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# Nürnberger Tor soll nach der Sanierung mehr als nur ein Denkmal sein
## Trauzimmer, Ausstellung und viel Fördergeld: In Neustadt laufen die Planungen für die Sanierung des historischen Torturms

Neustadt an der Aisch – Das Nürnberger Tor in Neustadt ist unübersehbar sanierungsbedürftig. Doch nach der aufwendigen Instandsetzung könnte das historische Bauwerk deutlich mehr sein als „nur“ ein Denkmal: Im Gespräch sind ein Trauzimmer, eine kleine Ausstellung und eine neue Außentreppe. Die Kosten für das Vorhaben liegen inzwischen bei rund 5,88 Millionen Euro.

Wie im Stadtrat berichtet wurde, ist der Anstieg der Summe unter anderem auf die geplante neue Nutzung, die zusätzliche Außentreppe sowie allgemeine Preissteigerungen zurückzuführen. Gerhard Hofmann vom städtischen Bauamt erläuterte, dass bereits intensive Gespräche mit möglichen Fördergebern geführt worden seien. Aus Sicht der Denkmalpflege gibt es demnach Aussicht auf rund 2,2 Millionen Euro vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.

Eine weitere wichtige Säule soll die Städtebauförderung werden. Hier sei laut Hofmann eine Förderquote von 60 bis 80 Prozent denkbar. Zusätzlich wurde eine Zuwendung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Höhe von 30.000 Euro pro Jahr in Aussicht gestellt.

Damit Fördermittel aus der Städtebauförderung fließen können, muss das Nürnberger Tor künftig auch für die Öffentlichkeit nutzbar sein. Deshalb wurde in Abstimmung mit der Regierung von Mittelfranken die Idee eines Trauzimmers entwickelt. Dafür braucht es allerdings nicht nur einen passenden Nebenraum, sondern auch einen sicheren Zugang.

Die bisherige Holztreppe zwischen den Fahrbahnen auf dem Grünstreifen erfüllt diese Anforderungen nicht. Deshalb ist nach Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und der Unteren Denkmalschutzbehörde eine zweiläufige Metalltreppe an der Südseite geplant. Sie soll vom Fußweg aus erreichbar sein und zugleich als Fluchtweg dienen.

Neben dem Trauzimmer ist auch eine kleine Dauerausstellung vorgesehen. Darin könnte künftig nicht nur die Geschichte der Neustädter Fastnachtsgesellschaft „Geißbock“ gezeigt werden, sondern auch über die Historie des Torturms selbst informiert werden.

Die Sanierung soll in zwei Abschnitten erfolgen: Zuerst ist der Torturm an der Reihe, anschließend folgt das Torhaus. Ingenieur Karlheinz Liebberger, dessen Büro bereits die Tortürme in Scheinfeld und Uffenheim saniert hat, betonte vor allem die Bedeutung des Brandschutzes. Auch aus diesem Grund sei die geplante Metalltreppe wichtig.

Zunächst müsse jedoch die Statik des Bauwerks angegangen werden. Problematisch seien unter anderem die Gründungen, da die Fahrbahn früher rund zwei Meter tiefer gelegen habe. Teile früherer Außenwände lägen heute im Erdreich, zudem sei der Sandstein geschädigt. Auch am Dach und an der Fassade stehen umfangreiche Arbeiten an. Für die gesamte Sanierung rechnet Liebberger mit einer Dauer von etwa zwei bis knapp drei Jahren.

Im Stadtrat gab es für die Pläne breite Unterstützung. Heike Gareis (SPD) regte an, weitere Förderprogramme zu prüfen. David Muck (Grüne) begrüßte die Idee eines Trauzimmers ausdrücklich. Und Manfred Dietlein (SPD) brachte es mit Blick auf die Kosten auf den Punkt: „Wir sparen am meisten, wenn wir schnell anfangen.“

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# **Neustädter Stadtrat: Blitzer, Sicherheit und Sonnenschutz**

Im Neustädter Stadtrat ging es diesmal gleich um mehrere Themen, bei denen man fast sagen könnte: Es blitzt, es rumort – und am Ende gibt’s sogar etwas Schatten. Von Verkehrskontrollen über Veranstaltungssicherheit bis hin zu einem neuen Sonnensegel am Spielplatz reichte die Tagesordnung.

Wohin mit den Blitzern? Diese Frage soll nach Wunsch von Thomas Kursawe, Leiter des Ordnungsamtes, zeitnah in den Fraktionen besprochen werden. Hintergrund ist eine Vereinbarung mit dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit, der in Neustadt die Radarüberwachung übernimmt und die Standorte der Messanlagen in regelmäßigen Abständen überprüft. Bisher standen diese unter anderem an den Birkenfelder Ortseinfahrten, vor dem Schauerheimer Kindergarten, in den Ortsdurchfahrten von Diebach, Herrnneuses sowie Ober- und Unternesselbach, aber auch vor dem Neustädter Schulzentrum, in der Bastei oder in der Markgrafenstraße. Sollten an anderer Stelle neue Schwerpunkte entstehen, könne man diese dem Zweckverband melden, hieß es.

Ortssprecher Achim Pfund bedankte sich für die Kontrollen in Schauerheim und fragte nach dem langfristigen Nutzen. Kursawe hatte dazu ein deutliches Beispiel parat: Bei der ersten Messung in der Tempo-30-Zone vor der Schauerheimer Kita lag die Beanstandungsquote noch bei 50 Prozent, beim letzten Durchgang im Jahr 2025 nur noch bei neun Prozent. Da hat sich der Blick aufs Gaspedal offenbar doch gelohnt.

Einstimmig bestätigt wurden im Stadtrat außerdem die beiden Unterschweinacher Feuerwehrkommandanten Thomas Meyer und sein Stellvertreter Tobias Lettow. Beide waren bereits am 26. Juni von ihren Kameradinnen und Kameraden gewählt worden. Die formale Bestätigung durch den Stadtrat ist zwar längst Routine, aber gesetzlich vorgeschrieben.

Auch das Thema Sicherheit bei Veranstaltungen spielte eine Rolle. Thomas Kursawe kündigte an, dem Stadtrat in einer der kommenden Sitzungen eine vergleichende Übersicht verschiedener Sicherheitssysteme vorstellen zu wollen – etwa versenkbare Poller oder mobile Durchfahrtssperren. Ziel sei es, die städtischen Veranstaltungen besser abzusichern, möglichst schon zum Neustädter Weihnachtsmarkt. Harald Haag (FWG) äußerte dabei durchaus skeptische Nachfragen, ob die Stadt für solche Schutzmaßnahmen zuständig sei. Kursawe stellte klar: Bei eigenen Veranstaltungen sei das sehr wohl Aufgabe der Kommune.

