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Gründersprechstunde in Neustadt: Kostenlose Beratung für den Start ins eigene Unternehmen

Wer mit einer Geschäftsidee in der Region Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim den nächsten Schritt gehen will, kann sich Anfang September kostenlos beraten lassen. Das Landratsamt lädt Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen zu einer Gründersprechstunde in Neustadt an der Aisch ein.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die Unterstützung beim Aufbau eines Unternehmens suchen oder bereits mitten in der Gründungsphase stehen. Auch bei Fragen zur Weiterentwicklung eines jungen Betriebs soll die Beratung helfen.

### Termin in der Unternehmer-WG

Die nächste Gründersprechstunde findet am Dienstag, 1. September 2026, von 14 bis 17 Uhr in der Unternehmer-WG in Neustadt an der Aisch statt. Organisiert wird das Angebot von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim.

Nach Angaben des Landratsamts werden die Gespräche als vertrauliche Einzeltermine geführt. Die Beratung ist kostenfrei und unabhängig.

### Worum es in den Gesprächen geht

Bei dem Termin können Interessierte unter anderem Fragen zu diesen Themen ansprechen:

– Businessplanung
– Finanzierung und Fördermöglichkeiten
– Vertrieb und Marketing
– Organisation und Unternehmensführung
– Unternehmensnachfolge

Besonders für Menschen aus der NaAZA-Region, die eine Geschäftsidee verfolgen oder einen Betrieb übernehmen wollen, kann das Angebot ein erster Anlaufpunkt sein.

### Beratung mit praktischer Erfahrung

Die Gespräche finden in Zusammenarbeit mit den AktivSenioren Bayern e.V. statt. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk ehemaliger Unternehmerinnen, Unternehmer sowie Führungskräfte, die ihre berufliche Erfahrung ehrenamtlich weitergeben.

### Anmeldung erforderlich

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis spätestens Montag, 31. August 2026, anmelden. Die Terminvergabe erfolgt individuell. Den Anmeldelink stellt das Landratsamt auf seiner Internetseite bereit.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim

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FledermausQuartierPlaketteWordPress

Fledermaus-Plakette im Landkreis: Bewerbungen bis Mitte Oktober möglich

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim können sich wieder Menschen, Gemeinden und Einrichtungen für den Fledermausschutz sichtbar machen. Wer Quartiere der Tiere erhält oder bei Sanierungen neue Unterschlüpfe schafft, kann dafür die Plakette „Fledermäuse willkommen“ erhalten.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass Bewerbungen für die nächste Vergabe noch bis Donnerstag, 15. Oktober 2026, eingereicht werden können. Die Auszeichnung soll vor allem zeigen, dass Fledermäuse auch in unserer Region auf geschützte Rückzugsorte angewiesen sind.

## Fledermäuse leben oft direkt an unseren Häusern

Nach Angaben des Landratsamts nutzen Fledermäuse vom Frühjahr bis in den Herbst hinein viele verschiedene Gebäude als Quartier. Dazu zählen unter anderem Wohnhäuser, Kirchen, Scheunen, Brücken und größere Gebäude. In der kalten Jahreszeit ziehen sich viele Arten außerdem in alte Bier- und Felsenkeller zurück, wie sie im Landkreis und in der Umgebung vorkommen.

Tagsüber bleiben die Tiere meist verborgen. Sie halten sich in Spalten, hinter Fassaden oder Fensterläden, in Hohlräumen oder auch auf Dachböden auf. Genau deshalb werden ihre Verstecke bei Umbauten oder Sanierungen oft unbemerkt beschädigt oder entfernt.

## Plakette soll Engagement sichtbar machen

Mit der Aktion „Fledermäuse willkommen“ will das Landesamt für Umwelt nach Angaben des Landratsamts schon seit 2005 auf die Lebensweise der Tiere aufmerksam machen und den Schutz ihrer Quartiere fördern. Die Plakette ist demnach für Menschen und Institutionen gedacht, die bestehende Unterschlüpfe erhalten oder bei Bauarbeiten Ersatzquartiere schaffen.

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim wurden seit dem Start der Aktion viermal Plaketten vergeben. Insgesamt wurden dabei rund 100 Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden und Institutionen geehrt.

## So gibt es weitere Informationen

Wer mehr über die Voraussetzungen und die Bewerbung wissen möchte, kann sich an die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamts wenden. Dort ist die Behörde telefonisch unter 09161 924102 und per E-Mail an naturschutz@kreis-nea.de erreichbar.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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LehrstellenAusbildungsmarktUnbesetztWordPress

**Im Landkreis warten noch 335 Ausbildungsplätze auf Bewerberinnen und Bewerber**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind kurz vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres noch viele Lehrstellen frei. Gleichzeitig suchen weiterhin junge Menschen einen passenden Platz für ihren Einstieg ins Berufsleben.
Die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit zeigen: Angebot und Nachfrage liegen in der Region auch 2026 noch deutlich auseinander.

### Viele Stellen gemeldet, aber noch nicht besetzt

Nach Angaben der Agentur für Arbeit Fürth, die für den Landkreis zuständig ist, wurden im Zeitraum von Oktober 2025 bis Juli 2026 insgesamt 677 Ausbildungsstellen gemeldet. 335 davon waren Ende Juli noch unbesetzt. Das entspricht 49,5 Prozent der gemeldeten Plätze.

Auf der anderen Seite standen 479 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Landkreis. 111 von ihnen hatten bis dahin noch keine Ausbildungsstelle gefunden. Die Arbeitsagentur spricht damit von 23,2 Prozent unversorgten Jugendlichen.

Rechnerisch kamen damit auf eine suchende Person etwa drei freie Ausbildungsstellen.

### Regionale Entwicklung im Agenturbezirk

Die Zahlen für den Landkreis sind Teil der Bilanz des Agenturbezirks Fürth. Dazu gehören neben dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auch die Städte Fürth und Erlangen sowie die Landkreise Fürth und Erlangen-Höchstadt.

In diesem Gebiet haben sich von Oktober 2025 bis Juli 2026 insgesamt 2.300 Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz bemüht. Das waren rund 70 weniger als im Vorjahreszeitraum. Mehr als 850 von ihnen haben nach Angaben der Agentur inzwischen eine betriebliche Ausbildung begonnen.

Gleichzeitig meldeten Betriebe in der Region 2.755 Ausbildungsstellen. Das waren 210 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gut 1.100 Stellen blieben bis Ende Juli unbesetzt.

### Beratung soll noch offene Chancen nutzen

Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, verweist darauf, dass auch kurz vor dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. September noch Chancen auf eine Lehrstelle bestehen. Die Berufsberatung der Arbeitsagentur biete Unterstützung bei der Suche nach passenden Berufen und möglichen Alternativen.

Für Jugendliche und junge Erwachsene aus der NaAZA-Region kann das durchaus wichtig sein: Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, hat trotz des fortgeschrittenen Zeitpunkts weiterhin eine größere Auswahl als in vielen anderen Jahren. Gleichzeitig zeigt die Statistik, dass Unternehmen in der Region noch immer Personal für die Zukunft suchen.

