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BahnbetriebSchienenstreckeVerspaetungenWordPress

**Bahnverkehr auf der Strecke Neustadt–Bad Windsheim soll zum Schulbeginn wieder fahren**

Zum Schulstart am Dienstag, 15. September 2026, soll der Bahnbetrieb auf der Strecke Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim – Steinach bei Rothenburg ob der Tauber wieder aufgenommen werden. Für Fahrgäste aus der Region ist das zunächst eine gute Nachricht. Ganz reibungslos dürfte es aber noch nicht laufen.

Nach Angaben des Landratsamts Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim und auf Basis von Informationen der DB Regio Bayern sind weiterhin Verspätungen einzelner Züge möglich. Das betrifft nicht nur die Verbindung zwischen Neustadt an der Aisch, Bad Windsheim und Steinach, sondern auch den Abschnitt zwischen Steinach und Rothenburg ob der Tauber.

### Wiederaufnahme zum Schulbeginn geplant

Die Rückkehr zum regulären Zugbetrieb ist für den 15. September 2026 vorgesehen. Damit soll die Strecke rechtzeitig zum Ende der Sommerferien und zum Start des neuen Schuljahres wieder befahrbar sein.

Für Pendlerinnen und Pendler, Schüler:innen sowie Reisende aus dem westlichen Landkreis bedeutet das: Der Zugverkehr steht grundsätzlich wieder zur Verfügung. Wer auf die Verbindung angewiesen ist, sollte aber weiterhin etwas mehr Zeit einplanen.

### Weiter mit Verzögerungen rechnen

Trotz der geplanten Wiederaufnahme weist die Bahn auf mögliche Verzögerungen einzelner Züge hin. Konkrete Gründe für die noch nicht vollständig stabile Lage nennt die Mitteilung nicht.

Betroffen sein kann auch der Abschnitt zwischen Steinach bei Rothenburg ob der Tauber und Rothenburg ob der Tauber. Auch dort sind laut der vorliegenden Information einzelne Verspätungen möglich.

Für Fahrgäste aus der NaAZA-Region heißt das vor allem: Vor der Fahrt sollte die aktuelle Verbindung geprüft werden. Gerade zum Schulbeginn kann es sinnvoll sein, mögliche Anschlüsse und Umstiege mit etwas Puffer zu planen.

### Bedeutung für die Region

Die Bahnstrecke ist für viele Menschen im westlichen Landkreis ein wichtiger Alltagsweg – nicht nur für den Berufsverkehr, sondern auch für Schülerverkehre und Fahrten in Richtung Rothenburg ob der Tauber. Nach einer Unterbrechung oder Einschränkung ist die Wiederaufnahme deshalb ein relevanter Schritt, auch wenn der Betrieb offenbar noch nicht völlig stabil sein dürfte.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim, DB Regio Bayern

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**Landratsamt übernimmt sieben Nachwuchskräfte nach erfolgreichem Abschluss**

Im Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim haben sieben Auszubildende und Studierende ihre Ausbildung beziehungsweise ihr Studium abgeschlossen. Für die Region ist das gleich in doppelter Hinsicht interessant: Der Landkreis gewinnt qualifizierte Fachkräfte, und mehrere der jungen Leute starten nun direkt im öffentlichen Dienst vor Ort.

Alle Absolventinnen und Absolventen werden nach dem erfolgreichen Abschluss unbefristet übernommen.

### Sieben Abschlüsse in unterschiedlichen Bereichen

Zu den erfolgreichen Nachwuchskräften gehören Jana Will, Julienne Strobel, Jana Hufnagel, Laura Koch und Annika Rieser. Sie haben ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten abgeschlossen und dabei nach Angaben des Landratsamts sehr gute Ergebnisse erzielt.

Niklas Albrecht hat sein Studium erfolgreich beendet und darf sich nun Diplom-Verwaltungsinformatiker (FH) nennen. Florin Kissling hat seine Ausbildung zum Straßenbauer abgeschlossen und verstärkt künftig den Kreisbauhof in Uffenheim.

