Neues aus Neustadt:

Ficht’n-Lupfer retten Kerwa-Start trotz Baum-Diebstahl

+ Kirchweihfichte von Unbekannten zersägt

* Ficht’n-Lupfer retten den Kerwa-Start
* Zusammenhalt sichert Neustädter Kerwa-Tradition

# Kirchweihfichte zersägt: Ficht’n-Lupfer retten den Start der Neustädter Kerwa

Noch bevor die Neustädter Kerwa 2026 offiziell begonnen hat, sorgt ein ungewöhnlicher Vorfall für Gesprächsstoff. Ausgerechnet die für die Kirchweih vorgesehene Fichte wurde von Unbekannten gefällt und in rund einen Meter lange Stücke zersägt. Doch statt sich die Stimmung verderben zu lassen, reagierten die Ficht’n-Lupfer schnell – und retteten damit den Kerwa-Start.

Als die Ficht’n-Lupfer am Freitagmorgen die ausgesuchte Kirchweihfichte holen wollten, bot sich ihnen ein unerwartetes Bild: Vom ursprünglich vorgesehenen Baum war nur noch ein Haufen zersägter Holzstücke übrig. Offenbar hatten Unbekannte die Fichte bereits vorher gefällt und komplett unbrauchbar gemacht.

Trotz dieses ärgerlichen Zwischenfalls war für die Beteiligten schnell klar: Aufgeben ist keine Option. Es wurde organisiert, beraten und gehandelt. In kurzer Zeit konnte eine neue Fichte gefunden, vorbereitet und für den Transport bereitgemacht werden.

Damit ist die Tradition in Neustadt nicht ins Wanken geraten. Die neue Kirchweihfichte steht bereit, und die Neustädter Kerwa kann wie geplant beginnen.

Gerade solche Momente zeigen, was eine Kerwa oft besonders macht: Wenn etwas schiefläuft, sind Menschen da, die zusammenhalten, improvisieren und mit anpacken. Genau dieser Einsatz hat dafür gesorgt, dass die Feierlichkeiten nun doch wie vorgesehen starten können.

**Kommentar der Redaktion:**
So eine Aktion braucht wirklich kein Mensch – und schon gar nicht kurz vor der Kerwa. Aber wenn man es positiv sehen will: Die Unbekannten haben unfreiwillig gezeigt, dass die Ficht’n-Lupfer nicht nur Bäume holen, sondern auch Krisen meistern können. Die Kerwa lebt eben nicht nur von Bier, Bratwurst und Fahrgeschäften, sondern vor allem von Leuten, die nicht lange jammern, sondern einfach machen.

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