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## KATZE e.V. startet wieder mit Kinderkleider- und Ausstattungsbasar in Neustadt an der Aisch

Wer in Neustadt an der Aisch und Umgebung auf der Suche nach gut erhaltener Kinderkleidung, Spielzeug oder Ausstattung ist, darf sich den Herbst schon jetzt vormerken: Der ehrenamtlich organisierte Basar von KATZE e.V. geht in die nächste Runde. Damit bietet der Verein wieder die Möglichkeit, günstig und nachhaltig einzukaufen – und gleichzeitig Platz im Kinderzimmer zu schaffen.

### Listenausgabe am 25. Juli 2026 in der Grundschule Neues Schloss

Die Ausgabe der Listen für den Kinderkleidungs- und Ausstattungsbasar findet am **Samstag, 25.07.2026**, in der **Mensa der Grundschule Neues Schloss, Schlossplatz 5, in Neustadt an der Aisch** statt. Wichtig: **Der Ausgabeort hat sich geändert.**
Listen gibt es nur, solange der Vorrat reicht. Erst nach diesem Termin können übrig gebliebene Listen per Mail bestellt werden – und zwar **frühestens ab 25.07.2026, 14 Uhr**. Die Bearbeitung erfolgt dann in der Reihenfolge des Maileingangs. Wer eine Liste reserviert, kann diese nach Absprache abholen oder gegen eine Bearbeitungsgebühr per Post zugeschickt bekommen.

### Herbst-/Winteraktion vom 31. August bis 24. September 2026

Die eigentliche **Herbst-/Winteraktion** findet vom **31.08. bis 24.09.2026** in der **Loscher-Festhalle, Bei den Sommerkellern 3a, Neustadt an der Aisch** statt.

**Öffnungszeiten:**
– **Montag bis Freitag:** Annahme und Verkauf von **08.30 bis 11.00 Uhr** und **15.00 bis 17.30 Uhr**
– **Samstag:** nur Verkauf von **09.00 bis 12.00 Uhr**

Der Basar läuft damit wieder genau so, wie viele Familien es schätzen: gut organisiert, regional und mit jeder Menge nützlicher Sachen für Kinder, die noch ein zweites Leben verdient haben.

KATZE e.V. engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für Jugendpflege und Jugendfürsorge und organisiert Secondhand-Basare für gebrauchte Kinderbekleidung und -ausstattung in Neustadt an der Aisch. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Weitere Informationen gibt es unter **www.katze-ev.de**.

**KATZE e.V.**
Ringstr. 15, 91413 Neustadt a.d.Aisch
Tel.: 09161/2817
E-Mail: info@katze-ev.de

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# Sommerprogramm des Neustädter Seniorenrats: Kino, Ausflug und digitale Hilfe

Neustadt an der Aisch – Der Neustädter Seniorenrat startet mit einem bunten Sommerprogramm in die kommenden Wochen. Ob Kino, Boccia, ein Ausflug ins Umland oder Unterstützung im digitalen Alltag: Für Seniorinnen und Senioren aus der Region gibt es wieder einige interessante Termine. Wer mitmacht, sollte an heißen Tagen aber auch an ausreichend Getränke und schattige Plätze denken.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Busfahrt am Dienstag, 4. August, nach Obernzenn. Auf dem Programm stehen eine Führung durch das Blaue Schloss, ein Gasthausbesuch in Hechelbach sowie ein Spaziergang um den Obernzenner See bis zur Fingalshöhle. Dort übernimmt Hedwig Göß wieder eine Kurzführung. Bevor es zurückgeht, ist noch eine Stärkung im Brothaus in Burgbernheim geplant. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz bei der Wasenmühle. Anmelden kann man sich verbindlich bis Samstag, 25. Juli, telefonisch unter 09161/6217311 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail an sen-rat-nea@fn.de.

Auch wer beim Umgang mit Computer oder Smartphone noch Hilfe braucht, kann sich an den Seniorenrat wenden. Gemeinsam mit dem BayernLab, dem Freiwilligenzentrum und weiteren Kursleitern wird das Angebot fortgesetzt. Dazu liegt im Rathaus ein Fragebogen aus, der auch beim Seniorenrat erhältlich ist. Ausgefüllt soll er im Touristbüro des Rathauses abgegeben werden. Auf Basis der Rückmeldungen werden dann passende Gruppen zusammengestellt. Die Schulungen sollen im Herbst starten.

Wer sich lieber bewegt, ist montags um 16 Uhr beim Boccia am Pulverturm in der Bleichanlage willkommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Kugeln sind laut Seniorenrat ausreichend vorhanden.

Weil im Mai Kino ausfallen musste, gibt es im Juli gleich zwei Vorstellungen jeweils um 14 Uhr. Am Mittwoch, 8. Juli, wird der Film „Amrum“ gezeigt. Er spielt in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs und erzählt von einem zwölfjährigen Jungen, der zwischen Angst, Mangel und Gewissensfragen seinen Platz sucht. Dabei begegnet er eigenwilligen Inselbewohnern, die ihm helfen, die Welt besser zu verstehen.

Zwei Wochen später, am Mittwoch, 22. Juli, folgt die nachgeholte Vorführung von „Die progressiven Nostalgiker“. Die französische Komödie erzählt von Michel und Hélène, die im Jahr 1958 leben und durch einen seltsamen Unfall mit einer Waschmaschine plötzlich im Jahr 2025 landen – mit einigen sehr überraschenden Begegnungen. Karten können unter www.kino-nea.de oder telefonisch unter 09161/6217280 reserviert werden.

Auch für den Herbst hat der Seniorenrat bereits zwei Termine angekündigt. Am Freitag, 11. September, kommt Tom Bauer gemeinsam mit der Polizei mit dem Präventionskabarett „Ned mit mir“ in die NeuStadtHalle am Schloss. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Außerdem gibt es am Samstag, 19. September, im Rahmen der Demenzwoche ein kostenloses Demenz-Screening im katholischen Pfarrzentrum. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.

Wer seit der Veranstaltung „Jung und Alt“ noch ein Sitzkissen oder einen Schal vermisst, wird im Fundbüro in der Würzburger Straße 33 fündig. Beide Gegenstände warten dort auf ihre Besitzer.

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# BRK-Kreisverband im Landkreis: Sparen statt Sanierungsfall

**Pfeift der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes finanziell aus dem letzten Loch?** Ein anonymer Brief behauptet genau das – beim BRK selbst weist man diese dramatische Darstellung allerdings klar zurück. Fest steht dennoch: Ganz entspannt ist die Lage nicht. Warum im Verband jetzt über Einsparungen, Investitionen und mögliche Veränderungen gesprochen wird, das hat mehrere Gründe.

Neustadt an der Aisch – Ein anonymer Verfasser, der sich als „Ein Beteiligter der Vorstandssitzung“ ausgibt, sorgt mit schweren Vorwürfen für Unruhe im BRK-Kreisverband. Nach seinen Angaben sei der Verband seit drei Jahren in einem „massiven Minus“ und befinde sich in einer „existenzgefährdenden Schieflage“. Sogar von einem „Sanierungsfall“ und einem notwendigen „Sanierungsausschuss“ ist in dem Schreiben die Rede.

BRK-Kreisgeschäftsführer Ralph Engelbrecht zeigt sich über diese Darstellung überrascht – und durchaus verärgert. Wer auch immer hinter dem Brief steckt, habe offenbar ein Interesse daran, dem Verband zu schaden, sagt er. Von drei Verlustjahren in Folge könne keine Rede sein. Richtig sei allerdings, dass im vergangenen Bilanzjahr ein deutliches Minus entstanden sei. Gründe dafür seien unter anderem zusätzliche Aufgaben wie der Katastrophenschutz sowie die deutlich zurückgegangene Spendenbereitschaft. „Wir bekommen ja leider kein Geld vom Staat, wir sind auf Spenden angewiesen“, so Engelbrecht.