Für eine neue Eigentumswohnanlage in der Bamberger Straße 35 gab es ebenfalls grünes Licht. Auf dem rückwärtigen Grundstücksbereich in Richtung Sportgeschäft Kühlwein soll ein viergeschossiges Gebäude mit 13 kleineren Wohneinheiten entstehen. Vor allem diese Wohnungsgröße fand bei Martin Hufnagel (CSU) Zustimmung, der auf den Bedarf an kleinen Appartements verwies. Die Stellplätze seien nachgewiesen, erklärte Bauamtsleiter Gerald Schorr. Allerdings liege der Baukörper im Überschwemmungsgebiet der Aisch, weshalb das Wasserwirtschaftsamt noch genauer hinschauen müsse. Lisa Kastelan (Grüne) mahnte in diesem Zusammenhang an, man müsse sich mit Blick auf Hochwasserschutz und Versiegelung grundsätzlich Gedanken machen. Sie und David Muck stimmten gegen das Vorhaben.

Und schließlich gab es noch eine angenehmere Nachricht für Familien: Auf dem neuen inklusiven Spielplatz an der Jean-Paul-Allee sorgt nun ein Sonnensegel für Schatten. Rund 7.300 Euro hat die Anschaffung gekostet, sagte Bürgermeister Alexander Müller. Der Antrag dazu war im vergangenen Jahr von der SPD-Fraktion gemeinsam mit dem Jugendbeauftragten Martin Hufnagel (CSU) gestellt worden. Vor allem an heißen Tagen werde dadurch die Aufenthaltsqualität deutlich verbessert – und der Spielplatz bekommt damit nicht nur mehr Komfort, sondern auch etwas mehr Sommerfreundlichkeit.

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Am Friedrich-Alexander-Gymnasium wurde es politisch, hitzig und stellenweise auch ziemlich direkt. Sieben Parteien, eine Aula und viele Fragen: Das sorgte bei den zehnten Klassen für eine Diskussion, die hängen blieb. Vor allem die Jugendlichen ließen sich nicht mit Floskeln abspeisen.

Vertreter:innen von Die Linke, Volt, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, CSU, FDP und AfD diskutierten am FAG mit den Schülerinnen und Schülern über Außenpolitik, Bildung sowie Umwelt- und Klimaschutz. Besonders bei der Außenpolitik gab es überraschend viel Einigkeit: Verteidigungsfähigkeit ja, aber nicht nur militärisch, sondern auch diplomatisch. Die Linke-Kreisrätin Chiara Kunze verwies auf die Unterstützung der Ukraine und die Bedeutung der EU, Grünen-Landtagsabgeordneter Christian Zwanziger betonte die Rolle der Diplomatie.

Bei der Bildung wurde der Ton sachlich, aber deutlich. Es ging um Reformbedarf, um künstliche Intelligenz und um einen gerechten Start für junge Menschen. Zwanziger sprach sich für mehr Chancengleichheit aus, SPD-Mann Harry Scheuenstuhl nannte Bildung das „höchste Gut“. CSU-Landtagsabgeordneter Werner Stieglitz hielt dagegen und verteidigte das bestehende Schulsystem. Beim Klimathema wurde es dann kontrovers: AfD-Kreistagspolitiker Dr. Benno Bulitta stellte den menschengemachten Klimawandel infrage, bekam aber prompt Widerspruch aus der Schülerschaft.

Die Jugendlichen mischten sich mutig ein, fragten nach und widersprachen auch. Wegen der Hitze standen sogar kleine Ventilatoren auf den Tischen. Stieglitz brachte zudem ein Wasserkonzept für den trockenen Landkreis ins Gespräch. Am Ende blieb vor allem eines hängen: Politik wird spannend, wenn junge Leute mitreden.

Kommentar der Redaktion:

Politikerinnen und Politiker an Schulen sind wichtig. Demokratie lebt vom offenen Austausch und davon, dass junge Menschen unterschiedliche Positionen kennenlernen und kritisch hinterfragen.

Bemerkenswert war, dass der CSU-Vertreter das bestehende Schulsystem verteidigte. Dabei erleben Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte täglich die Realität: Lehrermangel, Unterrichtsausfälle und vielerorts eine Ausstattung, die den Anforderungen moderner Bildung nicht mehr gerecht wird. Reformbedarf ist offensichtlich.

Auch beim Thema Klimawandel wurde deutlich, dass viele Jugendliche fachlich gut informiert sind. Die wissenschaftliche Evidenz für den menschengemachten Klimawandel ist eindeutig. Der AfD-Vertreter stellte hingegen Behauptungen auf, die mit dem wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht vereinbar sind. Seine Nachfrage nach einer Quelle wirkte dabei weniger wie ein ernsthaftes Interesse an einer fachlichen Diskussion, sondern eher wie der Versuch, von der fehlenden wissenschaftlichen Grundlage der eigenen Argumentation abzulenken. Entsprechend deutlich fiel der Widerspruch der Schülerinnen und Schüler aus.

Die Diskussion hat gezeigt: Schulen sind der richtige Ort für politische Debatten – denn dort wird informiert, nachgefragt und kritisch gedacht. Genau dort haben wissenschaftliche Fakten und eine offene, respektvolle Diskussion ihren Platz.

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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## Neustadt feiert Kunst, Musik und gute Laune auf der Bleich!

Am Samstag, 25. Juli 2026, wird es rund um die Bleichanlage in Neustadt an der Aisch besonders lebendig: Von 10 bis 19 Uhr lädt der Kunsthandwerkermarkt **„Kunst um die Bleich“** zum Bummeln, Staunen und Mitmachen ein.

Rund **60 Ausstellerinnen und Aussteller** präsentieren ihre handgefertigten Arbeiten – von Holzkunst, Keramik und Druckgrafik über Malerei, Schmuck und Kleidung bis hin zu Accessoires und Edelstahlobjekten. Wer genau hinschaut, bekommt nicht nur schöne Stücke zu sehen, sondern auch jede Menge echtes Handwerk mit Liebe zum Detail. Bei Vorführungen und Mitmachaktionen lässt sich sogar direkt erleben, wie viel Können dahintersteckt.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Es gibt Grillspezialitäten, Kaffee und Kuchen, fränkische Brotzeit, regionale Weine, Kartoffelspiralen, Getränke und Slush-Eis. Kurz gesagt: Wer kommt, sollte besser mit Appetit kommen.

Ein besonderes Extra wartet am **Pulverturm**: Der Neustädter Seniorenrat lädt dort von **14 bis 16 Uhr** zum gemeinsamen **Boccia-Spielen** ein.

Auch das Kulturprogramm kann sich sehen lassen. Der Neustädter Kulturverein organisiert die **2. StraßenBühne**. In der Bleichanlage und am Peter-Kolb-Platz wird es Musik, Tanz, Jonglage und Erzählkunst geben. Das Programm reicht von Jazz über Schlager bis hin zu neuen Versionen bekannter Lieder. Wer es lieber entspannt mag, kann sich mit einer Picknickdecke auf die Wiese setzen und den Sommertag in aller Ruhe genießen.

