# Winterzauber im Sommer: Emskirchener Gemeinderat ehrt Sieger des Fotowettbewerbs
Emskirchen – Ein Hauch von Winter mitten im Sommer: In der jüngsten Gemeinderatssitzung in Emskirchen wurden nicht nur wichtige kommunale Themen besprochen, sondern auch die Sieger eines Fotowettbewerbs geehrt. Zahlreiche Bilder von Bürgerinnen und Bürgern hatten gezeigt, wie schön die Marktgemeinde im Schnee aussieht – und die besten Aufnahmen überzeugten auch die Jury im Rathaus.
Die Rathaus-Jury, bestehend aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, kürte das Foto von Herbert Hager zum Sieger. Auf Platz zwei landete Jan Lehmann, gefolgt von Yannik Weißfloch auf Rang drei. Die drei Gewinner erhielten jeweils ein Präsent. Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht gratulierte herzlich und bedankte sich zugleich bei allen Teilnehmenden. Die Zahl der Einsendungen habe die Erwartungen deutlich übertroffen, hieß es in der Sitzung.
Besonders auffällig: Viele der eingereichten Fotos zeigten verschneite Landschaften aus der Region. Kein Wunder also, dass bei dem Wettbewerb richtiges Winterfeeling aufkam – auch wenn draußen längst andere Temperaturen herrschten. Die Bilder machten deutlich, wie reizvoll Emskirchen und Umgebung auch in Weiß sein können.
Neben der Ehrung der Fotowettbewerbssieger standen auch weitere Personal- und Ehrenamtsfragen auf der Tagesordnung. So wurden Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht sowie ihre beiden Stellvertreter Peter Haag und Helge Schneider zu Eheschließungsbeamten ernannt.
Auch bei den Beauftragten der Gemeinde setzt Emskirchen auf Kontinuität. Die bisherigen Seniorenbeauftragten haben sich nach Einschätzung der Verantwortlichen bestens bewährt. Sie sollen sich weiterhin um die Anliegen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmern, Barrieren abbauen und die Teilhabe am Gemeindeleben fördern. Ähnlich positiv fiel die Bilanz bei den Jugendbeauftragten aus. Hier wurde diskutiert, ob künftig neben Gemeinderatsmitgliedern auch externe junge Menschen eingebunden werden sollten. Eine Mischung aus beidem wurde als sinnvoll bezeichnet. Bereits laufen dazu Gespräche, unter anderem mit der Mittelschule.
Auch die Behindertenbeauftragten sollen ihre Arbeit fortführen. Sie gelten als wichtiger Bestandteil kommunaler Teilhabe und als direkte Ansprechpersonen für mehr Barrierefreiheit und Unterstützung im Alltag. Außerdem gab der Gemeinderat grünes Licht für die Bestellung eines Radverkehrsbeauftragten. Die bisherige Bezeichnung „Radewegbeauftragter“ wird dabei abgelöst, künftig soll der Blick nicht nur auf den Wegen selbst, sondern auf allen gefährlichen Stellen für Radfahrende in der Gemeinde liegen. Ziel ist ein sicherer und nutzerfreundlicher Radverkehr – und dafür darf es laut Sitzung auch gern ein Team statt eines Einzelkämpfers sein. Schließlich wächst auch ein Radwegenetz am besten, wenn man gemeinsam in die Pedale tritt.



