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WaldbadSaisonstartNeustadtWordPress

**Waldbad Neustadt startet am 14. Mai in die neue Saison**

Wer schon ungeduldig auf den ersten Sprung ins Wasser wartet, muss sich in diesem Jahr etwas länger gedulden: Das Neustädter Waldbad eröffnet die Badesaison 2026 nicht wie gewohnt Anfang Mai, sondern erst am **Donnerstag, 14. Mai, um 9 Uhr**. Für viele Badefans ist das zwar eine kleine Umstellung – sie hat aber einen ganz praktischen Hintergrund.

Künftig soll die Saison im Neustädter Waldbad grundsätzlich erst **Mitte Mai** beginnen. Das hat der Werkausschuss der Stadt Neustadt an der Aisch entschieden. Ausschlaggebend waren die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren: Gerade Anfang Mai zeigte sich das Wetter oft noch wechselhaft, mit kühlen Nächten und wenig echten Badetagen. Ein verlässlicher Badebetrieb war deshalb zum Saisonstart häufig nur eingeschränkt möglich.

Sollte der Frühling 2026 allerdings doch schon früher sommerliche Temperaturen bringen, ist auch eine **vorzeitige Öffnung** des Waldbads möglich. In diesem Fall würde der Betrieb zunächst mit **eingeschränkten Öffnungszeiten** starten.

Aktuelle Informationen rund um das Waldbad gibt es jederzeit auf der Internetseite **www.waldbad-neustadt.de**. Dort finden Besucherinnen und Besucher unter anderem die Öffnungszeiten, Eintrittspreise und ab Saisonbeginn auch die **tagesaktuelle Wassertemperatur**. Die gute Nachricht für alle Badegäste: **Die Preise bleiben unverändert.**

Das Team des Waldbads freut sich in dieser Jubiläumssaison auf viele Besucherinnen und Besucher und wünscht schon jetzt eine sonnige und erholsame Zeit im Neustädter Waldbad.

**Kommentar der Redaktion:**
Ganz ehrlich: Lieber ein Saisonstart ein paar Tage später als frierende Zehenspitzen und Wasser, bei dem man schon beim Reinschauen Gänsehaut bekommt. Wenn der Mai mitspielt, steht dem Badespaß nichts im Weg – und wenn er es besonders gut meint, gibt’s vielleicht sogar einen Frühstart. Neustadt bleibt also in Wartestellung: Badehose bereit, Handtuch griffbereit, jetzt fehlt nur noch das passende Wetter.

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BrunnenNeustadtRenovierungWordPress

**Neustadt: Wasser marsch – zwei Brunnen in der Innenstadt sind wieder fit für den Sommer**

Pünktlich zur warmen Jahreszeit gibt es in der Neustädter Innenstadt wieder ein schönes Bild: In gleich zwei Brunnen fließt nach der Renovierung wieder das Wasser. Sowohl der Neptunbrunnen am Marktplatz als auch der kleinere Brunnen am Bürgermeister-Vogel-Platz wurden instand gesetzt – und das schneller sowie teilweise günstiger als geplant.

Seit dem Jahr 1734 prägt der römische Wassergott Neptun den Marktplatz in Neustadt. Mit seiner Gabel in den Himmel gereckt, ist die Figur bis heute ein markanter Blickfang in der Innenstadt. Dass dort kein Markgraf steht, sondern ausgerechnet Neptun, gilt als Ausdruck des einstigen reichsstädtischen Selbstverständnisses – und erinnert zugleich daran, wie wichtig Wasser schon immer für das Leben in der Stadt war. Darauf wird auch bei Stadtführungen immer wieder hingewiesen.

Der ursprüngliche Brunnen wurde bereits 1921 durch eine Kopie ersetzt. Doch auch an dieser hat der Zahn der Zeit genagt. Die letzte größere Restaurierung lag rund 25 Jahre zurück. Während die Neptunfigur selbst noch in einem guten Zustand war, hatten die Sandsteine am und im Becken deutlich gelitten. Fachleute stellten unter anderem Mikrobenbefall, Frostschäden, lose Teile, Risse und abplatzende Stellen fest.

Wie Gerald Schorr, Leiter des Neustädter Bauamtes, erklärte, war ursprünglich mit einer Bauzeit von sechs Wochen gerechnet worden. Tatsächlich konnte der Brunnen aber schon nach drei Wochen wieder in Betrieb genommen werden – und damit rechtzeitig zur NeustadtNacht.

Auch Bürgermeister Alexander Müller zeigte sich erfreut über das Ergebnis. Nicht nur, dass der restaurierte Brunnen nun wieder den Blick aus seinem Amtszimmer verschönert: Die beteiligten Firmen sorgten außerdem dafür, dass die Arbeiten schneller und günstiger als erwartet abgeschlossen werden konnten. Statt der kalkulierten 21.000 Euro beliefen sich die Kosten am Ende auf rund 16.000 Euro.

**Auch das „Mädchen am Brunnen“ erstrahlt wieder**

Renovierungsbedarf gab es auch am kleinen Brunnen am Bürgermeister-Vogel-Platz an der Parkstraße. Dort war die Umrandung aus Muschelkalk locker und verschoben, außerdem war der Brunnen undicht. Thomas Rost vom Bauhof brachte eine neue Abdichtung ein. Mit Kosten von rund 3.000 Euro wurde auch dieser Brunnen wieder für die kommenden Jahre fit gemacht.

Besonderes Augenmerk lag zudem auf der Figur des „Mädchens am Brunnen“. Die Statue war in den Wintermonaten aufwendig restauriert worden, nachdem sie zuvor mehrfach mutwillig beschädigt worden war. Unbekannte hatten Arme und Kopf abgetrennt und auch den Rumpf erheblich zerstört.

Ein ortsansässiger Steinmetzbetrieb übernahm die Instandsetzung der Figur. Für rund 3.500 Euro erhielt das Mädchen am Brunnen gewissermaßen eine Frischzellenkur und präsentiert sich nun wieder in ansehnlichem Zustand. Passanten legten ihr sogar frischen Flieder in den Schoß – ein kleines Zeichen dafür, dass die restaurierte Figur auch den Neustädtern am Herzen liegt.

Bürgermeister Müller hofft nun, dass das „Mädchen am Brunnen“ künftig von weiterem Vandalismus verschont bleibt.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn in Neustadt die Brunnen wieder sprudeln, ist das mehr als nur eine optische Verschönerung. Es zeigt auch, dass öffentliche Plätze dann am schönsten sind, wenn man sie pflegt – und wenn alle ein bisschen mit aufpassen. Gerade beim „Mädchen am Brunnen“ wäre es schön, wenn die Frischzellenkur diesmal länger hält als die Geduld mancher Vandalen. Und ganz ehrlich: Ein Brunnen mit Wasser ist halt doch deutlich charmanter als einer, der nur trocken vor sich hin dekoriert.

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**Neustadt an der Aisch: Wer spricht künftig für euren Ortsteil?**

In mehreren Ortsteilen von Neustadt an der Aisch stehen im Mai 2026 wieder die Ortssprecherwahlen an. Für viele Dörfer ist das eine wichtige Gelegenheit, direkt mitzuentscheiden, wer künftig die Anliegen vor Ort bündelt und ins Rathaus sowie in den Stadtrat trägt. Kurz gesagt: Es geht darum, wer ein offenes Ohr für Probleme, Ideen und Wünsche im Ort hat – und daraus auch etwas macht.

Ortssprecher sind für viele Bürgerinnen und Bürger die erste Anlaufstelle, wenn es um Themen aus dem direkten Lebensumfeld geht. Ob es um Straßen, Beleuchtung, Gemeinschaftseinrichtungen oder andere Anliegen aus dem Dorf geht: Sie sorgen dafür, dass die Themen nicht irgendwo hängenbleiben, sondern bei der Stadt ankommen.

Die Stadt Neustadt an der Aisch hat dazu bereits die Termine für die Ortsversammlungen bekanntgegeben:

**Birkenfeld**
21. Mai 2026, 18.45 Uhr, Feuerwehrgerätehaus

**Herrnneuses**
21. Mai 2026, 20.15 Uhr, Schützenhaus

**Ober- und Unterschweinach / Stöckach**
22. Mai 2026, 18.45 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus beziehungsweise ehemaliges Schulhaus

**Schellert**
22. Mai 2026, 20.15 Uhr, Schützenhaus

**Eggensee**
28. Mai 2026, 18.45 Uhr, Gastwirtschaft Chausseehaus

**Schauerheim**
28. Mai 2026, 20.15 Uhr, Gemeindezentrum

Die Stadt ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. Denn gerade in kleineren Ortsteilen zeigt sich oft: Wer mitredet, kann auch mitgestalten.

Was meint ihr dazu? Wie wichtig sind Ortssprecher für das Leben in den Dörfern rund um Neustadt? Schreibt uns eure Meinung dazu.

*Kommentar der Redaktion:*
Ortssprecher sind oft die Leute, die wissen, wo der Schuh drückt – und manchmal auch, wo die Straßenlaterne seit Wochen nicht mehr leuchtet. Gerade in kleineren Ortsteilen ist es wichtig, dass Anliegen nicht zwischen Gartenzaun und Rathaus verloren gehen. Wer engagierte Menschen vor Ort hat, hat meist auch bessere Chancen, dass aus einem Wunsch irgendwann mehr wird als nur Gesprächsstoff beim Stammtisch.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch, aktuelles auf www.neustadt-aisch.de
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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ThemenmarktFruehstueckFairtradeWordPress

**Regional, bio, fair: Frühstück am Neustädter Marktplatz am 27. Juni**

In Neustadt an der Aisch wird am Samstag, 27. Juni, wieder regional, bio und fair gefeiert – und das ganz genussvoll mit einer großen Frühstückstafel am Marktplatz. Nach dem großen Erfolg vor drei Jahren kehrt der Themenmarkt mit Frühstücksangebot zurück und lädt dazu ein, gemeinsam mit Familie und Freunden entspannt ins Wochenende zu starten.

