5. Juni 2026

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Neustadt an der Aisch

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# Neustädter Kerwafichte abgesägt: Unbekannte zersägen ausgewählten Baum im Wald

Noch bevor die Neustädter Kerwa 2026 richtig begonnen hat, gibt es bereits eine Geschichte, über die in der Stadt gesprochen wird. Denn die Fichte, die traditionell für die Kerwa auf dem Marktplatz aufgestellt werden sollte, war am Freitagmorgen plötzlich nicht mehr als Baum zu erkennen.

Die Ficht’n-Lupfer machten sich wie geplant in den Wald auf, um die von der Stadt ausgewählte Kerwafichte zu holen. Vor Ort bot sich ihnen jedoch ein überraschendes Bild: Der Baum war von Unbekannten bereits gefällt und in etwa einen Meter lange Stücke zersägt worden.

Damit war die ursprünglich vorgesehene Kerwafichte unbrauchbar. Für die Beteiligten dürfte der Schock zunächst groß gewesen sein, denn das Aufstellen der Fichte gehört fest zur Neustädter Kirchweih und ist einer der wichtigsten Bestandteile der Tradition.

Doch lange aufgehalten hat der Vorfall die Verantwortlichen nicht. Nach kurzer Abstimmung wurde rasch eine Alternative organisiert. Eine neue Fichte wurde ausgewählt, gefällt und für den Transport vorbereitet.

Mit etwas Verzögerung konnte die Tradition schließlich doch fortgesetzt werden: Die Neustädter Kerwafichte steht nun auf dem Marktplatz und die Kerwa kann beginnen.

Wer den ursprünglich ausgewählten Baum gefällt und zersägt hat, ist derzeit unklar. Fest steht aber schon jetzt: Die Kerwa 2026 hat damit ihre erste außergewöhnliche Geschichte bekommen – und gleichzeitig gezeigt, dass Zusammenhalt in Neustadt an der Aisch mehr ist als nur ein schönes Wort.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal schreibt die Kerwa ihre Geschichten schneller, als jedes Festprogramm gedruckt werden kann. Dass ausgerechnet die Kerwafichte schon vor ihrem großen Auftritt zu Brennholz verarbeitet wurde, ist mehr als kurios. Aber typisch für Neustadt ist eben auch: Kurz schütteln, neu organisieren und weitermachen. Die Fichte steht, die Kerwa läuft – und der oder die unbekannten Säger haben am Ende vor allem eines geschafft: Sie haben der Kerwa schon vor dem ersten Bier die erste Legende geliefert.

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Hagenbüchach

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## Vom Schandfleck zum Schmuckstück: Der Hagenbüchacher Bahnhof ist heute ein Ort für Begegnung, Genuss und Bewegung

Wer heute am Bahnhof in Hagenbüchach vorbeikommt, sieht ein gepflegtes, einladendes Gebäude an der Bahnlinie Würzburg–Nürnberg. Kaum vorstellbar, dass der denkmalgeschützte Bahnhof noch vor rund zehn Jahren in einem erbärmlichen Zustand war. Inzwischen hat sich das frühere Sorgenkind der Gemeinde in einen vielseitig genutzten Treffpunkt verwandelt.

Im Erdgeschoss befindet sich heute eine Bäckereifiliale mit Café. Im ersten Stock stehen ein Gemeinschaftsraum sowie sanitäre Anlagen zur Verfügung. Der Bereich ist funktional gestaltet, per Aufzug barrierefrei erreichbar und kann für verschiedenste Zwecke genutzt werden. Auch private Feiern mit bis zu 35 Personen sind dort möglich. Bürgermeister David Schneider berichtet, dass der Raum unter anderem immer wieder für Trauerfeiern oder Konfirmationen genutzt wird.

