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ChristofMeissnerPfarrerWordPress

# Christof Meißner übernimmt Pfarrstelle in Neustadt und Herrnneuses

Neustadt an der Aisch bekommt einen neuen evangelischen Geistlichen: Christof Meißner tritt die Nachfolge von Christian Schäfer an und wird künftig unter anderem in Neustadt und Herrnneuses Dienst tun. Offiziell eingeführt wird der 44-Jährige am 12. Juli ab 10.15 Uhr in der evangelischen Stadtkirche.

Der gebürtige Memminger bringt dabei nicht nur seelsorgerische Erfahrung mit, sondern übernimmt gleich ein ganzes Bündel an Aufgaben: Er ist auch Geschäftsführer der Pfarrei, kümmert sich um die Ökumene, die Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, wirkt am Gottesdienstprogramm mit und hat außerdem die Schnittstelle zur kirchenmusikalischen Arbeit im Blick. Viel Arbeit also – aber genau das reizt ihn. Zuvor war Meißner sechs Jahre als Pfarrer in Langenaltheim im Dekanat Pappenheim tätig.

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim ist Meißner kein Unbekannter. Er besuchte das Gymnasium in Scheinfeld, legte 2002 in Bad Windsheim sein Abitur ab und war schon früh in einem Hauskreis in Markt Taschendorf aktiv. Die Bibel begleitete ihn nach eigener Aussage schon als Jugendlicher intensiv – sogar auf Englisch. Als Kind und Teenager habe er sie als eine Art „magisches Buch“ erlebt, das ihm bei Fragen und Problemen geholfen habe. Dieses Grundgefühl habe sich bis heute nicht verändert.

Dass es einmal in Richtung Pfarramt gehen könnte, zeigte sich offenbar schon früh: In einer Umfrage seines damaligen Klassenleiters Thomas Olbrich in der 10. Klasse tauchte bei Christof Meißner gleich mehrfach der Beruf „Pfarrer“ auf. Ganz so direkt verlief sein Weg dann aber doch nicht. Zunächst leistete er Wehrdienst in Bremerhaven und Rostock, ehe er bei einem Auslandseinsatz in Dschibuti Französisch lernte. Danach studierte er zunächst Betriebswirtschaft mit internationalem Hintergrund, wechselte später aber doch zur Theologie.

Ein wesentlicher Impuls kam dabei auch aus der Familie: Sein Vater war damals als Theologe und Geschäftsführer des Vereins Christlicher Menschen für Bayern tätig. Für Christof Meißner war besonders die Begleitung von Menschen aller Altersgruppen prägend – und schließlich der Grund, sich mit 22 Jahren ganz für diesen Weg zu entscheiden.

Evangelische Theologie studierte er in Erlangen, Hongkong, Greifswald und Neuendettelsau. Dazu ließ er sich unter anderem als Bandleiter für christliche Popularmusik ausbilden und nahm auch Fortbildungen für Leitungsaufgaben sowie beim evangelischen Kita-Verband Bayern mit.

Sein Lehrvikariat begann Meißner 2013 in Stein im Dekanat Fürth. Im Dekanat Heidenheim, in der Pfarrei Ursheim-Trendel-Polsingen, wurde er im Oktober 2015 ordiniert. Es folgten drei Jahre an der Christuskirche im Dekanat Nürnberg, ehe er nach Langenaltheim wechselte.

In Neustadt freut sich der 44-Jährige besonders auf viele Begegnungen. Zuständig ist er dort unter anderem für den dritten Sprengel mit dem Buchberg, den Bereichen Bahnhof/Rößleinsdorf und Bismarckstraße/Parkstraße sowie der Stadthöhe. Dort liegt auch das Pfarrhaus, in das er einziehen wird.

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HonigBienenMarktplatzWordPress

**Bienen-Alarm am Marktplatz: Neustadt feiert den Honig!**

Neustadt an der Aisch summt am Samstag, 4. Juli 2026, wieder ganz besonders: Der Marktplatz wird beim **HonigBienenMarktPlatz** zum Treffpunkt für alle, die Bienen, Honig und regionale Produkte mögen. Ab **10 Uhr** dreht sich alles um die kleinen Bestäuber, ohne die Natur und Landwirtschaft bei uns ordentlich ins Straucheln kämen.

Zur offiziellen Eröffnung begrüßt **Erster Bürgermeister Alexander Müller** die Gäste. Anschließend wartet ein buntes Programm für die ganze Familie: Der **Imkerverein Neustadt a.d. Aisch** präsentiert eine große Auswahl an Bienenprodukten, dazu gibt ein **Bienenschaukasten** spannende Einblicke in das Leben eines Bienenvolks.

Mit dabei sind auch die Imkervereine **Mittlerer Aischgrund** und **Oberer Ehegrund**. Dort können Besucherinnen und Besucher alles rund um **Honigbienen, Imkerei und Naturschutz** erfahren. Der **Bund Naturschutz** informiert zudem über **Wildbienen und Hummeln**. Für Kinder gibt es eine Bastelaktion, bei der sie ihr eigenes **Wildbienenhaus** bauen können.

Wer regionale Produkte schätzt, kommt ebenfalls auf seine Kosten: Der **NeustadtGarten** bietet unter anderem Marmeladen, Kuchen, Ringelblumensalbe und Pflanzenableger an. Dazu kommt der **Bauernmarkt** mit frischen Erzeugnissen direkt aus der Region.

Der HonigBienenMarktPlatz ist damit nicht nur ein schöner Familientermin, sondern auch eine gute Gelegenheit, mit Imkerinnen, Imkern und Naturschützern ins Gespräch zu kommen und mehr über unsere Natur vor der Haustür zu erfahren.

**Kommentar der Redaktion:**
Bienen sind eben nicht nur fleißig, sondern auch für uns ziemlich unverzichtbar – ohne sie würde es auf den Tellern schnell ziemlich mager aussehen. Also: hingehen, probieren, fragen und vielleicht nebenbei noch ein bisschen was über summende Superhelden lernen.

#NeustadtAnDerAisch #HonigBienenMarktPlatz #Bienen #Wildbienen #Imkerei #Regional #Naturschutz #Mittelfranken #Bauernmarkt #Familienzeit

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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StreifenwagenUnfallNeustadtWordPress

## Streifenwagen prallt in Neustadt gegen Laternenmast – zwei Leichtverletzte

Ein Einsatz mit Blaulicht und Martinshorn endete am Freitagabend in Neustadt an der Aisch mit einem heftigen Unfall: Ein Streifenwagen der Neustädter Polizei kollidierte in der Bahnhofstraße mit einem Pkw, geriet anschließend von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenmast. Dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt.

Wie die Polizeiinspektion Bad Windsheim mitteilt, war der Streifenwagen auf dem Weg zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit verletzten Personen. Die Beamten fuhren dabei mit eingeschaltetem Sondersignal, als es beim Überholen eines vorausfahrenden Autos zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam.

Der 61-jährige Fahrer des Pkw zog nach links, um abzubiegen. Trotz eines Ausweichmanövers konnte der Unfall nicht mehr verhindert werden. Nach der Kollision mit dem Auto kam der Streifenwagen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Lichtmast.

Bei dem Unfall erlitten zwei Personen, darunter ein Polizeibeamter, leichte Verletzungen. Der Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt. Die Polizei Bad Windsheim hat die Ermittlungen sowie die Unfallaufnahme übernommen.

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NeustaedterWaldbadParkplatzsituationWordPress

Neustädter Waldbad begeistert weiter – jetzt braucht es eine Lösung für Anreise und Einlass

**Neustadt** – Seit Wochen hört man es immer wieder: Das Neustädter Waldbad sei „das schönste Freibad Deutschlands“. Ob man das nun offiziell belegen kann oder nicht, darüber lässt sich sicher trefflich streiten. Wer das Waldbad aber kennt, der weiß: Ganz aus der Luft gegriffen ist dieser Satz ganz sicher nicht. Und darauf dürfen nicht nur die Neustädterinnen und Neustädter stolz sein, sondern die gesamte Region.