Wer dabei sein möchte, kann aus mehreren Frühstücksvarianten wählen. Angeboten werden regionale Spezialitäten vom Demeterhof Mondel, dazu Aufstriche, Brot, Brötchen sowie Obst- und Gemüsedekoration.

Zur Auswahl stehen folgende Frühstücke:

**Variante A (12 Euro):**
Drei verschiedene Käsesorten vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen sowie zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – dazu Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante B (15 Euro):**
Zwei verschiedene Käsesorten und zwei Sorten Wurst vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen, zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – sowie Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante C (6 Euro):**
Ein Brötchen, zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – sowie Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante D (8 Euro):**
Eine Brezel, ein Paar Weißwürste vom Demeterhof Mondel und süßer Senf.

Bestellungen für das Frühstück sind bis **22. Juni** möglich – per E-Mail an **stadtmarketing@neustadt-aisch.de** oder telefonisch unter **09161 66654**. Auch Tischreservierungen, etwa für Biergarnituren, werden entgegengenommen.

Neben dem Frühstück erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Mit dabei sind die Grundschule Neues Schloss mit ihrer Mittagsbetreuung, der Weltladen sowie die Stadt Neustadt an der Aisch mit eigenen Ständen. Die Fairtrade-Gemeinde Markt Erlbach informiert über faire Mangoprodukte, außerdem bringt Herr Priestley seine bunten Waren mit.

Auch im Rathaus gibt es etwas zu entdecken: In der Ehrenhalle präsentiert die Fairtrade-Schule des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Informationen zu ihren Aktionen. Außerdem ist dort die Wanderausstellung **„Held:in des fairen Handels“** zu sehen.

Ein weiterer Anlass zum Feiern: Neustadt an der Aisch begeht in diesem Jahr die Erneuerung des Titels als **Fairtrade-Stadt**. Die Stadt bedankt sich bei allen Vereinen, Einzelhändlern und Gastronomen, die die Kampagne unterstützen. Wer sich ebenfalls engagieren möchte, kann sich an **Anne Junghom** wenden: **anne.junghom@neustadt-aisch.de**, Telefon **09161 66654**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Frühstück auf dem Marktplatz, regionale Produkte, faire Ideen und dazu hoffentlich gutes Wetter – klingt nach einer sehr angenehmen Art, den Samstag zu beginnen. Und ganz ehrlich: Wenn Weißwurst, Käse und Fairtrade-Mango an einem Vormittag zusammenfinden, dann hat der Marktplatz schon fast Festival-Qualitäten.

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**Neustadt feiert Vielfalt: „Fest der Begegnung“ am 17. Mai an der Neustadthalle**

Neustadt an der Aisch ist bunt, vielfältig und international – Menschen aus mehr als 80 Nationen leben hier miteinander. Genau diese Vielfalt soll beim „Fest der Begegnung“ sichtbar und erlebbar werden. Am **Sonntag, 17. Mai**, lädt die Stadt von **11 bis 16 Uhr** an die **Neustadthalle am Schloss / Jean-Paul-Allee** zu einem abwechslungsreichen Fest für die ganze Familie ein.

Besucher dürfen sich auf ein farbenfrohes Programm mit **internationalen Darbietungen, Musik, Tanz, Mitmachaktionen, Kunsthandwerk und Informationsständen** freuen. Auch für Kinder ist einiges geboten. Dazu kommen zahlreiche kulinarische Spezialitäten aus aller Welt – unter anderem **mazedonische, arabische, afrikanische und südamerikanische Speisen**, außerdem **Grillfleisch, Kaffee und Kuchen**.

Das Fest ist Teil der **Woche rund um den Ehrentag des Grundgesetzes** und fällt zugleich mit dem **Internationalen Museumstag** zusammen. Deshalb lohnt sich an diesem Tag auch ein Blick in die Museen im Alten Schloss: Diese sind von **14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt** geöffnet. Zudem zeigen die **Eisenbahnfreunde** ihre **Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschinenkellerturm**. Ergänzt wird das Angebot durch das Kinderprogramm **„Wir entdecken das Jahr!“** mit Unterstützung der Stadtverwaltung Neustadt.

### Das Programm im Überblick

**11.00 Uhr** – Offizielle Eröffnung mit Grußworten des Ersten Bürgermeisters und weiterer Gäste, dazu Auftritt des TanzSportzentrums Wolf mit „Bock auf bunt“ von Voxxclub
**11.20 Uhr** – Tänze des Tanzsportzentrums Wolf
**11.30 Uhr** – Mazedonische Gruppe mit Tanz und Gesang
**12.00 Uhr** – Stand-up Comedy / Theater der Ukraine-Gruppe
**12.30 Uhr** – Südamerikanische Tänze
**13.00 Uhr** – Afrikanischer Tanz „Ärfika“ der Tanzgruppe Grazie
**13.30 Uhr** – Zauber-Magie mit den Lehrlingen von Mads Schick
**14.00 Uhr** – Tanzstudio Lebensfreude mit Auftritten, buntem Mitmachprogramm und Line-Dance-Workshop
**14.30 Uhr** – Pantera Boogie
**15.00 Uhr** – Bündnis und Omas gegen rechts mit dem Mitmach-Theater „Der Handschuh“
**15.30 Uhr** – Percussion-Workshop mit der Firma Meinl bis etwa 16.00 Uhr

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass **alle Angaben ohne Gewähr** sind. **Änderungen, auch witterungsbedingt, sind möglich**.

**Fest der Begegnung**
**Sonntag, 17. Mai**
**11 bis 16 Uhr**
**Jean-Paul-Allee / bei der Neustadthalle**

**Kommentar der Redaktion:**
So soll ein Fest in Neustadt aussehen: offen, lebendig und mit genug Essen, damit wirklich jeder bleibt. Wer hier hingeht, bekommt nicht nur Musik und Tanz, sondern auch einen schönen Eindruck davon, wie vielfältig unsere Region inzwischen geworden ist. Und ganz ehrlich: Wenn man Kultur, Begegnung, Kinderprogramm und internationale Küche an einem Ort bekommt, dann ist das schon fast ein Pflichttermin – nicht nur für Neustädter.

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# Schon ein paar Millionen Liter Wasser gerettet

**An der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Neustadt drehte sich zuletzt vieles um eines der wichtigsten Themen überhaupt: Wasser. Mit einer bundesweiten Multivisionsshow, Unterrichtsmaterialien zum Weiterarbeiten und ersten ganz praktischen Aktionen wurde für die Schülerinnen und Schüler deutlich, wie wertvoll dieses Element ist – und was jeder Einzelne tun kann.**

Neustadt an der Aisch – Wasser ist selbstverständlich – bis es fehlt, verschmutzt ist oder in extremen Wetterlagen zur Gefahr wird. Genau mit diesen Facetten haben sich die Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule jetzt intensiv beschäftigt. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Multivisionsshow **„WasserVision – Wasser ist Leben“**, die bundesweit an Schulen unterwegs ist.

Die Veranstaltung zeigte in eindrucksvollen Bildern, wie eng sauberes Wasser mit Gesundheit, Lebensqualität und Zukunftschancen verbunden ist. Gleichzeitig wurde deutlich: Noch immer haben viele Menschen weltweit keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser.

Damit die Impulse aus der Show nicht nach 90 Minuten wieder verpuffen, setzen Schule und Unterstützer auch auf nachhaltige Vertiefung. Wichtig war das nicht nur der Realschule selbst, sondern auch den Sponsoren – der **Frankenbrunnen-Stiftung „Jugend und Natur“** sowie den **NeuStadtWerken**. Der Verein **„Multivision“**, der hinter dem Projekt steht, stellt ergänzende Materialien zur Verfügung, mit denen sich die siebten Klassen weiter mit dem Thema beschäftigen können – etwa mit dem Wasserkreislauf oder mit Wasserlebewesen, die Hinweise auf die Wasserqualität geben.

Auch eigene Ideen sind gefragt: Alle teilnehmenden Klassenstufen können Projekte entwickeln und beim Verein einreichen. Die besten Beispiele werden an die Frankenbrunnen-Stiftung weitergeleitet, die für eine Klasse einen Sonderpreis mit Brunnenführung ausgelobt hat. Außerdem plant der Landkreis am **22. Juli** einen **Wassertag**, an dem die siebten Klassen ebenfalls teilnehmen möchten.

Schon jetzt gab es an der Schule eine Aktion mit deutlicher Wirkung. Biologielehrerin **Liane Stier** sammelte mit der Umwelt-AG im Umfeld der Schule Zigarettenstummel – und zwar nicht wenige. Das Ergebnis: **anderthalb große Gurkengläser voller Kippen**. In ein Glas passen laut Stier rund **2500 Zigarettenstummel**. Ihre Rechnung macht klar, warum das wichtig ist: **Ein einziger Zigarettenstummel kann bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen.** Allein durch diese Sammelaktion wurden damit rechnerisch **mehr als 2,5 Millionen Liter Wasser geschützt**.

Insgesamt nahmen rund **900 Schülerinnen und Schüler** der Dietrich-Bonhoeffer-Schule an den Veranstaltungen zur „WasserVision“ teil. Zu Beginn bekam jede und jeder eine Flasche Wasser des heimischen Getränkeherstellers. Am Ende wurden die Flaschen wieder in bereitgestellte Kisten zurückgegeben – als bewusst gesetztes Zeichen für den Sinn von **Mehrwegflaschen**.

