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## Informationsabend zur kommunalen Wärmeplanung in Markt Erlbach

Wie heizt die Region in Zukunft? Genau darum geht es bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung der Kommunalen Allianz Aurach-Zenn, zu der die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Am Donnerstag, 16. Juli 2026, werden in Markt Erlbach die ersten Zwischenergebnisse zur kommunalen Wärmeplanung vorgestellt – ein Thema, das viele Haushalte in Hagenbüchach, Wilhelmsdorf, Neuhof a. d. Zenn, Trautskirchen, Markt Erlbach und Obernzenn betrifft.

Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr im Bürgerhaus zum Löwen, Hauptstraße 32 in Markt Erlbach, statt. Vorgestellt werden die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalyse. Dabei geht es um den aktuellen Zustand der Gebäude und Versorgungsnetze ebenso wie um mögliche Wege hin zu einer zukunftsfähigen, klimaneutralen Wärmeversorgung.

Wichtig dabei: Die kommunale Wärmeplanung schreibt keine bestimmte Heiztechnik vor. Ziel ist es vielmehr, die örtlichen Möglichkeiten und Bedarfe zu erfassen und daraus eine fundierte Grundlage für die kommenden Jahre zu schaffen. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu informieren und aktiv einzubringen.

Wer nicht live dabei sein kann oder sich die Inhalte später noch einmal in Ruhe ansehen möchte, bekommt ebenfalls Gelegenheit dazu: Die Ergebnisse der Bestands- und Potenzialanalyse werden nach der Veranstaltung für 30 Tage in den jeweiligen Rathäusern öffentlich ausgelegt. Außerdem sollen die Inhalte anschließend auch online auf www.aurachzenn.de veröffentlicht werden.

Wer sich also fragt, wie die Wärmeversorgung von morgen in der Region aussehen könnte, sollte sich diesen Termin vormerken.

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# Markt Erlbacher Hortbau kommt gut voran – Nutzung aber erst nach Start des Rechtsanspruchs

In Markt Erlbach wächst der neue Hort sichtbar in die Höhe: Der Rohbau ist schon weit fortgeschritten, die Verantwortlichen zeigen sich mit dem Bauverlauf zufrieden. Doch so reibungslos die Arbeiten bisher laufen – ganz ohne Bauchgrummeln geht es für manche Familien trotzdem nicht, denn pünktlich zum Beginn des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ist das Gebäude noch nicht fertig.

Auf der Baustelle machte sich der Bauausschuss selbst ein Bild. Bereits in der kommenden Woche soll der Rohbau abgeschlossen sein, wie Karlheinz Liebberger und Felix Demann vom Planungsbüro erläuterten. Danach übernehmen ab 23. Juli die Zimmerer. Die Fertigstellung des Horts ist für Ende Juli beziehungsweise Anfang August 2027 vorgesehen.

Für das kommende Schuljahr wird es allerdings noch eng: 130 Anmeldungen liegen bereits vor, im Hort stehen aber nur 100 Plätze zur Verfügung. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß nahm den Eltern jedoch etwas die Sorge und erklärte, dass bereits eine Lösung in der Schule gefunden worden sei.

Auch finanziell scheint sich das Projekt positiv zu entwickeln. Statt der ursprünglich veranschlagten 3,4 Millionen Euro könnte der Hortbau am Ende sogar etwas günstiger werden. Aktuell liegen die Kosten bei rund 3,1 Millionen Euro, wie im Bauausschuss berichtet wurde. Bis auf Außenanlagen und Möblierung seien bereits alle Gewerke vergeben.

Der Neubau bringt zudem einige Verbesserungen mit sich: Eine Mensa entsteht, in der die Kinder künftig in mehreren Schichten essen können. Im Untergeschoss sind ein behindertengerechtes WC sowie ein Personalraum vorgesehen. Ein geplanter Aufzug erleichtert nicht nur den Alltag im Hort, sondern auch der Schule den Transport von Möbeln und anderem Material. Mit mobilen Trennwänden sollen die Räume flexibel nutzbar sein. Die Küche ist zunächst als Aufwärmküche geplant, da derzeit ein Caterer die Schule beliefert – sollte später einmal selbst gekocht werden, wäre auch dafür vorgesorgt.

Der Markt Erlbacher Hort nimmt also Form an – auch wenn der Zeitplan zeigt, wie anspruchsvoll der Ausbau von Betreuungsangeboten derzeit für die Kommunen ist. Da ist nicht nur guter Wille gefragt, sondern auch ein sehr langer Atem.

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# Übergewinne in Wohltaten verwandelt

## Firma Wust – Wind & Sonne spendete nach Strompreis-Explosion 250.000 Euro

Markt Erlbach – Dass ein Unternehmen von den extremen Strompreisen im Jahr 2022 profitiert hat, daraus machen die Verantwortlichen der Markt Erlbacher Firma Wust – Wind & Sonne keinen Hehl. Nach Russlands Überfall auf die Ukraine schnellten die Börsenpreise für Strom zeitweise in ungeahnte Höhen. Doch statt die sogenannten Übergewinne einfach nur mitzunehmen, floss ein erheblicher Teil davon wieder zurück in die Region und in Hilfsprojekte.

„Ja, alle, die damals Strom produziert haben, sind Kriegsgewinnler gewesen“, sagt Christian Böhmlehner offen. Er kümmert sich bei der Wust – Wind & Sonne GmbH & Co. KG um die Stromvermarktung. Das Unternehmen betreibt und projektiert rund 80 Wind- und Solarparks in der Region. Während der Preis für eine Kilowattstunde zuvor bei etwa zwölf Cent gelegen hatte, stieg er 2022 zwischenzeitlich auf fast 50 Cent.

Die Firma zog daraus aber nicht nur wirtschaftlichen Nutzen, sondern handelte auch: „Im Jahr 2023 haben wir 250.000 Euro gespendet“, berichtet Geschäftsführerin Nadine Paulus. Ein großer Teil davon sei an Organisationen und Projekte gegangen, die direkte Hilfe für die Ukraine leisteten. Auch soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Vereine an den jeweiligen Standorten wurden bedacht.

