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# Premiere in Markt Erlbach: Erste „After Work Party“ im historischen Innenhof

**Markt Erlbach** – Ein gemütlicher Feierabend, ein kühles Getränk und ein besonderer Ort: Die erste „After Work Party“ in Markt Erlbach hat gleich bei ihrer Premiere viele Besucherinnen und Besucher angezogen. Vor dem Fachwerkdekanatsgebäude mit der Kilianskirche im Hintergrund füllten sich die Bierbänke schneller als gedacht – und aus anfänglicher Zurückhaltung wurde rasch gute Stimmung.

Die Idee zu dem neuen Format kam von Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß. Sie hatte örtliche Vereine zu einem Austausch eingeladen, um gemeinsam Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, die über Vereinsgrenzen hinaus Menschen zusammenbringen. Der Gedanke dahinter: In vielen Vereinen fehlen zunehmend aktive Helferinnen und Helfer, gleichzeitig verschwinden die klassischen Dorfgaststätten als Treffpunkte nach Feierabend immer mehr. Eine unkomplizierte Abendveranstaltung mit Essen und Getränken schien daher genau der richtige Weg.

Für die Umsetzung taten sich gleich drei Partner zusammen: Der Junggesellenclub **„Elegante Welt – Die Cones“** mit den Vorsitzenden Dino Wißmeier und Moritz Ell kümmerte sich um Getränke sowie um Tische und Bänke. Der Heimatverein, vertreten durch die Vorsitzenden Rainer Fritsch und Manfred Nefzger, stellte sein Museum als Veranstaltungsort zur Verfügung und übernahm die Essensausgabe. Ehrenvorstand Gerhard Wagner bot außerdem Führungen durch das historische Gebäude an. Das Essen organisierte Bürgermeisterin Dr. Kreß. Als wichtiges verbindendes Glied wirkte Schulhausmeister Andreas Schaupp mit, der zugleich in der erweiterten Vorstandschaft des Heimatvereins sitzt, Ehrencone ist und bei der Gemeinde beschäftigt ist.

Schon jetzt steht der nächste gemeinsame Termin fest: Im August soll erstmals eine **„Museumskerwa“** vor dem Heimatmuseum stattfinden. Anders als bisher soll die Kerwa nicht erst am Freitag beginnen, sondern bereits am Mittwochabend starten. Für die Bewirtung sorgt dann der Heimatverein, musikalisch begleitet wird das Fest vom **Rangaumusikzug** unter der Leitung von Vorsitzender Hildegard Boguth und Dirigent Hans Wust.

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# Markt Erlbach: Kurzfristige Sperrungen wegen Glasfaserausbau

In Markt Erlbach geht der Glasfaserausbau derzeit mit mehreren Bautrupps gleichzeitig voran – und das bedeutet leider auch: Manches geht im Ort gerade nicht so schnell, wie man es gewohnt ist. In mehreren Straßen kann es deshalb kurzfristig zu Sperrungen kommen. Wer in den betroffenen Bereichen unterwegs ist, sollte also ein paar Minuten mehr einplanen und sein Fahrzeug rechtzeitig umsetzen.

Die Telekom beziehungsweise GlasfaserPlus lässt das Netz in den Ortstraßen eigenwirtschaftlich ausbauen. Den Auftrag dafür führt die Firma Bauer Tiefbau GmbH & Co. KG aus Runding aus. Aktuell sind sechs Bautrupps in verschiedenen Bereichen im Einsatz. Ziel ist es, die Arbeiten in enger Abstimmung mit der Marktgemeinde möglichst reibungslos für Verkehr und Fußgänger abzuwickeln.

## Wochenplanung KW 17: 20.04.2026 bis 24.04.2026

In dieser Woche sind Arbeiten in folgenden Straßen vorgesehen:
– Gartenstraße
– Himmeläckerring
– Himmelgartenweg
– Himmelreich
– Zennhäuser Weg
– Felsenweg
– Quellenweg
– Dresdener Straße

Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, ihre Fahrzeuge möglichst umzuparken oder in die Einfahrten zu stellen. Falls Fahrzeuge die Arbeiten behindern, werden gegebenenfalls Halteverbote eingerichtet.

Wichtig: Ein paar Tage vor Beginn der Maßnahme werden sogenannte Einwurfzettel der Glasfaserplus GmbH in die Briefkästen verteilt. Das ist das Signal: In den nächsten Tagen wird die Straße gesperrt und der Ausbau beginnt.

Im Zuge der Arbeiten kümmern sich die Mitarbeitenden vor Ort, sofern noch nicht geschehen, auch um die Hausanschlüsse. Nachunternehmer, die im Auftrag der Bauer Tiefbau GmbH & Co. KG arbeiten, müssen sich vor Ort ausweisen können.

Außerdem kann es vorkommen, dass Einfahrten kurzfristig nicht befahrbar sind. Die Teams haben jedoch Stahl- und Kunststoffplatten dabei, um Zufahrten nach Möglichkeit freizuhalten. Bei Bedarf ist eine direkte Absprache mit den Bauarbeitern vor Ort sinnvoll. Sollte es sprachlich schwierig werden, hilft der deutschsprachige Bauleiter weiter.

Für den späteren Anschluss gilt:
– Die Glasfaser-Abschlussdose wird im Umkreis von 2 Metern vom Hauseintrittspunkt gesetzt.
– Bei Einfamilienhäusern müssen Kabelkanäle zum Router vorverlegt werden.
– Bei Zweifamilienhäusern erfolgt keine Vorab-Begehung durch die Telekom; die Abstimmung findet direkt vor Ort statt.
– Bei drei oder mehr Wohneinheiten nimmt die Telekom vorab Kontakt mit den Eigentümern auf, um Trasse und Innenverlegung zu planen.
– Die Telekom übernimmt nach Abschluss der Arbeiten auch die Verkabelung im Haus.

Die Marktgemeinde bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. So nervig eine gesperrte Straße im Alltag auch ist: Ohne Bagger kein Breitband – und ohne Glasfaser wird’s mit dem schnellen Internet bekanntlich eher zäh als zukunftsfähig.

Quelle: Marktgemeinde Markt Erlbach

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# Markt Erlbach zeigt Flagge beim Aktionstag „Kommunen am Limit“

Markt Erlbach beteiligt sich heute, am Montag, am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“. Mit der Aktion wollen Städte, Landkreise und Gemeinden auf ihre zunehmend angespannte Finanzlage aufmerksam machen – und darauf, dass ihnen immer mehr Aufgaben übertragen werden, ohne dass die nötigen Mittel im gleichen Maß mitwachsen.

Wie Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß in der Gemeinderatssitzung erklärte, will Markt Erlbach mit Bannern am Rathaus, an den Ortsschildern und auch am Wasserhaus in Hagenhofen ein sichtbares Zeichen setzen. Gerade das Banner in Hagenhofen verweist dabei auf die marode Straße im Ortsteil, deren Sanierung seit der Abschaffung der Straßenausbaubeiträge komplett an der Kommune hängen bleibt. Ein Thema, das nicht nur dort für dicke Luft sorgt – und für lange Gesichter im Rathaus sowieso.

Der bundesweite Aktionstag wird von den kommunalen Spitzenverbänden getragen. Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund machen mit „Kommunen am Limit“ deutlich: Die Finanzlage vieler Gemeinden ist nicht mehr nur ein Problem auf dem Papier, sondern längst im Alltag spürbar – bei Straßen, Schulen, Schwimmbädern, Bibliotheken, Jugend- und Sozialarbeit oder im öffentlichen Nahverkehr. Was in Haushaltsplänen als Defizit steht, bedeutet vor Ort oft: weniger Gestaltungsspielraum, verschobene Projekte und geschlossene Türen statt echter Daseinsvorsorge.