Wie grundlegend Wasser für das tägliche Leben ist, wurde in der Veranstaltung immer wieder deutlich gemacht. Es wird nicht nur als Trinkwasser benötigt, sondern auch für den Anbau von Lebensmitteln, für die Energieerzeugung und für die Herstellung zahlreicher Konsumgüter. Besonders eindrucksvoll blieb dabei laut Lehrerin Liane Stier eine Zahl hängen: Für die Produktion **einer einzigen Jeans** – vom Baumwollanbau bis zur Färbung – werden rund **7200 Liter Wasser** benötigt.

Die Botschaft der Veranstaltung war klar: Ein energie- und wasserintensiver Lebensstil, Wasserverschwendung und Verschmutzung haben weitreichende Folgen für Mensch und Natur. Verschärft wird die Lage durch das Wachstum der Weltbevölkerung und den Klimawandel, der immer häufiger extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen oder längere Dürreperioden mit sich bringt.

Die 90-minütige Veranstaltung bestand dabei nicht nur aus Filmsequenzen. Moderator **Stefan Simonis** und Moderatorin **Miriam Böhlke** suchten immer wieder das Gespräch mit den Jugendlichen und stellten den Bezug zu ihrem Alltag her. So blieb es nicht bei abstrakten Problemen, sondern es ging auch um die Frage, was jede und jeder selbst verändern kann.

Am Ende stand deshalb nicht nur die Warnung vor düsteren Entwicklungen, sondern auch der Blick nach vorne: Eine **nachhaltige und gerechte Wasserwirtschaft** gehört zu den großen Zukunftsaufgaben. Es geht darum, Ursachen zu bekämpfen – und sich zugleich an veränderte Bedingungen anzupassen.

Träger der „WasserVision“ sind die Entwicklungsorganisation **Help – Hilfe zur Selbsthilfe**, **Hamburg Wasser**, der **Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)**, der **Verband kommunaler Unternehmen (VKU)** sowie der **Deutsche Städtetag**. Unterstützt wird das Schulprojekt vom **Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)**.

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# Unfallstatistik 2025 im Landkreis: Mehr Unfälle, mehr Verletzte, sechs Tote

Kein gutes Zeugnis für das Verkehrsjahr 2025 im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim: Die neue Unfallstatistik der Polizei zeigt fast durchweg einen negativen Trend. Im Vergleich zum Vorjahr gab es mehr Unfälle, mehr Verletzte, mehr Schwerverletzte – und auch mehr Todesopfer. Besonders deutlich wird: Zu schnelles Fahren, Unachtsamkeit und Alkohol bleiben große Risikofaktoren auf den Straßen der Region.

Insgesamt registrierten die Polizeiinspektionen Neustadt und Bad Windsheim im Jahr 2025 genau 2862 Verkehrsunfälle. Damit wurde im Zehn-Jahres-Vergleich ein neuer Höchststand erreicht. Zwar lagen die Zahlen bei Verletzten und Schwerverletzten in früheren Jahren teils schon höher, der aktuelle Anstieg ist aber dennoch deutlich. Besonders schwer wiegt, dass im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen sechs Menschen ihr Leben verloren.

Der Verkehrsbeauftragte der Neustädter Polizei, Bastian Stegmeier, nennt die einzelnen tödlichen Unfälle. Am Abend des 5. Februar wollte ein 75-Jähriger bei Emskirchen die B8 überqueren, während er sein unbeleuchtetes Fahrrad schob. Eine Autofahrerin erkannte den Mann zu spät, der Senior starb noch an der Unfallstelle. Am 2. März kam eine 58-Jährige auf der Kreisstraße von Weiherhof in Richtung Birkenfeld in einer leichten Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Auch dieser Unfall endete tödlich.

Am 18. März verunglückte im Obernzenner Ortsteil Oberaltenbernheim eine 83-jährige Autofahrerin. Sie geriet mit ihrem Wagen von der Straße, fuhr etwa 50 Meter über eine Wiese und prallte schließlich gegen eine Hauswand. Nach Polizeiangaben war sie nicht angeschnallt und starb an den Folgen des Unfalls.

Bei Altschauerberg in der Gemeinde Emskirchen kam es am 19. April zu einem Unfall zwischen zwei Pedelec-Fahrern. Ein 72-Jähriger wollte den vorausfahrenden Radler überholen, beide stürzten. Der Mann starb vier Tage später im Krankenhaus, obwohl er einen Helm getragen hatte. Bereits am nächsten Tag ereignete sich an der Staatsstraßenkreuzung beim RSV-Sportheim in Sugenheim ein weiterer tödlicher Unfall: Ein 83-jähriger Autofahrer übersah beim Abbiegen einen 29-jährigen Motorradfahrer. Für den jungen Mann kam jede Hilfe zu spät.

Der sechste tödliche Verkehrsunfall passierte am 23. Oktober auf der Mailheimer Steige. Ein 39-Jähriger geriet mit seinem Auto auf regennasser Fahrbahn in den Gegenverkehr. Bei der folgenden Frontalkollision starb ein 69-jähriger Mann im entgegenkommenden Fahrzeug. Laut Statistik waren Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren im Jahr 2025 überdurchschnittlich häufig an tödlichen Unfällen beteiligt.

Positiv fällt immerhin auf, dass die Zahl der Alkoholunfälle zurückging. Gleichzeitig wurden bei diesen Unfällen jedoch mehr Menschen verletzt als im Vorjahr. Auffällig ist laut Polizei, dass unter den alkoholisierten Unfallbeteiligten besonders viele Fahrrad- und Pedelec-Fahrer waren. Auch die Altersstruktur hat sich verändert: Während früher vor allem jüngere Fahrer unter Alkoholeinfluss auffielen, sind inzwischen besonders häufig Menschen zwischen 35 und 54 Jahren sowie Seniorinnen und Senioren betroffen. Die meisten Alkoholunfälle passieren weiterhin am Wochenende. Der Frauenanteil liegt hier bei 13,3 Prozent.

Die Polizei war 2025 in diesem Bereich stark aktiv. Insgesamt wurden 89 alkoholisierte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen. Die höchsten gemessenen Werte lagen bei 3,29 Promille am späten Nachmittag sowie bei 2,72 Promille ebenfalls tagsüber – Werte, bei denen man sich nur wundern kann, wie überhaupt noch ein Fahrzeug geführt wurde. Dazu kamen sieben Unfälle unter Drogeneinfluss mit sechs Verletzten, darunter eine schwer verletzte Person. Im Vergleich zum Vorjahr stellte die Polizei deutlich mehr Fahrerinnen und Fahrer fest, die unter Drogeneinfluss unterwegs waren – häufig nach Cannabiskonsum mit THC-Nachweis.

Als Hauptursache für schwere Verkehrsunfälle bleibt aber überhöhte Geschwindigkeit. Nach Angaben der Polizei waren Raserinnen und Raser im Jahr 2025 für zwei Todesfälle sowie 71 verletzte Menschen verantwortlich, darunter 27 Schwerverletzte. Besonders häufig vertreten sind dabei junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren. Seniorinnen und Senioren fallen in diesem Bereich deutlich seltener auf.

Um gegenzusteuern, führten die Polizeiinspektionen zusammen mit den Verkehrspolizeiinspektionen Ansbach, Fürth und Nürnberg im Jahr 2025 insgesamt 575 Geschwindigkeitsmessungen durch. Dafür wurden rund 2180 Einsatzstunden aufgewendet. Im Ergebnis gab es 2471 Anzeigen, 4724 Verwarnungen und 60 Fahrverbote.

Bei den gemessenen Spitzengeschwindigkeiten zeigt sich, wie groß das Problem ist. Außerorts wurde bei erlaubten 100 km/h ein Fahrer mit 187 km/h auf der B470 bei Bad Windsheim gemessen. Auf der B13 bei Marktbergel waren es 177 km/h, bei Baudenbach 165 km/h. Innerorts wurde es ebenfalls deutlich: 90 km/h in der Adelhofer Straße in Uffenheim, 88 km/h in Tragelhöchstädt bei Uehlfeld und 86 km/h in der Würzburger Straße in Burghaslach. Selbst in Tempo-30-Zonen wurde massiv zu schnell gefahren, etwa mit 77 und 61 km/h in der Wiebelsheimer Straße in Bad Windsheim sowie mit 66 km/h in der Hauptstraße in Markt Erlbach.

Etwa jeder fünfte Unfall im Landkreis war mit Fahrerflucht verbunden. Der häufigste Fall bleibt der Parkrempler auf dem Supermarktparkplatz. Die Aufklärungsquote liegt laut Polizei bei gut 40 Prozent. Auch die Zahl der Schulwegunfälle stieg an, wenn auch auf insgesamt niedrigem Niveau. Fünf solcher Fälle wurden registriert. Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich bei einem Schulbus: Der Fahrer musste stark bremsen, eine elfjährige Schülerin stürzte und wurde schwer verletzt.

Mit Sorge blickt die Polizei außerdem auf Unfälle mit motorisierten Zweirädern – vom Mofa bis zum Motorrad. Hier wurde 2025 mit 79 Unfällen ein neuer Höchststand erreicht. Ein Mensch kam dabei ums Leben. In den meisten Fällen lag die Hauptschuld bei den Zweiradfahrern selbst. Auch hier war überhöhte Geschwindigkeit die häufigste Ursache.