### Was das für die Region bedeutet

Gerade in einem Landkreis mit vielen mittelständischen Betrieben ist die Besetzung von Ausbildungsplätzen wichtig. Offene Stellen bedeuten für Betriebe oft zusätzlichen Aufwand, weil Nachwuchs fehlt. Für Bewerberinnen und Bewerber wiederum kann die Lage ein Vorteil sein: Wer flexibel bleibt, hat aktuell noch gute Karten auf einen Einstieg in verschiedene Berufe.

Die Agentur für Arbeit verweist deshalb auf ihre Berufsberatung in Fürth, Erlangen, Neustadt an der Aisch und Bad Windsheim sowie auf telefonische und digitale Beratungsmöglichkeiten.

**Quelle:** Agentur für Arbeit Fürth, Pressemitteilung vom 19.08.2026

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HallenbadNeustadtEintrittspreiseWordPress

Hallenbad im Schulzentrum Neustadt startet in die neue Saison – das ändert sich bei Eintritt und Öffnungszeiten

Neustadt an der Aisch bekommt im Herbst wieder sein Hallenbad-Angebot zurück: Das Bad im Schulzentrum öffnet nach Angaben des Landratsamts Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim wieder für Badegäste. Gleichzeitig gelten ab der neuen Saison angepasste Eintrittspreise. Für Familien, Gelegenheits-Schwimmerinnen und -Schwimmer sowie Vereine aus der Region ist das eine wichtige Nachricht.

Schon im September gibt es mehrere zusätzliche Öffnungstage, bevor der reguläre Betrieb im Oktober beginnt. Wer noch Karten aus der Vorsaison hat, sollte dabei auf die Fristen achten.

### Frühere Öffnung an vier September-Tagen

Nach Mitteilung des Landratsamts ist das Hallenbad in diesem Jahr bereits vor dem eigentlichen Saisonstart an vier Terminen geöffnet. Besucht werden kann es am Montag, 21. September, am Donnerstag, 24. September, am Montag, 28. September, und am Donnerstag, 1. Oktober. An diesen Tagen gelten die gewohnten Öffnungszeiten.

Die reguläre Öffnung startet dann am Montag, 5. Oktober 2026.

### Neue Eintrittspreise ab der Saison

Mit dem Saisonbeginn werden auch die Preise angepasst. Laut Landratsamt zahlen künftig:

– Erwachsene ab 16 Jahren: 5,00 Euro
– Zehnerkarte für Erwachsene: 45 Euro
– Kinder unter 16 Jahren: 2,50 Euro
– Zehnerkarte für Kinder: 20 Euro
– Ermäßigt: 3,50 Euro
– Zehnerkarte ermäßigt: 30 Euro

Zum ermäßigten Tarif zählen nach Angaben des Landratsamts unter anderem Schwerbehinderte mit Nachweis ab 50 Prozent, Rentnerinnen und Rentner, Schülerinnen und Schüler, Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte, Studierende sowie Arbeitslose mit Nachweis. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

Die Bezahlung der Eintrittspreise ist am Automaten nur bar möglich.

### Das sind die Öffnungszeiten ab 5. Oktober

Ab dem 5. Oktober 2026 soll das Hallenbad laut Landratsamt zu folgenden Zeiten offen sein:

– Montag: 17:00 bis 20:30 Uhr
– Dienstag: 17:00 bis 21:30 Uhr
– Mittwoch: geschlossen, Vereinstag
– Donnerstag: 17:00 bis 20:30 Uhr
– Freitag: 17:00 bis 20:30 Uhr
– Samstag: geschlossen, Vereinstag
– Sonntag: 09:00 bis 16:00 Uhr

### Hinweise für Kartenbesitzerinnen und Kartenbesitzer

Wichtig ist außerdem: Zehnerkarten aus der Vorsaison können an den Öffnungstagen im September noch verwendet werden. Danach verlieren sie mit der Preisanpassung zum 1. Oktober 2026 ihre Gültigkeit.

Wer Fragen hat, kann sich tagsüber unter 09161 92-1203 informieren. Ab 17 Uhr sowie am Wochenende ist das Hallenbad unter 09161 886934 erreichbar.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim (kreis-nea.de)

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# Frankens Mehrregion will die Landesgartenschau 2027 mit Leben füllen

Kommunen, Vereine und Tourismusakteure aus der Region haben jetzt die Chance, sich auf der Bayerischen Landesgartenschau in Bad Windsheim 2027 zu präsentieren. Am Regionalpavillon des Landkreises am „Turm der Regionen“ steht eine kostenfreie Präsentationsfläche zur Verfügung, auf der die touristische Vielfalt von Frankens Mehrregion erlebbar gemacht werden kann.

Gesucht sind keine klassischen Werbestände, sondern kreative Beiträge zum Mitmachen, Staunen und Entdecken. Das Programm richtet sich dabei an die touristischen Schwerpunkte der Region: Natur und Landschaft, Radfahren und Wandern, Kultur und Geschichte, Kulinarik und Genuss sowie Wellness und Entspannung.

Wer Interesse hat, kann sich bis zum 20. September mit einem Anmeldebogen bewerben. Da die Wunschtermine nach Eingang der Anmeldung vergeben werden, lohnt sich eine schnelle Rückmeldung. Bei Fragen hilft das Regionalmanagement gerne weiter.

Mehr Informationen gibt es hier:
[Präsentationsmöglichkeit am Regionalpavillon](https://www.frankens-mehrregion.de/region-highlights/landesgartenschau-programmbeteiligung)

