Markt Erlbach

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

AfterWorkPartyMuseumWordPress

# Party im Museum in Markt Erlbach

MARKT ERLBACH – Wer den Feierabend heute einmal anders ausklingen lassen möchte, ist im Museum Geschichte und Handwerk genau richtig: Am Donnerstagabend laden der Heimatverein, der örtliche Junggesellenclub und Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zur After-Work-Party ein.

Ab 19 Uhr gibt es Musik, Häppchen und Getränke – bei schönem Wetter im Museumshof, bei Regen natürlich im Inneren des Museums. Eine Gelegenheit also, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen und den Abend mit netten Gesprächen zu genießen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

KommunaleWaermeplanungAurachZennWordPress

# Sechs Allianzgemeinden arbeiten an gemeinsamer Wärmeplanung

**Markt Erlbach.** Wenn sechs Gemeinderäte gemeinsam tagen, dann steckt meist mehr dahinter als ein gewöhnlicher Sitzungstermin. In Markt Erlbach ging es jetzt um ein Thema, das in den kommenden Jahren für viele Haushalte wichtig werden dürfte: die kommunale Wärmeplanung. Dabei präsentierten Fachleute erste Bestands- und Potenzialanalysen für die Gemeinden Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof, Obernzenn, Trautskirchen und Wilhelmsdorf.

Der große Saal im Bürgerhaus war bei der Vorstellung der Ergebnisse von Romina Hafner und Franziska Mehrbach fast voll besetzt. Die beiden von Energy Effizienz GmbH und Naturstrom AG erläuterten, wie die Region derzeit beim Heizen aufgestellt ist und welche Möglichkeiten es für eine klimafreundlichere Wärmeversorgung gibt. Emskirchen ist an diesem gemeinsamen Projekt nicht beteiligt, da dort bereits seit März eine eigene kommunale Wärmeplanung vorliegt.

Schon einiges erreicht – aber noch viel zu tun

Positiv fiel den Fachleuten auf, dass in der Region bereits viele Schritte in Richtung Energiewende gemacht wurden. Vor allem Windkraft und Solarenergie seien in der Allianz schon gut vertreten, hieß es. Trotzdem sei die weitere Wärmeplanung wichtig, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.

Besonders deutlich wurde an diesem Abend: Die Aurach-Zenn-Region steht im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gar nicht schlecht da. Laut Analyse werden in den sechs Gemeinden bereits rund 50 Prozent der Wärme nachhaltig erzeugt. Nur 33 Prozent werden noch mit Öl erzeugt, Erdgas spielt mit zwei Prozent eine eher kleine Rolle. Der bundesweite Schnitt sieht da deutlich fossiler aus.

Auch die Baualtersstruktur zeigt, warum Sanierung ein wichtiges Thema bleibt: Mehr als zwei Drittel der Gebäude wurden vor 1990 errichtet – also zu einer Zeit, als Wärmeschutz noch nicht in dem heutigen Umfang vorgeschrieben war. Bis 2045 soll der Gesamtwärmebedarf dennoch um 27 Prozent sinken.

Welche Möglichkeiten die Region hat

Im Mittelpunkt standen dann vor allem die Potenziale für eine künftige Wärmeversorgung. Dabei wurden auch einige weniger bekannte Begriffe vorgestellt. So wurde etwa über **Seethermie** gesprochen – dabei werden Kollektoren in Gewässern eingesetzt, um dem Wasser Wärme zu entziehen. Über ein kaltes Nahwärmenetz und Wärmepumpen in den Gebäuden kann so Energie genutzt werden. Die Möglichkeiten dafür seien zwar nur punktuell, grundsätzlich aber vorhanden.

Auch für **Agrothermie**, also großflächige Wärmekollektoren unter landwirtschaftlich genutzten Flächen, gibt es laut Analyse geeignete Standorte – vor allem in Wilhelmsdorf, Hagenbüchach und Markt Erlbach. Bei Freiflächen-Solarthermie wurden ebenfalls Potenziale gefunden, ebenso bei Agri-Photovoltaik und oberflächennaher Geothermie.

Gerade letztere, also Grundwasser-Wärmepumpen, scheint in der gesamten Allianz grundsätzlich machbar zu sein. Damit gibt es für viele Orte mehrere technische Optionen – auch wenn natürlich nicht alles überall gleich gut umsetzbar ist.

„Feuer und Flamme“ für weitere Projekte

Neuhofs Bürgermeisterin Claudia Wust machte deutlich, dass die Wärmeplanung zwar gesetzlich vorgeschrieben sei, sie aber trotzdem die Chancen darin sieht. Sie verwies auf bereits laufende oder geplante Projekte wie Windräder und Nahwärmenetze in der Region. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die zersiedelte Struktur der Gemeinden eine besondere Herausforderung sei. Gerade in ländlichen Orten sei es nicht immer leicht, Menschen für die Energiewende zu begeistern, wenn passende Beratungsangebote vor Ort fehlen.

Als nächster Schritt folgt am Donnerstag, 16. Juli, eine öffentliche Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger der sechs Gemeinden. Dort soll es um ein Zielszenario und die Definition möglicher Eignungsgebiete gehen. Die Fachleute machten aber auch klar: Die bisherigen Ergebnisse sind erst ein Zwischenschritt. Bis zur fertigen Wärmeplanung ist also noch einiges zu tun.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

DorferneuerungJobstgreuthFriedhofWordPress

# Jobstgreuth investiert weiter in sein Dorfbild – neue Parkplätze mit Aussicht offiziell übergeben

Jobstgreuth macht weiter ordentlich Eindruck: Im westlichsten Ortsteil der Gemeinde Markt Erlbach sind nun die neuen Parkplätze am Friedhof und die befestigte Zubringerstraße offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Und wer am Mittwochabend dabei war, merkte schnell: Hier wurde nicht einfach nur gebaut – hier wurde das Dorf weiter spürbar aufgewertet.

Rund 140 Einwohnerinnen und Einwohner begleiteten den kleinen feierlichen Akt. Verständlich, denn Parkplätze mit Blick ins Grüne und dazu noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind auch im ländlichen Raum keine Selbstverständlichkeit. In Jobstgreuth jedenfalls ist in den vergangenen Jahren bereits einiges entstanden: ein neuer Dorfplatz, ein umgestalteter Bereich rund um die Kirche, ein Blumenbeet, ein ertüchtigtes Feuerwehrhaus, ein erneuerter Containerstellplatz im Tal, ein verschönerter Weiher mit Ufersteinen, ein modernisierter Spielplatz sowie neue, ansprechende Sitzplätze im Ort.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß nutzte die Gelegenheit aber auch für einen deutlichen Hinweis auf die geplanten Kürzungen bei den Mitteln für die ländliche Entwicklung. Das sei seit Längerem bekannt, werde die Dorferneuerung künftig aber besonders hart treffen, sagte sie. Diese Fördermittel seien für die Orte ein „großes Konjunkturpaket“. Während in Jobstgreuth die Förderung bereits bewilligt sei und noch in voller Höhe fließe, müsse man sich bei anderen Projekten wie in Rimbach und beim Start in Mettelaurach wohl auf Einschränkungen einstellen.

Vor der Segnung durch Pfarrerin Rebekka Schüler blickte die Bürgermeisterin noch einmal auf die Entstehung des Projekts zurück: Bereits 2023 wurde die Vereinbarung für den Friedhofsparkplatz geschlossen, 2024 über Gestaltung, Materialien und Bepflanzung gesprochen, 2025 schließlich die Förderung beantragt und die Arbeiten vergeben. Die Bauarbeiten begannen Ende des vergangenen Jahres und wurden im April abgeschlossen. Im Mai folgte noch die Bepflanzung mit Mehlbeeren.

Auch finanziell gibt es gute Nachrichten: Statt der zunächst veranschlagten 85.700 Euro kostete die Maßnahme am Ende nur rund 62.000 Euro. Die Teilnehmergemeinschaft übernimmt davon 50 Prozent. Grund für die deutliche Unterschreitung der Kostenschätzung war laut Bürgermeisterin vor allem, dass die Planung durch die Verwaltung übernommen wurde und auch Tiefbau- und Pflanzarbeiten günstiger ausfielen als erwartet.

Baudirektor Joachim Reindler vom Amt für Ländliche Entwicklung zeigte sich mit den bisherigen Entwicklungen in Wilhelmsgreuth, Jobstgreuth und Markt Erlbach ebenfalls zufrieden. Er erinnerte zugleich daran, dass jeder eingesetzte Euro in der Regel ein Mehrfaches an Wirtschaftsförderung auslöse – und appellierte angesichts der angekündigten Kürzungen, diese Mittel unbedingt zu erhalten.

Ganz fertig ist Jobstgreuth damit noch nicht: Noch in diesem Jahr soll ein angedeuteter Fußweg entlang der Straße mit dem Bushäuschen zwischen oberem und unterem Dorf angelegt werden, ebenfalls mit den Pflastersteinen vom Friedhof, um die Sicherheit im Ort zu verbessern. Dafür stehen laut Reindler noch Fördermittel in Höhe von 110.000 Euro zur Verfügung, was Investitionen von bis zu 220.000 Euro ermöglicht.

