Neuhof an der Zenn

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Neuhof an der Zenn

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# Neuhof an der Zenn
## Fröhliche, gesellige und unbeschwerte Kirchweihtage

Neuhof an der Zenn feiert Kirchweih – und das im ganz besonderen Jubiläumsjahr „777 Jahre Neuhof an der Zenn“. Vom 9. bis 13. Juli 2026 steht der Ort wieder ganz im Zeichen von Brauchtum, Musik, Begegnung und fränkischer Festkultur. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

## Ein Fest, das verbindet

Die Neuhöfer Kirchweih ist jedes Jahr mehr als nur ein Fest: Sie ist gelebte Tradition und Ausdruck eines starken Miteinanders. Wenn der Kerwabaum aufgestellt wird, die Musik spielt und sich Einheimische wie Gäste auf dem Festplatz begegnen, ist wieder spürbar, was Neuhof ausmacht: Zusammenhalt, Ehrenamt und echte Dorfgemeinschaft.

Die Redaktion gratuliert im Jubiläumsjahr herzlich und bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Kirchweih beitragen – bei den Ortsburschen und -madli, den „Lustigen Zenntalern“, den Vereinen, Schaustellern, Gastronomen sowie allen Helferinnen und Helfern, die im Hintergrund anpacken.

## Das Programm im Überblick

### Donnerstag, 9. Juli 2026
– 14.00 Uhr: Seniorenkerwa mit Kaffee, Küchle und Kerwaliedern im Schützenhaus
– 17.00 Uhr: Schlachtschüssel im Schützenhaus sowie Kerwaeinstimmung mit den „Lustigen Zenntalern“
– 19.00 Uhr: Bürger- und Kirchweihschießen

### Freitag, 10. Juli 2026
– ab 19.00 Uhr: Cocktailstand durch den Skiclub
– 19.30 Uhr: Offizielle Begrüßung und Bieranstich mit Bürgermeisterin Claudia Wust
– ab 20.00 Uhr: Livemusik mit „Partykracher“ & DJ Matze sowie Barbetrieb durch den SVN

### Samstag, 11. Juli 2026
– 16.00 Uhr: Aufstellen des Kirchweihbaumes durch die Ortsburschen
– ab 16.00 Uhr: Bratwurstsemmeln von der Jugend-FFW Neuhof
– ab 17.00 Uhr: Pizza von der FFW Neuhof sowie Fisch- und Käsesemmeln vom Skiclub
– ab 17.00 Uhr: Cocktailstand durch den Skiclub
– ab 21.00 Uhr: Partymusik mit DJ Taxi Malter sowie Barbetrieb durch den SVN

### Sonntag, 12. Juli 2026
– 10.00 Uhr: Festgottesdienst in der St. Thomaskirche, zeitgleich Kindergottesdienst auf dem Autoscooter
– ab 10.30 Uhr: Bürger- und Kirchweihschießen
– ab 10.30 Uhr: Frühschoppen im Schützenhaus mit Live-Musik
– ab 11.30 Uhr: Mittagstisch durch den SVN
– 14.30 Uhr: Kerwaumzug
– ab 16.00 Uhr: Cocktailstand durch den Skiclub und Festbetrieb

### Montag, 13. Juli 2026
– 10.30 Uhr: Weißwurstfrühschoppen mit den „Lustigen Zenntalern“ vor der Alten Schule am Festplatz
– ab 13.00 Uhr: Ortsburschenspiele am Festplatz
– 13.00 Uhr: Auszug der Schützen zur Abholung des Jugend- und Schützenkönigs
– 17.00 Uhr: Fränkischer Kerwaausklang mit Einzug der Schützen und Vorstellung der Könige, mit Showeinlagen von Neuhöfer Talenten und Kindern, musikalischer Unterhaltung, der Beerdigung der Kerwa, einer Feuershow, Barbetrieb durch den SVN und Cocktailstand des Skiclubs

## Kerwa mit Jubiläumsscheibe und Umzug

Am Sonntag steht neben dem Festgottesdienst auch das Bürger- und Kirchweihschießen im Mittelpunkt. Dabei wird im Jubiläumsjahr eine besondere Scheibe ausgeschossen: Die 777-Teiler-Scheibe soll jener Schützin oder jenem Schützen gehören, der oder die mit dem Treffer der Zahl 777 am nächsten kommt.

Der Kerwaumzug am Nachmittag gehört traditionell zu den Höhepunkten des Festwochenendes und bringt wieder Bewegung, Musik und gute Laune in den Ort.

## Vergnügungspark und Abschluss mit Feuershow

Rund um den Marktplatz erwartet die Gäste ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften und Buden. Den feierlichen Abschluss bildet am Montagabend die Beerdigung der Kerwa mit der „Kerwasau“ am Rübezahlbrunnen sowie eine Feuershow mit Maxi Boy.

Neuhof an der Zenn darf sich also auf fünf Tage voller Stimmung, Tradition und Gemeinschaft freuen. Die Neuhöfer Kirchweih 2026 verspricht wieder ein Fest zu werden, bei dem man alte Bekannte trifft, neue Gesichter kennenlernt und gemeinsam schöne Stunden erlebt.

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# Erst Stammtisch, jetzt eine Institution: Die Neuhöfer „Schlossgeister“ feierten 40-jähriges Bestehen

**Neuhof.** Mit einem stimmungsvollen Johannisfeuer und zahlreichen Gästen haben die „Schlossgeister“ in Neuhof ihr 40-jähriges Bestehen gefeiert. Was einst als geselliger Stammtisch begann, ist heute aus dem Neuhöfer Vereins- und Veranstaltungsleben kaum noch wegzudenken.

Die Entstehungsgeschichte des Vereins ist dabei ebenso charmant wie typisch fränkisch: Die „Schlossgeister“ haben ihren Ursprung nicht im Fasching, sondern in einem gemütlichen Stammtisch im Neuhöfer Schloss. Als nach einer langen Feier die Nachbarn am nächsten Morgen nachfragten, was denn da los gewesen sei, kam die schlagfertige Antwort: „Da waren die Schlossgeister unterwegs.“ Aus dieser spontanen Bemerkung wurde erst der Name – und kurz darauf ein Verein, der bis heute das Gemeinschaftsleben in Neuhof prägt.

Seit vier Jahrzehnten stehen die Schlossgeister für Geselligkeit, Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement. Veranstaltungen wie die Ostereiersuche auf der Schlosswiese, das Johannisfeuer oder das Glühweintrinken am Tag vor Heiligabend sind längst feste Termine im Neuhöfer Kalender und bringen Menschen aller Generationen zusammen.

Auch der gute Zweck kommt dabei nicht zu kurz: Die Erlöse aus den Aktionen fließen regelmäßig an gemeinnützige Projekte in der Gemeinde, etwa an den Kindergarten und weitere örtliche Einrichtungen. So verbinden die Schlossgeister Feierlaune mit Verantwortung für ihre Heimatgemeinde.

Bürgermeisterin Claudia Wust würdigte dieses Engagement bei der Jubiläumsfeier ausdrücklich: „Die Schlossgeister bereichern unsere Gemeinde seit vier Jahrzehnten mit Ideen, Herzblut und einem außergewöhnlichen Gemeinschaftssinn. Sie schaffen Begegnungen, bringen Menschen zusammen und zeigen, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement für das Miteinander in unserem Ort ist.“

Als kleines Zeichen der Anerkennung hatte sie einen gravierten Bierschlegel und einen Gutschein für ein Fass Hopfentrunk mitgebracht. Ein Geschenk, das bei einem Verein mit so viel Tradition und Humor sicher genau ins Schwarze trifft.