Seit April ist auch das Dachgeschoss mit Leben gefüllt: Dort hat Monique Löb ihren „BewegGrund“ eröffnet. Die 51-Jährige ist unter anderem Schmerzcoach, Aromatherapeutin und verfügt über eine Reha-Sport-Ausbildung. In ihren Räumen bietet sie unter anderem Faszien-Yoga, Pilates, Schmerztherapie, Aromatouch-Massagen, Kakao-Zeremonien sowie Kurse zur inneren Balance und zur Regulation des Nervensystems an.

Monique Löb fühlt sich im Hagenbüchacher Bahnhof nach eigenen Worten „wie in meinem zweiten Zuhause“. Besonders freut sie sich darüber, dass sie die Räume anmieten konnte, nachdem diese frei geworden waren. Tina Förtsch von der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf hatte sie damals auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht. Löb bewarb sich – und bekam die Zusage. Für die Wilhelmsdorferin ist der Standort ideal. Zusätzlich zu ihrem Angebot im „BewegGrund“ leitet sie auch Kurse beim TSV Emskirchen. Wer sich für ihre Angebote interessiert, kann sich unter der Telefonnummer 0176/31198857 melden.

Bürgermeister Schneider zeigt sich zufrieden, dass inzwischen alle Räume im Bahnhofsgebäude genutzt werden. Besonders stolz ist die Gemeinde darauf, dass die Sanierung des Gebäudes bereits 2016 mit dem Bayerischen Staatspreis für Land- und Dorfentwicklung ausgezeichnet wurde.

Rund 600.000 Euro investierte die Kommune in das im Jahr 1865 errichtete Gebäude. Damals war es gemeinsam mit der neu fertiggestellten Bahnstrecke entstanden. Unterstützung gab es durch stattliche Zuschüsse des Amts für Ländliche Entwicklung Mittelfranken. Ursprünglich beherbergte der Bahnhof einen Schalter- und Warteraum, ein Stellwerk sowie im Obergeschoss eine Wohnung.

Als das Gebäude für den Bahnbetrieb nicht mehr gebraucht wurde, begann sein Niedergang. Fahrkartenautomat und Unterstand im Freien reichten aus, moderne Technik machte die Stellwerke überflüssig. Der einst stolze Bahnhof verfiel zusehends. 2011 kaufte die Gemeinde das marode Gebäude von einem Privatmann, der es zuvor von der Bahn erworben hatte.

Im Zuge der Sanierung wurde das Gebäude vollständig entkernt. Alte Einrichtungen wie Schalter und Stellwerk verschwanden ebenso wie die einsturzgefährdete Treppe. Auch das Dach musste erneuert werden. Rund anderthalb Jahre dauerten die Arbeiten. Heute erinnert eine Fotowand im Erdgeschoss an den schlechten Zustand vor der Sanierung – aber auch an die Geschichte des Hauses.

Aus dem früheren Schandfleck ist so ein attraktiver Mittelpunkt für Hagenbüchach geworden. Nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, sondern auch für Bahnreisende ist der Bahnhof heute wieder ein erfreulicher Anblick.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal zeigt sich gute Kommunalpolitik nicht in großen Schlagzeilen, sondern in Gebäuden, an denen viele jahrelang nur noch vorbeigeschaut haben. Der Hagenbüchacher Bahnhof ist so ein Beispiel: früher Bruchbude, heute Café, Gemeinschaftsraum und Bewegungsort unter einem Dach. Und ganz ehrlich: Wenn ein alter Bahnhof statt Leerstand jetzt wieder Leben, Begegnung und sogar Yoga bietet, dann ist das für einen Ort oft mehr wert als jeder nüchterne Förderbescheid – auch wenn genau solche Fördergelder hier natürlich kräftig mitgeholfen haben.

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Hagenbüchach

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## Vom Schandfleck zum Schmuckstück: Der Hagenbüchacher Bahnhof ist heute ein Ort für Begegnung, Genuss und Bewegung

Wer heute am Bahnhof in Hagenbüchach vorbeikommt, sieht ein gepflegtes, einladendes Gebäude an der Bahnlinie Würzburg–Nürnberg. Kaum vorstellbar, dass der denkmalgeschützte Bahnhof noch vor rund zehn Jahren in einem erbärmlichen Zustand war. Inzwischen hat sich das frühere Sorgenkind der Gemeinde in einen vielseitig genutzten Treffpunkt verwandelt.