Die Verbände fordern deshalb Bund und Länder auf, endlich wirksam gegenzusteuern und die kommunale Ebene finanziell dauerhaft zu stabilisieren. Klar ist für viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: Neue Aufgaben gibt es schnell, die passende Finanzierung dagegen häufig deutlich später – oder gar nicht. Und genau deshalb will Markt Erlbach heute mit auf die Bremse treten, bevor die kommunalen Kassen endgültig nur noch von Luft und guten Vorsätzen leben.

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# Weiß-Rüben-Essen in Gutenstetten bringt 1000 Euro für TraumRitter

**Gutenstetten/Markt Erlbach** – Das traditionelle Weiß-Rüben-Essen in Gutenstetten war auch in diesem Jahr wieder bestens besucht und stieß bei den Gästen auf großen Zuspruch. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand erneut ein guter Zweck: Der Erlös der diesjährigen Auflage kommt dem Verein **TraumRitter** aus Markt Erlbach zugute. Insgesamt konnten **1000 Euro** gespendet werden.

Der Verein TraumRitter setzt sich gemeinsam mit betroffenen Familien dafür ein, letzte Wünsche schwerkranker Kinder und Jugendlicher zu erfüllen und ihnen besondere, unvergessliche Momente zu schenken. Der Leitgedanke des Vereins bringt diese Arbeit auf den Punkt: *„Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“*

Im Rahmen einer Feierstunde in Markt Erlbach übergaben die Organisatoren die Spende an den Vorsitzenden **Gerd Hartmann**. Mit dem Geld sollen betroffene Familien unterstützt werden, um wertvolle gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen und schöne Erinnerungen zu schaffen, die auch in schweren Zeiten Kraft geben können.

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# Sonnwendfeuer trotz Hitzewelle?
## In Westmittelfranken steigen die Waldbrandgefahr und die Temperaturen – trotzdem stehen vielerorts Sonnwendfeiern an

Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / Westmittelfranken. Am Wochenende wird es rund um die Sommersonnenwende wieder besonders hell und besonders heiß: Der längste Tag des Jahres steht bevor, und vielerorts gehört ein Sonnwendfeuer einfach dazu. Doch ausgerechnet in dieser traditionellen Feierstimmung wächst die Sorge vor Wald- und Flächenbränden deutlich.

Nach aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes soll ab Freitag in weiten Teilen Westmittelfrankens die zweithöchste Warnstufe beim Waldbrandgefahrenindex gelten. Auch der Graslandfeuerindex wird für die Region als „sehr hoch“ eingestuft. Dazu kommt: Die nächsten Tage versprechen sonniges, trockenes Sommerwetter – also genau die Mischung, die Feuer zwar romantisch, aber auch riskant macht.

Gerade deshalb ist bei den geplanten Sonnwendfeuern in der Region besondere Vorsicht gefragt. Allein im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind zahlreiche öffentliche Veranstaltungen angekündigt, auch im benachbarten Landkreis Ansbach kommen weitere Feiern hinzu. Für die Veranstalter bedeutet das: sorgfältig planen, eng mit der Feuerwehr abstimmen und im Zweifel lieber eine Nummer kleiner denken.

Die Tradition der Sonnwendfeuer ist uralt. Schon in vorchristlicher Zeit wurden rund um den längsten Tag des Jahres Rituale gefeiert. Ein großes Feuer galt dabei oft als Symbol gegen Dunkelheit, Unglück und böse Geister. Heute steht eher das gesellige Miteinander im Vordergrund – und nicht selten wird das Ganze mit Musik, Essen und in diesem Jahr mancherorts sogar mit Fußball kombiniert.

Trotz aller Feststimmung gilt: Sicherheit geht vor. Wie Feuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen betont, sollte jedes Sonnwendfeuer bei Gemeinde und Feuerwehr angemeldet werden. Das sei nicht nur wichtig, um unnötige Fehlalarme zu vermeiden. Auch der Standort müsse gut gewählt sein: Offene Feuer sind nur außerhalb zusammenhängend bebauter Ortsteile zulässig und müssen ausreichend Abstand zu Wäldern, Gebäuden und leicht entzündbaren Materialien einhalten.

Sinnvoll sei außerdem, die Fläche vorher zu wässern und eine Schutzschneise anzulegen. Das Holz sollte erst am Tag des Abbrennens aufgeschichtet werden – so werde verhindert, dass sich Tiere im Holzstapel verstecken oder das Feuer schon vorher unbeabsichtigt entfacht wird.

Auch beim Löschen ist Sorgfalt gefragt. Löschmittel sollten direkt vor Ort bereitstehen, damit im Ernstfall schnell reagiert werden kann. Wichtig ist außerdem, das Feuer nicht abrupt mit großen Wassermengen abzulöschen, sondern vorsichtig vorzugehen und sicherzustellen, dass keine Glutnester zurückbleiben. Im Zweifel ist eine Brandwache nach dem Abbrennen sinnvoll.

Nicht nur die Veranstalter, auch die Besucher können zur Sicherheit beitragen: Keine Zigaretten achtlos wegwerfen, keine Fahrzeuge auf trockenen Wiesen abstellen und Abstand zum Feuer halten – das sind einfache Regeln, die im Ernstfall viel verhindern können.

Dass solche Warnungen keineswegs übertrieben sind, zeigte erst im Frühjahr ein Vorfall im Landkreis Ansbach: Trotz ausreichendem Abstand zur Bebauung gelangten bei einem Osterfeuer Funken unter das Dach einer Scheune. Nur das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte damals größere Schäden.

Einige Veranstalter haben bereits reagiert. So wird in Herrieden bei der Sonnwendfeier des Deutschen Alpenvereins statt eines großen Feuers nur in Feuerschalen gebrannt – ein Kompromiss, der die Tradition erhält und gleichzeitig das Risiko reduziert. Bei der aktuellen Wetterlage ist das wohl nicht die schlechteste Idee.

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# Vier Termine für die Wahl
## Markt Erlbach sucht seine Ortssprecher: Start ist am kommenden Montag

Markt Erlbach bekommt bald wieder Stimmen für die Ortsteile: Ab Montag, 22. Juni, stehen die Ortssprecherwahlen an. Gesucht werden insgesamt vier Vertreterinnen oder Vertreter für ehemals eigenständige, inzwischen eingemeindete Kommunen – dort, wo im März niemand in den neuen Marktgemeinderat gewählt worden war.

Den Auftakt macht am Montag die Altgemeinde Buchen mit Morbach und Oberulsenbach. Die Versammlung beginnt um 19 Uhr im Bürgerhaus Zum Löwen in Markt Erlbach. Am selben Ort wird eine halbe Stunde später, also ab 19.30 Uhr, auch für Kotzenaurach, Kappersberg, Knochenhof und Ziegelhütte ein Ortssprecher oder eine Ortssprecherin gewählt.

Weiter geht es am Donnerstag, 25. Juni, ab 19 Uhr im Gasthaus Aurachgrund in Mosbach. Dort sind die Einwohnerinnen und Einwohner von Losaurach und Mosbach zur Wahl aufgerufen. Die vierte und letzte Wahl folgt dann am Montag, 29. Juni, im Feuerwehrhaus Jobstgreuth. Dort wird ab 19 Uhr ein Sprecher oder eine Sprecherin für Jobstgreuth, Haaghof und Wilhelmsgreuth bestimmt.