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# **Neukatterbach feiert 300 Jahre Dorfgeschichte**
**Ein ganzes Dorf blickt auf drei Jahrhunderte zurück: Neukatterbach in der Gemeinde Neuhof hat allen Grund zum Feiern.** Am Wochenende steht nicht nur der 300. Geburtstag des Ortes im Mittelpunkt, sondern auch ein besonderer Moment für die Dorfgemeinschaft: Am Sonntag, 5. Juli, wird das neue Dorfhaus offiziell eingeweiht.

Drei Jahrhunderte Neukatterbach – das bedeutet Geschichte, Zusammenhalt und jede Menge dörfliche Identität. Gemeinderätin Silvia Heubeck, die selbst in Neukatterbach lebt, erinnert daran, dass der Ort auf eine besondere Entstehungsgeschichte zurückblickt. Im 18. Jahrhundert musste der Wald auf dem Hirschberg weichen, weil der Markgraf die Anlage eines Straßendorfs anordnete. Ansiedeln sollten sich dort auch Exulanten aus Österreich, die wegen ihres evangelisch-lutherischen Glaubens ihre Heimat verlassen mussten.

„Im berühmten ‚Neuhöfer Particular‘ ist genau festgehalten, wie unser Dorf zwischen 1726 und 1731 aus dem Boden gestampft wurde“, erzählt Heubeck. Damals hieß der Ort noch „Katterbach das neue“. Aus 17 sogenannten „Trupfhäusern“ entwickelte sich der Ort, der heute zwar klein ist, aber auf eine starke Geschichte zurückblickt: 1950 lebten dort 128 Menschen in 19 Anwesen, aktuell sind es 83 Bürgerinnen und Bürger in 26 Anwesen.

Auch politisch hat Neukatterbach eine bewegte Vergangenheit. 1818 wurde die Gemeinde Katterbach gegründet, zu der zunächst nur Altkatterbach, Neukatterbach und Riedelshäuslein gehörten. Später kamen weitere Ortsteile hinzu. Im Zuge der Gebietsreform 1972 wurde die Gemeinde schließlich aufgelöst: Neukatterbach kam zur Gemeinde Neuhof und blieb damit im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, während andere Ortsteile dem Markt Wilhermsdorf und damit dem Landkreis Fürth zugeordnet wurden.

Mit Neuhof war Neukatterbach aber schon vorher eng verbunden – über die Pfarrei und die Schule. Nach der Schließung der Schule in Hirschneuses besuchten die Kinder die Volksschule in Neuhof. Und auch baulich hat sich im Dorf einiges getan: Direkt nach der Eingemeindung war Neukatterbach der erste Neuhöfer Ortsteil, in dem eine Dorfsanierung umgesetzt wurde. Neue Bürgersteige, eine erneuerte Bushaltestelle und ein Spielplatz gehörten dazu.

1981 wurde dann der Grundstein für die Dorfhalle gelegt – gebaut mit viel Eigenleistung und Engagement aus der Bevölkerung. 2024 gab es schließlich grünes Licht für die einfache Dorferneuerung und den Ausbau der Halle. Aus der früheren Maschinenhalle ist inzwischen ein modernes Dorfhaus geworden, das nicht nur praktisch ist, sondern vor allem eines bleibt: ein Ort für die Gemeinschaft.

Mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Einsatz und enger Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde in Neukatterbach in den vergangenen Jahren viel investiert, modernisiert und verschönert. Die Straße wurde erneuert, die Infrastruktur verbessert, der Spielplatz aufgewertet – und nun steht mit dem neuen Dorfhaus ein weiterer wichtiger Treffpunkt bereit.

Die Einweihung beginnt am Sonntag, 5. Juli, um 13.30 Uhr.

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# Neuhof: Neue Spitze bei der Wasserversorgung Dillenberggruppe gewählt

Bei der Wasserversorgung Dillenberggruppe stehen die Zeichen auf Wechsel: Nach 18 Jahren an der Verbandsspitze kandidierte der bisherige Vorsitzende Lothar Birkfeld nicht mehr, auch sein Stellvertreter Rainer Erdel trat nicht erneut an. Nun hat die Verbandsversammlung in Neuhof eine neue Führung gewählt – einstimmig und mit deutlich spürbarem Rückhalt.

Der bisherige Verbandsvorsitzende der Wasserversorgung Dillenberggruppe, Lothar Birkfeld, stellte sich nach 18 Jahren nicht mehr zur Wahl. Auch der stellvertretende Vorsitzende Rainer Erdel kandidierte nicht erneut. Deshalb wurden die Verbandsrätinnen und -räte zu einer Versammlung mit Neuwahlen einberufen, wie der Zweckverband mitteilt.

Der Zweckverband Dillenberggruppe versorgt nach eigenen Angaben in den Landkreisen Fürth, Ansbach und Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim rund 23.800 Einwohnerinnen und Einwohner als Letztverbraucher. Hinzu kommen noch etwa 41.000 sogenannte Wassergäste mit Trinkwasser.

Zur Wahl vorgeschlagen wurden der frühere Bürgermeister der Marktgemeinde Wilhermsdorf, Uwe Emmert, als neuer Verbandsvorsitzender sowie die amtierende Bürgermeisterin der Gemeinde Neuhof, Claudia Wust, als stellvertretende Verbandsvorsitzende. Beide erhielten bei der geheimen Abstimmung die Zustimmung aller 34 stimmberechtigten Verbandsmitglieder und wurden damit ohne Gegenstimme gewählt.

Anschließend würdigte der neue Vorsitzende Uwe Emmert die Verdienste von Lothar Birkfeld. Emmert, der bereits während seiner Zeit als Bürgermeister in Wilhermsdorf dem Werkausschuss der Dillenberggruppe angehörte, betonte, dass Birkfeld die positive Entwicklung des Verbands in den vergangenen 18 Jahren maßgeblich geprägt habe.

Bei der Versammlung wurden außerdem die neuen Verbandsrätinnen und Verbandsräte vereidigt. Die ausscheidenden Mitglieder wurden verabschiedet. Lothar Birkfeld bedankte sich dabei für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und sprach auch seinem bisherigen Stellvertreter Rainer Erdel seinen Dank für die vertrauensvolle und engagierte Zusammenarbeit aus.

Foto: privat

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# Schul- und Lindenstraße in Neuhof werden saniert
## Gemeinde erhält fast 960.000 Euro Förderung für das Projekt

Neuhof – Für die Schul- und Lindenstraße steht in Neuhof ein großes Sanierungsprojekt an. Und das ist auch dringend nötig, wie Bürgermeisterin Claudia Wust in der Gemeinderatssitzung deutlich machte: „Das sind die beiden schlimmsten Ortstraßen, die wir haben.“

In die Erneuerung der beiden Straßen soll insgesamt eine große Summe fließen. Ursprünglich war mit rund 1,5 Millionen Euro gerechnet worden. Da der Wegebau zu den Pflichtaufgaben der Kommunen gehört, muss die Gemeinde bei solchen Maßnahmen kräftig investieren – besonders seit die Straßenausbaubeitragssatzung weggefallen ist und die Anlieger nicht mehr beteiligt werden.

