Neustadt an der Aisch

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KrankenhausfinanzierungLaendlicherRaumVersorgungWordPress

# SPD-Kreistagsfraktion mahnt bessere Krankenhausfinanzierung an
## Heike Gareis schreibt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken – Kliniken im Landkreis weiter unter Druck

Neustadt an der Aisch / Bad Windsheim – Die finanziellen Sorgen um die Kreiskliniken im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim reißen nicht ab. Nach den jüngsten Diskussionen um die wirtschaftliche Lage der Häuser meldet sich nun auch die SPD-Kreistagsfraktion mit deutlichen Worten zu Wort. Fraktionsvorsitzende Heike Gareis hat einen offenen Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken geschickt und fordert darin eine grundlegende Verbesserung der Krankenhausfinanzierung.

Im Mittelpunkt des Schreibens steht die klare Botschaft: Die Kliniken in Neustadt und Bad Windsheim sind für die Menschen in der Region unverzichtbar. Sie sichern die medizinische Versorgung von mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, sind wichtige Arbeitgeber und ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gleichzeitig, so Gareis, gerieten die Häuser immer stärker unter finanziellen Druck.

Die SPD verweist darauf, dass der Landkreis seine Krankenhäuser seit Jahren mit erheblichen Mitteln stützt und auch die Beschäftigten sowie die Geschäftsführung immer wieder zu Einsparungen und Anpassungen bereit gewesen seien. Trotzdem hätten sich Defizite in einer Größenordnung von rund 36 Millionen Euro aufgebaut. Diese seien nicht vor Ort verursacht worden, sondern Ausdruck eines Systems, das die tatsächlichen Kosten im Krankenhausbetrieb nicht mehr ausreichend abdecke.

Für die SPD-Kreistagsfraktion ist klar: Die Belastungsgrenze der Kommunen sei längst erreicht. Jetzt müsse der Bund seiner Verantwortung gerecht werden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht auf eine verlässliche medizinische Versorgung in erreichbarer Nähe – gerade im ländlichen Raum, wo andere Bedingungen gelten als in Ballungszentren. Gesundheit dürfe nicht allein unter dem Blickwinkel der Wirtschaftlichkeit betrachtet werden, heißt es in dem Schreiben.

Die Fraktion fordert deshalb eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung der Kliniken, spürbare Entlastungen für die Kommunen und langfristige Perspektiven für Krankenhäuser außerhalb der Großstädte. Denn am Ende gehe es nicht nur um Zahlen, sondern um die Frage, ob Menschen im Landkreis auch künftig im Notfall und bei notwendiger Behandlung auf eine wohnortnahe Versorgung zählen können.

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# SPD-Kreistagsfraktion mahnt bessere Krankenhausfinanzierung an
## Heike Gareis schreibt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken – Kliniken im Landkreis weiter unter Druck

Neustadt an der Aisch / Bad Windsheim – Die finanziellen Sorgen um die Kreiskliniken im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim reißen nicht ab. Nach den jüngsten Diskussionen um die wirtschaftliche Lage der Häuser meldet sich nun auch die SPD-Kreistagsfraktion mit deutlichen Worten zu Wort. Fraktionsvorsitzende Heike Gareis hat einen offenen Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken geschickt und fordert darin eine grundlegende Verbesserung der Krankenhausfinanzierung.

Im Mittelpunkt des Schreibens steht die klare Botschaft: Die Kliniken in Neustadt und Bad Windsheim sind für die Menschen in der Region unverzichtbar. Sie sichern die medizinische Versorgung von mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, sind wichtige Arbeitgeber und ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Gleichzeitig, so Gareis, gerieten die Häuser immer stärker unter finanziellen Druck.

Die SPD verweist darauf, dass der Landkreis seine Krankenhäuser seit Jahren mit erheblichen Mitteln stützt und auch die Beschäftigten sowie die Geschäftsführung immer wieder zu Einsparungen und Anpassungen bereit gewesen seien. Trotzdem hätten sich Defizite in einer Größenordnung von rund 36 Millionen Euro aufgebaut. Diese seien nicht vor Ort verursacht worden, sondern Ausdruck eines Systems, das die tatsächlichen Kosten im Krankenhausbetrieb nicht mehr ausreichend abdecke.

Für die SPD-Kreistagsfraktion ist klar: Die Belastungsgrenze der Kommunen sei längst erreicht. Jetzt müsse der Bund seiner Verantwortung gerecht werden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten ein Recht auf eine verlässliche medizinische Versorgung in erreichbarer Nähe – gerade im ländlichen Raum, wo andere Bedingungen gelten als in Ballungszentren. Gesundheit dürfe nicht allein unter dem Blickwinkel der Wirtschaftlichkeit betrachtet werden, heißt es in dem Schreiben.

Die Fraktion fordert deshalb eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung der Kliniken, spürbare Entlastungen für die Kommunen und langfristige Perspektiven für Krankenhäuser außerhalb der Großstädte. Denn am Ende gehe es nicht nur um Zahlen, sondern um die Frage, ob Menschen im Landkreis auch künftig im Notfall und bei notwendiger Behandlung auf eine wohnortnahe Versorgung zählen können.

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KriminalstatistikNeustadtSachbeschaedigungenWordPress

# Immer weniger Straftaten in Neustadt

Neustadt darf bei der Kriminalstatistik 2025 aufatmen: Mit 529 angezeigten Delikten liegt die Zahl noch einmal unter dem Vorjahr – und damit auf dem niedrigsten Stand seit vielen Jahren. Polizeichef Carsten Keller stellte die Zahlen im Stadtrat vor und brachte dabei nicht nur erfreuliche Nachrichten mit, sondern auch einige interessante Entwicklungen, die zeigen: Weniger Straftaten heißt nicht automatisch, dass alle Probleme verschwunden sind.

Neustadts Polizeichef Carsten Keller hatte sich mit der Vorstellung der Kriminalstatistik 2025 diesmal bewusst etwas mehr Zeit gelassen. Im neuen Stadtrat, so seine augenzwinkernde Begründung, habe es wenig gebracht, die Zahlen schon im März vorzutragen, wenn das Gremium sich bis dahin teilweise noch gar nicht in gleicher Besetzung erlebt hatte. Nun konnte der Stadtrat in seiner zweiten Sitzung gleich eine erfreuliche Bilanz hören.

