Neustadt an der Aisch

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**Hühnerstall in Neustadt: Spätestens nach dem Pfingstwochenende kein Geheimtipp mehr**

Wer an den sonnigen Pfingsttagen in Neustadt unterwegs war, kam am Hühnerstall kaum vorbei: Der Biergarten an der Aisch war bestens besucht und hat sich damit endgültig vom Geheimtipp zum beliebten Treffpunkt entwickelt.

Unter schattigen Bäumen, direkt am Wasser und bei bestem Wetter zog es viele Neustädterinnen und Neustädter in den Biergarten. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto – der Hühnerstall war aus allen Richtungen gut frequentiert. Vor allem die entspannte Atmosphäre, die schöne Lage und das leckere Essen machten den Besuch für viele zum perfekten Ausflugsziel am Feiertagswochenende.

Gerade an solchen Tagen zeigt sich, wie gefragt Orte sind, an denen man einfach mal abschalten, gut essen und das schöne Wetter genießen kann. Der Hühnerstall hat dabei offensichtlich genau den Nerv vieler Gäste getroffen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Biergarten in Neustadt an einem sonnigen Feiertagswochenende so gut angenommen wird, dann spricht das meist für drei Dinge: gute Lage, gutes Essen und das Gefühl, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Und wer direkt an der Aisch unter Bäumen sitzen kann, braucht für Urlaubsstimmung manchmal gar nicht weiter wegzufahren. Neustadt kann eben auch Kurzurlaub vor der Haustür.

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## Neustädter Kreistag startet in neue Amtszeit – mehr Macht für Ausschüsse, Diskussionen um Stellvertreter und erste deutliche Reibungen

Mit vielen Formalien, aber auch klaren Signalen für die kommenden Jahre hat sich der neue Kreistag des Landkreises Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim am Freitag konstituiert. Landrat Dr. Christian von Dobschütz machte dabei früh deutlich, wohin die Reise gehen soll: mehr Verantwortung in den Ausschüssen, neue Strukturen – und der Appell, angesichts großer Herausforderungen wie Finanzen und Kliniken keine „Schaufensterpolitik“ zu betreiben. Überschattet wurde die Sitzung allerdings von einer hitzigen Debatte bei den Wahlen der stellvertretenden Landräte.

Gleich zu Beginn wurden 17 neue Kreisrätinnen und Kreisräte vereidigt. Landrat von Dobschütz zitierte dabei den bekannten Satz, Politik sei „das Bohren dicker Bretter“ – und machte klar, dass im Landkreis aktuell besonders dicke Bretter auf dem Tisch liegen. Vor allem mit Blick auf die finanzielle Lage und die Situation der Kliniken forderte er eine sachliche und lösungsorientierte Zusammenarbeit.

### Ausschüsse sollen künftig stärker entscheiden

Ein zentrales Signal der neuen Kreistagsarbeit: Die Ausschüsse erhalten mehr Kompetenzen. Künftig dürfen sie sogar eigenständig Beschlüsse bis zur Höhe des jeweiligen Haushaltsansatzes fassen. Außerdem werden die Zuständigkeiten teilweise neu zugeschnitten.

Auf Antrag der CSU wurde auch die Größe der meisten Ausschüsse erweitert: Statt bislang zwölf sitzen dort künftig 14 Mitglieder zusätzlich zum Landrat.

Veränderungen gibt es auch bei den Ausschüssen selbst. So wird der Sozialausschuss abgeschafft. Das stieß nicht überall auf Zustimmung. Gabi Schmidt (UWG) mahnte, dass soziale Themen trotzdem sichtbar bleiben müssten. Berichte etwa aus dem Jobcenter, der Jugendhilfe oder dem Jugendamt seien wichtig, um Entwicklungen im Landkreis richtig einschätzen zu können.

Mehr Gewicht erhalten dagegen Wirtschaftsthemen: Künftig gibt es einen Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Tourismus.

### Weniger Sitzungen vorgesehen – längere Fristen für Anträge

Auch die Geschäftsordnung wurde angepasst. Dort sind nun nur noch drei Kreistagssitzungen pro Jahr als Sollwert festgelegt – bisher waren es vier. Das sorgte bei einigen Räten für Unmut.

Zudem wird die Frist für Anträge von 14 auf 21 Tage verlängert. Begründet wurde das mit dem Wunsch, der Verwaltung mehr Zeit für die inhaltliche Vorbereitung zu geben. Gabi Schmidt äußerte auch hier Zweifel und verwies darauf, dass es oft kurzfristige Themen gebe. Eine so lange Frist sei aus ihrer Sicht ungewöhnlich.

Landrat von Dobschütz versuchte zu beruhigen: Ziel seien weiterhin vier Sitzungen jährlich. Auch wolle man Anträge nach Möglichkeit bereits in der nächsten Sitzung behandeln. Die längere Frist sei vor allem ein „Schutz der Verwaltung“.

### Kreisklausur im Herbst soll Ziele festlegen

Grundlage für die politische Arbeit der neuen Legislaturperiode soll eine Kreisklausur im Herbst werden. Dort sollen die Ziele des Landkreises definiert und ein Programm erarbeitet werden, das anschließend auch die Basis für die Haushaltsplanung bildet. Die Ergebnisse sollen dann direkt in die zuständigen Ausschüsse einfließen.

### Fraktionsstatus künftig erst ab drei Mitgliedern

Für Diskussionen sorgte auch eine neue Regelung zur Fraktionsstärke. Künftig gelten nur noch Parteien oder Gruppierungen mit mindestens drei Vertretern als Fraktion. Die Linke, die mit Chiara Kunze und Maria Streit im Kreistag sitzt, hatte beantragt, bereits zwei Personen als Fraktion anzuerkennen.

Kunze kritisierte, dass die neue Grenze unter anderem mit Sparzwängen begründet werde, während gleichzeitig die Entschädigung für Kreisräte von 60 auf 75 Euro pro Sitzung erhöht wurde. Landrat von Dobschütz verwies auf eine Orientierung an der Bundestagsregelung und betonte, die Änderung sei nicht gegen die Linke gerichtet. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

### Reinhard Streng erneut Stellvertreter des Landrats

Bei der Wahl des ersten Stellvertreters gab es dann ein klares Ergebnis: Reinhard Streng (FWG) aus Langenfeld wurde mit 50 zu 4 Stimmen gewählt. Er hatte dieses Amt bereits in der vergangenen Amtszeit inne.

Zuvor hatte der Landrat mit einem Augenzwinkern bemerkt, es sei „etwas einsam hier vorne“, da der Platz neben ihm noch leer sei.

### Debatte über Anzahl der Stellvertreter

Vor der Wahl weiterer Stellvertreter wurde noch einmal grundsätzlich diskutiert, ob es überhaupt drei Stellvertreter brauche. Harald Trabert (FWG) hatte – wie schon in der vergangenen Legislaturperiode – vorgeschlagen, aus Kostengründen auf einen Posten zu verzichten. Das wäre aus seiner Sicht auch ein Signal nach außen in finanziell schwierigen Zeiten.

Dem widersprachen mehrere Kreisräte deutlich. Jürgen Dierauff (CSU) betonte die Rolle der Stellvertreter als Bindeglied zwischen Verwaltung und Bürgern. Auch Hans Herold sprach sich klar für den Erhalt aller Positionen aus und verwies darauf, dass das Amt zeitlich durchaus mit einem Halbtagsjob vergleichbar sei. Gerade bei Vereinsveranstaltungen sei die Präsenz eines Stellvertreters ein Zeichen der Wertschätzung.

Am Ende fand Traberts Vorschlag nur eine weitere Stimme Unterstützung.

### Ixmeier und Reichenberg gewählt – AfD-Rede sorgt für Eklat

Als erste weitere Stellvertreterin wurde anschließend Renate Ixmeier (CSU) aus Scheinfeld einstimmig gewählt.

Deutlich turbulenter wurde es dann bei der Wahl des zweiten weiteren Stellvertreters. Heike Gareis (SPD) schlug Ronald Reichenberg aus Bad Windsheim vor und lobte dessen kommunalpolitische Erfahrung, fachliche Kompetenz und Integrität.

Daraufhin ergriff Dr. Benno Bulitta (AfD) das Wort und erklärte, warum seine Fraktion den SPD-Kandidaten nicht unterstützen werde. In seiner Rede warf er der SPD und protestierenden Gruppen aus dem Kommunalwahlkampf ein antidemokratisches Verhalten vor. Er sprach von Diffamierungen, beleidigender Sprache und zog dabei auch weitreichende politische Vergleiche. Zudem kritisierte er das Verhalten von Gegendemonstranten bei AfD-Infoständen.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz reagierte direkt und mahnte, im Kreistag keine Grundsatzdebatten aus Bundes- oder Landespolitik zu führen. Die Bürger erwarteten konkrete Arbeit für den Landkreis – nicht das Nachspielen überregionaler Konflikte. Auch David Muck (Grüne) und Gabi Schmidt (UWG) warnten vor solchen ideologischen Auseinandersetzungen im Gremium. CSU-Kreisrat Paul von und zu Franckenstein kritisierte zudem Störgeräusche während der Rede und mahnte zu einem geordneten Ablauf.

Bei der anschließenden Wahl setzte sich Ronald Reichenberg klar durch. Nur die AfD-Fraktion stimmte für ihren eigenen Kandidaten Armin Heinlein.

### Appell zum Schluss: Sachlich bleiben, Lösungen finden

Zum Ende der Sitzung warb Landrat von Dobschütz nochmals für ein gemeinsames Arbeiten im neuen Kreistag. Unterschiedliche Meinungen gehörten dazu, entscheidend sei aber, dass am Ende der Landkreis im Mittelpunkt stehe. Er forderte Sachlichkeit, Respekt und die Bereitschaft, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.