Um die Kosten etwas abzufedern, stellte Neuhof einen Antrag auf Städtebauförderung. Dabei geht es unter anderem um die Entsiegelung der Flächen: Die Parkplätze sollen so gepflastert werden, dass Regenwasser besser versickern kann. Neue Bäume kommen dort wegen der zahlreichen Leitungen im Untergrund allerdings nicht infrage. Stattdessen sollen im Sinne der Schwammregion Präriebeete angelegt werden.

Nun kam die erfreuliche Nachricht: Die Gemeinde erhält eine Förderzusage in Höhe von rund 960.000 Euro. Zusätzlich fiel die Ausschreibung günstiger aus als erwartet. Statt der eingeplanten 1,5 Millionen Euro liegt die Vergabesumme bei etwa 1,1 Millionen Euro.

Trotzdem bleibt noch einiges zu tun. Vor allem der Untergrund muss verbessert werden. Dafür ist ein tieferer Bodenaushub von rund 25 Zentimetern notwendig, um die erforderliche Tragfähigkeit für den späteren Schotteraufbau zu erreichen. Für diese zusätzlichen Arbeiten legte eine Firma ein Nachtragsangebot über knapp 42.000 Euro brutto vor. Das Ingenieurbüro hatte dieses bereits geprüft – und der Gemeinderat gab grünes Licht.

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# Wechsel an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Neuhof an der Zenn

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Neuhof an der Zenn gab es nicht nur Rückblicke auf ein ereignisreiches Feuerwehrjahr, sondern auch einen spürbaren Einschnitt: Nach zehn Jahren an der Spitze der Wehr wurden zwei prägende Führungspersönlichkeiten verabschiedet.

Stefan Kallert legte sein Amt als Erster Kommandant nieder, weil er künftig als Kreisinspektor auf Landkreisebene Verantwortung übernimmt. Auch Fabian Zeitler beendete seine Tätigkeit als Zweiter Kommandant – aus beruflichen und familiären Gründen.

Zehn Jahre lang haben beide die Feuerwehr Neuhof mit großem Engagement, viel Herzblut und unzähligen ehrenamtlichen Stunden geprägt. Sie übernahmen Verantwortung, führten ihre Mannschaft durch zahlreiche Einsätze und Entwicklungen und setzten sich mit viel Leidenschaft für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ein.

In ihre Amtszeit fielen unter anderem wichtige Investitionen in Ausrüstung und Technik, die Weiterentwicklung der Ausbildung, die Stärkung der Jugendarbeit sowie die Gewinnung neuer Kameradinnen und Kameraden. Gemeinsam mit ihrer Mannschaft haben sie dazu beigetragen, dass die Feuerwehr heute hervorragend aufgestellt ist und auf eine starke Gemeinschaft bauen kann.

Umso größer ist der Dank für diesen langjährigen Einsatz, der weit über das Übliche hinausgeht. Die Gemeinde würdigte die beiden mit einem Krug mit dem Neuhöfer Wappen sowie einem Gutschein für ein gemeinsames Essen mit den Familien – verbunden mit dem Wunsch, nun auch wieder etwas mehr Zeit für die Menschen zu haben, die das Ehrenamt all die Jahre mitgetragen haben.

Besonders erfreulich: Stefan Kallert und Fabian Zeitler bleiben der Freiwilligen Feuerwehr Neuhof weiterhin als aktive Feuerwehrdienstleistende erhalten. Ihre Erfahrung und Kameradschaft werden also auch künftig eine wichtige Stütze sein.

Für seine neue Aufgabe als Kreisinspektor wünscht die Gemeinde Stefan Kallert alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand. Den neu gewählten Kommandanten **Marcel Willumat**, **Stefan Sichermann** und **Jochen Büttner** gratulieren wir herzlich zur Wahl und wünschen ihnen für ihre verantwortungsvolle Aufgabe alles erdenklich Gute, starke Kameradschaft, kluge Entscheidungen und stets eine gesunde Rückkehr von allen Einsätzen.

**Vergelt’s Gott für euren Einsatz. Gut Wehr!**

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# 55 Jahre Freibadfest in Neuhof an der Zenn: Sommer, Spaß und lange Partynacht

Neuhof an der Zenn hat in diesem Sommer einen ganz besonderen Grund zum Feiern: Das Freibadfest wird 55 Jahre alt. Am Samstag, 25. Juli 2026, verwandelt sich das Freibad wieder in einen Treffpunkt für Jung und Alt. Unter dem Motto **„Gemeinsam feiern – für alle Generationen!“** erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Tag voller Action, Wasserspaß, Musik und bester Sommerstimmung.

Schon tagsüber lohnt sich der Besuch: Das Schwimmbad hat bis 21 Uhr geöffnet, die gesamte Anlage sogar bis 24 Uhr. Für die jüngsten Gäste steht den ganzen Tag über eine Hüpfburg bereit – da dürfte es kaum still werden.

## Viel Programm rund ums Becken

Das Organisationsteam hat für den Jubiläumstag ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet:

– **09:00 bis 09:30 Uhr:** Technikführung
– **11:00 bis 12:00 Uhr:** Vorstellung der Rettungsgeräte
– **12:00 bis 12:30 Uhr:** Aqua Fitness
– **12:45 bis 13:15 Uhr:** Technikführung
– **13:30 bis 14:00 Uhr:** Aqua Fitness
– **15:00 bis 16:00 Uhr:** Wasserball
– **19:00 bis 24:00 Uhr:** DJ Jürgen sorgt für Musik und Stimmung bis in die Nacht

Ab **19 Uhr** startet die große Abendveranstaltung. Dann heißt es: Musik an, Sommerfeeling an und hoffentlich auch das Wetter auf „perfekt“.

## Feier für die ganze Familie

Ob sportlich im Wasser, neugierig bei den Technikführungen hinter die Kulissen oder gemütlich beim Zusammensitzen am Abend – das Freibadfest bietet für jede Altersgruppe etwas. Gerade diese Mischung aus Familienprogramm am Tag und Sommerparty am Abend macht den besonderen Reiz der Veranstaltung aus.

55 Jahre Freibadfest sind auch ein schönes Zeichen dafür, wie sehr das Freibad in Neuhof an der Zenn über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des örtlichen Lebens geworden ist. Wenn Vereine, Ehrenamtliche und Gemeinde gemeinsam an einem Strang ziehen, entsteht eben nicht nur ein Fest, sondern ein Stück gelebte Dorfgemeinschaft.

**NaAZA-Kommentar:** 55 Jahre Freibadfest – das ist in Badehosen gerechnet schon fast ein kleines Denkmal. Und wer jetzt denkt, ein Freibadfest sei nur was für Planscher, der wird spätestens bei Wasserball, Aqua Fitness und DJ Jürgen eines Besseren belehrt. Ein Termin, bei dem man sich fragt: Kommt man eigentlich wegen des Wassers – oder bleibt man am Ende doch wegen der Party?