Im Feuerwehrhaus wurde außerdem bekannt, dass am Mittwoch die Untersuchung des Bodengrundes der Ortsstraße beauftragt wurde. Sobald die Kostenschätzung vorliegt, kann die Planung für die Sanierung weitergehen. Um die Grenzabmarkungen wird sich zudem Reindlers Stellvertreter Friedrich Bauer kümmern.

*Foto: Markt Markt Erlbach*

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

BusinessForumGubeschLosaurachWordPress

## BusinessForum in Losaurach: Ein Blick hinter die Kulissen bei Gubesch

Losaurach wird am 18. Juni zum Treffpunkt für Wirtschaft, Innovation und gute Gespräche: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises und die Wirtschaftsvereinigung laden zum nächsten BusinessForum ein – diesmal mit einer Werksbesichtigung bei der Gubesch Group in Losaurach.

Die Teilnehmenden erhalten spannende Einblicke in ein Unternehmen, das in den Bereichen Kunststofftechnik und Engineering international unterwegs ist. Die Gubesch Group entwickelt und produziert Kunststoffbauteile und Baugruppen für verschiedene Branchen, darunter Automotive, Medizintechnik und Lifestyle. Dabei deckt das Unternehmen viele Stationen entlang der Wertschöpfungskette ab – von der Produktentwicklung über den Werkzeugbau bis zur Serienfertigung und Veredelung.

Neben dem Blick in das Werk steht beim BusinessForum auch das Netzwerken im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Region haben die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung findet im Gubesch-Werk in Losaurach 116 bei Markt Erlbach statt und beginnt um 19 Uhr. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter www.wv-neabw.de/events gebeten.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

ZugausfaelleFliegerbombeStreckensperrungWordPress

**Zugausfälle wegen Bombenfund: Auch Neustadt und Markt Erlbach betroffen**

Wegen des Funds einer Fliegerbombe in Unterfürberg bei Fürth ist es am Freitagabend zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Die notwendige Entschärfung sorgte für eine Sperrung der Strecke – mit Auswirkungen, die auch Fahrgäste aus Neustadt an der Aisch und Markt Erlbach direkt zu spüren bekamen.

Wie die Deutsche Bahn am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr mitteilte, wurde der Streckenabschnitt zwischen dem Fürther Hauptbahnhof und Burgfarrnbach ab etwa 17.30 Uhr vollständig gesperrt. In der Folge endeten die Züge der Linie RE10 aus Richtung Würzburg bereits vorzeitig in Neustadt an der Aisch.

Auch die RB12 war von der Sperrung betroffen. Die Züge aus Richtung Markt Erlbach fuhren nur noch bis Siegelsdorf und wendeten dort. Ebenso verkehrte die S-Bahn-Linie S6 nur bis Siegelsdorf und kehrte anschließend wieder um.

Für Fahrgäste in der Region bedeutete das: Zwischen Neustadt an der Aisch beziehungsweise Siegelsdorf und Nürnberg kam es zu Zugausfällen. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

GlasfaserMarktErlbachTelekomWordPress

**Informationsabend zum Glasfaserausbau in Markt Erlbach**

Schnelles Internet wird für viele Menschen immer wichtiger – egal ob fürs Arbeiten von zuhause, Streaming oder den Alltag mit Familie und Schule. In Markt Erlbach und den Ortsteilen gibt es dazu jetzt die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.

Die Deutsche Telekom lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung rund um das neue Glasfasernetz ein. Vorgestellt wird dabei das geplante Ausbaugebiet in Markt Erlbach. Thomas Vollrath, Kommunalbeauftragter im Bereich Glasfaser bei der Telekom, wird erklären, was konkret geplant ist und wie ein Glasfaseranschluss auf Wunsch und nach entsprechender Beantragung bis ins eigene Haus kommen kann.

Die Veranstaltung findet am **Montag, 8. Juni, ab 19 Uhr** im **Foyer der Rangauhalle, Zennhäuser Weg, Markt Erlbach** statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Markt Erlbach und den Ortsteilen.

**Kommentar der Redaktion:**
Glasfaser klingt für manche immer noch ein bisschen nach Zukunftsmusik – inzwischen ist es aber eher die neue Grundversorgung. Wer sich informieren will, sollte den Termin nutzen. Denn beim Internet gilt inzwischen oft: Erst lacht man noch über den Nachbarn mit Highspeed-Anschluss – und später fragt man ihn nach dem WLAN-Passwort.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

LosaurachKreisklasseMeisterWordPress

# Qualität, Zusammenhalt und ein klarer Kurs: SV Losaurach ist Meister und zurück in der Kreisliga

Der SV Losaurach hat sein Ziel erreicht: Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse kehrt die Mannschaft als Meister zurück in die Kreisliga. Dabei sah es nach der Wintervorbereitung alles andere als nach einem souveränen Durchmarsch aus. Umso bemerkenswerter ist die Rückrunde, in der Losaurach kein einziges Punktspiel mehr verlor und sich am Ende verdient die Meisterschaft in der Kreisklasse 2 sicherte.

„Nach dieser Wintervorbereitung hätte ich als Trainer nicht gedacht, dass wir so eine Rückrunde spielen“, sagt Spielertrainer Jonas Scheuenstuhl. In den Testspielen und im Pokal wollte es zunächst offensiv kaum laufen, gerade einmal ein Treffer gelang in dieser Phase. Doch pünktlich zum Start in die entscheidenden Wochen war der SVL wieder da.

Mit einem 3:1-Erfolg gegen den stark platzierten TSC Neuendettelsau II und einem 1:1 gegen den direkten Konkurrenten SG Petersaurach/Großhaslach stellte Losaurach früh die Weichen. Danach erledigte die Mannschaft ihre Aufgaben konsequent und brachte die Saison sicher ins Ziel.

Dass es überhaupt noch einmal so deutlich werden würde, war im Herbst nicht unbedingt abzusehen. Zwar startete Losaurach mit Siegen ins Derby gegen Markt Erlbach und in das Kerwaspiel gegen Neustadt, doch anschließend geriet der große Favorit ins Stocken. Nach zehn Spieltagen standen bereits vier Niederlagen zu Buche, zwischenzeitlich rangierte das Team nur auf Platz sieben.

In dieser Phase wurde intern Klartext gesprochen. Nach dem Spiel gegen Hagenbüchach setzte sich die Mannschaft zusammen und stellte sich laut Scheuenstuhl die entscheidende Frage: „Wollen wir jetzt einfach ein bisschen mitkicken oder wollen wir nochmal vorne angreifen?“ Die Antwort fiel eindeutig aus – und sie wurde auf dem Platz eindrucksvoll umgesetzt.

Von da an zeigte Losaurach die Qualität, die viele dem Team schon vor Saisonbeginn zugetraut hatten. Während andere Mannschaften immer wieder Punkte liegen ließen, verlor der SVL bis auf ein 0:2 in Flachslanden kurz vor der Winterpause nur noch ein einziges weiteres Spiel. Hauptkonkurrent Petersaurach/Großhaslach blieb zwar lange ungeschlagen, ließ mit mehreren Unentschieden aber zu viele Zähler liegen. So stand Losaurach am Ende mit fünf Punkten Vorsprung ganz oben.

Ein wichtiger Faktor war die Qualität im Kader. Im Sommer gab es keine Abgänge, dazu kamen mit Moritz Zink ein Neuzugang aus Wilhermsdorf und mit Dominic Meyer ein Rückkehrer nach Verletzungspause. Außerdem wurde Max Stirnweiß aus der zweiten Mannschaft nach oben gezogen. Für Scheuenstuhl war klar: „Das war schon ein guter Kader.“

Vor allem in der Offensive war Losaurach stark besetzt. Marco Volkert traf 17 Mal, Dominic Meyer steuerte nach langer Pause starke 12 Tore bei. Dazu kamen Noah Reuthlingshöfer mit 8 Treffern, Daniel Eckert mit 6 sowie Spielertrainer Scheuenstuhl und Max Stirnweiß mit jeweils 5 Toren. Insgesamt erzielte der Meister 70 Tore in 26 Spielen.

Scheuenstuhl sieht die Stärke seines Teams aber nicht nur in den individuellen Qualitäten, sondern vor allem im Miteinander. „Jeder hat sich für jeden reingehauen. Da hat sich keiner in den Vordergrund gedrängt. Keiner war beleidigt, wenn er mal auf der Bank saß“, sagt er. Genau dieser Zusammenhalt habe mit dafür gesorgt, dass Losaurach nach der kleinen Herbstkrise wieder in die Spur fand.

Defensiv stand die Mannschaft ebenfalls stabil. Nur 29 Gegentreffer in 26 Spielen sprechen eine klare Sprache. Besonders zuhause war der SVL kaum zu schlagen: 13 Siege aus 14 Heimspielen, dazu ein Torverhältnis von 42:13. Das war ein echtes Meisterfundament.