### Kommentar der Redaktion

Der neue Kreistag hat gleich in seiner ersten Sitzung gezeigt, wie die nächsten Jahre laufen könnten: viel Strukturarbeit, viele finanzielle Fragen – und leider wohl auch immer wieder politische Scharmützel, die mit den eigentlichen Aufgaben im Landkreis nur bedingt zu tun haben. Dass Landrat von Dobschütz die Ausschüsse stärken will, klingt zunächst nach mehr Effizienz. Ob das am Ende wirklich zu schnelleren und besseren Entscheidungen führt, wird sich zeigen. Klar ist aber: Bei Kliniken, Haushalt und sozialer Entwicklung wird man keine Zeit für Showkämpfe haben.

Und vielleicht ist das ja die wichtigste Erkenntnis dieses Starts: Im Landkreis sind die Bretter tatsächlich dick. Da hilft am Ende weder großes Pathos noch Bundestags-Theater – sondern eher Bohrer, Geduld und am besten eine ruhige Hand.

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**Neue Satzung im Neustädter Rathaus veröffentlicht: Was Bürgerinnen und Bürger jetzt wissen sollten**

Im Neustädter Rathaus gibt es eine wichtige Neuerung: Der Stadtrat hat eine Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts beschlossen. Klingt auf den ersten Blick sehr nach Amtsdeutsch – ist aber für das Zusammenleben und die Abläufe in der Stadt durchaus von Bedeutung. Denn solche Regelungen schaffen die Grundlage dafür, wie die Stadtverwaltung und der Stadtrat arbeiten.

Beschlossen wurde die Satzung am **11. Mai 2026**. Nun wurde sie auch offiziell bekanntgemacht. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann die Unterlagen ab sofort im Rathaus einsehen.

Die Satzung liegt noch bis einschließlich **2. Juni 2026** während der allgemeinen Dienststunden im **Rathaus Neustadt an der Aisch, Marktplatz 5, 2. Stock, Zimmer 25** aus.

Veröffentlicht wurde die amtliche Bekanntmachung durch die Stadtverwaltung Neustadt an der Aisch. Unterzeichnet ist sie von **Erstem Bürgermeister Alexander Müller**.

Auch wenn solche Veröffentlichungen oft etwas sperrig wirken, betreffen sie letztlich die Grundlagen der Kommunalpolitik vor Ort – also genau die Regeln, nach denen im Rathaus gearbeitet und entschieden wird. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich für die Arbeit des Stadtrats und die Organisation der Stadt interessieren, ist die Einsichtnahme daher durchaus sinnvoll.

**Kommentar der Redaktion:**
Ja, Gemeindeverfassungsrecht klingt ungefähr so spannend wie ein ungefragter Blick in die Bedienungsanleitung der Heizung. Aber genau solche Satzungen regeln, wie die Stadt vor Ort funktioniert – also kein unwichtiges Papier für die Schublade. Wer mehr Transparenz im Rathaus fordert, sollte bei solchen Bekanntmachungen zumindest einmal hinschauen. Denn Kommunalpolitik beginnt nicht erst bei großen Debatten, sondern oft bei genau den Regeln, die kaum jemand freiwillig liest.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch, www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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**Stadtrat in Neustadt tagt am Mittwoch: Diese Themen stehen im Rathaus auf dem Tisch**

Im Neustädter Rathaus wird es am Mittwochabend wieder politisch: Am 20. Mai 2026 kommt der Stadtrat von Neustadt an der Aisch zu seiner nächsten Sitzung zusammen. Beginn ist um 19 Uhr im großen Sitzungssaal. Für Bürgerinnen und Bürger ist das eine gute Gelegenheit, einen Blick auf die Themen zu werfen, die die Stadt in den kommenden Wochen und Monaten beschäftigen.

Auf der Tagesordnung stehen diesmal mehrere Punkte, die für Neustadt ganz konkret von Bedeutung sind. Nach der Genehmigung der Niederschrift und dem Bericht des Bürgermeisters geht es unter anderem um ein Pilotprojekt zum Erosionsschutz in der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn. Dahinter steckt ein Thema, das durch Wetterextreme, Starkregen und den Umgang mit Wasser in der Landschaft immer wichtiger wird.

Auch im sozialen Bereich wird beraten: Der Stadtrat beschäftigt sich mit der Bezuschussung und dem Defizitausgleich für die AWO-Mittagsbetreuung. Zudem sollen Vertreter für den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz benannt werden.

Ein weiterer größerer Punkt betrifft das Verkehrskonzept der Stadt. Hier steht eine erneute Prüfung, Beratung und Entscheidung über Maßnahmen zur Umgestaltung von Straßenräumen an. Ebenfalls auf der Agenda: die Einrichtung einer Haltestelle für Standard-Linienbusse auf oder unmittelbar an der Klinikfläche, damit eine barrierefreie Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sichergestellt werden kann.

Darüber hinaus wird über einen Bauantrag für den Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Lagerhalle in der Gemarkung Herrnneuses beraten. Bei den Vergaben geht es unter anderem um die Sanierung der Markgrafenhalle sowie um die Straßenverbreiterung und den Bau eines Geh- und Radwegs in der Markgrafenstraße im Bereich des REWE-Neubaus.

Nach dem öffentlichen Teil folgt anschließend noch eine nichtöffentliche Sitzung.

**Die Tagesordnung im Überblick:**
1. Genehmigung der öffentlichen Niederschrift vom 29.04.2026
2. Bericht des Bürgermeisters
3. Vorstellung und Beschluss zur Erosionsschutz-Kooperation als Pilotprojekt in der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn
4. Bezuschussung und Defizitausgleich AWO Mittagsbetreuung
5. Benennung der Vertreter für den Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz
6. Erneute Prüfung, Beratung und Entscheidung über die unter Punkt 7 des Verkehrskonzepts „Umgestaltung von Straßenräumen“ vorgestellten Maßnahmen
7. Einrichtung einer Haltestelle für Standard-Linienbusse auf bzw. unmittelbar an der Klinikfläche zur Sicherstellung einer barrierefreien ÖPNV-Anbindung
8. Bauantrag für den Neubau einer landwirtschaftlichen Maschinen- und Lagerhalle auf dem Grundstück Flurnummer 321 der Gemarkung Herrnneuses
9. Vergaben
9.1 Sanierung Markgrafenhalle: Bevollmächtigung des Ersten Bürgermeisters und seiner Stellvertreter zur Vergabe von Aufträgen für den Bauabschnitt 5
9.2 Straßenverbreiterung und Bau eines Geh- und Radwegs in der Markgrafenstraße im Bereich REWE-Neubau
10. Anfragen

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik wirkt auf den ersten Blick manchmal unspektakulär – bis man merkt, dass genau dort über Busanbindung, Kinderbetreuung, Straßen, Radwege und Bauprojekte entschieden wird. Also über vieles, was den Alltag direkt betrifft. Oder anders gesagt: Im Rathaus fällt selten weltbewegende Politik an, aber oft genau die, über die man sich später am Gartenzaun, beim Einkaufen oder im Auto auf dem Weg durch die Stadt unterhält.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Neues aus dem NaAZA-Gebiet: Sitzungen, Vorträge, Begegnungstag und Millionenförderung für Kommunen

In den kommenden Tagen ist im NaAZA-Gebiet und darüber hinaus im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim einiges geboten: von der konstituierenden Gemeinderatssitzung in Neuhof über einen Begegnungstag in Markt Erlbach bis hin zu wichtigen Beratungen in Neustadt und Wilhelmsdorf. Dazu kommen interessante Vorträge – und gute Nachrichten für viele Kommunen, denn der Freistaat Bayern stellt für Hochbauprojekte im Landkreis fast 3,7 Millionen Euro bereit.

## Neuhöfer Gemeinderat startet in die neue Amtszeit

In **Neuhof** kommt der neu gewählte Gemeinderat am **Dienstag, 19. Mai, um 18.30 Uhr** im Sitzungssaal des Rathauses zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen zunächst die Verabschiedung der ausgeschiedenen sowie die Vereidigung der neuen Ratsmitglieder. Außerdem werden wichtige Personalentscheidungen getroffen – insbesondere zur Stellvertretung von Bürgermeisterin **Claudia Wust**.

## Begegnungstag in Markt Erlbach

In **Markt Erlbach** findet am **Mittwoch, 20. Mai, von 14.30 bis 17.30 Uhr** in der **Caspar-Löner-Grund- und Mittelschule** ein Begegnungstag unter dem Motto **„Jetzt Welt fair ändern“** statt. Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Mitmach-Stationen der Klassen, Erste-Hilfe-Angeboten, einer Verlosung sowie Büchertischen der Gemeindebücherei. Auch der Förderverein und die Fair-Trade-Initiative stellen sich vor.

## Gemeinschaftsversammlung in Wilhelmsdorf

Ebenfalls am **Mittwoch, 20. Mai**, tagt ab **17 Uhr** im Rathaus **Wilhelmsdorf** die Gemeinschaftsversammlung **Hagenbüchach-Wilhelmsdorf**. Dabei geht es unter anderem um die Wahl des Gemeinschaftsvorsitzenden, die Bestellung von Mitgliedern und Ausschussvorsitz sowie um die Bestellung der Bürgermeister von Hagenbüchach und Wilhelmsdorf zu Eheschließungsstandesbeamten.

## Neustädter Stadtrat berät über Pilotprojekt und Klinik-Haltestelle

In **Neustadt an der Aisch** kommt der neue Stadtrat am **Mittwoch, 20. Mai, ab 19 Uhr** im großen Sitzungssaal des Rathauses zu seiner ersten inhaltlichen Sitzung zusammen. Besprochen werden dort mehrere wichtige Themen: die Vorstellung einer **Erosionsschutz-Kooperation** als Pilotprojekt in der Schwammregion **Aisch, Aurach und Zenn**, die Bezuschussung der **AWO-Mittagsbetreuung**, die Einrichtung einer **Bushaltestelle an der Klinik** für Standard-Linienbusse sowie die Straßenverbreiterung und der Bau eines Geh- und Radwegs an der **Markgrafenstraße** im Bereich des Rewe-Neubaus.

