

**Emskirchen** – Wohin soll der neue, deutlich größere Norma-Markt in Emskirchen kommen? Mit dieser Frage hat sich der Gemeinderat erneut intensiv beschäftigt – und sich am Ende mehrheitlich für den Standort an der **Ansbacher Straße** ausgesprochen. Nach Einschätzung der untersuchten Fachleute ist dies die sinnvollste Lösung, um die Nahversorgung im Ort langfristig zu sichern und auszubauen.

Grundlage der Entscheidung ist eine **Auswirkungsanalyse mit Prüfung verschiedener Standortalternativen**, die vom Büro **CIMA** im Mai 2025 erstellt wurde. Bürgermeisterin **Sandra Winkelspecht** stellte dazu wesentliche Punkte im Gemeinderat vor. Geplant ist, die bisherige Norma-Filiale mit derzeit rund **410 Quadratmetern Verkaufsfläche** vom **Wiesenweg** an die **Ansbacher Straße** zu verlagern. Dort soll ein neuer Markt mit rund **1200 Quadratmetern Verkaufsfläche** entstehen. Zusätzlich sind ein **Getränkemarkt mit etwa 620 Quadratmetern** sowie eine **Physiotherapiepraxis** vorgesehen.

Im Rahmen des Gutachtens wurden neben der Ansbacher Straße auch weitere mögliche Standorte untersucht, darunter der **Festplatz**, die **Nürnberger Straße** sowie der bisherige Standort am **Wiesenweg**. Laut abschließender Bewertung spricht nach Abwägung aller relevanten Kriterien letztlich nur die Variante **Ansbacher Straße** für eine zukunftsfähige Erweiterung des Discounters.

Nach Einschätzung des Gutachterbüros sind durch das Vorhaben **keine negativen städtebaulichen Auswirkungen** auf andere Versorgungsstandorte oder bestehende Betriebe in Emskirchen zu erwarten. Vielmehr könne das Projekt helfen, die örtliche Nahversorgung zu sichern, weiterzuentwickeln und auszubauen. Gleichzeitig werde die Gemeinde als Wohn- und Versorgungsstandort gestärkt.

Vor der Abstimmung gab es dennoch Diskussionen im Gremium. **Fabian Kempe (ÖDP/ZG)** sprach sich gegen das Vorhaben aus. Er kritisierte insbesondere den **Flächenverbrauch** und bemängelte eine aus seiner Sicht fehlende Transparenz im Verfahren. Bürgermeisterin **Sandra Winkelspecht** widersprach dieser Darstellung deutlich. Das Thema sei bereits im **Bauausschuss** behandelt worden, zudem habe schon der frühere Gemeinderat den Prozess angestoßen. Das Gutachten werde veröffentlicht und könne von allen eingesehen werden.

Unterstützung für den neuen Standort kam unter anderem von **Bernd Rauscher (CSU)**. Er machte deutlich, dass Emskirchen es sich nicht leisten könne, einen Supermarkt zu verlieren. Auch wirtschaftlich sei das Thema für die Gemeinde wichtig. Für das bisherige Gebäude am Wiesenweg zeigte er sich zuversichtlich, dass sich nach einem Umzug eine neue sinnvolle Nutzung finden lasse.

**Reinhard Eckardt (ÖDP/ZG)** betonte, dass er nicht grundsätzlich gegen Norma sei. Ihm sei wichtig, dass Emskirchen attraktiv bleibe. Die geplante Physiotherapiepraxis müsse aus seiner Sicht jedoch nicht zwingend am neuen Markt angesiedelt werden, sondern könne auch im Ortskern Platz finden. **Marco Bauer (SPD)** erinnerte daran, dass über die verschiedenen Standortvarianten bereits mehrfach gesprochen worden sei.

Am Ende sprach sich der Gemeinderat **mehrheitlich für den Standort Ansbacher Straße** aus. Damit ist ein wichtiger Schritt für die mögliche Verlagerung und Erweiterung des Discounters getan – und für die Zukunft der Nahversorgung in Emskirchen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn es um Supermärkte geht, wird es in Gemeinden oft schnell grundsätzlich: Ortsmitte, Flächenverbrauch, Erreichbarkeit, Zukunft des Einzelhandels – alles Themen, bei denen viele mitreden wollen, und das ist auch gut so. Klar ist aber auch: Ein moderner Lebensmittelmarkt braucht heute andere Flächen als noch vor Jahren. Die spannende Frage wird nun sein, wie Emskirchen den alten Standort nachnutzt – denn genau dort steckt oft noch einmal ordentlich Potenzial drin. Und wenn am Ende Einkauf, Getränke und vielleicht sogar Physiotherapie an einem Ort möglich sind, dann ist das für viele im Alltag durchaus mehr als nur praktisch.