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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# Kommt unsere Demokratie an ihre Grenzen? Ein Blick aus der Kommunalpolitik
Ein provokantes Bild in den sozialen Medien stellt eine einfache Rechnung auf: In einem Flugzeug stimmen 300 Affen und ein Pilot darüber ab, wer das Flugzeug landen soll. Die Affen gewinnen 300 zu 1 – das Flugzeug stürzt ab. Die Botschaft dahinter: **Eine Mehrheit hat nicht automatisch recht.**
Der Vergleich mit Affen ist natürlich herabwürdigend und für eine ernsthafte politische Diskussion ungeeignet. Die dahinterstehende Frage ist trotzdem interessant: **Wie gut funktioniert Demokratie, wenn Menschen über Dinge entscheiden, deren Hintergründe sie möglicherweise kaum kennen?**
Gerade in der Kommunalpolitik lässt sich dieses Spannungsfeld besonders gut beobachten.
## Kommunalpolitik ist komplizierter, als sie von außen aussieht
Über Bundespolitik wird viel gesprochen. Aber viele Entscheidungen, die unseren Alltag unmittelbar betreffen, fallen im Rathaus und im Gemeinde- oder Stadtrat.
Wo entsteht ein neues Baugebiet? Brauchen wir eine neue Schule? Wie viele Kindergartenplätze müssen geschaffen werden? Wird eine Straße saniert? Wie viel darf ein neues Feuerwehrhaus kosten? Können wir uns ein Schwimmbad weiterhin leisten? Wo entstehen Windkraft- oder Photovoltaikanlagen?
Von außen erscheint manches einfach.
„Dann baut die Straße eben.“
„Warum macht die Gemeinde nicht einfach einen neuen Kindergarten?“
„Dann senkt doch die Gebühren.“
Wer sich allerdings mit einem kommunalen Haushalt, Förderprogrammen, Ausschreibungsrecht, Bauleitplanung oder gesetzlichen Vorgaben beschäftigt, stellt schnell fest: **Das vermeintlich einfache Problem hat häufig eine ziemlich komplizierte Vorgeschichte.**
## Bürgerinnen und Bürger müssen keine Verwaltungsfachleute sein
Daraus darf allerdings nicht der Schluss entstehen, dass nur Fachleute politische Entscheidungen treffen sollten.
Ein Bürger muss keinen 400 Seiten starken Gemeindehaushalt verstehen, um sagen zu dürfen, dass ihm eine funktionierende Kinderbetreuung wichtig ist.
Eine Mutter muss keine Verkehrsplanerin sein, um darauf hinzuweisen, dass sie den Schulweg ihres Kindes für gefährlich hält.
Und ein Anwohner muss kein Bauingenieur sein, um sich über den Zustand seiner Straße zu beschweren.
**Gerade diese Erfahrungen aus dem Alltag braucht Kommunalpolitik.**
Die Aufgabe gewählter Gemeinderätinnen und Gemeinderäte besteht dann darin, diese Wünsche mit Fakten, Gesetzen, Kosten und den Interessen anderer Menschen abzuwägen.
## Das eigentliche Problem beginnt bei Halbwahrheiten
Schwierig wird es an einem anderen Punkt.
Ein Gemeinderat diskutiert vielleicht über Monate über ein Projekt. Es gibt Gutachten, Kostenschätzungen, Gespräche mit Behörden und verschiedene Varianten.
Am Ende steht eine Entscheidung.
Auf Facebook erscheint anschließend ein Satz:
**„Gemeinde verschwendet zwei Millionen Euro!“**
Und plötzlich müssen Monate komplizierter Beratungen gegen einen einzigen emotionalen Satz bestehen.
Vielleicht stammen 80 Prozent der Kosten aus Fördermitteln. Vielleicht ist die Gemeinde gesetzlich zum Handeln verpflichtet. Vielleicht wäre die vermeintlich billigere Alternative langfristig sogar teurer gewesen.
All das benötigt Erklärung.
Empörung benötigt dagegen manchmal nur eine Überschrift.
## Kommunalpolitik hat dabei einen großen Vorteil
Gerade deshalb bietet die kommunale Ebene eine enorme Chance für unsere Demokratie.
Denn hier sind Politik und Bevölkerung noch vergleichsweise nah beieinander.
Den Bürgermeister trifft man beim Einkaufen. Gemeinderätinnen und Gemeinderäte stehen beim Feuerwehrfest, beim Sportverein oder auf der Kirchweih neben einem. Viele Sitzungen sind öffentlich. Entscheidungen betreffen Straßen, Schulen, Vereine oder Einrichtungen, die jeder kennt.
Kommunalpolitik kann deshalb zeigen, **wie Demokratie tatsächlich funktioniert**.
Es wird diskutiert. Es werden Argumente ausgetauscht. Manchmal wird gestritten. Es werden Kompromisse geschlossen. Am Ende entscheidet eine Mehrheit.
Und diese Mehrheit kann selbstverständlich auch einmal falsch liegen.
## Mehrheit bedeutet nicht Wahrheit
Das ist vielleicht eines der größten Missverständnisse über Demokratie.
Eine Abstimmung stellt nicht fest, was objektiv wahr ist.
Wenn ein Gemeinderat mit 15 zu 5 Stimmen beschließt, dass eine bestimmte Straße gebaut wird, bedeutet das nicht, dass diese Variante wissenschaftlich nachweisbar die beste Lösung ist.
Es bedeutet zunächst nur: Nach Abwägung der Informationen hat sich eine Mehrheit dafür entschieden.
Deshalb braucht eine Demokratie neben Mehrheiten auch Fachverwaltungen, Gerichte, Gesetze, Kontrollinstanzen, freie Medien und Minderheitenrechte.
## Aber wie informiert muss ein Wähler sein?
Hier kommen wir zur unangenehmen Frage des ursprünglichen Beispiels.
Bei einer Kommunalwahl zählt die Stimme eines Menschen, der jede Gemeinderatssitzung verfolgt, genauso viel wie die Stimme eines Menschen, der sich fünf Minuten vor der Wahl anhand eines Facebook-Beitrags entscheidet.
Das kann man ungerecht finden.
Aber jede Alternative wäre gefährlicher.
Soll es einen Wissenstest vor der Wahl geben? Muss man erklären können, wie ein kommunaler Haushalt funktioniert? Wer entscheidet, welche Fragen gestellt werden?
Damit würden wir sehr schnell ein Grundprinzip unserer Demokratie verlassen:
**Politische Rechte hängen nicht von Bildung, Einkommen oder Fachwissen ab.**
## Vielleicht müssen wir deshalb an einer anderen Stelle ansetzen
Nicht weniger Menschen sollten mitentscheiden.
**Mehr Menschen sollten verstehen können, worüber entschieden wird.**
Das bedeutet auch eine Verpflichtung für Kommunalpolitik und Verwaltung.
Vorlagen müssen verständlicher werden. Entscheidungen sollten nachvollziehbar erklärt werden. Informationen sollten öffentlich leicht auffindbar sein. Und Kommunalpolitiker sollten nicht nur erklären, **was** beschlossen wurde, sondern auch, **warum**.
Auch lokale Medien tragen dabei Verantwortung.
Sie sollten Entscheidungen nicht künstlich dramatisieren, sondern Zusammenhänge erklären, verschiedene Seiten darstellen und klar zwischen Fakten, Meinungen und Gerüchten unterscheiden.
Gerade bei kommunalen Themen reicht manchmal allerdings keine einfache Schlagzeile.
## Demokratie braucht informierte Bürger – aber keine perfekten Bürger
Unsere Demokratie kommt deshalb nicht an ihre Grenze, weil jeder wählen darf.
Sie kommt dann unter Druck, wenn Menschen zwar wählen können, aber kaum noch nachvollziehen können, worüber entschieden wird.
Wenn ein 20-Sekunden-Video stärker wirkt als eine zweistündige öffentliche Beratung.
Wenn ein Gerücht auf Facebook mehr Glaubwürdigkeit bekommt als ein öffentlich einsehbarer Beschluss.
Oder wenn Politik so kompliziert kommuniziert wird, dass normale Bürgerinnen und Bürger irgendwann aufgeben.
Die Antwort darauf kann nicht weniger Demokratie sein.
**Die Antwort muss mehr verständliche Demokratie sein.**
Und vielleicht beginnt das nicht zuerst im Bundestag oder im Europäischen Parlament.
Vielleicht beginnt es genau dort, wo Demokratie für jeden sichtbar und unmittelbar wird:
**im eigenen Rathaus, im Gemeinde- und Stadtrat und vor der eigenen Haustür.**

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# Raub in Gutenstetten
## 75-Jähriger auf Hof bedroht – Polizei sucht nach flüchtigem Täter

Gutenstetten – Am Dienstagnachmittag ist es in Gutenstetten zu einem Raubüberfall auf einen Senior gekommen. Ein bislang unbekannter Mann bedrohte einen 75-Jährigen auf dessen Hof in der Steigerwaldstraße und erbeutete Bargeld. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung mit Polizeihubschrauber gelang dem Täter die Flucht.