## Vortrag über „Longevity“ im Sportzentrum

Am **Donnerstag, 21. Mai**, lädt das **Sportzentrum im Eilersweg in Neustadt** zu einem kostenfreien Vortrag mit dem Titel **„Longevity – Lebenszeit statt Leidenszeit“** ein. Beginn ist um **18 Uhr** in der Tennishalle. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung von Krafttraining und Muskelerhalt beziehungsweise Muskelaufbau, deren Relevanz nach Ansicht der Veranstalter noch immer unterschätzt wird. Referent ist **Nikolas Kirilow**. Eine Anmeldung ist erforderlich – direkt im Sportzentrum oder telefonisch unter **09161/60666**.

## Vhs-Vortrag zur Geschichte der Mathematik

Ebenfalls in **Neustadt** gibt es am **Donnerstag, 21. Mai, ab 18.30 Uhr** einen Vortrag der Volkshochschule zu den **Meilensteinen der Mathematikgeschichte**. Veranstaltungsort ist die **Rößleinsdorfer Ortsstraße 1**. Anmeldungen sind unter **09161/922602** oder per E-Mail an **vhs@kreis-nea.de** möglich.

## Infoveranstaltung zum Wohnen im Alter

Im **Bürgerhaus zum Löwen** in **Markt Erlbach** dreht sich am **Donnerstag, 21. Mai, ab 14 Uhr** alles um die Frage: **„Wie möchte ich wohnen, wenn ich älter werde?“** Der kostenfreie Vortrag findet im Rahmen des Senioren-Cafés statt und ist Teil der bayernweiten Aktionswochen **„Zu Hause daheim – Bayern gemeinsam stark“** des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales. Im Anschluss gibt es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit zum Austausch. Der Eintritt ist frei.

## Fast 3,7 Millionen Euro Förderung für Hochbau-Projekte im Landkreis

Gute Nachrichten gibt es für zahlreiche Kommunen im Landkreis **Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim**: Für verschiedene Hochbau-Projekte stellt der Freistaat Bayern insgesamt **fast 3,7 Millionen Euro** bereit. Das teilten die Landtagsabgeordneten **Werner Stieglitz (CSU)**, **Gabi Schmidt (Freie Wähler)**, **Barbara Fuchs (Grüne)** und **Harry Scheuenstuhl (SPD)** mit.

Den größten Einzelbetrag erhält **Sugenheim** mit insgesamt über **eine Million Euro**. Gefördert werden dort der **Umbau der Schule zum Hort** mit **400.000 Euro**, die **Sanierung der Schule** mit **288.000 Euro** sowie die **Erweiterung der Kindertageseinrichtung** mit **360.000 Euro**.

Nach **Uffenheim** fließen weitere gut **850.000 Euro**. Davon entfallen **600.000 Euro** auf die **Erweiterung der Grund- und Mittelschule** und **252.000 Euro** auf die **Sanierung des Hallenbads**.

Auch andere Kommunen profitieren: So erhält **Scheinfeld** **500.000 Euro** für den **Umbau der Schlossgaststätte zum Kindergarten**. In **Markt Erlbach** werden **400.000 Euro** für die **Erweiterung des Kinderhorts an der Caspar-Löner-Schule** bereitgestellt. Jeweils **300.000 Euro** gehen an den **Kindergartenneubau in Ulsenheim** sowie an die **Erweiterung des Kindergartens „Sonnenschein“ in Marktbergel**.

In **Burghaslach** werden gleich zwei Projekte unterstützt: der **Waldkindergarten** mit **86.000 Euro** und die **Horterweiterung** mit **100.000 Euro**. **Trautskirchen** erhält **90.000 Euro** für eine Kinderbetreuungseinrichtung.

Während CSU-Abgeordneter **Werner Stieglitz** die Hochbau-Förderung als wichtige Investition in die Zukunft der Kinder bezeichnet, mahnen andere Parlamentarier, dass die Zuschüsse allein nicht ausreichen. **Barbara Fuchs** weist darauf hin, dass die Eigenanteile für viele Kommunen weiterhin hoch bleiben. **Harry Scheuenstuhl** betont zudem, dass der Investitionsbedarf der Städte und Gemeinden insgesamt deutlich größer sei und fordert dauerhaft höhere Einnahmen für die Kommunen.

### Kommentar der Redaktion

Viel Bewegung also im NaAZA-Gebiet: neue Gremien starten, wichtige Projekte werden beraten und bei den Fördergeldern zeigt sich einmal mehr, worauf es in den Kommunen besonders ankommt – **Kinderbetreuung, Schulen und Infrastruktur**. Das sind genau die Themen, die vor Ort nicht für große Schlagzeilen sorgen wie in Berlin oder München, aber im Alltag den größten Unterschied machen. Und wenn fast 3,7 Millionen Euro in die Region fließen, ist das natürlich erfreulich – auch wenn man sich in manchen Rathäusern vermutlich denkt: Schön, aber der nächste Bauantrag wartet schon hinter der Tür.

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## Leserbriefe zur konstituierenden Stadtratssitzung sorgen für Diskussionen in Neustadt

Die konstituierende Sitzung des Neustädter Stadtrates wirkt nach. In der heutigen Ausgabe der Fränkischen Landeszeitung wurden gleich zwei Leserbriefe veröffentlicht, die sich kritisch mit den Entscheidungen der neuen Mehrheit aus CSU und FWG auseinandersetzen. Im Mittelpunkt steht dabei weniger die formale Rechtmäßigkeit der Entscheidungen – die wird kaum bestritten –, sondern vielmehr die politische Kultur und die Frage, wie Zusammenarbeit in einem kommunalen Gremium aussehen sollte.

Auslöser der Debatte war die Besetzung zentraler Positionen im Stadtrat. CSU und FWG verfügen gemeinsam über eine Mehrheit und nutzten diese bei der Wahl der Bürgermeister-Stellvertreter sowie bei Ausschuss- und Beiratsposten konsequent aus. Richard Dollinger (CSU) wurde zum zweiten Bürgermeister gewählt, Kerstin Rauner (FWG) zur dritten Bürgermeisterin. SPD-Kandidaten scheiterten jeweils an den Mehrheitsverhältnissen.

Auch die Besetzung der Ausschüsse zeigt deutlich die Kräfteverhältnisse im neuen Stadtrat. So dominieren CSU und FWG etwa den Werkausschuss oder das Beratungsgremium für Bau- und Umweltangelegenheiten. Gleichzeitig sind SPD und Grüne vertreten, allerdings nicht in führender Position. Die Ausschüsse und Beiräte wurden wie folgt besetzt:

* Werkausschuss: vier CSU-Mitglieder, zwei SPD-Mitglieder, ein Grüner und ein FWG-Mitglied.
* Rechnungsprüfungsausschuss: Vorsitzender Christian Köstner (CSU), Stellvertreterin Kerstin Rauner (FWG).
* Beratungsgremium Bau und Umwelt: vier CSU-Mitglieder, zwei SPD-Mitglieder, ein Grüner und ein FWG-Mitglied.
* Sportbeirat: Vertreter aller Fraktionen.

### Kritik: „Anstandsfreie Machtdemonstration“

Besonders scharf formuliert ist der Leserbrief von Dr. Christiane Wolfart aus Neustadt. Sie spricht von einer „anstandsfreien Machtdemonstration“ der neuen Mehrheit. Ihrer Ansicht nach werde der Wählerwille ignoriert und erfahrene Politikerinnen und Politiker anderer Parteien bewusst ausgegrenzt. Vor allem die Ablehnung von Heike Gareis als Behinderten- und Seniorenbeauftragte bezeichnet sie als unverständlich. Gareis sei engagiert und beliebt gewesen und habe als Seniorenbeauftragte gute Arbeit geleistet.

Wolfart kritisiert dabei weniger einzelne Personen als vielmehr die Art des Vorgehens. Gerade weil im Wahlkampf immer wieder die gute und fraktionsübergreifende Zusammenarbeit betont worden sei, empfinde sie die jetzige Entwicklung als enttäuschend.

Ähnlich argumentiert Wolfgang Ell in seinem Leserbrief. Auch er sieht in den Entscheidungen ein Signal des „Durchregierens“. Besonders stößt ihm auf, dass die SPD als zweitstärkste Kraft keinen Bürgermeister-Stellvertreter stellen darf. Er erinnert daran, dass unter dem bisherigen Bürgermeister Klaus Meier parteiübergreifende Lösungen häufiger praktiziert worden seien.

Beide Leserbriefe greifen damit dieselbe Grundfrage auf: Muss eine Mehrheit ihre Macht vollständig ausnutzen – oder gehört es zur politischen Kultur, auch Minderheiten einzubinden?

## Was ist rechtlich üblich – und was ist politisch klug?

Zunächst gilt: Rechtlich ist das Vorgehen von CSU und FWG nicht zu beanstanden. In Stadt- und Gemeinderäten gilt das Mehrheitsprinzip. Wer eine Mehrheit organisiert, kann Posten besetzen, Kandidaten durchsetzen und politische Schwerpunkte bestimmen. Genau dafür werden Mehrheiten bei Wahlen letztlich gebildet.

Es ist daher keineswegs ungewöhnlich, dass Fraktionen wichtige Ämter mit Personen aus den eigenen Reihen besetzen. Das geschieht in Gemeinden, Städten, Landkreisen, Landtagen und auch im Bundestag regelmäßig. Dahinter steckt nicht automatisch „Machtmissbrauch“, sondern oft auch der Wunsch, politische Verlässlichkeit sicherzustellen. Wer Verantwortung übernimmt, möchte mit Personen arbeiten, denen man politisch vertraut.