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# Party im Museum in Markt Erlbach

MARKT ERLBACH – Wer den Feierabend heute einmal anders ausklingen lassen möchte, ist im Museum Geschichte und Handwerk genau richtig: Am Donnerstagabend laden der Heimatverein, der örtliche Junggesellenclub und Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zur After-Work-Party ein.

Ab 19 Uhr gibt es Musik, Häppchen und Getränke – bei schönem Wetter im Museumshof, bei Regen natürlich im Inneren des Museums. Eine Gelegenheit also, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen und den Abend mit netten Gesprächen zu genießen.

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# Sechs Allianzgemeinden arbeiten an gemeinsamer Wärmeplanung

**Markt Erlbach.** Wenn sechs Gemeinderäte gemeinsam tagen, dann steckt meist mehr dahinter als ein gewöhnlicher Sitzungstermin. In Markt Erlbach ging es jetzt um ein Thema, das in den kommenden Jahren für viele Haushalte wichtig werden dürfte: die kommunale Wärmeplanung. Dabei präsentierten Fachleute erste Bestands- und Potenzialanalysen für die Gemeinden Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof, Obernzenn, Trautskirchen und Wilhelmsdorf.

Der große Saal im Bürgerhaus war bei der Vorstellung der Ergebnisse von Romina Hafner und Franziska Mehrbach fast voll besetzt. Die beiden von Energy Effizienz GmbH und Naturstrom AG erläuterten, wie die Region derzeit beim Heizen aufgestellt ist und welche Möglichkeiten es für eine klimafreundlichere Wärmeversorgung gibt. Emskirchen ist an diesem gemeinsamen Projekt nicht beteiligt, da dort bereits seit März eine eigene kommunale Wärmeplanung vorliegt.

Schon einiges erreicht – aber noch viel zu tun

Positiv fiel den Fachleuten auf, dass in der Region bereits viele Schritte in Richtung Energiewende gemacht wurden. Vor allem Windkraft und Solarenergie seien in der Allianz schon gut vertreten, hieß es. Trotzdem sei die weitere Wärmeplanung wichtig, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.

Besonders deutlich wurde an diesem Abend: Die Aurach-Zenn-Region steht im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gar nicht schlecht da. Laut Analyse werden in den sechs Gemeinden bereits rund 50 Prozent der Wärme nachhaltig erzeugt. Nur 33 Prozent werden noch mit Öl erzeugt, Erdgas spielt mit zwei Prozent eine eher kleine Rolle. Der bundesweite Schnitt sieht da deutlich fossiler aus.

Auch die Baualtersstruktur zeigt, warum Sanierung ein wichtiges Thema bleibt: Mehr als zwei Drittel der Gebäude wurden vor 1990 errichtet – also zu einer Zeit, als Wärmeschutz noch nicht in dem heutigen Umfang vorgeschrieben war. Bis 2045 soll der Gesamtwärmebedarf dennoch um 27 Prozent sinken.

Welche Möglichkeiten die Region hat

Im Mittelpunkt standen dann vor allem die Potenziale für eine künftige Wärmeversorgung. Dabei wurden auch einige weniger bekannte Begriffe vorgestellt. So wurde etwa über **Seethermie** gesprochen – dabei werden Kollektoren in Gewässern eingesetzt, um dem Wasser Wärme zu entziehen. Über ein kaltes Nahwärmenetz und Wärmepumpen in den Gebäuden kann so Energie genutzt werden. Die Möglichkeiten dafür seien zwar nur punktuell, grundsätzlich aber vorhanden.

Auch für **Agrothermie**, also großflächige Wärmekollektoren unter landwirtschaftlich genutzten Flächen, gibt es laut Analyse geeignete Standorte – vor allem in Wilhelmsdorf, Hagenbüchach und Markt Erlbach. Bei Freiflächen-Solarthermie wurden ebenfalls Potenziale gefunden, ebenso bei Agri-Photovoltaik und oberflächennaher Geothermie.

Gerade letztere, also Grundwasser-Wärmepumpen, scheint in der gesamten Allianz grundsätzlich machbar zu sein. Damit gibt es für viele Orte mehrere technische Optionen – auch wenn natürlich nicht alles überall gleich gut umsetzbar ist.

„Feuer und Flamme“ für weitere Projekte

Neuhofs Bürgermeisterin Claudia Wust machte deutlich, dass die Wärmeplanung zwar gesetzlich vorgeschrieben sei, sie aber trotzdem die Chancen darin sieht. Sie verwies auf bereits laufende oder geplante Projekte wie Windräder und Nahwärmenetze in der Region. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die zersiedelte Struktur der Gemeinden eine besondere Herausforderung sei. Gerade in ländlichen Orten sei es nicht immer leicht, Menschen für die Energiewende zu begeistern, wenn passende Beratungsangebote vor Ort fehlen.

Als nächster Schritt folgt am Donnerstag, 16. Juli, eine öffentliche Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger der sechs Gemeinden. Dort soll es um ein Zielszenario und die Definition möglicher Eignungsgebiete gehen. Die Fachleute machten aber auch klar: Die bisherigen Ergebnisse sind erst ein Zwischenschritt. Bis zur fertigen Wärmeplanung ist also noch einiges zu tun.

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# Jobstgreuth investiert weiter in sein Dorfbild – neue Parkplätze mit Aussicht offiziell übergeben

Jobstgreuth macht weiter ordentlich Eindruck: Im westlichsten Ortsteil der Gemeinde Markt Erlbach sind nun die neuen Parkplätze am Friedhof und die befestigte Zubringerstraße offiziell ihrer Bestimmung übergeben worden. Und wer am Mittwochabend dabei war, merkte schnell: Hier wurde nicht einfach nur gebaut – hier wurde das Dorf weiter spürbar aufgewertet.

Rund 140 Einwohnerinnen und Einwohner begleiteten den kleinen feierlichen Akt. Verständlich, denn Parkplätze mit Blick ins Grüne und dazu noch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind auch im ländlichen Raum keine Selbstverständlichkeit. In Jobstgreuth jedenfalls ist in den vergangenen Jahren bereits einiges entstanden: ein neuer Dorfplatz, ein umgestalteter Bereich rund um die Kirche, ein Blumenbeet, ein ertüchtigtes Feuerwehrhaus, ein erneuerter Containerstellplatz im Tal, ein verschönerter Weiher mit Ufersteinen, ein modernisierter Spielplatz sowie neue, ansprechende Sitzplätze im Ort.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß nutzte die Gelegenheit aber auch für einen deutlichen Hinweis auf die geplanten Kürzungen bei den Mitteln für die ländliche Entwicklung. Das sei seit Längerem bekannt, werde die Dorferneuerung künftig aber besonders hart treffen, sagte sie. Diese Fördermittel seien für die Orte ein „großes Konjunkturpaket“. Während in Jobstgreuth die Förderung bereits bewilligt sei und noch in voller Höhe fließe, müsse man sich bei anderen Projekten wie in Rimbach und beim Start in Mettelaurach wohl auf Einschränkungen einstellen.

Vor der Segnung durch Pfarrerin Rebekka Schüler blickte die Bürgermeisterin noch einmal auf die Entstehung des Projekts zurück: Bereits 2023 wurde die Vereinbarung für den Friedhofsparkplatz geschlossen, 2024 über Gestaltung, Materialien und Bepflanzung gesprochen, 2025 schließlich die Förderung beantragt und die Arbeiten vergeben. Die Bauarbeiten begannen Ende des vergangenen Jahres und wurden im April abgeschlossen. Im Mai folgte noch die Bepflanzung mit Mehlbeeren.