Nach bisherigen Erkenntnissen überraschte der Unbekannte den Anwohner gegen 16.30 Uhr auf seinem Anwesen. Er soll den Senior mit einem noch unbekannten Gegenstand bedroht und ihn aufgefordert haben, ins Haus zu gehen und Bargeld herauszugeben. Der 75-Jährige übergab daraufhin einen dreistelligen Geldbetrag. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Die Polizei Neustadt an der Aisch leitete umgehend eine Fahndung ein, an der auch ein Hubschrauber beteiligt war. Der Mann konnte jedoch nicht mehr gefasst werden. Die Ansbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Der Gesuchte wird als etwa 1,80 Meter groß, rund 50 Jahre alt, schlank und mit dunkelblonden Haaren beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine blaue Hose und ein rotes Poloshirt.

Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 0911/21123333 entgegen.

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# Mobile Problemmüllsammlung startet im Landkreis

Von Abflussreiniger bis Zeichentusche: Der Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim schickt auch 2026 wieder die mobile Problemmüllsammlung auf Tour. Wer zu Hause Stoffe hat, die nicht einfach in den Hausmüll gehören, bekommt vom 14. bis 25. September an vielen Orten in der Region eine bequeme und fachgerechte Abgabemöglichkeit. Damit gefährliche Abfälle nicht in die falsche Tonne wandern, werden sie von Fachkräften eingesammelt und umweltgerecht entsorgt oder aufbereitet.

Wichtig ist dabei: Flüssigkeiten bitte nur in fest verschlossenen Behältern mitbringen, maximal in 25-Liter-Gebinden. Angenommen werden grundsätzlich haushaltsübliche Mengen aus Privathaushalten. Größere Mengen über 25 Kilogramm beziehungsweise Liter oder gewerbliche Abfälle können nur in Ausnahmefällen und bei freien Kapazitäten angenommen werden – dann allerdings zu 2,00 Euro je Kilogramm beziehungsweise Liter. Nicht angenommen werden unter anderem Asbest, Gasflaschen, Sonderabfälle aus Industrie und Gewerbe sowie Sperrmüll und Wertstoffe. Für einige Stoffe fallen zusätzliche Gebühren an, etwa bei Spritzmitteln, Altöl, Kfz-Batterien, Feuerlöschern oder Altreifen.

## Die Termine im Überblick

**Montag, 14. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Illesheim, Schwarzscheune, Ende der Schlossstr.
12:30–13:30 Uhr Obernzenn, Feuerwehrhaus
14:30–15:15 Uhr Trautskirchen, Bauhof, Hans-Böckler-Str. 35
16:00–17:00 Uhr Neuhof/Zenn, Parkplatz Industriestraße

**Dienstag, 15. September 2026**
11:00–12:00 Uhr Diespeck, Festplatz Sandstraße
12:45–13:30 Uhr Wilhelmsdorf, Feuerwehrhaus, Gartenstraße 5
14:15–15:00 Uhr Hagenbüchach, Bauhof, Teichweg 10
15:45–17:00 Uhr Emskirchen, Mittelschule

**Mittwoch, 16. September 2026**
11:00–12:00 Uhr Markt Bibart, Festplatz
12:45–13:30 Uhr Oberscheinfeld, Parkplatz Sportplatz
14:30–15:15 Uhr Markt Taschendorf, Lindenstraße
16:00–17:00 Uhr Burghaslach, Gewerbegebiet „Am Schopfensee“

**Donnerstag, 17. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Sugenheim, Festplatz
12:45–13:30 Uhr Langenfeld, Am Mühlweg
14:30–16:45 Uhr Neustadt a.d.Aisch, Bauhof, Karl-Eibl-Str. 6

**Freitag, 18. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Gutenstetten, Kläranlage
12:30–13:15 Uhr Münchsteinach, Parkplatz Steinachgrundhalle
14:00–14:45 Uhr Baudenbach, Gemeindehalle, Raiffeisenstr. 16
15:30–17:00 Uhr Scheinfeld, Kreisbauhof, Bauhofstraße 2

**Montag, 21. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Markt Nordheim, Firma Schlöpp, Haus-Nr. 65
13:00–13:45 Uhr Weigenheim, Parkplatz am Sportplatz
14:30–15:30 Uhr Ippesheim, Gemeinschaftshalle, Mühlenstraße
16:15–17:00 Uhr Gollhofen, Sportplatz (nur über Klärwerk anfahrbar)

**Dienstag, 22. September 2026**
10:30–11:15 Uhr Uehlfeld, Festplatz an der B470
12:15–13:00 Uhr Dachsbach, Rathaus
13:30–14:15 Uhr Gerhardshofen, Parkplatz Sandgasse
15:30–17:00 Uhr Markt Erlbach, Festplatz Frankenstraße

**Mittwoch, 23. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Dietersheim, Parkplatz Beerbacher Straße
12:30–13:30 Uhr Ipsheim, Am Kuhwasen
14:30–17:00 Uhr Bad Windsheim, Festplatz

**Donnerstag, 24. September 2026**
11:00–11:45 Uhr Ergersheim, Parkplatz Gemeindezentrum
12:30–13:15 Uhr Gallmersgarten, Gewerbegebiet „An der Wolben“
14:00–15:15 Uhr Burgbernheim, Gewerbestraße 7
16:15–17:00 Uhr Marktbergel, Bachbrunnenweg 4

**Freitag, 25. September 2026**
10:30–11:15 Uhr Oberickelsheim, OT Geißlingen, Wassergasse
12:00–12:45 Uhr Hemmersheim, Pfahlenheimer Str.
13:30–14:15 Uhr Simmershofen, Am Friedhof
15:15–17:00 Uhr Uffenheim, Am Festplatz

Ganzjährig kann Problemmüll außerdem an der Energie- und Verwertungsanlage in Dettendorf abgegeben werden: Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 08:30 bis 12:30 Uhr und von 13:30 bis 16:00 Uhr, Donnerstag von 13:30 bis 18:30 Uhr sowie Samstag von 08:30 bis 14:00 Uhr.

Bei Rückfragen helfen Alexander Popp unter Tel. 0173 3967323 oder Andreas Horneber unter Tel. 09161 92-6391 weiter. Per E-Mail ist das Team unter abfall@kreis-nea.de erreichbar.

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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# Telefonsprechstunde mit Landrat Dr. Christian von Dobschütz am 17. September

Wer Fragen, Anregungen oder auch einfach ein Anliegen rund um den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim loswerden möchte, bekommt bald wieder die Gelegenheit dazu: Landrat Dr. Christian von Dobschütz bietet eine Telefonsprechstunde an. Ganz unkompliziert, ohne Voranmeldung und direkt am Apparat.

Die nächste Telefonsprechstunde findet am **Donnerstag, 17. September 2026**, von **16:30 bis 17:30 Uhr** statt. In dieser Zeit ist der Landrat unter der Telefonnummer **09161 92-1003** für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar. So können Themen aus dem Landkreis direkt angesprochen werden – von Hinweisen über Ideen bis hin zu Fragen, die im Alltag beschäftigen.

**Quelle:** Kreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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## Aischgrundbahn fährt wieder: Gute Nachricht für Bahnreisende zwischen Steinach und Neustadt/Aisch

Gute Nachrichten für alle, die auf der Strecke zwischen Steinach und Neustadt/Aisch unterwegs sind: Nach über einer Woche rollen die Züge der Aischgrundbahn wieder. Damit endet für viele Pendler und Reisende eine Phase voller Umwege, Wartezeiten und Unsicherheit.