Einen weiteren Rekordwert gab es bei den Wildunfällen. Insgesamt 1207 solcher Zusammenstöße wurden 2025 registriert – ebenfalls so viele wie seit Jahren nicht mehr. Immerhin endeten die meisten glimpflich, verletzt wurden dabei zehn Menschen. Die Polizei weist darauf hin, dass besonders Fahranfängerinnen und Fahranfänger sowie Seniorinnen und Senioren häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind. Bei jungen Erwachsenen sind oft zu geringer Abstand, zu hohe Geschwindigkeit und Vorfahrtsverstöße ausschlaggebend. Bei älteren Verkehrsteilnehmern spielen dagegen häufiger Unaufmerksamkeit, Fehler beim Wenden oder Rückwärtsfahren sowie ebenfalls Vorfahrtsverstöße eine Rolle.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Zahlen sind ein Warnsignal für die ganze Region. Wer jetzt meint, „ein bisschen zu schnell“ oder „die kurze Strecke geht schon noch“ sei halb so wild, sollte einen Blick in diese Statistik werfen. Straßen sind keine Rennstrecken, und auch kein Ort für Promille-Rekorde am helllichten Nachmittag. Gerade im Landkreis mit vielen Landstraßen, Wildwechseln, Schulwegen und älteren Verkehrsteilnehmern gilt mehr denn je: Rücksicht ist keine Schwäche, sondern Lebensversicherung. Und manchmal wäre schon viel gewonnen, wenn einfach alle das tun würden, was sie in der Fahrschule mal gelernt haben – blinken, schauen, bremsen und das Handy einfach in Ruhe lassen.

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# Stadtrat in Neustadt tagt: Öffentliche Sitzung am 11. Mai in der NeuStadtHalle

In Neustadt an der Aisch steht die nächste Stadtratssitzung an: Am **Montag, 11. Mai 2026, um 19 Uhr** trifft sich das Gremium in der **NeuStadtHalle am Schloss, Würzburger Straße 48**. Dort wird über aktuelle Themen beraten, die für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger von Bedeutung sind.

Die Sitzung ist öffentlich angekündigt. Wer sich dafür interessiert, welche Themen derzeit in Neustadt an der Aisch auf der politischen Tagesordnung stehen, kann so einen direkten Einblick in die Arbeit des Stadtrats bekommen. Behandelt werden dabei regelmäßig Fragen, die den Alltag vor Ort, die Entwicklung der Stadt und das Miteinander in Neustadt betreffen.

Ein Blick auf die Tagesordnung lohnt sich deshalb nicht nur für politisch Interessierte, sondern für alle, die wissen möchten, was in ihrer Stadt geplant, diskutiert und entschieden wird.

**Redaktionskommentar:**
Kommunalpolitik wirkt oft unspektakulär – bis man merkt, dass genau dort über Dinge entschieden wird, die vor der eigenen Haustür spürbar werden. Ob Straßen, Einrichtungen, Stadtentwicklung oder lokale Projekte: Im Stadtrat geht es selten um große Schlagzeilen, aber oft um die Themen, die im Alltag wirklich zählen. Und ja, manchmal ist eine Stadtratssitzung spannender, als der Titel vermuten lässt.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch, www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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## NeustadtNacht 2026: Musik, Kultur und Kinderprogramm machen die Innenstadt zur Erlebnisbühne

Neustadt an der Aisch darf sich auf einen besonderen Abend freuen: Am Samstag, 9. Mai, lädt der Kulturverein Neustadt wieder zur NeustadtNacht ein. Mit mehr als 20 Gruppen an über zehn Spielorten soll sich die Innenstadt in einen lebendigen Treffpunkt für Kultur, Musik und Begegnung verwandeln. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm für alle Generationen – vom Familiennachmittag bis zur stimmungsvollen Nachtführung.

Bereits am Nachmittag beginnt das Fest mit einem Kinderprogramm im Schlosshof. Von 15 bis 17.30 Uhr bieten die Museen im Alten Schloss laut Mitteilung unter anderem eine Foto-Rallye und Tanz im Saal an. Auch das Spielmobil, die Musikschule im Landkreis sowie der Kinderchor der evangelischen Kirche sorgen für Mitmachaktionen. Der Eintritt zum Kinderprogramm ist frei, Spenden sind willkommen.

Ab 17 Uhr startet dann das Abendprogramm auf dem Neustädter Marktplatz mit einer Vorführung der Tanzschule Wolf. Um 18 Uhr übernimmt „Katlanovski Express“ den musikalischen Auftakt und bringt mit Balkanklängen, starken Rhythmen und eindrucksvollen Melodien internationale Stimmung nach Neustadt. Anschließend verteilt sich das Programm auf die verschiedenen Spielorte in der Innenstadt.

Mit dabei ist unter anderem „6 auf Kraut“ mit improvisiertem Theater zwischen Komik und Poesie auf der Bühne im Torhaus. Das „Duo 10saitig“ präsentiert akustische Musik von Celtic Folk bis Weltmusik. Dekanatskantorin Anne Barkowski aus Bad Windsheim lässt mit Orgelwerken zwischen Filmmusik und Romantik besondere Klangräume entstehen.

Auch musikalisch ist die Bandbreite groß: „Bold“ bringt Rock- und Popsongs auf die Bühne, „Caretta Blu“ begeistert als Jazztrio mit Bossa Nova, Chansons und eigenen Titeln. „Five of a Kind“ stehen für jungen, facettenreichen Jazzgesang, während „Die Glamouretten“ Swing und nostalgischen Charme versprechen. „Hester“ verbindet Techno, Big-Band-Sound und Jazz zu einem ungewöhnlichen Mix, „Hussein & Felix“ schaffen einen musikalischen Dialog zwischen Saz und Klavier.

Das Gospeltrio „JES!“ setzt auf mitreißenden Gesang. „John Q Irritated“ kombiniert New-Orleans-Jazz mit groovigen Einflüssen und einer Prise 60er-Pop. „Jupiter Orbit Escape“ stehen für Singer-Songwriter-Folk mit Ecken und Kanten – mal weich, mal rockig. Ergänzt wird das Programm durch „Mäd Schick“ mit moderner Zauberkunst sowie „Svensday“, die mit gefühlvollen Songs und Gitarrenklängen besondere Momente schaffen wollen.

Ein fester Bestandteil der NeustadtNacht ist auch diesmal wieder die musikalische Nachtführung. Sie beginnt um 22 Uhr. Eine Nachtwächterin begleitet die Gäste entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren Türmen und erzählt dabei Geschichten aus der Stadt. Für den stimmungsvollen Abschluss auf dem Marktplatz sorgen die „Franconian Highlanders“ mit schottischen Dudelsackklängen.

Ausführliche Informationen gibt es online unter www.neustadtkultur.de sowie in den ausliegenden Programmheften. Vorverkaufsstellen in Neustadt sind der Weltladen am Plärrer, das Bekleidungshaus Seeg in der Bamberger Straße und der Greuther Teeladen in der Wilhelmstraße. Abendkassen befinden sich auf dem Marktplatz, an der Stadtkirche, am Gerichtsgarten und an der Bühne am Torhaus.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass die NeustadtNacht 2026 erneut ein Fest der Vielfalt wird – für Familien, Musikliebhaber und alle, die Neustadt einmal von seiner besonders lebendigen Seite erleben wollen.

**Kommentar der Redaktion:** Wer sagt, in einer Kleinstadt sei abends nichts los, hat die NeustadtNacht entweder noch nie besucht – oder war zu früh wieder daheim. Zwischen Kinderprogramm, Jazz, Zauberei, Techno, Dudelsack und Nachtwächterin zeigt Neustadt einmal mehr, wie vielseitig Kultur vor der eigenen Haustür sein kann. Und ganz ehrlich: Wenn man an einem Abend vom Balkan-Sound bis zur mittelalterlichen Stadtmauer alles mitnehmen kann, dann ist das schon mehr als nur ein Termin im Kalender – das ist fast ein kleiner Kurzurlaub mitten in der Heimat.

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## Baustellenkino in Neustadt: Großer Saal wird komplett modernisiert

Im Neustädter Kino wird aktuell nicht nur Filmgeschichte gezeigt, sondern auch kräftig umgebaut: Der große Saal 1 im Erdgeschoss ist derzeit eine echte Baustelle. Während dort entkernt, abgerissen und neu aufgebaut wird, läuft der Kinobetrieb in Saal 2 ganz normal weiter. Kinobetreiber Oliver Rögner hat ein klares Ziel: Schon bald sollen die Besucherinnen und Besucher deutlich mehr Komfort, bessere Sicht und ein modernes Kinoerlebnis genießen können.

Seit dem 20. April sind die Handwerker vor Ort im Einsatz. Im großen Saal wurde bereits die Erde für eine neue Bodenplatte ausgehoben, die Decke entfernt, die Unterkonstruktion abgebaut und der Putz von den Wänden geschlagen. Vom bisherigen Saal ist kaum noch etwas zu erkennen. Der neu geschaffene Raum zwischen Boden und Decke soll künftig für eine ansteigende Sitzkonstruktion genutzt werden. So soll jeder Gast freie Sicht auf die Leinwand haben – selbst dann, wenn direkt davor ein besonders groß gewachsener Kinofan sitzt.

