20. Juni 2026

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Markt Erlbach

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# Sonnwendfeuer trotz Hitzewelle?
## In Westmittelfranken steigen die Waldbrandgefahr und die Temperaturen – trotzdem stehen vielerorts Sonnwendfeiern an

Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / Westmittelfranken. Am Wochenende wird es rund um die Sommersonnenwende wieder besonders hell und besonders heiß: Der längste Tag des Jahres steht bevor, und vielerorts gehört ein Sonnwendfeuer einfach dazu. Doch ausgerechnet in dieser traditionellen Feierstimmung wächst die Sorge vor Wald- und Flächenbränden deutlich.

Nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes soll ab Freitag in weiten Teilen Westmittelfrankens die zweithöchste Warnstufe beim Waldbrandgefahrenindex gelten. Auch der Graslandfeuerindex wird für die Region als „sehr hoch“ eingestuft. Dazu kommt: Die nächsten Tage versprechen sonniges, trockenes Sommerwetter – also genau die Mischung, die Feuer zwar romantisch, aber auch riskant macht.

Gerade deshalb ist bei den geplanten Sonnwendfeuern in der Region besondere Vorsicht gefragt. Allein im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind zahlreiche öffentliche Veranstaltungen angekündigt, auch im benachbarten Landkreis Ansbach kommen weitere Feiern hinzu. Für die Veranstalter bedeutet das: sorgfältig planen, eng mit der Feuerwehr abstimmen und im Zweifel lieber eine Nummer kleiner denken.

Die Tradition der Sonnwendfeuer ist uralt. Schon in vorchristlicher Zeit wurden rund um den längsten Tag des Jahres Rituale gefeiert. Ein großes Feuer galt dabei oft als Symbol gegen Dunkelheit, Unglück und böse Geister. Heute steht eher das gesellige Miteinander im Vordergrund – und nicht selten wird das Ganze mit Musik, Essen und in diesem Jahr mancherorts sogar mit Fußball kombiniert.

Trotz aller Feststimmung gilt: Sicherheit geht vor. Wie Feuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen betont, sollte jedes Sonnwendfeuer bei Gemeinde und Feuerwehr angemeldet werden. Das sei nicht nur wichtig, um unnötige Fehlalarme zu vermeiden. Auch der Standort müsse gut gewählt sein: Offene Feuer sind nur außerhalb zusammenhängend bebauter Ortsteile zulässig und müssen ausreichend Abstand zu Wäldern, Gebäuden und leicht entzündbaren Materialien einhalten.

Sinnvoll sei außerdem, die Fläche vorher zu wässern und eine Schutzschneise anzulegen. Das Holz sollte erst am Tag des Abbrennens aufgeschichtet werden – so werde verhindert, dass sich Tiere im Holzstapel verstecken oder das Feuer schon vorher unbeabsichtigt entfacht wird.

Auch beim Löschen ist Sorgfalt gefragt. Löschmittel sollten direkt vor Ort bereitstehen, damit im Ernstfall schnell reagiert werden kann. Wichtig ist außerdem, das Feuer nicht abrupt mit großen Wassermengen abzulöschen, sondern vorsichtig vorzugehen und sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückbleiben. Im Zweifel ist eine Brandwache nach dem Abbrennen sinnvoll.

Nicht nur die Veranstalter, auch die Besucher können zur Sicherheit beitragen: Keine Zigaretten achtlos wegwerfen, keine Fahrzeuge auf trockenen Wiesen abstellen und Abstand zum Feuer halten – das sind einfache Regeln, die im Ernstfall viel verhindern können.

Dass solche Warnungen keineswegs übertrieben sind, zeigte erst im Frühjahr ein Vorfall im Landkreis Ansbach: Trotz ausreichendem Abstand zur Bebauung gelangten bei einem Osterfeuer Funken unter das Dach einer Scheune. Nur das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte damals größere Schäden.

Einige Veranstalter haben bereits reagiert. So wird in Herrieden bei der Sonnwendfeier des Deutschen Alpenvereins statt eines großen Feuers nur in Feuerschalen gebrannt – ein Kompromiss, der die Tradition erhält und gleichzeitig das Risiko reduziert. Bei der aktuellen Wetterlage ist das wohl nicht die schlechteste Idee.

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Neuhof an der Zenn

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# 55 Jahre Freibadfest in Neuhof an der Zenn: Sommer, Spaß und lange Partynacht

Neuhof an der Zenn hat in diesem Sommer einen ganz besonderen Grund zum Feiern: Das Freibadfest wird 55 Jahre alt. Am Samstag, 25. Juli 2026, verwandelt sich das Freibad wieder in einen Treffpunkt für Jung und Alt. Unter dem Motto **„Gemeinsam feiern – für alle Generationen!“** erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Tag voller Action, Wasserspaß, Musik und bester Sommerstimmung.