Wie berichtet, war am Dienstag vergangener Woche ein Triebzug mit zwei Achsen entgleist, als er aus Richtung Steinach in den Bahnhof Bad Windsheim einfahren wollte. Glück im Unglück: Die 25 Menschen an Bord kamen mit dem Schrecken davon.

Die Bahn hatte zwar einen Schienenersatzverkehr eingerichtet, doch laut FLZ kam es dabei immer wieder zu Verspätungen. Zusätzlich war der Zugverkehr zwischen Bad Windsheim und Neustadt/Aisch bis gestern eingestellt worden. Nun fährt die Aischgrundbahn wieder – sehr zur Freude aller, die auf eine verlässliche Verbindung durch den Aischgrund angewiesen sind.

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**MeinOrt.meineChance 2027: Landkreis bringt Jugendliche und Unternehmen frühzeitig zusammen**

Mit **„meinOrt.meineChance“** gibt es im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auch im kommenden Jahr wieder eine spannende Gelegenheit für Betriebe, sich Schülerinnen und Schülern praxisnah vorzustellen. Die Aktion soll junge Menschen frühzeitig mit möglichen Ausbildungsbetrieben und späteren Arbeitgebern in Kontakt bringen – und das direkt vor Ort in der Region.

Die Veranstaltungsreihe orientiert sich am bewährten **FerienFirmenTag** und findet **am Donnerstag, 18. März 2027** statt. An diesem Tag werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler vom Unterricht freigestellt und besuchen gezielt Betriebe, für die sie sich vorab über die Plattform **www.ferienfirmentag.de** anmelden.

Zur Auswahl stehen vier Zeitslots:
– 08:00–10:00 Uhr
– 10:30–12:30 Uhr
– 13:00–15:00 Uhr
– 15:30–17:30 Uhr

Jedes Unternehmen entscheidet selbst, ob ein oder mehrere Zeitfenster angeboten werden und wie viele Jugendliche teilnehmen können. So lässt sich die Teilnahme individuell an die Möglichkeiten vor Ort anpassen.

Für Unternehmen ist das eine gute Chance, den eigenen Betrieb, Ausbildungsberufe und Karrieremöglichkeiten einem interessierten Nachwuchs vorzustellen. Wer mitmachen möchte, kann sich einfach mit dem entsprechenden Anmeldeformular registrieren und dieses per E-Mail an **info@ferienfirmentag.de** senden. Nach der Anmeldung folgen alle weiteren Informationen sowie der Zugang zum Firmenprofil, über das das eigene Angebot präsentiert werden kann.

Organisiert und begleitet wird die Aktion vom **Netzwerk SchuleWirtschaft** im Rahmen des FerienFirmenTags. Wer sich früh anmeldet, sorgt dafür, dass das eigene Angebot rechtzeitig online sichtbar ist und von den Schülerinnen und Schülern gefunden werden kann.

Auch für Jugendliche gibt es bereits jetzt die Möglichkeit, sich für die Veranstaltung vormerken zu lassen:
**https://kreis-nea.form.cloud/formcycle/form/alias/1/Vormerkung_meinOrt_meineChance**

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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# Zwischen Information und Desinformation – warum NaAZZA auf Vertrauen statt auf Klicks setzt
Wer heute Nachrichten im Internet liest, kennt das Problem: Immer häufiger sehen Beiträge auf den ersten Blick wie seriöse Nachrichten aus. Professionelle Bilder, reißerische Überschriften und vermeintliche Fakten vermitteln Glaubwürdigkeit. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppen sich viele dieser Beiträge als Falschmeldungen, Halbwahrheiten oder bewusst irreführende Inhalte – sogenannte Fake News.
Gerade in sozialen Medien verbreiten sich solche Meldungen oft schneller als überprüfte Informationen. Sie wecken Emotionen, erzeugen Empörung und werden tausendfach geteilt, bevor überhaupt geklärt ist, ob sie der Wahrheit entsprechen.
Wir von **NaAZA** möchten einen anderen Weg gehen.
Unser Ziel ist es, die Menschen in unserer Region zuverlässig über das zu informieren, was vor ihrer Haustür passiert – sachlich, verständlich und ohne unnötige Sensationsmache. Wir möchten Kommunalpolitik greifbar machen, erklären, warum Entscheidungen getroffen werden, und den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich eine eigene Meinung zu bilden.
Dabei versuchen wir, uns so weit wie möglich an das sogenannte **Zwei-Quellen-Prinzip** zu halten. Das bedeutet, dass Informationen möglichst durch zwei voneinander unabhängige Quellen bestätigt werden, bevor wir darüber berichten. Gerade in der lokalen Berichterstattung ist das allerdings nicht immer vollständig möglich. Häufig gibt es nur eine offizielle Auskunft oder nur wenige Beteiligte, die Informationen liefern können. Dennoch prüfen wir jede Meldung sorgfältig, fragen nach und versuchen, Gerüchte von belegbaren Fakten zu trennen.
Natürlich sind auch wir nicht unfehlbar. Sollten uns Fehler unterlaufen, korrigieren wir diese transparent. Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, niemals Fehler zu machen, sondern verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen.
NaAZZA versteht sich nicht nur als Nachrichtenplattform. Wir möchten das gesellschaftliche Leben in unserer Region sichtbar machen. Deshalb berichten wir regelmäßig über Veranstaltungen aus Kultur, Sport, Vereinsleben und Gesellschaft. Denn unsere Region lebt von den Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, Feste organisieren, Sport treiben oder kulturelle Angebote schaffen.
Uns ist auch bewusst, dass unsere **KI-generierten Bilder** nicht bei allen Leserinnen und Lesern auf Begeisterung stoßen. Manchmal können sie einen falschen Eindruck vermitteln oder Erwartungen wecken, die mit der Realität nicht vollständig übereinstimmen. Deshalb kennzeichnen wir KI-Bilder entsprechend und arbeiten kontinuierlich daran, ihre Qualität und ihren Einsatz weiter zu verbessern.
Warum verwenden wir sie trotzdem? Ganz einfach: **NaAZA ist für alle Leserinnen und Leser kostenlos.** Wir verlangen kein Geld für unsere Berichterstattung und möchten möglichst viele Informationen frei zugänglich machen. Professionelle Fotografen oder Bildagenturen können wir uns bei vielen Themen derzeit schlicht nicht leisten. KI-Bilder helfen uns deshalb dabei, Beiträge auch dann ansprechend zu gestalten, wenn keine passenden Fotos zur Verfügung stehen.
Unser Ziel bleibt aber, künftig noch häufiger echte Fotos aus der Region zu verwenden. Deshalb freuen wir uns über Hinweise, Einsendungen und Unterstützung aus der Bevölkerung.
Damit wir NaAZZA langfristig weiter ausbauen können, sind wir außerdem auf **Werbepartner und Sponsoren** angewiesen. Jede Unterstützung hilft uns dabei, unabhängigen Lokaljournalismus anzubieten, neue Funktionen zu entwickeln und die Qualität unserer Berichterstattung weiter zu steigern.
Ein weiterer wichtiger Schritt steht bereits bevor: Unser Veranstaltungskalender verlässt in Kürze die Beta-Phase. Dann werden nahezu alle Veranstaltungen aus unserer Region übersichtlich auf **NaAZZA.de** zu finden sein – von der Kirchweih über Vereinsfeste bis hin zu Konzerten, Sportveranstaltungen und Familienangeboten.
Besonders wichtig ist uns dabei auch, Menschen zu erreichen, die soziale Medien gar nicht oder nur selten nutzen. Deshalb bauen wir unsere Internetseite kontinuierlich aus und machen sie zu einer zentralen Informationsplattform für die Region.
Und wir haben noch mehr vor: Gegen Ende des Jahres möchten wir eine eigene **NaAZZA-App** für Android und iPhone veröffentlichen. Damit erhalten Nutzerinnen und Nutzer aktuelle Nachrichten, Veranstaltungstipps und wichtige Informationen direkt auf ihr Smartphone – schnell, unkompliziert und ohne auf soziale Netzwerke angewiesen zu sein.
Unser Versprechen bleibt dabei dasselbe: Wir möchten informieren statt polarisieren, erklären statt aufregen und unsere Region so zeigen, wie sie ist – vielfältig, engagiert und lebenswert.
Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, Vereine, Kommunen, Unternehmen und Ehrenamtlichen, die uns mit Hinweisen, Fotos und Informationen unterstützen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass verlässliche lokale Informationen auch in Zukunft ihren festen Platz haben.
**Euer Christian Pöschl**
**NaAZA – Aus der Region. Für die Region.**