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Hitzepeitsche, Höllen-Wochenende und Mega-Brutzler – oder einfach Sommer?
Wer dieser Tage die Schlagzeilen verfolgt, könnte meinen, das Ende der Zivilisation stehe unmittelbar bevor.
Da rollt die „Hitzepeitsche“ an, ein „Mega-Brutzler“ steht vor der Tür, die „Wüstenhitze“ nimmt Kurs auf Deutschland und irgendwo lauert bereits der „40-Grad-Schock“. Fehlt eigentlich nur noch die Schlagzeile: „Sonne geht auf – Bevölkerung in Panik!“
Dabei zeigt der Blick auf die Wettervorhersage etwas deutlich Bodenständigeres: Für unsere Region werden von Donnerstag bis Dienstag Höchstwerte zwischen 32 und 34 Grad erwartet. Die Nächte bleiben mit 14 bis 22 Grad vergleichsweise angenehm. Am Freitag und Samstag sind sogar örtliche Schauer oder Gewitter möglich.
Das Wetter im Überblick:
🌡️ Donnerstag: 32 Grad
🌡️ Freitag: 34 Grad
🌡️ Samstag: 33 Grad
🌡️ Sonntag: 32 Grad
🌡️ Montag: 34 Grad
🌡️ Dienstag: 32 Grad
Ja, das ist warm. Sogar ziemlich warm. Aber es ist eben auch Mitte Juni und der Sommer macht das, was Sommer normalerweise macht: Er bringt Sonne und höhere Temperaturen.
Natürlich sollte man die Hitze nicht unterschätzen. Gerade ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen sollten besonders auf sich achten. Die guten Nachrichten: Man muss dafür weder einen Bunker bauen noch den Kühlschrank umarmen.
Ein paar einfache Maßnahmen helfen schon:
☀️ Morgens früh lüften.
☀️ Tagsüber Fenster und Rollläden schließen.
☀️ Ausreichend trinken.
☀️ Die Mittagssonne meiden.
☀️ Schatten suchen.
☀️ Anstrengende Arbeiten auf die Morgen- oder Abendstunden verschieben.
Und wer eine Abkühlung braucht, muss nicht weit fahren. Die Freibäder in Neuhof an der Zenn, Neustadt an der Aisch und Markt Erlbach freuen sich über Besucherinnen und Besucher.
Wer zu Hause lieber konstant angenehme Temperaturen haben möchte, findet bei den örtlichen Fachbetrieben kompetente Ansprechpartner für Klimaanlagen und moderne Kühlungslösungen.
Oder man macht einfach das, was Generationen vor uns an heißen Sommertagen getan haben: den Sommer genießen.
Zum Beispiel mit einem kühlen Getränk im Biergarten. Ob im Hühnerstall, im Baumhaus oder in einem der vielen weiteren Biergärten und Gaststätten unserer Region – dafür sind lange Sommerabende schließlich da.
Und ganz ehrlich: In vier Monaten lesen wir wahrscheinlich wieder Schlagzeilen wie „Polarluft-Schock“, „Nass-Katastrophe“ oder „Der Jahrhundert-Herbst kommt“. Deshalb mein Vorschlag: Sonnencreme einpacken, genug trinken, ein schattiges Plätzchen suchen und die nächsten Sommertage genießen.
Denn 34 Grad sind warm. Aber noch lange kein Weltuntergang.
Euer Christian Pöschl
NaAZA – Neues an Aurach, Zenn und Aisch

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# Freibad Neuhof startet in die Badesaison – Schwimmkurse und Frühschwimmen geplant

Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger – und in Neuhof an der Zenn rückt damit auch der Start in die Freibadsaison näher. Das Freibad öffnet wieder seine Tore und hält zum Beginn der warmen Monate gleich mehrere Angebote für Kinder und Frühaufsteher bereit.

Ab Freitag, 29. Mai 2026, beginnen im Freibad Neuhof Kinder-Schwimmkurse für Vorschulkinder. Jeweils täglich von 8:00 bis 8:45 Uhr sollen die Kinder spielerisch an das Wasser herangeführt werden und den sicheren Umgang damit lernen. Der Kurs umfasst mindestens zehn Termine, die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro. Anmeldungen sind direkt an der Freibadkasse möglich.

Bereits einen Tag früher, ab dem 28. Mai 2026, startet außerdem wieder das Frühschwimmen. Jeden Donnerstag können Badegäste dann von 6:30 bis 8:00 Uhr ihre Bahnen ziehen. Das Angebot läuft laut Gemeinde bis zum 13. August 2026 und ist wetterabhängig. Wichtig dabei: Der Zutritt zum Frühschwimmen ist nur mit einer gültigen Dauerkarte möglich.

Mit seinen Liegewiesen, dem Sprungturm und dem gewohnten Sommer-Flair bleibt das Freibad Neuhof auch in diesem Jahr wieder ein beliebter Treffpunkt für Familien, Schwimmfreunde und alle, die sich an heißen Tagen eine Abkühlung gönnen möchten.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal sind die besten Nachrichten die, die nach Sommer riechen. Das Freibad in Neuhof ist eben mehr als nur ein Becken mit Wasser – es ist für viele ein Stück Kindheit, Feriengefühl und Dorfleben. Und wer ernsthaft um 6:30 Uhr schon schwimmt, hat sich das Frühstück danach redlich verdient. Besonders die Schwimmkurse für Kinder sind eine richtig gute Sache – denn sicher schwimmen zu können, ist nicht nur praktisch, sondern im Ernstfall enorm wichtig.

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# Zweimal fast derselbe Unfall am Pfingstsonntag

## Mehrere Einsätze für Feuerwehren und Rettungsdienste rund um Neuhof, Neuselingsbach und Markt Erlbach

**Neuselingsbach/Markt Erlbach** – Für die Einsatzkräfte im Zenngrund und in Markt Erlbach verlief der Pfingstsonntag alles andere als ruhig. Gleich mehrere Einsätze hielten Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei auf Trab – darunter ein schwerer Verkehrsunfall bei Neuselingsbach, der in erstaunlicher Weise an einen fast identischen Vorfall vor wenigen Wochen erinnert.

Gegen 14.15 Uhr kam es auf der Strecke zwischen Neuhof und Neuselingsbach zu einem spektakulären Unfall. Ein 57-jähriger Autofahrer war auf der Gefällstrecke in Richtung Neuhof aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Sein Wagen durchbrach die Leitplanke, stürzte mehrere Meter durch dichtes Gebüsch eine Wiese hinab und überschlug sich dabei mehrfach. Das Auto blieb schließlich völlig zerstört auf dem Dach liegen.

Der Fahrer war im Fahrzeug eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt. Die Feuerwehren aus Neuhof und Markt Erlbach sicherten das Auto, stellten den Brandschutz sicher und befreiten den Mann aus dem Wagen. Der Rettungsdienst war mit Rettungswagen und Notarzt vor Ort, zudem landete auch ein Rettungshubschrauber an der Einsatzstelle. Der 57-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben der Polizei entstand am Fahrzeug ein Schaden von rund 20.000 Euro, an der zerstörten Leitplanke weitere 5.000 Euro. Der zuständige Straßenbaulastträger wurde informiert.

Besonders bemerkenswert: Bereits am 15. April hatte sich auf derselben Strecke nahezu derselbe Unfall ereignet. Auch damals durchbrach ein Auto die Leitplanke, überschlug sich mehrfach und blieb neben der Straße liegen. Auch damals musste der Fahrer aus dem Fahrzeug befreit werden, ohne eingeklemmt zu sein. Und auch damals war der Fahrer 57 Jahre alt. Wie die Polizei bestätigte, handelte es sich tatsächlich um denselben Mann.

Schon zuvor war die Feuerwehr Markt Erlbach am Pfingstsonntag bei einem weiteren Unfall gefordert. Zwischen Markt Erlbach und Linden stießen ein Auto und ein Motorrad zusammen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war eine 59-jährige Autofahrerin in Richtung Linden unterwegs und wollte auf Höhe eines Feldwegs wenden. Als sie anschließend wieder auf die Staatsstraße einfuhr, übersah sie offenbar das aus Richtung Markt Erlbach kommende Motorrad. Der 56-jährige Motorradfahrer prallte in die Fahrerseite des Autos.