Die Verantwortlichen betonen, dass ihnen dieser Ausgleich wichtig gewesen sei. Es sei ein Anliegen gewesen, die vom Krieg betroffenen Menschen zu unterstützen, sagt Paulus. Seit 2023 habe sich die Ertragssituation beim Strom wieder auf ein normales Maß eingependelt, ergänzt Böhmlehner.

Warum die Preise damals derart durch die Decke gingen, lag aus Sicht des Unternehmens an mehreren Faktoren: dem Wegfall billiger Gasimporte aus Russland, einem heißen und trockenen Sommer sowie Problemen bei französischen Atomkraftwerken, die teils wegen Wartung oder fehlendem Kühlwasser nicht laufen konnten. Frankreich musste deshalb in großem Stil Strom importieren – die Nachfrage trieb die Preise weiter nach oben.

Hinzu kommt: Wenn die Nachfrage groß ist oder wenig erneuerbarer Strom zur Verfügung steht, müssen teurere fossile Kraftwerke einspringen. Auch das beeinflusst den Strompreis an der Börse. Für die meisten Verbraucher blieb das allerdings nur begrenzt spürbar, da viele mit längeren Tarifbindungen unterwegs sind.

Böhmlehner verweist zudem darauf, dass es nach dem Angriff auf den Iran keine vergleichbaren Preissprünge gegeben habe. Der Grund: Der Anteil erneuerbarer Energien sei inzwischen deutlich höher. Das sorge für einen stabilisierenden Effekt. „Da hat sich in den vergangenen vier Jahren viel getan, das macht sich jetzt bemerkbar“, so Böhmlehner.

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# Markt Erlbach: Cones verwandeln Festplatz in karibische Beach-Party-Oase

Markt Erlbach hat an diesem heißen Wochenende eindrucksvoll gezeigt, wie man auch bei Extremtemperaturen feiern kann: Während vielerorts Veranstaltungen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim abgesagt wurden, legten die Markt Erlbacher Junggesellen vom Club Elegante Welt (Cones) auf dem Festplatz erst richtig los. Und das mit einer Beach-Party, die sich sehen lassen konnte.

In nur wenigen Tagen und mit enormem Einsatz verwandelten die Cones den Festplatz in eine kleine Strandwelt mit Urlaubsflair: Ausschankstellen, Barbetrieb, Weinlaube, Schaumbad, Wassersprenkler und sogar ein echter Pool mit Sandstrand sowie gleich zwei Poolbars sorgten für reichlich Abkühlung. Bei den hohen Temperaturen war jede Form von Erfrischung gefragt – und wurde entsprechend gut angenommen. Der Andrang war entsprechend groß.

Auch musikalisch war einiges geboten: Auf der Bühne sorgten die Rothsee-Musikanten für Stimmung. Für den Fall der Fälle hatten die Cones außerdem einen Sicherheitsdienst vor Ort, der jedoch einen ruhigen Abend verlebte. Rund 700, überwiegend junge Besucherinnen und Besucher feierten friedlich und ohne Zwischenfälle.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Zwei Foodtrucks sowie Laras Dorfeis aus Langenfeld ergänzten das Angebot, die übrigen Ausschankstellen wurden von den Cones selbst betrieben. Mineralwasser gab es sogar zum Selbstkostenpreis – ein bewusstes Entgegenkommen gegenüber den durstigen Gästen.

Clubvorsitzender Dino Wißmeier erklärte, dass rund 20 Mitglieder beim Aufbau im Einsatz gewesen seien. Der nötige Sand für die Beach-Atmosphäre wurde per Sattelschlepper von der Firma Adelhardt angeliefert. Am Veranstaltungstag selbst waren dann etwa 40 Cones im Einsatz, damit es an den Ständen nicht zu langen Wartezeiten kam.

Auch Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Markt Erlbacher: Es sei bemerkenswert, mit welcher Energie die Cones ein solches Fest auf die Beine gestellt hätten. Die jungen Männer seien „einfach spitze“, sagte sie gegenüber der Redaktion. Gleichzeitig verwies sie auf die Markt Erlbacher Stützpunktwehr, die bereits beim Sonnwendfeuer mit Fußball-Public-Viewing bewiesen habe, dass sie nicht nur organisieren, sondern auch feiern könne. Auch dort hätten Hunderte Besucherinnen und Besucher einen rundum gelungenen Sommerabend am Feuerwehrhaus und Festplatz erlebt.

Das Fazit der Bürgermeisterin fiel entsprechend positiv aus: Das ehrenamtliche Engagement in Markt Erlbach lebe nicht nur – es zeige bei solchen Veranstaltungen seine ganze Stärke. Wenn viele fleißige Hände zusammenhelfen, lässt sich eben auch bei 30 Grad und mehr ein Fest auf die Beine stellen, das in Erinnerung bleibt.

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## Familienküche mit regionalen Früchten in Markt Erlbach

MARKT ERLBACH – Im Bürgerhaus von Markt Erlbach wird es am Montag, 29. Juni, lecker und kreativ: Unter dem Motto **„Familienküche – saisonal und regional“** sind Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren sowie deren Geschwisterkinder eingeladen, gemeinsam mit Elisabeth Kraus vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten etwas Wohlschmeckendes zuzubereiten.

Auf dem Programm stehen regionale Früchte der Saison – und sogar **zuckerfreies Eis**. Die Veranstaltung beginnt um **15 Uhr** und dauert bis **17 Uhr**.

Eine Anmeldung ist beim Familienstützpunkt in Emskirchen möglich, entweder per E-Mail an **fsp.emskirchen@elkb.de** oder telefonisch unter **0160/92433292**.

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## Familienküche mit regionalen Früchten in Markt Erlbach

MARKT ERLBACH – Im Bürgerhaus von Markt Erlbach wird es am Montag, 29. Juni, lecker und kreativ: Unter dem Motto **„Familienküche – saisonal und regional“** sind Eltern mit Kindern bis zu drei Jahren sowie deren Geschwisterkinder eingeladen, gemeinsam mit Elisabeth Kraus vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten etwas Wohlschmeckendes zuzubereiten.

