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SchlaegereiNeustadtVerletzungWordPress

**Schlägerei in Neustadt: Mann nach Streit verletzt ins Krankenhaus gebracht**

Ein eskalierter Streit in den frühen Morgenstunden des Karfreitags hat in Neustadt für einen Polizeieinsatz gesorgt. Zwei Männer gerieten laut Polizei aneinander – am Ende musste einer der Beteiligten verletzt in die Klinik gebracht werden.

Wie die Polizei mitteilt, soll es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, nachdem sich einer der Männer gegenüber der Ehefrau des anderen ungebührlich verhalten haben soll. In der Folge eskalierte die Situation und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei ging einer der Beteiligten zu Boden. Nach Angaben der Beamten soll der am Boden liegende Mann anschließend auch getreten worden sein.

Der Verletzte wurde zur medizinischen Behandlung in die Neustädter Klinik gebracht. Gegen beide Männer wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

Die Polizeiinspektion Neustadt bittet mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ zu diesem Bericht bedeutet lediglich, dass der Beitrag lesenswert ist.

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HummelChallengeNeustadtWordPress

**Hummeln starten in die Saison: Bund Naturschutz ruft zur Hummel-Challenge im Landkreis auf**

Auch wenn die Tage noch frisch sind, summt es bereits in Gärten, an Wegesrändern und auf Wiesen: Die ersten Hummeln sind wieder unterwegs. Der Bund Naturschutz im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim lädt deshalb dazu ein, bei der Hummel-Challenge mitzumachen – und damit ganz nebenbei etwas für den Artenschutz und die Forschung zu tun.

Aktuell sind vor allem die Jungköniginnen aus dem Vorjahr zu beobachten. Nach ihrer Überwinterung machen sie sich nun auf die Suche nach Nahrung, um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen. Besonders gefragt sind dabei Krokusse, Osterglocken, blühende Weiden und weitere Frühjahrsblüher wie Märzenbecher, Winterlinge, Leberblümchen, Waldveilchen oder Buschwindröschen.

Wenn die Hummelköniginnen ausreichend Nektar und Pollen finden, beginnen sie mit dem Aufbau eines neuen Volkes. Dafür suchen sie geeignete Nistplätze, oft alte Mäusenester oder andere Hohlräume am Boden. Dort legen sie die ersten Eier ab. Sobald die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, übernehmen diese die Nahrungssuche, während die Königin im Nest bleibt und weitere Eier legt.

Wie die Kreisvorsitzende Karin Eigenthaler mitteilt, lassen sich die jetzt fliegenden Königinnen noch vergleichsweise gut bestimmen – vor allem anhand der Färbung ihrer Behaarung. Später wird das deutlich schwieriger, da Arbeiterinnen und Drohnen anders aussehen. Zu den häufigsten Hummelarten zählen Erdhummel, Gartenhummel, Baumhummel, Ackerhummel, Wiesenhummel und Steinhummel.

Genau hier setzt die Hummel-Challenge an: Gemeinsam mit dem Thünen-Institut und observation.org ruft der Bund Naturschutz dazu auf, Hummeln zu fotografieren und zu melden. Die gesammelten Daten helfen dabei, Vorkommen, Verbreitungsgebiete und auch wichtige Futterpflanzen der einzelnen Arten besser zu erfassen. Außerdem sollen Veränderungen in der Verbreitung und im Jahresverlauf dokumentiert werden.

Moni Nunn, umweltpädagogische Mitarbeiterin der BN-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, bittet deshalb um rege Teilnahme am ersten Teil der Aktion, der noch bis zum 9. April läuft. Der zweite Teil der Hummel-Challenge findet dann vom 20. Juni bis 3. Juli statt.

Wer noch tiefer in die Welt der Hummeln eintauchen möchte, kann zudem eine Wanderausstellung besuchen, die derzeit durch den Landkreis zieht. Auf neun Tafeln werden das Hummeljahr, verschiedene Arten und ihre Lebensräume vorgestellt. In den Osterferien ist die Ausstellung in der Sparkasse Uffenheim zu sehen, in den Pfingstferien in der Sparkasse Markt Erlbach. Weitere Stationen sollen noch bekannt gegeben werden. Dazwischen wird die Ausstellung auch an mehreren Schulen im Landkreis gezeigt.

Weitere Informationen zur Hummel-Challenge und zur Teilnahme gibt es online unter:
**www.bund-naturschutz.de/aktionen/hummel-challenge**

**Kommentar der Redaktion:**
Wer also in den nächsten Tagen eine dicke, pelzige Brummerin im Garten entdeckt, sollte nicht gleich an einen Frühstart mit Turbolader denken – sondern lieber das Handy zücken und mitmachen. So wird aus einem kleinen Frühlingsmoment im besten Fall ein wertvoller Beitrag für den Naturschutz. Und ganz ehrlich: Hummeln gehören zu den sympathischsten Frühaufstehern überhaupt.

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BeruflicheOrientierungUnternehmenWordPress

# Berufliche Orientierung hautnah: Schüler blicken am 15. April in regionale Betriebe

Wie fühlt sich ein Beruf im echten Arbeitsalltag an? Welche Ausbildungsplätze gibt es direkt vor der Haustür? Und welche Chancen bietet die heimische Wirtschaft für die eigene Zukunft? Genau das können Schülerinnen und Schüler bei der Aktion **„meinOrt.meineChance.“** am **Mittwoch, 15. April**, ganz praktisch herausfinden.

Wie das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim mitteilt, richtet sich das Angebot vor allem an die **8. und 9. Klassen** aller weiterführenden Schulen im Landkreis sowie an die **10. Klassen der Gymnasien**. Auch Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in **Rothenburg** können teilnehmen. Mit dabei sind Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Förderschulen, Gymnasien sowie **BVJ- und BIK-Klassen** der Berufsschulen.

Am Aktionstag haben die Jugendlichen die Möglichkeit, **bis zu vier verschiedene Unternehmen im westlichen Landkreis** – etwa ab dem Raum Bad Windsheim – direkt vor Ort kennenzulernen. Ziel ist es, einen realistischen Einblick in Betriebe und Ausbildungsberufe zu geben und frühzeitig Kontakte zu möglichen Ausbildungsunternehmen zu knüpfen.

Statt nur Broschüren zu lesen oder im Internet zu recherchieren, können die Teilnehmenden echte Arbeitsplätze erleben, mit Auszubildenden und Ausbildern sprechen und sich aus erster Hand über berufliche Perspektiven in der Region informieren.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter:
**www.ferienfirmentag.de/meinortmeinechance/so-gehts/**

Praktisch für alle Teilnehmenden: **Am Aktionstag kann das NEA-Mobil kostenlos genutzt werden.**

**Kommentar der Redaktion:**
Wer früh reinschnuppert, trifft oft die besseren Entscheidungen – und spart sich später vielleicht den berühmten Satz: „Hätt ich das mal vorher gewusst.“ Gerade in unserer Region gibt es viele spannende Betriebe mit guten Zukunftschancen, die man oft viel zu wenig auf dem Schirm hat. Da lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen auf jeden Fall.