An den heißen Wochenenden hat sich längst gezeigt, wie beliebt das Bad inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist. Auf den Parkplätzen waren Kennzeichen aus ganz Mittelfranken, Unterfranken und Oberfranken zu sehen – vereinzelt sogar noch deutlich weiter gereiste Gäste. Das Waldbad hat sich zu einem echten Ausflugsziel entwickelt, das weit über Neustadt hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.

Und das völlig zurecht: Wer einmal dort angekommen ist, versteht schnell, warum so viele Familien den Weg auf sich nehmen. Die gepflegte Anlage, der schöne Baumbestand, die großzügigen Liegewiesen und das familienfreundliche Angebot machen das Waldbad zu einem echten Schmuckstück. Dazu kommen Eintrittspreise, die noch erfreulich fair sind, und ein Kiosk, dessen Preise ebenfalls nicht gleich Urlaubsalarm auslösen – das ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ein besonderes Lob gebührt auch dem Team vor Ort. Ob an der Kasse, im Bad oder am Kiosk: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und ein spürbares Engagement gehören hier offenbar zum guten Ton. Genau das macht den Besuch zusätzlich angenehm.

So schön der Aufenthalt im Bad ist, so holprig beginnt er an heißen Tagen oft schon vorher. Am vergangenen Samstag und Sonntag waren die Parkplätze am Waldbad und sogar die Stellflächen oben an der alten B8 bereits gegen 10.30 Uhr komplett belegt. Für manche Besucher begann damit die eigentliche Freibad-Suche erst einmal auf der Straße – und leider nicht immer problemlos. Zugeparkte Gehwege, blockierte Fahrzeuge und teils sogar versperrte Feuerwehrzufahrten sind dabei keine Kleinigkeit, sondern eine Situation, die man nicht zur Dauerlösung werden lassen sollte.

Hier wäre es aus unserer Sicht sinnvoll, wenn die Stadt über zusätzliche Möglichkeiten nachdenkt. Denkbar wären etwa Ausweichparkplätze an besonders heißen Tagen oder eine zeitweise Freigabe der zehn Wohnmobilstellplätze für Pkw, wenn die Temperaturen deutlich steigen und der Andrang entsprechend groß ist. Schließlich ist ein entspanntes Badvergnügen deutlich angenehmer als die halbe Stunde vor dem Bad bereits mit dem Parkplatzstress zu beginnen.

Hat man den Wagen dann endlich abgestellt, wartet oft schon die nächste Geduldsprobe: die Schlange am Eingang. An Spitzentagen sind Wartezeiten von über 30 Minuten keine Seltenheit. Auch hier gilt ausdrücklich: Das liegt nicht am Personal. Im Gegenteil – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zügig, freundlich und professionell. Dennoch könnte man prüfen, ob sich der Einlass an besonders besucherstarken Tagen organisatorisch noch etwas beschleunigen ließe, etwa durch zusätzliche Kassen, digitale Tickets oder andere praktische Lösungen.

Ist man schließlich im Bad angekommen, sind Ärger und Wartezeit meist schnell vergessen. Denn das Neustädter Waldbad macht seinem hervorragenden Ruf alle Ehre. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Es war ein wunderbares Wochenende in einem Freibad, auf das unsere Region wirklich stolz sein kann.

Unser Fazit fällt deshalb klar aus: Das Waldbad selbst ist nahezu perfekt. Wenn es künftig gelingt, die Parkplatzsituation zu entschärfen und die Wartezeiten am Eingang an Spitzentagen zu verkürzen – und wenn es bei extremer Hitze vielleicht gefühlt noch ein paar Hundert Parkplätze mehr gäbe –, dann wäre das Gesamtpaket kaum noch zu toppen.

Denn eines steht fest: Das Neustädter Waldbad hat seinen hervorragenden Ruf mehr als verdient.

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Neustädter Waldbad begeistert weiter – jetzt braucht es eine Lösung für Anreise und Einlass

**Neustadt** – Seit Wochen hört man es immer wieder: Das Neustädter Waldbad sei „das schönste Freibad Deutschlands“. Ob man das nun offiziell belegen kann oder nicht, darüber lässt sich sicher trefflich streiten. Wer das Waldbad aber kennt, der weiß: Ganz aus der Luft gegriffen ist dieser Satz ganz sicher nicht. Und darauf dürfen nicht nur die Neustädterinnen und Neustädter stolz sein, sondern die gesamte Region.

An den heißen Wochenenden hat sich längst gezeigt, wie beliebt das Bad inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist. Auf den Parkplätzen waren Kennzeichen aus ganz Mittelfranken, Unterfranken und Oberfranken zu sehen – vereinzelt sogar noch deutlich weiter gereiste Gäste. Das Waldbad hat sich zu einem echten Ausflugsziel entwickelt, das weit über Neustadt hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.

Und das völlig zurecht: Wer einmal dort angekommen ist, versteht schnell, warum so viele Familien den Weg auf sich nehmen. Die gepflegte Anlage, der schöne Baumbestand, die großzügigen Liegewiesen und das familienfreundliche Angebot machen das Waldbad zu einem echten Schmuckstück. Dazu kommen Eintrittspreise, die noch erfreulich fair sind, und ein Kiosk, dessen Preise ebenfalls nicht gleich Urlaubsalarm auslösen – das ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ein besonderes Lob gebührt auch dem Team vor Ort. Ob an der Kasse, im Bad oder am Kiosk: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und ein spürbares Engagement gehören hier offenbar zum guten Ton. Genau das macht den Besuch zusätzlich angenehm.

So schön der Aufenthalt im Bad ist, so holprig beginnt er an heißen Tagen oft schon vorher. Am vergangenen Samstag und Sonntag waren die Parkplätze am Waldbad und sogar die Stellflächen oben an der alten B8 bereits gegen 10.30 Uhr komplett belegt. Für manche Besucher begann damit die eigentliche Freibad-Suche erst einmal auf der Straße – und leider nicht immer problemlos. Zugeparkte Gehwege, blockierte Fahrzeuge und teils sogar versperrte Feuerwehrzufahrten sind dabei keine Kleinigkeit, sondern eine Situation, die man nicht zur Dauerlösung werden lassen sollte.

Hier wäre es aus unserer Sicht sinnvoll, wenn die Stadt über zusätzliche Möglichkeiten nachdenkt. Denkbar wären etwa Ausweichparkplätze an besonders heißen Tagen oder eine zeitweise Freigabe der zehn Wohnmobilstellplätze für Pkw, wenn die Temperaturen deutlich steigen und der Andrang entsprechend groß ist. Schließlich ist ein entspanntes Badvergnügen deutlich angenehmer als die halbe Stunde vor dem Bad bereits mit dem Parkplatzstress zu beginnen.

Hat man den Wagen dann endlich abgestellt, wartet oft schon die nächste Geduldsprobe: die Schlange am Eingang. An Spitzentagen sind Wartezeiten von über 30 Minuten keine Seltenheit. Auch hier gilt ausdrücklich: Das liegt nicht am Personal. Im Gegenteil – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zügig, freundlich und professionell. Dennoch könnte man prüfen, ob sich der Einlass an besonders besucherstarken Tagen organisatorisch noch etwas beschleunigen ließe, etwa durch zusätzliche Kassen, digitale Tickets oder andere praktische Lösungen.

Ist man schließlich im Bad angekommen, sind Ärger und Wartezeit meist schnell vergessen. Denn das Neustädter Waldbad macht seinem hervorragenden Ruf alle Ehre. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Es war ein wunderbares Wochenende in einem Freibad, auf das unsere Region wirklich stolz sein kann.