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# Jugendlicher am Bahnhof Emskirchen von Nachtzug touchiert

Ein riskanter Moment mit glimpflichem Ausgang: Am Bahnhof Emskirchen ist in der Nacht zum Sonntag ein 16-Jähriger von einem herannahenden Nachtzug touchiert und dabei leicht verletzt worden. Nach ersten Informationen hatte der Jugendliche beim Überqueren der Gleise Kopfhörer auf und bemerkte den Zug offenbar zu spät.

Der Vorfall ereignete sich gegen 3 Uhr morgens. Der 16-Jährige war zuvor mit einer S-Bahn aus Nürnberg in Emskirchen angekommen und wollte anschließend das Gleis wechseln. Statt den vorgesehenen Weg zu nehmen, überquerte er laut Bundespolizei verbotenerweise die Schienen. Dabei nahm er einen Nachtzug auf der Strecke von Hamburg nach Wien offenbar nicht wahr. Der Zug erfasste den Jugendlichen glücklicherweise nicht voll, sondern touchierte ihn nur. Er erlitt nach bisherigen Angaben leichte Verletzungen.

Der Fall zeigt erneut, wie gefährlich Abkürzungen im Bahnbereich sein können – besonders dann, wenn Umgebungsgeräusche durch Kopfhörer ausgeblendet werden. Bahngleise dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen überquert werden.

**Wichtig:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Meldungen **nicht Zustimmung zum Ereignis**, sondern lediglich: **lesenswerter Bericht**.

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# Emskirchen verabschiedet langjährige Gemeinderäte – SPD vorerst nicht mehr vertreten

Ein Kapitel Gemeindepolitik geht in Emskirchen zu Ende: In der letzten Gemeinderatssitzung dieser Wahlperiode standen vor allem Abschiede im Mittelpunkt. Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht zog dabei eine positive Bilanz der vergangenen Jahre – und würdigte die Arbeit der ausscheidenden Ratsmitglieder.

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie sei der Gemeinderat in den vergangenen Jahren zu einem Team zusammengewachsen, das gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe, betonte Winkelspecht. Viele wichtige Entscheidungen seien getroffen und zentrale Weichen für die Entwicklung der Gemeinde gestellt worden. Unterschiedliche Sichtweisen hätten die Arbeit im Gremium dabei bereichert.

Besonders deutlich wurde der Einschnitt beim Abschied der SPD-Fraktion, die in den kommenden sechs Jahren nicht mehr im Emskirchener Gemeinderat vertreten sein wird. Unabhängig von politischen Unterschieden habe die SPD über viele Jahrzehnte hinweg einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde geleistet, sagte die Bürgermeisterin.

Auch SPD-Fraktionssprecher Christian Pöschl blickte in seiner Abschiedsrede auf die lange Geschichte der Sozialdemokraten im Gemeinderat zurück: „Die SPD war fast 80 Jahre Teil des Gemeinderates.“ Man habe die Entwicklung der Gemeinde mitgestaltet, Verantwortung übernommen und immer wieder eigene Akzente gesetzt. Ob es in Zukunft wieder eine SPD-Liste geben werde, ließ er offen – seinen Wunsch formulierte er aber klar: „Ich würde es mir wünschen, politische Vielfalt tut einer Gemeinde gut.“

Verabschiedet wurde unter anderem Bernd Rauscher (CSU), der dem Gemeinderat 18 Jahre lang angehörte. In dieser Zeit war er unter anderem dritter Bürgermeister, Fraktionssprecher und Mitglied im Finanzausschuss. Als Unternehmer habe er vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde im Blick gehabt.

Ebenfalls auf 18 Jahre Gemeinderatsarbeit kann Reinhardt Eckardt (ÖDP/ZG) zurückblicken. Er war Fraktionssprecher und in mehreren Ausschüssen aktiv. Bürgermeisterin Winkelspecht würdigte ihn als verlässlichen Gemeinderat mit klarer Meinung, die er offen und konstruktiv eingebracht habe.

