alle

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

VogelstimmenWanderungenStreuobstwiesenWordPress

**Mit offenen Ohren durch den Landkreis: Vogelstimmenwanderungen in Burghaslach und Weigenheim begeistern Naturfreunde**

Wenn früh am Morgen nicht das Handy, sondern Amsel, Pirol und Kleiber den Ton angeben, dann wird selbst das Aufstehen um sieben plötzlich ganz erträglich. Bei zwei Vogelstimmenwanderungen in Burghaslach und Weigenheim konnten Naturfreunde in diesem Mai die heimische Vogelwelt ganz nah erleben – mit spannenden Beobachtungen, seltenen Arten und vielen Infos rund um Natur, Landschaft und Artenvielfalt.

Den Auftakt machte am 2. Mai 2026 eine Vogelstimmenführung in Burghaslach. Trotz frischer neun Grad trafen sich bereits um 7:00 Uhr 13 naturinteressierte Teilnehmer, um gemeinsam mit Vogelexperte Hans Seitz die Umgebung rund um Burghaslach zu erkunden. Entlang des Kneippwegs konnten dabei insgesamt 41 verschiedene Vogelarten gehört oder beobachtet werden.

Neben bekannten heimischen Arten wie der Amsel sorgte vor allem der Kleiber für Begeisterung, der direkt am Baum beobachtet werden konnte. Auch ein Wendehals ließ sich entdecken – für viele sicher ein besonderer Moment. Während der Tour erklärte Hans Seitz anschaulich, wie wichtig abwechslungsreiche Lebensräume für die Vogelwelt sind. Außerdem gab er praktische Tipps, wie sich Vogelstimmen künftig leichter unterscheiden lassen.

Die zweite Wanderung fand am Muttertag, dem 10. Mai 2026, in Weigenheim statt. Gemeinsam mit Naturexperte Richard Ittner und in Zusammenarbeit mit der LBV-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim erkundeten die Teilnehmer die vielfältige Landschaft rund um den Kapellberg. Die etwa sieben Kilometer lange Tour führte durch Streuobstwiesen, an Waldrändern entlang und vorbei an Weinreben.

Auch hier gab es viel zu hören und zu entdecken: Besonders eindrucksvoll waren die Beobachtungen des Pirols sowie mehrerer Neuntöter. Insgesamt wurden 43 verschiedene Vogelarten wahrgenommen. Außerdem gelang es, alle drei in der Region vorkommenden Taubenarten festzustellen: Hohltaube, Turteltaube und Türkentaube. Neben den Vogelstimmen standen auch die heimische Pflanzenwelt, Streuobstwiesen und Schmetterlinge der Region im Mittelpunkt.

Organisiert wurden beide Führungen vom Landschaftspflegeverband Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim im Rahmen des Projekts **„Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“**. Finanziert wird das Projekt über den Bayerischen Streuobstpakt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Angebote zeigen einmal mehr, wie viel Natur direkt vor unserer Haustür steckt – man muss nur früh genug wach sein und vor allem mal hinhören. Während viele den Morgen mit Kaffee beginnen, starteten die Teilnehmer hier mit Pirol, Wendehals und Neuntöter. Gar kein schlechter Tausch. Gerade Streuobstwiesen, Waldränder und strukturreiche Landschaften sind für viele Arten überlebenswichtig – und für uns Menschen oft die schönsten Ecken im Landkreis. Wer einmal bewusst einer Vogelstimme zugehört hat, merkt schnell: Unsere Region hat nicht nur schöne Ansichten, sondern auch einen ziemlich guten Soundtrack.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

BerufsschulzentrenLandkreisFusionWordPress

## Aus drei mach eins: Berufsschulzentren im Landkreis fusionieren ab August

Im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim steht eine wichtige Veränderung in der beruflichen Bildung bevor: Die drei Staatlichen Berufsschulzentren in Neustadt a.d.Aisch, Bad Windsheim und Scheinfeld werden zum 1. August 2026 unter einer gemeinsamen Leitung zusammengeführt. Für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Betriebe in der Region soll das neue Strukturen schaffen und die berufliche Ausbildung langfristig stärken.

Die Standorte selbst bleiben dabei erhalten. Zusammengelegt wird nicht der Unterricht vor Ort, sondern vor allem die organisatorische Leitung. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen besser zu bündeln, die Zusammenarbeit auszubauen und die berufliche Bildung im Landkreis zukunftsfest aufzustellen.

Bei der öffentlichen Bekanntgabe am Freitag, 15. Mai, in der Aula des Staatlichen Berufsschulzentrums in Neustadt a.d.Aisch sprach Landrat Dr. Christian von Dobschütz von einem wichtigen Schritt für den Landkreis. Der Zusammenschluss ermögliche einen leistungsstarken und zentralen Lernort für die berufliche Bildung. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass die neuen Möglichkeiten gut genutzt werden.

Die Gesamtleitung des neuen gemeinsamen Berufsschulzentrums übernimmt Christina Müller, die bislang das Berufsschulzentrum in Neustadt a.d.Aisch geleitet hat. Sie machte deutlich, dass bei der Fusion vor allem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Es gehe um die Fachkräfte von morgen im Landkreis – und sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler könnten von den neuen Gestaltungsspielräumen profitieren.

Auch aus Sicht der Schülerschaft wurde der Zusammenschluss grundsätzlich positiv aufgenommen. Stephanie Stinson, Schülersprecherin des Berufsschulzentrums in Scheinfeld, erklärte, man freue sich auf die Fusion und hoffe, dass die Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten Vertreter der drei Berufsschulzentren dem Landrat symbolische Geschenke: einen Teelichterhalter, ein Glas Honig sowie ein Bild aus einem Demokratie-Projekt. Christina Müller fasste die Stimmung schließlich mit einem klaren Appell zusammen: Es sei ein historischer Tag für die Schulen – nun gelte es, das Beste daraus zu machen.

**Kommentar der Redaktion:**
Drei Schulen, eine Leitung – das klingt erst einmal nach Verwaltungssprache, ist aber für den Landkreis durchaus ein spannender Schritt. Wenn die Zusammenarbeit klappt, können am Ende Schüler, Lehrkräfte und auch die Betriebe in der Region profitieren. Entscheidend wird sein, dass trotz gemeinsamer Führung keiner der Standorte das Gefühl bekommt, nur noch die „Außenstelle“ zu sein. Anders gesagt: Fusion ja – aber bitte ohne Verlust des regionalen Profils. Wenn das gelingt, könnte aus „Aus drei mach eins“ tatsächlich ein echtes Erfolgsmodell werden.

*Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch–Bad Windsheim / kreis-nea.de*

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

VogelstimmenWanderungenStreuobstwiesenWordPress

**Vogelstimmen am Morgen: Seltene Arten und Naturwissen bei Führungen in Burghaslach und Weigenheim**

Wenn früh am Morgen Amsel, Pirol und Co. den Tag begrüßen, wird schnell klar, wie vielfältig die heimische Natur direkt vor unserer Haustür ist. Genau das konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei zwei Vogelstimmenwanderungen in Burghaslach und Weigenheim erleben. Organisiert wurden die Führungen vom Landschaftspflegeverband Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim im Rahmen des Projekts „Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“.

Den Auftakt machte am 2. Mai 2026 eine Vogelstimmenführung in Burghaslach. Bereits um 7 Uhr morgens trafen sich 13 naturinteressierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei frischen neun Grad, um gemeinsam mit Vogelexperte Hans Seitz die Vogelwelt rund um Burghaslach zu erkunden. Auf dem Weg entlang des Kneippwegs konnten insgesamt 41 verschiedene Vogelarten gehört oder beobachtet werden.