Unser Fazit fällt deshalb klar aus: Das Waldbad selbst ist nahezu perfekt. Wenn es künftig gelingt, die Parkplatzsituation zu entschärfen und die Wartezeiten am Eingang an Spitzentagen zu verkürzen – und wenn es bei extremer Hitze vielleicht gefühlt noch ein paar Hundert Parkplätze mehr gäbe –, dann wäre das Gesamtpaket kaum noch zu toppen.

Denn eines steht fest: Das Neustädter Waldbad hat seinen hervorragenden Ruf mehr als verdient.

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HaushaltFinanzlageInvestitionenWordPress

# Agieren statt resignieren: Kreishaushalt weiter unter Druck

Die finanzielle Lage des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bleibt angespannt. In der Sitzung des Kreisausschusses machte Kreiskämmerer Peter Kreß deutlich: Die Situation sei ernst, trotzdem dürfe man „nicht den Kopf in den Sand stecken“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Haushalt trotz schwieriger Rahmenbedingungen von der Regierung von Mittelfranken genehmigt werden kann – und welche Projekte sich der Landkreis überhaupt noch leisten kann.

Die Aufsichtsbehörde sieht vor allem bei den Investitionen und den künftigen Finanzspielräumen große Probleme. Zwar sei die Kredittilgung im Finanzplanungszeitraum bis 2029 grundsätzlich dargestellt, doch zusätzliche Spielräume für neue Vorhaben seien kaum vorhanden. Für die Jahre ab 2028 drohen nach Einschätzung der Regierung weitere Entnahmen aus der Rücklage, die dann fast vollständig aufgebraucht wäre.

Besonders kritisch bewertet die Regierung, dass ein Verlustausgleich für die Kliniken im laufenden Haushalt nicht eingeplant wurde. Zudem wird die Entwicklung der Finanzen als „dramatisch“ bezeichnet. Die Empfehlung aus Mittelfranken: Die geplanten Investitionen sollten dringend überprüft werden. Andernfalls könnte es in Zukunft sogar schwierig werden, überhaupt noch genehmigungsfähige Haushalte aufzustellen.

Für den Landkreis ist das mehr als nur ein Zahlenproblem. Er trägt Verantwortung für Schulen, Bildung und Gesundheit – unter anderem als Träger mehrerer weiterführender Schulen und des Kommunalunternehmens Kliniken. Kreß machte zugleich deutlich, dass der Landkreis mit seinen Sorgen nicht allein sei: Fast alle Kommunen stünden derzeit unter ähnlichem Druck.

Genau darauf soll auch der Aktionstag „Kommunen am Limit“ aufmerksam machen. Städte, Landkreise und Gemeinden fordern dabei vom Bund und den Ländern eine deutlich bessere Finanzierung kommunaler Aufgaben. Besonders im Fokus steht das Konnexitätsprinzip: Wer Aufgaben überträgt, soll sie auch vollständig bezahlen. Aus Sicht der kommunalen Spitzenverbände reicht die bisherige Unterstützung nicht aus.

Als Ursachen der Misere nennt der Landkreis unter anderem die schwächelnde Wirtschaft, gestiegene Soziallasten – vor allem in der Jugendhilfe – sowie die unzureichende Finanzierung der Krankenhäuser. Trotzdem bleibt für die Verantwortlichen klar: Der Landkreis muss selbst weiter an Lösungen arbeiten. Dazu gehören auch eigene Sparanstrengungen.

Dass das möglich ist, hat der Blick in die jüngste Vergangenheit gezeigt: Bei den letzten Haushaltsberatungen konnte durch intensive Gespräche in einem extra eingerichteten Gremium mit Vertretern aller Fraktionen bereits ein siebengestellter Betrag eingespart werden. Landrat Dr. Christian von Dobschütz hatte schon damals angedeutet, dass auch beim nächsten Haushalt ähnliche Schritte nötig werden könnten.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Zahlen lesen sich alles andere als erfreulich – und dennoch zeigt sich hier, dass Kommunalpolitik eben nicht nur aus Verwalten besteht, sondern oft aus dem Versuch, trotz engen Spielraums das Richtige möglich zu machen. Wenn die großen Ebenen immer mehr Aufgaben nach unten durchreichen, wird’s für Landkreise irgendwann eng wie im Wintermantel nach Weihnachten. Umso wichtiger ist es, ehrlich zu sagen, was noch geht – und was nicht. Am Ende hilft kein Schönreden, sondern nur ein klarer Blick auf die Lage und ein bisschen Mut zur unbequemen Entscheidung.

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# Neustadt feiert Fairtrade – auch ohne Fruchtspieße ein voller Erfolg

**Neustadt a.d.Aisch** – „Regional, bio, fair“ und dazu noch richtig heiß: Der Themenmarkt auf dem Neustädter Marktplatz war wieder bestens besucht und wurde von der Sonne ordentlich verwöhnt. Als Bürgermeister Alexander Müller den Markt eröffnete, waren die Plätze im Schatten längst Mangelware.

In seiner kurzen Ansprache freute sich Müller nicht nur über das gut gefüllte Marktgeschehen, sondern auch über die erneute Auszeichnung Neustadts als **Fairtrade-Stadt Neustadt a.d.Aisch**. Sein Dank galt dabei den beteiligten Gastronomen, Vereinen, Einzelhändlern, Schulen, Institutionen sowie der Steuerungsgruppe, die das Projekt mit viel Engagement begleitet.

Mit einem kleinen Augenzwinkern bedauerte der Bürgermeister allerdings, dass die hohen Temperaturen den geplanten Verkauf von Fruchtspießen durch die Grundschule nicht möglich gemacht hatten – eine kaum verhohlene Sympathie für diesen sommerlichen Klassiker ließ er dabei durchaus erkennen.

Für die musikalische Eröffnung sorgten stattdessen die Chor-AG und die Ukulele-AG der Grundschule Neues Schloss. Damit war der Start ins Marktgeschehen zwar nicht kulinarisch, aber auf jeden Fall klangvoll gelungen.

Rund um den Marktplatz informierten regionale Anbieter, Mitmachaktionen und Infostände über Fairtrade in all seinen Facetten. Ergänzt wurde das Programm durch eine Ausstellung des Friedrich-Alexander-Gymnasiums sowie die Wanderausstellung **„Held:in des Fairen Handels“** in der angenehm kühlen Ehrenhalle. So bot der Themenmarkt nicht nur Einblicke in den fairen Handel, sondern auch reichlich Stoff zum Nachdenken – und bei der Hitze natürlich auch einen guten Grund für eine Pause im Schatten.

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## KATZE e.V. startet wieder mit Kinderkleider- und Ausstattungsbasar in Neustadt an der Aisch

Wer in Neustadt an der Aisch und Umgebung auf der Suche nach gut erhaltener Kinderkleidung, Spielzeug oder Ausstattung ist, darf sich den Herbst schon jetzt vormerken: Der ehrenamtlich organisierte Basar von KATZE e.V. geht in die nächste Runde. Damit bietet der Verein wieder die Möglichkeit, günstig und nachhaltig einzukaufen – und gleichzeitig Platz im Kinderzimmer zu schaffen.

### Listenausgabe am 25. Juli 2026 in der Grundschule Neues Schloss

Die Ausgabe der Listen für den Kinderkleidungs- und Ausstattungsbasar findet am **Samstag, 25.07.2026**, in der **Mensa der Grundschule Neues Schloss, Schlossplatz 5, in Neustadt an der Aisch** statt. Wichtig: **Der Ausgabeort hat sich geändert.**
Listen gibt es nur, solange der Vorrat reicht. Erst nach diesem Termin können übrig gebliebene Listen per Mail bestellt werden – und zwar **frühestens ab 25.07.2026, 14 Uhr**. Die Bearbeitung erfolgt dann in der Reihenfolge des Maileingangs. Wer eine Liste reserviert, kann diese nach Absprache abholen oder gegen eine Bearbeitungsgebühr per Post zugeschickt bekommen.