Gerade Bürgermeister-Stellvertreter gelten häufig als besonders sensible Positionen. Sie vertreten im Ernstfall den Bürgermeister und arbeiten eng mit ihm zusammen. Deshalb entscheiden sich Mehrheiten oft bewusst für Kandidaten aus den eigenen Reihen.

## Warum gibt es trotzdem Kritik?

Die kommunale Ebene unterscheidet sich jedoch von der großen Parteipolitik in Berlin oder München. In Stadt- und Gemeinderäten arbeiten die Mitglieder oft jahrzehntelang miteinander. Viele kennen sich privat, engagieren sich gemeinsam in Vereinen oder Feuerwehren und begegnen sich im Alltag ständig. Deshalb spielt politische Kultur vor Ort eine besonders große Rolle.

In vielen Kommunen gibt es daher die Tradition, bestimmte Posten überparteilich zu vergeben oder zumindest auf breite Zustimmung zu achten. Gerade Ehrenämter wie Senioren-, Behinderten- oder Sportbeauftragte werden häufig nicht ausschließlich nach Parteibuch besetzt, sondern nach Erfahrung, Fachkenntnis oder persönlichem Engagement.

Auch bei Bürgermeister-Stellvertretern bemühen sich manche Gemeinden um Konsenslösungen. Andere wiederum handhaben das strikt nach Mehrheitsverhältnissen. Beides ist demokratisch möglich.

Die Kritik in den Leserbriefen richtet sich deshalb weniger gegen die demokratische Legitimation der Entscheidungen als gegen deren Signalwirkung. Für die Kritiker entsteht der Eindruck, dass CSU und FWG ihre Mehrheit nicht nur nutzen, sondern demonstrativ ausspielen.

## Muss im Stadtrat immer Einstimmigkeit herrschen?

Nein. Demokratie bedeutet nicht automatisch Einstimmigkeit. Unterschiedliche Meinungen gehören zur Kommunalpolitik genauso wie zu jeder anderen politischen Ebene. Konflikte, Abstimmungen und Mehrheitsentscheidungen sind normal und notwendig.

Allerdings funktioniert Kommunalpolitik langfristig oft besser, wenn trotz politischer Unterschiede ein gewisser Grundkonsens erhalten bleibt. Viele Entscheidungen – etwa zu Schulen, Straßenbau, Feuerwehr, Kinderbetreuung oder Vereinen – betreffen unmittelbar den Alltag der Bürger. Dort wird häufig pragmatischer gearbeitet als in der Bundespolitik.

Deshalb achten viele Ratsgremien darauf, Entscheidungen möglichst breit abzustützen. Das muss aber nicht immer gelingen. Gerade nach Wahlen oder Machtwechseln entstehen oft neue Mehrheiten, neue Bündnisse und manchmal auch neue Spannungen.

## Der Neustädter Stadtrat steht nun unter Beobachtung

Interessant wird nun sein, wie sich die Zusammenarbeit im Neustädter Stadtrat in den kommenden Monaten entwickelt. Bürgermeister Alexander Müller betonte in seiner Antrittsrede ausdrücklich den Wunsch nach „lösungsorientiertem, konstruktivem und sachlichem Miteinander“. Gleichzeitig machte die konstituierende Sitzung deutlich, dass CSU und FWG ihre Mehrheit geschlossen organisieren.

Ob daraus ein dauerhaft konfrontativer Stil entsteht oder ob sich im politischen Alltag wieder mehr gemeinsame Lösungen entwickeln, wird sich erst zeigen. Erfahrungsgemäß verändern konkrete Sachthemen die Dynamik oft schnell. Spätestens wenn es um Haushaltsfragen, Bauprojekte, Kinderbetreuung oder die Entwicklung der Innenstadt geht, geraten parteipolitische Linien häufig wieder in Bewegung.

## Kommentar der Redaktion:

Kommunalpolitik ist manchmal wie eine fränkische Kirchweih: Nach außen wirken alle friedlich, aber hinter den Kulissen wird sehr genau gezählt, wer wie viele Plätze am Biertisch bekommt. Natürlich darf eine Mehrheit Mehrheiten nutzen – dafür wird schließlich gewählt. Die Frage ist eher, wie demonstrativ man das tut.

Denn gerade auf kommunaler Ebene erinnern sich Bürger oft weniger an einzelne Abstimmungen als an den Stil des Umgangs miteinander. Wer andere dauerhaft außen vor lässt, riskiert irgendwann ein vergiftetes Klima im Rat. Wer dagegen jede Mehrheit künstlich verwässert, verliert wiederum politische Klarheit.

Zwischen „Durchregieren“ und „Kuschelkurs“ liegt also ein schmaler fränkischer Grat. Und wie so oft entscheidet am Ende nicht die erste Sitzung über Erfolg oder Misserfolg, sondern die Frage, ob man auch dann noch miteinander reden kann, wenn die ersten schwierigen Entscheidungen kommen – etwa bei Geld, Baustellen oder Parkplätzen. Denn spätestens dort endet traditionell jede kommunalpolitische Harmonie.

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# Kunstvolle Bücherzeichen im Alten Schloss

Kleine Blätter, große Kunst: In den Museen im Alten Schloss in Neustadt an der Aisch dreht sich ab dem 19. Mai alles um das Exlibris – also um kunstvoll gestaltete Bucheigner-Zeichen, die früher in Bücher eingeklebt wurden. Unter dem Titel **„Rund um die Weiher“** zeigt der frühere Neustädter Heinz Haffki ausgewählte Stücke aus seiner umfangreichen Sammlung. Wer Bücher liebt, Grafik schätzt oder einfach gern besondere Details entdeckt, dürfte hier auf seine Kosten kommen.

Exlibris bedeutet übersetzt „Aus meinen Büchern“ oder „Aus der Bücherei von …“. Diese kleinen Blätter dienten früher als Besitznachweis und halfen ganz praktisch dabei, ausgeliehene Bücher wieder zu ihrem Eigentümer zurückzubringen. Schon in den frühen Druckwerken des 15. Jahrhunderts, den sogenannten Inkunabeln, finden sich solche Kennzeichnungen.

Heinz Haffki, gelernter Drucker und begeisterter Freund der Druckgrafik, hat über viele Jahre eine große Sammlung zusammengetragen. Gegliedert ist sie unter anderem in Themen wie **„Fastnacht und die Narren“**, **„Die Drucker und Setzer“** und **„Fränkische Künstler“**. In Neustadt zeigt er nun Blätter zum Themenkreis **„Rund um die Weiher“** – mit Motiven wie Fischen, Anglern, Booten, Pflanzen und Tieren.

Im kleinen Gewölbe sind außerdem Arbeiten von drei fränkischen Künstlern zu sehen: **Rudolf Schiestl** und **Rudolf Rieß** aus Nürnberg sowie **Georg Bauernfeind** aus Neustadt an der Aisch.

Die Ausstellung wird am **Dienstag, 19. Mai, um 19 Uhr** im Gewölbe des Alten Schlosses offiziell eröffnet. Heinz Haffki selbst führt in das Thema ein und stellt die gezeigten Stücke vor. Im Anschluss ist ein Umtrunk geplant. Besucher der Vernissage dürfen laut Ankündigung gern auch ihr **eigenes Exlibris** mitbringen – Haffki tauscht nach eigener Aussage sehr gerne.

Zu sehen ist die Ausstellung **vom 20. Mai bis 30. August** während der regulären Öffnungszeiten der Museen im Alten Schloss: **mittwochs, freitags, samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr**.

**Foto:** Deutsche Exlibris Gesellschaft e.V.

**Kommentar der Redaktion:**
Mal ehrlich: Heute schreibt man seinen Namen mit Kugelschreiber ins Buch – oder vergisst es ganz und wundert sich später, warum der gute Roman plötzlich beim Nachbarn im Regal steht. Exlibris waren da deutlich stilvoller. Statt „gehört mir“ gab’s kleine Kunstwerke mit Geschichte, Charakter und oft erstaunlich viel Fantasie. Wer also dachte, Bücherzeichen seien nur trockene Sammlersache, könnte im Alten Schloss eines Besseren belehrt werden.

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# Tänze, Gesang und internationale Küche

## Beim 17. Fest der Begegnung in Neustadt wurde Vielfalt nicht nur gezeigt, sondern gemeinsam erlebt

**Neustadt a.d. Aisch** – Tanz, Musik, Mitmachaktionen, Infostände und Spezialitäten aus vielen Ländern: Beim inzwischen 17. **Fest der Begegnung** an der Jean-Paul-Allee neben der NeuStadtHalle am Schloss war am Sonntag einiges geboten. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Neues kennenzulernen und einen abwechslungsreichen Tag zu erleben.

Vor allem auf der Bühne wurde die kulturelle Vielfalt sichtbar. Die Mädchen des Tanzsportzentrums Wolf aus Neustadt setzten mit ihrer Darbietung unter dem Motto **„Bock auf bunt“** ein fröhliches Zeichen. Mit Tanz und Gesang brachte auch eine mazedonische Gruppe ihre Traditionen auf die Bühne. Später sorgten südamerikanische Rhythmen schnell dafür, dass die Tanzfläche nicht lange leer blieb.

Auch afrikanischer Tanz, Zauberei, das Tanzstudio Lebensfreude, ein buntes Mitmachprogramm sowie Line Dance gehörten zum Programm des sonnigen Festtages. Zum Abschluss wurde noch der **Drum Circle mit Knuth Jerxsen** angekündigt. Unter den Künstlern waren außerdem die Lehrlinge des Zauberers vertreten. Das geplante ukrainische Theater musste krankheitsbedingt ausfallen.

Nicht nur auf der Bühne, auch rund um das Festgelände war viel geboten. Mit dabei waren unter anderem der **Jugendmigrationsdienst** und das **Islamische Kulturzentrum** mit einem Informationsstand. Die **Omas gegen Rechts** luden zu einem Mitmachtheater ein, während die evangelische Kirche mit einer Sitzgruppe Raum für Gespräche und Austausch schuf. Die Neustädter Grundschulen präsentierten unter anderem das Bilderbuch **„Die Mauer“**.