Neben bekannten Arten wie der Amsel sorgten vor allem besondere Beobachtungen für Begeisterung. So konnte ein Kleiber direkt am Baum beobachtet werden, außerdem ließ sich auch ein Wendehals entdecken. Während der Wanderung erklärte Hans Seitz anschaulich, wie wichtig abwechslungsreiche Lebensräume für die heimische Vogelwelt sind. Zudem gab er praktische Tipps, wie sich Vogelstimmen künftig besser unterscheiden lassen.

Die zweite Vogelstimmenwanderung fand am Muttertag, dem 10. Mai 2026, in Weigenheim statt. Gemeinsam mit Naturexperte Richard Ittner und in Zusammenarbeit mit der LBV-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim erkundeten die Teilnehmenden die vielfältige Landschaft rund um den Kapellberg. Die etwa sieben Kilometer lange Tour führte durch Streuobstwiesen, entlang von Waldrändern und an Weinreben vorbei.

Dabei gab es ebenfalls einige besondere Entdeckungen. Besonders eindrucksvoll waren die Beobachtungen des Pirols sowie mehrerer Neuntöter. Insgesamt konnten 43 verschiedene Vogelarten gehört werden. Zudem gelang es, alle drei in der Region vorkommenden Taubenarten wahrzunehmen: Hohltaube, Turteltaube und Türkentaube. Neben der Vogelwelt erhielten die Teilnehmenden auch interessante Einblicke in die heimische Pflanzenwelt, in die Bedeutung der Streuobstwiesen sowie in die Schmetterlinge der Region.

Die Vogelstimmenführungen sind Teil des Projekts „Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“. Finanziert wird das Projekt im Rahmen des Bayerischen Streuobstpakts aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer früh aufsteht, wird eben manchmal doch belohnt – und nicht nur mit Kaffee. 41 beziehungsweise 43 Vogelarten bei zwei Führungen zeigen eindrucksvoll, wie artenreich unsere Region noch ist. Gerade Streuobstwiesen, Waldränder und strukturreiche Landschaften sind dabei echte Schatzkammern der Natur. Umso wichtiger ist es, diese Lebensräume zu erhalten. Und vielleicht hört der eine oder andere nach solchen Führungen morgens nicht mehr nur „irgendwo zwitschert was“, sondern erkennt tatsächlich den Unterschied zwischen Amsel, Pirol und Kleiber.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

LandkreisStadtradelnMobilitaetWordPress

**Der Landkreis tritt wieder in die Pedale: STADTRADELN startet in die fünfte Runde**

Wer im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gerne Rad fährt oder vielleicht endlich öfter das Auto stehen lassen möchte, hat bald wieder die passende Gelegenheit dazu: Das STADTRADELN geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. Vom 27. Juni bis 17. Juli sind Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und mehr Radverkehr zu setzen.

Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung mitteilt, beteiligen sich diesmal neben den Städten Bad Windsheim, Burgbernheim, Neustadt an der Aisch, Scheinfeld und Uffenheim auch zahlreiche Gemeinden aus der Region. Mit dabei sind Burghaslach, Dachsbach, Diespeck, Dietersheim, Emskirchen, Gerhardshofen, Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Obernzenn, Sugenheim, Trautskirchen und Wilhelmsdorf. Damit nehmen heuer fünf Kommunen mehr teil als im vergangenen Jahr.

Das Ziel der Aktion ist klar: Möglichst viele Menschen sollen das Fahrrad im Alltag nutzen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. So soll nicht nur das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität gestärkt, sondern auch der Radverkehr im Landkreis sichtbarer gemacht werden.

Eine besondere Herausforderung hat sich in diesem Jahr Kreisrat Harald Trabert vorgenommen. Er möchte während der drei Aktionswochen sein Auto möglichst komplett stehen lassen und stattdessen so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurücklegen. Dabei will er auch über seine persönlichen Erfahrungen berichten und zeigen, wie alltagstauglich das Radfahren sein kann.

Den Auftakt der Radelwochen bildet die Veranstaltung **„Radeln.Erleben. Vom Main zur Zenn.“** am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni. Radfahrerinnen und Radfahrer können dabei den rund 100 Kilometer langen Radweg „Vom Main zur Zenn“ entdecken. Entlang der Strecke warten regionale Wirtshäuser, kulturelle Angebote und verschiedene Mitmachaktionen. Wer unterwegs schöne Eindrücke sammelt, kann diese bei der Fotoaktion **„Mein Moment vom Main zur Zenn“** festhalten. Als Gewinn winkt eine Fahrradtasche mit regionalen Produkten.

Ebenfalls am Samstag, 27. Juni, findet die **„Landrad(t)s-Tour“** mit Dr. Christian von Dobschütz statt. Die Tour führt teilweise entlang des Radwegs „Vom Main zur Zenn“ und bietet zusätzliche Stationen, darunter das neu angelegte Wäldchen am Jobcenter sowie das interaktive „Virtuelle Wasserpuzzle“.

Auch das **„Schulradeln“** ist wieder Teil der Aktion. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für das Fahrradfahren zu begeistern und ihre eigenständige Mobilität zu fördern. Die engagiertesten Klassen können dabei auch Preise gewinnen.

Die Teilnahme am STADTRADELN ist kostenlos. Die geradelten Kilometer können ganz einfach über die kostenfreie STADTRADELN-App erfasst werden. Die Fahrten lassen sich per GPS aufzeichnen und direkt dem eigenen Team oder der jeweiligen Kommune gutschreiben. Die anonymisierten Daten helfen außerdem dabei, wichtige Erkenntnisse für den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur im Landkreis zu gewinnen und eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung zu unterstützen.

**Kommentar der Redaktion:**
Mehr teilnehmende Kommunen, mehr Aufmerksamkeit fürs Fahrrad und dazu noch Aktionen für Familien, Schulen und Freizeitradler – das STADTRADELN wird auch im Landkreis immer größer. Gerade in Orten wie Emskirchen, Diespeck, Markt Erlbach, Hagenbüchach, Neuhof an der Zenn oder Wilhelmsdorf ist das Fahrrad oft mehr als nur ein Sportgerät: Es kann im Alltag ein echter Helfer sein. Und wenn am Ende noch bessere Radwege dabei herauskommen, dann lohnt sich jeder Tritt in die Pedale doppelt. Nur beim fränkischen Gegenwind hilft leider auch keine App.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

BevoelkerungWestmittelfrankenZuwachsWordPress

**Westmittelfranken wächst: Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zählt zu den Gewinnern der Bevölkerungsprognose**

Gute Nachrichten für unsere Region: Westmittelfranken gehört nach Einschätzung des Bayerischen Landesamts für Statistik zu den Gegenden in Bayern, die in den kommenden Jahren beim Thema Bevölkerung zulegen können. Besonders der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sticht dabei hervor – gemeinsam mit dem Landkreis Ansbach.

Wie aus einer aktuellen Vorausberechnung des Landesamts hervorgeht, sollen die Einwohnerzahlen in Bayern bis zum Jahr 2044 weiter steigen. Für den Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim wird ein Bevölkerungsplus von 2,6 Prozent erwartet. Genau derselbe Wert gilt auch für den Landkreis Ansbach. In Mittelfranken liegen beide Kreise damit direkt hinter der Stadt Erlangen und zählen zu den stärksten Wachstumsregionen.

Weniger positiv sieht die Entwicklung dagegen in einigen anderen Teilen Mittelfrankens aus. So muss die Stadt Ansbach laut Prognose mit einem Rückgang von zwei Prozent rechnen. Auch im Nürnberger Land (-1,7 Prozent), in Schwabach (-1,9 Prozent) und im Landkreis Fürth (-3,8 Prozent) werden sinkende Einwohnerzahlen erwartet.