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**Neptunbrunnen in Neustadt wird restauriert – Stadtrat gibt auch grünes Licht für Kindergartenzaun und Mehrkosten an der Markgrafenhalle**

Am Neustädter Marktplatz stehen in den kommenden Wochen Arbeiten am Neptunbrunnen an: Das Wahrzeichen der Stadt soll nach rund 25 Jahren wieder saniert werden. Zudem hat der Stadtrat weitere wichtige Bau- und Sanierungsmaßnahmen beschlossen – vom neuen Zaun am Kindergarten am Schloss bis hin zu zusätzlichen Kosten bei der Fassadenerneuerung der Markgrafenhalle.

Der Stadtrat genehmigte einstimmig 25.000 Euro für die Restaurierung des Neptunbrunnens. Wie Frank Maes vom städtischen Bauamt erklärte, haben Witterung und Alter am Bauwerk ihre Spuren hinterlassen. Betroffen sind vor allem der Brunnenaufbau und das Becken. Genannt wurden unter anderem lose Teile, Mikrobenbefall, abplatzender Sandstein, Risse, beschädigte Fugen und Undichtigkeiten im Beckenbereich. Die Neptunfigur selbst befindet sich dagegen laut Maes in einem „ausgezeichneten Zustand“, hier seien keine Maßnahmen notwendig.

Geplant ist, den Brunnen nach der Instandsetzung mit einer leichten, auf den Sandstein abgestimmten Lasur zu versehen. Im Innenbereich des Beckens sollen zudem neue Dichtbänder und wasserbeständige Materialien eingebaut werden. Ziel sei es, den Unterhalt des Brunnens künftig günstiger und nachhaltiger zu machen. Die Arbeiten sollen nach dem Abbau des Osterschmucks beginnen und laut Stadt bereits im Mai abgeschlossen sein.

Deutlich teurer wird die Sanierung der Zaunanlage am städtischen Kindergarten am Schloss. Hier bewilligte der Stadtrat knapp 73.000 Euro. Nach Angaben von Frank Maes weist die bestehende Umzäunung massive Schäden auf – sowohl an den Mauerteilen und Säulen als auch an den Holzelementen. Neben morschen Holzteilen bereiten vor allem Schäden an den Betonwerksteinen und nicht mehr mit dem Fundament verbundene Mauerteile Sorgen. Nach Einschätzung der Verwaltung ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist.

Diskutiert wurde im Gremium kurz über die Ausführung des neuen Zauns. David Muck von den Grünen fragte nach, ob es tatsächlich ein Kunstschmiedezaun sein müsse. Maes verwies jedoch darauf, dass an der benachbarten Grundschule bereits ein solcher Zaun vorhanden sei und ein weiterer für den Pausenhof zur Straße hin beschlossen wurde. So entstehe ein einheitliches Gesamtbild. SPD-Stadtrat Jürgen Brenner brachte es auf den Punkt: Ein einfacher Jägerzaun wäre zwar möglich, würde an dieser Stelle aber nicht zum Umfeld passen – auch mit Blick auf das Stadtbild und touristische Aspekte.

Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde ein Nachtrag für die Fassadenerneuerung der Markgrafenhalle. Nachdem die bisherigen Fassadenelemente entfernt worden waren, traten zusätzliche Schwierigkeiten und unerwartete Probleme zutage. Die ausführende Firma musste deshalb neu kalkulieren. Nach Prüfung durch das Planungsbüro billigte der Stadtrat nun Mehrkosten in Höhe von rund 37.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die neue Fassade damit auf knapp 389.000 Euro – und liegen damit weiterhin rund 57.000 Euro unter der ursprünglichen Kalkulation.

**Kommentar der Redaktion:**
Der Neptunbrunnen gehört einfach zum Neustädter Marktplatz dazu – und wenn er nach 25 Jahren wieder etwas Pflege braucht, ist das gut investiertes Geld. Gerade bei solchen Wahrzeichen zeigt sich, wie wichtig regelmäßiger Unterhalt ist. Und beim Kindergartenzaun gilt: Sicherheit geht vor – und wenn’s dann auch noch ordentlich aussieht, hat wirklich niemand etwas dagegen. Neustadt investiert also nicht nur in schöne Kulissen, sondern auch in Substanz. Genau so soll’s sein.

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# Anmeldung für Expo-NEA gestartet: Landkreis-Unternehmen zeigen, was in der Region steckt

Wer wissen möchte, wie viel Innovationskraft, Handwerk, Dienstleistung und Unternehmergeist im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim steckt, sollte sich den 28. Juni vormerken: Auf dem Festplatz in Neustadt findet mit der **EXPO-NEA** eine große branchenübergreifende Leistungsschau regionaler Unternehmen statt. Für Betriebe ist das eine gute Gelegenheit, sich zu präsentieren – für Besucherinnen und Besucher eine spannende Möglichkeit, die Vielfalt der heimischen Wirtschaft hautnah zu erleben.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises veranstaltet die **EXPO-NEA am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 17 Uhr** auf dem Festplatz in Neustadt. Eingeladen sind Unternehmen aller Größen und aus allen Branchen. Sie können dort ihre **Produkte, Dienstleistungen und Innovationen** vorstellen. Gleichzeitig bietet die Messe auch Raum, um **Ausbildungsplätze, Praktika und Stellenangebote für Fachkräfte** sichtbar zu machen.

Der Großteil der Ausstellung ist unter freiem Himmel geplant. Zusätzlich steht ein **Zelt mit rund 35 Standplätzen** zur Verfügung. Jeder dieser Plätze misst **drei mal drei Meter**. **Stromanschlüsse** sind sowohl im Außenbereich als auch im Zelt vorhanden.

Ausdrücklich willkommen sind laut den Veranstaltern auch **Fahrzeuge, Maschinen und Großgeräte** – also zum Beispiel **Lastwagen oder Arbeitsbühnen**. Wer ausstellt, muss allerdings **Tische, Stühle und Pavillons selbst mitbringen**.

Besonders interessant ist die Messe auch für junge Unternehmen: Für **Gründerinnen und Gründer**, deren Betrieb in den vergangenen **fünf Jahren** entstanden ist, gibt es einen **eigenen Start-up-Bereich mit vergünstigten Standgebühren**. Wer dieses Angebot nutzen möchte, soll den entsprechenden Hinweis im **Anmeldeformular unter „Sonstiges“** eintragen.

Damit die EXPO-NEA nicht nur zur Unternehmensschau, sondern auch zum Ausflugsziel für Familien wird, ist außerdem ein **Rahmenprogramm mit Kinderaktionen sowie Speisen und Getränken** geplant.