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## UV-Index-Tafeln für Kindertagesstätten im Landkreis übergeben

Sonne macht gute Laune, aber sie kann auch tückisch sein – besonders für Kinder. Damit die Kleinsten im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim besser vor zu viel UV-Strahlung geschützt sind, hat das Landratsamt jetzt gemeinsam mit der AOK Mittelfranken UV-Index-Tafeln an mehrere Kindertagesstätten übergeben. Das Ziel: Sonnenschutz soll schon früh ganz praktisch und leicht verständlich vermittelt werden.

Stellvertretender Landrat Reinhard Streng überreichte die Tafeln gemeinsam mit Thea Götz, Direktorin der AOK in Mittelfranken, an die Leitungen beziehungsweise Stellvertretungen folgender Einrichtungen:

– Evangelische Kindertagesstätte „Sternschnuppe“, Burghaslach
– Kindergarten „Hirtenhaus“, Dachsbach
– Kindergarten „Lindenbaum“, Hemmersheim
– Kindergarten „Regenbogen“, Ipsheim
– Kindergarten „Mäusenest“, Markt Nordheim
– Kindergarten „Kleine Welt“, Neustadt-Scheuerheim
– Kindergarten „St. Franziskus“, Oberscheinfeld
– Kindergarten und Krippe „Mutter Teresa“, Scheinfeld
– Kindergarten und Krippe „St. Elisabeth“, Scheinfeld
– Kindergarten Sugenheim
– Kindergarten Uehlfeld
– Kindergarten Wilhelmsdorf

Die Sonne ist lebenswichtig – ohne sie gäbe es kein Leben auf der Erde. Doch zu viel davon ist eben auch nicht gut. UV-Strahlung kann Haut und Augen schädigen und langfristig sogar zu Krebs führen. Genau deshalb setzen AOK und Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gemeinsam auf Aufklärung und Prävention.

„Die Ausgabe an verschiedene Kindertagesstätten ermöglicht früh in das Thema einzusteigen und bereits Kindern den Sonnenschutz anschaulich näherzubringen“, betonte stellvertretender Landrat Reinhard Streng. Auch Thea Götz erklärte, dass die UV-Index-Tafeln helfen sollen, die Bevölkerung für die Gefahren der Sonne zu sensibilisieren – gerade in Zeiten des Klimawandels.

Der UV-Index zeigt an, wie stark die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung am Boden voraussichtlich ist. Je höher der Wert, desto wichtiger wird konsequenter Schutz. Und bei sehr hohen Werten gilt: Sonnencreme allein reicht nicht mehr. Dann helfen zusätzlich Schatten, geeignete Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille. Besonders gut schützt dichter Schatten unter Bäumen oder Sträuchern – der ist oft wirksamer als der schnelle Platz unter dem klassischen Strandschirm.

Weitere Informationen gibt es unter:
– www.unserehaut.de -> Suchbegriff „Watchout“
– www.bfs.de/uv-index

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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# Historisch niedrige Wasserstände in Aurach, Zenn und Aisch: Was das für unsere Region bedeutet

**LANDKREIS NEUSTADT AISCH-BAD WINDSHEIM** – Wer in diesen Tagen an der Aisch, der Zenn oder der Aurach unterwegs ist, sieht es auf den ersten Blick: So wenig Wasser wie derzeit haben viele in unserer Region wohl noch nie erlebt. Kiesbänke liegen frei, an manchen Stellen zieht sich nur noch ein schmales Rinnsal durch das Flussbett. Was auf den ersten Blick nur ungewöhnlich wirkt, hat aber spürbare Folgen – für Tiere, Pflanzen, Landwirtschaft und letztlich auch für uns Menschen.

Für Fische beginnt jetzt die kritische Phase. Das wenige Wasser erwärmt sich schneller und enthält deutlich weniger Sauerstoff. Besonders empfindliche Arten geraten dadurch unter Stress, Jungfische und Fischlaich können Schaden nehmen. Auch Frösche, Molche und viele Wasserinsekten verlieren ihren Lebensraum. Und wo diese verschwinden, fehlt wiederum Nahrung für Eisvögel, Reiher und andere Tiere.

Doch nicht nur die Tierwelt leidet. Auch die Natur entlang der Flüsse gerät unter Druck. Bäume und Uferpflanzen werden durch die Trockenheit anfälliger für Krankheiten und Schädlinge, Feuchtwiesen trocknen aus und verlieren ihre besondere Artenvielfalt. Gleichzeitig nimmt die Selbstreinigungskraft der Gewässer ab: Schadstoffe werden schlechter verdünnt, Algen können sich leichter ausbreiten.

Auch die Landwirtschaft bekommt die Lage deutlich zu spüren. Wiesen liefern weniger Futter, bei Mais, Kartoffeln und Gemüse steigt der Bewässerungsbedarf, während die Erträge sinken können. Für viele Betriebe bedeutet das nicht nur Mehrarbeit, sondern auch höhere Kosten und große Unsicherheit.

Die Folgen betreffen am Ende uns alle. Sinkende Grundwasserstände können langfristig auch die Trinkwasserversorgung belasten. Zwar ist die Versorgung in unserer Region derzeit gesichert, doch Wasser wird immer mehr zu einer wertvollen Ressource. Gleichzeitig fehlt die kühlende Wirkung der Flüsse, wodurch sich die Umgebung an heißen Tagen noch stärker aufheizt.

Die aktuelle Lage zeigt eindrucksvoll, wie deutlich sich der Klimawandel inzwischen direkt vor unserer Haustür bemerkbar macht. Was früher als Ausnahme galt, könnte in Zukunft häufiger auftreten. Gerade kleine Flüsse wie Aurach, Zenn und Aisch reagieren besonders empfindlich auf längere Trockenperioden. Ein einzelnes Gewitter reicht meist nicht aus, um die Situation nachhaltig zu entspannen – dafür braucht es länger anhaltende und flächendeckende Regenfälle.