Noch spannender wird der Blick auf die einzelnen Gemeinden. Im sogenannten Demografiespiegel mit dem Zieljahr 2038 zeigt sich, dass die Entwicklung vor Ort sehr unterschiedlich ausfallen kann. Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim gilt Uehlfeld als stärkster Wachstumsort: Dort könnte die Bevölkerung um mehr als elf Prozent steigen. Auch Burgbernheim darf demnach mit einem zweistelligen Zuwachs rechnen. Auf der anderen Seite steht Ergersheim, wo ein Rückgang von rund zehn Prozent erwartet wird.

Im Landkreis Ansbach zeigt sich ebenfalls ein gemischtes Bild. Besonders die Kommunen südlich von Ansbach entlang der A6 und der Bahnstrecke Ansbach–Crailsheim können demnach auf stärkere Zuwächse hoffen. Im südlichen Landkreis fallen die Entwicklungen dagegen eher moderat oder rückläufig aus. Deutliche Ausnahmen sind Wassertrüdingen und Röckingen, für die ebenfalls ein starkes Wachstum erwartet wird. Gemeinden entlang der Frankenhöhe müssen hingegen eher mit sinkenden Einwohnerzahlen rechnen.

Eine besondere Randnotiz aus der Statistik: Dombühl im Landkreis Ansbach soll 2038 die jüngste Kommune in ganz Mittelfranken sein – mit einem prognostizierten Durchschnittsalter von 42,9 Jahren.

Bayernweit rechnet das Landesamt für Statistik bis 2044 insgesamt mit einem Bevölkerungsanstieg von 2,1 Prozent. Damit würde der Freistaat auf rund 13,53 Millionen Einwohner anwachsen. Zu den Regionen mit den größten Zuwächsen zählen neben dem Donauraum, dem Allgäu und Teilen Niederbayerns eben auch Westmittelfranken. Die stärksten Verluste werden dagegen an den nördlichen Außengrenzen Bayerns erwartet.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn selbst die Statistik sagt, dass unsere Region wächst, dann ist das mehr als nur eine trockene Zahl auf dem Papier. Es zeigt, dass der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim als Lebensraum attraktiv bleibt – mit guter Lage, lebenswerten Orten und vielen Gemeinden, in denen man eben nicht nur wohnt, sondern daheim ist. Dass Uehlfeld und Burgbernheim besonders zulegen könnten, dürfte dort niemanden traurig machen. Und dass Ergersheim in der Prognose Federn lassen könnte, ist vielleicht auch ein Hinweis darauf, wie wichtig Infrastruktur, Wohnraum und Nahversorgung vor Ort bleiben. Kurz gesagt: Westmittelfranken ist offenbar nicht nur schön, sondern auch gefragt – und das ist doch einmal eine Schlagzeile, die man gerne liest.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

KIBildverarbeitungZIMWordPress

**KI, Bildverarbeitung und Förderchancen: TTZ Neustadt lädt Unternehmen zum Infoabend ein**

Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein großes Schlagwort aus der Welt der Konzerne. Auch für kleine und mittlere Unternehmen in unserer Region kann sie ganz praktisch dabei helfen, Abläufe zu verbessern, Qualität zu sichern und neue Ideen auf den Weg zu bringen. Genau darum geht es bei einer Informationsveranstaltung des Technologietransferzentrums (TTZ) Neustadt a. d. Aisch.

Eingeladen sind vor allem KMU und mittelständische Unternehmen aus der Region, die sich über KI-gestützte Bildverarbeitung und das Förderprogramm ZIM informieren möchten. Die Besucherinnen und Besucher erhalten dabei praxisnahe Einblicke in aktuelle Anwendungen aus den Bereichen Computer Vision und Künstliche Intelligenz. Vorgestellt werden unter anderem Einsatzmöglichkeiten in der Qualitätskontrolle, bei der Objekterkennung, in der Prozessdokumentation sowie in der industriellen Automatisierung.

Neben den technischen Möglichkeiten steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie sich innovative Projekte finanziell unterstützen lassen. Dazu gibt es einen kompakten Überblick über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, kurz ZIM, das technologieorientierte Vorhaben fördern kann.

Geplant ist außerdem ein Technologieimpuls mit Live-Demo. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Gespräche mit Fachleuten des TTZ und mit anderen Unternehmen aus der Region.

**Die Veranstaltungsdetails im Überblick:**

**Ort:** TTZ Neustadt a. d. Aisch, Wilhelmstraße 16, 91413 Neustadt a. d. Aisch
**Datum:** 11. Juni 2026
**Uhrzeit:** 17:00 bis 19:00 Uhr
**Kosten:** Die Teilnahme ist kostenlos

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier:
https://ttz-nea.hs-ansbach.de/event/dialogforum-zim-event-innovationen-durch-ki-und-data-science-foerdern/?utm_source=chatgpt.com#anmeldung

**Kommentar der Redaktion:**
Wer bei KI immer noch nur an Roboter mit Weltherrschaftsplänen denkt, bekommt hier einen deutlich bodenständigeren Einblick. Für viele Betriebe kann solche Technik ganz konkret helfen, Fehler schneller zu erkennen, Prozesse sauberer zu dokumentieren und im besten Fall sogar Geld zu sparen. Und wenn es dann noch passende Fördermittel gibt, lohnt sich ein genauer Blick doppelt.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

MarktplatzfestNeuhofKunstWordPress

# Kunst, Handwerk und ganz viel Herz: Marktplatzfest in Neuhof begeistert mit kreativer Vielfalt

Neuhof an der Zenn zeigte sich beim Marktplatzfest einmal mehr von seiner schönsten Seite: Über 50 Ausstellerinnen und Aussteller, viele engagierte Vereine, Musik, Gespräche und ein liebevoll gestaltetes Umfeld rund um Marktplatz und Schlossgarten machten die Veranstaltung zu einem besonderen Treffpunkt für die ganze Region. Vor allem eines wurde deutlich: Dieses Fest lebt von Kreativität, Gemeinschaft und einer großen Portion ehrenamtlichem Einsatz.

Bereits nach dem Festgottesdienst, den Pfarrerin Bianca Jacoby hielt, begrüßte Bürgermeisterin Claudia Wust zahlreiche Gäste. Schnell füllten sich Marktplatz und das Areal am Schlossgarten mit Besucherinnen und Besuchern, die sich durch das vielfältige Angebot treiben ließen.

In ihrer Ansprache dankte Wust vor allem den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die das Marktplatzfest nicht möglich wäre. Hinter der Veranstaltung stünden zahlreiche Menschen, die mit anpacken, planen, organisieren und oft im Hintergrund wirken, ohne großes Aufheben darum zu machen. Ein besonderer Dank galt auch dem Organisationsteam mit Sabine Thürauf, Moni Müller und Anja Berger, das die Vorbereitungen über Monate hinweg begleitet hatte. Ebenso würdigte die Bürgermeisterin die Gruppen, die für die musikalische Umrahmung sorgten.

Für Wust ist das Marktplatzfest auch ein Ausdruck dessen, was Heimat ausmacht: nicht nur ein Ort auf der Landkarte, sondern ein Ort des Miteinanders, des Zusammenhalts und der gelebten Gemeinschaft. Genau das war auf dem Fest auch zu spüren – bei den vielen Begegnungen, an den Ständen und in den Gesprächen zwischen Gästen, Ausstellenden und Ehrenamtlichen.

Viele der Ausstellerinnen und Aussteller kommen seit Jahren regelmäßig nach Neuhof. Dazu gehört auch Susanne Mohnkorn aus Lichtenfels, die bereits seit rund zehn Jahren mit ihrem individuellen Schmuck aus eigener Werkstatt vertreten ist. Ihr Mann Michael Mohnkorn berichtet, dass es mittlerweile sogar Stammkundschaft gibt, die jedes Jahr gezielt zum Marktplatzfest kommt.