### Einsatz in mehreren Sachgebieten

Nach Angaben des Landratsamts werden die sieben Nachwuchskräfte in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem die Sachgebiete Zentrale Dienste, Digitalisierung, Jobcenter, Sozialwesen, Verkehrswesen sowie Öffentliche Sicherheit und Ordnung. Florin Kissling arbeitet am Kreisbauhof in Uffenheim.

Damit bleiben die Fachkräfte in der Region und unterstützen künftig Aufgaben, die für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis direkt spürbar sind – etwa in Verwaltung, Organisation, Sozialbereich oder bei technischen Aufgaben.

### Glückwünsche aus dem Landratsamt

Zur Zeugnisübergabe gratulierten Landrat Dr. Christian von Dobschütz und Ausbildungsleiterin Isilay Özdil den Absolventinnen und Absolventen persönlich. Laut Landkreis betonte der Landrat, dass die jungen Menschen in den vergangenen Jahren viel Engagement und Verantwortungsbewusstsein gezeigt hätten und nun gut auf die Aufgaben im öffentlichen Dienst vorbereitet seien. Auch Isilay Özdil zeigte sich mit den Leistungen der Gruppe sehr zufrieden.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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TagKreisobstanlageUffenheimWordPress

**Tag der offenen Tür in der Kreisobstanlage Uffenheim: Einblicke in Obst- und Gemüseanbau**

In Uffenheim öffnet die Kreisobstanlage im kommenden Jahr ihre Tore für alle, die sich für Gartenbau, Obst und Gemüse interessieren. Der Landkreis und die beteiligten Gartenbauvereine laden für Sonntag, 20. September 2026, zu einem Nachmittag mit Fachinformationen und regionalen Produkten ein.

Die Veranstaltung findet von 13 bis 17 Uhr im Bereich „Am Obstgarten“ statt. Die Zufahrt ist über die Adelhofer Straße möglich. Damit richtet sich das Angebot nicht nur an Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, sondern an alle, die mehr über den Anbau in der Region erfahren möchten.

### Informationen direkt aus der Anlage

Nach Angaben des Landratsamts und des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege können Besucherinnen und Besucher sich vor Ort über den aktuellen Stand des Gemüse- und Obstanbaus in der Kreisobstanlage informieren. Geplant sind fachliche Erklärungen zu gartenbaulichen Fragen, die vor allem für Menschen aus dem Landkreis interessant sein dürften, die selbst einen Garten bewirtschaften oder sich für regionale Sorten und Anbaumethoden interessieren.

### Verkauf und Bewirtung

Zur Veranstaltung gehören auch selbstgemachte Köstlichkeiten aus der Kreisobstanlage. Außerdem werden Kaffee und Kuchen angeboten. Der Tag der offenen Tür verbindet damit Information und geselliges Beisammensein.

### Engagierte aus der Region machen mit

Vorbereitet und durchgeführt wird der Nachmittag von den in der Anlage aktiven Gartenbauvereinen gemeinsam mit dem Kreisfachberater im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Das zeigt, dass hinter dem Termin ehrenamtliches und fachliches Engagement aus der Region steht.

Für Menschen aus dem westlichen Landkreis und dem Raum Uffenheim bietet der Termin die Gelegenheit, die Kreisobstanlage kennenzulernen und mehr über die Arbeit dort zu erfahren. Wer sich für Obstbau, Gemüseanbau oder Gartenpflege interessiert, bekommt an diesem Sonntag vor Ort praktische Einblicke.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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CyberangriffTerminvergabeLandratsamtWordPress