Der Eintritt ist frei. Über eine Spende in den Hut freuen sich die Künstlerinnen und Künstler aber natürlich sehr.

Ein schöner Sommertag in Neustadt an der Aisch – mit Kunst, Kultur, Musik und Begegnung mitten in der Stadt. Was gefällt Ihnen an solchen Festen am meisten: das Stöbern an den Ständen, das Musikprogramm oder einfach das Treffen mit bekannten Gesichtern aus der Region?

**Quelle:** https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Zwei Tatverdächtige nach Autoaufbrüchen in Neustadt identifiziert

NEUSTADT – Nach intensiven Ermittlungen ist der Polizeiinspektion Neustadt offenbar ein wichtiger Schritt gelungen: Zwei Männer konnten im Zusammenhang mit mehreren Diebstählen und versuchten Diebstählen aus geparkten Autos identifiziert werden. Die Taten hatten sich zwischen dem 17. und 22. April an verschiedenen Orten im Stadtgebiet ereignet.

Betroffen waren unter anderem die Martin-Luther-Straße, der Stadtpark, An der Bastei, der Tongrubenweg, die Alte Bahnhofstraße und die Luitpoldstraße. Insgesamt wurden acht Fälle registriert. In einem weiteren Vorfall in der Nägeleinsgasse am 19. April hatte ein Passant beobachtet, wie sich zwei zunächst Unbekannte an einem geparkten Fahrzeug zu schaffen machten.

Als der Zeuge einen der Männer ansprach, ergriffen beide die Flucht in Richtung der Bahngleise. Im Zuge der Ermittlungen konnten nun zwei der drei mutmaßlich Beteiligten identifiziert werden, so die Polizei. Wo sich die Männer derzeit aufhalten, ist unbekannt. Vom dritten Tatverdächtigen liegen bislang noch keine Erkenntnisse vor.

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# Kein 24/7-Laden in der Würzburger Straße: Stadtrat lehnt Antrag klar ab

Neustadt an der Aisch: Ein Selbstbedienungsverkaufsraum mit Automaten, der rund um die Uhr geöffnet sein soll, wird es in der Würzburger Straße vorerst nicht geben. Der Neustädter Stadtrat hat den Antrag mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Grund sind vor allem Sorgen um die Anwohner, mögliche Ruhestörungen und zusätzliche Probleme für den Verkehr.

Beantragt war ein Konzept mit fünf oder sechs Automaten, über die nicht nur Lebensmittel, sondern auch Tabakwaren, E-Zigaretten und Bier verkauft werden sollten. Laut Bauamtsleiter Gerald Schorr sollte der Laden an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang zugänglich sein – ähnlich wie ein bereits bestehendes Angebot in Diespeck.

### Standort passt nach Ansicht der Verwaltung nicht

Schorr machte im Stadtrat deutlich, dass die Verwaltung solche Verkaufsmodelle nicht grundsätzlich ablehne. Die Würzburger Straße sei aber als Standort ungeeignet. Zwar gelte das Gebiet baurechtlich grundsätzlich als Mischgebiet, tatsächlich sei das Gewerbe dort aber vielerorts längst durch reine Wohnnutzung verdrängt worden.

In der Beschlussvorlage heißt es deshalb, dass durch den nächtlichen Betrieb, den Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie den Zu- und Abfahrtsverkehr Störungen für die Wohnbevölkerung zu erwarten seien.

Die Befürchtung im Gremium: Gerade in den Abend- und Nachtstunden könnte der Laden besonders stark frequentiert werden. Mehrfach wurde die Sorge geäußert, dass sich der Bereich zu einem Treffpunkt für gemeinsames Rauchen und Alkoholkonsum entwickeln könnte. Heike Gareis (SPD) fasste es so zusammen: „Eigentlich eine tolle Sache, aber schwierig an der Stelle. Das würde uns Ärger einbringen.“

Auch Gerd Scheuenstuhl (FDP) berichtete von Gesprächen mit Anwohnern, die „höchste Sorgen“ hätten, dass es in ihrer Straße künftig noch mehr Randale geben könnte. Thomas Kursawe, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, verwies zudem auf die Verkehrssituation: In der Würzburger Straße werde ohnehin schon häufig wild geparkt, und ein solcher Betrieb würde das vor allem an Wochenenden und nachts noch verstärken. „Da habe ich tatsächlich massive Bedenken.“

### Vorschläge für Kompromisse

Ganz ohne Ideen für eine mögliche Lösung blieb die Debatte aber nicht. Martin Hufnagel (CSU) regte an, eine Satzung oder einen Grundlagenkatalog zu erstellen, der künftig klar regelt, welche Art von Einrichtungen in der Innenstadt wo möglich sind.

Thorsten Lehrer (SPD) brachte einen weiteren Gedanken ein: Wenn es der Stadt um die Belebung und die Vermeidung von Leerstand gehe, könne man dem Betreiber vielleicht empfehlen, auf den Verkauf von Bier zu verzichten. „Alkoholfrei minimiert dann vielleicht auch die Aufenthaltsdauer“, so Lehrer.

### Nur drei Stimmen dafür

Deutlich für den Antrag aussprach sich am Ende vor allem Harald Haag (FWG). Er verwies auf den Leerstand in Neustadt und darauf, dass in jüngster Zeit bereits etliche Läden geschlossen hätten. Er könne dem Vorhaben grundsätzlich zustimmen, könne sich aber Einschränkungen bei den Öffnungszeiten, besonders am Wochenende, vorstellen.

Mehr als diese drei Stimmen bekam der Antrag jedoch nicht. 20 Räte stimmten dagegen. Sollte das Konzept grundlegend überarbeitet werden, könnte es nach Angaben von Bürgermeister Alexander Müller aber erneut auf die Tagesordnung kommen. Jede Idee zur Belebung der Innenstadt sei schließlich willkommen.

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# Neustadts Stadtrat hebt Friedhofsgebühren kräftig an

Eine Debatte über Friedhofsgebühren ist selten leicht – und am Mittwochabend im Neustadter Stadtrat wurde sie stellenweise sogar ziemlich emotional. Am Ende setzte sich die Mehrheit aus CSU und Freien Wählern durch: Die Gebühren auf den kommunalen Friedhöfen werden deutlich angehoben. Grüne und SPD stimmten geschlossen dagegen.

Neustadt – Dass es bei Themen wie Tod, Beerdigungen und Grabkosten nicht gerade locker zugeht, liegt auf der Hand. Trotzdem bemühte sich Stefan Langmann, Leiter des Standesamtes und zuständig für das Friedhofswesen, von Beginn an um eine sachliche Einordnung. Unterstützt wurde er dabei von Anna Wagner, einer Mitarbeiterin einer externen Kommunalberatung, die die Neustadter Grab- und Bestattungsgebühren unter die Lupe genommen hatte.