Christian Pöschl (SPD) gehörte dem Gremium zwölf Jahre lang an, davon sechs Jahre als dritter Bürgermeister. Sein Wirken sei von großem Engagement und Führungsstärke geprägt gewesen, so Winkelspecht. Zudem sei er ein verlässlicher Ansprechpartner gewesen.

Sein Fraktionskollege Martin Hackenberg (SPD) war sechs Jahre Mitglied des Gemeinderates. Mit seinem Einsatz habe er die bauliche Entwicklung der Gemeinde mitgeprägt. Ebenfalls sechs Jahre lang war Kristina Nöhring (ÖDP/ZG) im Rat vertreten. Als Landwirtin habe sie mit ihrem Fachwissen zu praxisnahen und ausgewogenen Entscheidungen beigetragen.

Nach fünf Jahren im Gremium scheidet auch Marco Bauer (SPD) aus. In seiner Rolle als Jugendbeauftragter habe er sich besonders für die Anliegen junger Menschen eingesetzt. Auch Fabian Kempe, der für die ÖDP/ZG nachgerückt war, wurde verabschiedet. Er habe sich gut ins Gremium eingefügt und sei stets ein verlässlicher Mitstreiter gewesen.

Mit der letzten Sitzung dieser Wahlperiode endet damit für mehrere langjährige Kommunalpolitiker ihre Zeit im Emskirchener Gemeinderat – und für die SPD vorerst auch ein Stück Ortsgeschichte.

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**Bürgerbus in Emskirchen: Dienstags und freitags bequem ans Wunschziel und wieder nach Hause**

Mobil bleiben, Besorgungen erledigen oder in geselliger Runde zu Mittag essen: Der Bürgerbus für Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmsdorf bietet auch weiterhin eine praktische Unterstützung im Alltag. Wer innerhalb der Marktgemeinde Emskirchen unterwegs sein möchte, kann den Fahrdienst immer dienstags und freitags zwischen 9 und 13 Uhr nutzen.

Der Bürgerbus holt Fahrgäste direkt an ihrem Wohnort ab – auf Wunsch auch aus allen Ortsteilen der Marktgemeinde Emskirchen – und bringt sie zu ihrem gewünschten Ziel. Anschließend geht es wieder bequem zurück nach Hause.

Wichtig dabei: Die Fahrten mit dem Bürgerbus sind sowohl dienstags als auch freitags ausschließlich innerhalb der Marktgemeinde Emskirchen einschließlich aller Ortsteile möglich. Für andere Fahrten steht das Nea-Mobil zur Verfügung.

Wer freitags nicht nur mobil sein, sondern auch gemeinsam essen möchte, kann um 12 Uhr im AurachTreff zu Mittag essen. In diesem Fall sollte das Essen gleich bei der Anmeldung mitbestellt werden. Immer am zweiten Freitag im Monat kocht das AurachTreff-Kochteam frisch vor Ort. An den übrigen Freitagen wird das jeweilige Tagesmenü der Metzgerei Jakob bestellt, abgeholt und im AurachTreff serviert.

Für die Anmeldung gelten folgende Fristen:
– **Fahrt am Dienstag:** Anmeldung spätestens bis Montag, 15 Uhr
– **Fahrt am Freitag:** Anmeldung spätestens bis Donnerstag, 15 Uhr

Die Anmeldung ist telefonisch möglich unter **(09104) 824 98 88**. Sollte das Büro gerade nicht besetzt sein, kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Ein Rückruf erfolgt dann zeitnah.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Angebot wie der Bürgerbus ist im ländlichen Raum Gold wert. Gerade für Menschen, die nicht selbst fahren können oder möchten, bedeutet so ein Fahrdienst oft ein gutes Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität. Und wenn am Freitag dann auch noch ein Mittagessen im AurachTreff dazukommt, wird aus der Fahrt gleich noch ein kleiner sozialer Treffpunkt – fast wie ein Linienbus mit Wohnzimmergefühl.