# Cyberangriff auf externen Dienstleister legt Online-Terminvergabe im Landkreis lahm
Die Online-Terminvereinbarung für mehrere Fachbereiche des Landratsamts Neustadt a.d.Aisch–Bad Windsheim steht derzeit nicht zur Verfügung. Ursache ist ein Sicherheitsvorfall beim externen Anbieter des Reservierungsdienstes. Nach Angaben des Landratsamts sind keine personenbezogenen Daten von Bürgerinnen und Bürgern abgeflossen. Wann die Terminbuchung im Landkreis wieder möglich sein wird, ist weiterhin offen.
Betroffen sind die Kfz-Zulassungsstellen in Neustadt und Bad Windsheim, die Führerscheinstelle, das Sozialamt im Bereich Asyl, das Ausländeramt sowie Angebote des Gesundheitsamts. Dazu gehören die Schwangerschaftsberatung und die Buchung von Workshops für Schulen. Dies geht aus der [Mitteilung des Landratsamts vom 4. September 2026](https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles/online-terminanmeldung-aktuell-nicht-moeglich) hervor.
## Was über den Sicherheitsvorfall bekannt ist
Das Landratsamt nutzt laut den [Datenschutzhinweisen seines Terminportals](https://termine-reservieren.de/termine/lra-neustadt/) das System TEVIS-Online. Dessen Anbieter, die Kommunix GmbH aus Unna, hat inzwischen weitere Informationen veröffentlicht.
Nach Unternehmensangaben reichen die ersten festgestellten Aktivitäten des Angreifers bis zum 26. August 2026 zurück. Erkannt wurde der Vorfall am 31. August. Anschließend schaltete Kommunix den betroffenen Server vollständig ab und begann mit dem Aufbau einer neuen Infrastruktur.
Zunächst standen zwei Kundeninstanzen – also die getrennten Terminangebote einzelner Verwaltungen – im Mittelpunkt der Untersuchung. Nach vertiefter Analyse sei tatsächlich nur eine näher angegriffen worden. Welche Kommune dies betrifft, nennt das Unternehmen nicht. Ein Abfluss personenbezogener Daten sei ausgeschlossen worden; auch das Angriffsziel sei nicht erreicht worden. Diese Aussagen beruhen auf der Untersuchung des Anbieters. [Quelle: Stellungnahme von Kommunix](https://www.kommunix.de/informationssicherheitsvorfall-bei-tevis-online/)
## Wiederherstellung erfolgt schrittweise
Kommunix berichtete am 2. September, dass die neue Infrastruktur bereitstehe und knapp die Hälfte der betroffenen Kundeninstanzen wieder erreichbar sei. Für die Wiederanbindung müssen die Verwaltungen neue technische Zugangsdaten in ihren internen Systemen hinterlegen. Einzelne technische Anpassungen liefen parallel weiter. Einzelheiten zum Angriffsweg will der Anbieter erst nach ausreichender Absicherung weiterer Systeme veröffentlichen. [Quelle: Kommunix, Update vom 2. September](https://www.kommunix.de/informationssicherheitsvorfall-bei-tevis-online/)
Daraus lässt sich allerdings kein konkreter Zeitpunkt für Neustadt a.d.Aisch–Bad Windsheim ableiten. Das Landratsamt nennt in seiner jüngsten Mitteilung weiterhin keinen Termin für die Wiederaufnahme. Warum die Freischaltung vor Ort noch aussteht, wird dort nicht näher erläutert. [Quelle: Landratsamt](https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles/online-terminanmeldung-aktuell-nicht-moeglich)
## So erreichen Bürgerinnen und Bürger die Fachstellen
Die Kfz-Zulassungsstellen in Neustadt und Bad Windsheim können weiterhin ohne Termin besucht werden. Dabei muss gegebenenfalls mit längeren Wartezeiten gerechnet werden. Die Zulassungsstelle Neustadt ist unter **09161 92-3310** erreichbar. [Quelle: Kfz-Zulassungsstelle](https://www.kreis-nea.de/behoerdenwegweiser-a-z/behoerde/kfz-zulassungsstelle)
Die Führerscheinstelle bittet darum, sich vorzugsweise über ihr Kontaktformular oder per E-Mail an **[fuehrerschein@kreis-nea.de](mailto:fuehrerschein@kreis-nea.de)** zu wenden. Telefonisch ist sie während der Öffnungszeiten unter **09161 92-3333** erreichbar. Die Möglichkeit eines Besuchs ohne Termin wird in der Ausfallmeldung ausdrücklich für die Kfz-Zulassungsstellen genannt und sollte nicht ohne Weiteres auf andere Fachbereiche übertragen werden. [Quellen: Führerscheinstelle](https://www.kreis-nea.de/behoerdenwegweiser-a-z/behoerde/fahrerlaubnisbehoerde), [Ausfallmeldung des Landratsamts](https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles/online-terminanmeldung-aktuell-nicht-moeglich)
_Stand: 6. September 2026. Grundlage sind die veröffentlichten Informationen des Landratsamts und des Dienstleisters Kommunix._