Auf dem Programm stehen regionale Früchte der Saison – und sogar **zuckerfreies Eis**. Die Veranstaltung beginnt um **15 Uhr** und dauert bis **17 Uhr**.

Eine Anmeldung ist beim Familienstützpunkt in Emskirchen möglich, entweder per E-Mail an **fsp.emskirchen@elkb.de** oder telefonisch unter **0160/92433292**.

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**Neue Gesichter, alte Baustellen und viel Gesprächsstoff im Markt Erlbacher Gemeinderat**

In der jüngsten Markt Erlbacher Gemeinderatssitzung wurde nicht nur ein neues Ratsmitglied vereidigt, sondern auch wieder einmal deutlich, wo es im Alltag der Gemeinde noch hakt: von Schulweg und Tempo 30 über Spielplätze bis hin zu Schattenplätzen am Friedhof. Wer dachte, Kommunalpolitik sei trocken, bekam an diesem Abend reichlich praktische Themen geliefert.

Als letzter neuer Gemeinderat wurde Andreas Müller (Bündnis 90/Die Grünen) von Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß vereidigt. Bei der konstituierenden Sitzung war er noch entschuldigt gewesen.

In der Bürgersprechstunde rückte dann vor allem die Situation der Schulkinder in den Fokus. Ein Besucher monierte, dass die Kinder „über die Neue Straße rennen“ müssten. Die Straße sei während der Bauarbeiten an der Ansbacher/Windsheimer Straße ohnehin stark frequentiert. Die Frage, ob dort nicht Tempo 30 eingerichtet werden könne, stellte sich da fast von selbst. Bürgermeisterin Dr. Kreß gab jedoch zu bedenken, dass dies mit erheblichem Aufwand verbunden sei, da jede Einmündung zusätzlich beschildert werden müsse. Sie versprach aber, sich die Lage noch einmal genauer anzusehen.

Auch bei den Spielplätzen in Eschenbach gab es reichlich Gesprächsstoff. Ein Viertklässler hatte sich beim Besuch seiner Klasse im Rathaus ein Bodentrampolin für den Spielplatz gewünscht. Da ein Pavillon dort inzwischen in die Jahre gekommen ist, ergibt sich nun überraschend die Möglichkeit, diesen Wunsch umzusetzen, wie die Bürgermeisterin informierte.

Am Spielplatz im Eschenbacher Neubaugebiet erinnerte Harry Eisenbeiß an ein früher angekündigtes Sonnensegel. Er war sich zwar nicht mehr ganz sicher, ob es dazu jemals einen formellen Beschluss gegeben habe, meinte aber, dass man sich darüber einig gewesen sei. Doch das Sonnensegel fehlt bis heute. Dr. Kreß bat darum, von dieser Forderung Abstand zu nehmen: Der Aufwand sei bei insgesamt 26 Spielplätzen hoch, nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch bei der regelmäßigen Kontrolle. Klaus Adelhardt plädierte für eine kostenneutrale und unbürokratische Lösung und regte an, dass die Eltern einfach Sonnenschirme mitbringen könnten. Zweite Bürgermeisterin Christina Nüssel bat dennoch darum, das Thema weiter im Blick zu behalten – Sonne und Hitze seien heute eben deutlich belastender als früher.

Auch am Friedhof ist Schatten ein Thema. Hier zeigte sich die Bürgermeisterin offen dafür, einige Sonnenschirme zu beschaffen. Für das Konzept des Friedhofs, der seit dem Jahreswechsel dem Markt gehört, soll außerdem ein Strategietag mit allen Beteiligten stattfinden, die dort regelmäßig zu tun haben.

Bei einem weiteren Thema ging es um die Hecke rund um das Solarfeld in Eschenbach. Harry Eisenbeiß vermisst diese schon länger. Bauamtsleiter Michael Schlag hatte vorsorglich noch einmal nachgesehen und stellte klar: Die Hecke ist da, aber nur sehr klein. Sie werde offenbar vom Gras fast schon „erstickt“. Man habe die Situation jedoch auf dem Schirm, versprach er.

Nach dem geplanten Radweg in Richtung Edeka fragte Nadine Paulus nach. Schlag erklärte, dass man inzwischen zweigleisig arbeite: Der ursprüngliche Plan, einen Pfad entlang der Schiene zu nutzen, der dann vor dem Supermarkt auf dessen Areal kreuzt, werde weiterverfolgt. Man warte dabei auf eine Entscheidung der Bahn. Gleichzeitig könne sich durch die für das kommende Jahr geplanten Baumaßnahmen an der Nürnberger Straße eine neue Möglichkeit ergeben.

Zum Schluss wurde auch noch die Aufgabe des kommunalen Fahnenträgers neu festgelegt. Wie bisher übernimmt Harry Eisenbeiß die Erstbesetzung. Sein Vertreter im Krankheits- oder Abwesenheitsfall wird künftig Moritz Hildner sein.

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# Markt Erlbach: Neue Pläne für Nürnberger Straße sorgen für Diskussionen

Dass man in der Nürnberger Straße künftig sicherer zu Fuß und mit dem Rad Richtung neuem Edeka-Markt unterwegs sein könnte, ist für Markt Erlbach eine ziemlich wichtige Baustelle – im wahrsten Sinne des Wortes. Nun zeichnet sich dafür überraschend eine Lösung ab. Bei Anwohnern und Anwohnerinnen sorgte das allerdings zunächst nicht nur für Zustimmung, sondern auch für ordentlich Gesprächsstoff.

Eigentlich war schon länger klar, dass nach den Arbeiten an der Windsheimer und Ansbacher Straße auch die Nürnberger Straße zwischen Erlanger Straße und Neuer Straße eine neue Fahrbahndecke bekommen soll. Umso größer war die Freude im Rathaus, dass das Staatliche Bauamt nun doch weit mehr als nur eine einfache Sanierung mitträgt: Geplant sind unter anderem ein durchgehender Geh- und Radweg sowie zusätzliche Querungshilfen für Fußgänger.