Vielleicht ist das also ein guter Anlass, beim nächsten Spaziergang einmal genauer hinzusehen. Unsere Flüsse sind schließlich weit mehr als schöne Ausflugsziele. Sie sind Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen, wichtig für unsere Landwirtschaft und ein Stück Heimat. Wenn ihnen das Wasser ausgeht, betrifft das am Ende uns alle.

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**Pflegeeltern dringend gesucht: Jugendamt im Landkreis sucht Menschen mit Herz**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim werden dringend Pflegeeltern gesucht. Denn Pflegekinder bringen oft eine schwere Last mit: Sie mussten ihr vertrautes Zuhause verlassen, weil sie vernachlässigt, misshandelt oder missbraucht wurden – oder weil ihre leiblichen Eltern sich aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht so kümmern konnten, wie es nötig gewesen wäre.

Damit Kinder in Not ein stabiles und liebevolles Umfeld bekommen, braucht es Menschen, die diese Verantwortung übernehmen. Pflegeeltern nehmen Kinder bei sich auf, umsorgen und fördern sie – für eine Übergangszeit oder auch bis ins Erwachsenenalter.

Das Team des Pflegekinderfachdienstes im Jugendamt sucht daher Paare und Einzelpersonen, die sich vorstellen können, Pflegeeltern zu werden. Wer sich unverbindlich informieren möchte, kann sich jederzeit beraten lassen.

**Kontakt:**
Sigrid Mosé, Leitung Pflegekinderfachdienst
Tel. 09161 92-2530
E-Mail: pflegekinderfachdienst@kreis-nea.de

Weitere Informationen gibt es auch hier:
https://www.kreis-nea.de/behoerdenwegweiser-a-z/leistung/pflegeeltern-bewerbung

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / (c) https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Maden in der Biotonne: Mit ein paar einfachen Tricks bleibt’s im Sommer entspannter**

Hohe Temperaturen und Feuchtigkeit machen nicht nur uns zu schaffen – auch in der Biotonne herrschen dann perfekte Bedingungen für Fliegen und ihre Larven. Wenn’s draußen schwül ist, kommt es daher im Sommer schnell zu Madenbefall und unangenehmer Geruchsentwicklung. Das Landratsamt Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim gibt deshalb praktische Tipps, wie sich das vermeiden lässt – und was im Fall der Fälle hilft.

**So lässt sich Madenbefall vorbeugen**

Am wichtigsten ist es, Küchenabfälle möglichst gut vorzutrocknen. Das ist oft wirksamer, als sie in geschlossenen Behältern zu sammeln. Besonders hilfreich: Die Abfälle in Zeitungspapier einwickeln – aber bitte nicht in Hochglanzpapier – oder in Papiertüten geben.

Auch ein paar einfache Hausmittel können unterstützen:
– den oberen Rand der Tonne regelmäßig mit Essig bestreichen oder besprühen
– Grünschnitt oder unbehandelte Holzeinstreu zwischen die Abfälle geben
– Algenkalk oder Gesteinsmehl über die Bioabfälle streuen

Wichtig ist außerdem, den Deckel immer vollständig zu schließen. Wer mag, kann zusätzlich den Biofilterdeckel „Madenlos“ verwenden, der für 30 Euro an allen Wertstoffhöfen im Landkreis erhältlich ist. Der Standort der Tonne sollte möglichst schattig und kühl im Freien sein, damit sich die Zersetzungsprozesse verlangsamen. Garagen oder andere geschlossene Räume sind dafür ungeeignet, weil sich dort Schimmelsporen anreichern können.

Nach der Leerung empfiehlt es sich, die Tonne mit Wasser zu reinigen und eine Lage zerknülltes Zeitungspapier zur Feuchtigkeitsbindung hineinzulegen.

**Was tun, wenn es doch Maden gibt?**

Ein Madenbefall ist zwar kein hygienisches Problem, wird aber natürlich oft als sehr unangenehm empfunden. Auch dann gibt es noch einen einfachen Trick: Da Vögel Maden als Nahrung nutzen, kann eine kurze Öffnung der Tonne am frühen Morgen helfen. Länger offen stehen sollte sie aber nicht, damit keine anderen Tiere angelockt werden.

Von chemischen Mitteln rät das Landratsamt ab. Sie belasten die Umwelt, können den Kompost schädigen und sind unter Umständen gesundheitsschädlich.

Mit ein paar kleinen Handgriffen lässt sich also auch an heißen Sommertagen viel Ärger rund um die Biotonne vermeiden – und der Bioabfall bleibt eher das, was er sein soll: natürlich und nicht zur kleinen Maden-WG geworden.

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## Naturkundliche Wanderung an der Iff: LPV und UNB laden auf den Mühlenweg bei Bullenheim ein

Wer Lust auf Natur, seltene Bäume und spannende Einblicke in die Landschaft rund um Ippesheim hat, sollte sich diesen Termin schon einmal vormerken: Im Rahmen der BayernTourNatur veranstalten der Landschaftspflegeverband Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim e.V. und die Untere Naturschutzbehörde auch in diesem Jahr wieder eine naturkundliche Exkursion.

Am **21. Juli 2026** geht es ab **16 Uhr** auf eine rund **dreistündige Wanderung** mit dem Titel **„Naturkundliche Wanderung am Mühlenweg von Bullenheim Richtung Ippesheim“**. Treffpunkt ist **südwestlich von Bullenheim an der Straße nach Gnötzheim** in der Gemeinde Ippesheim.

Die fachkundig begleitete Tour führt entlang der **Iff** auf dem Mühlenweg und bietet dabei einiges zu entdecken: ein besonderer Höhepunkt sind die **beeindruckenden Schwarzpappeln**, die früher typische Bäume in den Flussauen waren und heute nur noch selten anzutreffen sind. Außerdem geht es vorbei an mehreren Mühlen, dem **tiefst gelegenen Weinberg Mittelfrankens** und einer **Biberburg**.

Mit dabei ist auch **Landrat Dr. Christian von Dobschütz**.

Wichtig für alle Teilnehmer: **Festes Schuhwerk** ist wegen der teils unbefestigten Wege sinnvoll. Eine **Anmeldung ist nicht erforderlich**. Weitere Informationen gibt es unter **www.tournatur.bayern.de**.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Aktuelles

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Wanderungen zeigen immer wieder, wie spannend unsere Heimat direkt vor der Haustür ist. Zwischen Iff, Mühlen und Schwarzpappeln gibt’s mehr zu entdecken als man auf den ersten Blick vermuten würde – und ganz nebenbei lernt man auch noch, dass selbst ein Biber offenbar sehr fleißige Bauprojekte an Flüssen liebt.

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# Sommerpause bei Wertstoffhöfen, Hallenbad und Kreistourismus – das gilt im Landkreis

Die Sommerferien bringen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim nicht nur Sonne, sondern auch einige geänderte Öffnungszeiten und Schließzeiten mit sich. Damit niemand mit voller Tonne oder Bücherwunsch vor verschlossenen Türen steht, hat das Landratsamt die wichtigsten Termine rund um Wertstoffhöfe, Hallenbad, Büchereien und Kreistourismus zusammengestellt.