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**Azubi-Akademie im Landkreis startet neue Runde: Betriebe können sich jetzt beteiligen**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim läuft die Vorbereitung für das nächste Unterrichtsjahr der BDS AZUBIAKADEMIE. Das Angebot richtet sich an Betriebe, die ihre Auszubildenden zusätzlich zur Berufsschule stärken wollen. Für Unternehmen aus der Region kann das ein Weg sein, Fachkräfte gezielt und praxisnah zu fördern.

### Was die Akademie leistet

Die BDS AZUBIAKADEMIE gibt es nach Angaben des Landratsamts seit mehr als zehn Jahren im Landkreis. Sie soll Auszubildende nicht nur fachlich, sondern auch im Alltag und im Berufsleben weiterbringen. Im Mittelpunkt stehen Themen, die im normalen Lehrplan oft zu kurz kommen, etwa der sichere Umgang im Arbeitsleben, Finanzwissen oder persönliche Kompetenzen.

Besonders ist dabei der Aufbau des Angebots: Die Inhalte werden nicht zentral vorgegeben, sondern gemeinsam mit den beteiligten Unternehmerinnen und Unternehmern festgelegt. Auch der Unterricht selbst wird laut Landratsamt im Wechsel von Ausbilderinnen und Ausbildern aus den teilnehmenden Firmen gestaltet.

### Vorteile für Betriebe und Nachwuchs

Für Unternehmen soll das Modell vor allem dort helfen, wo eigene Schulungsangebote für soziale Kompetenzen oder Zusatzwissen schwer umzusetzen sind. Das Landratsamt nennt als Vorteil, dass Betriebe auf ein bereits entwickeltes Konzept zurückgreifen können und sich gleichzeitig mit anderen Firmen aus der Region vernetzen.

Für Mitgliedsbetriebe des BDS ist die Teilnahme demnach kostenfrei. Für Nichtmitglieder fallen laut Landkreis lediglich Verwaltungsgebühren ab 200 Euro an. Außerdem wird die Maßnahme nach Angaben des Landratsamts ideell vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales unterstützt und trägt das Staatswappen.

Auch für Auszubildende ist das Angebot interessant. Geplant sind unter anderem Einheiten zu Künstlicher Intelligenz, Business-Knigge, Finanzbildung und Suchtprävention. Der Unterricht findet laut Landkreis etwa einmal im Monat am Vormittag statt.

### Ausbilderbesprechung im Landratsamt

Damit das kommende Programm geplant werden kann, lädt die Wirtschaftsförderung des Landkreises zu einer Ausbilderbesprechung ein.

Sie findet statt am:
**Montag, 28. September 2026, um 11 Uhr**
im **Landratsamt Neustadt an der Aisch, Raum C100, Konrad-Adenauer-Straße 1**.

Interessierte Betriebe sollen sich laut Landkreis bei der Wirtschaftsförderung per E-Mail melden: **wirtschaft@kreis-nea.de**.

Weitere Informationen zum Konzept gibt es auf der Internetseite der BDS AZUBIAKADEMIE. Zuständig für Rückfragen ist zudem die Wirtschaftsförderung des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

**Quellen:** Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, bds-azubiakademie.de

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LandratsamtNeustadtAuszubildendeWordPress

**Landkreis begrüßt neue Nachwuchskräfte im Landratsamt**

Im Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat für mehrere junge Menschen ein neuer Ausbildungsabschnitt begonnen. Der Landkreis setzt damit weiter auf den eigenen Nachwuchs in der Verwaltung und in weiteren Fachbereichen.

Zu Beginn des Ausbildungsjahres wurden die neuen Kräfte offiziell willkommen geheißen. Anschließend stand auch ein gemeinsamer Kennenlerntag auf dem Programm.