Denn die Deliktzahlen in Neustadt und seinen Ortsteilen sind weiter zurückgegangen. Mit 529 Fällen wurde 2025 der niedrigste Wert seit dem Corona-Lockdown erreicht. Auch im gesamten Regierungsbezirk Mittelfranken gibt es mit 77.683 Straftaten einen rekordverdächtig niedrigen Stand. Ganz ohne Einordnung geht es allerdings nicht: Der Rückgang hat auch mit der Teillegalisierung von Cannabis zu tun, durch die Drogendelikte deutlich seltener angezeigt werden. In Neustadt wurden hier nur noch sechs Fälle registriert.

Deutlich zugenommen hat dagegen die Zahl der Autofahrer, die unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt wurden. Diese Verstöße tauchen allerdings nicht in der Kriminalstatistik auf, sondern gelten als Ordnungswidrigkeiten. Auf die Frage, ob sich durch die Cannabis-Teillegalisierung die Drogenszene möglicherweise verlagert habe und nun härtere Drogen eine größere Rolle spielten, konnte Keller beruhigen: Im Stadtgebiet gebe es so gut wie nie Probleme mit harten Drogen.

Im Bereich der Straßenkriminalität bleibt Neustadt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Raub- und Sexualdelikte spielen statistisch kaum eine Rolle. Anders sieht es bei den Sachbeschädigungen aus: Hier ist seit Jahren ein Anstieg zu beobachten. Schmierereien und Sprayereien sorgen immer wieder für Ärger. Die Polizei setzt deshalb auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte schnell anrufen – nur dann bestehe überhaupt die Chance, Täter auf frischer Tat zu erwischen.

Auch bei den Rohheitsdelikten, also etwa Körperverletzungen, Nötigungen oder Bedrohungen, ist die Lage weiterhin vergleichsweise entspannt. Die Aufklärungsquote liegt hier bei starken 89 Prozent. Insgesamt wurden 64 Prozent aller angezeigten Straftaten aufgeklärt. Dass dieser Wert etwas unter dem Vorjahr liegt, hängt vor allem mit den vielen Sachbeschädigungen zusammen, bei denen Täter oft schwer zu ermitteln sind – außer, die Streife kommt zufällig genau im richtigen Moment vorbei.

Leicht rückläufig ist die Zahl der Fahrraddiebstähle. Allerdings wird der Schaden in diesem Bereich größer, weil E-Bikes immer teurer werden und damit für Diebe ein lohnenderes Ziel darstellen. Auch die Cyberkriminalität bleibt ein wachsendes Problem. Besonders zugenommen haben laut Keller sogenannte Anlagebetrügereien, bei denen Opfer mit angeblich lukrativen Renditen, oft rund um Kryptowährungen, angelockt werden. Weniger geworden sind dagegen die klassischen Schockanrufe.

Ein wichtiges Thema ist dabei auch die Prävention. Keller verwies auf seinen früheren Kollegen Dieter Engelhardt, der als Pensionär im Landkreis unterwegs ist und Seniorinnen und Senioren über Betrugsmaschen aufklärt. Solche Aufklärungsarbeit sei enorm wertvoll, betonte der Polizeichef.

Lob gab es am Ende auch vom Bürgermeister: Die Polizeipräsenz auf der Neustädter Kirchweih sei „super gut“ gewesen, sagte Alexander Müller. Das habe sich offenbar auch auf die Zahl der Sachbeschädigungen im Umfeld des Festes positiv ausgewirkt und zudem das Sicherheitsgefühl der Besucher gestärkt. Denn wie Keller betonte, sagen nackte Zahlen nicht immer alles über das persönliche Empfinden aus. Manches wirke dramatischer, als es in Wirklichkeit sei – und genau deshalb lohnt sich manchmal der nüchterne Blick auf die Statistik.

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PublicViewingNeustaedterTrichterWordPress

NaAZA-Empfehlung des Wochenendes
Deutschland – Elfenbeinküste live im Neustädter Trichter
🗓 **Samstag, 20. Juni 2026**
🕙 **Anpfiff: 22:00 Uhr**
Wer die Fußball-WM nicht alleine auf dem Sofa verfolgen möchte, dem können wir von **NaAZA.de** das **Public Viewing im Neustädter Trichter** nur empfehlen.
Wir waren bereits mehrfach vor Ort und können sagen: **WM-Spiele im Trichter sind weit mehr als nur Fußball schauen.** Die Mischung aus Stadionatmosphäre, gutem Essen, kalten Getränken und einer begeisterten Fußballgemeinschaft macht den Abend zu einem echten Erlebnis.
Wo sonst gibt’s die Spiele auf 5 Fernsehgeräten?
🍔 **Burger wie im Stadion**
🌭 **Legendäre Currywurst**
🍟 **Knusprige Pommes**
🍺 **Kalte Getränke und Loscher-Bier**
🍻 **Bedienung direkt am Tisch**
Dazu kommt eine Stimmung, die man sonst eher aus großen Fan-Zonen kennt. Wenn Deutschland spielt, wird mitgefiebert, gejubelt und manchmal auch gemeinsam gelitten – genau so, wie eine Fußball-WM sein soll.
Besonders praktisch: Das Public Viewing findet **bei jedem Wetter** statt. Egal ob laue Sommernacht oder kurzer Regenschauer – das Spiel läuft.
### Unser Tipp:
Da Deutschland gegen die Elfenbeinküste eines der wichtigsten Vorrundenspiele bestreitet und erfahrungsgemäß viele Fußballfans den Weg in den Trichter finden,es könnte schnell voll werden.
**NaAZA-Fazit:**
Wer am Samstagabend WM-Atmosphäre, gutes Essen und echte Fußballstimmung erleben möchte, ist im **Neustädter Trichter** genau richtig. Für uns eine klare Empfehlung für einen gelungenen Sommerabend.
⚽ **Gemeinsam mitfiebern. Gemeinsam jubeln. Gemeinsam WM erleben.** ⚽

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# Neustadt/Aisch feiert Titelerneuerung als Fair-Trade-Stadt mit großer Frühstückstafel

Neustadt an der Aisch hat allen Grund zum Feiern: Am Samstag, 27. Juni, wird die Titelerneuerung als Fair-Trade-Stadt mit einer großen Frühstückstafel auf dem Marktplatz begangen. Nach dem großen Zuspruch vor drei Jahren kommt der Themenmarkt erneut mit einem besonderen Frühstücksangebot zurück – ideal für alle, die gemeinsam mit Freunden und Familie entspannt ins Wochenende starten möchten.