Die Zahlen zur Saison unterstreichen den verdienten Titelgewinn: 61 Punkte aus 26 Spielen, 20 Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen. Zuhause holte Losaurach 39 Punkte, auswärts starke 22. Die höchsten Siege gelangen jeweils mit 5:0 gegen Merkendorf sowie zuhause auch gegen Hagenbüchach.

Nun wartet die nächste Herausforderung in der Kreisliga. Spielertrainer Jonas Scheuenstuhl will weitermachen und würde in seine fünfte Saison beim SV Losaurach gehen. Auch der Kader soll weitgehend zusammenbleiben. Dann wird sich zeigen, ob die Mannschaft in der höheren Liga dauerhaft bestehen kann.

Oder, wie Scheuenstuhl es mit einem Augenzwinkern formuliert: ob der SVL vielleicht doch eine „Fahrstuhlmannschaft“ ist.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn man sich die Saison von Losaurach anschaut, dann war das kein Titel durch Zufall, sondern einer mit Ansage – nur eben mit kleiner Herbst-Delle. Am Ende hat sich genau das durchgesetzt, was im Amateurfußball oft den Unterschied macht: Qualität im Kader, Ruhe im Verein und eine Mannschaft, die sich zusammenrauft, statt auseinanderzudriften. Und ganz ehrlich: Wer nach so einer Wintervorbereitung noch so eine Rückrunde hinlegt, der hat sich den Aufstieg nicht nur verdient, sondern redlich erarbeitet. In der Kreisliga wird der Wind wieder rauer – aber mit dieser Mischung aus Erfahrung, Offensivkraft und Teamgeist muss sich Losaurach sicher nicht verstecken.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

FairtradeSchokoladeSpaziergangWordPress

# Vergnügen ohne Beigeschmack

## Fairtrade-Steuerungsgruppe Markt Erlbach lud zu einem besonderen Spaziergang rund um das Thema Schokolade ein

**Markt Erlbach** – Schokolade genießen und dabei mehr über Herkunft, Anbau und fairen Handel erfahren: Genau dazu hatte die Fairtrade-Steuerungsgruppe Markt Erlbach bei einem „Walk & Talk“ eingeladen. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich gemeinsam auf den Weg, um bei einem Spaziergang durch den Ort spannende Einblicke in die Welt des Kakaos zu erhalten.

Begleitet wurde der Abend von Dr. Maximilian Held vom Bayerischen Förderkreis von „Oikocredit“. In lockerer Atmosphäre vermittelte er Wissenswertes über den Kakaoanbau, die Auswirkungen des Klimawandels und die Bedingungen im internationalen Handel. Dabei blieb es nicht bei trockener Theorie: Kleine Aufgaben und Mitmachaktionen sorgten unterwegs immer wieder für anschauliche und teils überraschende Aha-Momente.

Wie die Veranstalter mitteilen, bot der Spaziergang nicht nur Gelegenheit, Neues über Schokolade zu lernen, sondern auch, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft zu stärken. Ganz im Sinne des gemeinsamen Gehens, bei dem Gedanken oft leichter ins Fließen kommen.

Neben den süßen Seiten des Themas wurden auch die Schattenseiten offen angesprochen. So ging es unter anderem um Kinderarbeit, die im Kakaoanbau in vielen Regionen noch immer eine große Rolle spielt. Deutlich wurde dabei, dass fairer Handel an vielen Stellen andere Wege geht als der konventionelle Markt – und damit konkrete Verbesserungen für die Menschen in den Anbauländern ermöglichen kann.

Zum Abschluss wurde es noch einmal ganz praktisch: Bei einer Verkostung von 14 verschiedenen fair gehandelten Schokoladen konnten die Gäste direkt erleben, dass bewusster Konsum nicht mit Verzicht verbunden sein muss. So klang der Abend informativ, nachdenklich und zugleich genussvoll aus.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

KindAutoUnfallWordPress

**Kind in Markt Erlbach von Auto erfasst**

Ein schwerer Unfall hat sich am Pfingstmontag in Markt Erlbach ereignet: Ein siebenjähriger Junge wurde mit seinem Tretroller von einem Auto erfasst und verletzt. Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell es im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen kommen kann – gerade dort, wo Kinder unterwegs sind.

Nach Angaben der Polizei war das Kind gegen 15 Uhr in der Straße **Am Breiten Rain** unterwegs, wo es keinen Gehweg gibt. An der Einmündung zum **Zennhäuser Weg** wollte der Junge schließlich die Straße überqueren, ohne dabei auf den fließenden Verkehr zu achten. Ein 32-jähriger Autofahrer, der dort geradeaus fuhr, leitete noch eine Bremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Der Siebenjährige stürzte und erlitt mehrere Verletzungen. Laut Polizei zog er sich Schürfwunden an Knie, Rücken und Ellenbogen sowie eine Fleischwunde am linken Knie zu. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Fürth gebracht. Seine Eltern befanden sich ebenfalls vor Ort.

Am beteiligten Auto entstand ein leichter Kratzer. Der Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

ProjektwocheNachhaltigkeitFairtradeWordPress

**Markt Erlbach: Projektwoche an der Caspar-Löner-Schule zeigt, wie viele kleine Schritte Großes bewirken können**

Eine Woche lang drehte sich an der Caspar-Löner-Grund- und Mittelschule in Markt Erlbach alles um das Motto **„Jetzt WELTfair ÄNDERN!“**. Dabei ging es nicht nur um Theorie, sondern ganz konkret um die Frage, wie Kinder und Jugendliche im Alltag fair, regional und nachhaltig handeln können – und wie aus kleinen Ideen tatsächlich Veränderungen für Schule und Gemeinde entstehen.

Die Projektwoche knüpfte an eine frühere Aktion aus dem Jahr 2018 an. Damals war aus dem Engagement heraus die Fairtrade-Steuerungsgruppe entstanden, die Markt Erlbach schließlich zur Fairtrade-Gemeinde machte, wie Rektorin Tatjana Svarovsky und Konrektor Michael Reeg berichteten. Auch das damalige Faircafé an der Schule, das zwei Jahre lang Getränke und kleine Speisen aus fairem Handel anbot, bleibt in guter Erinnerung. Nun gibt es Überlegungen, dieses Angebot zumindest an einem Tag in der Woche wiederzubeleben.

Passend zum Schulalltag waren die Themen **fair, regional und nachhaltig** auch inhaltlich eng mit dem Unterricht verbunden. Laut Schulleiterin Svarovsky spielen sie in diesem Jahr sogar bei einer Prüfung zum M-Abschluss eine Rolle. Dass sich diese drei Aspekte nicht gegenseitig ausschließen müssen, habe auch der Verkauf von rund **500 Portionen „Laras Dorfeis“** an der Schule gezeigt.

Hinter der Aktion steht das Projekt **„Werde WELTfairÄnderer“**, das vom Jugendamt der Erzdiözese Bamberg und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend organisiert wird. Ehrenamtlich begleitet wurde die Woche von Studierenden aus dem Sozialbereich aus Bamberg, die während der Projekttage im katholischen Gemeindehaus gegenüber der Schule untergebracht waren. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit zu sensibilisieren – und sie vor allem selbst ins Handeln zu bringen. Projektleiterin Carolin Bittner brachte es auf den Punkt: Es gehe darum, dass die Kinder nicht nur zuhören und mitreden, sondern selbst aktiv werden.

Ein zentraler Ort der Woche war ein Zelt mit dem Namen **„Unser Herzstück“**. Dort wurden den Kindern und Jugendlichen auf spielerische und erfahrungsorientierte Weise Themen rund um faires und nachhaltiges Handeln vermittelt. Nach Angaben der Veranstalter wurde das Projekt bereits mehrfach von der Unesco ausgezeichnet. Aus Bamberg war zu hören, dass die Markt Erlbacher Schülerinnen und Schüler bereits erstaunlich viel Vorwissen mitbrachten – etwa zu Mikroplastik – und großes Interesse zeigten, beispielsweise an der Frage gerechter Bezahlung von Arbeitenden. Joachim Waidmann von der Erzdiözese Bamberg bezeichnete die Caspar-Löner-Schule sogar als **„Blaupause für das Projekt“**.

Ein Höhepunkt war der Begegnungstag, bei dem die Klassen ihre Ergebnisse und Aktionen präsentierten. Nach Auskunft der Schule kamen rund **1000 Besucherinnen und Besucher**, um die vielfältigen Projekte zu erleben. Geboten waren unter anderem die Garten-AG, Müllentdecker und eine Müllausstellung, eine Upcycling-Bastelgruppe sowie klassische Spiele wie Eierlaufen, Sackhüpfen, Dosenwerfen, ein Kugelspiel und eine Schokoschaumkuss-Wurfmaschine. Daneben gab es ein faires Brettspiel, Rätsel rund um fairen Handel, ein Nachhaltigkeitsquiz, einen Bücher-, Spiele- und Flohmarkt, einen Mini-Radparcours, ein Barfußpad sowie kreative Mitmachangebote wie Plakate malen, Freundschaftsbänder knüpfen und Buttons gestalten.