Ein zentraler Punkt: Die letzte Gebührenanpassung liegt bereits vier Jahre zurück, im Jahr 2021. Seitdem, so Langmann, entstehe der Stadt bei den Friedhofsgebühren ein jährlicher Zuschussbedarf von 18.405 Euro aus allgemeinen Haushaltsmitteln.

## Rund 90 Bestattungen pro Jahr

Im kommunalen Bereich gibt es in Neustadt rund 90 Bestattungen jährlich – auf den Friedhöfen in Schauerheim, Unterschweinach und am Waldfriedhof nahe des Buchbergs. Die übrigen Friedhöfe im Stadtgebiet sind kirchlich getragen. Daran habe man sich bei der Gebührenentwicklung bislang nur grob orientiert, allerdings ohne belastbare Kalkulationsgrundlage. Genau die sei nun erstmals erstellt worden, hieß es in der Sitzung. Für eine zukünftige Kostendeckung müssten die Gebühren deshalb angepasst werden.

Dabei wird im Bestattungswesen zwischen drei Kostenbereichen unterschieden: erstens den eher kleineren Gebühren etwa für Beurkundungen, Bestattungsfristen oder Leichenpässe, zweitens den eigentlichen Bestattungskosten wie Grabherstellung, Sargträgern und Urnenbeisetzungen – und drittens den Grabnutzungsgebühren. Vor allem bei diesem letzten Punkt gingen die Meinungen im Stadtrat weit auseinander.

## Kritik von SPD und Grünen

Heike Gareis (SPD) räumte ein, dass eine Anpassung grundsätzlich notwendig sei. Einige Erhöhungen gingen aber aus ihrer Sicht zu weit. Als Beispiele nannte sie die Jahresgebühr für ein Einzelgrab, die von 29,50 Euro auf 62 Euro steigen soll, sowie eine Doppelgrabstätte, die künftig 128 Euro statt bisher 59 Euro kosten würde. Das sei unverhältnismäßig, so Gareis. Auch der Umgang mit Verstorbenen und ihren Angehörigen sei ein Maßstab für das soziale Miteinander in der Stadt.

Ähnlich argumentierten die Grünen. David Muck verwies darauf, dass es am Ende um einen jährlichen Zuschuss von rund 18.000 bis 20.000 Euro gehe. „Wir haben städtische Zuschüsse in allen möglichen Bereichen, und jetzt sollen uns die Gestorbenen den Haushalt retten?“, brachte er die Kritik pointiert auf den Punkt. Aus seiner Sicht seien diese Beträge nicht existenzgefährdend. Zudem sei eine Kostendeckung zwar empfohlen, aber offenbar nicht zwingend vorgeschrieben. Er schlug vor, stattdessen einen Kostendeckungsgrad von 50 Prozent anzustreben.

Dieser Vorschlag fand jedoch keine Mehrheit.

## Mehrheit setzt auf Kostendeckung

Für CSU und FWG sprachen sich unter anderem der stellvertretende Bürgermeister Richard Dollinger, Fraktionssprecher Christian Köstner und Werner Rauner aus. Rauner betonte, dass seit Jahrzehnten keine Erhöhung vorgenommen worden sei. Jetzt müsse man handeln, wenn man den Grundsätzen sparsamen Haushaltens gerecht werden wolle.

Auch Köstner verwies darauf, dass die Stadt die Gebühren schlicht zu lange nicht angepasst habe. Der jetzige Aufschrei komme daher wenig überraschend: „Und jetzt ist der Aufschrei groß.“

Richard Dollinger erklärte, dass es für Stadtverwaltungen durchaus die Verpflichtung gebe, möglichst kostendeckend zu arbeiten. Mit der neuen, von externer Seite erstellten Kalkulation liege nun erstmals eine solide und rechtssichere Grundlage vor. Von den daraus resultierenden Gebühren solle man daher möglichst nicht abweichen. „Wir haben die letzten Jahrzehnte immer draufgezahlt“, so Dollinger, das müsse aufhören.

Auch FDP-Vertreter Gerd Scheuenstuhl sprach sich für eine „Politik der kleinen Schritte“ aus. Die Stadt müsse Zeichen setzen und mittelfristig kostendeckender arbeiten.

## Gebühren steigen teils deutlich

Besonders heftig diskutiert wurde zunächst auch der Umgang mit Sternenkindern und Kindergrabstätten. Der Vorschlag, dort die Grabnutzungsgebühr von 20 Euro pro Jahr unverändert zu lassen, wurde mit 20:3 Stimmen abgelehnt. Anschließend entschied das Gremium einstimmig, diese Gebühr auf 0 Euro zu setzen. In solchen Fällen werden künftig also keine Grabnutzungsgebühren mehr erhoben.

In allen übrigen Bereichen folgte die Mehrheit den Vorschlägen von Beratungsbüro und Verwaltung. Das bedeutet unter anderem:

– eine „gestaltungsfreie Doppelgrabstätte auf dem Waldfriedhof“ kostet künftig 160 Euro pro Jahr statt bisher 78 Euro,
– eine Mehrfachgrabstätte künftig 192 Euro statt 88,50 Euro,
– eine Urnenerdgrabstätte für zwei Personen 57 Euro statt 31 Euro,
– die Grabstätte unter einem Baum bleibt bei 56 Euro jährlich,
– eine Gemeinschaftsurnenanlage wie Urnenfeld oder Urnenstele kostet künftig 131 Euro statt bisher 59 Euro.

Deutlich moderater fällt die Erhöhung also bei einigen Urnengräbern aus – auch wenn sich die Summen in der Addition natürlich trotzdem bemerkbar machen.

## Urnenbestattungen dominieren längst

Auf Nachfrage relativierte Stefan Langmann die von SPD und Grünen kritisierten starken Steigerungen bei den Erdbestattungen. Diese machten bei rund 90 Bestattungen auf den städtischen Friedhöfen inzwischen nur noch etwa 15 Prozent aus. Rund 85 Prozent seien Urnenbestattungen, wobei etwa die Hälfte auf Baumgrabstätten entfalle.

Damit ist auch klar: Die Entscheidung des Stadtrats betrifft nicht nur Zahlen auf dem Papier, sondern sehr persönliche Fragen rund um den letzten Abschied. Gerade deshalb dürfte die Debatte in Neustadt noch für Gesprächsstoff sorgen.