Wer dabei sein möchte, kann sich schon im Vorfeld auf ein leckeres Frühstück mit regionalen, Bio- und fair gehandelten Produkten freuen. Das Stadtmarketing bietet dafür verschiedene Frühstücksvarianten zur Auswahl an.

## Frühstücksvarianten auf Vorbestellung

**Variante A:**
Drei verschiedene Käsesorten vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen sowie zwei Aufstriche nach Wahl, dazu Obst und Gemüsedekoration – **12 Euro**

**Variante B:**
Zwei verschiedene Käsesorten und zwei Sorten Wurst vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen sowie zwei Aufstriche nach Wahl, dazu Obst und Gemüsedeko – **15 Euro**

**Variante C:**
Ein Brötchen, zwei Aufstriche nach Wahl sowie Obst und Gemüsedeko – **6 Euro**

**Variante D:**
Eine Brezel, ein Paar Weißwürste vom Demeterhof Mondel und süßer Senf – **8 Euro**

Wer sich sein Frühstück sichern möchte, kann bis zum **22. Juni** per E-Mail an **stadtmarketing@neustadt-aisch.de** oder telefonisch unter **09161/66654** bestellen. Auch eine Online-Anmeldung über **neustadt-aisch.de** ist möglich. Zusätzlich nimmt das Stadtmarketing gerne Tischreservierungen für Biergarnituren entgegen.

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# Infoabend zur elektronischen Patientenakte in Neustadt

Wie klappt das eigentlich mit der elektronischen Patientenakte, kurz ePA – und was bringt sie im Alltag wirklich? Genau darum geht es bei einer kostenlosen Infoveranstaltung des BRK-Kreisverbands in Neustadt. Am Donnerstag, 18. Juni, gibt es im BRK-Treff an der Bleich einen verständlichen Vortrag rund um das digitale Gesundheitskonto, das immer mehr Arztbesuche und Befunde bündeln soll.

NEUSTADT – Der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes lädt am Donnerstag, 18. Juni, zu einer Informationsveranstaltung über die elektronische Patientenakte (ePA) ein. Referentin ist Laura Sipple vom Innovationsnetzwerk Gesundheit. Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im BRK-Treff an der Bleich 1. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung unter Telefon 09161/88770 ist möglich, aber nicht zwingend erforderlich.

Die ePA ist ein digitaler Speicherort für medizinische Unterlagen wie Befunde, Arztbriefe, Notfalldaten oder auch Impfunterlagen. Ziel ist es, wichtige Informationen schneller verfügbar zu machen und Behandlungen besser abzustimmen. Wer die Akte nicht nutzen möchte, kann bei seiner Krankenkasse widersprechen.

**Mediensprechstunde für den digitalen Alltag**

Ebenfalls am Donnerstag, 18. Juni, bietet das Freiwilligenzentrum im Caritas-Haus in Neustadt eine Mediensprechstunde an. Das Angebot richtet sich vor allem an Senioren, die Unterstützung beim Umgang mit Smartphone, Tablet oder anderen digitalen Geräten suchen. Die persönlichen Gespräche dauern jeweils 30 Minuten. Eine Anmeldung per E-Mail an freiwilligenzentrum@caritas-nea.de oder telefonisch unter 09161/888940 ist erforderlich. Termine sind zwischen 17 und 19 Uhr möglich.

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NeustadtMesserangriffTotschlagWordPress

# Messerangriff in Neustadt: Streit in Gaststätte endet vor Gericht

Neustadt – Ein gemütlicher Abend in der Gaststätte des Bruders hätte es werden sollen, doch für einen 56-jährigen Gastronomen aus Fürth entwickelte sich der Besuch zu einem lebensgefährlichen Albtraum. Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich nun ein 38-Jähriger wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der Fall zeigt einmal mehr, wie schnell aus einem Streit in geselliger Runde blanke Gewalt werden kann.

Am 3. November 2025 hatte der 56-Jährige gemeinsam mit seiner Frau den Ruhetag in dem Restaurant seines Bruders in Neustadt verbracht. Bei Kaffee und später beim Abendessen saßen die beiden Ehepaare zunächst zusammen. Doch die Stimmung war offenbar von Beginn an angespannt. Ein weiterer Gast hielt sich laut Zeugenaussagen meist am Spielautomaten auf, trank Bier und schimpfte immer wieder lautstark.

„Hast du was? Warum schaust du mich so an?“ – solche Sätze soll der Mann dem 56-Jährigen im Laufe des Abends immer wieder zugerufen haben. Als die Familie auf dem Handy Fotos anschaute, deutete der Gast das nach Angaben der Zeugin offenbar falsch. Er habe geglaubt, er werde gefilmt, so ihre Aussage vor der 5. Strafkammer unter Vorsitz von Richter Markus Bader.

Die Situation eskalierte schließlich vor der Gaststätte. Nach einer Raucherpause sei der Angeklagte plötzlich von draußen hereingekommen und direkt auf den Gastronomen losgegangen, schilderte die Ehefrau des Opfers. Zunächst habe er dem 56-Jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen, danach ein Messer aus der Jackentasche gezogen und in Richtung des Bauches gestochen. „Pass auf, der hat ein Messer!“, habe sie ihrem Mann zugerufen.

Diese Warnung könnte dem Opfer das Leben gerettet haben. Der 56-Jährige griff demnach nach dem Handgelenk des Angreifers, fixierte es und brachte ihn gemeinsam mit seinem Bruder zu Boden. Erst nach mehreren Minuten gelang es den beiden, dem Mann das Messer zu entreißen. Schließlich ließ der Angeklagte die Waffe los, die Ehefrau des Geschädigten schubste sie mit dem Fuß in eine Zimmerecke. Der Gastronom kam mit einer Schwellung an der Schläfe und einer Schnittwunde am Finger davon.