Eine existenzielle Krise sieht der Kreisgeschäftsführer dennoch nicht. Der Verband sei schuldenfrei und habe in den vergangenen Jahren regelmäßig aus eigenen Mitteln investiert. Für 2026 sei das zwar so nicht mehr möglich, doch von einem drohenden „Kahlschlag“ wolle er nichts wissen. Auch die Behauptung, gerade im Katastrophenschutz und im Ehrenamt solle nun besonders massiv gekürzt werden, weist er zurück. Man müsse zwar bei Ausbildung und Ausrüstung genau hinschauen, „was gerade geht und was nicht mehr“, aber: „Niemand muss Angst haben, wir sperren den Laden zu.“

Tatsächlich erwartet der Verband im laufenden Jahr laut Engelbrecht im schlimmsten Fall ein Minus von rund 300.000 Euro. Genau diesen Betrag nennt auch der anonyme Briefeschreiber als Einsparziel. Dass man angesichts solcher Zahlen nach Sparmöglichkeiten sucht, sei für ihn völlig nachvollziehbar. „Wenn wir Verluste machen, muss ich doch reagieren, oder?“

Einen „Sanierungsausschuss“ gebe es im Übrigen nicht, stellt der Kreisgeschäftsführer klar. Stattdessen arbeite eine Gruppe daran, alle Bereiche auf mögliche Einsparungen zu prüfen. Dabei werde auch auf die Kindertagesstätten und die Immobilien des BRK geschaut. Gerade bei Gebäuden gebe es aus seiner Sicht Handlungsbedarf. Als Beispiel nennt Engelbrecht die Rettungswache in Scheinfeld: Das Gebäude sei für die Zwecke des Verbands zu groß und zu teuer im Unterhalt. Ein Verkauf sei aber nicht beschlossen. Zudem gehöre das Grundstück dem Landkreis.

Auch BRK-Kreisvorsitzender Harry Scheuenstuhl nimmt zu den Vorwürfen Stellung. Er war nach eigenen Angaben ebenfalls bei der Sitzung dabei und erinnert sich an einstimmige Beschlüsse, auch bei den Themen Einsparungen und weitere Planungen. Streit oder Unsicherheit habe es nicht gegeben. Sollte der anonyme Briefschreiber tatsächlich anwesend gewesen sein, so Scheuenstuhl, dann habe er die Entscheidungen mitgetragen – und nun im Nachhinein anonym Kritik geübt.

Zu seiner Anonymität erklärt der Verfasser, er wolle „zum Schutz meiner Person und meiner Funktion im Verband“ nicht namentlich genannt werden. Für Scheuenstuhl ist das wenig überzeugend. Die Diskussionen seien offen, sachlich und fair verlaufen, abweichende Meinungen seien jederzeit möglich gewesen.

Neben Sparmaßnahmen stehen beim BRK im Landkreis aber auch neue Aufgaben an. So sollen für Diespeck und Ergersheim neue Rettungswachen entstehen, um die Einsatzwege zu verkürzen und die Versorgung zu verbessern. Das kostet allerdings ebenfalls Geld und Personal. Hinzu kommen tarifliche Lohnsteigerungen von sieben Prozent. Das sei einerseits verständlich, andererseits aber auch eine zusätzliche Belastung für die Kasse, sagt Scheuenstuhl.

Ein weiteres großes Problem seien die Kindertagesstätten. Sie seien kaum noch kostendeckend zu betreiben, ohne die Elternbeiträge stark zu erhöhen. Der staatlich vorgegebene Personalschlüssel, sinkende Kinderzahlen und steigende Gehälter setzten alle Träger unter Druck – neben dem BRK etwa auch AWO, Johanniter und Caritas. Dass langfristig auch beim Personal gespart werden müsse, will Scheuenstuhl nicht ausschließen. Engelbrecht bestätigt indirekt: Auch die Kita-Finanzierung werde zunehmend schwieriger. Der Verband müsse sich darauf einstellen, dass Defizite künftig womöglich nicht mehr vollständig ausgeglichen werden könnten.

Unterm Strich bleibt: Der BRK-Kreisverband steckt nicht in der Insolvenz, muss sich aber sehr ernsthaft mit seiner finanziellen Entwicklung befassen. Oder, wie Engelbrecht es zusammenfasst: „Wir müssen sparen, wir drehen an vielen Schrauben.“ Und genau das sei auch Sinn der Vorstandsgespräche gewesen.

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# Polizeistreife verunglückt – Dienstwagen kracht in der Neustädter Bahnhofstraße gegen Laterne

**Neustadt an der Aisch.** Ein ungewöhnlicher Unfall hat am Freitagnachmittag die Bahnhofstraße in Neustadt an der Aisch lahmgelegt: Ein Streifenwagen der Polizei kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenmast. Die beiden Beamten im Fahrzeug wurden dabei leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr direkt vor einer Bushaltestelle. Nach dem Zusammenstoß musste die Bahnhofstraße zunächst für rund eine halbe Stunde vollständig gesperrt werden. Anschließend war die Fahrbahn vorübergehend nur einseitig befahrbar. Erst nach der Bergung des Fahrzeugs konnte die Straße ab etwa 18.30 Uhr wieder in beide Richtungen freigegeben werden.

Die Unfallaufnahme sowie die Ermittlungen zur Ursache übernimmt aus dienstlichen Gründen die Polizeiinspektion Bad Windsheim. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor.

KI-generierte Nachbildung der Unfallszene auf Grundlage des Originalfotos.

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# 17 Kitas und Kindergärten machen im Landkreis digital weiter

Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim darf sich bei der digitalen frühkindlichen Bildung offenbar weiter an die Spitze in Mittelfranken setzen: Die dritte und letzte Runde des Förderprogramms **„kita.digital“** ist jetzt im Landratsamt erfolgreich zu Ende gegangen – mit **17 beteiligten Kindertagesstätten und Kindergärten aus dem ganzen Landkreis**.

Mit dabei waren Einrichtungen von **Ergersheim bis Emskirchen** und von **Burghaslach bis Langenfeld**. Seit 2021 unterstützt das bayerische Programm Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und Horte dabei, mit Hilfe von Coaches wichtige Schritte in die digitale Bildungswelt zu gehen. Ziel ist es, Kinder zu einem **aktiven, sicheren, kreativen und kritischen Umgang mit Medien** zu befähigen. Medien sollen dabei nicht nur „irgendwas mit Bildschirm“ sein, sondern ein Werkzeug, mit dem Kinder eigene Ideen umsetzen und die digitale Welt begreifen lernen.

Bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung im Landratsamt lobte Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** das Engagement aller Beteiligten und würdigte den Einsatz für mehr Medienkompetenz schon in frühen Jahren.

Anschließend gab **Katrin Lengenfelder** stellvertretend für die Digital-Coaches – neben ihr wirkten auch **Alexandra Großer, Sabine Gruber und Günter Anfang** mit – einen Einblick in das Projekt. Danach zeigten die Verantwortlichen aus den Einrichtungen beispielhaft, was in den vergangenen Monaten entstanden ist.

Besonders anschaulich: **Stop-Motion-Filme**, die die Kinder selbst erdacht, geplant und mit einem Tablet sowie Unterstützung der Erzieherinnen und Erzieher umgesetzt hatten. Auch eine **Portfolio-Arbeit** zur Entwicklungsdokumentation wurde vorgestellt, die nun von den Kindern teilweise selbstständig angefertigt werden kann. Zudem wurden Ausflüge nicht nur mit dem Tablet festgehalten, sondern gleich zu einer Art **digitalem Bilderbuch** weiterentwickelt.