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# Neue Ausschreibung für die S-Bahn Nürnberg gestartet: Was das für Ansbach und Neustadt/Aisch bedeuten könnte

**Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat die Weichen für die Zukunft der S-Bahn Nürnberg gestellt.** Ab Ende 2030 soll ein neuer Betreiber das Netz übernehmen – und für unsere Region ist besonders spannend, was sich bei der S4 Richtung Ansbach und Crailsheim sowie bei der S6 nach Neustadt/Aisch tun könnte.

Neustadt/Aisch – Am 1. Juli hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft die europaweite Ausschreibung für den künftigen Betrieb der **S-Bahn Nürnberg** gestartet. Das Vergabeverfahren läuft unter dem Namen **„S-Bahn Nürnberg 2031+“**. Der neue Betreiber, ob nun die Deutsche Bahn oder ein anderes Unternehmen, soll den Betrieb von **Dezember 2030 bis 2044** übernehmen. Der Zuschlag soll nach aktuellem Stand im **ersten Quartal 2027** erfolgen.

Für Westmittelfranken besonders wichtig: Durch die Region fahren zwei Linien der Nürnberger S-Bahn – die **S4 von Nürnberg über Ansbach nach Crailsheim** und die **S6 von Nürnberg nach Neustadt/Aisch**. Derzeit betreibt die Deutsche Bahn diese Strecken. Bereits im letzten Vergabeverfahren hatte sie sich durchgesetzt, nachdem der ursprünglich erfolgreiche Konkurrent National Express nach einem längeren juristischen Streit ausgestiegen war.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter betonte in der Mitteilung der BEG, die Nürnberger S-Bahn sei ein „wichtiger Pfeiler im bayerischen Bahnverkehr“. Gleichzeitig verweist er darauf, dass auch die Bundespolitik gefordert sei, damit im stark belasteten Knoten Nürnberg künftig genug Trassen für den Nahverkehr zur Verfügung stehen.

## Mehr Fahrten auf der S4 geplant

Für Fahrgäste zwischen **Ansbach und Crailsheim** könnte sich ab Ende 2030 etwas verbessern: Laut Ausschreibung sollen dort **mehr Fahrten** bestellt werden als heute. Außerdem sollen an den Wochenenden mehr Züge in **Doppeltraktion** unterwegs sein – also mit zwei gekoppelten Fahrzeugen fahren. Das dürfte vor allem dann helfen, wenn’s voll wird.

Am grundsätzlichen Fahrplankonzept soll sich ansonsten wenig ändern. Für die Reisenden dürfte also vor allem wichtig sein, **wer** fährt, weniger **wie** gefahren wird.

Auch bei den Fahrzeugen setzt die BEG auf Kontinuität: Die **27 neuesten S-Bahn-Züge des Netzes**, also die **Alstom Coradia Continental**, sollen auch über 2030 hinaus weiter eingesetzt werden. Falls die DB erneut den Zuschlag erhält, könnten außerdem ihre **Bombardier Talent II** weiter auf den Linien S4 und S6 unterwegs sein. Zugelassen sind laut BEG sowohl Gebrauchtfahrzeuge ab Baujahr 2010 als auch Neufahrzeuge.

## Elektrifizierung bleibt Thema

Nicht Teil der aktuellen Ausschreibung, aber dennoch auf dem Radar: Die BEG erwähnt in den Unterlagen weiterhin die Überlegungen zur **Elektrifizierung der Strecke Siegelsdorf–Markt Erlbach** und zur Umstellung des heutigen Regionalbahnverkehrs auf **elektrischen S-Bahn-Betrieb**. Auch die mögliche **Elektrifizierung der Strecke Neustadt/Aisch–Steinach** wird genannt.

Das sind zwar noch keine konkreten Maßnahmen im neuen Vertrag, zeigen aber: Ganz abgeschrieben sind diese Pläne offenbar nicht. Für die Region könnte das langfristig bedeuten, dass der Schienenverkehr moderner, leiser und leistungsfähiger wird – wenn denn irgendwann nicht nur die Pläne, sondern auch die Bagger rollen.

## Barrierefreie Bahnhöfe bis Neustadt im Blick

Ein weiterer Punkt betrifft die Strecke der S6: Die BEG nennt als Ziel, dass **alle Stationen bis Neustadt/Aisch im Zuge der Korridorsanierung 2031 überholt** werden sollen. Dazu gehört auch der **barrierefreie Ausbau** der Bahnhöfe – ein Thema, das für viele Pendler, Familien mit Kinderwagen und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste besonders wichtig ist.

Für unsere Region bleibt also spannend, wie sich die neue Ausschreibung entwickelt. Klar ist schon jetzt: Die S-Bahn Nürnberg fährt nicht nur durch Franken – sie fährt mitten durch den Alltag vieler Menschen hier bei uns.

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## Matthias Kellner bringt im Schlosshof Neustadt die Franken zum Schmunzeln

Neustadt/Aisch – Ein lauer Sommerabend, ein Schlosshof voller gut gelaunter Gäste und ein Niederbayer mit jeder Menge Schalk im Nacken: Matthias Kellner gastierte in Neustadt mit seinem Programm **„Can you Boarisch, please?!“** und sorgte mit musikalischem Witz, feiner Beobachtungsgabe und jeder Menge Dialekt für beste Unterhaltung.

Der Liedermacher nahm sein Publikum mit auf eine heiter-satirische Reise durch die Musikgeschichte. Internationale Ohrwürmer übersetzte er in bairische Mundart und präsentierte sie mit warmer, rauer Stimme, Gitarrenspiel und dem markanten Stampfen seines Fußes. Dabei blieb Kellner immer nahbar, skurril und herrlich bodenständig.

Los ging’s mit **„Tu di net obi“**, der bairischen Version von Bobby McFerrins „Don’t Worry, Be Happy“. Schnell war das Publikum zum Mitsingen animiert – schließlich, so Kellner augenzwinkernd, bleibe die Melodie ja ohnehin englisch. Es folgten amüsante Ausflüge zu den Bee Gees, ein spontan gegründeter Vogelchor für **„Der Dokter sogt, Sie hom an Vogl“** und viele kleine Abschweifungen, die den Abend gerade erst richtig charmant machten.

Auch bekannte Songs wie **„The Boxer“** von Simon & Garfunkel oder **„Johnny B. Goode“** bekamen ihre satirische bayerische Note. Dazu streute Kellner immer wieder Anekdoten aus seinem eigenen Leben ein – etwa über den ersten Besuch in einer Boazn, seine Erfahrungen mit der Goaßmaß oder seinen blau-roten Ford Fiesta mit Kassettenrekorder und Bassbox als einzigem Luxus.

Besonders amüsant wurde es, wenn Kellner über die Tücken alter Musikkassetten, Radiomoderatoren und Verkehrsdurchsagen berichtete, die so manches Mitschneiden damals zuverlässig sabotierten. Das Publikum dankte es ihm mit viel Gelächter und reichlich Applaus.