Auch finanziell gibt es gute Nachrichten: Statt der zunächst veranschlagten 85.700 Euro kostete die Maßnahme am Ende nur rund 62.000 Euro. Die Teilnehmergemeinschaft übernimmt davon 50 Prozent. Grund für die deutliche Unterschreitung der Kostenschätzung war laut Bürgermeisterin vor allem, dass die Planung durch die Verwaltung übernommen wurde und auch Tiefbau- und Pflanzarbeiten günstiger ausfielen als erwartet.

Baudirektor Joachim Reindler vom Amt für Ländliche Entwicklung zeigte sich mit den bisherigen Entwicklungen in Wilhelmsgreuth, Jobstgreuth und Markt Erlbach ebenfalls zufrieden. Er erinnerte zugleich daran, dass jeder eingesetzte Euro in der Regel ein Mehrfaches an Wirtschaftsförderung auslöse – und appellierte angesichts der angekündigten Kürzungen, diese Mittel unbedingt zu erhalten.

Ganz fertig ist Jobstgreuth damit noch nicht: Noch in diesem Jahr soll ein angedeuteter Fußweg entlang der Straße mit dem Bushäuschen zwischen oberem und unterem Dorf angelegt werden, ebenfalls mit den Pflastersteinen vom Friedhof, um die Sicherheit im Ort zu verbessern. Dafür stehen laut Reindler noch Fördermittel in Höhe von 110.000 Euro zur Verfügung, was Investitionen von bis zu 220.000 Euro ermöglicht.

Im Feuerwehrhaus wurde außerdem bekannt, dass am Mittwoch die Untersuchung des Bodengrundes der Ortsstraße beauftragt wurde. Sobald die Kostenschätzung vorliegt, kann die Planung für die Sanierung weitergehen. Um die Grenzabmarkungen wird sich zudem Reindlers Stellvertreter Friedrich Bauer kümmern.

*Foto: Markt Markt Erlbach*

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## BusinessForum in Losaurach: Ein Blick hinter die Kulissen bei Gubesch

Losaurach wird am 18. Juni zum Treffpunkt für Wirtschaft, Innovation und gute Gespräche: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises und die Wirtschaftsvereinigung laden zum nächsten BusinessForum ein – diesmal mit einer Werksbesichtigung bei der Gubesch Group in Losaurach.

Die Teilnehmenden erhalten spannende Einblicke in ein Unternehmen, das in den Bereichen Kunststofftechnik und Engineering international unterwegs ist. Die Gubesch Group entwickelt und produziert Kunststoffbauteile und Baugruppen für verschiedene Branchen, darunter Automotive, Medizintechnik und Lifestyle. Dabei deckt das Unternehmen viele Stationen entlang der Wertschöpfungskette ab – von der Produktentwicklung über den Werkzeugbau bis zur Serienfertigung und Veredelung.

Neben dem Blick in das Werk steht beim BusinessForum auch das Netzwerken im Mittelpunkt. Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Region haben die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Veranstaltung findet im Gubesch-Werk in Losaurach 116 bei Markt Erlbach statt und beginnt um 19 Uhr. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung unter www.wv-neabw.de/events gebeten.

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**Zugausfälle wegen Bombenfund: Auch Neustadt und Markt Erlbach betroffen**

Wegen des Funds einer Fliegerbombe in Unterfürberg bei Fürth ist es am Freitagabend zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr gekommen. Die notwendige Entschärfung sorgte für eine Sperrung der Strecke – mit Auswirkungen, die auch Fahrgäste aus Neustadt an der Aisch und Markt Erlbach direkt zu spüren bekamen.

Wie die Deutsche Bahn am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr mitteilte, wurde der Streckenabschnitt zwischen dem Fürther Hauptbahnhof und Burgfarrnbach ab etwa 17.30 Uhr vollständig gesperrt. In der Folge endeten die Züge der Linie RE10 aus Richtung Würzburg bereits vorzeitig in Neustadt an der Aisch.

Auch die RB12 war von der Sperrung betroffen. Die Züge aus Richtung Markt Erlbach fuhren nur noch bis Siegelsdorf und wendeten dort. Ebenso verkehrte die S-Bahn-Linie S6 nur bis Siegelsdorf und kehrte anschließend wieder um.

Für Fahrgäste in der Region bedeutete das: Zwischen Neustadt an der Aisch beziehungsweise Siegelsdorf und Nürnberg kam es zu Zugausfällen. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde ein Ersatzverkehr eingerichtet.

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**Informationsabend zum Glasfaserausbau in Markt Erlbach**

Schnelles Internet wird für viele Menschen immer wichtiger – egal ob fürs Arbeiten von zuhause, Streaming oder den Alltag mit Familie und Schule. In Markt Erlbach und den Ortsteilen gibt es dazu jetzt die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.

Die Deutsche Telekom lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung rund um das neue Glasfasernetz ein. Vorgestellt wird dabei das geplante Ausbaugebiet in Markt Erlbach. Thomas Vollrath, Kommunalbeauftragter im Bereich Glasfaser bei der Telekom, wird erklären, was konkret geplant ist und wie ein Glasfaseranschluss auf Wunsch und nach entsprechender Beantragung bis ins eigene Haus kommen kann.

Die Veranstaltung findet am **Montag, 8. Juni, ab 19 Uhr** im **Foyer der Rangauhalle, Zennhäuser Weg, Markt Erlbach** statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Markt Erlbach und den Ortsteilen.

**Kommentar der Redaktion:**
Glasfaser klingt für manche immer noch ein bisschen nach Zukunftsmusik – inzwischen ist es aber eher die neue Grundversorgung. Wer sich informieren will, sollte den Termin nutzen. Denn beim Internet gilt inzwischen oft: Erst lacht man noch über den Nachbarn mit Highspeed-Anschluss – und später fragt man ihn nach dem WLAN-Passwort.

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# Qualität, Zusammenhalt und ein klarer Kurs: SV Losaurach ist Meister und zurück in der Kreisliga

Der SV Losaurach hat sein Ziel erreicht: Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse kehrt die Mannschaft als Meister zurück in die Kreisliga. Dabei sah es nach der Wintervorbereitung alles andere als nach einem souveränen Durchmarsch aus. Umso bemerkenswerter ist die Rückrunde, in der Losaurach kein einziges Punktspiel mehr verlor und sich am Ende verdient die Meisterschaft in der Kreisklasse 2 sicherte.

„Nach dieser Wintervorbereitung hätte ich als Trainer nicht gedacht, dass wir so eine Rückrunde spielen“, sagt Spielertrainer Jonas Scheuenstuhl. In den Testspielen und im Pokal wollte es zunächst offensiv kaum laufen, gerade einmal ein Treffer gelang in dieser Phase. Doch pünktlich zum Start in die entscheidenden Wochen war der SVL wieder da.

Mit einem 3:1-Erfolg gegen den stark platzierten TSC Neuendettelsau II und einem 1:1 gegen den direkten Konkurrenten SG Petersaurach/Großhaslach stellte Losaurach früh die Weichen. Danach erledigte die Mannschaft ihre Aufgaben konsequent und brachte die Saison sicher ins Ziel.

Dass es überhaupt noch einmal so deutlich werden würde, war im Herbst nicht unbedingt abzusehen. Zwar startete Losaurach mit Siegen ins Derby gegen Markt Erlbach und in das Kerwaspiel gegen Neustadt, doch anschließend geriet der große Favorit ins Stocken. Nach zehn Spieltagen standen bereits vier Niederlagen zu Buche, zwischenzeitlich rangierte das Team nur auf Platz sieben.