An der dritten Runde von „kita.digital“ beteiligten sich:
**KiTa Sankt Kilian**, **Kindergarten Sankt Marien** (beide Emskirchen), **evangelische KiTa Kunterbunt** (Gutenstetten), **Sankt-Nikolaus-Kita** (Münchsteinach), **städtischer Kindergarten Kleine Welt**, **Kinderkrippe Hasennest**, **Schlosskindergarten**, **Louise-Scheppler-Kindergarten** (alle Neustadt), **Kita Wilhelmsdorf**, **Arbeiterwohlfahrt-Kita** (Dietersheim), **evangelische KiTa Langenfeld**, **evangelische KiTA Sternschnuppe** (Burghaslach), **Frieda-Lang-Haus für Kinder** (Ergersheim), **Haus für Kinder Sankt Elisabeth** (Scheinfeld), **KiTa Sankt Lukas** (Bad Windsheim), **KiTa „Wilde 13“** (Diespeck) und die **evangelische KiTa Sonnenblume** (Obernzenn).

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn schon die Kleinsten lernen, wie man Medien nicht nur konsumiert, sondern sinnvoll und kreativ nutzt, dann ist das mehr als ein Trend – dann ist das ein echter Baustein für die Zukunft. Und ganz ehrlich: Ein selbst gemachter Stop-Motion-Film ist oft spannender als so manche Prime-Time-Produktion.

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# Stipendien für angehende Humanmediziner: Landkreis fördert junge Ärztinnen und Ärzte

Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim unterstützt auch in den Jahren 2026 und 2027 wieder Studierende der Humanmedizin mit einer finanziellen Förderung. Wer an einer privaten Hochschule Medizin studieren will und sich später eine berufliche Zukunft in der Region vorstellen kann, hat damit gute Chancen auf ein Stipendium. Für manche ist das vielleicht genau der Schub, der aus dem großen Traum vom Arztberuf einen konkreten Plan macht.

Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem die Bereitschaft, später im Landkreis tätig zu werden. Gefördert werden weiterhin Studierende mit Interesse an einer fachärztlichen Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und Inneren Medizin. Neu ist: Seit 2026 können auch Interessenten an einer Weiterbildung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie unterstützt werden.

Bewerbungen sind noch bis Mittwoch, 1. Juli, per E-Mail an gesundheitsregionplus@kreis-nea.de möglich.

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# **Übersetzungs-Box soll den Schulalltag leichter machen**

## **Neustädter Mittelschule am Turm testet System der Hochschule Ansbach – Sprachbarrieren werden in Sekunden kleiner**

Neustadt an der Aisch – Wenn Sprache im Unterricht zur Hürde wird, kann Lernen schnell zur Geduldsprobe werden. Genau hier setzt ein Projekt an, das an der Neustädter Mittelschule am Turm jetzt für viel Aufmerksamkeit sorgt: Ein studentisches Team der Hochschule Ansbach hat eine Übersetzungs-Box entwickelt, die Gesprochenes in Echtzeit in mehr als 25 Sprachen übertragen kann.

Schulleiter Gregor Fleischmann und Lehrerin Andrea Stöhr-Manz zeigen sich begeistert. Stöhr-Manz arbeitet gemeinsam mit Sozialpädagogin Anna Riedel in einer Deutschklasse, die das System bereits getestet hat. In solchen Klassen lernen Schülerinnen und Schüler, die neu im bayerischen Schulsystem sind und oft nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Nach einem Jahr müssen sie in der Regel in die Regelklassen wechseln.

An der Mittelschule am Turm sitzen dafür Zehn- bis 16-Jährige aus verschiedenen Ländern zusammen – mit sechs unterschiedlichen Muttersprachen und sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen. Der Unterricht wird dadurch nicht einfacher. Bisher behalf man sich mit Online-Übersetzern oder Wörterbüchern. Das kostete Zeit und war im Alltag oft umständlich.

Die neue „Termlate“-Box soll das ändern. Entwickelt wurde sie von Daniel Balbach, Dennis Diz, Stavros Kaniouras, Bruno König und Christian Schuller unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Sigurd Schacht im Studiengang „Angewandte Künstliche Intelligenz & Digitale Transformation“ an der Hochschule Ansbach. Ziel des Teams: den Schulalltag mit datenschutzkonformer Übersetzungstechnik zu erleichtern.

Professor Schacht erklärt, dass das System komplett lokal arbeitet, ohne Internetdienste, und speziell für den Unterricht optimiert wurde. Die Lehrkraft spricht, das System übersetzt in Sekundenschnelle auf die Endgeräte der Schülerinnen und Schüler – in deren jeweilige Muttersprache und zusätzlich ins Deutsche. So können alle gleichzeitig mitlesen und dem Unterricht besser folgen. Fragen werden weiterhin auf Deutsch gestellt, Antworten sollen ebenfalls auf Deutsch erfolgen.

Ein weiterer Vorteil: Auch mathematische Inhalte werden korrekt dargestellt. Formeln bleiben also Formeln – und werden nicht einfach als Text verschluckt. Außerdem kann das System im sogenannten Elternraum genutzt werden, wo vertrauliche Gespräche lokal übersetzt und sogar mit Sprachausgabe unterstützt werden. Das soll Missverständnisse vermeiden und Gespräche entspannter machen, ohne dass Kinder für ihre Eltern übersetzen müssen.

Auch die Projektgruppe selbst ist stolz auf das Ergebnis. Rund 1000 Stunden Arbeit stecken in dem Prototypen, der im Sommersemester 2026 entstanden ist. Professor Schacht lobt den Einsatz der fünf Studierenden, die teils bereits mitten im Berufsleben stehen und dennoch viel Zeit in die Entwicklung investiert haben.

Begeistert zeigt sich auch Stadträtin Heike Gareis. Die Idee sei bei einem Besuch im Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) in Neustadt an der Aisch entstanden, wo sie mit Standortleiterin Marie Hartz über KI und Übersetzungsmöglichkeiten gesprochen habe. Ein Dank gehe an alle Beteiligten, besonders an das TTZ, Marie Hartz und die Stiftungsprofessorin Yvonne Wetsch.

Für die Schule ist klar: Wer den Unterricht versteht, lernt leichter und bleibt motivierter. Da „Termlate“ derzeit noch ein Prototyp ist, aber großes Potenzial für Schulen und andere Einsatzbereiche hat, werden nun Sponsoren gesucht. Weitere Informationen gibt es unter termlate.live.

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# Waldbrandgefahr im Landkreis steigt am Wochenende auf Stufe 5

Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Die aktuelle Hitzewelle macht auch vor dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim nicht halt. Laut Wettervorhersage könnte am Wochenende sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden. Bei anhaltender Trockenheit steigt damit in den Sommermonaten auch die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden deutlich an.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht von März bis Oktober täglich für jeden Ort einen Waldbrandgefahrenindex mit fünf Gefährdungsstufen. Während Stufe 1 für eine sehr geringe Gefahr steht, bedeutet Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Genau diese höchste Stufe wird am Wochenende erreicht.

Kreisbrandrat Florian Brandt weist darauf hin, dass die Feuerwehren im Landkreis zwar auf Flächen- und Waldbrände vorbereitet sind, bei solchen Wetterlagen aber auch die Unterstützung der Landwirte sehr wichtig bleibt. Besonders hilfreich sei es, wenn Pumptankfässer bereits im Vorfeld mit Wasser gefüllt werden und im Einsatzfall zur Verfügung stehen. „Natürlich ist das in vielen Orten schon geübte Routine und die Führungskräfte der Feuerwehren stimmen sich bereits jetzt mit ihren Landwirten vor Ort ab“, so Brandt.

Auch die Bevölkerung ruft der Kreisbrandrat zu besonderer Vorsicht auf. In Bayerns Wäldern gilt zwischen 1. März und 31. Oktober absolutes Rauchverbot. Zigarettenglut, brennende Streichhölzer oder weggeworfene Kippen können in Trockenperioden verheerende Folgen haben. Ebenso ist offenes Feuer in und bis zu 100 Meter Entfernung vom Wald verboten. Auch brennende oder glimmende Gegenstände dürfen dort nicht weggeworfen oder unvorsichtig gehandhabt werden. Zudem sollten Kraftfahrzeuge in Hitzeperioden nicht auf Waldwegen oder Grasflächen abgestellt oder gefahren werden, da von heißem Auspuff und Katalysator Brandgefahr ausgehen kann.