**Kommentar der Redaktion:**
So eine Leistungsschau ist mehr als nur Werbung in eigener Sache. Sie zeigt, was direkt vor unserer Haustür alles entwickelt, gebaut, verkauft und organisiert wird. Gerade in Zeiten, in denen oft nur über Probleme gesprochen wird, ist es auch mal schön zu sehen, wie viel hier in der Region tatsächlich läuft – vom Start-up bis zum etablierten Familienbetrieb. Und mal ehrlich: Ein Lastwagen, eine Arbeitsbühne und Kinderprogramm haben meistens bessere Chancen auf Aufmerksamkeit als jede PowerPoint-Präsentation.

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# Hochwasserschutz und Baugebiet Birkenfeld: Stadtrat setzt wichtige Zeichen

Im Neustädter Stadtrat ging es diesmal um zwei Themen, die für die Zukunft der Stadt von besonderer Bedeutung sind: den Hochwasserschutz und das neue Baugebiet in Birkenfeld. Während beim Schutz vor möglichen Überschwemmungen eine kurze, aber deutliche Debatte entbrannte, konnte das geplante Wohnbaugebiet den nächsten wichtigen Schritt machen.

Beim Thema Hochwasserschutz stand im Rahmen der Haushaltsberatungen zunächst ein Ansatz von 75.000 Euro im Raum. Die Grünen beantragten jedoch, wieder auf die ursprünglich vorgesehenen 200.000 Euro zu erhöhen. David Muck machte dabei deutlich, dass es „frustrierend“ sei, dass in diesem wichtigen Bereich so wenig vorangehe. Schließlich sei klar: „Das nächste Hochwasser kommt bestimmt.“

Kämmerer Martin Sehring verwies auf eine Einschätzung aus dem Bauamt, wonach in diesem Jahr ohnehin nicht mehr als die vorgesehenen 75.000 Euro verbaut werden könnten. Im Gremium stieß diese Argumentation jedoch auf wenig Zustimmung. Vor allem mit Blick auf den Strahlbach, den Stadtbaumeister Gerald Schorr als Gewässer mit dem größten Schadenspotenzial bezeichnete, sahen mehrere Räte durchaus Möglichkeiten, zeitnah Maßnahmen umzusetzen. Auch Umweltbeauftragter Ulli Leopold von der CSU sprach sich dafür aus, hier schneller ins Handeln zu kommen. Unterstützung bekamen die Grünen zudem vom geschäftsführenden Beamten Rigobert Pfister, der mahnte, eine Vernachlässigung dieses Bereichs könne irgendwann sogar haftungsrechtliche Folgen haben. Am Ende fiel die Entscheidung klar aus: Einstimmig beschloss der Stadtrat, 200.000 Euro für den Hochwasserschutz in den Haushalt aufzunehmen.

Einen Schritt weiter ist auch das neue Baugebiet „Südlich der Birkenfelder Hauptstraße“. Der Plan für das Areal war öffentlich ausgelegt worden, nun stellte Bauamtsleiter Gerald Schorr die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vor. Zwar gab es mehrere Rückmeldungen, größere Änderungen an der Planung sind nach aktuellem Stand aber nicht nötig. Die kleineren Anpassungen werden nun eingearbeitet, danach folgt eine erneute verkürzte Auslegung. Anschließend muss der Stadtrat dem Projekt noch einmal zustimmen.

Das neue Baugebiet umfasst insgesamt 15 Bauplätze. Sieben davon gehören einem Investor, der dort unter anderem zwei Mehrfamilienhäuser errichten möchte. Sechs Grundstücke befinden sich im Besitz der Stadt, zwei weitere gehören einer Privatperson. Auch wenn von dieser Seite bislang noch kein konkreter Bauwille geäußert wurde, wurde die Fläche in die Planung mit aufgenommen.

**Kommentar der Redaktion:**
Beim Hochwasserschutz hat der Stadtrat diesmal ein deutliches Signal gesetzt: Lieber vorsorgen, bevor später wieder alle fragen, warum nichts passiert ist. Gerade in Zeiten, in denen Starkregenereignisse immer häufiger werden, ist das keine Luxusausgabe, sondern eine Investition in Sicherheit und Vernunft. Und beim Baugebiet in Birkenfeld zeigt sich: Verwaltungsschritte mögen manchmal trocken wirken – aber ohne sie gibt es am Ende weder Bagger noch Baukräne noch ein Richtfest mit Leberkässemmeln.

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# Stadtrat verschiebt Projekte: Neustadt spart Millionen im Haushalt

**Neustadt an der Aisch** – Wenn das Geld knapper wird, müssen auch in einer Stadt Prioritäten neu gesetzt werden. In der jüngsten Sitzung hat der Neustädter Stadtrat ausführlich darüber beraten, welche Projekte verschoben, gekürzt oder vorerst ganz gestrichen werden sollen. Dabei ging es um viele Einzelposten – am Ende aber vor allem um ein großes Ziel: weniger neue Schulden.

Hintergrund der Diskussion ist die angespannte Haushaltslage der Stadt. Kämmerer Martin Sehring brachte es in der Sitzung auf den Punkt: Wer jetzt spart, muss weniger Kredite aufnehmen – und entlastet damit auch die kommenden Haushalte. Genau darum ging es bei den Beratungen.

Auch im Verwaltungshaushalt, also bei den laufenden Aufgaben der Stadt, wurden Einsparmöglichkeiten gefunden. Nach intensiven Vorberatungen sollen unter anderem rund 40.000 Euro bei der Verwaltungsausstattung, weitere 30.000 Euro bei Betriebsausgaben und etwa 100.000 Euro bei den Betriebskosten von Tageseinrichtungen eingespart werden. Zusammen mit weiteren kleineren Positionen ergibt sich hier eine Reduzierung von rund 180.000 Euro.

Deutlich größer fallen die Einschnitte im Vermögenshaushalt aus. Dort geht es um Investitionen und größere Projekte – und hier summieren sich die Verschiebungen und Kürzungen auf knapp drei Millionen Euro.

So soll etwa der Erwerb der Grundstücke, auf denen derzeit noch das alte Feuerwehrhaus steht, um ein Jahr verschoben werden. Allein dadurch spart die Stadt zunächst 500.000 Euro ein. Für SPD-Stadträtin Heike Gareis, die dort Entwicklungsmöglichkeiten für die Innenstadt sieht, war das zwar kein leichter Schritt. Mit dem Vorschlag von Bürgermeister Klaus Meier, einen Vorvertrag mit den Eigentümern abzuschließen, konnte aber offenbar ein Kompromiss gefunden werden.

Weitere 300.000 Euro sollen beim Kauf unbebauter Grundstücke eingespart werden. Auch die Anschaffung neuer Stühle für die Markgrafenhalle wird verschoben – das bringt weitere 150.000 Euro.