In dieser Phase wurde intern Klartext gesprochen. Nach dem Spiel gegen Hagenbüchach setzte sich die Mannschaft zusammen und stellte sich laut Scheuenstuhl die entscheidende Frage: „Wollen wir jetzt einfach ein bisschen mitkicken oder wollen wir nochmal vorne angreifen?“ Die Antwort fiel eindeutig aus – und sie wurde auf dem Platz eindrucksvoll umgesetzt.

Von da an zeigte Losaurach die Qualität, die viele dem Team schon vor Saisonbeginn zugetraut hatten. Während andere Mannschaften immer wieder Punkte liegen ließen, verlor der SVL bis auf ein 0:2 in Flachslanden kurz vor der Winterpause nur noch ein einziges weiteres Spiel. Hauptkonkurrent Petersaurach/Großhaslach blieb zwar lange ungeschlagen, ließ mit mehreren Unentschieden aber zu viele Zähler liegen. So stand Losaurach am Ende mit fünf Punkten Vorsprung ganz oben.

Ein wichtiger Faktor war die Qualität im Kader. Im Sommer gab es keine Abgänge, dazu kamen mit Moritz Zink ein Neuzugang aus Wilhermsdorf und mit Dominic Meyer ein Rückkehrer nach Verletzungspause. Außerdem wurde Max Stirnweiß aus der zweiten Mannschaft nach oben gezogen. Für Scheuenstuhl war klar: „Das war schon ein guter Kader.“

Vor allem in der Offensive war Losaurach stark besetzt. Marco Volkert traf 17 Mal, Dominic Meyer steuerte nach langer Pause starke 12 Tore bei. Dazu kamen Noah Reuthlingshöfer mit 8 Treffern, Daniel Eckert mit 6 sowie Spielertrainer Scheuenstuhl und Max Stirnweiß mit jeweils 5 Toren. Insgesamt erzielte der Meister 70 Tore in 26 Spielen.

Scheuenstuhl sieht die Stärke seines Teams aber nicht nur in den individuellen Qualitäten, sondern vor allem im Miteinander. „Jeder hat sich für jeden reingehauen. Da hat sich keiner in den Vordergrund gedrängt. Keiner war beleidigt, wenn er mal auf der Bank saß“, sagt er. Genau dieser Zusammenhalt habe mit dafür gesorgt, dass Losaurach nach der kleinen Herbstkrise wieder in die Spur fand.

Defensiv stand die Mannschaft ebenfalls stabil. Nur 29 Gegentreffer in 26 Spielen sprechen eine klare Sprache. Besonders zuhause war der SVL kaum zu schlagen: 13 Siege aus 14 Heimspielen, dazu ein Torverhältnis von 42:13. Das war ein echtes Meisterfundament.

Die Zahlen zur Saison unterstreichen den verdienten Titelgewinn: 61 Punkte aus 26 Spielen, 20 Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen. Zuhause holte Losaurach 39 Punkte, auswärts starke 22. Die höchsten Siege gelangen jeweils mit 5:0 gegen Merkendorf sowie zuhause auch gegen Hagenbüchach.

Nun wartet die nächste Herausforderung in der Kreisliga. Spielertrainer Jonas Scheuenstuhl will weitermachen und würde in seine fünfte Saison beim SV Losaurach gehen. Auch der Kader soll weitgehend zusammenbleiben. Dann wird sich zeigen, ob die Mannschaft in der höheren Liga dauerhaft bestehen kann.

Oder, wie Scheuenstuhl es mit einem Augenzwinkern formuliert: ob der SVL vielleicht doch eine „Fahrstuhlmannschaft“ ist.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn man sich die Saison von Losaurach anschaut, dann war das kein Titel durch Zufall, sondern einer mit Ansage – nur eben mit kleiner Herbst-Delle. Am Ende hat sich genau das durchgesetzt, was im Amateurfußball oft den Unterschied macht: Qualität im Kader, Ruhe im Verein und eine Mannschaft, die sich zusammenrauft, statt auseinanderzudriften. Und ganz ehrlich: Wer nach so einer Wintervorbereitung noch so eine Rückrunde hinlegt, der hat sich den Aufstieg nicht nur verdient, sondern redlich erarbeitet. In der Kreisliga wird der Wind wieder rauer – aber mit dieser Mischung aus Erfahrung, Offensivkraft und Teamgeist muss sich Losaurach sicher nicht verstecken.

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# Vergnügen ohne Beigeschmack

## Fairtrade-Steuerungsgruppe Markt Erlbach lud zu einem besonderen Spaziergang rund um das Thema Schokolade ein

**Markt Erlbach** – Schokolade genießen und dabei mehr über Herkunft, Anbau und fairen Handel erfahren: Genau dazu hatte die Fairtrade-Steuerungsgruppe Markt Erlbach bei einem „Walk & Talk“ eingeladen. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich gemeinsam auf den Weg, um bei einem Spaziergang durch den Ort spannende Einblicke in die Welt des Kakaos zu erhalten.

Begleitet wurde der Abend von Dr. Maximilian Held vom Bayerischen Förderkreis von „Oikocredit“. In lockerer Atmosphäre vermittelte er Wissenswertes über den Kakaoanbau, die Auswirkungen des Klimawandels und die Bedingungen im internationalen Handel. Dabei blieb es nicht bei trockener Theorie: Kleine Aufgaben und Mitmachaktionen sorgten unterwegs immer wieder für anschauliche und teils überraschende Aha-Momente.

Wie die Veranstalter mitteilen, bot der Spaziergang nicht nur Gelegenheit, Neues über Schokolade zu lernen, sondern auch, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft zu stärken. Ganz im Sinne des gemeinsamen Gehens, bei dem Gedanken oft leichter ins Fließen kommen.

Neben den süßen Seiten des Themas wurden auch die Schattenseiten offen angesprochen. So ging es unter anderem um Kinderarbeit, die im Kakaoanbau in vielen Regionen noch immer eine große Rolle spielt. Deutlich wurde dabei, dass fairer Handel an vielen Stellen andere Wege geht als der konventionelle Markt – und damit konkrete Verbesserungen für die Menschen in den Anbauländern ermöglichen kann.

Zum Abschluss wurde es noch einmal ganz praktisch: Bei einer Verkostung von 14 verschiedenen fair gehandelten Schokoladen konnten die Gäste direkt erleben, dass bewusster Konsum nicht mit Verzicht verbunden sein muss. So klang der Abend informativ, nachdenklich und zugleich genussvoll aus.

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**Kind in Markt Erlbach von Auto erfasst**

Ein schwerer Unfall hat sich am Pfingstmontag in Markt Erlbach ereignet: Ein siebenjähriger Junge wurde mit seinem Tretroller von einem Auto erfasst und verletzt. Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell es im Straßenverkehr zu gefährlichen Situationen kommen kann – gerade dort, wo Kinder unterwegs sind.

Nach Angaben der Polizei war das Kind gegen 15 Uhr in der Straße **Am Breiten Rain** unterwegs, wo es keinen Gehweg gibt. An der Einmündung zum **Zennhäuser Weg** wollte der Junge schließlich die Straße überqueren, ohne dabei auf den fließenden Verkehr zu achten. Ein 32-jähriger Autofahrer, der dort geradeaus fuhr, leitete noch eine Bremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.

Der Siebenjährige stürzte und erlitt mehrere Verletzungen. Laut Polizei zog er sich Schürfwunden an Knie, Rücken und Ellenbogen sowie eine Fleischwunde am linken Knie zu. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus nach Fürth gebracht. Seine Eltern befanden sich ebenfalls vor Ort.