Wer in der Natur Feuer oder Rauch bemerkt, sollte sofort die 112 wählen – schon beim Verdacht auf einen Vegetationsbrand. Denn je früher ein Brand entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, ihn schnell unter Kontrolle zu bringen.

Wichtig ist dabei eine möglichst genaue Orts- oder Anfahrtsbeschreibung. Je präziser die Angaben sind, desto schneller können Feuerwehr und Brandbekämpfung beginnen. Kreisbrandrat Florian Brandt betont: „Für die Feuerwehr ist es natürlich hilfreich, wenn sie von den Melderinnen und Meldern eingewiesen werden – natürlich ohne dass sich diese dabei in Gefahr begeben.“

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**Hitze zwingt Rathaus zu früherem Feierabend**

Neustadt an der Aisch schwitzt – und das spürt jetzt auch die Stadtverwaltung. Wegen der aktuellen Hitzewelle schließen das Rathaus und das Ämtergebäude in der Würzburger Straße 33 am Donnerstag, 25. Juni, bereits um **12 Uhr mittags**. Grund dafür sind die hohen Temperaturen in den Verwaltungsgebäuden.

Die Stadt reagiert damit auf die Belastung für Beschäftigte und Besucher gleichermaßen. Bei solchen Temperaturen wird selbst der Gang ins Amt schnell zur kleinen Hitzeschlacht. Wer also noch etwas erledigen möchte, sollte besser früh losziehen.

**Geänderte Öffnungszeiten in dieser Woche:**
**Donnerstag: 8 bis 12 Uhr**
**Freitag: 8 bis 12 Uhr**

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die kurzfristige Änderung. Gerade an heißen Tagen gilt: etwas Rücksicht nehmen, ausreichend trinken und die Mittagshitze möglichst meiden.

Unser Tipp: Wichtige Erledigungen am besten gleich in den frühen Morgenstunden angehen. Dann ist die Luft noch etwas kühler – und der Weg ins Rathaus vielleicht halb so schweißtreibend.

Wie kommt ihr mit der Hitze in Neustadt und Umgebung klar? Findet ihr die frühe Schließung sinnvoll?
**Schreibt uns eure Meinung!**

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Neustädter Klinik: Bettenhaus-Neubau rückt näher

Neustadt an der Aisch – Wie geht es mit dem geplanten Neubau eines Bettenhauses an der Neustädter Klinik weiter? Darüber informierte Stefan Schilling, Vorstand der Kliniken des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, jetzt den Kreisausschuss. Die klare Botschaft: Das Projekt kommt – und zwar trotz aller Krisen.

Das Thema beschäftigt die Verantwortlichen schon seit 2018. Schilling blickte im Ausschuss auf die Geschichte des Krankenhauses zurück, das 1958 eröffnet wurde. Schon damals seien die beiden noch bestehenden Bettenflügel Teil der Anlage gewesen. Das östliche Bettenhaus sowie die Kopfbauten Ost und West wurden 1990 saniert, das westliche Bettenhaus folgte 2001. Ein erster Antrag auf einen Neubau mit 157 Betten im Jahr 2021 wurde 2022 abgelehnt, auch ein weiterer Antrag im selben Jahr scheiterte wegen der damaligen Krankenhausreform. 2023 erfolgte dann die strategische Neuausrichtung der Kliniken mit einem Bedarf von 256 Betten. Im Jahr 2024 stellte das Ministerium schließlich einen Bedarf von 240 Betten fest.

## Landkreis muss rund 34 Millionen Euro selbst tragen

Das Gesamtvolumen des Vorhabens liegt bei rund 130 Millionen Euro. Landrat Dr. Christian von Dobschütz erklärte, dass das Projekt in das Jahreskrankenhausprogramm 2025 bis 2029 aufgenommen wurde. Rund 96 Millionen Euro sollen gefördert werden. Für die restlichen etwa 34 Millionen Euro muss der Landkreis aufkommen.

Stefan Schilling machte deutlich, wie stark die Klinik bereits heute belastet ist: Seit der Inbetriebnahme sei sie dauerhaft am Limit. „Wir sind, was die Sanierung betrifft, echt am Anschlag“, sagte er. Man müsse sehen, wie man mit dem Altgebäude so lange wie möglich durchkomme. Für einen Neubau des Bettenhauses gebe es jedoch keine Alternative, wenn Neustadt auch künftig stationäre Versorgung anbieten wolle.

Landrat von Dobschütz betonte, man habe als Landkreis seine Aufgaben in Bildung, Soziales und Gesundheit zu erfüllen. Aus Angst vor der Zukunft jetzt alles zu stoppen, wäre aus seiner Sicht der falsche Weg. Die Probleme würden dadurch nicht gelöst. „Die Neustädter Klinik ist systemrelevant“, stellte er klar. Auch die Markt Erlbacher Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß unterstrich: „Wir können nicht anders.“

Matthias Schwarz, Bürgermeister von Burgbernheim, wollte wissen, ob die eingeplanten Fördermittel tatsächlich in dieser Höhe zu erwarten seien. Schilling verwies darauf, dass die bisherigen Zusagen des Freistaats eingehalten worden seien. Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt (Freie Wähler) fragte nach der Konkurrenz der Neustädter Klinik im Vergleich zu anderen Bewerbern, darunter große Unikliniken. Die Lage im Klinikwesen sei schwer überschaubar, so Schilling. „Wir wissen nicht, was 2027 ist.“

Richard Dollinger sprach von einem großen unternehmerischen Risiko, das der Landkreis trage. Der Landrat räumte ein, dass seriöse Prognosen kaum möglich seien, betonte aber: „Wir machen unsere Hausaufgaben bestmöglich.“ Werner Stieglitz (CSU) erinnerte daran, dass Stillstand Rückschritt bedeute. Wenn der Freistaat Vorgaben mache, müsse er auch die Finanzierung sicherstellen. Wichtig sei, den Druck nach oben aufrechtzuerhalten.

## Auch an Energie und Katastrophenschutz wird gedacht

Heike Gareis (SPD) nannte den Neubau kein Luxusobjekt, sondern einen wichtigen Schritt, um die Kliniken zukunftsfähig aufzustellen. Martin Bauer (Grüne) regte eine besonders energieeffiziente Bauweise an, etwa mit Photovoltaik-Anlagen. Schilling verwies darauf, dass man diesen Bereich bereits mitdenke; eine eigene Strom- und Wärmeerzeugung gehöre zum Pflichtprogramm. Eine Betriebskostenfolgerechnung gebe es zwar nicht, die Anregung wolle man aber aufnehmen, sagte von Dobschütz.

Auch das Thema kritische Infrastruktur kam zur Sprache. Wie die Klinik in diesem Bereich aufgestellt sei, fragte Heike Gareis. Schilling machte klar: Das werde immer mitgedacht. „Der Katastrophenschutzplan ist eine Dauerbaustelle.“

Am Ende sprach sich der Ausschuss geschlossen dafür aus, dem Kreistag zu empfehlen, die für den Neubau nötigen Mittel in die Haushaltspläne der kommenden Jahre einzustellen und auch im Investitionsplan zu berücksichtigen.