Am Ende des Abends zeigte sich: Matthias Kellner hatte die rund 250 Besucher bestens unterhalten. Und wer dachte, nach der ersten Zugabe sei Schluss, wurde eines Besseren belehrt – denn auch die von Kellner erklärte „Zugabe-Routine“ funktionierte an diesem Abend nicht ganz nach Plan. Dreimal musste er zurück auf die Bühne kommen, bevor dann wirklich endgültig Schluss war.

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# Modernisierung im Neustädter Sparkassengebäude startet

**Umbau des Beratungs-Centers soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein**

Neustadt an der Aisch – In der ersten Julihälfte beginnen die Arbeiten am Beratungs-Center der Sparkasse in Neustadt. Der Kundenbereich sowie die Beratungszimmer im historischen Sparkassengebäude werden bis Mitte kommenden Jahres umfassend modernisiert und mit nachhaltiger Klimatechnik ausgestattet, teilt das Geldinstitut mit.

Das Beratungs-Center ist seit vielen Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Neustädter Altstadt und ein Stück Sparkassen-Geschichte. Bereits 1928 zog die Sparkasse vom Rathaus in das gegenüberliegende Anwesen. Das heutige denkmalgeschützte Fachwerkgebäude entstand 1935, 1974 wurde es wegen des Wachstums und im Zusammenhang mit der damaligen Fusion um den Anbau am Sparkassenplatz erweitert. 2025 erfolgte bereits eine Sanierung.

Mit der neuen Raumaufteilung soll ein modern gestaltetes und nachhaltig ausgerichtetes Beratungs-Center entstehen. Es soll nicht nur Raum für Finanzberatung bieten, sondern auch als Begegnungsort für Kundinnen und Kunden dienen, kündigt die Sparkasse an.

Der erste Bauabschnitt beginnt am Montag, 6. Juli, im hinteren Bereich am Eingang Sparkassenplatz. Über den Haupteingang am Marktplatz bleibt der Zugang zum Servicebereich sowie zu den meisten Beraterinnen und Beratern möglich. Das Firmenkunden-Center ist während der Bauarbeiten vorübergehend umgezogen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Sparkasse unter **www.sparkasse-nea.de/umbau**.

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# Neustadt macht die Nacht zur Party!

Am Freitag, 10. Juli, verwandelt sich die Neustädter Innenstadt wieder in eine große Bühne: Die Stadt lädt zur **Langen Kultur- und Einkaufsnacht** ein. Bis **22 Uhr** öffnen viele Geschäfte ihre Türen, dazu gibt es Musik, Aktionen und ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie.

Unter dem Motto **„Welt.Bewegend! Wir bewegen unsere Innenstadt“** wartet auf die Besucherinnen und Besucher ein Abend voller Stimmung und Eindrücke. Auf **drei Bühnen** spielen verschiedene Bands: **Deserted Horizon** an der Grundschulmensa, **Max und der Plancke Wahnsinn** in der Bahnhofstraße und **LOU** in der Wilhelmstraße. Damit dürfte für viele Musikgeschmäcker etwas dabei sein.

Auch abseits der Bühnen ist einiges geboten: Das **Duo Spaßkoffer** sorgt in der Würzburger Straße für Unterhaltung, dazu kommen **Tanzauftritte**, **Trommelvorführungen** und eine **mobile Seifenblasenwerkstatt**. In der Ludwigstraße gibt es außerdem ein Kinderprogramm mit **Kinderschminken**. Wer Oldtimer mag, kann in der Wilhelmstraße die liebevoll gepflegten Fahrzeuge der **Oldtimerfreunde** bestaunen.

Spannend wird es auch im **Technologietransferzentrum**: Dort gibt es einen **Tag der offenen Tür** rund um das Thema **Künstliche Intelligenz**. Für das leibliche Wohl ist natürlich ebenfalls gesorgt – mit **Grillgerichten**, **vegetarischen und veganen Angeboten** sowie Cocktails und weiteren Getränken.

Zum Abschluss wird es noch einmal besonders eindrucksvoll: Gegen **23 Uhr** gibt es auf dem **Marktplatz eine Feuershow**.

Ein Abend für Jung und Alt – mit Kultur, Musik, Genuss und Einkaufserlebnis mitten in Neustadt.
**Geht ihr hin? Was freut euch am meisten: Musik, Essen oder das Kinderprogramm?**

#NeustadtAnDerAisch #LangeKulturUndEinkaufsnacht #Innenstadt #Mittelfranken #Familienzeit #KulturVorOrt #Einkaufsnacht #NeustadtLebt

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# 60 Jahre Neustädter Waldbad: Jubiläumswochenende mit Programm für die ganze Familie

Neustadt an der Aisch darf sich auf ein besonderes Sommerhighlight freuen: Das Neustädter Waldbad wird 60 Jahre alt und feiert dieses Jubiläum am 25. und 26. Juli 2026 mit einem großen Festwochenende. Zwei Tage lang steht das Bad ganz im Zeichen von Unterhaltung, Begegnung und Erinnerungen – und das für Besucherinnen und Besucher aller Generationen.

## Samstag: Familienprogramm, Mitmachaktionen und Sommerparty

Der Samstag, 25. Juli, gehört zunächst ganz den Familien. Ab 10 Uhr präsentieren sich zahlreiche Vereine, Unternehmen und Organisationen aus Neustadt an der Aisch und der Region mit Aktionen, Vorführungen und Mitmachangeboten. Durch das Programm führt bis 17 Uhr Moderator Jan Winkler.

Auch das Waldbad selbst beteiligt sich mit besonderen Angeboten: Geplant sind unter anderem Aqua-Fitness-Kurse sowie Technikführungen mit Blick hinter die Kulissen. Sportlich wird es beim Fußball-Dart und beim Golfturnier. Darüber hinaus haben die teilnehmenden Vereine und Partner einiges vorbereitet, darunter Tanzaufführungen, Taekwondo- und Flag-Football-Vorführungen, eine Modellboot-Ausstellung und weitere Aktionen zum Ausprobieren.

Ein besonderer Blickfang dürfte die historische Fotoausstellung werden. Dort werden Erinnerungen aus sechs Jahrzehnten Waldbadgeschichte gezeigt – ein schöner Rückblick auf einen Ort, der für viele Neustädterinnen und Neustädter über Generationen hinweg zum Sommer dazugehört.

Ab 17 Uhr übernimmt das Team von Radio Energy Nürnberg mit Flo Kerschner und Alexander Hajek das Programm und sorgt mit einer Sommerparty für Stimmung am Beckenrand. Wer es sportlich-unterhaltsam mag, kommt beim Arschbomben-Contest auf seine Kosten. Ab 19 Uhr legt dann DJ Chris Deluxe auf.