## Wertstoffhöfe schließen gestaffelt in die Betriebsferien

Auch in diesem Jahr gehen die Wertstoffhöfe des Landkreises in Betriebsferien – allerdings nicht gleichzeitig, sondern gestaffelt. So bleibt in dringenden Fällen jeweils ein anderer Wertstoffhof in zumutbarer Entfernung geöffnet. Insgesamt betreibt der Landkreis inklusive des Wertstoffzentrums in Dettendorf zehn Wertstoffhöfe, an denen viele Wertstoffe und Abfälle abgegeben werden können.

Wichtig ist außerdem: Pro Anlieferer und Fraktion können aus logistischen und kapazitätsbedingten Gründen nur haushaltsübliche Mengen abgegeben werden – in der Regel rund ein Kubikmeter. Größere Mengen müssen zur Energie- und Verwertungsanlage nach Dettendorf gebracht werden.

Die Schließzeiten im Überblick:

– **Bad Windsheim:** 03.08. – 15.08.2026
– **Neustadt a.d.Aisch:** 03.08. – 15.08.2026
– **Uehlfeld:** 03.08. – 15.08.2026
– **Burghaslach:** 17.08. – 29.08.2026, zusätzlich geschlossen an Mariä Himmelfahrt, Samstag, 15.08.2026
– **Scheinfeld:** 17.08. – 29.08.2026, zusätzlich geschlossen an Mariä Himmelfahrt, Samstag, 15.08.2026
– **Burgbernheim:** 31.08. – 12.09.2026
– **Emskirchen:** 31.08. – 12.09.2026
– **Markt Erlbach:** 31.08. – 12.09.2026
– **Uffenheim:** 17.08. – 29.08.2026

Die **Kompostplätze** und die **EVA Dettendorf** sind von den Betriebsferien nicht betroffen. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Annahmespektrum gibt es auf **www.kreis-nea.de**, über die **Abfall-App** oder bei der Abfallberatung unter **Tel. 09161 92-6310**.

## Hallenbad Neustadt schließt Ende Juli

Das Hallenbad am Schulzentrum Neustadt a.d.Aisch ist am **Montag, 27. Juli 2026** zum letzten Mal geöffnet. Im **August und September** bleibt es geschlossen. Der genaue Eröffnungstermin Anfang Oktober wird noch bekannt gegeben.

## Kreisbüchereien bleiben in den Ferien geöffnet

Wer in den Sommerferien Lesestoff braucht, wird in den Kreisbüchereien weiterhin fündig. Vom **1. August bis 14. September 2026** gelten dort Ferienöffnungszeiten:

**Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch**
– Montag und Mittwoch: **14:30 bis 17:00 Uhr**
– Dienstag und Donnerstag: **14:30 bis 19:00 Uhr**

**Kreisbücherei Bad Windsheim**
– Dienstag und Donnerstag: **14:00 bis 19:00 Uhr**
– Mittwoch: **14:00 bis 17:00 Uhr**

In **Scheinfeld** bleibt die Kreisbücherei von **Montag, 17. bis Freitag, 21. August 2026** geschlossen. Ansonsten gelten dort die regulären Öffnungszeiten:
– Montag: **14:30 bis 18:30 Uhr**
– Dienstag und Donnerstag: **13:30 bis 17:00 Uhr**
– Mittwoch: **10:00 bis 13:00 Uhr** und **14:30 bis 17:00 Uhr**

Der **Bücherbus fährt in den Ferien nicht**.

## Kreistourismus in Scheinfeld macht ebenfalls Pause

Auch der Kreistourismus in Scheinfeld bleibt nicht vom Sommer verschont: Dort ist von **Montag, 3. bis Freitag, 14. August 2026** geschlossen.

**Quelle und (c):** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Sommerlicher Bücherflohmarkt in den Kreisbüchereien und italienische Lesereise in Scheinfeld**

Wer für die Ferien noch Lesefutter sucht, sollte in den kommenden Tagen einen Abstecher in eine der drei Kreisbüchereien einplanen: In Neustadt und Scheinfeld starten ab Montag, 20. Juli, wieder die beliebten Sommer-Bücherflohmärkte. In Bad Windsheim geht es am Dienstag, 21. Juli, los, da die dortige Bücherei montags geschlossen ist.

Während der regulären Öffnungszeiten gibt es dort ausgemusterte Bibliotheksbestände und gut erhaltene Bücherspenden aus der Bevölkerung zu entdecken. Das Angebot reicht von spannenden Krimis und gemütlichen Romanen für laue Sommerabende über Bilderbücher für die Kleinen bis hin zu Sachbüchern aus vielen Wissensgebieten. Der Preis ist dabei unschlagbar: Jedes Buch kostet nur 50 Cent. Der Erlös fließt komplett in die Modernisierung des Bestands und in neue Medien für die Büchereien.

Auch in Scheinfeld wird es im Sommer literarisch und ein bisschen südlich: Unter dem Motto „Bella Italia“ lädt ab Montag, 27. Juli, eine Buchausstellung zu einer Reise ins sonnige Italien ein. Rund 70 Romane entführen von Südtirol bis Sizilien oder stammen direkt aus der Feder italienischer Autorinnen und Autoren. Ob Liebe, Krimi oder Historisches – die Auswahl verspricht reichlich Lesestoff für alle, die sich vom Alltag für ein paar Seiten nach Süden träumen möchten.

Die Ausstellung läuft bis Donnerstag, 3. September. Danach kehren die Bücher wieder in ihre Heimatzweigstellen zurück, können aber auch weiterhin über Scheinfeld angefordert werden. Ein Flyer mit Titeln und kurzen Inhaltsangaben liegt zur Mitnahme bereit.

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## Kirchweih in Oberalbach: Drei Tage Tradition, Musik und Geselligkeit

**Oberalbach** lädt vom **10. bis 12. Juli 2026** wieder zur traditionellen **Kirchweih** ein. Gleichzeitig gibt es einen besonderen Grund zum Feiern: Die **Dorfscheune wird 25 Jahre alt**. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Wochenende mit fränkischer Geselligkeit, Musik und gutem Essen freuen.

Den Auftakt macht am **Freitag, 10. Juli**, um **19 Uhr** die offizielle Eröffnung durch den **1. Bürgermeister Rüdiger Probst**. Im Anschluss sorgt das traditionelle **Dorfsingen** mit den **Wilhelmsdorfer Chören** für einen stimmungsvollen Start in das Kirchweihwochenende.

Am **Samstag, 11. Juli**, beginnt der **Festbetrieb ab 19 Uhr**. Dann heißt es wieder: zusammenkommen, feiern und die besondere Atmosphäre in Oberalbach genießen.

Der **Sonntag, 12. Juli**, startet um **10 Uhr** mit einem gemütlichen Frühschoppen. Ab **11:30 Uhr** wird ein Mittagstisch angeboten, bevor ab **14 Uhr** bei **Kaffee und Kuchen** weitergefeiert werden kann.

Für das leibliche Wohl sorgen während der gesamten Kirchweih die **Freiwillige Feuerwehr Ebersbach-Oberalbach**, das **Team der Dorfscheune** sowie die **Metzgerei Sperlein**.

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Gäste und laden herzlich ein, gemeinsam drei schöne Tage in Oberalbach zu verbringen.

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