Vor Gericht ließ der 38-Jährige über seine Verteidigung mitteilen, dass er die Tat zutiefst bedaure. Seine Anwältin Sandra Rothschild erklärte, ihr Mandant sei stark alkoholisiert gewesen; ohne seinen Alkoholmissbrauch wäre es nie so weit gekommen. Der Angeklagte selbst gab an, am Tattag etwa 15 Halbe Bier getrunken zu haben, begonnen habe er mittags und ohne Frühstück.

Nach seiner Darstellung sei die Aggression in der Gaststätte vom 56-Jährigen ausgegangen. Er habe sich bedrängt gefühlt und vermutet, der andere Gast wolle ihn angreifen. Auch den Verlust von Geld am Spielautomaten habe er dem Opfer zugeschrieben. An die Tat selbst könne er sich wegen einer Art Erinnerungslücke nicht mehr genau erinnern.

Trotz dieser Angaben deuteten mehrere Aussagen auf ein deutliches Alkoholproblem hin. Ein Polizist berichtete, der Angeklagte sei nach der Festnahme trotz gemessener 2,5 Promille „relativ ruhig“ gewesen. Auch das Opfer und seine Familie sagten aus, der Mann habe zwar unruhig gewirkt, aber nicht geschwankt oder gelallt.

Ob der 38-Jährige zusätzlich in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden soll, ist ebenfalls Thema des Verfahrens. Richter Markus Bader gab ihm dazu am Ende des ersten Verhandlungstags einen deutlichen Hinweis: Er solle sich gut überlegen, ob er daran nicht doch Interesse habe.

Am nächsten Verhandlungstag soll ein psychologischer Gutachter den Zustand des Angeklagten beurteilen. Für alle Beteiligten bleibt zu hoffen, dass aus diesem Fall vor allem eines hängen bleibt: Ein Bier zu viel kann schon schiefgehen – ein Messer in der Hand macht es dann endgültig gefährlich.

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# Motivation und Tipps für pflegende Angehörige

**Infoabend in Neustadt: AOK und Gesundheitsregionplus laden zum Vortrag ein**

Neustadt – Pflegende Angehörige stehen oft tagtäglich vor einer großen Herausforderung: Beruf, Familie und die Betreuung eines nahestehenden Menschen unter einen Hut zu bringen, kostet Kraft. Genau hier setzt ein Infoabend an, zu dem die Gesundheitsregionplus gemeinsam mit der AOK Bayern für Donnerstag, 18. Juni, einlädt. Beginn ist um 18 Uhr im Johann-Gramann-Haus in Neustadt.

Nach der Begrüßung spricht Thea Götz, Direktorin der AOK in Mittelfranken, über die Frage, wie pflegende Angehörige ihre eigenen Ressourcen stärken, neue Kraft schöpfen und ihre Gesundheitskompetenz ausbauen können. Im Mittelpunkt steht dabei die wichtige Balance zwischen Alltag und Pflege – ein Thema, das viele Menschen in der Region direkt betrifft.

Im Anschluss stellen die Pflegeberatung der AOK sowie die Fachstellen für pflegende Angehörige von Caritas und Diakonie ihre Unterstützungsangebote vor. Ziel ist es, individuelle Hilfen aufzuzeigen und passende Ansprechpartner zu vermitteln.

Zum Abschluss gibt Heike Kühl von der Gesundheitsregionplus einen kurzen Einblick in das Onlineportal **NeaWiS**. Der dortige Suchassistent kann helfen, die eigene Situation oder die eines Angehörigen besser einzuschätzen und passende Informationen zu finden.

Eingeladen sind alle pflegenden Zu- und Angehörigen – unabhängig von ihrer Krankenkasse. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen gibt Jana Förth unter Telefon **0981/9092313** oder per E-Mail an **jana.foerth@by.aok.de**.

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# Volles Haus beim Bürger-Dart

## Premiere im Schießhaus begeistert Kirchweihbesucher

Neustadt an der Aisch – Bei der Königlich privilegierten Schützengesellschaft 1471 Neustadt wurde in diesem Jahr nicht nur klassisch geschossen: Erstmals stand im Rahmen der Kirchweih auch ein Bürger-Darten auf dem Programm. Und die Premiere im Schießhaus kam überraschend gut an.

Seit rund einem Jahr hat die Schützengesellschaft eine eigene Dartsabteilung – und die sorgt offenbar für frischen Schwung im Verein. Das zeigte sich nun auch bei der Kirchweih: Mehr als 50 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihr Glück an der Dartscheibe zu versuchen. Für Schützenmeister Michael Staude war die Resonanz eine echte Freude.

Gespielt wurde mit drei Probewerfen und anschließend drei Durchgängen mit jeweils drei Würfen für das Turnier. Welche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich am Ende über die besten Ergebnisse freuen dürfen, wird am heutigen Dienstag um 19 Uhr im Schießhaus bekannt gegeben und geehrt. Auf die Gewinner warten Pokale oder Brotzeitkörbchen.

Ein gelungener Auftakt also für eine Premiere, die zeigt: Auch im traditionsreichen Schießhaus dürfen künftig offenbar nicht nur Kugeln, sondern auch Pfeile fliegen.

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# Neustadts Kerwa bleibt friedlich
## Polizei zieht Bilanz: 34 Vorgänge in zehn Tagen, meist harmlos

Neustadt an der Aisch – Die Neustädter Kirchweih ist vorbei, und die Polizei hat nun Bilanz gezogen. Das Ergebnis fällt insgesamt erfreulich aus: Zwar wurden während der zehn tollen Tage 34 Vorgänge registriert, doch von echter Beunruhigung kann laut Inspektion keine Rede sein.

Inspektionsleiter Carsten Keller teilte in seiner Pressemitteilung mit, dass die Zahl im Vergleich zum Vorjahr zwar gestiegen sei, dies aber „keinen Grund zur Beunruhigung“ darstelle. Teilweise dürften die etwas niedrigeren Besucherzahlen wetterbedingt gewesen sein, an den gut besuchten Tagen rund um die Samstage sowie den Freitag war das Kerwadorf aber zeitweise so voll, dass der Sicherheitsdienst sogar Einlassstopps verhängen musste.