Die Zeit drängt beim Umbau, denn Rögner möchte spätestens zum Start des neuen Eberhofer-Krimis fertig sein. Gleichzeitig läuft im Juli auch das Förderprogramm aus, aus dem das Projekt unterstützt wird. Das Neustädter Kino wurde noch rechtzeitig in das „Zukunftsprogramm Kino“ der Bundeszentrale für Kultur und Medien aufgenommen. Laut Rögner war der Fördertopf bereits eine halbe Stunde nach Freischaltung ausgeschöpft. Da vor allem Kinos in Städten unter 50.000 Einwohnern gefördert werden, gehört Neustadt genau zur Zielgruppe. Für den Umbau des Saals, der auf rund 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt wird, hofft Rögner auf eine Förderung von 65 Prozent. Zusätzlich gibt es Unterstützung vom Bayerischen Film- und Fernsehfonds.

Seit Beginn der Bauarbeiten lebt Rögner praktisch im Kino. Sein Tag beginnt derzeit um 7 Uhr morgens und endet oft erst gegen 23 Uhr. Zehn Wochen Bauzeit sind maximal eingeplant. Zum Glück gehört zum Gebäude auch eine kleine Wohnung, sodass er nicht wirklich im Baustellenstaub übernachten muss. Denn neben dem Komfort für die Gäste soll das Kino auch energetisch fit für die Zukunft gemacht werden.

Oliver Rögner hatte das Kino 2011 übernommen, nachdem es zuvor rund fünf Jahre leer gestanden hatte. Ursprünglich wurde das Lichtspielhaus bereits 1918 in Neustadt eröffnet. Nun soll es Schritt für Schritt zukunftsfähig gemacht werden. Geplant war auch, die ehemalige Gaststätte „Fränkischer Hof“ in ein neues Kinofoyer umzuwandeln. Dieses Vorhaben liegt aktuell jedoch auf Eis, weil der Bauantrag noch nicht genehmigt ist und die dafür vorgesehene Förderung inzwischen verfallen ist.

Im Rahmen der aktuellen Sanierung werden auch energetische Maßnahmen umgesetzt. Geplant sind eine Boden- und Innendämmung sowie eine Klimatisierung des Kinosaals. Eine Wärmepumpe wurde bereits bei der Dachsanierung eingebaut, zudem ist eine Photovoltaikanlage installiert. Damit soll das Kino künftig übers Jahr sogar mehr Strom produzieren, als es selbst benötigt, und überschüssige Energie ins Netz einspeisen.

Für die Gäste bedeutet der Umbau vor allem: mehr Komfort. Ab Juni sollen bessere Sitze, eine angenehmere Atmosphäre, optimierte Akustik und freie Sicht auf die Leinwand geboten werden. Allerdings wird es dafür künftig weniger Plätze geben. Statt bisher 144 Sitzen wird Saal 1 nach dem Umbau nur noch 74 Plätze haben. Durch die neue ansteigende Tribüne gehen zusätzlich noch einmal einige Plätze verloren.

Bei den Arbeiten sind überwiegend regionale Handwerksbetriebe im Einsatz. Für spezielle Aufgaben wie Wandbespannung, Akustikdecken oder den Leinwandrahmen setzt Rögner auf Fachfirmen aus dem Kinobereich. Praktisch für die Bauplanung: Die Neustädter Kirchweih fällt genau in die Umbauphase. Während auf dem Festplatz gefeiert wird, kann im Kino ungestört gearbeitet werden.

Trotz aller Modernisierung soll der besondere Charme des über hundert Jahre alten Hauses erhalten bleiben. Viele bestehende Elemente, darunter auch alte Lampen, sollen später wieder in die neuen Räume integriert werden. Seit dem Kauf des Gebäudes schätzt Rögner das gesamte Investitionsvolumen auf rund 750.000 Euro. Ein kompletter Neubau auf der grünen Wiese wäre sicher einfacher gewesen, sagt er selbst. Doch ihm gehe es bewusst auch darum, das Leben in der Innenstadt zu stärken.

Denn für Rögner ist klar: Kino ist Kultur. Vom Mitmachkino für Kinder bis hin zum Seniorenprogramm soll das Angebot für alle Generationen attraktiv bleiben. Und wer jetzt denkt, wegen der Baustelle müsse man in Neustadt ganz auf Kino verzichten, liegt falsch: In Saal 2 laufen weiterhin Filme. Ein aktueller Geheimtipp des Kinobetreibers ist „Ein Sommer in Italien“, eine deutsche Dokumentation über den WM-Titel der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 1990.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer in Neustadt ins Kino geht, bekommt bald offenbar nicht nur Popcorn und Film, sondern auch ein ordentliches Upgrade. Dass ein traditionsreiches Haus aus dem Jahr 1918 nicht einfach aufgegeben, sondern mit viel Einsatz modernisiert wird, ist für die Innenstadt ein starkes Signal. Gerade in Zeiten, in denen vielerorts Kulturangebote verschwinden, ist so ein Projekt alles andere als selbstverständlich. Und ganz ehrlich: Wenn man künftig selbst hinter einem Zwei-Meter-Mann noch freie Sicht auf die Leinwand hat, ist das fast schon eine kleine fränkische Sensation.

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**Welche Bäume hat der Wald von morgen? Exkursion rund um Neustadt zeigt Wege aus der Klimakrise**

Wie sieht der Wald der Zukunft in unserer Region aus? Welche Baumarten kommen mit Hitze und Trockenheit besser zurecht – und wie kann der Waldumbau überhaupt gelingen, wenn Jungbäume knapp sind? Mit genau diesen Fragen hat sich jetzt eine Exkursion des Forums Zukunftswald rund um Neustadt an der Aisch beschäftigt. Dabei wurde deutlich: Der Wald von morgen wird anders aussehen als der, den wir heute kennen.

Schauplätze der Exkursion waren Wälder rund um die Kreisstadt Neustadt. Geleitet wurde der Tag von Dr. Christian Kölling, Bereichsleiter am Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Fürth-Uffenheim, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Gernot Käßer und Benedikt Siegel.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, steht der Waldumbau in Mittelfranken vor besonderen Herausforderungen. Die Region gilt wegen hoher Sommertemperaturen und vergleichsweise geringer Niederschläge sogar als „Bayerische Sahelzone“. Für die Wälder bedeutet das: Sie müssen an ein deutlich wärmeres und trockeneres Klima angepasst werden.

Dr. Kölling machte dabei klar, wie stark sich die Bedingungen in Zukunft verändern könnten. Bis zum Jahr 2100 werde sich das heutige Klima in Richtung Südfinnland verschieben, während bei uns zunehmend Verhältnisse wie in Südfrankreich oder Norditalien zu erwarten seien. Weil sich die natürliche Ausbreitung neuer Baumarten über viele Jahrhunderte hinziehen würde, müsse der Mensch nachhelfen.

In der Fachsprache nennt sich das „Assisted Migration“, also unterstützte Wanderung. Dabei werden gezielt Baumarten gepflanzt, die mit den künftigen Bedingungen besser zurechtkommen. Dazu zählen südliche Arten wie Edelkastanie, Atlaszeder und Zerreiche, aber auch heimische „Trockentalente“ wie Eiche, Elsbeere und Vogelkirsche.

Ein großes Problem beim Waldumbau sei allerdings der Mangel an Jungbäumen. Als mögliche Lösung stellte Kölling ein besonderes Pflanzverfahren vor: das sogenannte Nelderrad. Anders als bei klassischen Pflanzreihen werden die Bäume dabei kreisförmig gesetzt. Im inneren Bereich stehen die sogenannten Spielerbäume, außen herum die Trainerbäume. Diese bedrängen die inneren Bäume leicht und fördern so deren Wachstum.

Bei den Spielerbäumen handelt es sich meist um seltene und lichtbedürftige Arten. Die Trainerbäume bestehen dagegen aus heimischen, schattentoleranten Arten wie Rotbuche, Hainbuche oder Winterlinde. Ziel ist es, Samenbäume für die Zukunft zu schaffen, die später selbst zur Verbreitung klimastabiler Baumarten beitragen.

Ein Nelderrad umfasst nur 33 Bäume. Dadurch bleibt viel Platz für die natürliche Verjüngung – also für Bäume, die aus Samen direkt vor Ort aufwachsen. Diese Mischung aus gezielter Pflanzung und natürlichem Nachwuchs wird als „Anreicherungskultur“ bezeichnet. Wer sich das anschauen möchte: Mehrere solcher Nelderräder gibt es im Streitwald südöstlich von Neustadt.

Auch die Frage nach dem besten Standort für junge Zukunftsbäume spielte bei der Exkursion eine wichtige Rolle. Gepflanzt wird hier nicht im Schatten alter Bäume, sondern bewusst auf Freiflächen. Im Revier von Gernot Käßer gibt es dafür mehrere sogenannte Lochhiebe – Flächen von etwa 600 bis 900 Quadratmetern, auf denen alle Bäume entfernt wurden.

Nach den Erkenntnissen der Forstleute bieten diese Flächen gute Bedingungen für Jungbäume. Sie bekommen dort viel Licht, ohne gleich zu verbrennen, weil die umliegenden Randbäume je nach Sonnenstand wandernden Schatten spenden. Eine von Benedikt Siegel erstellte Grafik zeigte außerdem: In solchen Lochhieben steht an trockenen Tagen mehr Wasser zur Verfügung als im dichten Wald.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ohne große Altbäume fehlt den jungen Pflanzen die Konkurrenz um Wasser. Zudem erreicht auch geringer Niederschlag den Boden besser, weil er nicht schon in den Baumkronen hängen bleibt oder dort verdunstet.

Wie ein möglicher Zukunftswald konkret aussehen kann, zeigte ein weiterer Exkursionspunkt im Privatwald eines Waldbesitzers. Dort konnten die Teilnehmer die mit rund 35 Metern höchsten Edelkastanien Bayerns besichtigen. Diese Bäume werden bereits beerntet. Aus ihren Samen werden junge Edelkastanien gezogen, die später in anderen Wäldern ausgepflanzt werden.