Am beteiligten Auto entstand ein leichter Kratzer. Der Sachschaden wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.

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**Markt Erlbach: Projektwoche an der Caspar-Löner-Schule zeigt, wie viele kleine Schritte Großes bewirken können**

Eine Woche lang drehte sich an der Caspar-Löner-Grund- und Mittelschule in Markt Erlbach alles um das Motto **„Jetzt WELTfair ÄNDERN!“**. Dabei ging es nicht nur um Theorie, sondern ganz konkret um die Frage, wie Kinder und Jugendliche im Alltag fair, regional und nachhaltig handeln können – und wie aus kleinen Ideen tatsächlich Veränderungen für Schule und Gemeinde entstehen.

Die Projektwoche knüpfte an eine frühere Aktion aus dem Jahr 2018 an. Damals war aus dem Engagement heraus die Fairtrade-Steuerungsgruppe entstanden, die Markt Erlbach schließlich zur Fairtrade-Gemeinde machte, wie Rektorin Tatjana Svarovsky und Konrektor Michael Reeg berichteten. Auch das damalige Faircafé an der Schule, das zwei Jahre lang Getränke und kleine Speisen aus fairem Handel anbot, bleibt in guter Erinnerung. Nun gibt es Überlegungen, dieses Angebot zumindest an einem Tag in der Woche wiederzubeleben.

Passend zum Schulalltag waren die Themen **fair, regional und nachhaltig** auch inhaltlich eng mit dem Unterricht verbunden. Laut Schulleiterin Svarovsky spielen sie in diesem Jahr sogar bei einer Prüfung zum M-Abschluss eine Rolle. Dass sich diese drei Aspekte nicht gegenseitig ausschließen müssen, habe auch der Verkauf von rund **500 Portionen „Laras Dorfeis“** an der Schule gezeigt.

Hinter der Aktion steht das Projekt **„Werde WELTfairÄnderer“**, das vom Jugendamt der Erzdiözese Bamberg und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend organisiert wird. Ehrenamtlich begleitet wurde die Woche von Studierenden aus dem Sozialbereich aus Bamberg, die während der Projekttage im katholischen Gemeindehaus gegenüber der Schule untergebracht waren. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit zu sensibilisieren – und sie vor allem selbst ins Handeln zu bringen. Projektleiterin Carolin Bittner brachte es auf den Punkt: Es gehe darum, dass die Kinder nicht nur zuhören und mitreden, sondern selbst aktiv werden.

Ein zentraler Ort der Woche war ein Zelt mit dem Namen **„Unser Herzstück“**. Dort wurden den Kindern und Jugendlichen auf spielerische und erfahrungsorientierte Weise Themen rund um faires und nachhaltiges Handeln vermittelt. Nach Angaben der Veranstalter wurde das Projekt bereits mehrfach von der Unesco ausgezeichnet. Aus Bamberg war zu hören, dass die Markt Erlbacher Schülerinnen und Schüler bereits erstaunlich viel Vorwissen mitbrachten – etwa zu Mikroplastik – und großes Interesse zeigten, beispielsweise an der Frage gerechter Bezahlung von Arbeitenden. Joachim Waidmann von der Erzdiözese Bamberg bezeichnete die Caspar-Löner-Schule sogar als **„Blaupause für das Projekt“**.

Ein Höhepunkt war der Begegnungstag, bei dem die Klassen ihre Ergebnisse und Aktionen präsentierten. Nach Auskunft der Schule kamen rund **1000 Besucherinnen und Besucher**, um die vielfältigen Projekte zu erleben. Geboten waren unter anderem die Garten-AG, Müllentdecker und eine Müllausstellung, eine Upcycling-Bastelgruppe sowie klassische Spiele wie Eierlaufen, Sackhüpfen, Dosenwerfen, ein Kugelspiel und eine Schokoschaumkuss-Wurfmaschine. Daneben gab es ein faires Brettspiel, Rätsel rund um fairen Handel, ein Nachhaltigkeitsquiz, einen Bücher-, Spiele- und Flohmarkt, einen Mini-Radparcours, ein Barfußpad sowie kreative Mitmachangebote wie Plakate malen, Freundschaftsbänder knüpfen und Buttons gestalten.

Auch der Verkauf von fairem Eis, faire Produkte und Erste-Hilfe-Kurse gehörten zum Programm. Zudem beteiligte sich die Schule an der Aktion **„Brillen weltweit“**, die mit gespendeten Sehhilfen Menschen in ärmeren Regionen bessere Bildungschancen ermöglichen will. Unterstützung erhielt die Woche unter anderem von Elternbeiratsvorsitzender Mahizer Aras, Fördervereinsvorsitzender Ingrid Stotz sowie Laura Reiser vom Bayerischen Jugendring. Seit Herbst 2025 wird das Projekt zudem vom BJR gefördert.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zeigte sich offen für die Eigeninitiative der Schule und für besondere Aktionen. In einer Diskussion rund um fairen Handel sprach sie allerdings auch einen kritischen Punkt an: So wurde beim Angebot eines Weltladens aus Fürth Zucker aus Paraguay zum Kaffee gereicht. Kreß verwies darauf, dass es auch im Landkreis Zuckerrübenbauern gebe, die wirtschaftlich stark unter Druck stünden. Der Hinweis von Fair-Café-Betreiber Andreas Schneider, dass durch den Verkauf die Lebensbedingungen lateinamerikanischer Zuckerproduzenten verbessert werden könnten, überzeugte sie unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten nicht. Konrektor Michael Reeg brachte die Debatte schließlich treffend auf den Punkt: **Fairness ist ein komplexes Thema.**

**Kommentar der Redaktion:**
Genau das ist vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse aus so einer Woche: Fair, regional und nachhaltig passt oft wunderbar zusammen – aber eben nicht immer ganz ohne Reibung. Und wenn am Ende in Markt Erlbach sogar über Zucker aus Paraguay und Zuckerrüben aus dem Landkreis diskutiert wird, dann zeigt das vor allem eins: Die Kinder lernen hier nicht nur bunte Schlagworte, sondern echtes Nachdenken. Und das ist oft nachhaltiger als jedes Plakat – auch wenn Buttons natürlich trotzdem schöner glitzern.

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**Markt Erlbach: Feuerwehr weiht drei neue Fahrzeuge und saniertes Gerätehaus ein**

In Markt Erlbach gab es jetzt gleich mehrfach Grund zur Freude: Die Freiwillige Feuerwehr konnte nicht nur drei neue Fahrzeuge offiziell in Dienst stellen, sondern auch die abgeschlossene energetische Sanierung ihres Feuerwehrhauses feiern. Damit ist die Wehr für kommende Einsätze noch besser aufgestellt – technisch, organisatorisch und auch mit Blick auf die Bedingungen für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte.

Bei der Feier wurden ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug 20 (HLF 20), eine Drehleiter mit Korb sowie ein Schlauchwagen für den Katastrophenschutz geweiht. Gleichzeitig stand auch das modernisierte Feuerwehrhaus im Mittelpunkt.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß sprach von einem sichtbaren Zeichen für Sicherheit, Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit. Mit den Investitionen habe man die Grundlage dafür geschaffen, dass die Feuerwehr unter zeitgemäßen und würdigen Bedingungen arbeiten könne. Die gebrauchte Drehleiter kostete nach ihren Angaben rund 63.500 Euro, hinzu kamen etwa 16.000 Euro für die Ausbildung von zwölf Maschinisten. Das neue HLF 20 schlug mit 527.000 Euro zu Buche, die Sanierung des Feuerwehrhauses mit 188.000 Euro. Darüber hinaus investierte der Markt Markt Erlbach mehr als 130.000 Euro in Digitalfunk und Sirenen.