### Herbst-/Winteraktion vom 31. August bis 24. September 2026

Die eigentliche **Herbst-/Winteraktion** findet vom **31.08. bis 24.09.2026** in der **Loscher-Festhalle, Bei den Sommerkellern 3a, Neustadt an der Aisch** statt.

**Öffnungszeiten:**
– **Montag bis Freitag:** Annahme und Verkauf von **08.30 bis 11.00 Uhr** und **15.00 bis 17.30 Uhr**
– **Samstag:** nur Verkauf von **09.00 bis 12.00 Uhr**

Der Basar läuft damit wieder genau so, wie viele Familien es schätzen: gut organisiert, regional und mit jeder Menge nützlicher Sachen für Kinder, die noch ein zweites Leben verdient haben.

KATZE e.V. engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für Jugendpflege und Jugendfürsorge und organisiert Secondhand-Basare für gebrauchte Kinderbekleidung und -ausstattung in Neustadt an der Aisch. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Weitere Informationen gibt es unter **www.katze-ev.de**.

**KATZE e.V.**
Ringstr. 15, 91413 Neustadt a.d.Aisch
Tel.: 09161/2817
E-Mail: info@katze-ev.de

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SeniorenratSchlossbesuchDigitaleHilfestellungWordPress

# Sommerprogramm des Neustädter Seniorenrats: Kino, Ausflug und digitale Hilfe

Neustadt an der Aisch – Der Neustädter Seniorenrat startet mit einem bunten Sommerprogramm in die kommenden Wochen. Ob Kino, Boccia, ein Ausflug ins Umland oder Unterstützung im digitalen Alltag: Für Seniorinnen und Senioren aus der Region gibt es wieder einige interessante Termine. Wer mitmacht, sollte an heißen Tagen aber auch an ausreichend Getränke und schattige Plätze denken.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Busfahrt am Dienstag, 4. August, nach Obernzenn. Auf dem Programm stehen eine Führung durch das Blaue Schloss, ein Gasthausbesuch in Hechelbach sowie ein Spaziergang um den Obernzenner See bis zur Fingalshöhle. Dort übernimmt Hedwig Göß wieder eine Kurzführung. Bevor es zurückgeht, ist noch eine Stärkung im Brothaus in Burgbernheim geplant. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz bei der Wasenmühle. Anmelden kann man sich verbindlich bis Samstag, 25. Juli, telefonisch unter 09161/6217311 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail an sen-rat-nea@fn.de.

Auch wer beim Umgang mit Computer oder Smartphone noch Hilfe braucht, kann sich an den Seniorenrat wenden. Gemeinsam mit dem BayernLab, dem Freiwilligenzentrum und weiteren Kursleitern wird das Angebot fortgesetzt. Dazu liegt im Rathaus ein Fragebogen aus, der auch beim Seniorenrat erhältlich ist. Ausgefüllt soll er im Touristbüro des Rathauses abgegeben werden. Auf Basis der Rückmeldungen werden dann passende Gruppen zusammengestellt. Die Schulungen sollen im Herbst starten.

Wer sich lieber bewegt, ist montags um 16 Uhr beim Boccia am Pulverturm in der Bleichanlage willkommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Kugeln sind laut Seniorenrat ausreichend vorhanden.

Weil im Mai Kino ausfallen musste, gibt es im Juli gleich zwei Vorstellungen jeweils um 14 Uhr. Am Mittwoch, 8. Juli, wird der Film „Amrum“ gezeigt. Er spielt in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs und erzählt von einem zwölfjährigen Jungen, der zwischen Angst, Mangel und Gewissensfragen seinen Platz sucht. Dabei begegnet er eigenwilligen Inselbewohnern, die ihm helfen, die Welt besser zu verstehen.

Zwei Wochen später, am Mittwoch, 22. Juli, folgt die nachgeholte Vorführung von „Die progressiven Nostalgiker“. Die französische Komödie erzählt von Michel und Hélène, die im Jahr 1958 leben und durch einen seltsamen Unfall mit einer Waschmaschine plötzlich im Jahr 2025 landen – mit einigen sehr überraschenden Begegnungen. Karten können unter www.kino-nea.de oder telefonisch unter 09161/6217280 reserviert werden.

Auch für den Herbst hat der Seniorenrat bereits zwei Termine angekündigt. Am Freitag, 11. September, kommt Tom Bauer gemeinsam mit der Polizei mit dem Präventionskabarett „Ned mit mir“ in die NeuStadtHalle am Schloss. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Außerdem gibt es am Samstag, 19. September, im Rahmen der Demenzwoche ein kostenloses Demenz-Screening im katholischen Pfarrzentrum. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.

Wer seit der Veranstaltung „Jung und Alt“ noch ein Sitzkissen oder einen Schal vermisst, wird im Fundbüro in der Würzburger Straße 33 fündig. Beide Gegenstände warten dort auf ihre Besitzer.

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# BRK-Kreisverband im Landkreis: Sparen statt Sanierungsfall

**Pfeift der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes finanziell aus dem letzten Loch?** Ein anonymer Brief behauptet genau das – beim BRK selbst weist man diese dramatische Darstellung allerdings klar zurück. Fest steht dennoch: Ganz entspannt ist die Lage nicht. Warum im Verband jetzt über Einsparungen, Investitionen und mögliche Veränderungen gesprochen wird, das hat mehrere Gründe.

Neustadt an der Aisch – Ein anonymer Verfasser, der sich als „Ein Beteiligter der Vorstandssitzung“ ausgibt, sorgt mit schweren Vorwürfen für Unruhe im BRK-Kreisverband. Nach seinen Angaben sei der Verband seit drei Jahren in einem „massiven Minus“ und befinde sich in einer „existenzgefährdenden Schieflage“. Sogar von einem „Sanierungsfall“ und einem notwendigen „Sanierungsausschuss“ ist in dem Schreiben die Rede.

BRK-Kreisgeschäftsführer Ralph Engelbrecht zeigt sich über diese Darstellung überrascht – und durchaus verärgert. Wer auch immer hinter dem Brief steckt, habe offenbar ein Interesse daran, dem Verband zu schaden, sagt er. Von drei Verlustjahren in Folge könne keine Rede sein. Richtig sei allerdings, dass im vergangenen Bilanzjahr ein deutliches Minus entstanden sei. Gründe dafür seien unter anderem zusätzliche Aufgaben wie der Katastrophenschutz sowie die deutlich zurückgegangene Spendenbereitschaft. „Wir bekommen ja leider kein Geld vom Staat, wir sind auf Spenden angewiesen“, so Engelbrecht.

Eine existenzielle Krise sieht der Kreisgeschäftsführer dennoch nicht. Der Verband sei schuldenfrei und habe in den vergangenen Jahren regelmäßig aus eigenen Mitteln investiert. Für 2026 sei das zwar so nicht mehr möglich, doch von einem drohenden „Kahlschlag“ wolle er nichts wissen. Auch die Behauptung, gerade im Katastrophenschutz und im Ehrenamt solle nun besonders massiv gekürzt werden, weist er zurück. Man müsse zwar bei Ausbildung und Ausrüstung genau hinschauen, „was gerade geht und was nicht mehr“, aber: „Niemand muss Angst haben, wir sperren den Laden zu.“

Tatsächlich erwartet der Verband im laufenden Jahr laut Engelbrecht im schlimmsten Fall ein Minus von rund 300.000 Euro. Genau diesen Betrag nennt auch der anonyme Briefeschreiber als Einsparziel. Dass man angesichts solcher Zahlen nach Sparmöglichkeiten sucht, sei für ihn völlig nachvollziehbar. „Wenn wir Verluste machen, muss ich doch reagieren, oder?“

Einen „Sanierungsausschuss“ gebe es im Übrigen nicht, stellt der Kreisgeschäftsführer klar. Stattdessen arbeite eine Gruppe daran, alle Bereiche auf mögliche Einsparungen zu prüfen. Dabei werde auch auf die Kindertagesstätten und die Immobilien des BRK geschaut. Gerade bei Gebäuden gebe es aus seiner Sicht Handlungsbedarf. Als Beispiel nennt Engelbrecht die Rettungswache in Scheinfeld: Das Gebäude sei für die Zwecke des Verbands zu groß und zu teuer im Unterhalt. Ein Verkauf sei aber nicht beschlossen. Zudem gehöre das Grundstück dem Landkreis.