Großen Anklang fanden auch kreative Ideen rund um das Thema Upcycling. Monika Hauber aus Fürth etwa verwandelt ausrangierte Holzbretter in farbenfrohe Kunstwerke. Auch alte Möbelstücke wie kleine Tische oder Kommoden gestaltet sie neu – teils gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern selbst.

Daneben gab es noch vieles mehr zu entdecken: stilvolle Westen aus alten Krawatten, Gartenkunst, Holzskulpturen, Töpferwaren, Bilder, Gartenstecker, Filzarbeiten, Genähtes und weitere handgemachte Einzelstücke. Erstmals mit dabei war zudem ein Betrieb aus Langenzenn, der veredelte Felle aus der eigenen Gerberei präsentierte und dabei auch spannende Einblicke in das traditionelle Handwerk gab.

Nicht nur die Stände zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Auch der neue Foto-Point in Herzform wurde oft angesteuert. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto – vor dem dekorativen Motiv und mit dem idyllischen Markt im Hintergrund. So entstanden viele ganz persönliche kleine Kunstwerke.

Das Marktplatzfest in Neuhof zeigte damit erneut, warum es seit Jahren so beliebt ist: Es verbindet Handwerk, Kunst und Kreativität mit echter Begegnung – und macht aus einem Marktplatz für einen Tag einen Ort voller Leben.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

WanderbuchausstellungFantasyKreisbuechereiWordPress

**Fantastische Bücherwelten in Bad Windsheim und Scheinfeld: Wanderbuchausstellung 2026 startet im Juni**

Drachen, Einhörner, Feen und jede Menge Magie ziehen bald in die Kreisbüchereien im Landkreis ein: Von **Dienstag, 2. Juni, bis Freitag, 10. Juli 2026** macht die Wanderbuchausstellung **„Einfach Fantastisch“** in **Bad Windsheim** und **Scheinfeld** Station. Leserinnen und Leser jeden Alters dürfen sich auf eine bunte Auswahl an Geschichten und Sachbüchern rund um die Welt der Fantasy freuen.

Die jährlich stattfindende Ausstellung des **Bibliothekenverbands Mittel- und Oberfranken** wird von den kommunalen Jugendpflegerinnen und Jugendpflegern im Bezirk Mittelfranken gemeinsam mit der **Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Nürnberg** organisiert. Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim laden diesmal die **Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld** zusammen mit der **Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises** zur fantastischen Entdeckungsreise ein.

Im Mittelpunkt steht das Genre **Fantasy**, das gerade bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren besonders beliebt ist. Dabei reicht die Auswahl von klassischen Erzählmustern mit Heldinnen und Helden, dem Kampf zwischen Gut und Böse und magischen Wesen bis hin zu modernen Geschichten voller Abenteuer und übernatürlicher Ereignisse. Auch der Einfluss von Märchen, Sagen und Legenden wird in vielen der ausgestellten Werke spürbar.

Die Ausstellung bietet Bücher für verschiedene Altersgruppen: für Kinder von **6 bis 9 Jahren**, von **9 bis 13 Jahren** und auch für **Jugendliche ab 13 Jahren**. Neben Erzählungen sind auch **Sachbücher, Romane, Comics und Mangas** Teil der Auswahl. Die Medien können während der regulären Öffnungszeiten direkt in den Kreisbüchereien besucht und ausgeliehen werden. Informationen zu den Öffnungszeiten gibt es unter: **https://kreisbuecherei-nea-bw.internetopac.de**

Zum Auftakt gibt es in den **Pfingstferien** ein besonderes Angebot für Kinder: Am **Dienstag, 2. Juni 2026**, veranstaltet die **Kommunale Jugendarbeit** in der **Kreisbücherei Scheinfeld** ein **Bilderbuchkino mit anschließender Bastelaktion zum Thema „Superhelden“**. Das kostenlose Angebot richtet sich an Kinder im Alter von **5 bis 9 Jahren** und findet von **10:30 bis 12:00 Uhr** statt. Mitmachen können Kinder mit oder ohne Ferienpass. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Website des Landratsamtes unter der Rubrik **„Ferienpass“** zu finden.

**Kommentar der Redaktion:**
Fantasy hat einen großen Vorteil: Man kann in ferne Welten reisen, ohne einen Koffer zu packen oder am Bahnhof auf die nächste Verspätung zu warten. Schön ist auch, dass hier nicht nur klassische Bücher, sondern wieder Comics und Mangas mit dabei sind – das dürfte gerade viele junge Leserinnen und Leser ansprechen. Wer also Lust auf Abenteuer, Magie und vielleicht den einen oder anderen literarischen Drachen hat, sollte sich den Termin merken.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

KerwaMosbachBiergartenWordPress

## Kerwa in Mosbach vom 14. bis 18. Mai: Gasthaus zur Altwiedergrunnd lädt ein

In Mosbach steht die Kerwa vor der Tür: Vom **14. Mai bis 18. Mai 2026** lädt das **Gasthaus zur Altwiedergrunnd** von **Inhaber Bernd Kuhlmann** wieder zu geselligen Tagen mit gutem Essen, Musik und Unterhaltung für die ganze Familie ein. Wer Lust auf fränkische Kerwa-Stimmung, Biergartenatmosphäre und ein abwechslungsreiches Angebot hat, dürfte hier genau richtig sein.

Zum Auftakt an **Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai**, gilt: **kein Schnapsausschank**. Stattdessen läuft der **normale Biergartenbetrieb mit Selbstbedienung**. Die Veranstalter bitten außerdem darum, **keinen Schnaps in Rucksäcken oder Bollerwagen mitzubringen**.

Besucher dürfen sich an diesem Tag unter anderem freuen auf:
– gemütliche Stimmung mit den **Hofschoppenmusikanten**
– **leckere Speisen**, auch für **Vegetarier und Veganer**
– einen **großen Kinderspielplatz**
– Geselligkeit und gute Unterhaltung
– traditionelles **Kirschweingebäck und Torten aus Marga’s Backstube**
– dazu beliebte **Kaffeespezialitäten**
– einen **Süßigkeiten-Stand mit Eis** von der **Familie Macri**

Auch an den weiteren Kerwa-Tagen von **Freitag bis Montag** ist einiges geboten. Dann können Gäste aus einer **reichhaltigen Speisekarte** wählen – vom **klassischen Braten** bis zur **Brotzeit**. Außerdem stehen wieder **beliebte Saisongerichte** auf dem Programm.

Die **Familie Kuhlmann mit Team** freut sich auf zahlreiche Besucher bei der Kerwa in Mosbach.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

OffeneGartentuerMittelfrankenLandkreisWordPress

**Private Gartenparadiese öffnen ihre Türen: „Tag der offenen Gartentür“ im Landkreis NEA-BW**

Ein Blick hinter Gartenzäune, sonst verborgene Lieblingsplätze und jede Menge Inspiration für alle, die Blumen, Stauden, Naturgärten oder liebevoll gestaltete Rückzugsorte mögen: Am Sonntag, 28. Juni 2026, laden auch im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim wieder ausgewählte private Gärten zum Besuch ein. Beim „Tag der offenen Gartentür“ können Interessierte ganz besondere grüne Oasen entdecken und mit den Gartenbesitzern sowie anderen Gartenfreunden ins Gespräch kommen.

Viele schöne Gärten bleiben im Alltag für Außenstehende unsichtbar – genau das macht diesen Aktionstag so besonders. Die teilnehmenden Gärtnerinnen und Gärtner gewähren Einblick in ihre ganz persönlichen Gartenwelten und zeigen, wie vielfältig Gartengestaltung sein kann. Dafür verdienen sie ein besonderes Dankeschön.