Auch kulinarisch zeigte sich das Fest international. **Pantera** bot südamerikanisches Kunsthandwerk und Speisen an. Die mazedonische Gruppe servierte **Cevapcici** und traditionelle Gerichte aus ihrer Heimat. Gegrilltes gab es beim **Asia Wok**, afrikanisches Essen bei **Ade**. **Ayten** hatte unter anderem **Lahmacun**, **Corn Dogs**, Getränke und **Langos** im Angebot.

Für Familien und Kinder gab es ebenfalls viele Angebote. **EvoRi** und **Montessori NEA** versorgten ihre Gäste mit Kuchen, süßem und salzigem Gebäck und boten eine Bastelstation an. Der **Schlosskindergarten** und die **Kinderkrippe Hasennest** hatten Muffins und Kinder-Cocktails vorbereitet. Der **Jugendtreff Lazarett** und **Integra** stemmten ein buntes Mitmachprogramm. Die Mittagsbetreuung der Grundschule Neues Schloss zeigte das **Pflanzen von Sonnenblumen**.

Moderiert wurde die Veranstaltung von **Josef Merrath** vom Jugendtreff Lazarett. Initiiert worden war das Fest einst vom Verein **Integra**.

In den Grußworten wurde deutlich, worum es an diesem Tag im Kern ging: um ein friedliches und offenes Miteinander. Der stellvertretende Landrat **Reinhard Streng** wünschte den Gästen, dass bei diesem Fest auch neue Freundschaften entstehen. Unabhängig von Herkunft und Nation verbinde alle Menschen der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben. Gerade in Zeiten wachsender nationalistischer Strömungen sei das wichtiger denn je.

Auch Neustadts dritte Bürgermeisterin **Kerstin Rauner** unterstrich die Bedeutung des Festes. Neustadt sei heute Heimat für Menschen aus **80 Nationen**. Diese Vielfalt sei über viele Jahre gewachsen und mache die Stadt aus. Oft brauche es gar nicht viele Worte, sagte Rauner – manchmal reiche schon ein Lächeln.

Das Fest der Begegnung fand im Rahmen der **Woche rund um den Ehrentag** statt, einem bundesweiten Mitmachtag rund um den Geburtstag des Grundgesetzes am **23. Mai**. Dabei wurde auch ein Zitat von Bundespräsident **Frank-Walter Steinmeier** aufgegriffen: Engagement dürfe Spaß machen – und genau das war in Neustadt am Sonntag deutlich zu spüren. Begegnung, Gemeinschaft und Freude gingen hier Hand in Hand.

**Kommentar der Redaktion:**
Man kann über Feste viel reden – schöner ist es, wenn man sie einfach besucht. Das Fest der Begegnung hat einmal mehr gezeigt, dass Vielfalt nicht nach Vortragssaal klingt, sondern nach Musik, Gesprächen, Kinderlachen und dem Duft von Essen aus aller Welt. Oder kurz gesagt: Wenn man miteinander feiert, merkt man schnell, dass Unterschiede nicht trennen müssen – und dass ein Teller mit etwas Gutem drauf oft die schnellste Form der Verständigung ist.

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Neustadt an der Aisch

NeustadtHaushaltOffenlegungWordPress

**Neustadt legt den Haushalt 2026 offen – Bürgerinnen und Bürger können jetzt Einblick nehmen**

Wie plant die Stadt Neustadt an der Aisch ihre Ausgaben im kommenden Jahr? Genau darauf gibt jetzt die neue Haushaltssatzung 2026 Antworten. Der Stadtrat hat den Haushalt bereits am 15. April 2026 beschlossen – nun können Interessierte die Unterlagen offiziell einsehen.

Der städtische Haushalt zeigt, wofür Geld eingeplant wird und an welchen Stellen die Stadt im kommenden Jahr Schwerpunkte setzen will. Dabei geht es unter anderem um Investitionen in Verwaltung, Infrastruktur, Schulen, öffentliche Einrichtungen und weitere Aufgaben, die den Alltag in Neustadt und den Ortsteilen direkt betreffen.

Geprüft wurde der Haushalt auch durch das Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim. Nach Angaben der Rechtsaufsicht wurden dabei keine genehmigungspflichtigen Bestandteile festgestellt. Das bedeutet: Für die betreffenden Teile des Haushalts gab es keine Einwände.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann den Haushalt samt Haushaltsplan 2026 seit dem 15. Mai 2026 in der Stadtverwaltung Neustadt a.d.Aisch einsehen. Die Unterlagen liegen in der Stadtkämmerei aus.

**Einsicht möglich hier:**
Stadtverwaltung Neustadt a.d.Aisch
Würzburger Straße 33
2. Stock, Zimmer 20/21

Die Einsicht ist während der allgemeinen Dienststunden möglich.

Gerade für Bürgerinnen und Bürger, die wissen möchten, welche Projekte geplant sind, wie die finanzielle Lage der Stadt aussieht und wo Prioritäten gesetzt werden, bietet die Offenlegung eine gute Gelegenheit zur Information.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein städtischer Haushalt klingt auf den ersten Blick ungefähr so spannend wie ein Beipackzettel – ist aber am Ende oft viel wichtiger. Denn genau dort steht drin, wofür Geld da ist, wofür vielleicht nicht und welche Richtung eine Stadt einschlagen will. Wer also mitreden möchte, ob eher Straßen, Innenstadt, Klimaschutz oder soziale Angebote gestärkt werden sollen, kann hier ganz ohne Glaskugel nachlesen, was geplant ist.

*Quelle: Stadt Neustadt a.d.Aisch*
*(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch*

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Neustadt an der Aisch

NeustaedterKerwaBiermarkenWordPress

# Neustädter Kerwa wirft ihre Schatten voraus: Biermarken ab sofort im Vorverkauf

Die Vorfreude auf die Neustädter Kirchweih wächst spürbar: In und um Neustadt laufen die Vorbereitungen auf eines der beliebtesten Feste des Jahres bereits auf Hochtouren. Und was für viele Kerwa-Fans unbedingt dazugehört, startet jetzt schon ganz praktisch im Alltag: der Vorverkauf der Biermarken.

Wer sich den Kirchweihbesuch stressfrei planen möchte, kann seine Biermarken ab sofort an mehreren Vorverkaufsstellen in Neustadt und Umgebung sichern. Gerade für alle, die sich auf den Familienabend im Festzelt, das Treffen mit Freunden oder den traditionellen Frühschoppen freuen, lohnt sich der frühe Kauf. So lassen sich spätere Wartezeiten vermeiden – und die Vorfreude auf die Kerwa steigt gleich nochmal ein Stück mehr.

Erhältlich sind die Biermarken unter anderem bei expert Hartmann, Zweirad Hofmann, verschiedenen Lotto-Toto-Annahmestellen in Neustadt, bei Michel Zigarren sowie in weiteren Getränkemärkten. Auch die Familienbrauereien Loscher und Hofmann haben den Vorverkauf bereits gestartet.

Schon jetzt wird deutlich, worauf sich viele in der Region freuen: Die Neustädter Kerwa steht wie kaum ein anderes Fest für Tradition, Geselligkeit und fränkische Lebensart. In den sozialen Netzwerken wird bereits eifrig diskutiert, wann es endlich wieder ins Festzelt geht – und welcher Abend heuer der stimmungsvollste wird.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer in Franken fragt, ob Biermarken früh kaufen wirklich nötig ist, hat vermutlich noch nie erlebt, wie schnell aus „Wir gehen bloß kurz auf die Kerwa“ ein ganzer Abend mit alten Bekannten, neuen Gesprächen und zwei spontanen Maß mehr wird. Die Neustädter Kirchweih ist eben nicht nur ein Fest im Kalender – sie ist für viele ein kleines Stück Heimat zum Anstoßen.

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Neustadt an der Aisch

MuseumstagNeustadtMuseenWordPress

**Internationaler Museumstag in Neustadt: Freier Eintritt, Führungen und Programm für Kinder**

Ein Sonntagsausflug mit Geschichte, Spiel und ein bisschen Entdeckergeist: Am **Sonntag, 17. Mai**, beteiligen sich auch die Museen im **Alten Schloss in Neustadt an der Aisch** am **Internationalen Museumstag**. Besucherinnen und Besucher können sich auf **freien Eintritt**, spannende Ausstellungen und ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für Groß und Klein freuen.

Von **14 bis 17 Uhr** sind im Alten Schloss das **Aischgründer Karpfenmuseum**, das **Markgrafenmuseum**, die **KinderSpielWelten** sowie das **Schaudepot** geöffnet und kostenlos zugänglich. Ebenfalls mit dabei sind die **Eisenbahnfreunde**, die ihre **Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschikelesturm** öffnen.

Auch für Kinder wird etwas geboten: Sie dürfen **selbstständig basteln** und die Museen auf kreative Weise entdecken. Wer lieber mehr Hintergrundwissen mitnimmt, kann an den angebotenen Führungen teilnehmen. Um **14 Uhr** beginnt eine **Familienführung durch das Markgrafenmuseum**, um **15 Uhr** folgt eine **Erwachsenenführung durch das Karpfenmuseum**.

Ein schöner Anlass also, die Neustädter Museumswelt einmal ganz in Ruhe zu erkunden – ganz ohne Eintrittskarte, aber mit viel Gelegenheit zum Staunen.

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FahrradsturzAlkoholTrunkenheitWordPress

**Fahrradsturz auf der B470: Alkoholtest zeigt 2,12 Promille**

Ein Fahrradsturz auf der B470 in Neustadt ist am Mittwochabend noch vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Ein 37-jähriger Radfahrer verletzte sich dabei gegen 19.30 Uhr nur leicht – dennoch hatte der Vorfall ein strafrechtliches Nachspiel.