### Vier starten in die Verwaltungsausbildung

Landrat Dr. Christian von Dobschütz und Ausbildungsleiterin Isilay Özdil begrüßten die neuen Auszubildenden Sophia Schallenberg, Tamina Konstanziak, Fabio Andriani und Markus Franz. Sie beginnen ihre Ausbildung zur beziehungsweise zum Verwaltungsfachangestellten mit der Fachrichtung Kommunalverwaltung (VFA-K).

Damit verstärkt der Landkreis den Verwaltungsnachwuchs in einem Bereich, in dem gut ausgebildete Fachkräfte für die Arbeit von Kommunen und Behörden besonders wichtig sind.

### Zwei Anwärterinnen und ein Auszubildender im Umweltbereich

Zusätzlich starten Lena Kenzler und Lisa Meyer als Anwärterinnen der zweiten Qualifikationsebene. Sie wurden von der Regierung von Mittelfranken dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim für ihre weitere Ausbildung zugewiesen.

Außerdem beginnt Jannis Stern eine Ausbildung zum Umwelttechnologen.

### Kennenlernen mit Lasertag

Nach dem ersten Arbeitstag trafen sich die neuen Nachwuchskräfte zu einem gemeinsamen Kennenlerntag. Auf dem Programm standen unter anderem Lasertag und weitere Teambuilding-Aktivitäten. Ziel war es offenbar, den Einstieg zu erleichtern und das Miteinander früh zu stärken.

### Landkreis setzt auf Nachwuchs

Von Dobschütz betonte nach Angaben des Landratsamts die Bedeutung des öffentlichen Dienstes als verlässlicher und zukunftssicherer Arbeitgeber. Ausbildungsleiterin Özdil verwies darauf, dass ein gelungener Start wichtig für den weiteren Verlauf der Ausbildung sei.

Für den Landkreis sind die neuen Einstellungen vor allem ein Signal, dass Ausbildung und Personalentwicklung weiterhin einen hohen Stellenwert haben. Gerade im öffentlichen Dienst ist Nachwuchs ein entscheidender Faktor, damit Verwaltungen auch in Zukunft handlungsfähig bleiben.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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OnlineTerminanmeldungSicherheitsvorfallWordPress

**Online-Terminvergabe im Landratsamt vorerst gestört: Diese Bereiche sind betroffen**

Wer in den kommenden Tagen einen Termin im Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim buchen möchte, muss sich auf Einschränkungen einstellen. Die Online-Anmeldung für mehrere Fachbereiche ist aktuell nicht verfügbar. Betroffen sind unter anderem die Kfz-Zulassungsstellen in Neustadt a.d.Aisch und Bad Windsheim.

### Welche Bereiche derzeit nicht online erreichbar sind

Nach Angaben des Landratsamts funktioniert die Online-Terminanmeldung momentan nicht für mehrere Stellen. Dazu gehören:

– die Kfz-Zulassungsstellen in Neustadt a.d.Aisch und Bad Windsheim
– die Führerscheinstelle
– das Sozialamt im Bereich Asyl
– das Ausländeramt
– Teile des Gesundheitsamts, darunter die Schwangerschaftsberatung und Workshops für Schulen

Für Menschen aus der Region kann das je nach Anliegen bedeuten, dass Termine vorerst nicht wie gewohnt online gebucht werden können.

### Hintergrund: Vorfall beim Dienstleister

Ausgelöst wurde die Störung durch einen Informationssicherheitsvorfall beim technischen Dienstleister des eingesetzten Online-Reservierungsdienstes. Das Landratsamt teilt mit, dass derzeit geprüft werde, ob Daten kompromittiert wurden. Gleichzeitig habe man eigene Maßnahmen eingeleitet, wie sie in solchen Fällen üblich seien.

Welche Daten konkret betroffen sein könnten, ist nach den bisherigen Angaben noch offen.