Auch BRK-Kreisvorsitzender Harry Scheuenstuhl nimmt zu den Vorwürfen Stellung. Er war nach eigenen Angaben ebenfalls bei der Sitzung dabei und erinnert sich an einstimmige Beschlüsse, auch bei den Themen Einsparungen und weitere Planungen. Streit oder Unsicherheit habe es nicht gegeben. Sollte der anonyme Briefschreiber tatsächlich anwesend gewesen sein, so Scheuenstuhl, dann habe er die Entscheidungen mitgetragen – und nun im Nachhinein anonym Kritik geübt.

Zu seiner Anonymität erklärt der Verfasser, er wolle „zum Schutz meiner Person und meiner Funktion im Verband“ nicht namentlich genannt werden. Für Scheuenstuhl ist das wenig überzeugend. Die Diskussionen seien offen, sachlich und fair verlaufen, abweichende Meinungen seien jederzeit möglich gewesen.

Neben Sparmaßnahmen stehen beim BRK im Landkreis aber auch neue Aufgaben an. So sollen für Diespeck und Ergersheim neue Rettungswachen entstehen, um die Einsatzwege zu verkürzen und die Versorgung zu verbessern. Das kostet allerdings ebenfalls Geld und Personal. Hinzu kommen tarifliche Lohnsteigerungen von sieben Prozent. Das sei einerseits verständlich, andererseits aber auch eine zusätzliche Belastung für die Kasse, sagt Scheuenstuhl.

Ein weiteres großes Problem seien die Kindertagesstätten. Sie seien kaum noch kostendeckend zu betreiben, ohne die Elternbeiträge stark zu erhöhen. Der staatlich vorgegebene Personalschlüssel, sinkende Kinderzahlen und steigende Gehälter setzten alle Träger unter Druck – neben dem BRK etwa auch AWO, Johanniter und Caritas. Dass langfristig auch beim Personal gespart werden müsse, will Scheuenstuhl nicht ausschließen. Engelbrecht bestätigt indirekt: Auch die Kita-Finanzierung werde zunehmend schwieriger. Der Verband müsse sich darauf einstellen, dass Defizite künftig womöglich nicht mehr vollständig ausgeglichen werden könnten.

Unterm Strich bleibt: Der BRK-Kreisverband steckt nicht in der Insolvenz, muss sich aber sehr ernsthaft mit seiner finanziellen Entwicklung befassen. Oder, wie Engelbrecht es zusammenfasst: „Wir müssen sparen, wir drehen an vielen Schrauben.“ Und genau das sei auch Sinn der Vorstandsgespräche gewesen.

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# Polizeistreife verunglückt – Dienstwagen kracht in der Neustädter Bahnhofstraße gegen Laterne

**Neustadt an der Aisch.** Ein ungewöhnlicher Unfall hat am Freitagnachmittag die Bahnhofstraße in Neustadt an der Aisch lahmgelegt: Ein Streifenwagen der Polizei kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Laternenmast. Die beiden Beamten im Fahrzeug wurden dabei leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 17 Uhr direkt vor einer Bushaltestelle. Nach dem Zusammenstoß musste die Bahnhofstraße zunächst für rund eine halbe Stunde vollständig gesperrt werden. Anschließend war die Fahrbahn vorübergehend nur einseitig befahrbar. Erst nach der Bergung des Fahrzeugs konnte die Straße ab etwa 18.30 Uhr wieder in beide Richtungen freigegeben werden.

Die Unfallaufnahme sowie die Ermittlungen zur Ursache übernimmt aus dienstlichen Gründen die Polizeiinspektion Bad Windsheim. Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor.

KI-generierte Nachbildung der Unfallszene auf Grundlage des Originalfotos.

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# 17 Kitas und Kindergärten machen im Landkreis digital weiter

Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim darf sich bei der digitalen frühkindlichen Bildung offenbar weiter an die Spitze in Mittelfranken setzen: Die dritte und letzte Runde des Förderprogramms **„kita.digital“** ist jetzt im Landratsamt erfolgreich zu Ende gegangen – mit **17 beteiligten Kindertagesstätten und Kindergärten aus dem ganzen Landkreis**.

Mit dabei waren Einrichtungen von **Ergersheim bis Emskirchen** und von **Burghaslach bis Langenfeld**. Seit 2021 unterstützt das bayerische Programm Krippen, Kindergärten, Häuser für Kinder und Horte dabei, mit Hilfe von Coaches wichtige Schritte in die digitale Bildungswelt zu gehen. Ziel ist es, Kinder zu einem **aktiven, sicheren, kreativen und kritischen Umgang mit Medien** zu befähigen. Medien sollen dabei nicht nur „irgendwas mit Bildschirm“ sein, sondern ein Werkzeug, mit dem Kinder eigene Ideen umsetzen und die digitale Welt begreifen lernen.

Bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung im Landratsamt lobte Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** das Engagement aller Beteiligten und würdigte den Einsatz für mehr Medienkompetenz schon in frühen Jahren.

Anschließend gab **Katrin Lengenfelder** stellvertretend für die Digital-Coaches – neben ihr wirkten auch **Alexandra Großer, Sabine Gruber und Günter Anfang** mit – einen Einblick in das Projekt. Danach zeigten die Verantwortlichen aus den Einrichtungen beispielhaft, was in den vergangenen Monaten entstanden ist.

Besonders anschaulich: **Stop-Motion-Filme**, die die Kinder selbst erdacht, geplant und mit einem Tablet sowie Unterstützung der Erzieherinnen und Erzieher umgesetzt hatten. Auch eine **Portfolio-Arbeit** zur Entwicklungsdokumentation wurde vorgestellt, die nun von den Kindern teilweise selbstständig angefertigt werden kann. Zudem wurden Ausflüge nicht nur mit dem Tablet festgehalten, sondern gleich zu einer Art **digitalem Bilderbuch** weiterentwickelt.

An der dritten Runde von „kita.digital“ beteiligten sich:
**KiTa Sankt Kilian**, **Kindergarten Sankt Marien** (beide Emskirchen), **evangelische KiTa Kunterbunt** (Gutenstetten), **Sankt-Nikolaus-Kita** (Münchsteinach), **städtischer Kindergarten Kleine Welt**, **Kinderkrippe Hasennest**, **Schlosskindergarten**, **Louise-Scheppler-Kindergarten** (alle Neustadt), **Kita Wilhelmsdorf**, **Arbeiterwohlfahrt-Kita** (Dietersheim), **evangelische KiTa Langenfeld**, **evangelische KiTA Sternschnuppe** (Burghaslach), **Frieda-Lang-Haus für Kinder** (Ergersheim), **Haus für Kinder Sankt Elisabeth** (Scheinfeld), **KiTa Sankt Lukas** (Bad Windsheim), **KiTa „Wilde 13“** (Diespeck) und die **evangelische KiTa Sonnenblume** (Obernzenn).

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn schon die Kleinsten lernen, wie man Medien nicht nur konsumiert, sondern sinnvoll und kreativ nutzt, dann ist das mehr als ein Trend – dann ist das ein echter Baustein für die Zukunft. Und ganz ehrlich: Ein selbst gemachter Stop-Motion-Film ist oft spannender als so manche Prime-Time-Produktion.