Zunächst war nur von leichten Verletzungen die Rede, am Montag korrigierte die Polizei diese Einschätzung jedoch: Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Am Motorrad entstand ein Schaden von etwa 12.000 Euro, am Auto von rund 5.000 Euro. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße für etwa eine halbe Stunde voll gesperrt werden.

Und als wäre das nicht schon genug gewesen, kam noch ein weiterer Einsatz hinzu: Während die Feuerwehr Neuhof eigentlich auf dem Weg zu einem gemeldeten Waldbrand war, wurde sie nur wenige Minuten später zum Unfall bei Neuselingsbach umalarmiert. Den Brand übernahmen deshalb die Feuerwehren aus Obernzenn, Buch und Trautskirchen.

Nach Angaben von Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen standen rund 30 Quadratmeter Wiese in Flammen. Das Feuer drohte auf einen angrenzenden Wald überzugreifen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten Landwirte bereits mit Pulverlöschern erste Maßnahmen ergriffen und mit einem Grubber eine Schneise zum Wald gezogen. Die Feuerwehren löschten den Brand mit C-Rohren ab und kontrollierten die Fläche anschließend mit einer Wärmebildkamera. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

*Foto: FFW Markt Erlbach (Facebook)*

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# Alle acht Ortsteile sollen mitreden können

Bei der konstituierenden Sitzung des Neuhöfer Gemeinderats wurden die Weichen für die neue Wahlperiode gestellt. Neben der Vereidigung der neuen Ratsmitglieder stand auch die Wahl des stellvertretenden Bürgermeisters auf der Tagesordnung. Ein besonderes Signal setzte das Gremium am Ende der Sitzung: Künftig sollen auch Ortsteile ohne eigenen Sitz im Gemeinderat stärker eingebunden werden.

Bürgermeisterin Claudia Wust gab den neuen und alten Ratsmitgliedern gleich zu Beginn einen klaren Auftrag mit auf den Weg. Sie appellierte daran, bei allen Entscheidungen immer das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und Bürger im Blick zu behalten. Nach ihren einleitenden Worten wurde es feierlich: Sieben der acht neu gewählten Gemeinderäte legten im Sitzungssaal ihren Eid ab und wurden damit offiziell in ihr Amt eingeführt.

Vereidigt wurden Stefan Burk, Jörg Hautmann, Silvia Heubeck, Andreas Schwemmer und Dr. Katrin Sill von CSU/Freie Bürger, Richard Schwemmer von den Freien Wählern sowie Stefan Kallert von der Bürgernahen Liste. Der neu gewählte Gemeinderat Heinz Thürauf von den Grünen konnte urlaubsbedingt nicht anwesend sein und soll in der Juni-Sitzung vereidigt werden.

Bei der Wahl des zweiten Bürgermeisters setzte sich Manfred Pöhmerer deutlich durch. Er erhielt elf von 14 möglichen Stimmen. Auf Christian Berger entfielen zwei Stimmen, auf Richard Schwemmer eine. Zusätzlich entschied der Gemeinderat, noch zwei weitere Stellvertreter aus den eigenen Reihen zu benennen. Diese Aufgabe übernehmen künftig die beiden dienstältesten Gemeinderäte Lydia Stoll, die seit 30 Jahren dem Rat angehört, und Christian Berger mit 18 Jahren Ratserfahrung.

In der neuen Wahlperiode bleibt die bisherige Geschäftsordnung im Wesentlichen bestehen. Auch das Sitzungsgeld in Höhe von 15 Euro wird unverändert weitergezahlt. Eine Teilnahme an hybriden Sitzungen, also mit Zuschaltung per Internet, lehnte das Gremium einstimmig ab.

Bei den Ausschüssen gab es nur wenig zu besetzen, da die Gemeinde außer dem Rechnungsprüfungsausschuss keine weiteren Ausschüsse hat. In diesem Ausschuss, dem die Bürgermeisterin nicht angehören darf, wurden Heinz Thürauf als Vorsitzender sowie Jörg Hautmann, Stefan Kallert und Andreas Schwemmer benannt.

Auch die Vertretungen in verschiedenen überörtlichen Gremien wurden festgelegt. In der Verwaltungsgemeinschaft vertreten künftig Gerhard Enzner, Manfred Pöhmerer und Werner Winnerlein die Marktgemeinde. Für den Wasserverband Dillenberg wurden Stefan Burk und Richard Schwemmer bestimmt. Silvia Heubeck übernimmt die Vertretung im Abwasserverband Oberes Zenntal. Bürgermeisterin Claudia Wust ist kraft Amtes Mitglied in allen überörtlichen Gremien und vertritt Neuhof unter anderem im Schulverband, im Wasserverband Markt Erlbacher Gruppe und im Werkausschuss des Wasserverbands Dillenberg.

Einstimmig fiel schließlich auch ein Beschluss, der für mehrere Ortsteile von besonderer Bedeutung ist. Alle Ortsteile, die derzeit keinen eigenen Vertreter im Gemeinderat haben, sollen die Möglichkeit erhalten, einen Ortssprecher oder Ortsteilbeauftragten zu wählen. Das betrifft Unterfeldbrecht, Neuziegenrück, Neuselingsbach, Vockenroth und Hirschneuses. Diese Personen dürfen künftig an öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen teilnehmen und dort auch sprechen, haben aber kein Stimmrecht.

Bürgermeisterin Claudia Wust machte deutlich, dass ihr dieses Thema besonders wichtig ist. Ihr Ziel sei es, dass sich die ganze Gemeinde im Rat wiederfindet und alle Ortsteile eine Stimme bekommen. Dazu sollen nun entsprechende Schreiben an die betroffenen Orte gehen. Voraussetzung für die Wahl eines Ortssprechers ist, dass sich mindestens ein Drittel der Bewohner dafür ausspricht.

**Kommentar der Redaktion:**
Dass auch kleinere Ortsteile künftig mitreden können, ist ein starkes Signal. Denn gerade in Flächengemeinden gilt oft: Wer keinen Sitz im Rat hat, geht schnell im Tagesgeschäft unter. Natürlich ersetzt ein Ortssprecher kein Stimmrecht – aber bevor man gar nichts sagen darf, ist Rederecht schon mal deutlich mehr als nur Dorfgespräch am Gartenzaun. Und ganz ehrlich: Wenn alle acht Ortsteile gehört werden, dürfte das der Gemeinde am Ende mehr bringen als jede hybride Sitzung.

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# Mehrere Straßensperrungen in und um Neuhof an der Zenn: Das müssen Autofahrer jetzt wissen

Wer in den kommenden Wochen rund um Neuhof an der Zenn unterwegs ist, sollte etwas mehr Zeit einplanen. Das Rathaus informiert über mehrere aktuelle Straßensperrungen und Behinderungen, die sowohl den Verkehr zwischen Ortsteilen als auch innerorts betreffen. Betroffen sind Oberfeldbrecht, Stöckach sowie Bereiche in Neuhof an der Zenn selbst.

## Sperrung Oberfeldbrecht – Stöckach
Bereits seit dem 6. Mai 2026 und noch bis zum 22. Mai 2026 kommt es im Bereich Oberfeldbrecht – Stöckach zu einer Sperrung.