Zeugen hatten nach dem Sturz eine Polizeistreife verständigt. Als die Beamten vor Ort eintrafen, nahmen sie bei dem Mann sofort Alkoholgeruch wahr. Ein anschließend durchgeführter Test ergab einen Wert von umgerechnet 2,12 Promille.

Trotz der offenbar nur leichten Verletzungen musste der 37-Jährige zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt, teilte die Polizeiinspektion Neustadt mit.

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PflegeUmfrageLandkreisWordPress

# Umfrage soll Pflegeangebote im Landkreis verbessern

Pflege ist ein Thema, das viele Menschen früher oder später ganz direkt betrifft – in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder irgendwann auch persönlich. Damit die Angebote im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim künftig noch besser zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen passen, startet das Gesundheitsamt jetzt eine Bürgerbefragung.

Wie das Landratsamt mitteilt, möchte die Geschäftsstelle der „Gesundheitsregionplus“ im Gesundheitsamt mit der Umfrage herausfinden, welche Erfahrungen, Wünsche und Bedarfe es rund um das Thema Pflege im Landkreis gibt. Die Ergebnisse sollen helfen, bestehende Angebote gezielt weiterzuentwickeln, Versorgungslücken zu erkennen und künftige Unterstützungsstrukturen besser zu planen.

Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis. Ausdrücklich angesprochen sind auch pflegende Angehörige, die selbst außerhalb des Landkreises wohnen, aber hier Pflegeerfahrungen gesammelt haben. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Bild – und desto besser können Pflegeangebote vor Ort an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

Nach Angaben des Landratsamtes stehen zwei verschiedene Fragebögen zur Verfügung. Einer richtet sich an Menschen, die selbst Pflege oder Unterstützung im Alltag benötigen. Der andere ist für Personen gedacht, die keinen privaten Pflegebezug haben, sowie für aktuelle oder ehemalige pflegende Angehörige.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Das Ausfüllen dauert laut Behörde etwa zehn bis 15 Minuten. Die Befragung läuft noch bis zum 31. Juli.

Möglich ist die Teilnahme sowohl digital als auch in Papierform. Die Fragebögen und weitere Informationen stehen online bereit, können direkt am Bildschirm ausgefüllt oder als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Analog ausgefüllte Fragebögen können anschließend per Post an das Landratsamt, Gesundheitsregionplus, geschickt werden.

Weitere Informationen und die Fragebögen gibt es unter:
www.gesundheitsregion.kreis-nea.de/pflege/pflegekonferenz

**Kommentar der Redaktion:**
Pflege ist eines dieser Themen, über das man oft erst dann intensiver nachdenkt, wenn es plötzlich konkret wird. Umso sinnvoller ist es, wenn nicht am grünen Tisch geplant wird, sondern Menschen aus dem Alltag sagen können, was wirklich gebraucht wird. Zehn bis fünfzehn Minuten sind gut investierte Zeit – denn am Ende geht es um etwas, das uns alle angehen kann. Oder anders gesagt: Über Schlaglöcher wird schnell geschimpft, bei Pflegelücken sollte man besser auch mitreden.

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NeustadtFestBegegnungWordPress

# Neustadt feiert Vielfalt: Beim „Fest der Begegnung“ wird’s international, musikalisch und richtig lecker

Neustadt an der Aisch zeigt sich am Sonntag, 17. Mai, von seiner bunten Seite: Beim **„Fest der Begegnung“** rund um die **NeuStadtHalle am Schloss in der Jean-Paul-Allee** kommen von **11 bis 16 Uhr** Menschen, Kulturen und kulinarische Spezialitäten aus vielen Teilen der Welt zusammen. Ein Fest, das Gemeinschaft erlebbar machen soll – offen, familienfreundlich und mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein.

Neustadt ist Heimat für Menschen aus **über 80 Nationen** – und genau diese Vielfalt steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Besucher dürfen sich auf ein internationales Bühnenprogramm mit **Musik, Tanz, Theater, Comedy und einer Zauber-Show** freuen. Dazu gibt es **Mitmachaktionen für Kinder und Familien**, **Kunsthandwerk** sowie **Informationsstände**.

Auch kulinarisch wird einiges geboten: Angeboten werden unter anderem **mazedonische, aserbaidschanische, afrikanische und südamerikanische Spezialitäten**. Außerdem gibt es **Gegrilltes**, **Kaffee und Kuchen**. Wer gerne Neues ausprobiert, dürfte hier also nicht nur kulturell, sondern auch geschmacklich auf seine Kosten kommen.

Ein weiterer Höhepunkt ist der **Internationale Museumstag**: Von **14 bis 17 Uhr** können die **Museen im Alten Schloss kostenlos** besucht werden. Auch die **Eisenbahnfreunde** öffnen ihre **Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschikelesturm**. Ergänzt wird das Angebot durch **Kinderprogramme und Führungen**.

Die **offizielle Eröffnung** ist um **11 Uhr**, das Festprogramm läuft anschließend bis zum Abschluss gegen **16 Uhr**.

Ein schöner Termin für alle, die Neustadt an der Aisch als offene, lebendige und vielfältige Stadt erleben möchten.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Veranstaltungen tun einer Stadt gut – und einer Region erst recht. Man begegnet Menschen, kommt ins Gespräch, probiert vielleicht mal etwas, das man vorher nicht kannte, und merkt schnell: Vielfalt ist nichts Abstraktes, sondern ganz praktisch ziemlich spannend. Und Hand aufs Herz – wenn Kultur, Musik und gutes Essen zusammenkommen, ist das ohnehin meist eine sehr vernünftige Idee.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Was ist los im NaAZA-Gebiet? Termine, Wanderungen und Hinweise aus Neustadt, Wilhelmsdorf und Markt Erlbach

Wer in diesen Tagen im NaAZA-Gebiet etwas vorhat, sollte kurz den Kalender zücken: In Neustadt bleibt die Stadtverwaltung vorübergehend geschlossen, die AWO lädt zur Muttertagsfeier ein, in Wilhelmsdorf steht ein musikalischer Abend an – und für Wanderfreunde gibt es gleich mehrere Touren in der Region. Hier kommt der Überblick über die aktuellen Termine.

## Stadtverwaltung Neustadt am Mittwoch geschlossen

**NEUSTADT/AISCH** – Die Dienststellen der Stadtverwaltung Neustadt sind am **Mittwoch, 13. Mai**, wegen einer betrieblichen Veranstaltung geschlossen. Darauf hat die Verwaltung hingewiesen.

Da am **Donnerstag, 14. Mai**, zudem Feiertag ist, sind die Ämter erst wieder am **Freitag, 15. Mai**, zu den üblichen Öffnungszeiten uneingeschränkt erreichbar.

## AWO lädt zur Muttertagsfeier ein

**NEUSTADT/AISCH** – Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt veranstaltet am heutigen **Mittwoch** eine **Muttertagsfeier** in der Cafeteria des **Marie-Juchacz-Heims** in Neustadt.

Beginn des gemütlichen Beisammenseins ist um **14 Uhr**.

## Wirtshaussingen in Wilhelmsdorf

**WILHELMSDORF** – Im Landgasthof **„Brennereistuben“** wird am **Freitag, 15. Mai**, zum **Wirtshaussingen mit Steffi** eingeladen.

Los geht es um **19 Uhr**.

## Tag des Wanderns: Tour von Linden zum Haaghof

**LINDEN / MARKT ERLBACH** – Anlässlich des **Tags des Wanderns**, einer Initiative des Deutschen Wanderverbandes, bietet Wanderführer **Robert Schütz** am **Donnerstag, 14. Mai**, eine rund **elf Kilometer lange Wanderung** an.

Die Strecke führt über das **Selingsbachtal** zum **Waldhaus Haaghof**, wo eine gemeinsame Mittagspause vorgesehen ist. Danach geht es über die **Aurachquelle** zurück nach **Linden bei Markt Erlbach**.

Die reine Gehzeit beträgt etwa **drei Stunden**. Treffpunkt ist um **10.20 Uhr am Friedhof in Linden**.

Eine **Anmeldung bis 12. Mai** ist bei Robert Schütz unter **01473/7300864** erforderlich.

## Wanderung der Sinne startet in Dachsbach

**NEUSTADT/AISCH / DACHSBACH** – Der **Fränkische Albverein** lädt für **Samstag, 16. Mai**, zu einer **Wanderung der Sinne** auf dem Weg **„Ich sehe etwas, was Du nicht siehst“** von **Linden nach Rezelsdorf** ein.

Treffpunkt zur Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist um **9.30 Uhr am Parkplatz Wasenmühle in Neustadt** nach Dachsbach oder um **9.50 Uhr am Parkplatz des Schulzentrums in Dachsbach**.

Von dort aus führt die Tour zunächst nach **Linden** und weiter auf die Strecke. Der Rückweg verläuft über den **Lerchenhügel** nach **Kästel** und **Birnbaum** zurück bis nach **Dachsbach**.

Eine **Anmeldung bis 14. Mai** ist bei **Richard Koch** unter **09163/995884** möglich.

## Geführte Wanderung rund um Neustadt

**NEUSTADT/AISCH / DIESPECK** – Am **Sonntag, 17. Mai**, bietet Wanderwegewart **Robert Schütz** eine geführte **Wanderung rund um Neustadt** an.

Die Gruppe fährt zunächst mit dem Bus um **9.40 Uhr vom Neustädter Hauptbahnhof** nach **Diespeck**. Von dort geht es weiter nach **Untersachsen**, zum **Chausseehaus** und über den **Stadtpark** zum **Neustädter Marktplatz**.

Die Mittagspause ist im Gasthaus **„Scharfes Eck“** geplant. Anschließend führt der Weg über die **Pfalzbachschlucht** zurück zum Bahnhof.