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# Stipendien für angehende Humanmediziner: Landkreis fördert junge Ärztinnen und Ärzte

Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim unterstützt auch in den Jahren 2026 und 2027 wieder Studierende der Humanmedizin mit einer finanziellen Förderung. Wer an einer privaten Hochschule Medizin studieren will und sich später eine berufliche Zukunft in der Region vorstellen kann, hat damit gute Chancen auf ein Stipendium. Für manche ist das vielleicht genau der Schub, der aus dem großen Traum vom Arztberuf einen konkreten Plan macht.

Voraussetzung für die Förderung ist unter anderem die Bereitschaft, später im Landkreis tätig zu werden. Gefördert werden weiterhin Studierende mit Interesse an einer fachärztlichen Weiterbildung in der Allgemeinmedizin und Inneren Medizin. Neu ist: Seit 2026 können auch Interessenten an einer Weiterbildung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie unterstützt werden.

Bewerbungen sind noch bis Mittwoch, 1. Juli, per E-Mail an gesundheitsregionplus@kreis-nea.de möglich.

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# **Übersetzungs-Box soll den Schulalltag leichter machen**

## **Neustädter Mittelschule am Turm testet System der Hochschule Ansbach – Sprachbarrieren werden in Sekunden kleiner**

Neustadt an der Aisch – Wenn Sprache im Unterricht zur Hürde wird, kann Lernen schnell zur Geduldsprobe werden. Genau hier setzt ein Projekt an, das an der Neustädter Mittelschule am Turm jetzt für viel Aufmerksamkeit sorgt: Ein studentisches Team der Hochschule Ansbach hat eine Übersetzungs-Box entwickelt, die Gesprochenes in Echtzeit in mehr als 25 Sprachen übertragen kann.

Schulleiter Gregor Fleischmann und Lehrerin Andrea Stöhr-Manz zeigen sich begeistert. Stöhr-Manz arbeitet gemeinsam mit Sozialpädagogin Anna Riedel in einer Deutschklasse, die das System bereits getestet hat. In solchen Klassen lernen Schülerinnen und Schüler, die neu im bayerischen Schulsystem sind und oft nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Nach einem Jahr müssen sie in der Regel in die Regelklassen wechseln.

An der Mittelschule am Turm sitzen dafür Zehn- bis 16-Jährige aus verschiedenen Ländern zusammen – mit sechs unterschiedlichen Muttersprachen und sehr unterschiedlichen Vorkenntnissen. Der Unterricht wird dadurch nicht einfacher. Bisher behalf man sich mit Online-Übersetzern oder Wörterbüchern. Das kostete Zeit und war im Alltag oft umständlich.

Die neue „Termlate“-Box soll das ändern. Entwickelt wurde sie von Daniel Balbach, Dennis Diz, Stavros Kaniouras, Bruno König und Christian Schuller unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Sigurd Schacht im Studiengang „Angewandte Künstliche Intelligenz & Digitale Transformation“ an der Hochschule Ansbach. Ziel des Teams: den Schulalltag mit datenschutzkonformer Übersetzungstechnik zu erleichtern.

Professor Schacht erklärt, dass das System komplett lokal arbeitet, ohne Internetdienste, und speziell für den Unterricht optimiert wurde. Die Lehrkraft spricht, das System übersetzt in Sekundenschnelle auf die Endgeräte der Schülerinnen und Schüler – in deren jeweilige Muttersprache und zusätzlich ins Deutsche. So können alle gleichzeitig mitlesen und dem Unterricht besser folgen. Fragen werden weiterhin auf Deutsch gestellt, Antworten sollen ebenfalls auf Deutsch erfolgen.

Ein weiterer Vorteil: Auch mathematische Inhalte werden korrekt dargestellt. Formeln bleiben also Formeln – und werden nicht einfach als Text verschluckt. Außerdem kann das System im sogenannten Elternraum genutzt werden, wo vertrauliche Gespräche lokal übersetzt und sogar mit Sprachausgabe unterstützt werden. Das soll Missverständnisse vermeiden und Gespräche entspannter machen, ohne dass Kinder für ihre Eltern übersetzen müssen.

Auch die Projektgruppe selbst ist stolz auf das Ergebnis. Rund 1000 Stunden Arbeit stecken in dem Prototypen, der im Sommersemester 2026 entstanden ist. Professor Schacht lobt den Einsatz der fünf Studierenden, die teils bereits mitten im Berufsleben stehen und dennoch viel Zeit in die Entwicklung investiert haben.

Begeistert zeigt sich auch Stadträtin Heike Gareis. Die Idee sei bei einem Besuch im Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) in Neustadt an der Aisch entstanden, wo sie mit Standortleiterin Marie Hartz über KI und Übersetzungsmöglichkeiten gesprochen habe. Ein Dank gehe an alle Beteiligten, besonders an das TTZ, Marie Hartz und die Stiftungsprofessorin Yvonne Wetsch.

Für die Schule ist klar: Wer den Unterricht versteht, lernt leichter und bleibt motivierter. Da „Termlate“ derzeit noch ein Prototyp ist, aber großes Potenzial für Schulen und andere Einsatzbereiche hat, werden nun Sponsoren gesucht. Weitere Informationen gibt es unter termlate.live.

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# Waldbrandgefahr im Landkreis steigt am Wochenende auf Stufe 5

Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Die aktuelle Hitzewelle macht auch vor dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim nicht halt. Laut Wettervorhersage könnte am Wochenende sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden. Bei anhaltender Trockenheit steigt damit in den Sommermonaten auch die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden deutlich an.

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht von März bis Oktober täglich für jeden Ort einen Waldbrandgefahrenindex mit fünf Gefährdungsstufen. Während Stufe 1 für eine sehr geringe Gefahr steht, bedeutet Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr. Genau diese höchste Stufe wird am Wochenende erreicht.

Kreisbrandrat Florian Brandt weist darauf hin, dass die Feuerwehren im Landkreis zwar auf Flächen- und Waldbrände vorbereitet sind, bei solchen Wetterlagen aber auch die Unterstützung der Landwirte sehr wichtig bleibt. Besonders hilfreich sei es, wenn Pumptankfässer bereits im Vorfeld mit Wasser gefüllt werden und im Einsatzfall zur Verfügung stehen. „Natürlich ist das in vielen Orten schon geübte Routine und die Führungskräfte der Feuerwehren stimmen sich bereits jetzt mit ihren Landwirten vor Ort ab“, so Brandt.

Auch die Bevölkerung ruft der Kreisbrandrat zu besonderer Vorsicht auf. In Bayerns Wäldern gilt zwischen 1. März und 31. Oktober absolutes Rauchverbot. Zigarettenglut, brennende Streichhölzer oder weggeworfene Kippen können in Trockenperioden verheerende Folgen haben. Ebenso ist offenes Feuer in und bis zu 100 Meter Entfernung vom Wald verboten. Auch brennende oder glimmende Gegenstände dürfen dort nicht weggeworfen oder unvorsichtig gehandhabt werden. Zudem sollten Kraftfahrzeuge in Hitzeperioden nicht auf Waldwegen oder Grasflächen abgestellt oder gefahren werden, da von heißem Auspuff und Katalysator Brandgefahr ausgehen kann.

Wer in der Natur Feuer oder Rauch bemerkt, sollte sofort die 112 wählen – schon beim Verdacht auf einen Vegetationsbrand. Denn je früher ein Brand entdeckt wird, desto besser sind die Chancen, ihn schnell unter Kontrolle zu bringen.

Wichtig ist dabei eine möglichst genaue Orts- oder Anfahrtsbeschreibung. Je präziser die Angaben sind, desto schneller können Feuerwehr und Brandbekämpfung beginnen. Kreisbrandrat Florian Brandt betont: „Für die Feuerwehr ist es natürlich hilfreich, wenn sie von den Melderinnen und Meldern eingewiesen werden – natürlich ohne dass sich diese dabei in Gefahr begeben.“

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**Hitze zwingt Rathaus zu früherem Feierabend**

Neustadt an der Aisch schwitzt – und das spürt jetzt auch die Stadtverwaltung. Wegen der aktuellen Hitzewelle schließen das Rathaus und das Ämtergebäude in der Würzburger Straße 33 am Donnerstag, 25. Juni, bereits um **12 Uhr mittags**. Grund dafür sind die hohen Temperaturen in den Verwaltungsgebäuden.