Auch der Verkauf von fairem Eis, faire Produkte und Erste-Hilfe-Kurse gehörten zum Programm. Zudem beteiligte sich die Schule an der Aktion **„Brillen weltweit“**, die mit gespendeten Sehhilfen Menschen in ärmeren Regionen bessere Bildungschancen ermöglichen will. Unterstützung erhielt die Woche unter anderem von Elternbeiratsvorsitzender Mahizer Aras, Fördervereinsvorsitzender Ingrid Stotz sowie Laura Reiser vom Bayerischen Jugendring. Seit Herbst 2025 wird das Projekt zudem vom BJR gefördert.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zeigte sich offen für die Eigeninitiative der Schule und für besondere Aktionen. In einer Diskussion rund um fairen Handel sprach sie allerdings auch einen kritischen Punkt an: So wurde beim Angebot eines Weltladens aus Fürth Zucker aus Paraguay zum Kaffee gereicht. Kreß verwies darauf, dass es auch im Landkreis Zuckerrübenbauern gebe, die wirtschaftlich stark unter Druck stünden. Der Hinweis von Fair-Café-Betreiber Andreas Schneider, dass durch den Verkauf die Lebensbedingungen lateinamerikanischer Zuckerproduzenten verbessert werden könnten, überzeugte sie unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten nicht. Konrektor Michael Reeg brachte die Debatte schließlich treffend auf den Punkt: **Fairness ist ein komplexes Thema.**

**Kommentar der Redaktion:**
Genau das ist vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse aus so einer Woche: Fair, regional und nachhaltig passt oft wunderbar zusammen – aber eben nicht immer ganz ohne Reibung. Und wenn am Ende in Markt Erlbach sogar über Zucker aus Paraguay und Zuckerrüben aus dem Landkreis diskutiert wird, dann zeigt das vor allem eins: Die Kinder lernen hier nicht nur bunte Schlagworte, sondern echtes Nachdenken. Und das ist oft nachhaltiger als jedes Plakat – auch wenn Buttons natürlich trotzdem schöner glitzern.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

FeuerwehrMarktErlbachWordPress

**Markt Erlbach: Feuerwehr weiht drei neue Fahrzeuge und saniertes Gerätehaus ein**

In Markt Erlbach gab es jetzt gleich mehrfach Grund zur Freude: Die Freiwillige Feuerwehr konnte nicht nur drei neue Fahrzeuge offiziell in Dienst stellen, sondern auch die abgeschlossene energetische Sanierung ihres Feuerwehrhauses feiern. Damit ist die Wehr für kommende Einsätze noch besser aufgestellt – technisch, organisatorisch und auch mit Blick auf die Bedingungen für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Bei der Feier wurden ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 (HLF 20), eine Drehleiter mit Korb sowie ein Schlauchwagen für den Katastrophenschutz geweiht. Gleichzeitig stand auch das modernisierte Feuerwehrhaus im Mittelpunkt.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß sprach von einem sichtbaren Zeichen für Sicherheit, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Mit den Investitionen habe man die Grundlage dafür geschaffen, dass die Feuerwehr unter zeitgemäßen und würdigen Bedingungen arbeiten könne. Die gebrauchte Drehleiter kostete nach ihren Angaben rund 63.500 Euro, hinzu kamen etwa 16.000 Euro für die Ausbildung von zwölf Maschinisten. Das neue HLF 20 schlug mit 527.000 Euro zu Buche, die Sanierung des Feuerwehrhauses mit 188.000 Euro. Darüber hinaus investierte der Markt Markt Erlbach mehr als 130.000 Euro in Digitalfunk und Sirenen.

Auch im laufenden Betrieb entstehen erhebliche Kosten: Für Unterhalt und Wartung von Geräten und Fahrzeugen müssen jährlich im Schnitt mehr als 50.000 Euro aufgewendet werden, im Jahr 2025 waren es sogar rund 100.000 Euro – ohne Personalkosten aus dem Verwaltungshaushalt. Für Kreß ist dieses Geld jedoch gut angelegt, weil es dem Schutz von Menschenleben, schneller Hilfe im Ernstfall und dem ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehrleute dient.

Kommandant Hermann Wendel zeigte sich ebenfalls erfreut über den modernen Fuhrpark und das sanierte Feuerwehrhaus. Die vergangenen Jahre hätten viel verlangt, aber auch gezeigt, was möglich sei, wenn alle an einem Strang ziehen. Nun stehe die Wehr mit moderner Technik, einem erneuerten Domizil und einer starken Mannschaft da – und sei damit auch für die Zukunft gut gerüstet. Im Anschluss ging Wendel noch auf die Geschichte der einzelnen Fahrzeuge ein.

Für das HLF 20 liefen bereits seit 2018 erste Planungen. Im Jahr 2025 konnte dann die gebrauchte Drehleiter ersteigert und in Neustadt in Holstein abgeholt werden. Als Kreisbrandrat Alfred Tilz anfragte, ob Markt Erlbach einen Schlauchwagen des Bundes für den Katastrophenschutz stationieren könne, sagte die Wehr sofort zu.

Auch das Feuerwehrhaus wurde umfassend modernisiert. Die Sanierung begann im September 2025. Erneuert wurden unter anderem das Dach, die Tore und die Eingangstür. Außerdem erhielt das Gebäude einen neuen Anstrich, zusätzlich wurde eine neue Tür von der Küche ins Freie eingebaut. Während der Bauphase war die Feuerwehr in Containern untergebracht, ehe Mitte November die Rückkehr ins Gerätehaus möglich war.

Zum Abschluss dankte Kommandant Wendel der Bürgermeisterin, dem Gemeinderat und dem Feuerwehrverein für die Unterstützung. Insgesamt wurden rund 600.000 Euro freigegeben, abzüglich eines Zuschusses in Höhe von 164.000 Euro. Wendel betonte, dass Fahrzeuge zwar wertvolle Werkzeuge seien – entscheidend seien aber die Menschen, die diese Technik mit Verantwortung, Engagement und Einsatzbereitschaft nutzen.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz freute sich mit der Markt Erlbacher Wehr darüber, dass gleich mehrere Fahrzeuge auf einmal in Betrieb genommen werden konnten. Besonders der Schlauchwagen für den Katastrophenschutz sei in Markt Erlbach gut stationiert. Den Aktiven dankte er für ihren ehrenamtlichen Einsatz – rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche.

Glückwünsche kamen auch von den beiden Landtagsabgeordneten Werner Stieglitz und Harry Scheuenstuhl, der zugleich für den BRK-Kreisverband anwesend war. Stieglitz erinnerte daran, wie sehr sich die Anforderungen an Feuerwehren, ihre Technik und die Menschen dahinter seit der Gründung der ersten Feuerwehr in Bayern im Jahr 1849 verändert haben. Dabei steuerte er auch einige persönliche Erinnerungen aus der Windsheimer Straße bei.

Den kirchlichen Segen für die neuen Fahrzeuge und die Menschen dahinter spendeten Rebecca Schüler für die evangelische Kirchengemeinde und Daniel Bittel für die katholische Seite. Beide machten deutlich, dass es ihnen natürlich am liebsten wäre, wenn die Feuerwehr nie gebraucht würde – doch zu wissen, dass sie da ist, sei ein beruhigendes Gefühl.

Kreisbrandrat Alfred Tilz zeigte sich erfreut, dass die Fahrzeugweihe noch in seine Amtszeit gefallen ist. Er lobte außerdem die gute Zusammenarbeit und Kommunikation der Wehren – auch über Landkreisgrenzen hinweg. Ohne die Kraft und den Einsatz der Ehrenamtlichen gehe nichts, so Tilz.

Nach dem offiziellen Festakt nutzten viele Gäste die Gelegenheit, die neuen Fahrzeuge und das sanierte Feuerwehrhaus aus nächster Nähe zu besichtigen oder den Tag beim gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen.

*Foto: FFW Markt Erlbach*

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

MarktErlbachMittelaltermarktWordPress

**Markt Erlbach im Mittelalterfieber: Hunderte Besucher feiern zwischen Torhaus, Kirchplatz und See**

Drei Kamele, zwei Ponys, 45 Gruppen, Lagerleben, Handwerkskunst, Musik, Feuershow und Hochfeuerwerk: Der Mittelaltermarkt in Markt Erlbach hat am Wochenende wieder Hunderte Besucher in den Altort gelockt. Zwischen Torhaus, Hauptstraße, Kirchplatz und dem See wurde die Markterhebung vor über 700 Jahren eindrucksvoll und mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt.

Wer durch den Markt schlenderte, tauchte in eine ganz eigene Welt ein. Schon die Namen der Akteure machten klar, dass hier kein gewöhnliches Fest gefeiert wurde: Gruppen wie „Zackenflanke“, „Narrenschiff“ oder „Musica Immortalis“ sorgten für das passende mittelalterliche Flair. Der „Eisenhans“ zeigte kraftvolle Kunststücke, „Banner freier Wölfe“ reiste aus Jütland mit einem Axtwurfstand an und Draconis Custodis brachte den Besucherinnen und Besuchern die Kräuterkunde näher. Die Keuperfelser Ritterschaft hatte eine Waffen- und Rüstshow im Gepäck, während Zauberer Arnoldini große und kleine Gäste zum Staunen brachte.