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**Emskirchen verabschiedet Haushalt 2026 einstimmig – knapp 20 Millionen Euro für Pflichtaufgaben und Zukunftsprojekte**

Emskirchen hat seinen Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen – und das einstimmig. Noch der „alte“ Gemeinderat brachte den knapp 20 Millionen Euro umfassenden Etat unter Dach und Fach. Zum Ende der Sitzung verabschiedete Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht zudem mehrere ausscheidende Mitglieder des Gremiums.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen sprach Winkelspecht von einem soliden und ausgeglichenen Haushalt. Dieser sei das Ergebnis vorsichtiger Planung und klarer Prioritäten. Die Gemeinde wolle gezielt in die Zukunft investieren, dabei aber finanziell weiter mit Augenmaß handeln.

Zu den wichtigsten Einnahmequellen zählt in Emskirchen die Beteiligung an der Einkommensteuer. Diese stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 200.000 Euro auf etwa 4,9 Millionen Euro. Hinzu kommen Gewerbesteuer, Grundsteuern und Schlüsselzuweisungen. Auf der anderen Seite belastet die Kreisumlage den Gemeindeetat weiterhin deutlich.

Die Bürgermeisterin machte zugleich klar, dass die kommenden Jahre keineswegs einfacher werden. Zwar sei der Haushaltsausgleich 2026 gelungen, dennoch müsse die Gemeinde weiter sehr vorsichtig mit ihren Finanzen umgehen. Man müsse künftig eher mit stagnierenden oder sinkenden Einnahmen rechnen, während die Ausgaben weiter steigen. Besonders bei der Kinderbetreuung, der schulischen Infrastruktur und beim Unterhalt gemeindeeigener Einrichtungen seien höhere Kosten absehbar.

Für 2026 stehen mehrere wichtige Projekte auf der Agenda. Geplant sind unter anderem der Ausbau der Mittagsbetreuung, die Sanierung der Bahnhofstraße mit Umbau des Kreuzungsbereichs, die Entsiegelung und Neugestaltung des Osingwegs, die Umfahrung der Bürgerhalle sowie Grundstückskäufe für künftige Wohnbaugebiete. Nach den Worten von Winkelspecht sind diese Maßnahmen notwendig und spiegeln die realen Herausforderungen wider, vor denen die Gemeinde steht.

Auch Kämmerin Kerstin Röschlein ging auf die finanzielle Lage ein. In ihrem Überblick über das Zahlenwerk verwies sie auf die hohen Ausgaben im Verwaltungshaushalt. Zwar entwickle sich die Gewerbesteuer derzeit noch positiv, langfristig müsse jedoch mit einem Rückgang gerechnet werden. Zudem warf sie einen Blick auf den Schuldenstand der Gemeindewerke: Dieser lag zum Jahresende 2025 bei 5,39 Millionen Euro und wird sich durch eine geplante Kreditaufnahme von rund einer Million Euro weiter erhöhen.

Für die SPD sprach in der Sitzung letztmals Fraktionssprecher Christian Pöschl – zugleich stellvertretend für alle Fraktionen im Gremium. Er und seine Partei werden dem neuen Gemeinderat nicht mehr angehören. Pöschl hob hervor, dass der Haushalt der Gemeinde ohne neue Kreditaufnahmen auskommt. Das sei kein Selbstläufer, sondern Ausdruck verantwortungsvoller Finanzpolitik.

Ein großer Teil des Haushalts fließe in Pflichtaufgaben wie Schulen, Kindertagesstätten, Straßen, Feuerwehr und Verwaltung. Diese Bereiche seien grundlegende Bausteine für ein funktionierendes Gemeinwesen. Besonders wichtig sei auch die Betreuung von Kindern und Jugendlichen nach der Schule, auf die viele Familien angewiesen seien. Hier werde nicht nur in Vereinbarkeit von Familie und Beruf investiert, sondern auch in Chancengleichheit und Bildung.

Als weiteren wichtigen Punkt nannte Pöschl die Nutzung des Gemeindewaldes. Damit leiste Emskirchen einen Beitrag zum Klimaschutz, zur Landschaftspflege und zur nachhaltigen Nutzung vorhandener Ressourcen.