Schon tagsüber lohnt sich der Besuch: Das Schwimmbad hat bis 21 Uhr geöffnet, die gesamte Anlage sogar bis 24 Uhr. Für die jüngsten Gäste steht den ganzen Tag über eine Hüpfburg bereit – da dürfte es kaum still werden.

## Viel Programm rund ums Becken

Das Organisationsteam hat für den Jubiläumstag ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet:

– **09:00 bis 09:30 Uhr:** Technikführung
– **11:00 bis 12:00 Uhr:** Vorstellung der Rettungsgeräte
– **12:00 bis 12:30 Uhr:** Aqua Fitness
– **12:45 bis 13:15 Uhr:** Technikführung
– **13:30 bis 14:00 Uhr:** Aqua Fitness
– **15:00 bis 16:00 Uhr:** Wasserball
– **19:00 bis 24:00 Uhr:** DJ Jürgen sorgt für Musik und Stimmung bis in die Nacht

Ab **19 Uhr** startet die große Abendveranstaltung. Dann heißt es: Musik an, Sommerfeeling an und hoffentlich auch das Wetter auf „perfekt“.

## Feier für die ganze Familie

Ob sportlich im Wasser, neugierig bei den Technikführungen hinter die Kulissen oder gemütlich beim Zusammensitzen am Abend – das Freibadfest bietet für jede Altersgruppe etwas. Gerade diese Mischung aus Familienprogramm am Tag und Sommerparty am Abend macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

55 Jahre Freibadfest sind auch ein schönes Zeichen dafür, wie sehr das Freibad in Neuhof an der Zenn über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des örtlichen Lebens geworden ist. Wenn Vereine, Ehrenamtliche und Gemeinde gemeinsam an einem Strang ziehen, entsteht eben nicht nur ein Fest, sondern ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft.

**NaAZA-Kommentar:** 55 Jahre Freibadfest – das ist in Badehosen gerechnet schon fast ein kleines Denkmal. Und wer jetzt denkt, ein Freibadfest sei nur was für Planscher, der wird spätestens bei Wasserball, Aqua Fitness und DJ Jürgen eines Besseren belehrt. Ein Termin, bei dem man sich fragt: Kommt man eigentlich wegen des Wassers – oder bleibt man am Ende doch wegen der Party?

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Neustadt an der Aisch

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## Abschnitt 5 der Markgrafenhalle startet: Jetzt sind Gastronomie und Kegelbahn dran

Nach der Sanierung ist bekanntlich vor der Sanierung – und bei der Neustädter Markgrafenhalle (MGH) bedeutet das aktuell: Kaum ist ein Bauabschnitt abgeschlossen, steht schon der nächste an. Nun ist Abschnitt 5 an der Reihe.

Die Markgrafenhalle hat in den vergangenen Jahren bereits ordentlich an Glanz gewonnen: neue Umkleiden, modernisierte Sanitärräume, eine auf Hochglanz gebrachte Fassade, eine wieder repräsentative Sporthalle und ein Foyer, das seinen rustikalen 70er-Jahre-Charme endgültig abgelegt hat. Jetzt rücken die Innereien eines ganz bestimmten Bereichs in den Fokus: die Gastronomie und die Kegelbahn.

Wie Frank Maes vom Bauamt erklärte, stehen zunächst umfangreiche Demontagearbeiten im Kellerbereich, an der Kegelbahn und in der Küche an. Dort müssen sämtliche Armaturen, Anbauteile und Küchengeräte ausgebaut und ersetzt werden. Auch die maroden Abwasserleitungen und Zuleitungen werden zurückgebaut, ebenso die bisherige Isolierung, die fachgerecht entsorgt werden muss. Und auch die vorhandenen Lamellendecken kommen komplett heraus.

Kostenpunkt für diese Vorarbeiten: ursprünglich waren knapp 187.000 Euro kalkuliert. Umso erfreulicher fiel nun das Ergebnis der Ausschreibung aus. Das günstigste Angebot lag bei etwas über 166.000 Euro – also mehr als 20.000 Euro unter der Kalkulation. Den Auftrag erhielt eine Firma aus Roth, das Vergabepaket wurde ebenso einstimmig akzeptiert wie eine bereits vom Bürgermeister vorgenommene Vergabe.

Dabei ging es um die Erneuerung der Herdblöcke. Hier waren drei Angebote eingegangen, wie Maes berichtete. Das günstigste kam von einem Unternehmen aus Wendelstein und lag bei 69.000 Euro. Die beiden anderen Anbieter lagen noch einmal 6.000 beziehungsweise 10.000 Euro darüber.