Trotz aller Fortschritte betonten Kölling und sein Team, dass beim Umgang mit neuen Baumarten noch längst nicht alle Fragen beantwortet seien. Deshalb setzt man auch auf den Austausch mit Forstfachleuten aus Unterfranken, Baden-Württemberg und Österreich. Diese Vernetzung sei wichtig, um Erfahrungen zu teilen – und um die Wälder fit für die Zukunft zu machen.

**Kommentar der Redaktion:**
Der Waldumbau klingt oft nach trockenem Fachthema – ist aber in Wahrheit eine der spannendsten Zukunftsfragen direkt vor unserer Haustür. Denn ob unsere Wälder in einigen Jahrzehnten noch Schatten spenden, Wasser speichern, Lebensraum bieten und auch wirtschaftlich genutzt werden können, entscheidet sich schon heute. Und ja: Wenn in Mittelfranken plötzlich Edelkastanien Karriere machen, merkt man, wie ernst die Lage wirklich ist. Trotzdem zeigt die Exkursion auch: Es gibt Ideen, Fachwissen und Menschen, die nicht nur zusehen, sondern handeln. Genau das braucht der Wald jetzt.

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# Termine aus der Region: Schule, Sport und Musik

In Neustadt und Diespeck stehen in den kommenden Tagen gleich mehrere interessante Termine an: von der Anmeldung für die neue 5. Klasse an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule über das Training fürs Sportabzeichen bis hin zu einem musikalischen Nachmittag mit Tanz. Hier die wichtigsten Infos im Überblick.

## Anmeldung an der Bonhoeffer-Realschule in Neustadt

Für Eltern von Kindern aus der 4. Klasse wird es jetzt konkret: Die Anmeldung für die 5. Klasse an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule Neustadt für das Schuljahr 2026/2027 läuft ab dem heutigen Dienstag, 5. Mai, bis einschließlich Freitag, 8. Mai.

Die Anmeldung ist im Sekretariat jeweils von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr möglich. Die Schulverwaltung bittet darum, das Kind vorab online über die Homepage der Schule anzumelden. Weitere Informationen sowie den Link zur Online-Anmeldung finden Eltern unter:
**www.realschule-neustadt-aisch.de**

## Sportabzeichen-Training in Diespeck startet

Wer sich fit halten und vielleicht gleich das Deutsche Sportabzeichen ablegen möchte, bekommt in Diespeck wieder Gelegenheit dazu: Der DTV Diespeck bietet ab dem heutigen Dienstag, 5. Mai, ein wöchentliches Training an.

Nach Angaben des Vereins stehen dabei Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination auf dem Programm. Mitmachen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Treffpunkt ist bei schönem Wetter jeweils um 18.30 Uhr auf der Anlage des Diespecker Sportzentrums.

Weitere Informationen gibt es bei
**Hans Kreß** unter **09101/75382408**
und bei **Andi Schmitt** unter **09161/2899**.

## Tanz in den Mai im Johann-Gramann-Haus

Musikalisch wird es am morgigen Mittwoch, 6. Mai, in Neustadt: Die Musikantenschänke gestaltet gemeinsam mit **„DieDiedschi“** ein Wunschkonzert im Saal des Neustädter Johann-Gramann-Haus.

Beginn ist um **14.30 Uhr**. Dann darf nicht nur musiziert, sondern auch getanzt werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal sind es genau diese Termine, die das Leben vor Ort ausmachen: morgens Schulorganisation, abends Sportplatz und zwischendurch noch Musik und Tanz. Neustadt und Umgebung zeigen mal wieder, dass in der Region mehr los ist, als man auf den ersten Blick denkt — man muss nur hinschauen.

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**Radfahrer bei Abbiegeunfall in Neustadt schwer verletzt**

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Vormittag in Neustadt an der Aisch ereignet. Im Bereich Markgrafenstraße/Ecke Forchheimer Straße kam es laut Polizei zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer. Der Radfahrer wurde dabei schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei wollte gegen 10 Uhr ein 59-jähriger Autofahrer aus Diespeck an der Kreuzung nach links in die Forchheimer Straße abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen ebenfalls 59-jährigen Radfahrer aus Diespeck. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Zweiradfahrer auf die Fahrbahn stürzte.

Der Autofahrer leistete umgehend Erste Hilfe und versorgte den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes. Der Radfahrer, der nach Polizeiangaben keinen Helm trug, wurde nach der Erstversorgung mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Das Fahrrad wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Am Auto entstand ein leichter Sachschaden im vierstelligen Bereich.

*„Like“ bedeutet bei solchen Meldungen nur: lesenswerter Bericht.*

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**Neustadt an der Aisch schließt Wärmeplanung ab – über 400 Bürger haben mitgewirkt**

Wie soll in Neustadt an der Aisch künftig geheizt werden – klimafreundlich, bezahlbar und zugleich verlässlich? Mit genau dieser Frage hat sich die Stadt in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Nun ist die Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen – und die Bürgerinnen und Bürger hatten dabei ein deutliches Wort mitzureden.

Nach Angaben aus dem Rathaus haben sich im Laufe des Verfahrens mehr als 400 Menschen mit Anregungen, Ideen und Rückmeldungen eingebracht. Die Stadtverwaltung bedankt sich ausdrücklich für diese Beteiligung. Die Hinweise aus der Bevölkerung seien eine wertvolle Unterstützung für die Ausarbeitung der Planung gewesen.

Für viele Haushalte ist das Thema von großer Bedeutung. Steigende Energiekosten, Fragen zur künftigen Heiztechnik und der Wunsch nach mehr Klimaschutz beschäftigen Mieter ebenso wie Eigentümer. Die nun abgeschlossene Wärmeplanung soll aufzeigen, wie Neustadt an der Aisch in den kommenden Jahren die Wärmeversorgung strategisch weiterentwickeln will.

Ganz abgeschlossen ist das Thema damit allerdings nicht. Die Stadt weist darauf hin, dass die Kommunale Wärmeplanung regelmäßig überprüft und alle fünf Jahre fortgeschrieben werden soll. So kann kontrolliert werden, ob die gesetzten Ziele erreicht werden und wo möglicherweise nachgebessert werden muss.

Auch künftig sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Denn Wärmeplanung, Energieversorgung und Klimaschutz bleiben zentrale Themen für die Stadtentwicklung in Neustadt an der Aisch.

**Kommentar der Redaktion:**
Wärmeplanung klingt erst einmal trocken – fast so spannend wie der Blick in den Heizungskeller. Tatsächlich steckt dahinter aber eine der wichtigsten Zukunftsfragen für Städte und Gemeinden. Denn am Ende geht es nicht nur um Rohre, Netze und Technik, sondern ganz konkret um die Frage: Was kommt die Menschen das Heizen morgen noch? Dass sich in Neustadt über 400 Bürger beteiligt haben, zeigt: Das Interesse ist da. Und das ist auch gut so – denn wenn es um Wärme geht, sollte am Ende nicht nur die Politik ins Schwitzen kommen.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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**FG Geißbock Neustadt startet mit Rückenwind ins 73. Vereinsjahr**

Mit einem Augenzwinkern, klaren Zahlen und viel Stolz auf das Geleistete hat die Neustädter Fastnachtsgesellschaft Geißbock bei ihrer Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Der Verein steht wirtschaftlich solide da, wächst weiter durch starke Nachwuchsarbeit und kann auf eine Session mit großem Zuspruch und viel Engagement bauen.

„Unser Verein geht ins 73. Jahr, das heißt, wir sind offiziell kein junger Hüpfer mehr, aber auch noch lange kein Pflegefall“, brachte Vorsitzende Sylvia Seeberger die Lage der FG Geißbock treffend auf den Punkt.

Für das Geschäftsjahr 2025 konnte die Gesellschaft nach ihren Worten ein positives Ergebnis verbuchen. Die FG Geißbock stehe „auf festen Beinen und auf sicherem Boden“. Einen wichtigen Anteil daran habe auch die kontinuierliche Nachwuchsarbeit.

In ihrem Rückblick erinnerte Seeberger an insgesamt 20 Veranstaltungen und Aktivitäten. Dazu zählten unter anderem das Weinfest, der Geißbocktanz, der Heimatfestumzug, das Zeltlager des Fastnachtsverbands Franken sowie das Trainingslager für Jugendgarde und Tanzmariechen. Einen besonderen Erfolg konnte Lina Kiehl verbuchen: Sie erreichte in ihrer Altersklasse in der Einzelbütt den 1. Platz.

Auch Präsident Holger Wesp zog eine sehr positive Bilanz. Die Session 2025/2026 sei „ein voller Erfolg in allen Bereichen“ gewesen, rund 2500 Gäste hätten die Veranstaltungen der Neustädter Fastnachtsgesellschaft besucht.

Der Verein zählt derzeit 350 Mitglieder, davon sind 150 aktiv im Einsatz. Zum umfangreichen Programm tragen unter anderem das Prinzenpaar mit Hofstaat, die Wieberle, Kinder- und Jugendgarde, das Tanzmariechen-Paar, die Geißleingarde, die Showtanzgarde, „The Wums 2.0“, die Hupfer, Büttenredner, Gesangsgruppen, Elferräte, Ersatzelferräte und der Jungelferrat bei.

Nach mehr als 70 Jahren Vereinsgeschichte kann die FG Geißbock auf beeindruckende Zahlen zurückblicken: Insgesamt 133 Elferräte, 50 Kinderprinzenpaare seit 1975, 50 Jahre Kindergarde, 45 Jahre Jugendgarde und 30 Jahre Weiberfasching, ein Jubiläum, das im Jahr 2027 gefeiert werden soll.