Ein besonderes Extra: Die Badezeit wird am Samstag einmalig bis 21 Uhr verlängert, gefeiert werden kann anschließend noch bis 22 Uhr. Der Eintritt erfolgt am Samstag regulär.

## Sonntag: Festtag mit Weißwurstfrühschoppen

Am Sonntag, 26. Juli, beginnt das Programm um 10 Uhr mit der offiziellen Eröffnung und einem traditionellen Weißwurstfrühschoppen. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Stadtkapelle Frankenland.

Auch am Sonntag stehen die Vereine, Unternehmen und Organisationen mit ihren Vorführungen und Mitmachangeboten bereit. Jan Winkler begleitet das Nachmittagsprogramm von 12 bis 18 Uhr.

Das Veranstaltungsprogramm endet am Sonntag um 18 Uhr, gebadet werden kann danach noch bis 20 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher frei.

## Jubiläums-T-Shirt noch bis 1. Juli bestellbar

Passend zum 60-jährigen Bestehen wurde ein eigenes Jubiläumslogo gestaltet, das die Geschichte des Neustädter Waldbads würdigt. Wer sich ein Stück Waldbadgeschichte sichern möchte, kann noch bis zum 1. Juli ein Jubiläums-T-Shirt vorbestellen.

Die Shirts werden zum Selbstkostenpreis angeboten: Größen XS und S kosten 15 Euro, die Größen M bis XXL 20 Euro. Bestellungen werden direkt an der Kasse des Waldbads während der regulären Öffnungszeiten entgegengenommen. Die Ausgabe erfolgt ab drei Tagen vor dem Jubiläumswochenende.

## Ein Fest für alle Generationen

„Seit 60 Jahren ist das Neustädter Waldbad weit mehr als nur ein Freibad. Es ist ein Ort der Begegnung, der Freizeit und vieler gemeinsamer Erinnerungen. Mit dem Jubiläumswochenende möchten wir diese Geschichte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und zugleich allen danken, die das Waldbad über Jahrzehnte hinweg begleitet und unterstützt haben“, freuen sich Bürgermeister Alexander Müller sowie die Werkleiter Christopher Stirling und Julian Lindner auf das bevorstehende Fest.

60 Jahre Waldbad – das ist ein guter Grund zum Feiern. Und wenn das Wetter mitspielt, dürfte es ein Wochenende werden, an das sich Neustadt noch lange erinnert.

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**Kunst, Musik und Genuss rund um die Bleich – StraßenBühne als zusätzliches Highlight am 25. Juli**

Am Samstag, 25. Juli, wird die Bleichanlage in Neustadt wieder zum bunten Treffpunkt für Kunst, Kultur und Kulinarik. Beim Kunsthandwerkermarkt im Herzen der Stadt präsentieren von 10 bis 19 Uhr rund 60 Ausstellerinnen und Aussteller ihre handgefertigten Unikate – von Holz- und Drechselarbeiten über Keramik, Druckkunst und Malerei bis hin zu Kleidung, Accessoires, Schmuck und Edelstahlobjekten. Wer gerne schaut, staunt und entdeckt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Dazu gibt es an mehreren Ständen Vorführungen und Mitmachaktionen, bei denen Handwerk direkt erlebbar wird. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Königlich privilegierte Schützengesellschaft bietet Grillspezialitäten an, der BRK-Treff verwöhnt mit Kaffee und Kuchen, und die Fastnachtsgesellschaft der Geißböcke lädt parallel zum traditionellen Geißbock-Weinfest mit fränkischer Brotzeit, regionalen Weinen und weiteren Schmankerln ein. Vor dem Bleichhäusla versorgt außerdem der Kulturverein die Gäste mit Kartoffelspiralen, kühlen Getränken und Slush-Eis.

Ein besonderes Plus in diesem Jahr ist die StraßenBühne, die nach ihrer Premiere beim Heimatfest erneut für Stimmung sorgen soll. Rund um die Bleich erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Jonglage. Kleine Formationen aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen bringen Leben auf den Platz – von Jazz und Schlager über leise Erzählkunst bis hin zu bekannten Liedern in frischem Gewand. Wer mag, kann es sich auf den Grünflächen der Bleich auch ganz entspannt auf der Picknickdecke gemütlich machen.

Der Eintritt ist frei. Die auftretenden Künstlerinnen und Künstler freuen sich über eine freiwillige Spende in den Hut. Ein Besuch rund um die Bleich und den Peter-Kolb-Platz lohnt sich also in jedem Fall – für Augen, Ohren und den Magen.

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# Lange Kultur- und Einkaufsnacht in Neustadt an der Aisch

Neustadt an der Aisch wird am Freitag, 10. Juli, wieder zur bunten Bühne für Kultur, Musik, Shopping und kleine Überraschungen: Unter dem Motto **„Welt.Bewegend! Wir bewegen unsere Innenstadt“** lädt die Stadt zur beliebten Langen Kultur- und Einkaufsnacht ein. Bis 22 Uhr haben zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt geöffnet und locken mit Aktionen, besonderen Angeboten und echtem Late-Night-Shopping-Feeling.

Auch musikalisch wird einiges geboten: Auf **drei Bühnen** sorgen **Deserted Horizon** an der Grundschulmensa, **Max und der Plancke Wahnsinn** in der Bahnhofstraße sowie **LOU** in der Wilhelmstraße für beste Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm.

Wer durch die Innenstadt schlendert, darf sich außerdem auf ein vielfältiges Rahmenprogramm freuen. In der Würzburger Straße ist das **Duo Spaßkoffer** unterwegs, dazu gibt es Tanzauftritte vom **TanzSportzentrum Wolf**, **Tanzstudio Lebensfreude** sowie den **Sterne und Sternchen des Morgenlandes**. Ergänzt wird das Ganze durch Trommelvorführungen der **Batukeros** und eine mobile Seifenblasenwerkstatt, die für kleine und große Besucherinnen und Besucher sicher ein Hingucker wird. In der Ludwigstraße wartet zudem ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, während die **Oldtimerfreunde** in der Wilhelmstraße ihre gepflegten Klassiker präsentieren.

Ein weiteres Highlight gibt es ebenfalls in der Wilhelmstraße: Im **Technologietransferzentrum (TTZ)** kann man im Rahmen eines Tages der offenen Tür in die Welt der **Künstlichen Intelligenz** eintauchen.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Von herzhaften Grillspezialitäten über vegetarische und vegane Angebote bis hin zu Cocktails und weiteren Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Zum Abschluss wird es dann noch einmal besonders eindrucksvoll: Gegen 23 Uhr verwandeln Feuerkünstler den Marktplatz mit einer spektakulären **Feuershow** in eine leuchtende Bühne voller Bewegung und Licht. Ein Sommerabend, der Kultur, Musik, Genuss und Innenstadtflair auf besondere Weise verbindet.