Am 8. Juli sollen weitere Ausschreibungen vorgelegt werden. Dann wird es auch erstmals einen etwas genaueren Überblick über die Gesamtkosten des Bauabschnitts 5 geben. Der Zeitplan steht derweil bereits: Die Arbeiten beginnen am 1. Juli und sollen spätestens Ende Oktober abgeschlossen sein. In dieser Zeit bleibt auch das Restaurant Anders im vorderen Bereich der Markgrafenhalle geschlossen.

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Emskirchen

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# Hubschrauberlandeübungen der US-Streitkräfte im Landkreis angekündigt

Im Juli 2026 kann es im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim zeitweise etwas lauter werden: Beim Landratsamt wurde ein Manöver amerikanischer Streitkräfte angemeldet, das auch unsere Region betrifft. Geplant sind Hubschrauberlandeübungen – einschließlich Nachtlandungen – in mehreren Gemeinden des Landkreises.

Betroffene Gemeindegebiete sind demnach Trautskirchen, Emskirchen, Gerhardshofen, Uffenheim, Bad Windsheim, Dietersheim, Dachsbach, Münchsteinach und Markt Nordheim. Der Übungszeitraum erstreckt sich vom 1. bis 31. Juli 2026.

Die Bevölkerung wird gebeten, sich von den Einrichtungen der übenden Truppe fernzuhalten.

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# 800 Jahre Linden: Großes Jubiläumswochenende am 4. und 5. Juli

Linden hat allen Grund zum Feiern: Am **4. und 5. Juli 2026** blickt der Ort auf **800 Jahre Geschichte** zurück. Zusammen mit der **S.G. Linden**, die gleichzeitig ihr **60-jähriges Bestehen** begeht, wird dieses besondere Doppeljubiläum mit einem abwechslungsreichen Festprogramm gefeiert. Für Geschichte, Musik, Begegnungen und echte Dorfatmosphäre ist an diesem Wochenende bestens gesorgt.

## Samstag: Auftakt mit Ortsgeschichte und Ausstellung

Der Start ins Jubiläumswochenende erfolgt am **Samstag, 4. Juli**, um **15 Uhr** mit einer **Ortsführung durch Linden**. Gemeinsam mit Robert Zöllner geht es vom Dorfbrunnen aus auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Ortes.

Um **18 Uhr** wird am Gemeindehaus die **Jubiläumsausstellung** eröffnet. Die Eröffnung erfolgt mit einem Grußwort der Bürgermeisterin.

Am Abend steht dann eine der Familien im Mittelpunkt, die die Entwicklung Lindens mitgeprägt haben: Um **19:30 Uhr** hält Gerhard Wagner einen Vortrag über die **Familie Eberlein**, die eng mit der Geschichte des Ortes verbunden ist.

## Sonntag: Festtag für Linden

Der **Sonntag, 5. Juli**, beginnt bereits früh um **8 Uhr** mit einem traditionellen **Weckruf** durch die Feuerwehrkapelle Dürrnbuch und den Patenverein Markt Erlbach.

Um **10 Uhr** folgt in der Kirche **St. Leonhard** der **Festgottesdienst**.

Anschließend sind alle ab **11:30 Uhr** zum gemeinsamen **Mittagessen** eingeladen. Für die Bewirtung sorgt die **Metzgerei Zeller**.

Der offizielle Höhepunkt des Tages beginnt um **13 Uhr** mit dem **Festakt „800 Jahre Linden“** am Schützenhaus. Dabei wird auf acht Jahrhunderte Dorfgeschichte zurückgeblickt und das Jubiläum gebührend gefeiert.

Ab **14 Uhr** steht dann die **Königsproklamation** auf dem Programm. Im Anschluss an die Preisverteilung des Bürger- und Königsschießens gibt es für alle Gäste noch **Kaffee und Kuchen**.

## Ein Jubiläum für das ganze Dorf

800 Jahre Linden – das ist nicht nur ein beeindruckendes Stück Geschichte, sondern auch ein Anlass, der zeigt, was ein Dorf ausmacht: Gemeinschaft, Zusammenhalt und viele Menschen, die mit anpacken. Das Festwochenende bietet Gelegenheit zum Erinnern, Feiern und Zusammensein.

NaAZA wünscht allen Verantwortlichen, Helferinnen und Helfern sowie den Besucherinnen und Besuchern ein rundum gelungenes Jubiläumsfest in Linden und viele schöne Begegnungen an diesem besonderen Wochenende.

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