Im Erdgeschoss befindet sich heute eine Bäckereifiliale mit Café. Im ersten Stock stehen ein Gemeinschaftsraum sowie sanitäre Anlagen zur Verfügung. Der Bereich ist funktional gestaltet, per Aufzug barrierefrei erreichbar und kann für verschiedenste Zwecke genutzt werden. Auch private Feiern mit bis zu 35 Personen sind dort möglich. Bürgermeister David Schneider berichtet, dass der Raum unter anderem immer wieder für Trauerfeiern oder Konfirmationen genutzt wird.

Seit April ist auch das Dachgeschoss mit Leben gefüllt: Dort hat Monique Löb ihren „BewegGrund“ eröffnet. Die 51-Jährige ist unter anderem Schmerzcoach, Aromatherapeutin und verfügt über eine Reha-Sport-Ausbildung. In ihren Räumen bietet sie unter anderem Faszien-Yoga, Pilates, Schmerztherapie, Aromatouch-Massagen, Kakao-Zeremonien sowie Kurse zur inneren Balance und zur Regulation des Nervensystems an.

Monique Löb fühlt sich im Hagenbüchacher Bahnhof nach eigenen Worten „wie in meinem zweiten Zuhause“. Besonders freut sie sich darüber, dass sie die Räume anmieten konnte, nachdem diese frei geworden waren. Tina Förtsch von der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf hatte sie damals auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht. Löb bewarb sich – und bekam die Zusage. Für die Wilhelmsdorferin ist der Standort ideal. Zusätzlich zu ihrem Angebot im „BewegGrund“ leitet sie auch Kurse beim TSV Emskirchen. Wer sich für ihre Angebote interessiert, kann sich unter der Telefonnummer 0176/31198857 melden.

Bürgermeister Schneider zeigt sich zufrieden, dass inzwischen alle Räume im Bahnhofsgebäude genutzt werden. Besonders stolz ist die Gemeinde darauf, dass die Sanierung des Gebäudes bereits 2016 mit dem Bayerischen Staatspreis für Land- und Dorfentwicklung ausgezeichnet wurde.

Rund 600.000 Euro investierte die Kommune in das im Jahr 1865 errichtete Gebäude. Damals war es gemeinsam mit der neu fertiggestellten Bahnstrecke entstanden. Unterstützung gab es durch stattliche Zuschüsse des Amts für Ländliche Entwicklung Mittelfranken. Ursprünglich beherbergte der Bahnhof einen Schalter- und Warteraum, ein Stellwerk sowie im Obergeschoss eine Wohnung.

Als das Gebäude für den Bahnbetrieb nicht mehr gebraucht wurde, begann sein Niedergang. Fahrkartenautomat und Unterstand im Freien reichten aus, moderne Technik machte die Stellwerke überflüssig. Der einst stolze Bahnhof verfiel zusehends. 2011 kaufte die Gemeinde das marode Gebäude von einem Privatmann, der es zuvor von der Bahn erworben hatte.

Im Zuge der Sanierung wurde das Gebäude vollständig entkernt. Alte Einrichtungen wie Schalter und Stellwerk verschwanden ebenso wie die einsturzgefährdete Treppe. Auch das Dach musste erneuert werden. Rund anderthalb Jahre dauerten die Arbeiten. Heute erinnert eine Fotowand im Erdgeschoss an den schlechten Zustand vor der Sanierung – aber auch an die Geschichte des Hauses.