Bei einem Ortstermin des Bauausschusses im Bereich der früheren Tankstelle, die inzwischen dem Markt gehört, zeigte sich dann allerdings: Die Stimmung vor Ort ist angespannt. Zahlreiche Anlieger und Anliegerinnen waren gekommen, und nicht alle konnten den Plänen etwas abgewinnen. Besonders die Umgestaltung der Kreuzung mit der Erlanger Straße stand in der Kritik – auch deshalb, weil aus Sicht mancher Beteiligter die Einmündung am Schrankenweg mit deutlich mehr Verkehr stärker im Fokus stehen müsste.

Zwischenzeitlich wurde die Diskussion hitzig. Einige Wortbeiträge flogen quer durch den Raum, andere gleich direkt dazwischen. Die sommerliche Hitze tat ihr Übriges. Dennoch wurde auch deutlich: Beim geplanten Geh- und Radweg sowie bei den Querungshilfen gibt es grundsätzlich breite Zustimmung.

Für zusätzlichen Gesprächsbedarf sorgte eine weitere Frage: Wie lässt sich die Einmündung der Erlanger Straße besser entschärfen? Hier könnte der Grundstückskauf der früheren Tankstelle neue Möglichkeiten eröffnen. Mit den Veteranen sei bereits darüber gesprochen worden, das Denkmal am Pflanzwasen zu versetzen. Damit könnte die Staatsstraße künftig nicht mehr in einem spitzen, sondern in einem deutlich günstigeren rechten Winkel an die Nürnberger Straße angeschlossen werden.

Auch ein Missverständnis konnte in der Sitzung ausgeräumt werden: Bauamtsleiter Michael Schlag hatte bei Gesprächen mit Anliegern und Anliegerinnen lediglich wegen zusätzlicher Flächen für den Geh- und Radweg nachgefragt. Auf einem gezeigten Plan waren jedoch keine Parkplätze eingezeichnet – was bei einigen für erhebliche Unruhe sorgte. Für Apotheke und Praxis im Kreuzungsbereich soll es aber Lösungen geben, damit sowohl Kunden als auch ein Notarztwagen weiterhin direkt halten können.

Die vom Planungsbüro Heller vorgestellten Entwürfe sehen – abgesehen von zwei Stellen, für die noch Grundstücksflächen benötigt werden – einen 3,25 Meter breiten kombinierten Geh- und Radweg vor. Die Nürnberger Straße selbst soll etwas schmaler werden und künftig 6,50 Meter breit sein statt bisher rund 7 bis 7,30 Meter.

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# Premiere in Markt Erlbach: Erste „After Work Party“ im historischen Innenhof

**Markt Erlbach** – Ein gemütlicher Feierabend, ein kühles Getränk und ein besonderer Ort: Die erste „After Work Party“ in Markt Erlbach hat gleich bei ihrer Premiere viele Besucherinnen und Besucher angezogen. Vor dem Fachwerkdekanatsgebäude mit der Kilianskirche im Hintergrund füllten sich die Bierbänke schneller als gedacht – und aus anfänglicher Zurückhaltung wurde rasch gute Stimmung.

Die Idee zu dem neuen Format kam von Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß. Sie hatte örtliche Vereine zu einem Austausch eingeladen, um gemeinsam Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, die über Vereinsgrenzen hinaus Menschen zusammenbringen. Der Gedanke dahinter: In vielen Vereinen fehlen zunehmend aktive Helferinnen und Helfer, gleichzeitig verschwinden die klassischen Dorfgaststätten als Treffpunkte nach Feierabend immer mehr. Eine unkomplizierte Abendveranstaltung mit Essen und Getränken schien daher genau der richtige Weg.

Für die Umsetzung taten sich gleich drei Partner zusammen: Der Junggesellenclub **„Elegante Welt – Die Cones“** mit den Vorsitzenden Dino Wißmeier und Moritz Ell kümmerte sich um Getränke sowie um Tische und Bänke. Der Heimatverein, vertreten durch die Vorsitzenden Rainer Fritsch und Manfred Nefzger, stellte sein Museum als Veranstaltungsort zur Verfügung und übernahm die Essensausgabe. Ehrenvorstand Gerhard Wagner bot außerdem Führungen durch das historische Gebäude an. Das Essen organisierte Bürgermeisterin Dr. Kreß. Als wichtiges verbindendes Glied wirkte Schulhausmeister Andreas Schaupp mit, der zugleich in der erweiterten Vorstandschaft des Heimatvereins sitzt, Ehrencone ist und bei der Gemeinde beschäftigt ist.

Schon jetzt steht der nächste gemeinsame Termin fest: Im August soll erstmals eine **„Museumskerwa“** vor dem Heimatmuseum stattfinden. Anders als bisher soll die Kerwa nicht erst am Freitag beginnen, sondern bereits am Mittwochabend starten. Für die Bewirtung sorgt dann der Heimatverein, musikalisch begleitet wird das Fest vom **Rangaumusikzug** unter der Leitung von Vorsitzender Hildegard Boguth und Dirigent Hans Wust.

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# Markt Erlbach: Kurzfristige Sperrungen wegen Glasfaserausbau

In Markt Erlbach geht der Glasfaserausbau derzeit mit mehreren Bautrupps gleichzeitig voran – und das bedeutet leider auch: Manches geht im Ort gerade nicht so schnell, wie man es gewohnt ist. In mehreren Straßen kann es deshalb kurzfristig zu Sperrungen kommen. Wer in den betroffenen Bereichen unterwegs ist, sollte also ein paar Minuten mehr einplanen und sein Fahrzeug rechtzeitig umsetzen.

Die Telekom beziehungsweise GlasfaserPlus lässt das Netz in den Ortstraßen eigenwirtschaftlich ausbauen. Den Auftrag dafür führt die Firma Bauer Tiefbau GmbH & Co. KG aus Runding aus. Aktuell sind sechs Bautrupps in verschiedenen Bereichen im Einsatz. Ziel ist es, die Arbeiten in enger Abstimmung mit der Marktgemeinde möglichst reibungslos für Verkehr und Fußgänger abzuwickeln.