Betroffen ist außerdem Unternesselbach: Die geplante Sanierung des Dorfhauses wurde zunächst gestoppt, was eine Einsparung von 40.000 Euro bedeutet. Gegen diese Entscheidung stimmten Heike Gareis, Markus Simon sowie die Grünen. Zusätzlich wird auch der Kernwegebau verschoben, wodurch weitere 550.000 Euro zunächst nicht ausgegeben werden.

Anders verlief die Diskussion bei der Bergwegsanierung in Diebach. Dieses Projekt stand zunächst ebenfalls auf der Streichliste, wurde nach Intervention von Christian Köstner, Heike Gareis und Peter Holzmann aber wieder aufgenommen.

Auch bei der Mittelschule am Turm blieb ein geplanter Sparposten letztlich doch im Etat. Die Verwaltung wollte dort 100.000 Euro für Klassenräume und insbesondere die WC-Anlagen streichen. Nach Widerstand der Grünen und mit Unterstützung der CSU bleibt das Geld nun im Haushaltsplan. David Muck verband damit die Hoffnung, dass neue Sanitäranlagen von den Schülern besser behandelt werden: „Wir sind der Meinung, wenn es neu gemacht wird, passen die Kinder besser darauf auf.“

Insgesamt dauerte die Debatte um die verschiedenen Einsparungen und Verschiebungen mehr als eine Stunde. Klar wurde dabei: Der Stadtrat will dem künftigen Gremium möglichst wenig finanzielle Lasten hinterlassen und setzt deshalb auf Zurückhaltung bei neuen Investitionen.

**Kommentar der Redaktion:**
Man könnte auch sagen: Neustadt macht gerade das, was viele daheim ebenfalls kennen – zuerst wird geschaut, was wirklich dringend ist, und was noch ein bisschen warten kann. Der Unterschied: Während zuhause vielleicht das neue Sofa oder der Schrank aufgeschoben wird, geht es im Rathaus schnell um sechsstellige Summen. Immerhin zeigt die Debatte, dass im Stadtrat noch um jeden Posten gerungen wird – und dass selbst Stühle, Dorfhäuser und Schultoiletten politisch ordentlich Bewegung auslösen können. Ganz trocken ist Kommunalpolitik eben doch nicht.

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# Brand in Neustädter Mittelschule: Schule evakuiert, Feuerwehr schnell erfolgreich

Ein Brand in der Mittelschule am Turm hat am Montagvormittag in Neustadt an der Aisch einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Die gute Nachricht: Alle Schülerinnen und Schüler konnten schnell in Sicherheit gebracht werden, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von Brandstiftung aus.

Gegen 8.36 Uhr war die Feuerwehr Neustadt wegen einer starken Rauchentwicklung in einer Toilette im zweiten Obergeschoss alarmiert worden. Wegen der hohen Zahl an Personen im Schulgebäude wurden zunächst auch die Feuerwehren aus Diespeck und Dietersheim sowie weitere Feuerwehr-Führungskräfte des Landkreises mit alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Schulpersonal bereits vorbildlich reagiert: Das Gebäude war innerhalb weniger Minuten geräumt. Nach Angaben der Schule wurden die rund 200 Schülerinnen und Schüler geordnet ins Freie gebracht und dort auf Vollzähligkeit überprüft. Ein Schüler hatte zuvor einen Hinweis auf eine Unregelmäßigkeit im Toilettenbereich gegeben, woraufhin sofort kontrolliert und Alarm ausgelöst wurde.

Der Brand selbst konnte durch die Feuerwehr Neustadt rasch gelöscht werden. Ein Atemschutztrupp ging mit einem Kleinlöschgerät vor und brachte das Brandgut anschließend ins Freie. Danach wurde das Gebäude mit Hochleistungsdrucklüftern belüftet und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Durch den schnellen Löscherfolg konnten die Feuerwehren aus Diespeck und Dietersheim ihren Einsatz teilweise noch auf der Anfahrt abbrechen.

Auch der Rettungsdienst war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, da anfangs nicht absehbar war, ob es Verletzte geben könnte. Das Bayerische Rote Kreuz war mit rund 20 Einsatzkräften an der Schule, musste glücklicherweise jedoch nicht eingreifen.

Die Stadt Neustadt organisierte in der Zwischenzeit die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler in der NeuStadtHalle. Zudem standen städtische Mitarbeiter als Ansprechpartner für Eltern bereit. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen konnten die Jugendlichen wieder in den Unterricht zurückkehren.

Die Polizei spricht von Brandstiftung und schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Nach ersten Informationen soll das Feuer in oder an einem Waschbecken gelegt worden sein. Als mögliches Motiv wird eine sogenannte TikTok-Challenge geprüft. Solche gefährlichen Internet-Trends hatten in den vergangenen Jahren bundesweit bereits mehrfach zu ähnlichen Einsätzen an Schulen geführt.

Bürgermeister Klaus Meier machte sich vor Ort selbst ein Bild von der Lage und zeigte sich verärgert über den Vorfall. Besonders brisant: Bereits im Februar hatte es an der benachbarten Grundschule Neues Schloss einen ähnlichen Einsatz gegeben.

Die Ermittlungen der Polizei zum oder zu den Tätern laufen.

**Hinweis der Redaktion:** Bei Berichten über Unfälle, Brände oder Feuerwehreinsätze bedeutet ein „Like“ nicht Zustimmung zum Ereignis, sondern lediglich: lesenswerter Bericht.

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**Stichwahl entschieden: Alexander Müller wird neuer Bürgermeister von Neustadt an der Aisch**

Die Entscheidung ist gefallen: Neustadt an der Aisch hat einen neuen Bürgermeister gewählt. In der Stichwahl setzte sich Alexander Müller von der CSU gegen Heike Gareis von der SPD durch. Damit wird Müller ab dem **1. Mai** neuer Rathauschef der Kreisstadt.

Nach dem vollständig ausgezählten Ergebnis aus **26 von 26 Stimmbezirken** erreichte Alexander Müller **56,1 Prozent** der Stimmen. Auf Heike Gareis entfielen **43,9 Prozent**. In konkreten Zahlen bedeutet das: Müller erhielt **3.414 Stimmen**, Gareis kam auf **2.672 Stimmen**.

An der Wahl beteiligten sich insgesamt **6.121 Wählerinnen und Wähler**. Wahlberechtigt waren **10.530 Bürgerinnen und Bürger**.

Mit dem Wahlausgang steht fest, dass in Neustadt an der Aisch zum 1. Mai ein neuer politischer Abschnitt beginnt. Nach einem intensiven Wahlkampf haben die Wählerinnen und Wähler nun eine klare Entscheidung getroffen.

Bemerkenswert ist dabei auch der Blick auf die einzelnen Wahlarten: Sowohl bei der **Urnenwahl** als auch bei der **Briefwahl** lag Alexander Müller vorne. Das deutet auf eine breite Unterstützung in unterschiedlichen Wählergruppen hin.