*Kommentar der Redaktion: In Neustadt wird also nicht gekleckert, sondern mit Krankenhausbau in der Größenordnung eines kleinen Prestigeprojekts geplant. Bei 130 Millionen Euro ist der Neubau jedenfalls kein „Mal-schauen-ob’s-noch-hält“-Vorhaben mehr, sondern eher die Antwort auf die Frage, wie man eine Klinik fit für die nächsten Jahrzehnte macht. Und das dürfte wohl wichtiger sein als jeder vorschnelle Sparreflex.*

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# Wie man die Demokratie aushebelt – oder schützt
## Lesung mit Bijan Moini in der Bühne am Torturm im Rahmen von „Engagierte Stadt“

Neustadt an der Aisch – Wie wird aus einer Demokratie eine Gefahr für sich selbst? Und was kann man tun, damit es nicht so weit kommt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Bijan Moini bei einer Lesung in der Bühne am Torturm. Auf Einladung des Bündnisses gegen Rechts und des Freiwilligenzentrums der Caritas „mach mit!“ las der Jurist und Autor aus seinem Roman **„2033“** – und sorgte dabei für viele nachdenkliche Momente.

In dem Buch versucht die rechtsextreme Partei „Der Aufstand“, die Macht in Deutschland an sich zu reißen. Nach den Wahlen stellt sie zwar bereits die Kanzlerin Vogel, ist aber noch auf die Zusammenarbeit mit dem kleinen Zentrum angewiesen und trifft auf Widerstand durch die Oppositionspartei „Die Reform“. Um die eigene Macht weiter auszubauen, wird ein Anschlag auf die Parteizentrale instrumentalisiert. Moini interessiert sich dabei vor allem für die Mechanismen, die am Anfang einer schrittweisen Abschaffung der Demokratie stehen – also für Mitläufertum, Karrieregeilheit und Opportunismus, aber eben auch für die Frage, wer sich dem Ganzen noch entgegenstellt.

Als Rechtsanwalt richtet Moini seinen Blick besonders auf die Justiz und darauf, wie sie ausgehebelt werden kann. Obwohl die Bezüge zur AfD auf der Hand liegen, stützt sich seine Handlung nicht nur auf aktuelle deutsche Entwicklungen, sondern auch auf Beispiele aus Ländern, in denen demokratiefeindliche Bewegungen bereits an der Macht sind oder waren. Besonders die USA unter Donald Trump nennt er als Beispiel dafür, wie per Dekret zunächst klar rechtswidrige oder sogar verfassungsfeindliche Maßnahmen verkündet werden können – die Wirkung sei oft schon da, bevor ein Gericht später eingreifen kann.

Auch Moinis eigene Biografie spielte an diesem Abend eine Rolle: Seine Eltern flohen vor dem Mullah-Regime aus dem Iran, er selbst wurde bei Karlsruhe geboren – also ganz in der Nähe des Verfassungsgerichts, vor dem er bereits mehrfach erfolgreich geklagt hat. Und das Buch bleibt nicht nur düster: Im Roman wird die Mullah-Regierung im Iran schließlich hinweggefegt, und die Demokratie erfreut sich dort am Ende größerer Beliebtheit als in manchen Ländern mit langer demokratischer Tradition.

Im Anschluss an die Lesung stellte sich Moini den Fragen des Publikums und antwortete dabei sehr sachlich und souverän. Interessiert wurde unter anderem nach der Geschwisterbeziehung im Roman gefragt, die wegen unterschiedlicher politischer Überzeugungen zeitweise in die Brüche geht. Danach boten die Veranstalterinnen verschiedene Workshops an, in denen es darum ging, was jede und jeder selbst zum Erhalt der Demokratie beitragen kann. Nicht alle arbeiteten direkt mit, doch der Austausch unter den Besucherinnen und Besuchern war rege.

Ermöglicht wurde der Abend durch die Caritas im Rahmen des Programms „Engagierte Stadt“. Zweiter Bürgermeister Richard Dollinger richtete zu Beginn ein Grußwort an die Gäste, und die Buchhandlung Dorn sorgte für den passenden Büchertisch.

Moinis nächster größerer Einsatz lässt nicht lange auf sich warten: Er arbeitet als Anwalt der Gesellschaft für Freiheitsrechte an einem umfangreichen rechtlichen Gutachten zur Frage, ob die AfD verfassungswidrig ist. Das dürfte noch für einige Diskussionen sorgen – und zeigt einmal mehr, dass Demokratie nicht nur auf Papier, sondern vor allem im Alltag verteidigt werden muss.

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# EXPO-NEA: Neustadt zeigt, was in der Region steckt

Neustadt an der Aisch wird am Sonntag, 28. Juni 2026, zum Schaufenster der regionalen Wirtschaft: Von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Festplatz erstmals die **EXPO-NEA** statt. Rund 100 Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim präsentieren dort, was sie können – und was die Region zu bieten hat.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf jede Menge Informationen, Mitmachaktionen und direkte Gespräche freuen. Mit dabei sind Betriebe aus Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und modernen Technikbereichen. Wer schon immer wissen wollte, was hinter den Firmen aus der Nachbarschaft steckt, bekommt hier die Gelegenheit, direkt mit Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Spannend wird die Messe auch für alle, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, einem neuen Job oder einer beruflichen Veränderung sind. Die EXPO-NEA informiert über Karrierechancen, Stellenangebote und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. Gerade für junge Menschen und Familien kann sich dabei schnell zeigen: Gute Perspektiven gibt es oft näher, als man denkt.

Auf der Bühne wird es zudem eine Podiumsdiskussion geben. Im Mittelpunkt stehen Themen, die unsere Region bewegen: neue Arbeitsformen auf dem Land, Künstliche Intelligenz im Berufsalltag und die Energiewende im Landkreis. Damit geht es nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern auch um die Zukunft der Arbeitswelt in unserer Heimat.

Die Stadt Neustadt an der Aisch ist ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten. Dort gibt es Infos zu Freizeitmöglichkeiten, Veranstaltungen und auch einen Blick auf die Stadtverwaltung als Arbeitgeber. Um 14 Uhr schaut Bürgermeister Alexander Müller beim Meet & Greet vorbei. Außerdem wartet ein Karpfen-Angelspiel mit regionalen Preisen.

Für Essen, Getränke und ein Kinderprogramm ist ebenfalls gesorgt. Damit dürfte die EXPO-NEA nicht nur für Jobsuchende, sondern für die ganze Familie ein lohnender Ausflug werden.

**Kommentar der Redaktion:** Solche Veranstaltungen zeigen ziemlich deutlich, was unsere Region kann: Hier wird nicht nur gearbeitet, sondern auch gedacht, entwickelt und angepackt. Und ganz ehrlich: Wenn man bei einem Karpfen-Angelspiel noch etwas über Ausbildungsplätze lernt, dann hat die regionale Wirtschaft schon mal alles richtig gemacht.

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# EXPO-NEA: Neustadt zeigt, was in der Region steckt

Neustadt an der Aisch wird am Sonntag, 28. Juni 2026, zum Schaufenster der regionalen Wirtschaft: Von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Festplatz erstmals die **EXPO-NEA** statt. Rund 100 Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim präsentieren dort, was sie können – und was die Region zu bieten hat.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf jede Menge Informationen, Mitmachaktionen und direkte Gespräche freuen. Mit dabei sind Betriebe aus Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und modernen Technikbereichen. Wer schon immer wissen wollte, was hinter den Firmen aus der Nachbarschaft steckt, bekommt hier die Gelegenheit, direkt mit Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Spannend wird die Messe auch für alle, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, einem neuen Job oder einer beruflichen Veränderung sind. Die EXPO-NEA informiert über Karrierechancen, Stellenangebote und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. Gerade für junge Menschen und Familien kann sich dabei schnell zeigen: Gute Perspektiven gibt es oft näher, als man denkt.

Auf der Bühne wird es zudem eine Podiumsdiskussion geben. Im Mittelpunkt stehen Themen, die unsere Region bewegen: neue Arbeitsformen auf dem Land, Künstliche Intelligenz im Berufsalltag und die Energiewende im Landkreis. Damit geht es nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern auch um die Zukunft der Arbeitswelt in unserer Heimat.

Die Stadt Neustadt an der Aisch ist ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten. Dort gibt es Infos zu Freizeitmöglichkeiten, Veranstaltungen und auch einen Blick auf die Stadtverwaltung als Arbeitgeber. Um 14 Uhr schaut Bürgermeister Alexander Müller beim Meet & Greet vorbei. Außerdem wartet ein Karpfen-Angelspiel mit regionalen Preisen.