## Wochenplanung KW 17: 20.04.2026 bis 24.04.2026

In dieser Woche sind Arbeiten in folgenden Straßen vorgesehen:
– Gartenstraße
– Himmeläckerring
– Himmelgartenweg
– Himmelreich
– Zennhäuser Weg
– Felsenweg
– Quellenweg
– Dresdener Straße

Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge möglichst umzuparken oder in die Einfahrten zu stellen. Falls Fahrzeuge die Arbeiten behindern, werden gegebenenfalls Halteverbote eingerichtet.

Wichtig: Ein paar Tage vor Beginn der Maßnahme werden sogenannte Einwurfzettel der Glasfaserplus GmbH in die Briefkästen verteilt. Das ist das Signal: In den nächsten Tagen wird die Straße gesperrt und der Ausbau beginnt.

Im Zuge der Arbeiten kümmern sich die Mitarbeitenden vor Ort, sofern noch nicht geschehen, auch um die Hausanschlüsse. Nachunternehmer, die im Auftrag der Bauer Tiefbau GmbH & Co. KG arbeiten, müssen sich vor Ort ausweisen können.

Außerdem kann es vorkommen, dass Einfahrten kurzfristig nicht befahrbar sind. Die Teams haben jedoch Stahl- und Kunststoffplatten dabei, um Zufahrten nach Möglichkeit freizuhalten. Bei Bedarf ist eine direkte Absprache mit den Bauarbeitern vor Ort sinnvoll. Sollte es sprachlich schwierig werden, hilft der deutschsprachige Bauleiter weiter.

Für den späteren Anschluss gilt:
– Die Glasfaser-Abschlussdose wird im Umkreis von 2 Metern vom Hauseintrittspunkt gesetzt.
– Bei Einfamilienhäusern müssen Kabelkanäle zum Router vorverlegt werden.
– Bei Zweifamilienhäusern erfolgt keine Vorab-Begehung durch die Telekom; die Abstimmung findet direkt vor Ort statt.
– Bei drei oder mehr Wohneinheiten nimmt die Telekom vorab Kontakt mit den Eigentümern auf, um Trasse und Innenverlegung zu planen.
– Die Telekom übernimmt nach Abschluss der Arbeiten auch die Verkabelung im Haus.

Die Marktgemeinde bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. So nervig eine gesperrte Straße im Alltag auch ist: Ohne Bagger kein Breitband – und ohne Glasfaser wird’s mit dem schnellen Internet bekanntlich eher zäh als zukunftsfähig.

Quelle: Marktgemeinde Markt Erlbach

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# Markt Erlbach zeigt Flagge beim Aktionstag „Kommunen am Limit“

Markt Erlbach beteiligt sich heute, am Montag, am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“. Mit der Aktion wollen Städte, Landkreise und Gemeinden auf ihre zunehmend angespannte Finanzlage aufmerksam machen – und darauf, dass ihnen immer mehr Aufgaben übertragen werden, ohne dass die nötigen Mittel im gleichen Maß mitwachsen.

Wie Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß in der Gemeinderatssitzung erklärte, will Markt Erlbach mit Bannern am Rathaus, an den Ortsschildern und auch am Wasserhaus in Hagenhofen ein sichtbares Zeichen setzen. Gerade das Banner in Hagenhofen verweist dabei auf die marode Straße im Ortsteil, deren Sanierung seit der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge komplett an der Kommune hängen bleibt. Ein Thema, das nicht nur dort für dicke Luft sorgt – und für lange Gesichter im Rathaus sowieso.

Der bundesweite Aktionstag wird von den kommunalen Spitzenverbänden getragen. Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund machen mit „Kommunen am Limit“ deutlich: Die Finanzlage vieler Gemeinden ist nicht mehr nur ein Problem auf dem Papier, sondern längst im Alltag spürbar – bei Straßen, Schulen, Schwimmbädern, Bibliotheken, Jugend- und Sozialarbeit oder im öffentlichen Nahverkehr. Was in Haushaltsplänen als Defizit steht, bedeutet vor Ort oft: weniger Gestaltungsspielraum, verschobene Projekte und geschlossene Türen statt echter Daseinsvorsorge.

Die Verbände fordern deshalb Bund und Länder auf, endlich wirksam gegenzusteuern und die kommunale Ebene finanziell dauerhaft zu stabilisieren. Klar ist für viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: Neue Aufgaben gibt es schnell, die passende Finanzierung dagegen häufig deutlich später – oder gar nicht. Und genau deshalb will Markt Erlbach heute mit auf die Bremse treten, bevor die kommunalen Kassen endgültig nur noch von Luft und guten Vorsätzen leben.

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# Weiß-Rüben-Essen in Gutenstetten bringt 1000 Euro für TraumRitter

**Gutenstetten/Markt Erlbach** – Das traditionelle Weiß-Rüben-Essen in Gutenstetten war auch in diesem Jahr wieder bestens besucht und stieß bei den Gästen auf großen Zuspruch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand erneut ein guter Zweck: Der Erlös der diesjährigen Auflage kommt dem Verein **TraumRitter** aus Markt Erlbach zugute. Insgesamt konnten **1000 Euro** gespendet werden.

Der Verein TraumRitter setzt sich gemeinsam mit betroffenen Familien dafür ein, letzte Wünsche schwerkranker Kinder und Jugendlicher zu erfüllen und ihnen besondere, unvergessliche Momente zu schenken. Der Leitgedanke des Vereins bringt diese Arbeit auf den Punkt: *„Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“*

Im Rahmen einer Feierstunde in Markt Erlbach übergaben die Organisatoren die Spende an den Vorsitzenden **Gerd Hartmann**. Mit dem Geld sollen betroffene Familien unterstützt werden, um wertvolle gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen und schöne Erinnerungen zu schaffen, die auch in schweren Zeiten Kraft geben können.

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# Sonnwendfeuer trotz Hitzewelle?
## In Westmittelfranken steigen die Waldbrandgefahr und die Temperaturen – trotzdem stehen vielerorts Sonnwendfeiern an

Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / Westmittelfranken. Am Wochenende wird es rund um die Sommersonnenwende wieder besonders hell und besonders heiß: Der längste Tag des Jahres steht bevor, und vielerorts gehört ein Sonnwendfeuer einfach dazu. Doch ausgerechnet in dieser traditionellen Feierstimmung wächst die Sorge vor Wald- und Flächenbränden deutlich.

Nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes soll ab Freitag in weiten Teilen Westmittelfrankens die zweithöchste Warnstufe beim Waldbrandgefahrenindex gelten. Auch der Graslandfeuerindex wird für die Region als „sehr hoch“ eingestuft. Dazu kommt: Die nächsten Tage versprechen sonniges, trockenes Sommerwetter – also genau die Mischung, die Feuer zwar romantisch, aber auch riskant macht.

Gerade deshalb ist bei den geplanten Sonnwendfeuern in der Region besondere Vorsicht gefragt. Allein im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind zahlreiche öffentliche Veranstaltungen angekündigt, auch im benachbarten Landkreis Ansbach kommen weitere Feiern hinzu. Für die Veranstalter bedeutet das: sorgfältig planen, eng mit der Feuerwehr abstimmen und im Zweifel lieber eine Nummer kleiner denken.

Die Tradition der Sonnwendfeuer ist uralt. Schon in vorchristlicher Zeit wurden rund um den längsten Tag des Jahres Rituale gefeiert. Ein großes Feuer galt dabei oft als Symbol gegen Dunkelheit, Unglück und böse Geister. Heute steht eher das gesellige Miteinander im Vordergrund – und nicht selten wird das Ganze mit Musik, Essen und in diesem Jahr mancherorts sogar mit Fußball kombiniert.

Trotz aller Feststimmung gilt: Sicherheit geht vor. Wie Feuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen betont, sollte jedes Sonnwendfeuer bei Gemeinde und Feuerwehr angemeldet werden. Das sei nicht nur wichtig, um unnötige Fehlalarme zu vermeiden. Auch der Standort müsse gut gewählt sein: Offene Feuer sind nur außerhalb zusammenhängend bebauter Ortsteile zulässig und müssen ausreichend Abstand zu Wäldern, Gebäuden und leicht entzündbaren Materialien einhalten.

Sinnvoll sei außerdem, die Fläche vorher zu wässern und eine Schutzschneise anzulegen. Das Holz sollte erst am Tag des Abbrennens aufgeschichtet werden – so werde verhindert, dass sich Tiere im Holzstapel verstecken oder das Feuer schon vorher unbeabsichtigt entfacht wird.

Auch beim Löschen ist Sorgfalt gefragt. Löschmittel sollten direkt vor Ort bereitstehen, damit im Ernstfall schnell reagiert werden kann. Wichtig ist außerdem, das Feuer nicht abrupt mit großen Wassermengen abzulöschen, sondern vorsichtig vorzugehen und sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückbleiben. Im Zweifel ist eine Brandwache nach dem Abbrennen sinnvoll.

Nicht nur die Veranstalter, auch die Besucher können zur Sicherheit beitragen: Keine Zigaretten achtlos wegwerfen, keine Fahrzeuge auf trockenen Wiesen abstellen und Abstand zum Feuer halten – das sind einfache Regeln, die im Ernstfall viel verhindern können.

Dass solche Warnungen keineswegs übertrieben sind, zeigte erst im Frühjahr ein Vorfall im Landkreis Ansbach: Trotz ausreichendem Abstand zur Bebauung gelangten bei einem Osterfeuer Funken unter das Dach einer Scheune. Nur das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte damals größere Schäden.

Einige Veranstalter haben bereits reagiert. So wird in Herrieden bei der Sonnwendfeier des Deutschen Alpenvereins statt eines großen Feuers nur in Feuerschalen gebrannt – ein Kompromiss, der die Tradition erhält und gleichzeitig das Risiko reduziert. Bei der aktuellen Wetterlage ist das wohl nicht die schlechteste Idee.

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# Vier Termine für die Wahl
## Markt Erlbach sucht seine Ortssprecher: Start ist am kommenden Montag

Markt Erlbach bekommt bald wieder Stimmen für die Ortsteile: Ab Montag, 22. Juni, stehen die Ortssprecherwahlen an. Gesucht werden insgesamt vier Vertreterinnen oder Vertreter für ehemals eigenständige, inzwischen eingemeindete Kommunen – dort, wo im März niemand in den neuen Marktgemeinderat gewählt worden war.

Den Auftakt macht am Montag die Altgemeinde Buchen mit Morbach und Oberulsenbach. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus Zum Löwen in Markt Erlbach. Am selben Ort wird eine halbe Stunde später, also ab 19.30 Uhr, auch für Kotzenaurach, Kappersberg, Knochenhof und Ziegelhütte ein Ortssprecher oder eine Ortssprecherin gewählt.

Weiter geht es am Donnerstag, 25. Juni, ab 19 Uhr im Gasthaus Aurachgrund in Mosbach. Dort sind die Einwohnerinnen und Einwohner von Losaurach und Mosbach zur Wahl aufgerufen. Die vierte und letzte Wahl folgt dann am Montag, 29. Juni, im Feuerwehrhaus Jobstgreuth. Dort wird ab 19 Uhr ein Sprecher oder eine Sprecherin für Jobstgreuth, Haaghof und Wilhelmsgreuth bestimmt.

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# Party im Museum in Markt Erlbach

MARKT ERLBACH – Wer den Feierabend heute einmal anders ausklingen lassen möchte, ist im Museum Geschichte und Handwerk genau richtig: Am Donnerstagabend laden der Heimatverein, der örtliche Junggesellenclub und Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zur After-Work-Party ein.

Ab 19 Uhr gibt es Musik, Häppchen und Getränke – bei schönem Wetter im Museumshof, bei Regen natürlich im Inneren des Museums. Eine Gelegenheit also, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen und den Abend mit netten Gesprächen zu genießen.

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# Sechs Allianzgemeinden arbeiten an gemeinsamer Wärmeplanung

**Markt Erlbach.** Wenn sechs Gemeinderäte gemeinsam tagen, dann steckt meist mehr dahinter als ein gewöhnlicher Sitzungstermin. In Markt Erlbach ging es jetzt um ein Thema, das in den kommenden Jahren für viele Haushalte wichtig werden dürfte: die kommunale Wärmeplanung. Dabei präsentierten Fachleute erste Bestands- und Potenzialanalysen für die Gemeinden Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof, Obernzenn, Trautskirchen und Wilhelmsdorf.