**Kommentar der Redaktion:**
Neustadt hat gewählt – und diesmal war der Wahlabend erfreulich eindeutig. Kein nervenaufreibendes Taschenrechner-Finale bis Mitternacht, sondern ein klares Ergebnis nach Auszählung aller 26 Stimmbezirke. Ab dem 1. Mai heißt der neue Mann im Rathaus Alexander Müller.

Für seine Unterstützer ist das natürlich ein Grund zur Freude. Für die andere Seite dürfte es eher ein Abend gewesen sein, an dem man das Radio vielleicht lieber ein kleines bisschen leiser gestellt hat. Aber wie so oft nach einer Wahl gilt: Der Wahlkampf ist vorbei, jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Und die besteht in der Kommunalpolitik bekanntlich weniger aus großen Reden, sondern eher aus Haushaltsplänen, Baustellen, Schlaglöchern und der ewigen Frage, warum ausgerechnet die eigene Straße immer noch nicht an der Reihe ist.

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**Osterferien in Neustadt an der Aisch: Buntes Ferienprogramm für Kinder startet**

Die Osterferien rücken näher – und in Neustadt an der Aisch dürfen sich Kinder und Familien auf ein abwechslungsreiches Ferienprogramm freuen. Die Stadt hat auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Angebot auf die Beine gestellt, das für Spaß, Bewegung und kreative Abwechslung sorgen soll.

Ob Bastelaktionen, sportliche Angebote oder kreative Workshops: Für viele Interessen ist etwas dabei. Wer Lust hat, in den Ferien Neues auszuprobieren, neue Erfahrungen zu sammeln oder einfach eine gute Zeit mit anderen Kindern zu verbringen, findet hier passende Möglichkeiten.

Wichtig für alle Eltern und Erziehungsberechtigten: Für die Teilnahme ist eine neue Anmeldung erforderlich. Die Daten aus dem vergangenen Jahr sind nicht mehr gültig. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.

Und nicht nur in den Osterferien ist etwas geboten: Auch für die Pfingstferien, die Sommerferien und die Herbstferien kündigt die Stadt bereits weitere spannende Angebote an. Nähere Informationen dazu sollen in Kürze folgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Ferienprogramme sind oft die beste Antwort auf die Frage: „Was machen wir heute?“ – und meistens deutlich kreativer als der fünfte Nachmittag in Folge mit Sofa, Tablet und der Diskussion über Zimmer aufräumen. Schön zu sehen, dass Neustadt an der Aisch hier wieder ein Angebot für Familien schafft. Wer mitmachen möchte, sollte aber nicht zu lange warten – erfahrungsgemäß sind begehrte Plätze schneller weg, als die Schokohasen an Ostern.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Mehr Informationen: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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**Stadtratssitzung in Neustadt an der Aisch: Am 25. März geht es wieder um wichtige Entscheidungen**

In Neustadt an der Aisch steht die nächste Stadtratssitzung bevor: Am **Mittwoch, 25. März 2026**, kommt der Stadtrat um **19:00 Uhr** im **Großen Sitzungssaal des Rathauses** zusammen. Auch wenn die genaue Tagesordnung derzeit noch nicht veröffentlicht ist, dürfte schon jetzt klar sein: Es geht wieder um Themen, die für die Stadt und ihre weitere Entwicklung wichtig sind.

Wer sich dafür interessiert, was im Neustädter Rathaus entschieden wird, hat an diesem Abend die Möglichkeit, kommunalpolitische Arbeit direkt vor Ort mitzuerleben. Stadtratssitzungen geben Einblick in Planungen, Beschlüsse und Diskussionen, die viele Bürgerinnen und Bürger ganz konkret betreffen können.

Sobald die Tagesordnung veröffentlicht wird, dürfte sich zeigen, welche Punkte diesmal auf den Tisch kommen. Bis dahin heißt es: Termin vormerken für alle, die wissen möchten, was in Neustadt an der Aisch aktuell politisch bewegt wird.

Fragen, Anregungen oder Gedanken zur Stadtratssitzung können an **info@neustadt-aisch.de** gerichtet werden.

**Quelle:** Stadt Neustadt an der Aisch
**Mehr Infos:** www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**(c) Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik ist manchmal nicht so spektakulär wie ein Blaulichteinsatz oder ein Stadtfest – aber oft deutlich wichtiger für den Alltag. Denn genau hier wird entschieden, was gebaut, geplant, verbessert oder auch erstmal wieder vertagt wird. Wer also wissen will, warum in Neustadt manches schnell geht und anderes gefühlt drei Sitzungen, vier Vorlagen und sieben Wortmeldungen braucht, sollte ruhig mal vorbeischauen.

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**EXPO-NEA 2026: Regionale Wirtschaft zeigt in Neustadt a.d.Aisch ihre ganze Vielfalt**

Der Festplatz in Neustadt a.d.Aisch wird am 28. Juni 2026 zum Schaufenster der heimischen Wirtschaft: Bei der EXPO-NEA 2026 präsentieren Unternehmen aus dem Landkreis ihre Produkte, Dienstleistungen und Karrieremöglichkeiten. Gesucht werden dafür noch Aussteller aus allen Branchen, die sich einer breiten Öffentlichkeit vorstellen möchten.

Ob Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistung oder innovative Spezialbetriebe: Willkommen sind Unternehmen, die zeigen wollen, was in der Region alles steckt. Besonders gefragt sind dabei auch Betriebe, die Maschinen, Fahrzeuge oder Mitmachaktionen mitbringen und ihren Auftritt damit lebendig und erlebbar gestalten.

Für Besucher soll die EXPO-NEA nicht nur informativ, sondern auch familienfreundlich werden. Neben den Ausstellungsständen sind Aktionen für Kinder sowie Speisen und Getränke geplant. Damit soll die Veranstaltung zu einem Treffpunkt für Unternehmen, Familien, Fachkräfte und alle Interessierten aus der Region werden.

Wer als Aussteller dabei sein möchte, kann sich ab sofort anmelden:
https://www.wirtschaftsregion-nea.de/arbeitsmarkt/expo-nea/anmeldung

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier:
https://www.wirtschaftsregion-nea.de/arbeitsmarkt/expo-nea

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Veranstaltungen sind für unsere Region mehr als nur eine Messe mit Flyern und Kugelschreibern. Hier zeigt sich, wie viel Können, Ideenreichtum und wirtschaftliche Kraft direkt vor unserer Haustür vorhanden sind. Und wenn Betriebe sogar Maschinen, Fahrzeuge oder Mitmachaktionen mitbringen, dann wird das Ganze auch für Besucher spannend, die sonst bei dem Wort „Wirtschaftsausstellung“ vielleicht eher an trockene Stehtische als an echte Erlebnisse denken. Genau solche Formate machen sichtbar, dass der Landkreis Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim wirtschaftlich einiges zu bieten hat.