Auch die Vereine aus Markt Erlbach waren stark vertreten und machten den Markt einmal mehr zu einem Fest der ganzen Gemeinde. Der Junggesellenverein Cones lud in die Weinlaube, der Heimatverein öffnete sein Museum. Vom TSV bis zu den Freunden Panazols war für das leibliche Wohl bestens gesorgt – von Crêpes bis Schupfnudeln. Einen besonderen Kontrast zum mittelalterlichen Treiben boten die Oldtimerfreunde Zenngrund mit einer Ausstellung von rund 25 Fahrzeugen.

Gerade für Familien und Kinder hatte der Markt einiges zu bieten. Bereits am Torhaus warteten Karussell, Töpfern und Bogenschießen. Dazu kamen Gaukler, Spielleute, Musik, Handwerkskunst und allerlei kulinarische Köstlichkeiten. Der Mittelalterverein „Oppidum Marcerelbach“ hatte eine Taverne aufgebaut, auch im Bürgerhaus wurde stilecht bewirtet.

Ein besonderes Highlight war das Lagerleben auf der Wiese. Neun Lagergruppen aus Franken zeigten dort ihr Handwerk und ließen vergangene Zeiten lebendig werden. Seilerei, Korbflechten, Schmiedekunst, Papierschöpfen und Backhandwerk sorgten bei vielen Gästen für staunende Blicke.

Am Samstagabend wurde es dann spektakulär: Daniel Schäffler aus Cadolzburg bot mit seinem Team „Tears of Franken“ eine Feuershow, die viele Besucher in ihren Bann zog. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein Hochfeuerwerk. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Familien.

Organisiert wurde der Mittelaltermarkt von Marion Ebersberger aus dem Vorzimmer der Bürgermeisterin gemeinsam mit Bauhofleiter Christian Mederer und seinem Team. Bereits am frühen Samstagnachmittag zeigte sich: Trotz nicht ganz so gutem Wetter wie vor zwei Jahren war der Markt „richtig gut besucht“. Für Ebersberger, die vor vier Jahren ihren ersten Mittelaltermarkt in Markt Erlbach organisiert hatte, ist klar: „Der Markt ist mittlerweile etabliert.“

Zum Abschluss des Wochenendes blickten die Veranstalter mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Tage zurück. Hinter dem Fest steckten unzählige Stunden Planung, Vorbereitung und Einsatz. Umso schöner seien die Momente, in denen alles zusammenkomme: wenn gelacht werde, Kinderaugen strahlen und auf dem gesamten Gelände eine besondere Stimmung zu spüren sei.

Ein großer Dank gilt laut Veranstaltern allen Lagergruppen, Standbetreibern, Akteuren auf und neben den Bühnen sowie den vielen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen. Ebenso wurde den Besucherinnen und Besuchern gedankt, die mit ihrer Begeisterung und Unterstützung das Marktfest zu einem Ort voller Begegnungen und besonderer Erinnerungen gemacht haben.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach hat an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig Ortsgeschichte sein kann, wenn viele mit anpacken. Der Mittelaltermarkt ist längst mehr als nur ein Fest mit Gewandungen, Musik und Metbechern – er ist ein Aushängeschild für die Marktgemeinde geworden. Und ganz ehrlich: Wo sonst trifft man an einem Wochenende auf Kamele, Ritter, Oldtimer und Schupfnudeln, ohne dafür durch drei Länder reisen zu müssen?

*Foto: Anne Devries*

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

MarktErlbachMittelalterWordPress

**Markt Erlbach wird wieder mittelalterlich: Zwei Tage voller Spektakel, Musik und Feuerzauber**

Wenn sich Ritter, Gaukler, Musikanten und Handwerker rund um den historischen Ortskern versammeln, dann ist in Markt Erlbach wieder eine besondere Zeitreise angesagt: Am Samstag, 16. Mai, und Sonntag, 17. Mai 2026 heißt es erneut „Auf ins Mittelalter!“. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Wochenende mit Lagerleben, Schaukämpfen, Musik, Mitmachaktionen und eindrucksvollen Feuershows freuen.

Schon im Grußwort lädt Bürgermeisterin Birgit Kreß dazu ein, gemeinsam in vergangene Zeiten einzutauchen und das besondere Flair des mittelalterlichen Marktfestes zu erleben. Und genau dieses Flair dürfte auch 2026 wieder viele Gäste aus Markt Erlbach, dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und darüber hinaus anziehen.

Auf mehreren Bühnen sorgen Musiker, Trommler, Tänzer und Gaukler für ein abwechslungsreiches Programm. Mit dabei sind unter anderem die Bands „Gossenpoeten“ und „Zackenflanke“. Daneben warten Märchenerzählungen, Kinderschminken, eine Malwerkstatt, Zaubershows, orientalischer Tanz, Kirchenführungen sowie das beliebte Narrenschiff auf kleine und große Besucher.

Ein besonderer Höhepunkt dürfte erneut der Samstagabend werden: Dann steht die große Feuershow auf dem Programm, gefolgt von einem stimmungsvollen Hochfeuerwerk. Auch das mittelalterliche Lagerleben, Vorführungen alter Handwerkskunst und passende kulinarische Spezialitäten sollen wieder für echtes Marktfest-Gefühl sorgen.

Markt Erlbach, auf der Frankenhöhe gelegen und mit seinen 33 Gemeindeteilen eine der größeren Kommunen im Landkreis, bietet damit einmal mehr die passende Kulisse für ein Fest, das Geschichte, Unterhaltung und Familienprogramm verbindet.

**Die wichtigsten Zeiten im Überblick:**

**Samstag, 16. Mai 2026**
12 bis 24 Uhr
Abendprogramm mit Feuershow und Hochfeuerwerk

**Sonntag, 17. Mai 2026**
10.30 bis 18 Uhr
Familienprogramm und Abschlussveranstaltungen

**Kommentar der Redaktion:**
Wer Mittelaltermärkte mag, dürfte hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Markt Erlbach hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass man Historie, Familienprogramm und Unterhaltung sehr gut zusammenbringen kann. Besonders schön ist dabei, dass nicht nur auf großes Spektakel gesetzt wird, sondern auch auf viele kleinere Programmpunkte für Kinder und Familien. Und seien wir ehrlich: Feuershow, Musik und ein bisschen mittelalterliches Treiben funktionieren in Franken fast immer – solange niemand verlangt, dass wir künftig auch noch unsere Nachrichten mit Federkiel verfassen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

MittelalterMarktfestMarktErlbachWordPress

# Zeitreise ins Mittelalter: Markt Erlbach feiert wieder sein Marktfest

Markt Erlbach wird am 16. und 17. Mai erneut zur mittelalterlichen Festkulisse. Rund um den Marktplatz wartet eine bunte Zeitreise mit Gauklern, Spielleuten, Handwerkskunst, Musik und vielen kulinarischen Angeboten auf die Besucher. Anlass ist die Erinnerung an die Markterhebung des Ortes vor mehr als 700 Jahren.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß lädt Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste herzlich ein, das Marktfest gemeinsam zu erleben. An beiden Tagen soll es ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie geben. Geplant sind unter anderem Vorführungen alter Handwerkskünste, Mitmachaktionen und Auftritte bekannter Musikgruppen, die das Wochenende begleiten.

Auch das Marktgeschehen selbst verspricht einiges: Kunsthandwerk, liebevoll gefertigter Tand und verschiedene kulinarische Köstlichkeiten sollen zum Bummeln, Entdecken und Genießen einladen. Rund um den Marktplatz werden zudem zahlreiche Gelegenheiten zum Verweilen geschaffen.

Spannende Einblicke in das Leben vergangener Zeiten bieten die Lagergruppen auf der Wiese. Einen Besuch wert dürfte auch die Taverne des Mittelaltervereins „Oppidum Marcerelbach“ sein. Im Bürgerhaus werden Gäste zudem am Samstag bewirtet.

Besonders Familien mit Kindern dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Kinderschminken, Kamelreiten, Töpfern, Bogenschießen, Märchenerzählen und ein Karussell gehören zu den angekündigten Angeboten.

Wer die Geschichte Markt Erlbachs noch genauer kennenlernen möchte, kann sich einer lebendigen Entdeckungstour mit dem Stadtführer anschließen. Ein besonderer Höhepunkt ist am ersten Marktabend vorgesehen: Dann sollen eine Feuershow und ein Feuerwerk für stimmungsvolle Momente sorgen.