Besucherinnen und Besucher können die Gärten am **Sonntag, 28. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr** besichtigen. Die offizielle Eröffnung mit Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** findet um **13:00 Uhr im Garten von Gudrun Baum in Uehlfeld** statt.

**Diese Gärten sind im Landkreis mit dabei:**

**Gudrun Baum**
Parkstraße 42
91486 Uehlfeld
Am Ortsrand gelegener, abwechslungsreicher Wohngarten mit Stauden- und Gehölzbepflanzung, großem Gartenteich, Natursteinmauern und extensiv bewirtschafteter Obstwiese.

**Heidi Kippenberg**
Neustädter Straße 2, OT Beerbach
91463 Dietersheim
Eine rund 200 Quadratmeter große Hoffläche, die von einem Landschaftsgärtner und einer Künstlerin zu einem ganz besonderen Kleinod umgestaltet wurde.

**Familie Liane und Reinhard Strauß**
Holzleitenstraße 2
91477 Markt Bibart
Siedlungsgarten mit Bachlauf, Gartenteich, gemütlichen Sitzecken und Feldsteinmauern. Dank Grillpavillon ist hier selbst schlechtes Wetter kein Hindernis.

**Familie Heike und Klaus Schlepper**
Falkenweg 14
91466 Gerhardshofen
Ein Naturgarten im Wandel mit vielen Stauden, Kräutern und Gartenteich. Auch Wildbienen fühlen sich im neu angelegten Sandarium wohl.

**Vereinseigene Kleingartenanlage**
Am Ende der Karl-Schirmer-Allee
91438 Bad Windsheim
Kleingartenanlage mit 26 Parzellen à etwa 200 Quadratmeter. Die individuell gestalteten Gärten werden als Freizeit- oder Gemüsegärten genutzt.

Wichtig ist den Veranstaltern auch ein respektvoller Umgang mit den privaten Anlagen. Besucher werden deshalb gebeten, persönliche Bereiche zu achten und auf Pflanzen und Beete besonders Rücksicht zu nehmen.

Wer künftig selbst seinen Garten für den „Tag der offenen Gartentür“ öffnen möchte, kann sich an Kreisfachberater **Richard Krämer** am Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim wenden.
Telefon: **09161 92-4111**
E-Mail: **richard.kraemer@kreis-nea.de**

**Kommentar der Redaktion:**
So ein Tag ist tatsächlich eine schöne Gelegenheit, sich Ideen für den eigenen Garten zu holen – egal ob man einen großen Naturgarten, einen kleinen Innenhof oder nur ein Beet hinterm Haus hat. Und oft merkt man dabei auch: Perfekt muss ein Garten gar nicht sein. Hauptsache, er lebt, blüht und passt zu den Menschen, die ihn pflegen. Wer also schon immer mal neugierig über den Gartenzaun schauen wollte – am 28. Juni ist das ganz offiziell erlaubt.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

InterkommunaleGewerbegebieteWirtschaftsregionWordPress

**Gemeinsame Gewerbegebiete im Landkreis? Landrat will Wirtschaft auf neues Niveau heben**

Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim will wirtschaftlich stärker werden – und setzt dabei auf mehr Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Landrat Dr. Christian von Dobschütz und die Wirtschaftsförderung denken über interkommunale Gewerbegebiete nach, um künftig auch größere Unternehmen in die Region zu holen. Die Idee: Kommunen sollen Flächen, Stärken und Chancen bündeln – und damit gemeinsam attraktiver für Investoren werden.

Schon heute haben viele bekannte Unternehmen ihren Sitz im Landkreis, etwa in den Bereichen Musik, Fahrzeugtechnik oder Sportartikel. Trotzdem liegt die Region bei der Wirtschaftskraft im bayernweiten Vergleich bislang eher im unteren Bereich. Nach Ansicht des Landrats könnte sich das künftig ändern. Zwei große Standortvorteile nennt er dabei besonders: Zum einen soll das Wasserstoff-Kernnetz durch den Landkreis verlaufen, zum anderen ist die Region gut an Autobahnen und Bundesstraßen angebunden – etwa über die A7 bei Langensteinach und die A3 bei Burghaslach.

Im Landratsamt laufen deshalb Überlegungen, welche Flächen im Landkreis für größere gewerbliche Entwicklungen geeignet wären. Solche Flächen seien bereits in den Blick genommen worden. Da sie jedoch in der Regel nicht dem Landkreis selbst gehören, sieht sich das Landratsamt eher als Vermittler, Unterstützer und Vermarkter.

Dr. Christian von Dobschütz betont, dass er alle 38 Kommunen im Landkreis und das Landratsamt als Partner auf Augenhöhe verstehe. Genau darin liege auch die Chance: Das Landratsamt könne Kontakte knüpfen, auf Messen und Netzwerktreffen werben und den Landkreis als Wirtschaftsstandort stärker sichtbar machen. Sein Ziel ist es, „Frankens Mehrregion“ auch als Wirtschaftsregion zu positionieren.

Einfach werde das allerdings nicht. Denn gerade beim Thema Gewerbegebiete spielt die kommunale Selbstverwaltung eine große Rolle. Dennoch ist der Landrat überzeugt, dass viele Gemeinden offen für neue Modelle sein dürften – auch weil zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen dringend gebraucht werden.

Unterstützung bekommt er dabei von Claus Seifert, dem früheren Bürgermeister von Scheinfeld, der nun in der Wirtschaftsförderung des Landkreises tätig ist. Seifert plädiert dafür, frühere Anfragen von Unternehmen systematisch auszuwerten. Denn Interesse an Ansiedlungen habe es in den vergangenen Jahren durchaus gegeben. Nun müsse man gezielt klären, ob und wo größere Unternehmen im Landkreis angesiedelt werden sollen.

Bislang seien größere Firmenansiedlungen oft eher zufällig entstanden. Das soll sich ändern. Seifert und seine Kollegin Julia Tschadarow wollen eine klare Struktur und Strategie entwickeln, um gezielt auch größere Unternehmen anzusprechen. Der Landkreis versteht sich dabei als „Entwicklungspartner“ und „Türöffner“. Ziel sei es auch, schwieriger nutzbare Flächen sinnvoll zu entwickeln.

Darüber hinaus könnte der Landkreis auch bei stockenden Projekten unterstützen, vermitteln und neue Impulse geben. Denkbar sei zudem, dass sich Landkreis und Kommunen Kosten und Einnahmen solcher Vorhaben teilen.

Ein weiterer Faktor könnte in Zukunft die Energie sein. So könnten sich energieintensive Unternehmen gezielt entlang des Wasserstoff-Kernnetzes ansiedeln oder direkt von erneuerbaren Energien profitieren – etwa über Leitungen zu benachbarten Windkraftanlagen. Der im Landkreis erzeugte Überschuss an regenerativer Energie könnte damit zu einem echten Standortvorteil werden. Für Logistikunternehmen wären dagegen eher Flächen in Autobahnnähe interessant.

Ganz neu ist der Gedanke gemeinsamer Gewerbegebiete nicht. In einigen Kommunen gibt es bereits entsprechende Überlegungen. Bekannt sind etwa Gespräche zwischen Neustadt an der Aisch und Diespeck über ein mögliches gemeinsames Gewerbegebiet. Der Landrat verweist außerdem auf das Gewerbegebiet GollIpp, das als Beispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit gilt.