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Herzlichen Glückwunsch, Herr Landrat! Christian von Dobschütz feiert heute Geburtstag

Heute, am 18. März 2026, hat der Landrat des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Dr. Christian von Dobschütz, Geburtstag. Der 1978 geborene Kommunalpolitiker steht seit 1. Juli 2024 an der Spitze des Landkreises – und wir von NaAZA.de gratulieren ihm dazu ganz herzlich.

Wer Christian von Dobschütz kennt oder seine Arbeit beobachtet, weiß: Das Amt des Landrats ist kein Nebenbei-Job, sondern eine Aufgabe mit viel Verantwortung, vielen Terminen und oft einer Woche, die eher aus sieben Arbeitstagen als aus klassischem Feierabend besteht. Umso mehr verdient dieser Einsatz Respekt – gerade auch, weil hinter einem solchen Amt immer auch Familie, Freundeskreis und das persönliche Umfeld mittragen.

Christian von Dobschütz besuchte das Friedrich-Alexander-Gymnasium in Neustadt an der Aisch, machte dort 1997 Abitur, studierte anschließend Volkswirtschaftslehre in Erlangen-Nürnberg, promovierte 2010 und war danach unter anderem in Nürnberg im Bereich Verwaltungsmodernisierung, Digitalisierung und Haushaltskonsolidierung tätig. Politisch begann sein Weg 2002 im Gemeinderat von Diespeck, später wurde er dort 2. Bürgermeister, dann Bürgermeister und schließlich 2024 zum Landrat des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gewählt.

Wir von NaAZA.de sagen deshalb ganz bewusst: Danke.
Danke für den Einsatz, danke für die Zeit, danke für die Verantwortung, die mit diesem Amt Tag für Tag verbunden ist. Aus Sicht unserer Redaktion ist Christian von Dobschütz ein Politiker, der aus Überzeugung handelt und der sichtbar versucht, für den Landkreis und seine Bürgerinnen und Bürger das Beste zu erreichen.

Zum Geburtstag wünschen wir Gesundheit, Kraft, Zuversicht, gute Entscheidungen und auch ein paar ruhige Momente im Kreis der Familie.

Alles Gute zum Geburtstag, Herr Landrat Dr. Christian von Dobschütz!

Kommentar der Redaktion:
Landrat sein, das ist ein bisschen wie Dirigent, Krisenmanager, Kümmerer, Brückenbauer und Terminmaschine in Personalunion. Während andere noch auf den ersten Kaffee hoffen, ist im Kalender oft schon der dritte Pflichttermin markiert. Und irgendwo zwischen Rathaus, Klinikthemen, Kreistag, Ehrenamt, Infrastruktur, Schulen und Bürgeranliegen soll dann auch noch so etwas wie Privatleben stattfinden. Kurzum: kein Amt für Menschen mit Hang zum Leerlauf. Gerade deshalb ist ein Geburtstag auch ein guter Moment, einmal nicht nur Forderungen zu stellen, sondern einfach Danke zu sagen. Und ja: Ein Landkreis führt sich nicht mit Glamour, sondern mit Ausdauer. Das ist oft weniger Hollywood und mehr Aischgrund – aber bekanntlich wird genau dort solide Arbeit gemacht.

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## Bürgermeister-Stichwahl in Neustadt an der Aisch: Das müsst ihr für Sonntag wissen

Am Sonntag, 22. März, entscheidet sich in Neustadt an der Aisch, wer künftig das Bürgermeisteramt übernimmt. In der Stichwahl treten Alexander Müller (CSU) und Heike Gareis (SPD) gegeneinander an. Damit am Wahltag alles reibungslos klappt, gibt es hier die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

### Wo kann ich wählen?
Für die Stichwahl bleibt alles wie beim ersten Wahlgang: Die Wahllokale ändern sich nicht. Auf eurer Wahlbenachrichtigung steht, in welchem Wahllokal ihr eure Stimme abgeben könnt. Geöffnet sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr.

### Was muss ich im Wahllokal vorzeigen?
Wer bereits beim ersten Wahlgang im Wahllokal gewählt hat, hat die Wahlbenachrichtigung in der Regel wieder zurückbekommen. Diese kann erneut vorgelegt werden. Falls sie nicht mehr zur Hand ist, reicht auch der Personalausweis aus.

### Wie kann ich Briefwahl beantragen?
Wer beim Antrag für den ersten Wahlgang bereits angegeben hat, auch im Fall einer Stichwahl per Brief wählen zu wollen, bekommt die Briefwahlunterlagen automatisch zugeschickt.

Für alle anderen gibt es diese Möglichkeiten:

– **Online** über das Bürgerservice-Portal
– **Per Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung**
Wichtig: Der dort aufgedruckte QR-Code funktioniert für die Stichwahl nicht mehr.
– **Persönlich im Bürgerbüro** in der Würzburger Straße 33 unter Vorlage des Personalausweises

### Wo gibt es weitere Informationen?
Alle offiziellen Informationen zur Bürgermeister-Stichwahl gibt es auf der Internetseite der Stadt Neustadt an der Aisch unter:
**rathaus.neustadt-aisch.de/rathaus-und-verwaltung/wahlen**

### Kommentar der Redaktion
Wählen gehen dauert meist kürzer als das Nachdenken darüber, ob man noch gehen soll. Und am Ende ist es wie so oft im Leben: Wer mitentscheidet, darf hinterher auch mitdiskutieren. Also egal ob direkt im Wahllokal oder per Briefwahl – Hauptsache, die Stimme landet dort, wo sie hingehört: in der Wahlurne und nicht nur am Stammtisch.

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Neustadt an der Aisch

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**Eigenes Stück Natur gesucht? Stadt Neustadt a.d.Aisch verpachtet Garten**

Mitten in Neustadt an der Aisch bietet sich aktuell eine schöne Gelegenheit für alle, die gerne gärtnern, pflanzen oder einfach ihr eigenes kleines grünes Reich gestalten möchten: Die Stadt verpachtet einen zentral gelegenen Garten.

Die Fläche umfasst rund 370 Quadratmeter und bietet damit ausreichend Platz für Gemüsebeete, Blumen, Kräuter oder einfach eine persönliche Wohlfühloase unter freiem Himmel. Besonders praktisch: Ein Gartenhaus sowie ein Wasseranschluss sind bereits vorhanden. Der Pachtbeginn kann nach Vereinbarung erfolgen. Zu beachten ist, dass anfallende Entsorgungs- und Pflegearbeiten von den Pächtern selbst übernommen werden müssen.

Wer Interesse hat, kann sich direkt an Silvia Karallus von der Liegenschaftsverwaltung wenden – telefonisch unter 09161 666-68 oder per E-Mail an silvia.karallus@neustadt-aisch.de.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein eigener Garten mitten in der Stadt ist heute fast schon ein kleiner Luxus – und oft besser als jedes Abo im Fitnessstudio: graben, pflanzen, gießen und am Ende vielleicht sogar die erste eigene Tomate ernten. Wer also schon länger mit dem Gedanken spielt, sich ein Stück Natur in Neustadt zu sichern, sollte hier ruhig einmal genauer hinschauen.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch – Für alle Neustädter:innen und Politik-Interessierte rund um Aurach, Zenn und Aisch: Jetzt weht ein grüner Wind durch den Rathausflur! Die Grünen schmeißen ihre Unterstützung hinter Heike Gareis (SPD). Und das, Leute, ist wie Kaffeepulver im Filter: Filtert Überraschungen raus – und bringt Würze rein!