Begleitet wird das gesamte Fest vom Marktvogt und seinen Fanfarenbläsern, die für das passende mittelalterliche Flair sorgen sollen. Markt Erlbach lädt damit wieder zum Schlendern, Staunen, Zuhören und Genießen ein.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn in Markt Erlbach das Mittelalter einzieht, dann ist das längst mehr als nur ein Fest — es ist ein Stück gelebte Ortsgeschichte mit viel Herzblut. Gerade die Mischung aus traditionellem Handwerk, Musik, Familienprogramm und guter Verpflegung macht solche Veranstaltungen in unserer Region so besonders. Und Hand aufs Herz: Wo sonst gibt es Kamelreiten, Bogenschießen und Taverne an einem Wochenende, ohne dass man dafür eine Zeitmaschine braucht?

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

MarktErlbachGemeinderatWordPress

Markt Erlbach startet in die neue Ratsperiode – Grüne jetzt als eigene Fraktion vertreten

Mit frischen Gesichtern, einer neuen zweiten Bürgermeisterin und dem erklärten Ziel einer weiterhin fairen und sachlichen Zusammenarbeit ist der neue Markt Erlbacher Gemeinderat in seine Amtszeit gestartet. Bei der konstituierenden Sitzung stellte Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß die Weichen für die kommenden Jahre – und machte deutlich, worauf es ihr ankommt: Respekt, Verlässlichkeit und eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl des Marktes.

Im neuen Markt Erlbacher Rat sind nun wieder vier Fraktionen vertreten, nachdem es zuletzt nur drei gewesen waren. Neu hinzugekommen sind Bündnis 90/Die Grünen als eigene Fraktion. Ebenfalls neu besetzt wurde das Amt der zweiten Bürgermeisterin: Einstimmig gewählt wurde Christina Nüssel von der CSU. Damit steht Markt Erlbach künftig mit zwei Frauen an der Spitze der Gemeinde da. Nüssel betonte nach ihrer Wahl, sie wünsche sich, dass die Zusammenarbeit weiterhin fair und ehrlich verlaufe und dass getroffene Absprachen eingehalten werden. In Abwesenheit wurde zudem Steffen Bien von der SPD als dritter Bürgermeister bestätigt.

Auch personell gibt es Veränderungen im Gremium: Insgesamt sieben neue Gemeinderatsmitglieder gehören dem Rat an. Sechs von ihnen wurden in der Sitzung vereidigt: Thomas Fleischmann und Moritz Hildner von der FWL, Matthias Mandel von der SPD, Nadine Paulus von Bündnis 90/Die Grünen sowie Dieter Popp und Martin Stieglitz von der CSU. Andreas Müller, ebenfalls für die Grünen im Rat, konnte an der Sitzung nicht teilnehmen.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß richtete sich nicht nur an die neuen Ratsmitglieder, sondern an das gesamte Gremium. Sie warb dafür, die vertrauensvolle und konstruktive Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen. Für eine professionelle und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Ratsmitgliedern, Fraktionen und Verwaltung seien Menschlichkeit im Umgang miteinander und Sacharbeit wichtiger als Selbstdarstellung. Fehler ließen sich nicht vermeiden, so Kreß, entscheidend sei aber eine offene und respektvolle Fehlerkultur. Von Seiten der Verwaltung sagte sie größtmögliche Transparenz zu und bat im Gegenzug darum, wichtige Informationen ebenfalls zeitnah weiterzugeben.

Dass die Grünen offen in die Ratsarbeit eingebunden werden, zeigte sich auch an mehreren Entscheidungen der Sitzung. Obwohl die Fraktion nur aus zwei Mitgliedern besteht, wurde ihr der Fraktionsstatus eingeräumt – bislang waren dafür drei Mitglieder notwendig. Zudem wurde der Rechnungsprüfungsausschuss um einen Sitz erweitert, damit auch die Grünen dort vertreten sind. Unverändert bleiben dagegen das Sitzungsgeld in Höhe von 45 Euro sowie der Verfügungsrahmen der Bürgermeisterin von 30.000 Euro.

Die meisten Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Diskussionsbedarf gab es allerdings beim Sitzungstag – ein Thema, das in Markt Erlbach schon länger immer wieder aufkommt. Klaus Adelhardt, unterstützt von Werner Stieglitz, sprach sich erneut dafür aus, die Sitzungen konsequent am ersten Freitag im Monat abzuhalten. Anna Wachtler hielt dagegen und verwies insbesondere auf Familien mit minderjährigen Kindern, für die Sitzungen in den Schulferien problematisch sein könnten. In der Geschäftsordnung wurde deshalb weiterhin nur „ein Freitag im Monat“ festgelegt. Beschlossen wurde sie gegen die Stimmen von Stieglitz und Adelhardt.

Bei den Fraktionssprechern bleibt es teilweise beim Bewährten: Für die CSU spricht weiterhin Gerd Eisenbeiß, für die SPD Volker Rudolph. Bei der Freien Wählerliste übernimmt Friedrich Täuber diese Aufgabe, bei den Grünen Nadine Paulus. Die Ausschüsse waren bereits im Vorfeld abgestimmt worden und wurden in der Sitzung bekanntgegeben.

Neu benannt wurden außerdem drei Beauftragte. Volker Rudolph bleibt Ansprechpartner für Städtepartnerschaftsangelegenheiten. Christina Nüssel und Matthias Mandel übernehmen gemeinsam die Belange von Kindern und Jugendlichen. Kulturbeauftragte ist Christine Hildner. Sie zeigte sich offen für eine Tandemlösung auch in ihrem Bereich, doch spontane Meldungen aus dem Rat blieben aus.

Eine weitere Neuerung betrifft die Wahl von Ortssprechern. Bislang war dafür ein Antrag nötig, der von mindestens einem Drittel der in einem Gemeindeteil wohnenden Bürgerinnen und Bürger unterschrieben sein musste. Künftig lädt die Gemeinde in den Ortsteilen, die nicht im Gemeinderat vertreten sind, von sich aus zu einer Versammlung ein. Dort können dann Ortssprecherinnen oder Ortssprecher gewählt werden. Betroffen sind die Altgemeinde Buchen mit Morbach und Oberulsenbach, die Altgemeinde Kotzenaurach mit Kappersberg, Knochenhof und Ziegelhütte, die Altgemeinde Losaurach mit Mosbach sowie die Altgemeinde Jobstgreuth mit Haaghof und Wilhelmsgreuth.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach zeigt zum Start der neuen Ratsperiode gleich mehrere Signale: mehr Beteiligung, mehr Frauen in Verantwortung und offenbar auch den ernsthaften Willen, neue Kräfte einzubinden. Dass die Grünen trotz kleiner Besetzung als Fraktion anerkannt wurden, ist ein Zeichen von politischer Fairness. Und wenn man sich in der Kommunalpolitik schon beim Sitzungstag streitet, dann ist das fast schon beruhigend – denn das zeigt: Die großen Grundsatzfragen scheinen erst einmal geklärt. Jetzt wird sich zeigen, ob der Wunsch nach Sacharbeit vor Selbstdarstellung auch im Alltag Bestand hat. Für Markt Erlbach wäre das auf jeden Fall die beste Nachricht.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

WildmobilWaldkindergartenMarktErlbachWordPress

# Wildmobil zu Gast im Abenteuerwald

Wie fühlt sich Biberfell an? Woran erkennt man einen Feldhasen? Und warum sind Waschbären eigentlich bei uns unterwegs? Im evangelischen Waldkindergarten „Abenteuerwald“ in Markt Erlbach gab es jetzt jede Menge spannende Antworten auf genau solche Fragen – und einiges zum Staunen noch dazu.

Am Dienstag bekam der Kindergarten am Bäckerholz besonderen Besuch: Norbert Wanka, Vorsitzender des Jägervereins Neustadt/Aisch und Umgebung, brachte das Wildmobil der Jägervereinigung Ansbach mit. Der Anhänger ist mit zahlreichen Tierpräparaten bestückt und zeigt heimische Wildtiere sowie Arten, die andernorts in Bayern vorkommen. Nach seinen Angaben war das Wildmobil damit erstmals im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim im Einsatz.

Für die rund 30 Kinder des Waldkindergartens, die dort ab drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut werden, war der Besuch eine besondere Gelegenheit, Tiere aus nächster Nähe kennenzulernen. Manche kannten sie bereits aus dem Wald, andere sorgten für große Augen.

Schon vor dem Termin hatte Kindergartenleiterin Birgit Schiener mit den Kindern über den Unterschied zwischen Feldhase und Wildkaninchen gesprochen. Entsprechend sicher wussten viele bereits Bescheid: Feldhasen sind größer, leben eher allein und sind an ihren langen Ohren gut zu erkennen. Wildkaninchen dagegen sind kleiner, gesellige Gruppentiere und leben in unterirdischen Bauten. Der Feldhase sucht Schutz in einer Mulde – der sogenannten „Sasse“.