Die offizielle Bekanntmachung dazu gibt es hier:
https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/Microsite/Markt_Neuhof/Bilder/Bauamt/Sperrungen/sperrung_gabelung_gvs_stoeckach_-_oberfeldbrecht.pdf

## Schul- und Lindenstraße betroffen
Ab dem 18. Mai 2026 bis voraussichtlich 7. August 2026 gibt es außerdem Einschränkungen in der Schul- und Lindenstraße. Hier läuft der 2. Bauabschnitt, weshalb Verkehrsteilnehmer ebenfalls mit Umleitungen und Behinderungen rechnen müssen.

Die offizielle Bekanntmachung dazu gibt es hier:
https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/Microsite/Markt_Neuhof/Bilder/Bauamt/Sperrungen/artikel_umleitung_schulstrasse_2._bauabschnitt.pdf

## Torhaus in Neuhof an der Zenn kurzzeitig gesperrt
Eine weitere Sperrung betrifft das Torhaus in Neuhof an der Zenn. Diese gilt vom 26. Mai 2026 bis zum 29. Mai 2026.

Die offizielle Bekanntmachung dazu gibt es hier:
https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/VG_Neuhof/Dateien/Ver%C3%B6ffentlichungen_z._B._Kirchweih/sperrung_torhaus_hauptstrasse.pdf

Gerade für Anwohner, Pendler und alle, die regelmäßig durch Neuhof an der Zenn fahren, lohnt sich vorab ein Blick auf die jeweiligen Bekanntmachungen und Umleitungsregelungen.

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen sind selten ein Grund für Begeisterung – außer vielleicht für Stoßdämpfer-Hersteller. Aber: Wenn am Ende Straßen, Leitungen oder Wege in besserem Zustand sind, ist die vorübergehende Geduldsprobe meist gut investiert. Unser Tipp: Lieber einmal mehr auf die Umleitungsschilder schauen als aus Gewohnheit direkt in die Sperrung rollen.

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**STADTRADELN 2026: Die Verwaltungsgemeinschaft Neuhof a.d.Zenn ist wieder mit dabei**

Vom 27. Juni bis 17. Juli 2026 heißt es im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim wieder: rauf aufs Rad und Kilometer sammeln. Die Verwaltungsgemeinschaft Neuhof a.d.Zenn beteiligt sich erneut an der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, möglichst viele Wege im Alltag klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Gemeinsam mit dem Landkreis und weiteren teilnehmenden Kommunen geht die Aktion inzwischen in die 5. Runde. Ziel ist es, nicht nur Kilometer für das eigene Team und die Kommune zu sammeln, sondern auch ein starkes Zeichen für Umweltschutz, nachhaltige Mobilität und die Förderung des Radverkehrs in der Region zu setzen. Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort über die bereits freigeschalteten Unterseiten der teilnehmenden Kommunen registrieren.

Auch 2026 werden wieder verschiedene Wettbewerbe und Auszeichnungen vergeben. Prämiert werden unter anderem das Team mit den meisten Kilometern, das Team mit den meisten Kilometern pro Person, die Einzelperson mit der höchsten Kilometerleistung, die Schulklasse mit den meisten Kilometern sowie der kreativste, lustigste oder originellste Teamname.

Ein besonderer Höhepunkt wartet gleich zum Start des Aktionszeitraums: Am 27. und 28. Juni lädt der rund 100 Kilometer lange Radweg **„Vom Main zur Zenn“** zu einem abwechslungsreichen Radwochenende ein. Entlang der Strecke erwarten die Teilnehmenden regionale Spezialitäten, kulturelle Angebote und Mitmachaktionen. Zusätzlich gibt es die Fotoaktion **„Mein Moment von Main zur Zenn“**, bei der Radfahrerinnen und Radfahrer ihre schönsten Eindrücke festhalten und teilen können. Als Gewinn winkt eine Fahrradtasche, gefüllt mit regionalen Produkten.

Das Event ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landkreise Fürth, Kitzingen und Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim und soll nicht nur Lust aufs Radfahren machen, sondern auch die Region von ihrer schönsten Seite zeigen.

Wer also etwas für das Klima tun, die eigene Fitness verbessern und ganz nebenbei vielleicht noch einen Preis abräumen möchte, hat beim STADTRADELN 2026 die perfekte Gelegenheit dazu.

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**Schönes für Haus und Garten: Marktplatzfest in Neuhof lockt mit Kunst, Handwerk und Musik**

Neuhof an der Zenn freut sich auf einen abwechslungsreichen Sonntag: Beim Marktplatzfest am **10. Mai** erwartet die Besucherinnen und Besucher rund um den Marktplatz, im Schlossgarten und in der Zehntscheune ein bunter Mix aus Kunsthandwerk, Musik, Kulinarik und Kinderprogramm. Wer gern stöbert, genießt und einen entspannten Frühlingstag in besonderem Ambiente verbringen möchte, dürfte hier genau richtig sein.

Eröffnet wird das Fest um **10.30 Uhr** im Anschluss an den Festgottesdienst. Danach sorgen Vereine und Gasthäuser rund um den Marktplatz für das leibliche Wohl der Gäste. Ab **13 Uhr** ist zudem Unterhaltungsmusik geboten.

Besonders der Schlossgarten verspricht mit seinem idyllischen Flair ein passender Rahmen für die vielen Ausstellerinnen und Aussteller zu werden. Rund **50 Anbieter** präsentieren dort und im umliegenden Bereich ihre Waren. Angeboten werden schöne und praktische Dinge für **Haus und Garten** aus **Metall, Glas, Holz und Stein**. Dazu kommen unter anderem **Pflanzen, Bilder, Schmuck, Taschen, Seifen, Karten** und verschiedenste **Näharbeiten**.

Auch ein **Scherenschleifer** ist wieder mit dabei und bringt stumpfe Alltagshelfer auf Wunsch wieder in Form. Bei schönem Wetter sorgt am Nachmittag außerdem **Fred Munker** für musikalische Unterhaltung.

Das Marktplatzfest endet gegen **18 Uhr**. Die Veranstalter bitten die Besucherinnen und Besucher, die **ausgewiesenen Parkplätze** zu nutzen.

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**777 Jahre Neuhof: Großes Dorffest „Heimat erleben“ am 3. Mai auf dem Schlossplatz**

Neuhof feiert einen besonderen Geburtstag: Seit 777 Jahren besteht der Ort – und das wird am 3. Mai mit einem großen Fest für das ganze Dorf gewürdigt. Unter dem Motto **„Heimat erleben“** erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Schlossplatz ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Ausstellung, Dorfgeschichte, Mitmachaktionen und der Einweihung der neuen Remise. Eingebunden ist das Ganze in den **Bayerischen Heimat-Erlebnistag**.

Los geht es um **11 Uhr** nach dem Gottesdienst mit einem Frühschoppen. Die Bewirtung übernimmt die **Dorfgemeinschaft Oberfeldbrecht**, für die musikalische Umrahmung sorgt die Gruppe **„Dies net lassen könna“**. Ein wichtiger Programmpunkt folgt um **13 Uhr** mit der **Einweihung der neuen Remise**. Wie Bürgermeisterin **Claudia Wust** mitteilt, wurden dazu auch Vertreter der Förderstellen eingeladen, die das Projekt möglich gemacht haben – darunter die **vbw-Stiftung**, Vertreter des **Staatsministeriums** sowie der **Lokalen Aktionsgruppe**, über die der Regionalbudget-Zuschuss lief.

Ein weiterer Hingucker wird am 3. Mai ebenfalls enthüllt: der neue **Fotopoint in Herzform**, der künftig im Schlossgarten für stimmungsvolle Erinnerungsbilder sorgen soll. Bürgermeisterin Claudia Wust und ihre Stellvertreterin **Lydia Stoll** hoffen dabei auf eine besondere Aktion: **777 Menschen** sollen sich möglichst in Herzform aufstellen. Dieser Moment soll per Drohne festgehalten werden. Für die beiden ist das ein sichtbares Zeichen dafür, was in Neuhof gemeinsam auf die Beine gestellt werden kann.

Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, kann in der **Schlossscheune** auf Entdeckungsreise gehen. Dort hat Lydia Stoll zahlreiche **Fotos, Briefe und gemalte Bilder** aus und über Neuhof zusammengetragen. Auch private **Fotoalben** aus dem Ort werden zur Verfügung gestellt und laden zum Blättern und Erinnern ein.

Zu sehen sind außerdem besondere Stücke wie **Gläser mit Neuhof-Motiv**, **Bierkrüge mit eingravierten Namen** oder auch **Abschlussarbeiten ehemaliger Schülerinnen und Schüler**, die sich mit Neuhof beschäftigt haben. Da die Ausstellung zunächst nur für den 3. Mai geplant ist, gibt es bereits Überlegungen, später einzelne Exponate in der **Vitrine im Eingangsbereich des Rathauses** dauerhaft zu zeigen.

Bei ihren Recherchen stieß Lydia Stoll auch auf **alte Filme**, die einst von Neuhöferinnen und Neuhöfern gedreht wurden. Diese könnten möglicherweise bei einem **Heimatfilmnachmittag im Herbst** gezeigt werden. Darunter befinden sich spannende Einblicke in die **Brauereigeschichte**, bei denen ein Brauer in historischen Aufnahmen durch seine Wirkungsstätte führt. Auch ein Film von **Waldemar Pabst** könnte dann gezeigt werden. Zudem soll Kunst aus dem Rathaus Teil der Ausstellung sein: **Heidi Reuter** und **Soraja Ade** haben Neuhof in zahlreichen Werken festgehalten.

Auch persönliche Erinnerungen sollen ihren Platz bekommen. Wer möchte, kann seine Geschichten, Erlebnisse und Lieblingsmomente aus Neuhof in ein **Erzähltelefon** sprechen. Bürgermeisterin Wust kann sich gut vorstellen, dass daraus später sogar Inhalte für die **Erzählbänke** entstehen.

Als besonderer Höhepunkt wird außerdem eine von **Miriam Mendel-Möhring** verfasste **Sage** präsentiert. Darin geht sie der Frage nach, warum im Neuhöfer Wappen ein **schwarzer Mann** zu sehen ist. Passend dazu gibt es einen **Sagenweg** mit **Dorfquiz** für Groß und Klein. Ab **14.30 Uhr** lädt Lydia Stoll außerdem zu einer **kurzen Führung durch den Ort** ein, Treffpunkt ist am **Marktplatz**. Für Kinder sind **Spiele von früher** geplant, dazu kommen **Mal- und Bastelaktionen**.

Für Claudia Wust und Lydia Stoll steht bei allem vor allem eines im Mittelpunkt: Die Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen, Geschichte und Gegenwart miteinander verbinden und gemeinsam einen schönen Tag in Neuhof erleben.

**Kommentar der Redaktion:**
777 Jahre – das ist schon eine Hausnummer. Und wenn ein Dorf seinen Geburtstag nicht nur feiert, sondern dabei auch noch Geschichte, Gemeinschaft und Zukunft zusammenbringt, dann zeigt das: Heimat ist nicht nur ein Wort, sondern etwas, das man aktiv lebt. Besonders charmant ist die Idee mit den 777 Menschen in Herzform – jetzt liegt’s also an Neuhof und Umgebung, ob die Drohne am Ende ein echtes Gänsehautbild einfangen darf.

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**Geführte Entdeckungstour durchs Zenntal: Neuhof lädt zum Naturerlebnis ein**

Das Zenntal zeigt sich im Frühling von seiner besonders schönen Seite – und genau das können Interessierte am **9. Mai 2026** bei einer geführten Tour in **Neuhof an der Zenn** erleben. Drei Stunden lang geht es durch eine der reizvollsten Landschaften der Region, vorbei an Wiesen, Hügeln, Feldern und der Zenn selbst. Wer gerne draußen unterwegs ist und seine Heimat einmal mit neuen Augen sehen möchte, dürfte hier genau richtig sein.

Die rund **sieben Kilometer lange Tour** führt durch die abwechslungsreiche Natur rund um Neuhof an der Zenn. Entlang des Flusses eröffnet sich den Teilnehmern ein typisches Bild fränkischer Kulturlandschaft – mit weiten Wiesen, kleinen Waldstücken und naturnahen Auen. Dabei gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern mit etwas Glück auch spannende Tierbeobachtungen: So können unter anderem der **Rote Milan** oder sogar **Biber** entdeckt werden.

Neuhof an der Zenn, im Landkreis **Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim**, bietet mit seiner Lage direkt an der Zenn beste Voraussetzungen für solche Naturerlebnisse und ist damit der ideale Ausgangspunkt für die geführte Wanderung.

**Die wichtigsten Informationen im Überblick:**
**Wann?** 09.05.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr
**Wo?** Ansbacher Straße / Kesselgraben, Neuhof an der Zenn
**Dauer:** ca. 3 Stunden
**Strecke:** 7 Kilometer

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die gerne an der frischen Luft unterwegs sind – ob **Familien, Naturfreunde oder einfach Menschen aus der Region**, die das Zenntal neu entdecken möchten.

*Kommentar der Redaktion:*
Manchmal liegt das Schöne eben nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor der Haustür – man muss nur losgehen. Und wenn am Ende sogar ein Biber vorbeischaut, ist das allemal besser als jeder Fernseh-Naturfilm.

*(c) Bild: Rathaus Neuhof an der Zenn*

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**Zeitreise nach Neuhof: Vortrag und Ausstellung zum Jubiläum „777 Jahre Neuhof“**

Neuhof an der Zenn blickt in diesem Jahr nicht nur auf stolze 777 Jahre Geschichte zurück – die Vergangenheit wird im Jubiläumsprogramm auch ganz konkret erlebbar. Mit einem Vortrag über bewegende Zeiten des Ortes und einer Ausstellung mit historischen Bildern stehen gleich zwei Veranstaltungen an, die Erinnerungen wachrufen und zum Mitmachen einladen.

Am **19. April 2026** spricht **Herbert Zink** über _„Geschichten um die dunklen Tage in Neuhof“_. Beginn ist um **15 Uhr** im **Treffpunkt Alte Schule, Schlossstraße 13**. In gemütlicher Atmosphäre bei **Kaffee und Kuchen** soll es dabei nicht nur um das Zuhören gehen: Auch Gespräche und persönliche Erinnerungen haben ihren Platz. Besucher können so gemeinsam in ein Stück Ortsgeschichte eintauchen.

Weiter geht es am **3. Mai 2026** mit einer **Ausstellung in der Festscheune**. Dafür werden aktuell noch **historische Bilder, alte Fotos oder Gemälde aus Neuhof** gesucht – gerne auch gerahmt. Wer etwas zur Ausstellung beitragen möchte, kann sich bei **Lydia Stoll** melden.