Der große Saal im Bürgerhaus war bei der Vorstellung der Ergebnisse von Romina Hafner und Franziska Mehrbach fast voll besetzt. Die beiden von Energy Effizienz GmbH und Naturstrom AG erläuterten, wie die Region derzeit beim Heizen aufgestellt ist und welche Möglichkeiten es für eine klimafreundlichere Wärmeversorgung gibt. Emskirchen ist an diesem gemeinsamen Projekt nicht beteiligt, da dort bereits seit März eine eigene kommunale Wärmeplanung vorliegt.

Schon einiges erreicht – aber noch viel zu tun

Positiv fiel den Fachleuten auf, dass in der Region bereits viele Schritte in Richtung Energiewende gemacht wurden. Vor allem Windkraft und Solarenergie seien in der Allianz schon gut vertreten, hieß es. Trotzdem sei die weitere Wärmeplanung wichtig, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.

Besonders deutlich wurde an diesem Abend: Die Aurach-Zenn-Region steht im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gar nicht schlecht da. Laut Analyse werden in den sechs Gemeinden bereits rund 50 Prozent der Wärme nachhaltig erzeugt. Nur 33 Prozent werden noch mit Öl erzeugt, Erdgas spielt mit zwei Prozent eine eher kleine Rolle. Der bundesweite Schnitt sieht da deutlich fossiler aus.

Auch die Baualtersstruktur zeigt, warum Sanierung ein wichtiges Thema bleibt: Mehr als zwei Drittel der Gebäude wurden vor 1990 errichtet – also zu einer Zeit, als Wärmeschutz noch nicht in dem heutigen Umfang vorgeschrieben war. Bis 2045 soll der Gesamtwärmebedarf dennoch um 27 Prozent sinken.

Welche Möglichkeiten die Region hat

Im Mittelpunkt standen dann vor allem die Potenziale für eine künftige Wärmeversorgung. Dabei wurden auch einige weniger bekannte Begriffe vorgestellt. So wurde etwa über **Seethermie** gesprochen – dabei werden Kollektoren in Gewässern eingesetzt, um dem Wasser Wärme zu entziehen. Über ein kaltes Nahwärmenetz und Wärmepumpen in den Gebäuden kann so Energie genutzt werden. Die Möglichkeiten dafür seien zwar nur punktuell, grundsätzlich aber vorhanden.

Auch für **Agrothermie**, also großflächige Wärmekollektoren unter landwirtschaftlich genutzten Flächen, gibt es laut Analyse geeignete Standorte – vor allem in Wilhelmsdorf, Hagenbüchach und Markt Erlbach. Bei Freiflächen-Solarthermie wurden ebenfalls Potenziale gefunden, ebenso bei Agri-Photovoltaik und oberflächennaher Geothermie.

Gerade letztere, also Grundwasser-Wärmepumpen, scheint in der gesamten Allianz grundsätzlich machbar zu sein. Damit gibt es für viele Orte mehrere technische Optionen – auch wenn natürlich nicht alles überall gleich gut umsetzbar ist.

„Feuer und Flamme“ für weitere Projekte

Neuhofs Bürgermeisterin Claudia Wust machte deutlich, dass die Wärmeplanung zwar gesetzlich vorgeschrieben sei, sie aber trotzdem die Chancen darin sieht. Sie verwies auf bereits laufende oder geplante Projekte wie Windräder und Nahwärmenetze in der Region. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die zersiedelte Struktur der Gemeinden eine besondere Herausforderung sei. Gerade in ländlichen Orten sei es nicht immer leicht, Menschen für die Energiewende zu begeistern, wenn passende Beratungsangebote vor Ort fehlen.

Als nächster Schritt folgt am Donnerstag, 16. Juli, eine öffentliche Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger der sechs Gemeinden. Dort soll es um ein Zielszenario und die Definition möglicher Eignungsgebiete gehen. Die Fachleute machten aber auch klar: Die bisherigen Ergebnisse sind erst ein Zwischenschritt. Bis zur fertigen Wärmeplanung ist also noch einiges zu tun.

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Markt Erlbach

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# Jobstgreuth investiert weiter in sein Dorfbild – neue Parkplätze mit Aussicht offiziell übergeben

Jobstgreuth macht weiter ordentlich Eindruck: Im westlichsten Ortsteil der Gemeinde Markt Erlbach sind nun die neuen Parkplätze am Friedhof und die befestigte Zubringerstraße offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Und wer am Mittwochabend dabei war, merkte schnell: Hier wurde nicht einfach nur gebaut – hier wurde das Dorf weiter spürbar aufgewertet.

Rund 140 Einwohnerinnen und Einwohner begleiteten den kleinen feierlichen Akt. Verständlich, denn Parkplätze mit Blick ins Grüne und dazu noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind auch im ländlichen Raum keine Selbstverständlichkeit. In Jobstgreuth jedenfalls ist in den vergangenen Jahren bereits einiges entstanden: ein neuer Dorfplatz, ein umgestalteter Bereich rund um die Kirche, ein Blumenbeet, ein ertüchtigtes Feuerwehrhaus, ein erneuerter Containerstellplatz im Tal, ein verschönerter Weiher mit Ufersteinen, ein modernisierter Spielplatz sowie neue, ansprechende Sitzplätze im Ort.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß nutzte die Gelegenheit aber auch für einen deutlichen Hinweis auf die geplanten Kürzungen bei den Mitteln für die ländliche Entwicklung. Das sei seit Längerem bekannt, werde die Dorferneuerung künftig aber besonders hart treffen, sagte sie. Diese Fördermittel seien für die Orte ein „großes Konjunkturpaket“. Während in Jobstgreuth die Förderung bereits bewilligt sei und noch in voller Höhe fließe, müsse man sich bei anderen Projekten wie in Rimbach und beim Start in Mettelaurach wohl auf Einschränkungen einstellen.