Die Stadt reagiert damit auf die Belastung für Beschäftigte und Besucher gleichermaßen. Bei solchen Temperaturen wird selbst der Gang ins Amt schnell zur kleinen Hitzeschlacht. Wer also noch etwas erledigen möchte, sollte besser früh losziehen.

**Geänderte Öffnungszeiten in dieser Woche:**
**Donnerstag: 8 bis 12 Uhr**
**Freitag: 8 bis 12 Uhr**

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die kurzfristige Änderung. Gerade an heißen Tagen gilt: etwas Rücksicht nehmen, ausreichend trinken und die Mittagshitze möglichst meiden.

Unser Tipp: Wichtige Erledigungen am besten gleich in den frühen Morgenstunden angehen. Dann ist die Luft noch etwas kühler – und der Weg ins Rathaus vielleicht halb so schweißtreibend.

Wie kommt ihr mit der Hitze in Neustadt und Umgebung klar? Findet ihr die frühe Schließung sinnvoll?
**Schreibt uns eure Meinung!**

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Neustädter Klinik: Bettenhaus-Neubau rückt näher

Neustadt an der Aisch – Wie geht es mit dem geplanten Neubau eines Bettenhauses an der Neustädter Klinik weiter? Darüber informierte Stefan Schilling, Vorstand der Kliniken des Landkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, jetzt den Kreisausschuss. Die klare Botschaft: Das Projekt kommt – und zwar trotz aller Krisen.

Das Thema beschäftigt die Verantwortlichen schon seit 2018. Schilling blickte im Ausschuss auf die Geschichte des Krankenhauses zurück, das 1958 eröffnet wurde. Schon damals seien die beiden noch bestehenden Bettenflügel Teil der Anlage gewesen. Das östliche Bettenhaus sowie die Kopfbauten Ost und West wurden 1990 saniert, das westliche Bettenhaus folgte 2001. Ein erster Antrag auf einen Neubau mit 157 Betten im Jahr 2021 wurde 2022 abgelehnt, auch ein weiterer Antrag im selben Jahr scheiterte wegen der damaligen Krankenhausreform. 2023 erfolgte dann die strategische Neuausrichtung der Kliniken mit einem Bedarf von 256 Betten. Im Jahr 2024 stellte das Ministerium schließlich einen Bedarf von 240 Betten fest.

## Landkreis muss rund 34 Millionen Euro selbst tragen

Das Gesamtvolumen des Vorhabens liegt bei rund 130 Millionen Euro. Landrat Dr. Christian von Dobschütz erklärte, dass das Projekt in das Jahreskrankenhausprogramm 2025 bis 2029 aufgenommen wurde. Rund 96 Millionen Euro sollen gefördert werden. Für die restlichen etwa 34 Millionen Euro muss der Landkreis aufkommen.

Stefan Schilling machte deutlich, wie stark die Klinik bereits heute belastet ist: Seit der Inbetriebnahme sei sie dauerhaft am Limit. „Wir sind, was die Sanierung betrifft, echt am Anschlag“, sagte er. Man müsse sehen, wie man mit dem Altgebäude so lange wie möglich durchkomme. Für einen Neubau des Bettenhauses gebe es jedoch keine Alternative, wenn Neustadt auch künftig stationäre Versorgung anbieten wolle.

Landrat von Dobschütz betonte, man habe als Landkreis seine Aufgaben in Bildung, Soziales und Gesundheit zu erfüllen. Aus Angst vor der Zukunft jetzt alles zu stoppen, wäre aus seiner Sicht der falsche Weg. Die Probleme würden dadurch nicht gelöst. „Die Neustädter Klinik ist systemrelevant“, stellte er klar. Auch die Markt Erlbacher Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß unterstrich: „Wir können nicht anders.“

Matthias Schwarz, Bürgermeister von Burgbernheim, wollte wissen, ob die eingeplanten Fördermittel tatsächlich in dieser Höhe zu erwarten seien. Schilling verwies darauf, dass die bisherigen Zusagen des Freistaats eingehalten worden seien. Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt (Freie Wähler) fragte nach der Konkurrenz der Neustädter Klinik im Vergleich zu anderen Bewerbern, darunter große Unikliniken. Die Lage im Klinikwesen sei schwer überschaubar, so Schilling. „Wir wissen nicht, was 2027 ist.“

Richard Dollinger sprach von einem großen unternehmerischen Risiko, das der Landkreis trage. Der Landrat räumte ein, dass seriöse Prognosen kaum möglich seien, betonte aber: „Wir machen unsere Hausaufgaben bestmöglich.“ Werner Stieglitz (CSU) erinnerte daran, dass Stillstand Rückschritt bedeute. Wenn der Freistaat Vorgaben mache, müsse er auch die Finanzierung sicherstellen. Wichtig sei, den Druck nach oben aufrechtzuerhalten.

## Auch an Energie und Katastrophenschutz wird gedacht

Heike Gareis (SPD) nannte den Neubau kein Luxusobjekt, sondern einen wichtigen Schritt, um die Kliniken zukunftsfähig aufzustellen. Martin Bauer (Grüne) regte eine besonders energieeffiziente Bauweise an, etwa mit Photovoltaik-Anlagen. Schilling verwies darauf, dass man diesen Bereich bereits mitdenke; eine eigene Strom- und Wärmeerzeugung gehöre zum Pflichtprogramm. Eine Betriebskostenfolgerechnung gebe es zwar nicht, die Anregung wolle man aber aufnehmen, sagte von Dobschütz.

Auch das Thema kritische Infrastruktur kam zur Sprache. Wie die Klinik in diesem Bereich aufgestellt sei, fragte Heike Gareis. Schilling machte klar: Das werde immer mitgedacht. „Der Katastrophenschutzplan ist eine Dauerbaustelle.“

Am Ende sprach sich der Ausschuss geschlossen dafür aus, dem Kreistag zu empfehlen, die für den Neubau nötigen Mittel in die Haushaltspläne der kommenden Jahre einzustellen und auch im Investitionsplan zu berücksichtigen.

*Kommentar der Redaktion: In Neustadt wird also nicht gekleckert, sondern mit Krankenhausbau in der Größenordnung eines kleinen Prestigeprojekts geplant. Bei 130 Millionen Euro ist der Neubau jedenfalls kein „Mal-schauen-ob’s-noch-hält“-Vorhaben mehr, sondern eher die Antwort auf die Frage, wie man eine Klinik fit für die nächsten Jahrzehnte macht. Und das dürfte wohl wichtiger sein als jeder vorschnelle Sparreflex.*

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# Wie man die Demokratie aushebelt – oder schützt
## Lesung mit Bijan Moini in der Bühne am Torturm im Rahmen von „Engagierte Stadt“

Neustadt an der Aisch – Wie wird aus einer Demokratie eine Gefahr für sich selbst? Und was kann man tun, damit es nicht so weit kommt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Bijan Moini bei einer Lesung in der Bühne am Torturm. Auf Einladung des Bündnisses gegen Rechts und des Freiwilligenzentrums der Caritas „mach mit!“ las der Jurist und Autor aus seinem Roman **„2033“** – und sorgte dabei für viele nachdenkliche Momente.

In dem Buch versucht die rechtsextreme Partei „Der Aufstand“, die Macht in Deutschland an sich zu reißen. Nach den Wahlen stellt sie zwar bereits die Kanzlerin Vogel, ist aber noch auf die Zusammenarbeit mit dem kleinen Zentrum angewiesen und trifft auf Widerstand durch die Oppositionspartei „Die Reform“. Um die eigene Macht weiter auszubauen, wird ein Anschlag auf die Parteizentrale instrumentalisiert. Moini interessiert sich dabei vor allem für die Mechanismen, die am Anfang einer schrittweisen Abschaffung der Demokratie stehen – also für Mitläufertum, Karrieregeilheit und Opportunismus, aber eben auch für die Frage, wer sich dem Ganzen noch entgegenstellt.