Worum geht’s? Die Grünen in Neustadt haben kein:e eigene:n Kandidat:in ins Rennen um den Bürgermeister:innen-Job geschickt. Deshalb konzentrieren sie sich nun auf das, was sie am besten können: anderen sagen, was richtig ist. In diesem Fall sprechen sie sich knallhart für Heike Gareis (SPD) aus – mit klaren Argumenten.

Das Rezept: Das grüne Team hat in den letzten Jahren schon öfter mit Gareis zusammengearbeitet, beispielsweise wenn’s um mehr Leben in die Innenstadt ging (und man nicht nur Tauben und Leerstand zählen wollte). Jetzt zur Stichwahl heißt es: Erfahrung, Verlässlichkeit, „Menschen zusammenbringen“. Das Feuilleton-Deutsch übersetzt euch der Grüne Andreas Hander so: „Gareis taugt was für Neustadt.“

Fraktionschef David Muck legt nach: Gerade bei Themen wie „lebenswerte Stadt“, „nachhaltige Entwicklung“ und „soziale Infrastruktur“ passen die grünen Punkte zu denen von Gareis wie Deckel auf Ferientopf. Das klingt endlich mal nach mehr als Rasenschnitt und Öko-Phrasendreschen!

Benita Esch freut sich noch auf Nebenwirkungen: Wenn Gareis Bürgermeisterin wird, rückt Dr. Christiane Wolfart der SPD in den Stadtrat nach. Sprich: mehr Frauen, mehr Diskussion, weniger Altherrenrunde. Und – sind wir ehrlich – frischer Wind tut jedem Gremium gut (außer vielleicht den Sitzkissen).

Unterm Strich: Die Grünen zeigen, wo sie stehen – und damit auch, wo ihr Kreuzchen hin kann: zu Heike Gareis. Wer also will, dass der Stadtrat nach Regenwald und Aufbruch riecht (statt nach alten Akten), weiß nun Bescheid. Die Stichwahl wird also zum Showdown: Richtungsentscheidung mit ordentlich Grün an den Seitenlinien.

Persönliche Anmerkung aus der Redaktion: Hach, Kommunalpolitik in Neustadt – manchmal fast so spannend wie Fußball-Bundesliga. Wer immer den Ball ins Tor schießt, ein bisschen mehr Farbe im Rathaus schadet nie. (Außer es wäre Beige, aber das ist eine andere Geschichte…)

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**Ferien mal anders: Neustädter Rathaus lädt Schüler zum FerienFirmenTag ein**

Osterferien nur mit Handy, Konsole oder Sofa? Muss nicht sein. Wer schon einmal wissen wollte, wie die Arbeit im Rathaus eigentlich aussieht und ob eine Ausbildung in der Verwaltung spannend sein kann, bekommt in Neustadt an der Aisch jetzt die passende Gelegenheit dazu.

Am **1. April 2026** lädt die Stadt Neustadt an der Aisch zum **FerienFirmenTag** ins Rathaus ein. Das Angebot richtet sich an **Schülerinnen und Schüler**, die Interesse am Beruf der oder des **Verwaltungsfachangestellten** haben und einmal ganz praktisch in den Arbeitsalltag der Stadtverwaltung hineinschnuppern möchten.

Dabei geht es nicht nur ums Zuschauen: Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in verschiedene Aufgabenbereiche des Rathauses und können sich ein eigenes Bild davon machen, wie vielseitig die Arbeit in der Verwaltung tatsächlich ist. Besonders interessant dürfte für viele sein, dass auch **aktuelle Auszubildende** vor Ort sind. So können Fragen direkt gestellt werden – ehrlich, persönlich und ohne Umwege.

Wer mitmachen möchte, kann sich im **Personalamt** anmelden:
**Telefon:** 09161/666-11
**E-Mail:** personalamt@neustadt-aisch.de

Wichtig: **Die Plätze sind begrenzt**, also lohnt sich eine schnelle Anmeldung.

Weitere Informationen gibt es auf der **Karriereseite des Rathauses Neustadt an der Aisch**.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Einblicke sind oft mehr wert als jede Hochglanz-Broschüre. Wer früh sieht, wie ein Beruf wirklich aussieht, kann später deutlich besser entscheiden, wohin der eigene Weg gehen soll. Und ganz ehrlich: Ein Ferientag mit echten Einblicken in die Berufswelt kann am Ende spannender sein als der zehnte Serienmarathon mit Chips auf dem Sofa.

**Quelle:** Stadt Neustadt an der Aisch
**Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

7,3 Millionen Euro für ’nen Bahnsteig und die Frage: Wer soll da bitte zusteigen? Der Neustädter Bahnhof wird ordentlich aufgehübscht – aber ausgerechnet auf dem Gleis, das fast niemand nutzt? Bürger:innen schütteln den Kopf – und wir machen mit!

Was passiert da? Die Bahn hat sich einen neuen Hausbahnsteig auf Gleis 1 zum Ziel gemacht – mit 76 Zentimeter Einstiegshöhe, Sitzbänken, schickerem Leitsystem und Rampe für Rollstuhlfahrer:innen. Ziemlich modern – aber genau hier steigen eigentlich nur die Züge ab und zu mal ein paar Passagiere ein. Der Rest rasen durch. Meist rollen Güterzüge oder ICEs vorbei. Pro Tag hält ein (!) Pendlerzug an Gleis 1. Ja, richtig gelesen: einer.

Die Bahn freut sich also riesig über ihren behindertengerechten Super-Bahnsteig, während, na ja – Rollstuhlfahrer:innen, Eltern mit Kindern, Senior:innen mit Rollatoren und viele andere zum Gleis 2, 3 oder 5 weitermüssen. Und wie? Treppe runter, Treppe rauf. Weder Fahrstuhl, noch Rolltreppe, nicht mal ein uraltes Kofferband ist geplant. Wer Pech hat, braucht starke Arme und gute Laune von zufällig anwesenden Helfer:innen.

Klaus Meier, Bürgermeister von Neustadt, klingt leicht genervt: „Seit 2008 kämpfen wir für Barrierefreiheit, aber hier geht’s wirklich im Schneckentempo voran!“ Kein Wunder, denn außer dem schnieken Gleis 1 bleibt der Rest eine Kletterpartie.

Nobel, hier denkt die Bahn wieder so clever wie der Kollege, der zur Klima-Demo mit dem SUV fährt – man modernisiert das Abstellgleis, während die meisten Passagiere weiterhin den Akrobatik-Schein machen müssen.