Die Vorstellung im Landratsamt geht sogar noch weiter: Einige dieser interkommunalen Gewerbegebiete könnten bis zur Planreife vorbereitet werden, sodass Genehmigungen bereits vorliegen. Das würde die Vermarktung deutlich erleichtern. Erschlossen werden sollen solche Flächen dann idealerweise erst dann, wenn konkrete Interessenten vorhanden sind. Claus Seifert spricht in diesem Zusammenhang von einem „Masterplan“.

Im Fokus stehen dabei nicht nur Unternehmen aus der Region, sondern vor allem auch größere externe Firmen aus der Metropolregion. Der Landkreis sei dort bisher wirtschaftlich zu wenig präsent, findet von Dobschütz. Das Bild von Karpfen und Bier allein reiche nicht aus – auch das Thema Wirtschaft müsse stärker mitgedacht werden. Die Metropolregion Nürnberg solle für den Landkreis ein „internationaler Anker“ werden, von dem man mehr profitieren müsse. Dazu könnten künftig auch Bürostandorte gehören.

Konkrete Projekte wurden bislang noch nicht vorgestellt. Nach Angaben des Landrats handelt es sich derzeit um erste Ideen, die nun mit den Kommunen besprochen werden sollen. Das langfristige Ziel ist jedoch klar: Aus „Frankens Mehrregion“ soll stärker auch eine echte Wirtschaftsregion werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee klingt vernünftig: Wenn einzelne Kommunen allein zu klein sind für die ganz großen Ansiedlungen, warum dann nicht gemeinsam auftreten? Fläche hier, Geld dort, gute Lage da – am Ende könnte daraus tatsächlich ein schlüssiges Gesamtpaket werden. Entscheidend wird aber sein, ob aus den vielen guten Gedanken auch echte, konkrete Projekte werden. Denn zwischen „Masterplan“ und erstem Spatenstich liegt bekanntlich oft noch ein ordentliches Stück fränkischer Ackerboden.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

VermisstHadidjaIpsheimWordPress

# 17-Jährige aus Ipsheim vermisst

Seit dem 14. April fehlt von der 17-jährigen Hadidja A. aus Ipsheim jede Spur. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise und hofft auf Unterstützung aus der Region.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt, verließ die Jugendliche vermutlich am Vormittag des 14. April das elterliche Anwesen in Ipsheim. Seitdem ist sie nicht mehr nach Hause zurückgekehrt, zudem besteht keinerlei Kontakt zu ihr.

Hadidja A. ist etwa 165 Zentimeter groß und schlank. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einem schwarzen Gewand und Kopftuch (Niqab) sowie weißen Adidas-Sneakern bekleidet.

Die Polizeiinspektion Bad Windsheim bittet dringend um Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten. Wer Hadidja A. gesehen hat oder Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09841/66160 bei der Polizeiinspektion Bad Windsheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

KreisbuechereiNeustadtItalienWordPress

**Literarische Reise nach Italien: Kreisbücherei Neustadt zeigt über 65 Romane voller Dolce Vita**

Ein bisschen Italien mitten im Landkreis: Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch lädt ab Montag, 11. Mai 2026, zu einer besonderen Ausstellung ein. Bis Donnerstag, 25. Juni 2026, können Besucherinnen und Besucher in die Welt italienischer Romane eintauchen – von den beeindruckenden Bergen Südtirols über die sanften Landschaften der Toskana bis hinein in die lebendigen Straßen Neapels.

Gezeigt werden mehr als 65 Romane, die in Italien spielen und überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Die Auswahl verspricht eine Reise durch ganz unterschiedliche Stimmungen des Landes: mal leicht und humorvoll, mal tiefgründig, leidenschaftlich oder auch melancholisch. So soll die Ausstellung nicht nur Lust aufs Lesen machen, sondern auch das besondere Lebensgefühl Italiens in die Region holen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Flyer mit den vorgestellten Buchtiteln sowie kurzen Rezensionen. Wer also gleich in den nächsten literarischen Kurzurlaub starten möchte, bekommt hier passende Anregungen direkt mit auf den Weg.

Die ausgestellten Romane können während der regulären Öffnungszeiten der Kreisbücherei Neustadt ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen. Im Laufe des Jahres wird die Ausstellung außerdem auch in den Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld zu sehen sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Italien ohne Stau am Brenner, ohne Kofferpacken und ohne Diskussion, ob die Sonnencreme eingepackt wurde – das hat schon was. Eine schöne Idee der Kreisbücherei, mit Büchern ein Stück Urlaubsgefühl nach Neustadt zu holen. Und wer weiß: Vielleicht reicht diesmal schon ein Büchereiausweis statt Reisepass für den nächsten Ausflug nach Italien.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

LandesprogrammBewegungTrainerinnenWordPress

**Landkreis sucht Übungsleiter für neues Bewegungsangebot unter freiem Himmel**

Mehr Bewegung im Alltag, kostenlos und für alle: Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim soll das Landesprogramm **„Sport vor Ort – draußen, offen, für alle“** unter dem Motto **„MEHR Bewegung für alle“** umgesetzt werden. Damit das Angebot an verschiedenen Orten im Landkreis starten kann, werden aktuell noch erfahrene **Trainerinnen, Trainer und Übungsleitende** gesucht.

Geplant sind **45-minütige Bewegungseinheiten an öffentlichen Plätzen**, die bewusst niedrigschwellig gestaltet werden. Das heißt: **ohne Anmeldung, kostenlos, ohne Vorkenntnisse** und so angelegt, dass die Teilnahme in **Alltagskleidung** möglich ist. Auch **Sportgeräte oder Matten** sind nicht notwendig. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen unkompliziert Freude an Bewegung zu vermitteln.

Die Koordination der Veranstaltungsorte übernimmt das **Gesundheitsamt**. Wer als Übungsleitung mitmachen möchte, erhält für den Einsatz eine **Aufwandsentschädigung**.

Interessierte können sich bei **Stefanie Schindler** von der **Gesundheitsregionplus** melden:
**Telefon:** 09161 92-5401 (Mo–Do, 08:00–13:00 Uhr)
**E-Mail:** stefanie.schindler@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee klingt erfreulich bodenständig: raus aus dem Wohnzimmer, rein in die Bewegung – ganz ohne Hightech-Sportuhr, Yogamatte in Sonderedition oder komplizierte Kursbuchung. Gerade solche offenen Angebote können helfen, Menschen zu erreichen, die sonst vielleicht sagen: „Sport ist nichts für mich.“ Vielleicht ist genau das der richtige Ansatz: einfach anfangen.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim, kreis-nea.de

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

KirchweihTermineMaiWordPress

# Wenn im Mai der Kirchweihkalender voller wird als der Familienplaner

Der Mai bringt in unserer Region wieder das mit, worauf sich viele das ganze Jahr freuen: Kirchweihzeit. Zwischen Bratwurstduft, Bierzeltmusik, Kirchweihbaum und dem einen oder anderen spontanen „Auf ein Seidla bleiben wir noch“ füllt sich der Veranstaltungskalender im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und im NaAZA-Gebiet gerade ordentlich.

Ob kleine Dorfkirchweih mit familiärer Stimmung oder mehrere Tage Festbetrieb mit Musik, Buden und geselligem Beisammensein: Die Kärwa gehört bei uns einfach fest zum Jahreslauf. Sie ist Treffpunkt für Familien, Freunde, Vereine und oft auch für all jene, die man sonst das restliche Jahr eher selten sieht – außer eben „spätestens auf der Kirchweih“.