Aus dem früheren Schandfleck ist so ein attraktiver Mittelpunkt für Hagenbüchach geworden. Nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, sondern auch für Bahnreisende ist der Bahnhof heute wieder ein erfreulicher Anblick.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal zeigt sich gute Kommunalpolitik nicht in großen Schlagzeilen, sondern in Gebäuden, an denen viele jahrelang nur noch vorbeigeschaut haben. Der Hagenbüchacher Bahnhof ist so ein Beispiel: früher Bruchbude, heute Café, Gemeinschaftsraum und Bewegungsort unter einem Dach. Und ganz ehrlich: Wenn ein alter Bahnhof statt Leerstand jetzt wieder Leben, Begegnung und sogar Yoga bietet, dann ist das für einen Ort oft mehr wert als jeder nüchterne Förderbescheid – auch wenn genau solche Fördergelder hier natürlich kräftig mitgeholfen haben.

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Neustadt an der Aisch

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Originale auf der Neustädter Kerwa – und die, die es noch werden wollen
Teil 5: Unser Bürgermeister Alexander Müller
Manche Kerwa-Originale brauchen Jahrzehnte, um diesen Status zu erreichen. Andere bringen vielleicht schon alles mit, was es dafür braucht.
Alexander Müller wurde erst im März zum Ersten Bürgermeister der Kreisstadt gewählt. Die bevorstehende Neustädter Kerwa wird deshalb seine erste als Stadtoberhaupt sein. Und auch wenn er noch nicht so lange im Bürgermeisteramt ist, eines wird schnell klar: Die Neustädter Kerwa begleitet ihn schon sein ganzes Leben.
Fragt man Alex nach seinen ersten Erinnerungen an die Kerwa, muss er nicht lange überlegen.
„Auf jeden Fall Zuckerwatte, die Rot-Kreuz-Losbude, das Kettenkarussell und der Safari-Trip, der heute ja gar nicht mehr so heißt.“
Es sind Erinnerungen, wie sie viele Neustädter teilen. Erinnerungen an eine Zeit, als die Kerwa noch riesengroß wirkte, das Kerwageld in der Tasche steckte und jede Fahrt im Karussell ein kleines Abenteuer war.
Besonders gerne denkt er an die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden zurück.
„Spaß, viel Lachen und natürlich das Kerwageld ausgeben. Meine Zwillingsschwester war da deutlich sparsamer als ich“, erzählt er mit einem Schmunzeln.
Und dann gab es da noch etwas, das für ihn zur Kerwa einfach dazugehört:
Ein Kerwaschaschlik.
Manchmal sind es eben genau diese kleinen Dinge, die Jahrzehnte später noch die schönsten Erinnerungen hervorrufen.
In diesem Jahr erlebt Alex die Kerwa allerdings aus einer ganz neuen Perspektive. Zum ersten Mal steht er als Bürgermeister im Mittelpunkt des Geschehens.
Besonders freut er sich auf einen ganz besonderen Moment.
„Das Highlight ist für mich jedes Jahr der Bieranstich. Und heuer habe ich die große Ehre, das große Fass im Pavillon anzustechen – gemeinsam mit der Stadtkapelle Frankenland und unserem Brauer Georg Hofmann.“
Ein Moment, den wohl jeder Neustädter Bürgermeister mit Spannung erwartet.
Doch die Kerwa ist für Alexander Müller weit mehr als Bieranstich, Fahrgeschäfte und Festzelt.
„Egal wie das Wetter ist – hoffentlich natürlich gut –, zur Kerwa kommen alle zusammen. Neustädter und ehemalige Neustädter. Man trifft Bekannte und Freunde wieder, lacht miteinander und hat einfach eine gute Zeit.“
Tatsächlich ist genau das vielleicht das Besondere an der Neustädter Kerwa. Für ein paar Tage scheint die Stadt ein wenig enger zusammenzurücken. Menschen, die sich das ganze Jahr über kaum sehen, begegnen sich plötzlich zwischen Losbude, Festzelt und Marktplatz wieder.
Und natürlich gehört auch die kulinarische Seite dazu.
„Ein gutes Mäßchen und die Kerwa-Kulinarik unserer Metzgerbuden dürfen natürlich nicht fehlen“, sagt Alex.
Vielleicht ist es noch zu früh, Alexander Müller bereits zu den großen Originalen der Neustädter Kerwa zu zählen. Schließlich steht ihm seine erste Kerwa als Bürgermeister noch bevor.
Aber wer die Kerwa seit seiner Kindheit liebt, sich noch an Zuckerwatte, Kerwaschaschlik und die ersten Fahrten im Kettenkarussell erinnert und sich heute genauso auf das Wiedersehen mit den Menschen freut wie früher, der bringt beste Voraussetzungen mit.
Wer weiß also?
Vielleicht schreiben wir in einigen Jahren nicht mehr über einen Bürgermeister auf seiner ersten Kerwa.
Sondern über ein echtes Neustädter Kerwa-Original.
Und vielleicht beginnt jede Kerwa-Legende genau so: Mit einem Jungen, der sein Kerwageld lieber ausgibt als spart, Zuckerwatte liebt und sich viele Jahre später plötzlich auf dem Podium beim Bieranstich wiederfindet.