Zum Trost: Ab Mai kann das neue Gleis 1 genutzt werden, die letzten Handwerker:innen verschwinden im Herbst. Finanziert wird das Ganze von der DB InfraGO, Bund und ein bisschen was schultert die Stadt – vor allem für Kanal-Arbeiten. Wer davon genervt ist, darf sich über eine kleine Entschuldigung der Bahn freuen, falls Züge ausfallen oder Baustellenlärm stört.

Kurz gesagt: Wir sind gespannt, wie viele Bürger:innen sich auf dem neuen Bahnsteig nächstes Jahr die Sonne auf den Bauch scheinen lassen werden. Falls ihr dort jemanden seht, macht bitte ein Foto – könnte eine Rarität werden!

(Keine Quellenangabe im Originaltext)

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Neustadt an der Aisch (für alle Politiker:innen, Wähler:innen und Neugierige aus der Aurach-Zenn-Aisch-Region)

Wow, was für ein Wahlkrimi in Neustadt! Die CSU jubelt, Heike Gareis schnauft – und beim Blick auf die Zahlen denkt man sich: Fast wie bei einem Elfmeterschießen nach Verlängerung. Aber feiern darf noch niemand so richtig, denn in zwei Wochen geht’s in die Verlängerung zur Stichwahl.

Worum geht’s? Alexander Müller (CSU) liegt vorne, aber nur knapp – und ob er wirklich Bürgermeister wird, entscheidet sich eben erst in 14 Tagen. SPD-Frau Heike Gareis, dienstälteste Kommunalpolitikerin im Rennen, gibt noch lange nicht auf. Zwischen Jugend und Erfahrung, zwischen CSU-Durchstarter und SPD-Sozialgewissen hängt jetzt alles von den Wähler:innen ab, die im ersten Durchgang für andere gestimmt haben.

Was steckt dahinter? Müller profitiert von seiner frischen, volksnahen Art – und davon, dass sich die CDU mal was getraut hat: Kandidatenwechsel, Frischzellenkur, Risiko. Sechs Jahre im Stadtrat, jung, ehrgeizig, aber wohl doch mehr als nur das Küken im Hühnerstall. Schlechtes Timing nur dann, wenn er denkt, im Liegestuhl das Finale abwarten zu können – denn SPD-Frau Gareis hat sich über Jahrzehnte ein Netzwerk geschaffen, das so manche „klassische CSU-Säule“ vor Neid erblassen lässt. Ihr Rückstand: nur 1,5 Prozentpunkte. Da ist alles drin, wenn all die, denen sie geholfen hat oder die sie als „soziales Gewissen“ sehen, nochmal zur Urne gehen, diesmal vielleicht mit „Mensch vor Partei“-Stimme.

Was macht eigentlich die Konkurrenz? Die Grünen: kleiner geworden, aber weiter dabei. Die Linke schickt André Hufnagel (21 Jahre, neues Gesicht), die FDP Gerd Scheuenstuhl als Einzelkämpfer. FWG: erstmals wieder mit Ehepaar (Kerstin & Werner Rauner), Harald Haag bleibt als Dorf-Gesicht im Stadtrat.

Wen erwischt’s sonst noch? SPD verliert Sitze – der berühmte Klaus-Meier-Effekt nach so vielen Jahren: weg. Die alten Stimmenhasen? Viele raus. Neue haben’s schwer, aber wie beim Marathon: Wer Geduld hat, darf hoffen, demnächst für Furore zu sorgen.

Und die CSU? Kräftig zugelegt: Zehn Sitze im Stadtrat, eigene Fraktion, ein bisschen wie die Bayern-Liga des Lächelns. Nachwuchs kommt, Peter Holzmann & Co bleiben – da mischt sich Routine mit jugendlichem Tatendrang.

Was heißt das für uns alle? Die Region bleibt spannend, Neustadt sowieso. Politik hier ist halt wie die Straßen zwischen Aurach, Zenn und Aisch: Oft voller Schlaglöcher, aber irgendwie kommt man immer ans Ziel. Wer es jetzt versemmelt, ist selbst schuld. Die einen setzen auf Erfahrung, die anderen auf frischen Wind. Und am Ende – da wetten wir – wird’s wieder genau andersrum, als die Stammtische jetzt tippen.

Unser Tipp: Beim nächsten Mal nicht jammern, sondern hingehen, Zettel ausfüllen, Kreuz machen. Oder, ganz mutig: Mal für die Person stimmen, die euch wirklich mal die Reifen aufgepumpt hat, als nix mehr ging.

So lustig kann Demokratie sein!

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Neustadt an der Aisch

Lust auf Frühling? Schon das Gartenthermometer gecheckt, die Finger in die Erde gesteckt? Wer Bock auf bunte Blumen, frische Kräuter und einen Sonntag voller Trubel hat: Aufgepasst!

Am 15. März lädt Neustadt an der Aisch zum traditionellen Matthiasmarkt ein – das große Frühlingserwachen für alle, die vom Winterschlaf genug haben. Ab 9 Uhr verwandelt sich die Bahnhofstraße in ein Paradies für Gartenfans, Osterkörbchen-Sammler:innen und alle, die noch so tun, als bräuchten sie keine neue Tischdecke.

Wer gärtnert, kennt das Kribbeln: Endlich wieder raus, Erde riechen, Pflanzen kaufen, Nachbar:innen zeigen, wer den hübscheren Balkon hat. Da ist der Matthiasmarkt seit Jahren Kult – Stände voll mit Samen, Frühblühern, Osterdeko, aber auch Haushaltskram, Socken, Schnürsenkel, quietschbunte Gummistiefel, Spielwaren, Uhren, Süßigkeiten und alles an Obst und Gemüse, was der Acker hergibt. Wer auf dem Weg zum Grab noch Primeln braucht: Gibt’s auch.

Für Sonntagsbummler:innen öffnen die Neustädter Geschäfte extra die Türen – von 12:30 bis 17:30 Uhr. Beratung gibt’s wie immer gratis dazu, auf Fränkisch und mit Grinsen. Kauft lokal, sagt die Redaktion: Wer jetzt bei Tante Emma spart, muss morgen zum Konzern fahren – und das will nun wirklich keiner.

Keine Sorge wegen Parkplätzen: Das übliche Gejammer bleibt diesmal aus. Die Stadt hat vorgesorgt – Großparkplatz, Supermarktflächen, das Parkhaus in der Bismarckstraße und die Plätze an der alten Stadtmauer laden eure Karren ein. Aber bitte nicht quer in die Feuerwehrzufahrt stellen, schließlich wollen wir, dass der Frühlingsduft länger bleibt als das Blaulicht.

Fazit für alle Kurzentschlossenen: Lasst Netflix links liegen, schnappt euch Familie, Nachbarn oder Trolley und ab zum Matthiasmarkt. Wer den nicht mag, hat wirklich Frühlingsallergie.

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