Wie Wesp weiter ausführte, sei die Session von Beginn an hervorragend gelaufen – vom Einmeckern über die Narrendämmerung bis hin zu den verschiedenen Sitzungen für Jung und Alt. Besonders hob er hervor, dass das Programm mit den eigenen Aktiven von den Jüngsten bis zum Männerballett und zur Bütt breit und stark aufgestellt sei.

Bei den Neuwahlen wurden mehrere Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzende bleibt Sylvia Seeberger, ihr Stellvertreter ist weiterhin Michael Eckendörfer. Schatzmeisterin ist Annika Frühwald, zweite Schatzmeisterin Ute Frühwald. Das Amt der Schriftführerin übernimmt weiterhin Tanja Mühlberger. Als Beisitzer wurden Claudia Kiehl und Niklas Steziwka bestätigt. Neu in der Vorstandschaft sind die Beisitzer Janina Fösel und Peter Eichner.

Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem langjährige Mitglieder geehrt. Ihr Schnapszahljubiläum feierten Karl-Heinz Maier für 33 Jahre sowie Erika Bartl, Ute Frühwald, Gunter Fröbel, Sylvia Seeberger und Holger Wesp für 44 Jahre Vereinszugehörigkeit. Die Ehrung der FG in Gold für mindestens 15 Jahre aktive Zeit erhielten Tanja Mühlberger und Anika Münch. Silber für zehn Jahre aktives Engagement ging an Nadine Machetanz, Merle-Mie Mahr und Katrin Popp.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer bei 350 Mitgliedern und 150 Aktiven noch behauptet, Fastnacht sei nur ein bisschen Glitzer, Bütt und Helau, hat noch nie gesehen, wie viel Organisation, Herzblut und ehrenamtliche Arbeit hinter so einem Verein steckt. Die FG Geißbock zeigt einmal mehr: Tradition lebt nicht von allein – sie braucht Menschen, die anpacken. Und wenn ein Verein nach 73 Jahren wirtschaftlich stabil, personell breit aufgestellt und beim Nachwuchs so aktiv ist, dann darf man ruhig sagen: Der Geißbock meckert nicht nur – er liefert auch.

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# Frühlingsfest in Neustadt/Aisch: Drei Tage Musik, Genuss, Markt und Familienprogramm

Neustadt an der Aisch startet mit viel Schwung in den Mai: Vom 1. bis 3. Mai 2026 lädt die 1a-Einkaufsstadt Neustadt gemeinsam mit der Werbegemeinschaft NEA-Aktiv zum Frühlingsfest ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Wochenende mit Live-Musik am Marktplatz, kulinarischen Angeboten, Walburgimarkt, Automeile, verkaufsoffenem Sonntag und einem bunten Programm für Familien. Kurz gesagt: In der gesamten Innenstadt ist einiges geboten.

Bereits am Freitagabend beginnt das Fest am Marktplatz mit einem DJ-Event. Ab 18 Uhr sorgt DJ Mike Scion auf Einladung der Eventbar GECCO für den passenden Sound zum Start ins Frühlingswochenende. Rund um den Marktplatz kümmern sich die Wirte um Speisen und Getränke, der Eintritt ist frei.

Am Samstag, 2. Mai, steht ebenfalls der Marktplatz im Mittelpunkt. Der traditionelle Bauernmarkt findet an diesem Tag im Rahmen des Frühlingsfestes nicht statt. Dafür gibt es am Abend ab 19 Uhr ein großes Open Air mit der Band „Volldampf“, die mit flotter Musik für Stimmung sorgen will. Auch hier ist der Eintritt frei, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Der Sonntag bringt dann das volle Festprogramm in die Neustädter Innenstadt. Gegen 13 Uhr werden die Gäste am Marktplatz offiziell vom neuen Neustädter Bürgermeister Alexander Müller gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von NEA-Aktiv begrüßt. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag dort von der Stadtkapelle Frankenland, die von 13 bis 18 Uhr live spielt.

Auch der verkaufsoffene Sonntag gehört wieder zu den Höhepunkten. Viele Geschäfte in der Innenstadt öffnen von 12.30 bis 17.30 Uhr und laden zum entspannten Bummeln, Einkaufen und Informieren ein.

In der Wilhelmstraße präsentieren Autohäuser ihre aktuellen Modelle bei der Automeile. Zudem geben das Technische Hilfswerk und das Bayerische Rote Kreuz mit ihren Fahrzeugen Einblicke in ihre Arbeit. In der Bahnhofstraße findet von 9 bis 17 Uhr der Walburgimarkt statt. Dort bieten die Fieranten eine breite Auswahl an Waren an – von Kleidung und Spielsachen über Obst, Gemüse und Blumen bis hin zu Schmuck, Uhren, Haushaltswaren und Dekoration.

Auch für Familien mit Kindern ist einiges geboten: Der HC Neustadt a.d.Aisch organisiert von 11 bis 16 Uhr in der Ludwigstraße ein Kinderprogramm mit großer Hüpfburg und weiteren Aktionen. Zusätzlich ist das Team des Stadtmarketings mit einem Infostand vertreten.

Wer Kultur und Geschichte mag, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Im Rahmen des bayernweiten Heimat.Erlebnistages startet um 13 Uhr die Führung „Neustadts Kirchen“, Treffpunkt ist an der Ecke Wilhelmstraße 2. Um 15 Uhr beginnt eine Führung durch das Karpfenmuseum in den Museen im Alten Schloss, Treffpunkt ist am Museumseingang.

Ein weiterer Programmpunkt wartet in der Bleiche: Dort findet ab 15 Uhr das erste Promenadenkonzert der Saison mit der Stadtkapelle Scheinfeld statt – allerdings nur bei gutem Wetter. Und wer zwischendurch eine Stärkung sucht, wird ebenfalls fündig: Unter anderem bietet der Obst- und Gartenbauverein ab 12 Uhr in der Würzburger Straße Kaffee und Kuchen an.

## Das Programm im Überblick

**Freitag, 1. Mai 2026**
– Ab 18 Uhr: DJ-Event am Marktplatz mit DJ Mike Scion
– Veranstalter: Eventbar GECCO
– Kulinarische Bewirtung durch die Wirte rund um den Marktplatz

**Samstag, 2. Mai 2026**
– Ab 19 Uhr: Großes Open Air am Marktplatz mit der Band „Volldampf“
– Kulinarische Bewirtung durch die Wirte rund um den Marktplatz

**Sonntag, 3. Mai 2026**
– 9 bis 17 Uhr: Walburgimarkt in der Bahnhofstraße
– Ab 10 Uhr: Automeile in der Wilhelmstraße sowie Aussteller von THW, BRK und Stadt Neustadt/Aisch
– 11 bis 16 Uhr: Kinderprogramm mit Hüpfburg des HC Neustadt a.d.Aisch e.V. in der Ludwigstraße
– Ab 12 Uhr: Kaffee und Kuchen beim Obst- und Gartenbauverein in der Würzburger Straße
– 12.30 bis 17.30 Uhr: Verkaufsoffener Sonntag
– 13 Uhr: Offizielle Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Alexander Müller und NEA-Aktiv
– 13 bis 18 Uhr: Live-Musik mit der Stadtkapelle Frankenland am Marktplatz
– 13 Uhr: Führung „Neustadts Kirchen“, Treffpunkt Ecke Wilhelmstraße 2
– 15 Uhr: Promenadenkonzert mit der Stadtkapelle Scheinfeld in der Bleiche, bei gutem Wetter
– 15 Uhr: Führung durch das Karpfenmuseum, Treffpunkt am Museumseingang
– Kulinarische Bewirtung durch die Wirte

**Kommentar der Redaktion:**
Das klingt ganz nach einem Wochenende, an dem man eigentlich „nur kurz auf den Markt“ will – und dann plötzlich drei Stunden später mit Bratwurstduft in der Jacke, einer Tüte voller Kleinigkeiten und mindestens einem ungeplanten Plausch wieder heimkommt. Neustadt zeigt sich zum Frühlingsfest wieder von seiner geselligen Seite: Musik, Markt, Autos, Kinderprogramm und verkaufsoffener Sonntag – da ist für fast jeden etwas dabei. Wer also noch keinen Plan fürs erste Mai-Wochenende hat, dürfte hier ziemlich gute Chancen auf einen gelungenen Ausflug haben.

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**Ratssitzung in Neustadt an der Aisch: Diese Themen stehen jetzt im Rathaus an**

Im Neustädter Rathaus wird wieder beraten, diskutiert und entschieden: Am **Mittwoch, 29. April 2026**, kommt der **Stadtrat Neustadt an der Aisch** zur nächsten Sitzung zusammen. Beginn ist um **19 Uhr** im **großen Sitzungssaal des Rathauses**. Für alle, die wissen möchten, was in der Stadt aktuell ansteht, dürfte sich ein Blick auf die Sitzung lohnen.

In den Ratssitzungen geht es regelmäßig um Themen, die Neustadt an der Aisch direkt betreffen – von laufenden Projekten über städtische Entwicklungen bis hin zu wichtigen Entscheidungen für die Zukunft der Stadt. Welche Punkte diesmal genau behandelt werden, ist der **offiziellen Bekanntmachung der Stadt Neustadt an der Aisch** zu entnehmen.