## Diese Kirchweihen stehen im Mai an

– **09. bis 10. Mai:** Kirchweih in **Unterschweinach** bei Neustadt an der Aisch
– **14. bis 18. Mai:** Kirchweih in **Mosbach** bei Markt Erlbach
– **15. bis 17. Mai:** Kirchweih in **Adelsdorf** bei Neuhof an der Zenn
– **16. bis 17. Mai:** **Gänsmarktkirchweih in Uehlfeld**
– **23. bis 25. Mai:** Kirchweih in **Traishöchstädt** bei Dachsbach
– **29. Mai bis 1. Juni:** Kirchweih in **Birnbaum** bei Gerhardshofen

Damit dürfte klar sein: Wer im Mai noch behauptet, in der Region sei nichts los, hat entweder keinen Kirchweihkalender oder noch nicht in die richtige Richtung geschaut.

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih ist bei uns eben weit mehr als Festzelt und Fahrgeschäft. Es ist Dorftreffpunkt, Tradition und manchmal fast schon ein kleines Klassentreffen mit Bierbankgarantie. Und ganz ehrlich: Die Frage, wo es die besten Küchla gibt, wird vermutlich auch in diesem Jahr wieder so leidenschaftlich diskutiert wie andere Leute über große Politik – nur deutlich genussvoller.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

TurmRegionenLandesgartenschauWordPress

**Spatenstich für den „Turm der Regionen“: Neues Wahrzeichen für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim**

Während im Hintergrund bereits die Bagger arbeiten, wurde nun auch ganz offiziell der nächste sichtbare Schritt für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim gemacht: Am Mittwoch, 7. Mai, fand der symbolische Spatenstich für den „Turm der Regionen“ statt. Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl, LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt sowie zahlreiche Projektverantwortliche, Unterstützer und weitere Gäste.

Der Turm soll bei der Landesgartenschau nicht nur ein echter Blickfang werden, sondern zugleich die Vielfalt des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim präsentieren. Landrat Dr. Christian von Dobschütz betonte, dass dem Projekt viele Überlegungen und Gespräche vorausgegangen seien. Im Kreistag habe eine eigene Arbeitsgruppe Ideen zur Darstellung des Landkreises auf der Landesgartenschau entwickelt. Nach verschiedenen Gesprächen und Besuchen anderer Gartenschauen sei schließlich die Entscheidung gefallen: „Wir brauchen einen Turm.“

Der „Turm der Regionen“ soll künftig gleich mehrere Aufgaben erfüllen. Von oben bietet er einen Ausblick über Frankens Mehrregion, während er am Fuß des Bauwerks Einblicke in die Besonderheiten und die Vielfalt des Landkreises geben soll. Für den Landrat ist klar: Der Turm soll ein Symbol für die Region werden und zeigen, „wie schön es bei uns ist“.

Die Kosten für das Projekt liegen bei rund einer Million Euro. Etwa 700.000 Euro übernimmt der Landkreis, die restlichen 300.000 Euro werden von den drei Lokalen Aktionsgruppen Aischgrund, Südlicher Steigerwald und Rangau getragen. Landrat von Dobschütz sieht in dem Bauwerk dabei auch eine Investition in die touristische Zukunft der Region. Seine Rechnung: Wenn sich nach der Landesgartenschau 8.000 zusätzliche Gäste für einen Besuch mit Übernachtung in der Region entscheiden, seien die Kosten rechnerisch bereits wieder eingespielt. Er zeigte sich überzeugt, dass sogar deutlich mehr Besucher kommen könnten.

Auch Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl sprach von einem wichtigen Signal weit über die Landesgartenschau hinaus. Der Turm werde der Stadt und der gesamten Region zusätzliche Strahlkraft verleihen. Für LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt ist der Turm eng mit der Landesgartenschau verbunden: Beide würden voneinander profitieren – und vor allem die Gäste dürften sich auf ein bleibendes Highlight freuen.

Schon jetzt steht fest: Der „Turm der Regionen“ ist nicht nur für die Dauer der Landesgartenschau gedacht. Auch nach 2027 soll er Besucher anlocken und dauerhaft einen besonderen Ausblick über die Region bieten.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Aussichtsturm ist natürlich mehr als nur ein hoher Punkt mit schöner Sicht. Er ist auch ein Zeichen dafür, dass man der Region etwas zutraut – und das ist grundsätzlich erst einmal eine gute Nachricht. Wenn der Turm hält, was man sich von ihm verspricht, könnte er tatsächlich zu einem neuen Erkennungszeichen für Bad Windsheim und den Landkreis werden. Und seien wir ehrlich: In Franken schaut man doch gerne mal von oben drauf, was man alles Schönes hat.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

KreisbuechereiNeustadtItalienWordPress

**Literarische Reise nach Italien: Kreisbücherei Neustadt zeigt über 65 Romane voller Dolce Vita**

Ein bisschen Italien mitten im Landkreis: Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch lädt ab Montag, 11. Mai 2026, zu einer besonderen Ausstellung ein. Bis Donnerstag, 25. Juni 2026, können Besucherinnen und Besucher in die Welt italienischer Romane eintauchen – von den beeindruckenden Bergen Südtirols über die sanften Landschaften der Toskana bis hinein in die lebendigen Straßen Neapels.

Gezeigt werden mehr als 65 Romane, die in Italien spielen und überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Die Auswahl verspricht eine Reise durch ganz unterschiedliche Stimmungen des Landes: mal leicht und humorvoll, mal tiefgründig, leidenschaftlich oder auch melancholisch. So soll die Ausstellung nicht nur Lust aufs Lesen machen, sondern auch das besondere Lebensgefühl Italiens in die Region holen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Flyer mit den vorgestellten Buchtiteln sowie kurzen Rezensionen. Wer also gleich in den nächsten literarischen Kurzurlaub starten möchte, bekommt hier passende Anregungen direkt mit auf den Weg.

Die ausgestellten Romane können während der regulären Öffnungszeiten der Kreisbücherei Neustadt ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen. Im Laufe des Jahres wird die Ausstellung außerdem auch in den Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld zu sehen sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Italien ohne Stau am Brenner, ohne Kofferpacken und ohne Diskussion, ob die Sonnencreme eingepackt wurde – das hat schon was. Eine schöne Idee der Kreisbücherei, mit Büchern ein Stück Urlaubsgefühl nach Neustadt zu holen. Und wer weiß: Vielleicht reicht diesmal schon ein Büchereiausweis statt Reisepass für den nächsten Ausflug nach Italien.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

UnfallSchwerpunkteKreuzungenWordPress

# Unfallschwerpunkte im Landkreis: Diese vier Stellen fielen 2025 besonders auf

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat es im Jahr 2025 insgesamt 2862 Verkehrsunfälle gegeben. Viele davon waren Einzelfälle – doch an einigen Kreuzungen und Straßenabschnitten kam es auffällig oft zu Kollisionen. Die Polizei nennt in ihrer aktuellen Statistik vier Stellen, die besonders ins Auge fallen.

Ein bekannter Brennpunkt bleibt der Kreisverkehr bei Diespeck. Dort registrierte die Polizei im vergangenen Jahr zehn Unfälle. Nach Angaben von Bastian Stegmeier von der Polizeiinspektion Neustadt kam es zu zwei Vorfahrtsmissachtungen mit einem Leichtverletzten, zu fünf Auffahrunfällen mit zwei Leichtverletzten sowie zu drei weiteren Unfällen, bei denen Fahrzeugführer wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkamen. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens sei diese Zahl zwar erklärbar, dennoch bleibt der Bereich auffällig.

Ebenfalls im Fokus steht die Einmündung der B470 in Richtung Stübach in der Gemeinde Diespeck. Dort ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit drei Unfälle, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden. Interessant: An der nahegelegenen Einmündung „Am Käswasen“ wurden im selben Zeitraum keine Vorfälle registriert. Da es jedoch an beiden Kreuzungen schon in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Abbiegesituationen auf die Bundesstraße und auch zu schwereren Unfällen gekommen war, hat das Staatliche Bauamt Ansbach reagiert. Aktuell laufen dort Baumaßnahmen für eine Ampelanlage.