Den verabschiedeten Haushalt bezeichnete Pöschl abschließend als verantwortungsvoll, mit viel Augenmaß und einem klaren Blick auf das Wesentliche. Mit einem augenzwinkernden Schlusssatz sagte er, viele Gemeinden würden Emskirchen wohl um einen so soliden, unspektakulären und im besten Sinne „langweiligen“ Haushalt beneiden.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Haushalt, der keine großen Schlagzeilen produziert, ist oft genau der Haushalt, den sich viele Kommunen wünschen. In Zeiten steigender Kosten und unsicherer Einnahmen ist „langweilig“ bei den Finanzen nämlich fast schon ein Kompliment. Und wenn am Ende noch ohne neue Kredite für den Gemeindehaushalt geplant werden kann, dann zeigt das: In Emskirchen wird nicht mit der Gießkanne verteilt, sondern eher mit dem Taschenrechner regiert.

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# Nach fast 80 Jahren: SPD verabschiedet sich aus dem Emskirchner Marktgemeinderat

Ein stiller, aber geschichtsträchtiger Moment spielte sich am 17. April im Sitzungssaal des Emskirchner Rathauses ab: Nach fast 80 Jahren endet die kommunalpolitische Arbeit der SPD im Marktgemeinderat – zumindest vorerst. Damit geht ein Stück politischer Geschichte der Marktgemeinde zu Ende.

Am Ende der Sitzung ergriff Fraktionssprecher Christian Pöschl das Wort. Seine Rede war weit mehr als ein formeller Abschied: Sie war Rückblick, Dank und auch ein Moment der Wehmut.

„Heute ist für uns ein besonderer Tag“, sagte Pöschl und bestätigte damit, was sich bereits abgezeichnet hatte: Die SPD wird bei der kommenden Kommunalwahl in Emskirchen nicht mehr antreten. Der Grund sei nicht fehlendes Engagement oder ein Mangel an Ideen, sondern ganz schlicht die Tatsache, dass nicht genügend Kandidatinnen und Kandidaten gefunden werden konnten.

Ein sachlicher Grund – mit weitreichender Bedeutung.

Denn über nahezu acht Jahrzehnte hinweg war die SPD fester Bestandteil des Marktgemeinderats in Emskirchen. Auch ohne eigenen Bürgermeister stellte sie über all die Jahre eine politische Kraft dar, die mitdiskutierte, mitentschied und Mitverantwortung für die Entwicklung der Gemeinde übernahm. „Wir haben die Entwicklung unserer Gemeinde mitgestaltet“, so Pöschl.

Der Abschied erfolgte ohne laute Töne und ohne Bitterkeit. Stattdessen stand der Dank im Mittelpunkt: an frühere und aktuelle Wegbegleiter, an die Verwaltung, an die Kolleginnen und Kollegen der anderen Fraktionen und besonders an die Bürgerinnen und Bürger, die der SPD über Jahrzehnte hinweg ihr Vertrauen geschenkt hatten.

Ganz schließen wollte Pöschl die Tür allerdings nicht. In seiner Rede machte er deutlich, dass er auf eine Rückkehr der SPD in einigen Jahren hofft. Denn politische Vielfalt, unterschiedliche Sichtweisen und auch sachliche Reibung seien wichtige Grundlagen einer lebendigen Demokratie.

Mit dem Willy-Brandt-Zitat „Mehr Demokratie wagen“ schlug er schließlich den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft.

So bleibt nach dieser Sitzung mehr als nur das Ende einer Fraktion. Es bleibt die Erkenntnis, dass in Emskirchen ein bedeutendes Kapitel kommunalpolitischer Geschichte zu Ende geht.

**Kommentar der Redaktion:**
Fast 80 Jahre im Marktgemeinderat – das ist keine Randnotiz, das ist ein echtes Stück Emskirchner Geschichte. Parteien kommen und gehen, Mehrheiten wechseln, Themen ändern sich – aber über so einen langen Zeitraum dabei zu sein, verdient Respekt. Und wer Kommunalpolitik kennt, weiß: Das ist selten Glamour, oft zähe Arbeit, viele Sitzungen und manchmal Diskussionen über Dinge, bei denen man sich fragt, warum ein Bordstein mehr Emotionen auslösen kann als ein Bundestagswahlkampf. Gerade deshalb ist es schade, wenn politische Vielfalt vor Ort kleiner wird. Demokratie lebt eben nicht davon, dass alle einer Meinung sind – sondern dass überhaupt noch genug Leute mitmachen.