Die Tour ist rund **14 Kilometer** lang, die Gehzeit beträgt etwa **vier Stunden**. Die Teilnahme ist **kostenfrei**, Essen und Getränke zahlt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer selbst.

Anmeldungen sind direkt bei **Robert Schütz** unter **0173/7300864** möglich.

## Kommentar der Redaktion

Da ist für fast jeden etwas dabei: Wer Behördengänge erledigen muss, sollte nicht erst am geschlossenen Amt stehen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Gespräche mit der Eingangstür. Wer lieber raus in die Natur will, bekommt rund um Neustadt, Linden und Dachsbach gleich mehrere Gelegenheiten, die Region zu Fuß neu zu entdecken. Und wer es gesellig mag, ist bei der AWO oder beim Wirtshaussingen gut aufgehoben. Kurz gesagt: Im NaAZA-Gebiet ist wieder einiges geboten – man muss nur hingehen.

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StadtratNeustadtSitzungWordPress

# Neustädter Stadtrat startet in die neue Amtszeit

Die Würfel sind gefallen, die Wahl ist entschieden – und nun hat sich der neu gewählte Stadtrat von Neustadt an der Aisch zu seiner konstituierenden Sitzung versammelt. Mit der Vereidigung des neuen Bürgermeisters und der Stadtratsmitglieder wurde offiziell der Startschuss für die kommenden sechs Jahre Kommunalpolitik gegeben.

In der ersten Sitzung des neuen Gremiums wurde zunächst Alex Müller als Bürgermeister vereidigt. Anschließend legten auch die neu gewählten Stadträtinnen und Stadträte ihren Amtseid ab.

Außerdem wurden die weiteren Bürgermeisterposten besetzt:
Richard Dollinger wurde zum zweiten Bürgermeister gewählt, Kerstin Rauner zur dritten Bürgermeisterin.

Auch die Beauftragten des Stadtrates für wichtige Themenbereiche stehen nun fest:

– **Martin Hufnagel** übernimmt das Amt des Sport-, Jugend- und Schulbeauftragten
– **Werner Rauner** wurde zum Senioren- und Behindertenbeauftragten gewählt
– **Richard Dollinger** ist künftig auch als Wirtschaftsbeauftragter tätig
– **Mario Leibold** übernimmt die Aufgabe des Digitalbeauftragten
– **Thorsten Lehrer** wurde zum Kulturbeauftragten bestimmt

Damit ist der Neustädter Stadtrat personell für die neue Amtszeit aufgestellt. In den kommenden sechs Jahren werden die gewählten Vertreterinnen und Vertreter die politischen Entscheidungen der Stadt mitgestalten und wichtige Themen für Neustadt an der Aisch auf den Weg bringen.

Weitere Informationen zum Stadtrat gibt es auf der Internetseite des Rathauses Neustadt an der Aisch.

**Kommentar der Redaktion:**
Jetzt ist das neue Team also komplett auf dem Platz – mit klar verteilten Zuständigkeiten und hoffentlich auch einem langen Atem für alles, was in den nächsten Jahren ansteht. Von Digitalisierung über Kultur bis hin zu Schule, Wirtschaft und Seniorenarbeit ist die Themenliste jedenfalls lang genug. Bleibt zu hoffen, dass im Stadtrat nicht nur abgestimmt, sondern auch gut zusammengearbeitet wird – denn für die Bürger ist am Ende nicht entscheidend, wer wo sitzt, sondern was dabei rauskommt.

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# Doppelter Aufstieg und frischer Wind beim Schachverein 07 Neustadt

**Sportlich so erfolgreich wie lange nicht, neue Mitglieder, ein neues Spiellokal und jetzt auch frischer Schwung in den sozialen Medien:** Bei der Jahresversammlung des Schachvereins 07 Neustadt gab es gleich mehrere Gründe zur Freude. Im Vereinsheim des TSV Neustadt blickten die Verantwortlichen auf ein Jahr zurück, das dem Verein in vielerlei Hinsicht Rückenwind gegeben hat.

Vorstand Manfred Meier sprach in seinem Jahresbericht von einem abwechslungsreichen Vereinsjahr. Neben dem regulären Spielbetrieb standen auch zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm, darunter das Ferienschach, die Weihnachtsfeier, das Heimatfest und der Karpfenmarktplatz. Ergänzt wurde das Vereinsleben durch Blitzturniere zu Neujahr, Ostern und Kirchweih.

Besonders erfreulich entwickelt sich laut Verein das Jugendschach, das jeden Freitag ab 16.30 Uhr angeboten wird. Auch bei den Mitgliederzahlen geht es aufwärts: Sechs Neuzugänge sorgten dafür, dass der Verein inzwischen 34 Mitglieder zählt.

Kassier Walter Winkler berichtete zwar von einem Minus im vergangenen Jahr, machte dafür aber einmalige Sonderausgaben verantwortlich. Insgesamt sieht er den Verein finanziell weiterhin solide aufgestellt.

Das sportliche Ausrufezeichen setzte die erste Mannschaft: Nach dem Aufstieg aus der Kreisklasse trat das Team in der Bezirksliga 2 an, verstärkt durch drei neue Spieler. Unter Mannschaftsführer Fabian Snaidero gelang mit 14:4 Punkten direkt der nächste Coup: Platz eins und der Aufstieg in die Bezirksliga 1, die höchste Spielklasse in Mittelfranken. Bester Einzelspieler war Hans Seitz.

Auch die zweite Mannschaft durfte jubeln. Nach dem Abstieg aus der Kreisklasse 2 im Vorjahr gelang unter Mannschaftsführer Jan Schuh der direkte Wiederaufstieg. Mit 12:4 Punkten und Rang zwei machte das Team die Rückkehr perfekt. Stärkster Spieler war Wolfgang Sawatzki.

Im Rahmen der Versammlung ehrte Vorsitzender Meier zudem langjährige Mitglieder. Gerhard Meier wurde für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet, Falko Mokrusch für 35 Jahre Mitgliedschaft.

Auch die Vereinsmeisterschaften wurden gewürdigt. In der Saison 2024/25 setzte sich Manfred Meier vor Hans Göß und Walter Winkler durch. Die Saison 2025/26 gewann Hans Seitz mit sechs von sieben Punkten – und das bereits zum 24. Mal. Auf den weiteren Plätzen landeten Hans Göß mit 5,5 sowie Walter Winkler mit fünf Punkten.

Bei den Neuwahlen gab es kaum Veränderungen. Bestätigt wurden Manfred Meier als Vorsitzender, Fabian Snaidero als stellvertretender Vorsitzender, Walter Winkler als Kassier, Hans Göß als Schriftführer und Günther Klee als Jugendleiter. Neu im Amt des Spielleiters ist Torsten Lindemann.

Eine wichtige Änderung steht auch beim Vereinsleben an: Der Schachverein zieht in den Besprechungsraum des Begegnungshauses der Gemeinde Diespeck um. Dort sollen künftig jeden Freitag sowohl das Jugendschach als auch der Vereins- und Spieleabend stattfinden.

Zum Abschluss wurde Jasmin Lindemann zur neuen Social-Media-Beauftragten bestellt. Außerdem beschlossen die Mitglieder, den doppelten Aufstieg der beiden Mannschaften gemeinsam zu feiern.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Verein gleich zwei Aufstiege feiern kann, die Jugendarbeit wächst und sogar noch ein neues Spiellokal dazukommt, dann läuft offenbar einiges richtig. Schach gilt zwar als ruhiger Sport, aber in Neustadt war zuletzt ordentlich Bewegung auf dem Brett – und jetzt auch daneben. Besonders erfreulich: Mit dem neuen Standort in Diespeck und einer Social-Media-Beauftragten zeigt der Verein, dass Tradition und Zukunft durchaus gut zusammenpassen.

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IntegrationsfestBegegnungNeustadtWordPress

**Fest der Begegnung in Neustadt: Vielfalt feiern an der NeuStadtHalle am Schloss**

Neustadt zeigt Flagge für Vielfalt: Am Sonntag, 17. Mai, steigt von 11 bis 16 Uhr an der Jean-Paul-Allee bei der NeuStadtHalle am Schloss das Integrationsfest **„Fest der Begegnung“**. Besucherinnen und Besucher erwartet ein bunter Tag mit Musik, Tanz, Mitmachaktionen, internationalen Spezialitäten und vielen Begegnungen. In einer Stadt, in der Menschen aus über 80 Nationen leben, soll genau diese kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht und gemeinsam gefeiert werden.

Wie die Stadt Neustadt mitteilt, richtet sich das Fest an alle Generationen. Geplant sind Infotische, Bastel- und Mitmachangebote, Kunsthandwerk sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Künstlern, Musikern, Tänzern und Laientheatergruppen aus unterschiedlichen Kulturen. Auch kulinarisch wird einiges geboten: Neben Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen gibt es unter anderem mazedonische, aserbaidschanische, afrikanische und südamerikanische Gerichte.

Ein zusätzlicher Programmpunkt wartet im Rahmen des Internationalen Museumstags: Von 14 bis 17 Uhr können die Museen im Alten Schloss bei freiem Eintritt besucht werden. Auch die Eisenbahnfreunde öffnen ihre Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschikelesturm. Außerdem sind Kinderprogramme und Führungen vorgesehen. Das Fest findet im Rahmen der Woche rund um den Ehrentag statt, einem deutschlandweiten Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes.