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**Defibrillatoren am Neustädter Marktplatz: Im Notfall zählt jede Minute**

Am Marktplatz in Neustadt an der Aisch stehen gleich zwei Defibrillatoren bereit, die im Ernstfall Leben retten können. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern ein gut ausgebautes Netz an solchen Geräten im gesamten Stadtgebiet und in den Ortsteilen geschaffen – und damit die Chancen bei einem plötzlichen Herzstillstand deutlich verbessert.

Direkt im Herzen der Stadt befinden sich die beiden lebensrettenden Geräte an folgenden Standorten:

– **in der Ehrenhalle des Rathauses** – zugänglich während der Öffnungszeiten
– **im Eingangsbereich der Sparkasse** – rund um die Uhr erreichbar, 24 Stunden täglich

Besonders wichtig: Der Defibrillator bei der Sparkasse ist **jederzeit frei zugänglich – auch ohne EC-Karte**. Damit steht das Gerät im Notfall allen Bürgerinnen und Bürgern uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Klare Sprachansagen führen Schritt für Schritt durch die Anwendung und unterstützen auch Menschen ohne medizinische Vorkenntnisse. Genau das kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen.

In den kommenden Ausgaben stellen wir weitere Standorte der Defibrillatoren in Neustadt und den Ortsteilen vor – damit im Ernstfall möglichst viele wissen, wo schnelle Hilfe zu finden ist.

*Der Defi im Eingangsbereich der Sparkasse ist rund um die Uhr zugänglich. Foto: Stadt Neustadt an der Aisch*

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# Klimaschutzstammtisch Diespeck–Neustadt an der Aisch lädt zum nächsten Treffen ein

Der Klimaschutzstammtisch Diespeck–Neustadt an der Aisch trifft sich am Dienstag, 21. Juli 2026, um 18.00 Uhr wieder im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Neustadt an der Aisch. Wer sich für Klimaschutz in der Region interessiert, ist herzlich eingeladen – auch spontane Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen.

Beim letzten Treffen im Juni konnte bereits die 30. teilnehmende Person begrüßt werden. Das zeigt: Das Interesse wächst, und ebenso die Lust auf neue Ideen und konkrete Aktionen für mehr Klimaschutz vor Ort.

Wer sich dem Kreis der Diespecker und Neustädter Klimaschutz-Enthusiastinnen und -Enthusiasten anschließen möchte, kann sich vorab per E-Mail an Florian.Witzler@neustadt-aisch.de oder an umweltbeauftragte-diespeck@web.de wenden.

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# Stadtrat tagt im Rathaus: Neustadt entscheidet über wichtige Themen vor Ort

In Neustadt an der Aisch wird wieder politisch verhandelt: Am **Mittwoch, 8. Juli 2026, um 19 Uhr** lädt die Stadt zur nächsten **öffentlichen Stadtratssitzung** in den **Großen Sitzungssaal des Rathauses** ein.

Auf der Tagesordnung stehen erneut Themen, die Neustadt direkt betreffen können – von städtischen Vorhaben bis hin zu Fragen, die für das tägliche Leben in der Stadt wichtig sind. Wer wissen möchte, was im Rathaus gerade geplant wird und wohin sich Neustadt entwickeln soll, bekommt hier einen guten Einblick in die kommunalen Entscheidungen.

Solche Sitzungen zeigen: Politik findet nicht nur in Berlin oder München statt, sondern ganz konkret vor unserer Haustür. Und das Beste: Die Stadt macht ihre Arbeit damit transparent und für alle nachvollziehbar.

Wer sich für die Zukunft Neustadts interessiert, sollte also einen Blick auf die Sitzung werfen.

**Quelle:** https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**(c) Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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NeustadtBrandstiftungSachbeschaedigungWordPress

# Neustadt: Jugendliche setzen Fahrrad in Brand und beschädigen Auto

In der Nacht auf Freitag, den 27. Juni 2026, kam es im Bereich Bahnhof Mitte in Neustadt a.d.Aisch zu mehreren Straftaten, die offenbar von bislang unbekannten Jugendlichen verursacht wurden. Die Polizei ermittelt und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

Zunächst wurde ein am Fahrradständer abgestelltes Fahrrad in Brand gesetzt. Die Freiwillige Feuerwehr löschte das Feuer. Die Polizei wurde anschließend durch die Leitstelle informiert. Wer Eigentümer des Fahrrads ist, ist bislang noch nicht bekannt.

Kurz darauf liefen drei unbekannte Jugendliche die Moltkestraße entlang und warfen einen Stein gegen die Hauswand eines Mehrfamilienhauses. Sichtbarer Sachschaden entstand dabei nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Eine genaue Personenbeschreibung liegt nur in Ansätzen vor; die erste Fahndung blieb erfolglos.

Außerdem wurde ein auf der Fahrbahn liegender Gullideckel herausgehoben. Ein wenig später vorbeifahrender Pkw fuhr darüber und wurde dabei beschädigt.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Neustadt a.d.Aisch unter der Telefonnummer 09161/8853-0 entgegen.

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# Neustadt: Jugendliche setzen Fahrrad in Brand und beschädigen Auto

In der Nacht auf Freitag, den 27. Juni 2026, kam es im Bereich Bahnhof Mitte in Neustadt a.d.Aisch zu mehreren Straftaten, die offenbar von bislang unbekannten Jugendlichen verursacht wurden. Die Polizei ermittelt und bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

Zunächst wurde ein am Fahrradständer abgestelltes Fahrrad in Brand gesetzt. Die Freiwillige Feuerwehr löschte das Feuer. Die Polizei wurde anschließend durch die Leitstelle informiert. Wer Eigentümer des Fahrrads ist, ist bislang noch nicht bekannt.

Kurz darauf liefen drei unbekannte Jugendliche die Moltkestraße entlang und warfen einen Stein gegen die Hauswand eines Mehrfamilienhauses. Sichtbarer Sachschaden entstand dabei nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Eine genaue Personenbeschreibung liegt nur in Ansätzen vor; die erste Fahndung blieb erfolglos.

Außerdem wurde ein auf der Fahrbahn liegender Gullideckel herausgehoben. Ein wenig später vorbeifahrender Pkw fuhr darüber und wurde dabei beschädigt.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Neustadt a.d.Aisch unter der Telefonnummer 09161/8853-0 entgegen.

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## Kleinbus auf Krankenhaus-Parkplatz angefahren

Auf dem Parkplatz des Neustädter Krankenhauses ist am Dienstag ein schwarzer Mercedes-Kleinbus beschädigt worden. Der Vorfall ereignete sich zwischen 8.55 Uhr und 9.35 Uhr – der Verursacher ist bislang unbekannt.

Nach Angaben der Polizei wurde der Wagen hinten links angefahren. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt. Wer den Unfall beobachtet hat oder Hinweise geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 09161/88530 bei der Polizei melden.

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