Zu den ersten Einsätzen kam es, weil mehrfach Jugendliche versucht haben sollen, sich unberechtigt Zutritt zum Kerwadorf zu verschaffen. In zwei Fällen erstattete die Polizei Anzeige.

Weniger friedlich verliefen vier gemeldete Auseinandersetzungen, bei denen es zu Körperverletzungen kam. Der schwerste Fall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag: Mehrere Beteiligte waren stark alkoholisiert, die Lage war unübersichtlich. Ein 23-Jähriger soll in der Redfelder Ortsstraße einen Streit mit einer Gruppe begonnen und einem 36-Jährigen mit einem Faustschlag eine blutige Nase verpasst haben. Danach wurde er zu Boden gebracht und seinerseits durch Tritte verletzt.

Unterm Strich blieb auch dieser Vorfall glimpflich: Der eingesetzte Rettungsdienst konnte ambulant behandeln, schwerere Verletzungen oder Kliniktransporte waren nicht nötig.

Auch zwei Einbrüche in Schaustellerbuden auf dem Festplatz in der Nacht von Sonntag auf Montag beschäftigten die Polizei. Erbeutet wurden rund 350 Euro sowie reichlich Süßigkeiten. Lange Freude daran hatten die Täter allerdings nicht: Beamte konnten die Tat rasch aufklären und drei deutsche Beschuldigte im Alter von 15, 16 und 19 Jahren ermitteln.

Bei den Verkehrskontrollen rund um das Festgelände erwischte die Polizei schließlich noch zwei Autofahrer: Einer stand unter Alkoholeinfluss, ein weiterer soll unter Drogeneinfluss gefahren sein.

Für die vielen übrigen Kirchweih-Veranstaltungen wie Umzüge, Kinderfest und Baumaufstellen meldete die Polizei dagegen keine besonderen Probleme. Insgesamt bleibt damit der Eindruck: Neustadts Kerwa war trotz einzelner Zwischenfälle vor allem eines – ein friedliches Fest.

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# Wüste Prügelei nach Kerwa-Besuch in Neustadt

Ein Kirchweih-Besuch in Neustadt endete in der Nacht von Freitag auf Samstag alles andere als friedlich: Nach reichlich Alkohol gerieten mehrere Personen aneinander, es kam zu einer handfesten Auseinandersetzung mit Beleidigungen, Schubsereien und Schlägen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung.

Wie die Neustädter Polizei mitteilt, begann der Streit gegen 1.30 Uhr in der Riedfelder Ortsstraße. Ausgangspunkt war demnach ein stark alkoholisierter 23-Jähriger, der zunächst einen 36 Jahre alten Mann anpöbelte und ihm ins Gesicht spuckte. Der Mann schlug daraufhin zurück und traf seinen Kontrahenten im Gesicht. Der 36-Jährige erlitt dabei eine blutige Nase.

Anschließend ging der 23-Jährige auch die Ehefrau des Mannes an. Er schlug der Frau in den Bauch, woraufhin sie über Schmerzen klagte. Danach ergriff der mutmaßliche Auslöser der Prügelei die Flucht.

Doch damit war die Sache noch nicht beendet: Mehrere Freunde des Ehepaars setzten dem Mann nach. Ein Beteiligter holte ihn ein, brachte ihn zu Boden und hielt ihn fest. Eine 24-jährige Frau aus der Gruppe trat anschließend mehrfach gegen den Oberkörper des am Boden Liegenden. Auch dabei wurde der 23-Jährige leicht verletzt.

Am Ende waren mehrere Personen leicht verletzt, ernstere Folgen gab es glücklicherweise nicht. Eine Behandlung vor Ort war nicht erforderlich. Trotzdem dürften die Beteiligten den Kerwa-Abend so schnell nicht vergessen – und einige vermutlich auch den Alkoholpegel des anderen nicht.

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# Stadtparkstraße in Neustadt gesperrt: Baumpflege sorgt für Umwege

In Neustadt an der Aisch wird es ab Mitte Juni für Autofahrerinnen, Radler und Fußgängerinnen etwas enger: Wegen wichtiger Baumpflegearbeiten muss die Stadtparkstraße im Bereich des Stadtparks vorübergehend komplett gesperrt werden. Wer dort regelmäßig unterwegs ist, sollte sich den Zeitraum also schon jetzt merken.

Betroffen ist der Abschnitt **von der Einmündung „An der Bastei“ bis zum Parkplatz am Waldbad**. Die Sperrung gilt **vom 15.06.2026 bis 19.06.2026**. Besonders wichtig ist das für alle, die zum **Waldbad** oder zum **Waldkindergarten** wollen. Auch zu Fuß oder mit dem Rad ist in dieser Zeit kein Durchkommen.

Die Stadt stellt klar: **Anwohnerinnen und Anwohner können ihre Grundstücke weiterhin erreichen**, der Durchgangsverkehr muss jedoch ausweichen. Für Fußgänger und Radfahrende ist die empfohlene Umleitung **über „An der Bastei“ – Nürnberger Straße – Eilersweg** vorgesehen.

Die Baumpflege erfolgt in mehreren Abschnitten, daher kann es während der Arbeiten immer wieder zu Einschränkungen kommen. Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, **die Hinweisschilder und Absperrungen genau zu beachten**. Das sorgt nicht nur für einen reibungsloseren Ablauf, sondern auch für mehr Sicherheit vor Ort.

Gerade für Familien, die regelmäßig zum Waldbad oder zum Waldkindergarten unterwegs sind, bedeutet das ein paar zusätzliche Minuten auf dem Weg. Aber natürlich gilt auch: Gepflegte und sichere Bäume sind keine Kleinigkeit – und im Zweifel lieber ein Umweg als ein Problem.

**Was meint ihr: Sind solche Sperrungen im Alltag gut zu schaffen – oder ist der Umweg schon eine kleine Geduldsprobe?**

#NeustadtAisch #Mittelfranken #Stadtpark #Sperrung #Baumpflege #Waldbad #Waldkindergarten #Verkehrshinweis #RegionLokal

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Bella Italia in der Kreisbücherei: Lesereise von den Alpen bis zum Mittelmeer

NEUSTADT A. D. AISCH. Wer Italien nicht nur im Urlaub, sondern auch zwischen zwei Buchdeckeln entdecken möchte, sollte derzeit einen Blick in die Kreisbücherei Neustadt werfen. Dort lädt die Buchausstellung **„Bella Italia – Von den Alpen bis zum Mittelmeer“** zu einer literarischen Reise quer durch das Land der Sonne, der starken Geschichten und der großen Gefühle ein.