Die beiden Termine sind Teil des Jubiläums **„777 Jahre Neuhof“** und zeigen, wie wichtig Erinnerungskultur vor Ort ist. Gerade in einer Gemeinde mit so langer Geschichte lebt das Vergangene nicht nur in Chroniken weiter, sondern auch in Erzählungen, Fotos und persönlichen Erinnerungen. Wer sich für die Geschichte von Neuhof interessiert oder selbst etwas beisteuern kann, hat hier die passende Gelegenheit dazu.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Veranstaltungen sind oft viel mehr als nur ein Blick zurück. Sie zeigen, wie stark ein Ort von den Geschichten seiner Menschen geprägt wird. Und ganz ehrlich: Alte Bilder aus dem Familienalbum sind manchmal spannender als so manche Fernsehserie – nur eben mit echten Neuhofer Hauptdarstellern.

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**Neuhof an der Zenn: Gemeinde investiert weiter – trotz enger finanzieller Spielräume**

Neuhof an der Zenn stellt die Weichen weiter auf Zukunft: Trotz steigender Kosten und wachsender Belastungen durch Umlagen bleibt die Marktgemeinde handlungsfähig und will auch in diesem Jahr wichtige Projekte anpacken. In der jüngsten Haushaltssitzung wurde deutlich, dass die finanzielle Lage zwar angespannt bleibt, die Richtung aber stimmt.

Bürgermeisterin Claudia Wust zeigte sich mit der aktuellen Haushaltslage zufrieden. Trotz höherer Ausgaben sieht die Gemeinde weiterhin Möglichkeiten, in die Lebensqualität vor Ort zu investieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte, die das Gemeindeleben stärken und bestehende Einrichtungen sinnvoll weiterentwickeln.

Ein besonders großes Vorhaben ist die Sanierung der Schul- und Lindenstraße. Dafür sind insgesamt rund 1,15 Millionen Euro vorgesehen, ein Großteil davon soll bereits im laufenden Jahr fließen. Auch die Modernisierung von Feuerwehrhaus und Bauhof steht auf der Agenda. Die Investitionen zeigen: In Neuhof wird nicht nur verwaltet, sondern aktiv an der Zukunft der Gemeinde gearbeitet.

Gleichzeitig achtet die Marktgemeinde auf einen möglichst soliden Kurs. Neue Schulden sollen nach Möglichkeit vermieden werden. Stattdessen greift man auf vorhandene Rücklagen zurück, die zu Jahresbeginn bei rund 3,2 Millionen Euro liegen. Positiv fällt dabei auf: Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt weiter und wird künftig bei etwa 504 Euro liegen.

Ganz ohne Risiken bleibt die Entwicklung jedoch nicht. Steigende Personalkosten, höhere Umlagen und teils schwer kalkulierbare Einnahmen setzen den Haushalt unter Druck. Auch die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuführung zum Vermögenshaushalt wird voraussichtlich nicht erreicht. Dieser Punkt dürfte in den kommenden Jahren noch genauer beobachtet werden müssen.

Insgesamt umfasst der Haushalt der Marktgemeinde rund 8,5 Millionen Euro und liegt damit spürbar über dem Vorjahreswert. Hauptgrund dafür ist der gewachsene Vermögenshaushalt, in dem die anstehenden Investitionen abgebildet werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Neuhof an der Zenn zeigt, wie kommunale Finanzpolitik oft wirklich aussieht: nicht mit riesigen Sprüngen, sondern mit spitzem Bleistift, klaren Prioritäten und dem Versuch, trotz steigender Belastungen vor Ort etwas zu bewegen. Straßen, Feuerwehrhaus, Bauhof – das sind keine glamourösen Prestigeprojekte, aber genau die Dinge, die im Alltag zählen. Oder anders gesagt: Eine Gemeinde lebt nicht von großen Reden, sondern davon, dass am Ende die Straße hält, die Feuerwehr Platz hat und der Bauhof arbeiten kann.

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# Aus dem Rathaus Neuhof an der Zenn: Gemeinsam durch besondere Zeiten

Ein Abschnitt geht zu Ende, der vielen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird: In Neuhof an der Zenn wurden Mitglieder des Gemeinderats verabschiedet, die in einer besonders herausfordernden Zeit Verantwortung übernommen haben. Zwischen Pandemie, Krisen und wichtigen Entscheidungen für die Gemeinde war diese Amtszeit alles andere als gewöhnlich.

Im Rathaus Neuhof an der Zenn wurde auf die Amtszeit 2020 bis 2026 zurückgeblickt. Bürgermeister und Verwaltung würdigten dabei das Engagement der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, die in den vergangenen Jahren die Entwicklung der Gemeinde mitgestaltet haben. Die vergangenen Jahre waren geprägt von außergewöhnlichen Umständen, die auch auf kommunaler Ebene viel Einsatz, Flexibilität und Zusammenhalt erforderten.

Gerade in kleineren Gemeinden zeigt sich oft besonders deutlich, wie wichtig das Ehrenamt und die Bereitschaft sind, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Entscheidungen im Gemeinderat betreffen nicht nur Zahlen und Projekte, sondern ganz konkret das Leben vor Ort – von Infrastruktur über Kinderbetreuung bis hin zum gesellschaftlichen Miteinander.

Mit der Verabschiedung wurde deshalb nicht nur ein formaler Schlussstrich unter eine Amtszeit gezogen, sondern auch ein Dank ausgesprochen an alle, die sich in diesen Jahren für Neuhof an der Zenn eingebracht haben.

Quelle: Gemeinde Neuhof an der Zenn
Bild: Rathaus Neuhof an der Zenn

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik ist oft nicht die lauteste Bühne – aber eine der wichtigsten. Denn hier wird nicht für Schlagzeilen gearbeitet, sondern für den Ort, in dem man selbst einkauft, spazieren geht oder im Stau vor der Baustelle steht, über die man vorher im Rat abgestimmt hat. Wer sich in solchen Jahren engagiert, verdient Anerkennung – auch dann, wenn nicht jede Entscheidung überall Applaus bekommt.

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## Neubürgerempfang in Neuhof a. d. Zenn: Gemeinde lädt am 24. April ein

Neu in Neuhof a. d. Zenn – oder einfach neugierig auf die eigene Heimat? Dann gibt es Ende April eine gute Gelegenheit, die Marktgemeinde und ihre Ortsteile besser kennenzulernen. Bürgermeisterin Claudia Wust lädt herzlich zum Neubürgerempfang ein – und ausdrücklich nicht nur an Neubürgerinnen und Neubürger.

Der Neubürgerempfang findet am **Freitag, 24. April 2026**, statt. Los geht es um **17:00 Uhr** mit einem kleinen Empfang am **Rathaus, Marktplatz 10**.

Im Anschluss steht eine gemeinsame Rundfahrt durch Neuhof a. d. Zenn und seine Ortsteile auf dem Programm. Dafür kommt der Doppeldeckerbus der ortsansässigen Firma **R. Rickert (MultimediaBUSiness)** zum Einsatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, die Gemeinde aus einer besonderen Perspektive zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Eingeladen sind laut Gemeinde nicht nur Menschen, die erst vor Kurzem nach Neuhof gezogen sind. Auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die ihren Heimatort noch besser kennenlernen möchten, sind willkommen.

Anmeldungen mit der teilnehmenden Personenzahl sind bitte bis **Dienstag, 21. April**, an **katja.hui@vg-neuhof.de** zu richten.

### Kommentar der Redaktion
Eine Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus durch die eigene Gemeinde hat schon was – man sieht Bekanntes plötzlich mit ganz anderen Augen. Und wer neu in Neuhof ist, bekommt hier nicht nur Informationen, sondern im besten Fall auch gleich ein paar Gesichter zum Namen und ein erstes Gefühl dafür, wie der Ort tickt. Genau so sollte Ankommen auf dem Land funktionieren.

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