Als Rechtsanwalt richtet Moini seinen Blick besonders auf die Justiz und darauf, wie sie ausgehebelt werden kann. Obwohl die Bezüge zur AfD auf der Hand liegen, stützt sich seine Handlung nicht nur auf aktuelle deutsche Entwicklungen, sondern auch auf Beispiele aus Ländern, in denen demokratiefeindliche Bewegungen bereits an der Macht sind oder waren. Besonders die USA unter Donald Trump nennt er als Beispiel dafür, wie per Dekret zunächst klar rechtswidrige oder sogar verfassungsfeindliche Maßnahmen verkündet werden können – die Wirkung sei oft schon da, bevor ein Gericht später eingreifen kann.

Auch Moinis eigene Biografie spielte an diesem Abend eine Rolle: Seine Eltern flohen vor dem Mullah-Regime aus dem Iran, er selbst wurde bei Karlsruhe geboren – also ganz in der Nähe des Verfassungsgerichts, vor dem er bereits mehrfach erfolgreich geklagt hat. Und das Buch bleibt nicht nur düster: Im Roman wird die Mullah-Regierung im Iran schließlich hinweggefegt, und die Demokratie erfreut sich dort am Ende größerer Beliebtheit als in manchen Ländern mit langer demokratischer Tradition.

Im Anschluss an die Lesung stellte sich Moini den Fragen des Publikums und antwortete dabei sehr sachlich und souverän. Interessiert wurde unter anderem nach der Geschwisterbeziehung im Roman gefragt, die wegen unterschiedlicher politischer Überzeugungen zeitweise in die Brüche geht. Danach boten die Veranstalterinnen verschiedene Workshops an, in denen es darum ging, was jede und jeder selbst zum Erhalt der Demokratie beitragen kann. Nicht alle arbeiteten direkt mit, doch der Austausch unter den Besucherinnen und Besuchern war rege.

Ermöglicht wurde der Abend durch die Caritas im Rahmen des Programms „Engagierte Stadt“. Zweiter Bürgermeister Richard Dollinger richtete zu Beginn ein Grußwort an die Gäste, und die Buchhandlung Dorn sorgte für den passenden Büchertisch.

Moinis nächster größerer Einsatz lässt nicht lange auf sich warten: Er arbeitet als Anwalt der Gesellschaft für Freiheitsrechte an einem umfangreichen rechtlichen Gutachten zur Frage, ob die AfD verfassungswidrig ist. Das dürfte noch für einige Diskussionen sorgen – und zeigt einmal mehr, dass Demokratie nicht nur auf Papier, sondern vor allem im Alltag verteidigt werden muss.

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# EXPO-NEA: Neustadt zeigt, was in der Region steckt

Neustadt an der Aisch wird am Sonntag, 28. Juni 2026, zum Schaufenster der regionalen Wirtschaft: Von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Festplatz erstmals die **EXPO-NEA** statt. Rund 100 Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim präsentieren dort, was sie können – und was die Region zu bieten hat.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf jede Menge Informationen, Mitmachaktionen und direkte Gespräche freuen. Mit dabei sind Betriebe aus Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und modernen Technikbereichen. Wer schon immer wissen wollte, was hinter den Firmen aus der Nachbarschaft steckt, bekommt hier die Gelegenheit, direkt mit Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Spannend wird die Messe auch für alle, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, einem neuen Job oder einer beruflichen Veränderung sind. Die EXPO-NEA informiert über Karrierechancen, Stellenangebote und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. Gerade für junge Menschen und Familien kann sich dabei schnell zeigen: Gute Perspektiven gibt es oft näher, als man denkt.

Auf der Bühne wird es zudem eine Podiumsdiskussion geben. Im Mittelpunkt stehen Themen, die unsere Region bewegen: neue Arbeitsformen auf dem Land, Künstliche Intelligenz im Berufsalltag und die Energiewende im Landkreis. Damit geht es nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern auch um die Zukunft der Arbeitswelt in unserer Heimat.

Die Stadt Neustadt an der Aisch ist ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten. Dort gibt es Infos zu Freizeitmöglichkeiten, Veranstaltungen und auch einen Blick auf die Stadtverwaltung als Arbeitgeber. Um 14 Uhr schaut Bürgermeister Alexander Müller beim Meet & Greet vorbei. Außerdem wartet ein Karpfen-Angelspiel mit regionalen Preisen.

Für Essen, Getränke und ein Kinderprogramm ist ebenfalls gesorgt. Damit dürfte die EXPO-NEA nicht nur für Jobsuchende, sondern für die ganze Familie ein lohnender Ausflug werden.

**Kommentar der Redaktion:** Solche Veranstaltungen zeigen ziemlich deutlich, was unsere Region kann: Hier wird nicht nur gearbeitet, sondern auch gedacht, entwickelt und angepackt. Und ganz ehrlich: Wenn man bei einem Karpfen-Angelspiel noch etwas über Ausbildungsplätze lernt, dann hat die regionale Wirtschaft schon mal alles richtig gemacht.

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# EXPO-NEA: Neustadt zeigt, was in der Region steckt

Neustadt an der Aisch wird am Sonntag, 28. Juni 2026, zum Schaufenster der regionalen Wirtschaft: Von 11 bis 17 Uhr findet auf dem Festplatz erstmals die **EXPO-NEA** statt. Rund 100 Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim präsentieren dort, was sie können – und was die Region zu bieten hat.

Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf jede Menge Informationen, Mitmachaktionen und direkte Gespräche freuen. Mit dabei sind Betriebe aus Handwerk, Industrie, Dienstleistungen und modernen Technikbereichen. Wer schon immer wissen wollte, was hinter den Firmen aus der Nachbarschaft steckt, bekommt hier die Gelegenheit, direkt mit Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Spannend wird die Messe auch für alle, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, einem neuen Job oder einer beruflichen Veränderung sind. Die EXPO-NEA informiert über Karrierechancen, Stellenangebote und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. Gerade für junge Menschen und Familien kann sich dabei schnell zeigen: Gute Perspektiven gibt es oft näher, als man denkt.

Auf der Bühne wird es zudem eine Podiumsdiskussion geben. Im Mittelpunkt stehen Themen, die unsere Region bewegen: neue Arbeitsformen auf dem Land, Künstliche Intelligenz im Berufsalltag und die Energiewende im Landkreis. Damit geht es nicht nur um das Hier und Jetzt, sondern auch um die Zukunft der Arbeitswelt in unserer Heimat.

Die Stadt Neustadt an der Aisch ist ebenfalls mit einem eigenen Stand vertreten. Dort gibt es Infos zu Freizeitmöglichkeiten, Veranstaltungen und auch einen Blick auf die Stadtverwaltung als Arbeitgeber. Um 14 Uhr schaut Bürgermeister Alexander Müller beim Meet & Greet vorbei. Außerdem wartet ein Karpfen-Angelspiel mit regionalen Preisen.

Für Essen, Getränke und ein Kinderprogramm ist ebenfalls gesorgt. Damit dürfte die EXPO-NEA nicht nur für Jobsuchende, sondern für die ganze Familie ein lohnender Ausflug werden.

**Kommentar der Redaktion:** Solche Veranstaltungen zeigen ziemlich deutlich, was unsere Region kann: Hier wird nicht nur gearbeitet, sondern auch gedacht, entwickelt und angepackt. Und ganz ehrlich: Wenn man bei einem Karpfen-Angelspiel noch etwas über Ausbildungsplätze lernt, dann hat die regionale Wirtschaft schon mal alles richtig gemacht.

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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