Für Essen, Getränke und ein Kinderprogramm ist ebenfalls gesorgt. Damit dürfte die EXPO-NEA nicht nur für Jobsuchende, sondern für die ganze Familie ein lohnender Ausflug werden.

**Kommentar der Redaktion:** Solche Veranstaltungen zeigen ziemlich deutlich, was unsere Region kann: Hier wird nicht nur gearbeitet, sondern auch gedacht, entwickelt und angepackt. Und ganz ehrlich: Wenn man bei einem Karpfen-Angelspiel noch etwas über Ausbildungsplätze lernt, dann hat die regionale Wirtschaft schon mal alles richtig gemacht.

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Sommerwetter mit Ansage: In der Region stehen heiße Tage mit viel Sonne bevor

Wer in den kommenden Tagen im Raum Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach oder Wilhelmsdorf unterwegs ist, sollte sich auf ordentlich Sommer einstellen. Die Wetterprognose zeigt: Es bleibt über längere Zeit warm bis sehr heiß – und Regen ist kaum in Sicht.

In den nächsten rund 14 Tagen liegen die Temperaturen meist um die 30-Grad-Marke, teils sogar deutlich darüber. Für Neustadt an der Aisch werden mehrfach Werte zwischen 33 und 37 Grad angezeigt. Auch in den umliegenden Orten wird es nur wenig angenehmer. Der Unterschied zwischen den Gemeinden dürfte sich also eher wie ein kleiner Hauch Sommer anfühlen – aber sicher nicht wie Abkühlung.

## Erst warm, dann richtig heiß

Besonders zum kommenden Wochenende hin zieht die Hitze noch einmal kräftig an. Dann sind vielerorts 34, 35, 36 oder sogar 37 Grad möglich. Dazu kommt: Die Sonne meint es offenbar ernst und legt sich nicht gerade zurückhaltend ins Zeug.

Nach kurzen Phasen mit etwas moderateren Temperaturen bleibt es auch danach sommerlich heiß. Von echter Abkühlung kann vorerst keine Rede sein. Wer also gerade noch überlegt, ob man die Jacke vielleicht doch mitnimmt, kann sie wohl getrost im Schrank lassen.

## Was bedeutet das für den Alltag?

Vor allem: genug trinken. Und zwar wirklich genug. Wasser ist jetzt der beste Begleiter – Kaffee und das Feierabendbier zählen nur bedingt als Hitzeschutz.

Hilfreich ist es außerdem, morgens und spät abends zu lüften und tagsüber Fenster, Rollos oder Jalousien möglichst geschlossen zu halten. Wer körperlich arbeiten muss, sollte das möglichst in die kühleren Stunden legen. Die Mittagshitze ist jedenfalls kein guter Zeitpunkt, um den Dachboden aufzuräumen, den Garten umzugraben oder sich selbst zu beweisen, dass man alles noch genauso schafft wie früher.

Auch leichte Kleidung, eine Kopfbedeckung und Sonnencreme sind jetzt keine schlechte Idee. Im Gegenteil: Sie gehören in diesen Tagen eher zur Grundausstattung als zum Mode-Statement.

## Pflanzen und Gärten brauchen Unterstützung

Auch für Gärten, Beete und junge Bäume wird es jetzt ernst. Wer Pflanzen hat, sollte nicht darauf hoffen, dass die Natur das schon irgendwie regelt. Bei anhaltender Hitze ist regelmäßiges Gießen wichtig – am besten früh morgens oder am späten Abend.

In der Mittagssonne verdunstet zu viel Wasser, bevor es überhaupt ankommt, wo es gebraucht wird. Lieber seltener, dafür gründlich gießen. Besonders Kübelpflanzen, Hochbeete und frisch gesetzte Pflanzen brauchen jetzt Aufmerksamkeit. Der Rasen darf in solchen Phasen auch mal etwas leiden – das ist zwar nicht schön, aber meist kein Drama.

## Tiere unbedingt mitdenken

Auch Tiere kommen mit Hitze oft deutlich schlechter zurecht als wir denken. Hunde sollten in den heißen Mittagsstunden möglichst nicht ausgeführt werden, da sich Asphalt schnell stark aufheizt und die Pfoten verletzen kann. Spaziergänge am frühen Morgen oder am Abend sind deutlich sinnvoller.

Ganz wichtig: Tiere niemals im Auto lassen – auch nicht „nur kurz“. Aus wenigen Minuten können sehr schnell lebensgefährliche Temperaturen werden.

Für Vögel, Igel und Insekten helfen flache Wasserschalen im Garten oder auf dem Balkon. Diese sollten aber regelmäßig gereinigt werden, damit daraus keine unfreiwillige Mückenanlage wird.

## Sport und Hitze: mit Vernunft statt Ehrgeiz

Sport ist auch bei Sommerwetter möglich, aber bitte mit Augenmaß. Laufen, Radfahren oder Training im Freien sollten möglichst auf die frühen oder späten Stunden gelegt werden. Wichtig sind außerdem Pausen, Schatten und genügend Trinkmöglichkeiten.

Wer Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwäche spürt, sollte sofort langsamer machen oder abbrechen. Das ist kein Zeichen von Unwillen, sondern der Körper, der ziemlich deutlich auf Überlastung hinweist.

Gerade bei Kindern und Jugendlichen sollten Vereine und Trainer die Belastung anpassen. Kein Training und kein Spiel ist wichtiger als die Gesundheit.

## Freibäder dürften gut gefüllt sein

Bei diesen Temperaturen werden die Freibäder in der Region wohl zu den beliebtesten Orten überhaupt. Das Waldbad Neustadt, das Freibad in Neuhof, Anlagen in Markt Erlbach und andere Bäder dürften in den nächsten Tagen viele Besucherinnen und Besucher anziehen.

Wer baden möchte, sollte etwas Geduld mitbringen. Denn bei 35 Grad kommen erfahrungsgemäß nicht nur ein paar wenige auf die Idee, ins Wasser zu springen. Die Warteschlange am Eingang ist dann also weniger ein Ärgernis als vielmehr ein ziemlich eindeutiges Sommerzeichen.

## Auch für Kommunen bleibt Hitze ein Thema

Längere Hitzeperioden sind längst nicht mehr nur ein Wetterphänomen, sondern auch eine Aufgabe für Städte und Gemeinden. Schattenplätze, Bäume, Trinkwasserstellen, helle Flächen und gut erreichbare Rückzugsorte gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Gerade Schulen, Kitas, Sportanlagen und Einrichtungen für ältere Menschen müssen auf solche Wetterlagen vorbereitet sein. Daseinsvorsorge bedeutet eben auch, an Tagen mit 36 Grad noch ein halbwegs angenehmes Durchatmen zu ermöglichen.

## Sommer genießen – aber bitte mit Verstand

Ja, es wird heiß. Ja, es bleibt trocken. Und ja, die Sonne scheint in den nächsten Tagen ziemlich motiviert.

Aber: Es ist eben auch Sommer. Mit etwas Vernunft, ausreichend Wasser, Rücksicht auf Mensch und Tier und einem kühlen Platz im Schatten lässt sich diese Phase gut überstehen – vielleicht sogar genießen.

Ob im Freibad, im Biergarten, im Garten oder auf dem Balkon: Der Sommer zeigt sich jetzt von seiner kräftigen Seite. Und bis die nächste Abkühlung kommt, gilt in der Region ganz einfach: trinken, schützen, pausieren – und die Sonne nicht unterschätzen.