Von den schroffen Gipfeln Südtirols über die sanften Hügel der Toskana bis hin zu den lebendigen Gassen Neapels: Die Ausstellung zeigt Romane, die in Italien spielen – überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren geschrieben. Die Bücher können selbstverständlich auch ausgeliehen werden. Wer noch unschlüssig ist, bekommt mit einem Flyer inklusive Buchtiteln und kurzen Rezensionen zusätzliche Orientierung.

Noch bis **Donnerstag, 25. Juni**, besteht in der Kreisbücherei Neustadt die Möglichkeit, sich für den nächsten Italien-Urlaub zumindest gedanklich einzustimmen. Und wer danach noch nicht genug hat: Im Laufe des Jahres macht die Ausstellung auch Station in den Kreisbüchereien **Bad Windsheim** und **Scheinfeld**.

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StadtratRathausNeustadtWordPress

**Stadtrat tagt am 17. Juni im Rathaus: Wichtige Entscheidungen für Neustadt stehen an**

Neustadt an der Aisch blickt auf einen wichtigen Termin im Rathaus: Am Mittwoch, 17. Juni 2026, kommt der Stadtrat um 19 Uhr im Großen Sitzungssaal zusammen. Für alle, die wissen wollen, was in ihrer Stadt gerade auf der Agenda steht, lohnt sich ein genauer Blick.

Bei der öffentlichen Sitzung beraten die gewählten Vertreterinnen und Vertreter über Themen, die Neustadt an der Aisch direkt betreffen. Welche Punkte genau behandelt werden, ist in der öffentlichen Bekanntmachung aufgeführt. Klar ist aber schon jetzt: Es geht um Entscheidungen, die das Leben vor Ort mitprägen können.

Kommunalpolitik klingt für manche trocken – ist sie aber längst nicht. Denn hier wird über das entschieden, was viele Menschen im Alltag spüren: von wichtigen Vorhaben für die Stadtentwicklung bis zu Fragen, die Neustadt in den kommenden Monaten und Jahren bewegen werden.

Wer sich für das Geschehen in seiner Stadt interessiert, kann den Termin also im Blick behalten. Denn der Stadtrat berät nicht irgendwo weit weg, sondern mitten in Neustadt an der Aisch – und das betrifft am Ende oft mehr Menschen, als man denkt.

**Quelle:** https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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**Mario Leibold bleibt Chef der Mittelstands-Union im Kreis Neustadt/Aisch – Mitgliederzahl wächst weiter**

Bei der Hauptversammlung der Mittelstands-Union im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim ist Mario Leibold aus Neustadt erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt worden. Große Veränderungen gab es dabei nicht – dafür aber ein klares Signal der Geschlossenheit: Sämtliche Wahlen verliefen ohne Gegenstimmen.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, zählt die Mittelstands-Union aktuell 42 Mitglieder. Bei der vorangegangenen Wahl im September waren es noch 33. Die damalige Neuwahl war notwendig geworden, nachdem Gerd Scheuenstuhl sein Amt niedergelegt und die Union verlassen hatte. Nun musste erneut gewählt werden, um den vom Landesverband vorgegebenen Wahlrhythmus einzuhalten und die Stimmberechtigung der Delegierten in den übergeordneten Gremien sicherzustellen.

Leibold hatte nach seiner ersten Wahl monatliche Treffen eingeführt, meist verbunden mit Firmenbesuchen. Dieses Format komme laut Mitteilung gut an: Zu den Veranstaltungen seien regelmäßig 30 bis 40 Teilnehmende gekommen – darunter nicht nur Mitglieder der Mittelstands-Union.

Auch inhaltlich will sich die Kreis-MU weiter einbringen. Für den CSU-Bezirksparteitag am 20. Juni in Bad Windsheim wurden zwei Anträge eingereicht. Dabei geht es um die Themen „Irrweg des Abschieds aus der Leistungsgesellschaft“ sowie „Weniger Staat – mehr Markt“. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 7. Juli, bei Mekra Lang in Ergersheim geplant. Auch im August soll es wieder ein Monatstreffen geben.

Als stellvertretende Kreisvorsitzende wurden Dominik Bauereiß aus Neustadt, Brigitte Hegendörfer aus Markt Erlbach, Dieter Hummel aus Bad Windsheim und Peter Müller aus Wilhelmsdorf gewählt. Dominik Bauereiß übernimmt dabei das Amt von seiner Mutter Jutta Bauereiß.

Zu Schriftführern wurden Reinhold Werner aus Emskirchen und Bernd Scheurer aus Neustadt bestimmt, wobei Scheurer neu in dieser Funktion ist. Neuer Schatzmeister ist Jan Winkler.

Dem erweiterten Vorstand gehören außerdem Horst Allraun aus Bad Windsheim, Rüdiger Göppel aus Obernzenn, Peter Haag aus Emskirchen sowie Dietmar Spitzer, ebenfalls aus Emskirchen, an. Peter Haag ist neu im Vorstand.

In seiner Rede warb der wiedergewählte Kreisvorsitzende dafür, sich weiterhin gemeinsam für gute Rahmenbedingungen für den Mittelstand einzusetzen. Nur wenn Mittelstand, Industrie und Handel erfolgreich seien, könne es auch dem Land gut gehen, so Leibold. Viele soziale Leistungen seien letztlich nur auf dieser wirtschaftlichen Grundlage möglich.

Unter dem Motto **„Ohne Mittelstand ist kein Staat zu machen“** wurde bei der Versammlung auch mit dem Bundestagsabgeordneten Tobias Winkler und dem Landtagsabgeordneten Werner Stieglitz diskutiert. Dabei ging es vor allem um Reformbedarf, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Frage, wie Politik wieder praktikablere Lösungen schaffen kann.