Gerade für Bürgerinnen und Bürger aus Neustadt und der Umgebung sind solche Sitzungen oft interessanter, als man zunächst denkt. Denn viele Beschlüsse, die dort gefasst werden, wirken sich ganz konkret auf das Leben vor Ort aus. Wer sich also für Kommunalpolitik interessiert oder wissen möchte, was im Rathaus aktuell besprochen wird, hat hier die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik klingt für manche erst einmal trocken – ist aber oft näher am Alltag als so manche große Debatte in Berlin oder Brüssel. Denn ob gebaut, geplant, investiert oder geändert wird, entscheidet sich nicht selten direkt vor der eigenen Haustür. Und mal ehrlich: Im Rathaus geht es manchmal spannender zu, als der Begriff „Tagesordnung“ vermuten lässt.

**Quelle:** Stadt Neustadt an der Aisch
**Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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## 7000 Euro für den Spielplatz: Verein Katze e.V. spendet an die Stadt Neustadt

Eine starke Unterstützung für die Kinder in Neustadt: Der Verein Katze e.V. spendet 7000 Euro an die Stadt Neustadt an der Aisch. Das Geld soll in ein neues Spielgerät für den inklusiven Spielplatz zwischen Stadtmauer und Großparkplatz am Schnizzersweg fließen. Damit wird ein Projekt weiter vorangebracht, das Bewegung, Begegnung und gemeinsames Spielen für alle Kinder möglich machen soll.

Hinter der Spende steht der Neustädter Verein Katze e.V. – die Abkürzung steht für „Kinderausstattungstauschzentrale“. Seit vielen Jahren organisiert der Verein jeweils im Frühling und im Herbst Basare für gebrauchte, aber gut erhaltene Kinderkleidung und weitere Kinderausstattung. Aus den Erlösen dieser Basare sowie einem kleinen prozentualen Anteil aus den privaten Verkaufserlösen entsteht Jahr für Jahr ein beachtlicher Betrag, der vollständig gespendet wird.

„Das entspricht einfach unserem Anliegen, dass sich Kinder bewegen sollen“, sagt Karin Meier, eine der vier Vorsitzenden des Vereins. Der Verein unterstützt seit Jahren verschiedene soziale und gemeinnützige Projekte. Dazu gehören unter anderem Hilfen für brasilianische Straßenkinder, das Hospizhaus für Kinder in Erlangen sowie Schulen in Neustadt und Umgebung.

So wurden bereits alle Klassen der beiden Neustädter Grundschulen mit Spielekisten ausgestattet, die den Kindern in den Pausen mehr Bewegungsmöglichkeiten bieten sollen. In diesem Jahr profitieren außerdem die Mittelschule am Turm sowie die Grund- und Mittelschule Diespeck: Jede Klasse erhält 150 Euro, um den Inhalt ihrer Spielekisten selbst zusammenzustellen.

Die nun gespendeten 7000 Euro stammen aus den Erlösen des Jahres 2025. Ursprünglich wollte der Verein mit dem Geld ein Sonnensegel für den inklusiven Spielplatz finanzieren. Dafür konnten jedoch bereits genügend andere Spender gefunden werden. Deshalb wird die Summe nun für ein neues Klettergerüst mit dem Namen „Lina“ verwendet, das auf der östlichen Erweiterungsfläche des bestehenden Spielplatzes aufgestellt werden soll.

Wie Frank Maes vom städtischen Bauamt erklärte, liegen die Kosten für das neue Spielgerät bei rund 16.800 Euro. Trotz der großzügigen Spende bleibt also für die Stadt noch ein Eigenanteil von knapp 10.000 Euro. Weitere Unterstützer sind deshalb willkommen.

Doch damit nicht genug: Der Spielplatz soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Geplant sind nach Angaben der Stadt außerdem eine Spielhaus-Kombination namens „Banza“ sowie ein Ninja-Fitness-Parcours, der eher für Jugendliche gedacht ist. Derzeit werden dafür noch die Gesamtkosten ermittelt, zu denen auch die nötigen Tiefbauarbeiten gehören. Einen konkreten Zeitplan gibt es bislang noch nicht.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn Vereine vor Ort nicht nur Feste organisieren, sondern ganz konkret etwas für Kinder auf die Beine stellen, dann ist das mehr wert als jeder Sonntagsapplaus. Die Katze zeigt einmal mehr, dass aus Kinderkleidung, Spielzeug und viel ehrenamtlichem Einsatz am Ende richtig etwas entstehen kann. Und ja: Fast 16.800 Euro für ein Klettergerüst sind eine Hausnummer – aber wenn am Ende ein Platz entsteht, an dem Kinder gemeinsam spielen, toben und sich ausprobieren können, dann ist das Geld gut angelegt. Bleibt zu hoffen, dass sich für die nächsten Ausbaustufen noch weitere Unterstützer finden – damit aus dem Spielplatz am Schnizzersweg vielleicht tatsächlich einmal eine kleine Abenteuerzone für den Ninja-Nachwuchs wird.

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**Anmeldung für die neuen Fünftklässler 2026/27 am Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt startet**

Für viele Familien in Neustadt a. d. Aisch und Umgebung beginnt jetzt eine wichtige Phase: Die Anmeldung für die kommende 5. Jahrgangsstufe am Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt a. d. Aisch ist ab sofort möglich. Wer sein Kind zum Schuljahr 2026/27 am FAG anmelden möchte, kann dies bequem online vorbereiten und anschließend persönlich oder kontaktlos abschließen.

Auf der Homepage des Friedrich-Alexander-Gymnasiums unter **www.fag-neustadt-aisch.de** finden Eltern den Link zur Anmeldung für die neuen Fünftklässler 2026/27. Dort stehen der Online-Antrag sowie eine Checkliste mit allen erforderlichen Unterlagen bereit.

Die Anmeldung kann persönlich zu folgenden Zeiten erfolgen:

– **Montag, 11.05.2026 bis Mittwoch, 13.05.2026:** 8.30 bis 16.00 Uhr
– **Freitag, 15.05.2026:** nur noch in Ausnahmefällen

Alternativ ist auch eine kontaktlose Anmeldung möglich. In diesem Fall müssen die online ausgefüllten, ausgedruckten und unterschriebenen Unterlagen zusammen mit den zusätzlich im Original beziehungsweise in Papierform benötigten Dokumenten **spätestens bis Freitag, 15.05.2026, um 12.00 Uhr** im Briefkasten der Schule eingeworfen werden:

**Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt a. d. Aisch**
**Comeniusstraße 4**
**91413 Neustadt a. d. Aisch**

Wichtig: Nach diesem Termin sind laut Schule keine Aufnahmen mehr möglich.

Wer noch unsicher ist, ob das Kind für den gymnasialen Bildungsweg geeignet ist, oder Fragen zum Ablauf der Anmeldung hat, kann sich vorab an das Sekretariat wenden. Dieses ist unter **(09161) 88 69 11** erreichbar:

– **Montag bis Donnerstag:** 8.00 bis 16.00 Uhr
– **Freitag:** 8.00 bis 13.00 Uhr

Das Friedrich-Alexander-Gymnasium freut sich darauf, die neuen Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2026/27 begrüßen zu dürfen.

**Kommentar der Redaktion:**
Für viele Eltern ist der Übertritt eine Mischung aus Vorfreude, Organisation und ein bisschen Nervenkitzel – quasi wie ein kleiner Familien-Countdown Richtung weiterführende Schule. Gut ist jedenfalls: Das FAG stellt die nötigen Infos übersichtlich online bereit, und bei Fragen gibt’s auch persönliche Ansprechpartner. Wer also noch Unterlagen zusammensuchen muss, sollte besser nicht bis zur allerletzten Minute warten – Schulstart beginnt manchmal eben schon am Briefkasten.

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## Wechsel an der Spitze der Sparkasse: Michael Berger folgt auf Gunther Frautz

Bei der Sparkasse im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim steht ein bedeutender Führungswechsel bevor: Vorstandsvorsitzender Gunther Frautz wird zum 31. August 2027 in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger steht bereits fest – und ist in der Region sowie im Haus selbst kein Unbekannter.

Wie die Sparkasse in einer Pressemitteilung informiert, hat der Verwaltungsbeirat schon jetzt Vorstandsmitglied Michael Berger zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er wird das Amt zum 1. September 2027 übernehmen.

Mit dem Ausscheiden von Gunther Frautz wird zugleich die Zahl der Vorstandsmitglieder reduziert: Künftig wird die Sparkasse im Landkreis mit einem zweiköpfigen Vorstand geführt. Neben Michael Berger bleibt dann auch Thomas Sighart weiterhin im Vorstand.

Michael Berger kennt die Sparkasse von Grund auf. Er begann dort seine Ausbildung zum Bankkaufmann und war danach in verschiedenen Abteilungen tätig. Im Anschluss absolvierte er berufsbegleitend ein Studium an der Fernuniversität Hagen und schloss dieses als Diplom-Kaufmann sowie Diplom-Volkswirt ab. Danach war er in mehreren Funktionen in der Firmenkundenberatung im Einsatz.

Mit der frühzeitigen Entscheidung sorgt die Sparkasse für Klarheit und einen geordneten Übergang an der Spitze des Hauses. Für viele Kundinnen und Kunden im Landkreis dürfte das ein Zeichen von Kontinuität sein – gerade in Zeiten, in denen Verlässlichkeit im Finanzbereich wichtiger denn je erscheint.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Generationswechsel mit Ansage – und ohne großes Überraschungsmoment. Dass Michael Berger aus den eigenen Reihen kommt, dürfte vielen gefallen: Ausbildung im Haus, verschiedene Stationen durchlaufen, fachlich breit aufgestellt. So etwas nennt man wohl eine klassische Sparkassen-Karriere mit Heimvorteil. Für die Region ist das durchaus ein beruhigendes Signal: Die Nachfolge kommt nicht von irgendwo, sondern aus dem eigenen Stall.

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