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# Abschied von Kreisbrandrat Alfred Tilz: Eine Ära im Landkreis geht zu Ende

Neustadt an der Aisch – Nach mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze der Feuerwehren im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim ist Kreisbrandrat Alfred Tilz in einer stimmungsvollen Feierstunde im neuen Feuerwehrhaus in Neustadt verabschiedet worden. Mit viel Applaus, zahlreichen Dankesworten und sichtbarer Wertschätzung endete damit eine beeindruckende Feuerwehrkarriere, die den Landkreis über viele Jahre geprägt hat.

Bereits die Ankunft war etwas Besonderes: Mit der historischen Drehleiter der Feuerwehr Neustadt wurde Alfred Tilz abgeholt, bevor ihn ein Spalier aus Feuerwehrführungskräften und Kommandanten aus dem Landkreis sowie Gästen aus der Politik empfing. Begleitet vom Frankenlied, gespielt von der Feuerwehrkapelle Dürrnbuch, zog die Feier in eine rundum würdige und sehr persönliche Verabschiedung ein.

Vor rund 150 Gästen würdigten Vertreter aus Politik, Feuerwehr und befreundeten Hilfsorganisationen den Einsatz, die Fachkenntnis und die Verlässlichkeit des scheidenden Kreisbrandrats. Landrat Dr. Christian von Dobschütz brachte es auf den Punkt: Mit dieser Veranstaltung gehe im Landkreis eine Ära zu Ende. Für viele aktive Feuerwehrleute sei Tilz der personifizierte Kreisbrandrat gewesen.

Auch die Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt, Werner Stieglitz und Harry Scheuenstuhl sowie Neustadts Bürgermeister Alexander Müller sparten nicht mit Lob und Dank. In ihren kurzen Grußworten stand vor allem eines im Mittelpunkt: die große Anerkennung für die Arbeit von Alfred Tilz. Ebenso betonten Carsten Keller von der Polizei, Thomas Scherzer vom Technischen Hilfswerk und Henning Schmidt vom Roten Kreuz die stets vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Mit persönlichen Worten und vielen Erinnerungen sorgten Rüdiger Neumeister, Ehrenkreisbrandinspektor und langjähriger Vertreter von Tilz, sowie der neue Kreisbrandrat Florian Brandt für besonders emotionale Momente. Beide zeichneten ein treffendes Bild eines Mannes, der über Jahre hinweg mit Erfahrung, Ruhe und klarer Linie gearbeitet hat.

Ausdrücklich einbezogen wurde bei allen Dankesworten auch die Familie von Alfred Tilz, insbesondere seine Frau Brigitte. Denn ohne Rückhalt zu Hause, das wurde mehrfach deutlich, wäre ein solches Ehrenamt in dieser Intensität kaum möglich gewesen.

Zum Abschluss erhielt Alfred Tilz eine besondere Ehrung: Der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbands, Schwabachs Stadtbrandrat Holger Heller, verlieh ihm das Bayerische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold des Landesfeuerwehrverbands Bayern. Außerdem wurde er von Florian Brandt und Landrat von Dobschütz zum Ehrenkreisbrandrat ernannt. Als zusätzliches Geschenk gab es noch einen Reisegutschein der Feuerwehrführungskräfte und Kommandanten aus dem Landkreis – für den nun beginnenden, mehr als verdienten Ruhestand.

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Waldbad Neustadt: Deutschlands schönstes Freibad – und bald kein Geheimtipp mehr?

Wer in den vergangenen Tagen das Neustädter Waldbad besuchen wollte, brauchte vor allem eines: Geduld.

Schon am Eingang bildeten sich teilweise lange Schlangen. Auf den Parkplätzen wurde es eng, manche Besucherinnen und Besucher mussten auf umliegende Straßen ausweichen. Und wer es schließlich ins Bad geschafft hatte, stand wenig später erneut an – diesmal am Kiosk für Pommes, Eis oder ein kühles Getränk.

Der Grund für den Ansturm liegt nicht nur am sommerlichen Wetter. Das Neustädter Waldbad wurde kürzlich in einer bundesweiten Auswertung des Reiseveranstalters TUI als eines der schönsten Freibäder Deutschlands ausgezeichnet. Eine Ehrung, auf die Neustadt zweifellos stolz sein kann.

## Ein Freibad mit bundesweiter Aufmerksamkeit

Die TUI-Auswertung sorgte deutschlandweit für Schlagzeilen. Bewertet wurden unter anderem Online-Bewertungen, Attraktivität der Anlage und Beliebtheit bei den Gästen. Das Neustädter Waldbad landete dabei ganz vorne und erhielt plötzlich Aufmerksamkeit weit über die Grenzen Mittelfrankens hinaus.

Für die Stadt ist das zunächst einmal ein großer Erfolg. Jahrzehntelang wurde in das Bad investiert. Die großzügige Liegewiese, der alte Baumbestand, die Beckenlandschaft und der berühmte Fünf-Meter-Turm machen das Waldbad seit Jahren zu einem Publikumsmagneten.

Viele Neustädterinnen und Neustädter sagen ohnehin: „Das wussten wir schon lange.“

## Aber ist so viel Werbung überhaupt gut?

Mit der Auszeichnung stellt sich allerdings eine spannende Frage:

Muss wirklich ganz Deutschland erfahren, wie schön das Waldbad ist?

Denn jeder zusätzliche Besucher bedeutet auch längere Schlangen am Eingang, mehr Verkehr, vollere Liegewiesen und längere Wartezeiten am Kiosk.

Vor allem an heißen Sommertagen stößt die Infrastruktur an ihre Grenzen. Die Parkplatzsituation ist bereits heute angespannt. Wer erst am Nachmittag kommt, benötigt manchmal etwas Glück bei der Parkplatzsuche.

## Wer bezahlt eigentlich das Waldbad?

Noch interessanter wird die Diskussion beim Blick auf die Finanzierung.

Das Waldbad wird nicht allein durch Eintrittsgelder getragen. Wie praktisch alle kommunalen Freibäder erhält auch das Neustädter Waldbad Unterstützung aus dem städtischen Haushalt. Anders gesagt: Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Neustadt tragen über ihre Steuern dazu bei, dass das Bad betrieben werden kann.

Gleichzeitig profitieren von den vergleichsweise günstigen Eintrittspreisen natürlich auch Besucher aus anderen Städten und Landkreisen.

Ist das gerecht?

Die einen sagen: Nein. Wer die Kosten trägt, sollte auch den größten Nutzen haben.

Die anderen argumentieren: Ein Freibad ist öffentliche Infrastruktur. Wer von außerhalb kommt, kauft vielleicht noch ein Eis in der Innenstadt, besucht die Gastronomie oder erledigt Einkäufe vor Ort. Dadurch profitiert wiederum die lokale Wirtschaft.

Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen.

## Fluch und Segen zugleich

Touristische Aufmerksamkeit bringt Chancen und Herausforderungen.

Mehr Besucher bedeuten mehr Bekanntheit für Neustadt an der Aisch. Sie stärken das Image der Stadt und zeigen, dass kommunale Investitionen erfolgreich sein können.

Gleichzeitig wächst aber der Druck auf Parkplätze, Personal und Infrastruktur.

Die eigentliche Herausforderung wird deshalb sein, den Erfolg des Waldbades zu genießen, ohne dass die Lebensqualität der Stammgäste darunter leidet.

## Kommentar

Am Ende sollten wir eines nicht vergessen:

Viele Städte würden einiges dafür geben, ein Freibad wie das Neustädter Waldbad zu besitzen.

Während anderswo Bäder schließen oder nur mit Einschränkungen betrieben werden können, haben wir mitten im Aischgrund eine Anlage, die bundesweit Aufmerksamkeit erhält und von vielen Gästen geliebt wird.

Darauf dürfen wir durchaus stolz sein.

Und wenn die Wetterprognosen recht behalten, steht uns ein echter Hitzesommer bevor. Das bedeutet viele Badetage, viele Sprünge vom Fünf-Meter-Turm, viele Portionen Pommes und hoffentlich viele schöne Erinnerungen.

Vielleicht sollten wir die Schlangen deshalb einfach mit etwas Gelassenheit sehen.