Tobias Winkler sprach von über Jahre versäumten Reformen und den aktuellen globalen Herausforderungen, die nun viele Entscheidungen gleichzeitig notwendig machten. Dabei dürfe es aus seiner Sicht nicht um eine weitere Belastung der Bürger und Unternehmen gehen. Vielmehr müsse der Staat die vorhandenen Mittel aus den Rekordsteuereinnahmen gezielter einsetzen. Vorrang hätten bessere Standortbedingungen für die Wirtschaft und eine Modernisierung des Staates.

Werner Stieglitz stellte in diesem Zusammenhang das neue **„Einfach-mal-machen-Gesetz“** vor, das Mitte Mai in Kraft getreten ist. Es ermöglicht ausgewählten Kommunen, für eine begrenzte Zeit von bestimmten Vorschriften abzuweichen, um schnellere und bürgerfreundlichere Verfahren zu erproben.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Mittelstands-Union setzt im Landkreis weiter auf Kontinuität – und offenbar auch auf Wachstum. Dass monatliche Firmenbesuche und persönliche Treffen auf so guten Zuspruch stoßen, zeigt: Politik funktioniert vor Ort oft am besten dort, wo man miteinander spricht statt nur übereinander postet. Und wenn ausgerechnet ein Gesetz „Einfach-mal-machen-Gesetz“ heißt, dann klingt das fast schon so, als hätte jemand in der Politik entdeckt, was Handwerker und Mittelständler schon immer wissen: Weniger Papier, mehr Praxis hilft meistens weiter.

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**Tipp des Tages auf der Neustädter Kerwa: Elektronische Beats mit off.court im Wirtedorf**

Wer bei der Neustädter Kerwa nur an Festzelt, Klassiker und Blasmusik denkt, sollte heute Abend unbedingt einen Abstecher ins Wirtedorf machen. Dort wartet mit **off.court** ein Programmpunkt, der frischen Wind auf die Kerwa bringt und vor allem Freunde elektronischer Musik ansprechen dürfte.

Das junge DJ-Kollektiv aus Neustadt an der Aisch steht für moderne Sounds, gute Stimmung und eine besondere Atmosphäre. Seit 2024 sorgen Aaron und seine Freunde mit ihrem Projekt für elektronische Vibes in der Region und zeigen, dass auch **Techno, House und Trance** bestens zur fünften Jahreszeit passen können.

Besonders spannend: Im Laufe des Abends wechseln die DJs stündlich. Dadurch erwartet die Besucher ein abwechslungsreicher Mix aus verschiedenen Stilrichtungen, Stimmungen und musikalischen Einflüssen. Wer also Lust auf feine elektronische Musik, entspannte Feierlaune und einen etwas anderen Kerwa-Abend hat, dürfte hier genau richtig sein.

**off.court** steht dabei nicht nur für Musik, sondern auch für Gemeinschaft und das gemeinsame Feiern. Im Wirtedorf treffen Nachwuchs-DJs aus Neustadt auf ein Publikum, das offen für neue Klänge ist und die Kerwa einmal von einer anderen Seite erleben möchte.

Unser Tipp für heute ist deshalb klar: **Freunde schnappen, ins Wirtedorf gehen, etwas trinken und den Abend zu elektronischen Beats genießen.**

**Kommentar der Redaktion:**
Kerwa kann Tradition – aber eben auch ein bisschen Bass. Gerade solche jungen Gruppen zeigen, dass sich Brauchtum und neue Ideen nicht ausschließen müssen. Und sind wir ehrlich: Wenn man zwischen Bratwurst, Bier und Bierzelt auch noch gute elektronische Musik bekommt, ist das für Neustadt eher ein Gewinn als ein Wagnis.

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# Tipp des Tages auf der Neustädter Kerwa: Radspitz macht den Montagabend zur Party

Neustadt an der Aisch. Der Kirchweihmontag auf der Neustädter Kerwa ist für viele längst kein Geheimtipp mehr. Nach dem traditionellen Schützenauszug, dem offenen Bürgerschießen und einem entspannten Tag auf dem Festplatz wird es am Abend wieder richtig stimmungsvoll. Wer Musik, gute Laune und volle Festzelt-Atmosphäre mag, sollte sich diesen Programmpunkt nicht entgehen lassen.

Unser Tipp des Tages für den Montag: **Radspitz** im Festzelt.

Die Band ist auf der Neustädter Kerwa seit Jahren ein Garant für Stimmung. Sobald Radspitz loslegt, wird aus dem Festzelt schnell eine große Feierzone. Mitsingen, Schunkeln, Tanzen und Feiern gehören hier ganz einfach dazu. Wer die Gruppe schon einmal erlebt hat, weiß, dass es meist nicht lange dauert, bis die Bierbänke eher zur Nebensache werden.

Bereits ab **19 Uhr** sorgt die **Stadtkapelle Frankenland** mit Stimmungsmusik im Freien für die passende Einstimmung auf den Abend. Ab **19.30 Uhr** übernimmt dann **Radspitz** im Festzelt und dürfte die Kirchweih wieder ordentlich in Schwung bringen.

Der Neustädter Kirchweihmontag hat eben seinen ganz besonderen Reiz: tagsüber Tradition und Geselligkeit, am Abend dann Musik, volle Reihen und beste Kerwa-Stimmung. Für viele gehört genau dieser Abend zu den Höhepunkten der ganzen Festtage.

## Das Programm am Kirchweihmontag

– **ab 10.30 Uhr:** Schützenfrühschoppen im Wirtshaus „Scharfes Eck“
– **11.30 Uhr:** Allgemeiner Festbetrieb
– **12.30 Uhr:** Schützenauszug der KpSG 1471 Neustadt a.d.Aisch ab dem Wirtshaus „Scharfes Eck“
– **15.00 bis 21.00 Uhr:** Offenes Bürgerschießen (ab 8 Jahren) im Schießhaus
– **19.00 Uhr:** Stimmungsmusik im Freien mit der Stadtkapelle Frankenland
– **19.30 Uhr:** Showband Radspitz im Festzelt

Also kurz gesagt: Wer am Montagabend noch nichts vorhat, findet auf der Neustädter Kerwa beste Chancen auf einen Abend mit viel Musik, guter Stimmung und vielleicht auch dem einen oder anderen „Ach komm, wir bleiben doch noch ein bisschen“.