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**Freiluftsporthalle in Emskirchen: Nächster Schritt für das Großprojekt**

In Emskirchen nimmt die geplante Freiluftsporthalle weiter Gestalt an. Der Marktgemeinderat hat sich erneut mit dem Vorhaben befasst und seinen Grundsatzbeschluss für die Umsetzung an der Fläche am Bahnhofswald bekräftigt. Damit rückt ein Projekt näher, das in der Gemeinde schon länger als wichtige Ergänzung für Sport und Freizeit gesehen wird.

Hintergrund der Planungen ist die seit Jahren angespannte Situation bei den Sporthallen in der Gemeinde und auch in den Nachbarorten. Gerade in den Wintermonaten sind die vorhandenen Hallen stark ausgelastet, freie Kapazitäten sind kaum noch vorhanden. Dazu kommt: Bei einer Jugendumfrage im Jahr 2023 wurde deutlich, dass sich viele junge Menschen in Emskirchen zusätzliche Freizeit- und Sportangebote wünschen.

Die neue Freiluftsporthalle soll deshalb bestehende Angebote sinnvoll ergänzen. Vorgesehen ist, die bisherigen Freizeitmöglichkeiten wie Mini-Spielfelder und Skateanlagen auszubauen und besser miteinander zu verknüpfen. Nutzen könnten die neue Anlage später Schulen, Vereine und weitere Gruppen.

Auch bei den Zahlen ist das Projekt inzwischen konkreter geworden: Die Kosten werden derzeit auf rund **895.862 Euro brutto** geschätzt. Dem stehen Fördermittel aus dem **LEADER-Programm** in Höhe von **229.504,44 Euro** gegenüber. Hinzu kommen zugesagte Spenden von etwa **200.000 Euro**. Für den Markt Emskirchen bleibt damit ein Eigenanteil von rund **466.358 Euro**. Geplant ist außerdem eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung, wobei ein Teil dieser Kosten nicht über die Förderung abgedeckt werden kann.

Mehrere wichtige Etappen wurden bereits genommen: Der Marktgemeinderat hatte die Umsetzung schon im September 2025 beschlossen, anschließend wurde der Förderantrag auf den Weg gebracht. Seit März 2026 liegt nun sowohl die Baugenehmigung als auch der positive Förderbescheid vor.

Als nächster Schritt soll die Verwaltung nun mit der Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen beauftragt werden. Damit wird aus der bisherigen Planung Stück für Stück ein konkretes Bauprojekt für Emskirchen.

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**Haushalt 2026 beschlossen: Emskirchen setzt auf stabile Finanzen und klare Prioritäten**

Der Marktgemeinderat von Emskirchen hat am 17. April 2026 den Haushaltsplan für das Jahr 2026 verabschiedet. Damit steht der finanzielle Rahmen für das kommende Jahr fest – und der zeigt eine klare Linie: solide aufgestellt, mit geplanten Investitionen und erneut ohne neue Schulden.

Im Verwaltungshaushalt sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 14,7 Millionen Euro eingeplant. Der Vermögenshaushalt, in dem vor allem Investitionen abgebildet werden, umfasst rund 5,27 Millionen Euro. Neue Kredite sind – wie schon in den vergangenen Jahren – nicht vorgesehen. Auch Verpflichtungsermächtigungen wurden nicht festgesetzt.

Unverändert bleiben zudem die Hebesätze. Die Gewerbesteuer liegt weiterhin bei 350 Prozent, ebenso die Grundsteuer B. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gilt bei der Grundsteuer A ein Hebesatz von 385 Prozent. Die neue Haushaltssatzung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft.

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt zudem, dass das Haushaltsvolumen in Emskirchen deutlich gewachsen ist. Für das Jahr 2026 erreicht der Gesamthaushalt knapp 20 Millionen Euro – ein Hinweis auf die gestiegene Leistungsfähigkeit der Marktgemeinde.

**Kommentar der Redaktion:**
Emskirchen bleibt sich auch beim Haushalt 2026 treu: keine großen finanzpolitischen Kunststücke, keine neuen Schulden, dafür ein Kurs mit Bodenhaftung. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht wenig spektakulär, ist in Zeiten angespannter Kassenlagen aber durchaus bemerkenswert. Oder, um es frei nach dem kommunalpolitischen Alltag zu sagen: Haushalt beschlossen, Aufregung vertagt – und manchmal ist genau das die beste Nachricht.

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