Vor der Segnung durch Pfarrerin Rebekka Schüler blickte die Bürgermeisterin noch einmal auf die Entstehung des Projekts zurück: Bereits 2023 wurde die Vereinbarung für den Friedhofsparkplatz geschlossen, 2024 über Gestaltung, Materialien und Bepflanzung gesprochen, 2025 schließlich die Förderung beantragt und die Arbeiten vergeben. Die Bauarbeiten begannen Ende des vergangenen Jahres und wurden im April abgeschlossen. Im Mai folgte noch die Bepflanzung mit Mehlbeeren.

Auch finanziell gibt es gute Nachrichten: Statt der zunächst veranschlagten 85.700 Euro kostete die Maßnahme am Ende nur rund 62.000 Euro. Die Teilnehmergemeinschaft übernimmt davon 50 Prozent. Grund für die deutliche Unterschreitung der Kostenschätzung war laut Bürgermeisterin vor allem, dass die Planung durch die Verwaltung übernommen wurde und auch Tiefbau- und Pflanzarbeiten günstiger ausfielen als erwartet.

Baudirektor Joachim Reindler vom Amt für Ländliche Entwicklung zeigte sich mit den bisherigen Entwicklungen in Wilhelmsgreuth, Jobstgreuth und Markt Erlbach ebenfalls zufrieden. Er erinnerte zugleich daran, dass jeder eingesetzte Euro in der Regel ein Mehrfaches an Wirtschaftsförderung auslöse – und appellierte angesichts der angekündigten Kürzungen, diese Mittel unbedingt zu erhalten.

Ganz fertig ist Jobstgreuth damit noch nicht: Noch in diesem Jahr soll ein angedeuteter Fußweg entlang der Straße mit dem Bushäuschen zwischen oberem und unterem Dorf angelegt werden, ebenfalls mit den Pflastersteinen vom Friedhof, um die Sicherheit im Ort zu verbessern. Dafür stehen laut Reindler noch Fördermittel in Höhe von 110.000 Euro zur Verfügung, was Investitionen von bis zu 220.000 Euro ermöglicht.

Im Feuerwehrhaus wurde außerdem bekannt, dass am Mittwoch die Untersuchung des Bodengrundes der Ortsstraße beauftragt wurde. Sobald die Kostenschätzung vorliegt, kann die Planung für die Sanierung weitergehen. Um die Grenzabmarkungen wird sich zudem Reindlers Stellvertreter Friedrich Bauer kümmern.

*Foto: Markt Markt Erlbach*

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## BusinessForum in Losaurach: Ein Blick hinter die Kulissen bei Gubesch

Losaurach wird am 18. Juni zum Treffpunkt für Wirtschaft, Innovation und gute Gespräche: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises und die Wirtschaftsvereinigung laden zum nächsten BusinessForum ein – diesmal mit einer Werksbesichtigung bei der Gubesch Group in Losaurach.

Die Teilnehmenden erhalten spannende Einblicke in ein Unternehmen, das in den Bereichen Kunststofftechnik und Engineering international unterwegs ist. Die Gubesch Group entwickelt und produziert Kunststoffbauteile und Baugruppen für verschiedene Branchen, darunter Automotive, Medizintechnik und Lifestyle. Dabei deckt das Unternehmen viele Stationen entlang der Wertschöpfungskette ab – von der Produktentwicklung über den Werkzeugbau bis zur Serienfertigung und Veredelung.

Neben dem Blick in das Werk steht beim BusinessForum auch das Netzwerken im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Region haben die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung findet im Gubesch-Werk in Losaurach 116 bei Markt Erlbach statt und beginnt um 19 Uhr. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter www.wv-neabw.de/events gebeten.

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**Zugausfälle wegen Bombenfund: Auch Neustadt und Markt Erlbach betroffen**

Wegen des Funds einer Fliegerbombe in Unterfürberg bei Fürth ist es am Freitagabend zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Die notwendige Entschärfung sorgte für eine Sperrung der Strecke – mit Auswirkungen, die auch Fahrgäste aus Neustadt an der Aisch und Markt Erlbach direkt zu spüren bekamen.

Wie die Deutsche Bahn am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr mitteilte, wurde der Streckenabschnitt zwischen dem Fürther Hauptbahnhof und Burgfarrnbach ab etwa 17.30 Uhr vollständig gesperrt. In der Folge endeten die Züge der Linie RE10 aus Richtung Würzburg bereits vorzeitig in Neustadt an der Aisch.

Auch die RB12 war von der Sperrung betroffen. Die Züge aus Richtung Markt Erlbach fuhren nur noch bis Siegelsdorf und wendeten dort. Ebenso verkehrte die S-Bahn-Linie S6 nur bis Siegelsdorf und kehrte anschließend wieder um.

Für Fahrgäste in der Region bedeutete das: Zwischen Neustadt an der Aisch beziehungsweise Siegelsdorf und Nürnberg kam es zu Zugausfällen. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet.

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Markt Erlbach

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**Informationsabend zum Glasfaserausbau in Markt Erlbach**

Schnelles Internet wird für viele Menschen immer wichtiger – egal ob fürs Arbeiten von zuhause, Streaming oder den Alltag mit Familie und Schule. In Markt Erlbach und den Ortsteilen gibt es dazu jetzt die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.

Die Deutsche Telekom lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung rund um das neue Glasfasernetz ein. Vorgestellt wird dabei das geplante Ausbaugebiet in Markt Erlbach. Thomas Vollrath, Kommunalbeauftragter im Bereich Glasfaser bei der Telekom, wird erklären, was konkret geplant ist und wie ein Glasfaseranschluss auf Wunsch und nach entsprechender Beantragung bis ins eigene Haus kommen kann.

Die Veranstaltung findet am **Montag, 8. Juni, ab 19 Uhr** im **Foyer der Rangauhalle, Zennhäuser Weg, Markt Erlbach** statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Markt Erlbach und den Ortsteilen.

**Kommentar der Redaktion:**
Glasfaser klingt für manche immer noch ein bisschen nach Zukunftsmusik – inzwischen ist es aber eher die neue Grundversorgung. Wer sich informieren will, sollte den Termin nutzen. Denn beim Internet gilt inzwischen oft: Erst lacht man noch über den Nachbarn mit Highspeed-Anschluss – und später fragt man ihn nach dem WLAN-Passwort.

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