Ein weiterer Unfallschwerpunkt liegt an der Kreuzung der B13 mit der B470 bei Marktbergel. Dort verzeichnete die Polizei 2025 insgesamt sechs Verkehrsunfälle. Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Vor allem auf der Westseite kam es wiederholt zu Abbiegeunfällen und schweren Auffahrkollisionen. Auf der Ostseite wurden zwei Auffahrunfälle registriert.

Auch die Bräuersdorfer Kreuzung an der B8 in der Gemeinde Hagenbüchach bleibt eine bekannte Problemstelle. Viermal krachte es dort im vergangenen Jahr, drei Menschen wurden leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei waren in allen Fällen Vorfahrtsmissachtungen die Ursache. Zusätzlich wurde dort auch eine Unfallflucht aufgenommen.

Die Polizei will die bekannten Problemstellen auch im laufenden Jahr weiter genau beobachten. Sollte sich die Lage erneut zuspitzen, dürften die zuständigen Behörden die jeweiligen Kreuzungen und Einmündungen wieder genauer unter die Lupe nehmen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

EnergieMobilitaetUnternehmenWordPress

**Energie selbst erzeugen, Spritkosten senken: Neue Veranstaltungsreihe für Unternehmen startet am 18. Mai**

Steigende Ölpreise, unsichere Märkte und immer schwerer kalkulierbare Kraftstoffkosten setzen viele Betriebe unter Druck – gerade Unternehmen mit eigenem Fuhrpark. Eine neue Veranstaltungsreihe will nun zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Energieversorgung stärker selbst in die Hand nehmen und Mobilität gleich mitdenken können.

Hintergrund sind die zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise infolge der Sperrung der Straße von Hormuz. Für viele Firmen bedeutet das vor allem eines: Benzin und Diesel werden zur immer größeren Unbekannten in der Kostenrechnung. Gleichzeitig eröffnen erneuerbare Energien neue Möglichkeiten, den eigenen Betrieb unabhängiger von fossilen Importen zu machen und laufende Ausgaben zu senken.

Wie das konkret funktionieren kann, zeigt die Reihe **„Mobilität & Energie im eigenen Unternehmen verbinden: Wissen. Praxis. Austausch“**. Veranstaltet wird sie von der **Europäischen Metropolregion Nürnberg** und der **ENERGIEregion Nürnberg e.V.**. Gefördert wird das Angebot durch das **Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen** im Rahmen des Programms „RegioStrat“.

Die Reihe umfasst insgesamt **zwei Online-Fachveranstaltungen**, **zwei Exkursionen** und **ein Netzwerktreffen**.

Den Auftakt macht am **18. Mai 2026** eine kostenlose Online-Veranstaltung unter dem Titel:

**„Weniger zahlen, besser fahren: Eigene Energie im Unternehmen nutzen und Mobilitätskosten reduzieren“**
**Montag, 18. Mai 2026, 9 bis 10.30 Uhr**
**Online und kostenlos**

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dort einen Überblick, wie individuelle Energiesysteme in Unternehmen aussehen können. Außerdem geht es um aktuelle Fördermöglichkeiten rund um Ladeinfrastruktur. Besonders interessant dürfte der Praxisbezug sein: **Johannes Lange**, Schreinermeister aus Ebermannstadt, sowie **Hans-Georg Rießner**, Geschäftsführer der Rießner-Gase GmbH aus Lichtenfels, berichten aus ihrem Unternehmensalltag und zeigen, wie sie Energie und Mobilität bereits miteinander verknüpft haben.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: **https://eveeno.com/mobilitaet-energie1**

Weitere Informationen zur gesamten Veranstaltungsreihe gibt es unter:
**https://www.energieregion.de/mobilitaet/**

**Kommentar der Redaktion:**
Für viele Betriebe ist das Thema längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern eine ziemlich nüchterne Rechenaufgabe: Wer den eigenen Strom zumindest teilweise selbst erzeugt und klug für Fahrzeuge oder Ladeinfrastruktur nutzt, kann unabhängiger werden. Und wenn am Ende nicht nur die Kosten sinken, sondern auch der Fuhrpark ein bisschen moderner wird, ist das ausnahmsweise mal eine Entwicklung, bei der nicht nur die Buchhaltung lächelt.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

NeaMobilFahrgastzahlenWordPress

**NEA-Mobil im Landkreis weiter auf Erfolgskurs: Rund 30.000 Fahrgäste in einem Jahr**

Einsteigen, losfahren, ankommen: Das NEA-Mobil wird im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim immer stärker genutzt. Die Zahlen zeigen deutlich, dass das flexible Mobilitätsangebot bei vielen Menschen in der Region längst im Alltag angekommen ist – ob für den Weg zur Arbeit, zur Schule oder einfach für Besorgungen und Termine.

Zwischen April 2025 und März 2026 wurden knapp 30.000 Fahrgäste mit dem NEA-Mobil an ihr Ziel gebracht. Das entspricht rund 3.000 Nutzern pro Monat beziehungsweise etwa 100 Fahrgästen pro Tag.

Zu Beginn war das System noch in sechs Bediengebiete aufgeteilt. In der Praxis machte das Fahrten über die jeweiligen Grenzen hinweg jedoch oft umständlicher als nötig. Deshalb wurde das Angebot unter der Leitung von Landrat Dr. Christian von Dobschütz und dem zuständigen Sachgebiet ÖPNV mit Martin Hundertschuh überarbeitet. Das Ergebnis: Statt mehrerer Bereiche gibt es nun ein einheitliches Bediengebiet im Landkreis. Die Buchung wurde damit einfacher und die Nutzung deutlich flexibler.

Dass diese Umstellung gut ankommt, zeigt sich nicht nur an den Fahrgastzahlen. Auch bei den Bewertungen schneidet das NEA-Mobil sehr gut ab: Rund 90 Prozent der Rückmeldungen vergeben fünf von fünf Sternen. Gleichzeitig stieg auch die Nutzung spürbar an. Im Zeitraum von April 2024 bis März 2025 waren noch rund 17.500 Menschen mit dem NEA-Mobil unterwegs – ein Jahr später waren es bereits knapp 30.000.

Besonders bemerkenswert ist, dass viele Fahrgäste das Angebot regelmäßig nutzen. Laut Statistik fahren knapp 80 Prozent der Nutzer ein- bis dreimal pro Monat mit dem NEA-Mobil. 60 Prozent der Befragten gaben außerdem an, das Angebot auch für den Arbeits- oder Schulweg zu verwenden.

Seit April 2025 sind im gesamten Landkreis zehn Fahrzeuge im Einsatz. Zusammen legten sie bislang knapp 660.000 Kilometer zurück.

Wer das NEA-Mobil selbst ausprobieren möchte, kann dies montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr tun. Gebucht werden können die Fahrten entweder über die kostenlose NEA-Mobil-App oder telefonisch bei der Mobilitätszentrale unter 09161 6229966. Wichtig: Fahrten lassen sich bis zu 72 Stunden im Voraus buchen.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landratsamtes unter:
www.kreis-nea.de/lebenslagen/nea-mobil

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Angebot im ländlichen Raum nicht nur startet, sondern richtig angenommen wird, dann ist das durchaus eine gute Nachricht. Fast 30.000 Fahrgäste in einem Jahr sind ein starkes Zeichen dafür, dass flexible Mobilität im Landkreis gebraucht wird. Und ganz ehrlich: Wenn 90 Prozent fünf Sterne vergeben, dann läuft da offenbar mehr rund als so mancher Handyakku auf dem Heimweg.

Nach oben scrollen