**Das Bühnenprogramm im Überblick**

**11 Uhr:** Offizielle Eröffnung mit Grußworten von Bürgermeister Alexander Müller und dem stellvertretenden Landrat Reinhard Streng, dazu Auftritt des TanzSportZentrums Wolf mit „Bock auf bunt“ von Voxxclub
**11.20 Uhr:** Tänze des TanzSportZentrums Wolf
**11.30 Uhr:** Mazedonische Gruppe mit Tanz und Gesang
**12 Uhr:** Stand-up-Comedy/Theater der Ukraine-Gruppe
**12.30 Uhr:** Südamerikanische Tänze
**13 Uhr:** Afrikanischer Tanz „Afrika“ der Tanzgruppe Grazie
**13.30 Uhr:** Zauber-Magie mit den Lehrlingen von MädSchick
**14 Uhr:** Tanzstudio Lebensfreude mit Auftritten, buntem Mittanzprogramm und Line-Dance-Workshop
**14.30 Uhr:** Pantera Boogie
**15 Uhr:** Bündnis und Omas gegen rechts mit dem Mitmachtheater „Der Handschuh“
**15.30 Uhr:** Drum Circle mit Knuth Jerxsen (Firma Meinl) bis zum Ende gegen 16 Uhr

Das „Fest der Begegnung“ verspricht damit einen abwechslungsreichen Sonntag mitten in Neustadt – offen, international und für die ganze Familie.

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**NeustadtNacht begeistert erneut: Kultur, Überraschungen und viele persönliche Neuentdeckungen**

Einmal im Jahr verwandelt sich Neustadt in eine Bühne für ganz unterschiedliche Klangwelten, Ideen und Begegnungen – und genau das hat die diesjährige NeustadtNacht wieder eindrucksvoll bewiesen. Besucherinnen und Besucher ebenso wie der veranstaltende Kulturverein ziehen ein rundum positives Fazit. Das Erfolgsrezept: bekannte Programmpunkte, auf die man sich freut, und dazwischen viele überraschende Entdeckungen, auf die man sich sonst vielleicht gar nicht eingelassen hätte.

Schon beim Kauf der Bändchen hatten viele ihre Favoriten im Programm markiert. Für die einen waren das etwa die Glamouretten mit ihrem glänzenden Auftritt oder das Improtheater, für andere Dekanatskantorin Anne Barkowski an der Orgel. Doch gerade zwischen diesen fest eingeplanten Stationen zeigte sich der eigentliche Reiz der NeustadtNacht: Neues ausprobieren, unbekannte Künstler erleben und über den eigenen kulturellen Tellerrand hinausschauen.

Und das zahlte sich aus. In der Rathausehrenhalle verbanden „Hussein & Felix“ Klavier und Saz auf beeindruckend hohem Niveau. Im Amtsgarten sorgten fünf junge Jazzstimmen für harmonische Momente, Svensday begeisterte im Innenhof der 14 Tugenden und Zauberer Mad Schick ließ das Publikum staunen – nicht zuletzt mit der Frage, wie er seine Tochter scheinbar schweben lassen konnte.

Zwischen den jeweils 45-minütigen Darbietungen wurde diskutiert, empfohlen und geschwärmt. Gruppen und Paare tauschten sich aus, welche Auftritte man auf keinen Fall verpassen dürfe. Aus vielen Ecken waren begeisterte Reaktionen zu hören – und auch beim Kulturverein selbst war die Stimmung entsprechend gut.

„Wir sind total positiv“, sagte die Vorsitzende Birgit Zeilinger nach einer ersten Nachlese am Sonntag. Bereits am Morgen seien die ersten Dankes-Mails eingegangen. Für das zehnköpfige Organisationsteam sei das ein schöner Lohn für die viele Arbeit. Und auch intern sei man sich erfreulich einig gewesen: „Uns hat’s auch gut gefallen“, so Zeilinger mit einem Schmunzeln. Das sei durchaus bemerkenswert, denn im Kulturverein träfen unterschiedlichste Geschmäcker aufeinander. Genau darin liege aber auch das Ziel der Veranstaltung: Menschen dazu zu bringen, vertraute Wege zu verlassen und Neues zu entdecken.

Die NeustadtNacht feiert damit auch die Freiheit der Kunst – mit all ihren Ausdrucksformen: Fantasie, Spontanität, Haltung, Gefühl, Harmonie und auch bewusster Reibung, wie sie etwa bei Jupiter Orbit Escape zu erleben war.

Insgesamt wurden rund 500 Bändchen verkauft und damit etwa so viele wie im Vorjahr. Das Kinderprogramm im Bereich des Schlosses sowie die Auftritte von Katlanovski Express und den „Franconian Highlanders“ auf dem Marktplatz waren für alle frei zugänglich.

Ein Punkt bleibt für die Veranstalter allerdings eine Herausforderung: Trotz eines stimmungsvollen und gut abgestimmten Nachmittagsprogramms der Musikschule waren nur wenige Kinder dabei. Auch am Abend dominierte eher ein älteres Publikum, obwohl gezielt auch Jüngere angesprochen werden sollten – etwa mit dem Mix aus Techno und Jazz-BigBand von „Hester“.

Trotzdem wurde am Ende getanzt. Birgit Zeilinger schwärmte unter anderem von einem Sousafon-Solo im Scharfen Eck bei „John Q Irritated“. Und wahrscheinlich gingen viele Gäste mit genau dem Gefühl nach Hause, das die NeustadtNacht jedes Jahr aufs Neue besonders macht: etwas entdeckt zu haben, das man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte.

Den stimmungsvollen Abschluss bildeten schließlich die Franconian Highlanders mit Fackelbeleuchtung auf dem Marktplatz – ein passendes Finale für eine Nacht, die Neustadt einmal mehr in ein lebendiges Kulturerlebnis verwandelt hat.

**Kommentar der Redaktion:**
Genau solche Abende machen den Reiz von Neustadt aus: Man geht vielleicht wegen eines bestimmten Programmpunkts los – und kommt mit drei neuen Lieblingskünstlern heim. Dass Kultur hier nicht geschniegelt und geschniegelt daherkommen muss, sondern bunt, überraschend und manchmal auch wunderbar schräg sein darf, ist eine echte Stärke der NeustadtNacht. Wenn es jetzt noch gelingt, mehr junge Leute und Familien mitzunehmen, dann wird aus einer starken Veranstaltung vielleicht endgültig ein kultureller Pflichttermin für alle Generationen.

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**Spargel-Saison in Neustadt eröffnet: Genuss, gute Laune und ein Heimsieg beim Schälen**

Jetzt ist sie also da: die Spargelzeit in Neustadt an der Aisch. Und gefeiert wurde das standesgemäß beim Spargelmarktplatz, der mit fränkischen Spezialitäten, frühlingshafter Stimmung und jeder Menge Genuss die diesjährige Saison eröffnete.

Auf dem Marktplatz bot sich den Besucherinnen und Besuchern ein fast schon bilderbuchreifes Szenario: liebevoll geschmückte Stände, dekorierte Tische und bestens gelaunte Anbieter sorgten für echtes Frühlingsgefühl. Schon am frühen Morgen schlenderten die ersten Spargelfans mit Körben über den Markt, um sich ihre erste Portion Spargel in diesem Jahr zu sichern. Viele wollten sich außerdem die Begrüßung durch die Spargelkönigin nicht entgehen lassen.

Dass Spargel weit mehr kann als nur klassisch mit Sauce Hollandaise serviert zu werden, zeigte ein Blick auf die Speisekarten und Aushänge der Händler. Angeboten wurden unter anderem ein Kartoffel-Spargel-Pfännchen, Bandnudeln mit Bärlauchpesto und Spargelstückchen sowie sogar Spargeleis – eine eher ungewöhnliche, aber offenbar durchaus spannende Spezialität für Groß und Klein.

Pünktlich begann auch das offizielle Rahmenprogramm. Während die ersten Klänge des Streichensembles der Musikschule über den Markt wehten, versammelten sich die Gäste rund um das Rednerpult und einen Tisch voller Spargelstangen. Dort sollte wenig später der Spargelschäl-Wettbewerb starten. Zuvor begrüßten der frisch gewählte Neustädter Bürgermeister Alexander Müller und Spargelkönigin Luisa Häring die zahlreichen Besucher.

Müller lobte die kulinarische Vielfalt des Spargelmarktplatzes und warb mit einem Schmunzeln auch für das Spargeleis. Das schmecke „schon speziell“, meinte er, sei aber definitiv einen Versuch wert. Besonders erfreut zeigte er sich über die vielen Gäste, die schon früh über den Markt flanierten, und über die gelungene Atmosphäre.

Auch Spargelkönigin Luisa Häring hob die Bedeutung des Tages für die Region hervor. Hinter jeder Spargelstange stecke die Arbeit von Familien, sagte sie. Die Spargelzeit sei Herzenszeit. Besonders lobte sie die appetitliche Präsentation der Speisen durch die Standbetreiber. Solche Märkte seien ein wichtiges Schaufenster für den regionalen Anbau.

Ein Höhepunkt des Tages war dann der Spargelschäl-Wettbewerb. Dabei traten die Bürgermeister der Allianz-Gemeinden NeuStadt und Land gegeneinander an: Stefan Schmidt aus Ipsheim, Johannes Hudezeck aus Baudenbach, Thomas Jordan aus Münchsteinach, Jürgen Meyer aus Dietersheim, Dietmar Rückert aus Gutenstetten und Gastgeber Alexander Müller – dazu Spargelkönigin Luisa Häring. Mit hochgekrempelten Ärmeln, ohne Jackett und mit ehrgeizigen Blicken auf die Technik der Konkurrenz ging es engagiert zur Sache.

Am Ende gab es den passenden Ausgang für den Gastgeberort: Alexander Müller entschied den Wettbewerb für sich und durfte sich über einen Heimsieg freuen. Gewonnen hat aber nicht nur der Bürgermeister, sondern auch der gute Zweck: Der Erlös des frisch geschälten Wettbewerbsspargels kommt einer sozialen Einrichtung zugute.

**Kommentar der Redaktion:**
Spargel, Musik, regionale Spezialitäten und am Ende noch ein Bürgermeister mit Heimvorteil am Spargelschäler – viel fränkischer wird’s vermutlich nicht mehr. Und falls jetzt noch jemand beim Stichwort Spargeleis skeptisch die Stirn runzelt: Man muss im Leben nicht alles verstehen, aber probieren darf man es trotzdem.

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