Auch im laufenden Betrieb entstehen erhebliche Kosten: Für Unterhalt und Wartung von Geräten und Fahrzeugen müssen jährlich im Schnitt mehr als 50.000 Euro aufgewendet werden, im Jahr 2025 waren es sogar rund 100.000 Euro – ohne Personalkosten aus dem Verwaltungshaushalt. Für Kreß ist dieses Geld jedoch gut angelegt, weil es dem Schutz von Menschenleben, schneller Hilfe im Ernstfall und dem ehrenamtlichen Engagement der Feuerwehrleute dient.

Kommandant Hermann Wendel zeigte sich ebenfalls erfreut über den modernen Fuhrpark und das sanierte Feuerwehrhaus. Die vergangenen Jahre hätten viel verlangt, aber auch gezeigt, was möglich sei, wenn alle an einem Strang ziehen. Nun stehe die Wehr mit moderner Technik, einem erneuerten Domizil und einer starken Mannschaft da – und sei damit auch für die Zukunft gut gerüstet. Im Anschluss ging Wendel noch auf die Geschichte der einzelnen Fahrzeuge ein.

Für das HLF 20 liefen bereits seit 2018 erste Planungen. Im Jahr 2025 konnte dann die gebrauchte Drehleiter ersteigert und in Neustadt in Holstein abgeholt werden. Als Kreisbrandrat Alfred Tilz anfragte, ob Markt Erlbach einen Schlauchwagen des Bundes für den Katastrophenschutz stationieren könne, sagte die Wehr sofort zu.

Auch das Feuerwehrhaus wurde umfassend modernisiert. Die Sanierung begann im September 2025. Erneuert wurden unter anderem das Dach, die Tore und die Eingangstür. Außerdem erhielt das Gebäude einen neuen Anstrich, zusätzlich wurde eine neue Tür von der Küche ins Freie eingebaut. Während der Bauphase war die Feuerwehr in Containern untergebracht, ehe Mitte November die Rückkehr ins Gerätehaus möglich war.

Zum Abschluss dankte Kommandant Wendel der Bürgermeisterin, dem Gemeinderat und dem Feuerwehrverein für die Unterstützung. Insgesamt wurden rund 600.000 Euro freigegeben, abzüglich eines Zuschusses in Höhe von 164.000 Euro. Wendel betonte, dass Fahrzeuge zwar wertvolle Werkzeuge seien – entscheidend seien aber die Menschen, die diese Technik mit Verantwortung, Engagement und Einsatzbereitschaft nutzen.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz freute sich mit der Markt Erlbacher Wehr darüber, dass gleich mehrere Fahrzeuge auf einmal in Betrieb genommen werden konnten. Besonders der Schlauchwagen für den Katastrophenschutz sei in Markt Erlbach gut stationiert. Den Aktiven dankte er für ihren ehrenamtlichen Einsatz – rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche.

Glückwünsche kamen auch von den beiden Landtagsabgeordneten Werner Stieglitz und Harry Scheuenstuhl, der zugleich für den BRK-Kreisverband anwesend war. Stieglitz erinnerte daran, wie sehr sich die Anforderungen an Feuerwehren, ihre Technik und die Menschen dahinter seit der Gründung der ersten Feuerwehr in Bayern im Jahr 1849 verändert haben. Dabei steuerte er auch einige persönliche Erinnerungen aus der Windsheimer Straße bei.

Den kirchlichen Segen für die neuen Fahrzeuge und die Menschen dahinter spendeten Rebecca Schüler für die evangelische Kirchengemeinde und Daniel Bittel für die katholische Seite. Beide machten deutlich, dass es ihnen natürlich am liebsten wäre, wenn die Feuerwehr nie gebraucht würde – doch zu wissen, dass sie da ist, sei ein beruhigendes Gefühl.

Kreisbrandrat Alfred Tilz zeigte sich erfreut, dass die Fahrzeugweihe noch in seine Amtszeit gefallen ist. Er lobte außerdem die gute Zusammenarbeit und Kommunikation der Wehren – auch über Landkreisgrenzen hinweg. Ohne die Kraft und den Einsatz der Ehrenamtlichen gehe nichts, so Tilz.

Nach dem offiziellen Festakt nutzten viele Gäste die Gelegenheit, die neuen Fahrzeuge und das sanierte Feuerwehrhaus aus nächster Nähe zu besichtigen oder den Tag beim gemeinsamen Essen ausklingen zu lassen.

*Foto: FFW Markt Erlbach*

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**Markt Erlbach im Mittelalterfieber: Hunderte Besucher feiern zwischen Torhaus, Kirchplatz und See**

Drei Kamele, zwei Ponys, 45 Gruppen, Lagerleben, Handwerkskunst, Musik, Feuershow und Hochfeuerwerk: Der Mittelaltermarkt in Markt Erlbach hat am Wochenende wieder Hunderte Besucher in den Altort gelockt. Zwischen Torhaus, Hauptstraße, Kirchplatz und dem See wurde die Markterhebung vor über 700 Jahren eindrucksvoll und mit viel Liebe zum Detail zum Leben erweckt.

Wer durch den Markt schlenderte, tauchte in eine ganz eigene Welt ein. Schon die Namen der Akteure machten klar, dass hier kein gewöhnliches Fest gefeiert wurde: Gruppen wie „Zackenflanke“, „Narrenschiff“ oder „Musica Immortalis“ sorgten für das passende mittelalterliche Flair. Der „Eisenhans“ zeigte kraftvolle Kunststücke, „Banner freier Wölfe“ reiste aus Jütland mit einem Axtwurfstand an und Draconis Custodis brachte den Besucherinnen und Besuchern die Kräuterkunde näher. Die Keuperfelser Ritterschaft hatte eine Waffen- und Rüstshow im Gepäck, während Zauberer Arnoldini große und kleine Gäste zum Staunen brachte.

Auch die Vereine aus Markt Erlbach waren stark vertreten und machten den Markt einmal mehr zu einem Fest der ganzen Gemeinde. Der Junggesellenverein Cones lud in die Weinlaube, der Heimatverein öffnete sein Museum. Vom TSV bis zu den Freunden Panazols war für das leibliche Wohl bestens gesorgt – von Crêpes bis Schupfnudeln. Einen besonderen Kontrast zum mittelalterlichen Treiben boten die Oldtimerfreunde Zenngrund mit einer Ausstellung von rund 25 Fahrzeugen.

Gerade für Familien und Kinder hatte der Markt einiges zu bieten. Bereits am Torhaus warteten Karussell, Töpfern und Bogenschießen. Dazu kamen Gaukler, Spielleute, Musik, Handwerkskunst und allerlei kulinarische Köstlichkeiten. Der Mittelalterverein „Oppidum Marcerelbach“ hatte eine Taverne aufgebaut, auch im Bürgerhaus wurde stilecht bewirtet.

Ein besonderes Highlight war das Lagerleben auf der Wiese. Neun Lagergruppen aus Franken zeigten dort ihr Handwerk und ließen vergangene Zeiten lebendig werden. Seilerei, Korbflechten, Schmiedekunst, Papierschöpfen und Backhandwerk sorgten bei vielen Gästen für staunende Blicke.

Am Samstagabend wurde es dann spektakulär: Daniel Schäffler aus Cadolzburg bot mit seinem Team „Tears of Franken“ eine Feuershow, die viele Besucher in ihren Bann zog. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein Hochfeuerwerk. Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Familien.