Zu sehen gab es im Wildmobil unter anderem Reh, Fuchs, Spechte, Feldhase, Wildkaninchen und verschiedene Raubvögel. Besonders beeindruckend war für viele Kinder der Biber. Norbert Wanka erklärte dazu, dass das größte Nagetier Europas rund 60.000 Haare pro Quadratzentimeter besitzt – ein natürlicher Kälteschutz. In einer Biberburg können bis zu zwölf Familienmitglieder zusammenleben. Auch seine kräftigen orangefarbenen Zähne sorgten für Aufmerksamkeit: Sie wachsen ständig nach.

Spannend wurde es auch bei den nachtaktiven Tieren. Neben Eulen und Uhus ging es dabei um Wildschweine. Wanka erklärte, dass diese ursprünglich tagaktiv gewesen seien. Erst durch den Einfluss des Menschen und intensive Bejagung hätten sie sich zunehmend in die Nacht zurückgezogen.

Auch der Waschbär war Thema. Dass das Tier ursprünglich aus Nordamerika stammt, war vielen nicht bekannt. Seine Verbreitung in Deutschland geht laut Wanka auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück, als Tiere aus einer beschädigten Pelztierfarm bei Kassel entkamen und sich anschließend stark vermehrten.

Weitere Stationen im Wildmobil waren unter anderem Marder, Rehbock, Habicht, verschiedene Greifvögel sowie Tiere, die nicht direkt aus dem Landkreis stammen – etwa Gams und Auerhahn. Letzterer kam laut Wanka früher auch im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vor, verschwand jedoch, als er hier keinen geeigneten Lebensraum mehr fand.

Besonders anschaulich wurde der Besuch durch viele kleine Details: von den Krallen des Alpenschneehuhns bis zu den Gehörnen der Rehböcke. Für zusätzliche Neugier sorgten außerdem Fühlkisten, mit denen die Kinder ihr Wissen nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Händen entdecken konnten.

Im Waldkindergarten geht es damit spannend weiter: Als Nächstes soll ein Förster den Kindern seine Arbeit im Wald vorstellen.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Besuche zeigen, wie spannend Heimat direkt vor der eigenen Nase sein kann – oder in diesem Fall im Waldkindergarten. Wer schon früh lernt, wie Tiere leben, wie sie sich unterscheiden und warum manche Arten verschwinden, schaut später vielleicht mit ganz anderen Augen durch Feld und Wald. Und ganz ehrlich: Ein Biber mit 60.000 Haaren pro Quadratzentimeter hat selbst gegen manch flauschige Winterjacke gute Karten.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

DlrgRangaubadWachdienstWordPress

## DLRG Markt Erlbach leistet 890 Stunden für die Sicherheit im Rangaubad

Ohne sie wäre ein geordneter Badebetrieb kaum denkbar: Der DLRG-Ortsverband Markt Erlbach sorgt nicht nur dafür, dass Kinder sicher schwimmen lernen, sondern stellt auch Woche für Woche die Aufsicht im Rangaubad sicher. Bei der Hauptversammlung wurde deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement hinter dieser wichtigen Aufgabe steckt.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß würdigte die große Bedeutung des Ortsverbands für den Markt und besonders für das Rangaubad. Wie die Vorsitzende Carolin Haustein in ihrem Bericht ausführte, leisteten im Jahr 2025 insgesamt 17 Wachgänger, 16 Wachhelfer und sechs weitere Personen in Reserve in 41 Wochen rund 890 ehrenamtliche Stunden im Rangaubad. Besonders stark eingebracht haben sich dabei Judith Laumann und Thomas Feuerlein. Zusätzlich absolvieren derzeit zwei Wachhelfer in Markt Erlbach ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der DLRG.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 genau 3529 Badegäste im Rangaubad registriert.

Auch bei der Schwimmausbildung zeigt sich die wichtige Rolle der DLRG in Markt Erlbach: Abgenommen wurden 18 Schwimmabzeichen in Bronze, 21 in Silber und sieben in Gold. Dazu kamen 28 „Seepferdchen“. Die Technische Leitung berichtete zudem, dass samstags Schwimmkurse für verschiedene Altersklassen angeboten werden. Montags stehen Kinder- und Jugendschwimmtraining sowie das Rettungsschwimmen 50plus auf dem Programm.

Sportlich war der Ortsverband ebenfalls aktiv. Schwimmerinnen und Schwimmer nahmen an den Ortsverbandsmeisterschaften sowie an den Bezirks- und Bayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen teil.

Auch abseits des Beckens war bei der DLRG einiges geboten. Laut Vorsitzender unternahmen die Mitglieder unter anderem gemeinschaftliche Aktivitäten wie das Neujahrskegeln, die Teilnahme an der Bezirkstagung, Besuche im Landtag und in der Staatskanzlei, die Baumpflanz-Challenge sowie einen Schnupperkurs im Tauchen. Die Jugend beteiligte sich außerdem am Faschingsumzug und gestaltete ein Fenster am Bürgerhaus im Rahmen des Adventskalenders.

### Ehrenzeichen für langjährige Treue

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden auch mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.

**Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft:**
Thomas Feuerlein, Hans Kräutlein, Monika Kress, Hermann Wendel

**Silber für 40 Jahre Mitgliedschaft:**
Armin Weißfloch, Andreas Haustein, Markus Popp

**Bronze für 10 Jahre Mitgliedschaft:**
Lilli Albert, David Feierabend, Kai Kerschbaum, Clara Laumann, Sophia Maneth, Sophie Zöcklein

Die Hauptversammlung zeigte einmal mehr: Die DLRG Markt Erlbach ist weit mehr als nur Wachdienst im Freibad. Sie ist Ausbildung, Gemeinschaft und ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens in Markt Erlbach.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn fast 900 Stunden ehrenamtlich zusammenkommen, dann ist das keine Randnotiz, sondern ein echtes Pfund für die ganze Marktgemeinde. Gerade in Zeiten, in denen Schwimmenlernen längst nicht mehr selbstverständlich ist, zeigt die DLRG Markt Erlbach, wie wichtig Vereine mit Herz, Verstand und Einsatzbereitschaft sind. Und ganz ehrlich: Wer dafür sorgt, dass Kinder schwimmen lernen und Badegäste sicher planschen können, hat sich mehr als nur ein Dankeschön verdient.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

SoederWindenergieBuergerwindWordPress

# Söder besucht Windpark-Baustelle bei Markt Erlbach

**Prominenter Besuch in Linden:** Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat sich bei Markt Erlbach ein Bild vom Baufortschritt der beiden Windenergieanlagen im Bürgerwindpark Linden-Hohenroth gemacht. Rund 300 Gäste nutzten die Gelegenheit, die Großbaustelle aus nächster Nähe zu erleben – inklusive Einblick in den Turm, Blick auf die Rotorblätter und den eingesetzten Großkran.

Auf dem Gelände im Wald informierte sich Söder gut eine Stunde lang über das Projekt. Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Bundestagsabgeordneter Tobias Winkler, die Landtagsabgeordneten Werner Stieglitz und Gabi Schmidt, Markt Erlbachs Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß, Trautskirchens Bürgermeister Werner Wirth sowie Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum und weitere kommunale Vertreter.

In seinem Statement bezeichnete der Ministerpräsident das Vorhaben als ein **„echtes Vorzeigeprojekt“**. Die beiden Anlagen sollen künftig rund **4500 Haushalte** mit Strom versorgen. Söder betonte, erneuerbare Energien stünden für **Unabhängigkeit, Klimaschutz und Versorgungssicherheit**. Bayern sei bei Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie bereits stark aufgestellt, bei der Windkraft wolle man nun weiter aufholen.

Nach Angaben Söders setzt die Staatsregierung dabei auch auf mehr Bürgerbeteiligung und zusätzliche Flächen im Staatswald. Bis zum Jahr **2030** sollen in Bayern rund **1000 neue Windenergieanlagen** entstehen. Seine Rede beendete er mit den Worten: **„Möge der Wind wehen und der Strom fließen.“**

Für einen lockeren Moment sorgte die Veranstaltung ebenfalls: Die Ortsburschen und -madli aus Linden nutzten den Besuch des Ministerpräsidenten für ein gemeinsames Gruppenfoto – passend einen Tag vor dem Start ihrer Kerwa. Bereits zu Beginn hatte Moderator Tom Meiler mit einem eigens eingespielten Lied über den Windpark für Schmunzeln gesorgt. Söder meinte dazu, es sei das erste Lied, das er je über Markt Erlbach gehört habe.

Im Anschluss konnten sich die Besucher die Baustelle genauer erklären lassen. Reinhold Zeilinger, Geschäftsführer der Naturenergie Zeilinger GmbH, machte dabei deutlich, worauf es bei dem Projekt ankommt: **„Die Initiative kam von den Menschen vor Ort – und genau deshalb entsteht hier Bürgerwind.“**

Auch Katrin Held, ebenfalls Geschäftsführerin der Naturenergie Zeilinger GmbH, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des „Spatenstichs 2.0“. Gleichzeitig blickt sie optimistisch auf die nächsten Schritte: **Mitte des Jahres** soll der erste Strom ins Netz fließen. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger bestehe weiterhin die Möglichkeit, sich für eine Beteiligung am Projekt anzumelden.