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Neustadt an der Aisch

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**470 Jahre Kirchweih in Neustadt: Neun Tage feiern, genießen und Kerwa erleben**

In Neustadt an der Aisch heißt es bald wieder feiern, lachen und gemeinsam eine der schönsten Traditionen der Region hochleben lassen: Von **6. bis 14. Juni 2026** steigt die große **Neustädter Kirchweih** – und die hat in diesem Jahr einen ganz besonderen Grund zum Anstoßen. Denn gefeiert wird bereits die **470. Kirchweih**.

Damit gehört die Neustädter Kerwa zu den traditionsreichsten Festen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Zum Auftakt darf natürlich ein echter Klassiker nicht fehlen: das **Ficht’n-Aufstellen** durch die Fichtn-Lupfer. Danach folgen zahlreiche weitere Höhepunkte wie **Festumzug**, **Bieranstich** und ein buntes Programm, das Neustadt wieder für mehrere Tage in Feierlaune versetzen wird.

Besonders beliebt ist Jahr für Jahr das **Kerwadorf**, das vor allem viele junge Besucherinnen und Besucher anzieht. Dazu kommen **Live-Musik**, ein **Festzelt**, **Kirchweihbier**, fränkische Spezialitäten und die bekannten **Fahrgeschäfte auf dem Festplatz**. Wer es lieber etwas entspannter mag, kann die besondere Kirchweihstimmung auch ganz gemütlich unter den Bäumen genießen.

Auch organisatorisch ist vorgesorgt: Die Stadt informiert rund um **Parkmöglichkeiten**, **Verkehrsregelungen** und **Buslinien**. Wer sich schon vorab mit Biermarken eindecken möchte, kann diese an mehreren **Vorverkaufsstellen in Neustadt, Diespeck, Pahres und Münchsteinach** kaufen. Der Preis liegt bei **10,90 Euro** pro Biermarke inklusive Bedienungsgeld. Beim Kauf von **20 Marken** gibt es **eine gratis** dazu.

Für viele Menschen aus Neustadt an der Aisch und dem gesamten Umland ist die Kirchweih seit Generationen ein fester Termin im Kalender. 2026 dürfte das erst recht gelten – schließlich feiert die Stadt nicht irgendeine Kerwa, sondern ein stolzes Jubiläum.

**Kommentar der Redaktion:**
470 Kirchweihen – das muss man erst einmal schaffen. Während sich in der Welt vieles ständig verändert, bleibt die Kerwa in Neustadt für viele ein Stück Verlässlichkeit, Heimat und fränkische Lebensfreude. Und seien wir ehrlich: Eine gute Kirchweih erkennt man nicht nur am Festumzug oder am Bieranstich, sondern auch daran, dass man garantiert jemanden trifft, den man „eigentlich nur mal schnell grüßen“ wollte – und dann doch eine halbe Stunde festhängt. Genau das macht solche Feste bei uns in der Region aus.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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