Denn Hand aufs Herz:

Wer wartet schon gerne?

Aber wenn die Schlange vor einem der schönsten Freibäder Deutschlands steht, ist das vielleicht ein Luxusproblem.

Bis zum nächsten Mal – in der Schlange am Eingang, in der Schlange am Fünf-Meter-Turm oder in der Schlange am Kiosk.

Euer

**Christian Pöschl**

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## Biogasanlage bei Schauerheim soll größer werden – Stadtrat gibt grünes Licht

Die Biogasanlage auf dem Gelände des Besamungsvereins zwischen Schauerheim und Unternesselbach soll erweitert werden. Der Neustädter Stadtrat hat einem entsprechenden Bauantrag einstimmig zugestimmt. Geplant ist unter anderem, die rund zehn Jahre alten Tragluftdächer auf den Fermentern und dem Gärrestelager zu erneuern und dabei auch die bisherigen kegelförmigen Foliendächer durch kuppelförmige Überdachungen zu ersetzen. Das hat Folgen für die Optik – und für die Technik: Die Anlagen würden dadurch rund fünf Meter höher, zugleich vergrößert sich das Gasvolumen.

Auch personell gab es in der Stadtratssitzung einige formale Punkte zu erledigen. Vereidigt wurden die neu gewählten Ortssprecher und Ortssprecherinnen Michael Schütz für Ober- und Unterschweinach sowie Stöckach, Simon Lettenmeier für Eggensee und das Chauseehaus und Melanie Röder für Schellert. Bei den weiteren Ortssprechern war das nicht mehr nötig: Wilfried Westhauser für Herrnneuses hatte in der vergangenen Wahlperiode bereits dem Gremium angehört, Achim Pfund (Schauerheim) und Bastian Krämer (Birkenfeld und Weiherhof) waren erneut gewählt worden.

Ein Thema, das offenbar noch für Gesprächsstoff sorgen wird, ist das Neustädter Heimatfest. Thorsten Lehrer (SPD) wollte wissen, ob das Fest nach der durch Corona verschobenen Taktung nun 2030 oder erst wieder 2035 stattfinden soll. Bürgermeister Alexander Müller (CSU) machte deutlich: Darüber muss der Stadtrat entscheiden, entsprechende Vorbesprechungen sollen in Kürze folgen.

Für deutliche Worte sorgte außerdem die Situation an der Bushaltestelle in Schellert. Gerd Scheuenstuhl (FDP) bezeichnete sie als „sehr kritisch“. Er habe dort mehrfach beobachtet, wie Autofahrer einen haltenden Bus auf der Gegenfahrbahn überholten. „Da bleibt einem fast das Herz stehen“, sagte Scheuenstuhl. Das sei eine Situation, die schnell tragisch enden könne. Bürgermeister Müller kündigte an, gemeinsam mit der Polizei und dem zuständigen Staatlichen Bauamt Ansbach zeitnah nach einer Lösung zu suchen.

Neu geregelt wurde außerdem die Vertretung im Zweckverband der Sparkassen im Landkreis: Lisa Kastelan (Grüne) wird dort künftig die neue dritte Bürgermeisterin Kerstin Rauner (FWG) vertreten. Der Stadtrat folgte dem Vorschlag von David Muck (Grüne) einstimmig. Muck hatte die Position bislang selbst inne, war aber bereits vom Kreistag als Verbandsrat nominiert worden. Eine Doppelbesetzung ist nicht zulässig – die Sparkasse hatte deshalb um eine neue Wahl gebeten. Im Rathaus geht es eben manchmal fast so exakt zu wie im Bauplan einer Biogasanlage.

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## Abschnitt 5 der Markgrafenhalle startet: Jetzt sind Gastronomie und Kegelbahn dran

Nach der Sanierung ist bekanntlich vor der Sanierung – und bei der Neustädter Markgrafenhalle (MGH) bedeutet das aktuell: Kaum ist ein Bauabschnitt abgeschlossen, steht schon der nächste an. Nun ist Abschnitt 5 an der Reihe.

Die Markgrafenhalle hat in den vergangenen Jahren bereits ordentlich an Glanz gewonnen: neue Umkleiden, modernisierte Sanitärräume, eine auf Hochglanz gebrachte Fassade, eine wieder repräsentative Sporthalle und ein Foyer, das seinen rustikalen 70er-Jahre-Charme endgültig abgelegt hat. Jetzt rücken die Innereien eines ganz bestimmten Bereichs in den Fokus: die Gastronomie und die Kegelbahn.

Wie Frank Maes vom Bauamt erklärte, stehen zunächst umfangreiche Demontagearbeiten im Kellerbereich, an der Kegelbahn und in der Küche an. Dort müssen sämtliche Armaturen, Anbauteile und Küchengeräte ausgebaut und ersetzt werden. Auch die maroden Abwasserleitungen und Zuleitungen werden zurückgebaut, ebenso die bisherige Isolierung, die fachgerecht entsorgt werden muss. Und auch die vorhandenen Lamellendecken kommen komplett heraus.

Kostenpunkt für diese Vorarbeiten: ursprünglich waren knapp 187.000 Euro kalkuliert. Umso erfreulicher fiel nun das Ergebnis der Ausschreibung aus. Das günstigste Angebot lag bei etwas über 166.000 Euro – also mehr als 20.000 Euro unter der Kalkulation. Den Auftrag erhielt eine Firma aus Roth, das Vergabepaket wurde ebenso einstimmig akzeptiert wie eine bereits vom Bürgermeister vorgenommene Vergabe.

Dabei ging es um die Erneuerung der Herdblöcke. Hier waren drei Angebote eingegangen, wie Maes berichtete. Das günstigste kam von einem Unternehmen aus Wendelstein und lag bei 69.000 Euro. Die beiden anderen Anbieter lagen noch einmal 6.000 beziehungsweise 10.000 Euro darüber.

Am 8. Juli sollen weitere Ausschreibungen vorgelegt werden. Dann wird es auch erstmals einen etwas genaueren Überblick über die Gesamtkosten des Bauabschnitts 5 geben. Der Zeitplan steht derweil bereits: Die Arbeiten beginnen am 1. Juli und sollen spätestens Ende Oktober abgeschlossen sein. In dieser Zeit bleibt auch das Restaurant Anders im vorderen Bereich der Markgrafenhalle geschlossen.

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# AWO-Sommerfest in Neustadt: Spiel, Spaß und Leckeres für die ganze Familie

NEUSTADT – Der AWO-Ortsverein Neustadt und die AWO-Mittagsbetreuung laden am morgigen Samstag, 20. Juni, zum diesjährigen Sommerfest ein. Von 14 bis 17 Uhr wird am Karl-Ströbel-Weg 3 gefeiert – mit allem, was zu einem gelungenen Familiennachmittag dazugehört.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine Hüpfburg, Spiel- und Bastelstationen sowie Kinderschminken mit der Faschingsgesellschaft „Geißbock“ freuen. Für die Bewirtung sorgt das Team des La Casetta und kümmert sich damit auch um das leibliche Wohl der Gäste. Ein schöner Anlass, um bei hoffentlich bestem Wetter gemeinsam ein paar fröhliche Stunden zu verbringen.

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# Vollsperrung der Neustädter Kantstraße

In Neustadt müssen sich Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ab Montag, 22. Juni, auf Einschränkungen einstellen: Die Kantstraße wird dann bis voraussichtlich Freitag, 10. Juli, für den gesamten Verkehr vollständig gesperrt. Grund für die Maßnahme sind Sanierungsarbeiten an den Kanal-Hausanschlüssen.

Die Umleitung ist über die Schillerstraße, die Nürnberger Straße, die Eichendorffstraße und die Rückertstraße ausgeschildert. Die Stadtverwaltung bittet alle Autofahrerinnen und Autofahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger, die Beschilderung und Hinweise vor Ort zu beachten.

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