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Erst Armdrücken, dann fliegen die Fäuste. Vor einer Shisha-Bar in Neustadt an der Aisch ist ein Abend am Samstag völlig eskaliert. Am Ende lag der Besitzer verletzt am Boden, die Täter sind noch weg.

Nach Angaben der Polizei begann alles in der Bar mit einem Kräftemessen zwischen zwei Gästen. Die Männer machten Armdrücken an einem Tisch. Dabei ging das Möbelstück kaputt. Der Wirt setzte die beiden deshalb vor die Tür und begleitete sie nach draußen.

Dort kippte die Lage laut Polizei sofort. Einer der beiden Männer soll dem Barbesitzer mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann stürzte. Danach sollen beide Täter noch mehrfach auf ihn eingetreten haben. Der Besitzer erlitt Prellungen und Schürfwunden.

Die Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch ermittelt wegen Körperverletzung und sucht jetzt Zeuginnen und Zeugen. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise zu den zwei noch unbekannten Männern geben kann, soll sich unter 09161/8853-14 melden. Gerade rund um Lokale in der Innenstadt hoffen die Ermittler:innen auf Beobachtungen von Passant:innen oder Gästen.

Wichtig für unsere Leser:innen: Ein „Like“ bedeutet bei solchen Berichten nicht Zustimmung zur Tat, sondern nur, dass der Beitrag lesenswert ist.

Quellen: Polizei NEA veröffentlicht am 07.06.2026; Symbolbild: KI generiert

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# Einhörner, Drachen und Feen in den Kreisbüchereien
## Wanderbuchausstellung „Einfach Fantastisch“ läuft noch bis 10. Juli

Neustadt/Aisch-Bad Windsheim – Wer gerne in fantastische Welten eintaucht, ist bei der aktuellen Wanderbuchausstellung „Einfach Fantastisch“ genau richtig: Noch bis Freitag, 10. Juli, laden die Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld gemeinsam mit der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises dazu ein, in Geschichten voller Magie, Abenteuer und geheimnisvoller Wesen zu stöbern.

Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung mitteilt, wird die Ausstellung von den kommunalen Jugendpflegerinnen und Jugendpflegern des Bezirks in Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Nürnberg organisiert.

Im Mittelpunkt stehen Bücher rund um Einhörner, Drachen, Feen und viele weitere fantastische Themen. Das Genre Fantasy hat seit vielen Jahren einen festen Platz in der Literatur und ist besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Seine Wurzeln reichen weit zurück: Märchen, Sagen und Legenden gelten als wichtige Vorläufer und prägen bis heute viele typische Elemente – etwa die Reise von Heldinnen und Helden oder den Kampf zwischen Gut und Böse.

Die Ausstellung bietet eine breite Auswahl für verschiedene Altersgruppen. Zu finden sind sowohl Sachbücher als auch Erzählungen für Kinder von sechs bis neun Jahren, für Neun- bis 13-Jährige sowie für Jugendliche ab 13 Jahren. Ergänzt wird das Angebot durch Romane, Comics und Mangas.

Zum Auftakt hatte die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises bereits am vergangenen Dienstag im Rahmen des Ferienpass-Programms ein Bilderbuchkino mit anschließender Bastelaktion zum Thema „Superhelden“ in der Kreisbücherei Scheinfeld veranstaltet. Das kostenlose Angebot für Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren wurde laut Mitteilung gut angenommen.

Weitere Informationen gibt es im Ferienpass. Das Anmeldeformular ist auf der Website des Landratsamtes Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim unter der Rubrik „Ferienpass“ zu finden.

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# Kerwa-Tipp des Tages: Der Festbieranstich am Musikpavillon

Endlich ist es soweit: Heute, am 6. Juni, beginnt die Neustädter Kerwa 2026!

Neun Tage lang steht die Kreisstadt wieder ganz im Zeichen ihrer fünften Jahreszeit. Menschen treffen sich, Freunde kommen zusammen, Erinnerungen werden geschaffen und die besondere Kerwa-Stimmung zieht durch die Straßen und über den Festplatz.

Ganz offiziell eröffnet wird die Kerwa heute mit dem traditionellen Festbieranstich am Musikpavillon. Erster Bürgermeister Alexander Müller wird dabei das erste Fass anschlagen und damit den Startschuss für die Neustädter Kerwa 2026 geben.

Unser Kerwa-Tipp des Tages: Schaut vorbei, erlebt den Bieranstich live und genießt die besondere Atmosphäre, wenn die Kerwa endlich beginnt.

Wir von NaAZA wünschen allen Neustädterinnen und Neustädtern, allen Gästen aus nah und fern sowie den Schaustellern, Vereinen und Organisatoren eine wunderschöne, friedliche und fröhliche Kerwa.

Genießt den ersten Kerwatag, trefft alte Bekannte, lacht miteinander und sammelt Erinnerungen, die noch lange bleiben.

Auf eine schöne Neustädter Kerwa 2026!

Samstag, 06.06.

13.45 Uhr Einzug des Festzuges mit Tanzgruppen von der Bamberger Straße zum Marktplatz

14.00 Uhr Platzkonzert mit der Stadtkapelle Frankenland und fränkischen Kirchweihtänzen am Marktplatz

14.30 Uhr Musikeinzug und Festzug ab Rathaus, Stadtkapelle Frankenland; ökumenisches Kirchweihsingen

an der Evang. Stadtkirche, Bayer. Defiliermarsch vor Geburtshaus von Adolph Scherzer

15.00 Uhr Festbieranstich am Musikpavillon durch den Ersten Bürgermeister Alexander Müller

Allgemeiner Festbetrieb

Musik im Freien, Stimmungsmusik mit der Stadtkapelle Frankenland

17.00 – 21.00 Uhr Offenes Bürgerschießen der Kgl.-priv.-Schützengesellschaft (ab 8 Jahren) im Schießhaus

19.00 Uhr Musik in der Festhalle, Stimmungsmusik mit den “Lichtenauer Musikanten”

19.30 Uhr Musik im Festzelt, Stimmungsmusik mit der Band „VOLLDAMPF … Party pur aus Franken“

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