Organisiert wurde der Mittelaltermarkt von Marion Ebersberger aus dem Vorzimmer der Bürgermeisterin gemeinsam mit Bauhofleiter Christian Mederer und seinem Team. Bereits am frühen Samstagnachmittag zeigte sich: Trotz nicht ganz so gutem Wetter wie vor zwei Jahren war der Markt „richtig gut besucht“. Für Ebersberger, die vor vier Jahren ihren ersten Mittelaltermarkt in Markt Erlbach organisiert hatte, ist klar: „Der Markt ist mittlerweile etabliert.“

Zum Abschluss des Wochenendes blickten die Veranstalter mit großer Dankbarkeit auf die vergangenen Tage zurück. Hinter dem Fest steckten unzählige Stunden Planung, Vorbereitung und Einsatz. Umso schöner seien die Momente, in denen alles zusammenkomme: wenn gelacht werde, Kinderaugen strahlen und auf dem gesamten Gelände eine besondere Stimmung zu spüren sei.

Ein großer Dank gilt laut Veranstaltern allen Lagergruppen, Standbetreibern, Akteuren auf und neben den Bühnen sowie den vielen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen. Ebenso wurde den Besucherinnen und Besuchern gedankt, die mit ihrer Begeisterung und Unterstützung das Marktfest zu einem Ort voller Begegnungen und besonderer Erinnerungen gemacht haben.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach hat an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig Ortsgeschichte sein kann, wenn viele mit anpacken. Der Mittelaltermarkt ist längst mehr als nur ein Fest mit Gewandungen, Musik und Metbechern – er ist ein Aushängeschild für die Marktgemeinde geworden. Und ganz ehrlich: Wo sonst trifft man an einem Wochenende auf Kamele, Ritter, Oldtimer und Schupfnudeln, ohne dafür durch drei Länder reisen zu müssen?

*Foto: Anne Devries*

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**Markt Erlbach wird wieder mittelalterlich: Zwei Tage voller Spektakel, Musik und Feuerzauber**

Wenn sich Ritter, Gaukler, Musikanten und Handwerker rund um den historischen Ortskern versammeln, dann ist in Markt Erlbach wieder eine besondere Zeitreise angesagt: Am Samstag, 16. Mai, und Sonntag, 17. Mai 2026 heißt es erneut „Auf ins Mittelalter!“. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Wochenende mit Lagerleben, Schaukämpfen, Musik, Mitmachaktionen und eindrucksvollen Feuershows freuen.

Schon im Grußwort lädt Bürgermeisterin Birgit Kreß dazu ein, gemeinsam in vergangene Zeiten einzutauchen und das besondere Flair des mittelalterlichen Marktfestes zu erleben. Und genau dieses Flair dürfte auch 2026 wieder viele Gäste aus Markt Erlbach, dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und darüber hinaus anziehen.

Auf mehreren Bühnen sorgen Musiker, Trommler, Tänzer und Gaukler für ein abwechslungsreiches Programm. Mit dabei sind unter anderem die Bands „Gossenpoeten“ und „Zackenflanke“. Daneben warten Märchenerzählungen, Kinderschminken, eine Malwerkstatt, Zaubershows, orientalischer Tanz, Kirchenführungen sowie das beliebte Narrenschiff auf kleine und große Besucher.

Ein besonderer Höhepunkt dürfte erneut der Samstagabend werden: Dann steht die große Feuershow auf dem Programm, gefolgt von einem stimmungsvollen Hochfeuerwerk. Auch das mittelalterliche Lagerleben, Vorführungen alter Handwerkskunst und passende kulinarische Spezialitäten sollen wieder für echtes Marktfest-Gefühl sorgen.

Markt Erlbach, auf der Frankenhöhe gelegen und mit seinen 33 Gemeindeteilen eine der größeren Kommunen im Landkreis, bietet damit einmal mehr die passende Kulisse für ein Fest, das Geschichte, Unterhaltung und Familienprogramm verbindet.

**Die wichtigsten Zeiten im Überblick:**

**Samstag, 16. Mai 2026**
12 bis 24 Uhr
Abendprogramm mit Feuershow und Hochfeuerwerk

**Sonntag, 17. Mai 2026**
10.30 bis 18 Uhr
Familienprogramm und Abschlussveranstaltungen

**Kommentar der Redaktion:**
Wer Mittelaltermärkte mag, dürfte hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Markt Erlbach hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass man Historie, Familienprogramm und Unterhaltung sehr gut zusammenbringen kann. Besonders schön ist dabei, dass nicht nur auf großes Spektakel gesetzt wird, sondern auch auf viele kleinere Programmpunkte für Kinder und Familien. Und seien wir ehrlich: Feuershow, Musik und ein bisschen mittelalterliches Treiben funktionieren in Franken fast immer – solange niemand verlangt, dass wir künftig auch noch unsere Nachrichten mit Federkiel verfassen.

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# Zeitreise ins Mittelalter: Markt Erlbach feiert wieder sein Marktfest

Markt Erlbach wird am 16. und 17. Mai erneut zur mittelalterlichen Festkulisse. Rund um den Marktplatz wartet eine bunte Zeitreise mit Gauklern, Spielleuten, Handwerkskunst, Musik und vielen kulinarischen Angeboten auf die Besucher. Anlass ist die Erinnerung an die Markterhebung des Ortes vor mehr als 700 Jahren.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß lädt Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste herzlich ein, das Marktfest gemeinsam zu erleben. An beiden Tagen soll es ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie geben. Geplant sind unter anderem Vorführungen alter Handwerkskünste, Mitmachaktionen und Auftritte bekannter Musikgruppen, die das Wochenende begleiten.

Auch das Marktgeschehen selbst verspricht einiges: Kunsthandwerk, liebevoll gefertigter Tand und verschiedene kulinarische Köstlichkeiten sollen zum Bummeln, Entdecken und Genießen einladen. Rund um den Marktplatz werden zudem zahlreiche Gelegenheiten zum Verweilen geschaffen.

Spannende Einblicke in das Leben vergangener Zeiten bieten die Lagergruppen auf der Wiese. Einen Besuch wert dürfte auch die Taverne des Mittelaltervereins „Oppidum Marcerelbach“ sein. Im Bürgerhaus werden Gäste zudem am Samstag bewirtet.

Besonders Familien mit Kindern dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Kinderschminken, Kamelreiten, Töpfern, Bogenschießen, Märchenerzählen und ein Karussell gehören zu den angekündigten Angeboten.

Wer die Geschichte Markt Erlbachs noch genauer kennenlernen möchte, kann sich einer lebendigen Entdeckungstour mit dem Stadtführer anschließen. Ein besonderer Höhepunkt ist am ersten Marktabend vorgesehen: Dann sollen eine Feuershow und ein Feuerwerk für stimmungsvolle Momente sorgen.

Begleitet wird das gesamte Fest vom Marktvogt und seinen Fanfarenbläsern, die für das passende mittelalterliche Flair sorgen sollen. Markt Erlbach lädt damit wieder zum Schlendern, Staunen, Zuhören und Genießen ein.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn in Markt Erlbach das Mittelalter einzieht, dann ist das längst mehr als nur ein Fest — es ist ein Stück gelebte Ortsgeschichte mit viel Herzblut. Gerade die Mischung aus traditionellem Handwerk, Musik, Familienprogramm und guter Verpflegung macht solche Veranstaltungen in unserer Region so besonders. Und Hand aufs Herz: Wo sonst gibt es Kamelreiten, Bogenschießen und Taverne an einem Wochenende, ohne dass man dafür eine Zeitmaschine braucht?

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