Auf der Baustelle geht es derweil mit großen Schritten weiter. Wenn Wind und Wetter mitspielen, sollen die ersten Rotorblätter montiert werden. Gebaut wird in sogenannter **Einzelblatt-Montage**. Das spart zwar Platz auf der Baustelle, bedeutet aber auch, dass pro Tag nur ein oder zwei Rotorblätter installiert werden können. Aus der Ferne dürfte das trotzdem – oder gerade deshalb – ein spektakulärer Anblick werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Ministerpräsident auf eine Baustelle im Wald kommt, ist das schon ein Zeichen: Windkraft ist längst kein Randthema mehr, sondern mitten in der Region angekommen. Spannend ist vor allem, dass hier nicht irgendein Großprojekt von außen umgesetzt wird, sondern eines mit Bürgerbeteiligung und lokalem Bezug. Und Hand aufs Herz: Ein Windrad ist vielleicht nicht so romantisch wie ein alter Kirchturm – aber wenn am Ende 4500 Haushalte Strom bekommen, darf es sich ruhig auch ein bisschen drehen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

KleiderstuebchenFriedhofBaenkeWordPress

**Markt Erlbach: Kleiderstübchen spendet drei neue Bänke für den Friedhof**

Still, engagiert und ohne viel Aufhebens: Das Kleiderstübchen in Markt Erlbach zeigt seit Jahren, wie man mit ehrenamtlichem Einsatz ganz konkret etwas für die Gemeinschaft bewirken kann. Nun hat das Team drei Bänke für den Friedhof gespendet – ein kleines, aber sichtbares Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität an einem besonderen Ort.

Der Friedhof in Markt Erlbach ist zum Jahreswechsel in das Eigentum der politischen Gemeinde übergegangen. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß begrüßte die Spende sehr, gerade weil dort in den kommenden Jahren noch größere Aufgaben und Investitionen anstehen. Mit den neuen Sitzgelegenheiten sei nun zumindest schon eine erste Verbesserung umgesetzt worden.

Kreß betonte, dass der Friedhof nicht nur Gedenk- und Ruhestätte sei, sondern auch ein Ort der Ruhe und des Innehaltens. In gewisser Weise erfülle er sogar eine Parkfunktion. Vor allem in den Sommermonaten sei er für viele Menschen auch ein Treffpunkt – etwa beim Gießen der Gräber. Mit einem Augenzwinkern stellte die Bürgermeisterin fest: „Da sieht man mehr Leute als beim Einkaufen.“

Auch das Kleiderstübchen selbst war Thema des Austauschs. Die Bürgermeisterin erklärte, sie habe weiterhin im Blick, dass sich das Team mehr Raum für die Präsentation der gut erhaltenen, gespendeten Kleidung wünschen würde. Doch passende Räume zu finden, sei schwierig. Die Ehrenamtlichen machten deutlich: „Wenn wir es bezahlen müssen, können wir es uns nicht leisten.“

Außerdem regten die Vertreterinnen des Teams an, bei den Führungen für Neubürgerinnen und Neubürger künftig auch auf das Rangau-Kleiderstübchen hinzuweisen. Dieses befindet sich hinter einem Nebeneingang der Rangauhalle und liegt ohnehin auf dem Weg der Ortsführungen am Hallenbad vorbei.

Das Kleiderstübchen gibt es inzwischen seit elf Jahren. Ursprünglich war es gegründet worden, um Geflüchtete mit günstiger Kleidung zu versorgen. Inzwischen richtet sich das Angebot an alle Interessierten. Wegen der beengten Platzverhältnisse freut sich das Team inzwischen sogar oft noch mehr über Menschen, die Kleidung oder Accessoires mitnehmen, als über neue Spenden.

Neben der Geldspende für die drei Friedhofsbänke gab es zuletzt auch eine größere Kleiderspende für die Ukrainehilfe in Neustadt. So konnte zugleich wieder Platz für neue Ware geschaffen werden. Obwohl Kleidung, Bettwäsche und andere Textilien im Kleiderstübchen günstig angeboten werden, kommt durch die ehrenamtliche Arbeit immer wieder ein ansehnlicher Betrag zusammen. Dieses Geld fließt in der Regel an Initiativen in der Region.

Diesmal entschied sich das Team dafür, die Aufenthaltsqualität auf dem Friedhof zu verbessern. Zugleich steht das Kleiderstübchen auch für nachhaltiges Handeln: Gut erhaltene Kleidung wird weiterverwendet, die Umwelt geschont – und Menschen mit kleinerem Budget bekommen die Möglichkeit, dennoch schöne und praktische Dinge zu erwerben.

**Kommentar der Redaktion:**
Das ist genau die Art von Engagement, die oft leise daherkommt, aber im Alltag viel bewirkt. Drei Bänke sind auf den ersten Blick keine Riesenschlagzeile – für einen Friedhof als Ort der Erinnerung, der Begegnung und des Durchatmens aber eine sehr sinnvolle Verbesserung. Und das Kleiderstübchen zeigt einmal mehr: Wer Secondhand unterstützt, tut nicht nur dem Geldbeutel etwas Gutes, sondern oft auch gleich noch der Region, der Umwelt und dem sozialen Miteinander. Manchmal steckt eben in einer gespendeten Jacke mehr Gemeinsinn als in mancher großen Ankündigung.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

RegionLebensretterAppWordPress

# Kurzmeldungen aus der NaAZA-Region

## Wanderung für alle in Markt Erlbach
**MARKT ERLBACH** – Gemeinsam unterwegs sein und ins Gespräch kommen: Am **Freitag, 1. Mai**, laden das Team von **„MiiME – Miteinander in Markt Erlbach“** und der **CVJM Markt Erlbach** zu einer Wanderung für alle ein. Los geht es um **10 Uhr** bei **Familie Hadlich, Simon-Frühwald-Straße 9** in Markt Erlbach. Die Strecke ist auch **für Kinderwagen geeignet**.

Empfohlen werden **festes Schuhwerk**, außerdem sollten **Getränk und Vesper** mitgebracht werden. Nach der Wanderung gibt es ab **14.30 Uhr** im **Hadlich-Garten** Getränke sowie **Kaffee und Kuchen**. Am Abend werden außerdem **Salate und Gegrilltes** angeboten.

## Gemeinderat Hagenbüchach berät über Haushalt
**HAGENBÜCHACH** – Im Rathaus wird es am **Donnerstag, 30. April**, politisch und finanziell wichtig: Der **Gemeinderat Hagenbüchach** kommt ab **19.30 Uhr** zur Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt stehen die **Haushaltsberatungen**.

Außerdem befassen sich die Ratsmitglieder mit der **Jahresrechnung 2024** sowie mit der **Amtsniederlegung des Siebeners Jürgen Painta**.

## Trauerspaziergang in Neustadt
**NEUSTADT A.D.AISCH** – Gemeinsam gehen, reden oder auch einfach schweigen: Der **Hospiz-Verein Neustadt** lädt am **Samstag, 2. Mai**, wieder zu einem **Trauerspaziergang** ein. Treffpunkt ist wie gewohnt der **Parkplatz am Waldbad** in Neustadt. Beginn ist um **10 Uhr**, das Ende ist gegen **11.30 Uhr** geplant.

Die Teilnahme ist **kostenfrei und unverbindlich**, eine **Anmeldung ist nicht nötig**. Der Spaziergang soll Trauernden das Gefühl geben, nicht alleine zu sein. Weitere Informationen gibt es unter **www.hospiz-nea.de** oder telefonisch unter **09161/62909**.

## Landkreis setzt auf App „Region der Lebensretter“
**NEUSTADT A.D.AISCH – BAD WINDSHEIM** – Eine App, die im Ernstfall wertvolle Minuten sparen kann: Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** hat die App **„Region der Lebensretter“** als wichtige Einrichtung hervorgehoben. Vorgestellt wurde sie bei der **Dienstversammlung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister**.

Die Idee dahinter: Menschen mit professioneller Ausbildung in **Wiederbelebung**, etwa **Ärztinnen und Ärzte, Rettungsdienstmitarbeitende, Pflegekräfte oder Mitglieder von Hilfsorganisationen**, sind oft gerade nicht im Dienst – könnten aber in unmittelbarer Nähe eines Notfalls sein. Über die App können diese registrierten Helferinnen und Helfer bei einem **Herz-Kreislauf-Stillstand** schnell alarmiert werden.

So könnte im Ernstfall noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes bereits qualifizierte Hilfe vor Ort sein. Gerade bei Wiederbelebungen kann das entscheidende Minuten bringen – und im besten Fall Leben retten.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal sind es nicht die großen Schlagzeilen, sondern die klugen, praktischen Ideen, die am meisten bewirken. Eine App ersetzt natürlich keinen Rettungswagen – aber wenn dadurch ein geschulter Ersthelfer zwei Straßen weiter schneller am Einsatzort ist, kann das den Unterschied machen. Technik mit echtem Nutzen also, und ausnahmsweise mal eine Handy-App, bei der niemand nur länger aufs Display schaut.

Nach oben scrollen