### Was Bürgerinnen und Bürger jetzt wissen sollten

Für die Kfz-Zulassungsstellen gibt es weiterhin eine Ausweichmöglichkeit: Sie können auch ohne Termin aufgesucht werden. Allerdings kann es dann zu längeren Wartezeiten kommen.

Nach derzeitiger Einschätzung des Landratsamts sollen Online-Terminanfragen ab Mittwoch, 2. September 2026, wieder möglich sein. Bis dahin empfiehlt sich für alle Betroffenen, die aktuelle Lage vor einem Besuch nochmals zu prüfen.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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**Büchereigutschein zum Schulstart: Landkreis macht Lesefreude zum Geschenk**

Zum Schulanfang sucht so manche Familie noch nach einer kleinen Idee für die Schultüte. Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gibt es dafür einen passenden Vorschlag: einen Gutschein für einen Büchereiausweis der Kreisbücherei. Das Geschenk kostet wenig, kann lange genutzt werden und passt nicht nur für Erstklässlerinnen und Erstklässler.

### Für Kinder, die gerade lesen lernen

Nach Angaben des Landratsamts ist der Gutschein für 5 Euro in den Kreisbüchereien in Neustadt an der Aisch, Bad Windsheim und Scheinfeld erhältlich. Eingelöst werden kann er entweder direkt nach der Einschulung oder auch später, wenn das Kind mit dem Lesen beginnt.

Der Ausweis gilt in den genannten Büchereien sowie im Bücherbus. Damit können Kinder und Familien das Angebot flexibel nutzen, je nachdem, welcher Standort am besten passt.

### Auch für Erwachsene gibt es Gutscheine

Das Landratsamt weist außerdem darauf hin, dass Büchereigutscheine nicht nur für Kinder angeboten werden. Auch Erwachsene können sie verschenken oder selbst nutzen.

Zur Auswahl stehen demnach ein Jahresticket für 24 Euro, ermäßigt 12 Euro, sowie Gutscheine für die Vier-Wochen-Gebühr. Diese kosten für Erwachsene 3 Euro, für Kinder und Jugendliche 2 Euro.

Als mögliche Anlässe nennt das Landratsamt etwa kleine Dankeschöns im Alltag – zum Beispiel, wenn Nachbarinnen oder Nachbarn während des Urlaubs Blumen gießen oder sich um Haustiere kümmern.

### Infos online abrufbar

Weitere Informationen stellt der Landkreis auf seiner Internetseite zur Kreisbücherei bereit.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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NuernbergSaisonstartTabellenfuehrerWordPress

# Der Club hebt ab: Was ist beim 1. FC Nürnberg plötzlich los?

**NÜRNBERG/REGION – Drei Ligaspiele, drei Siege, Tabellenführer und bereits elf erzielte Tore: Der 1. FC Nürnberg ist so gut in die neue Saison gestartet wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Nach dem beeindruckenden 4:1 gegen Arminia Bielefeld stellt sich auch für viele Club-Fans aus der NaAZA-Region die Frage: Wie weit darf man bereits träumen?**

Für Fußballfans aus Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Markt Erlbach und Umgebung ist der 1. FC Nürnberg einer der wichtigsten Profivereine in erreichbarer Nähe. Gemeinsam mit der SpVgg Greuther Fürth gehört der Club zu den höchstklassig spielenden Männerfußballvereinen der Metropolregion. Entsprechend groß ist auch bei uns das Interesse an dem, was derzeit im Max-Morlock-Stadion geschieht.

Und dort passiert gerade etwas, das viele Fans nach den vergangenen Jahren kaum noch gewohnt sind: Der Club startet nicht nur erfolgreich – er spielt auch richtig guten Fußball.

## Eine Halbzeit wie aus dem Bilderbuch

Beim 4:1 gegen Arminia Bielefeld führte Nürnberg bereits nach 38 Minuten mit 3:0. Mohamed Ali Zoma brachte den FCN nach elf Minuten in Führung, Tim Janisch erhöhte in der 22. Minute. Adam Markhiev traf zunächst zum 3:0 und legte in der zweiten Halbzeit noch das vierte Nürnberger Tor nach.

Der späte Bielefelder Treffer durch Marius Wörl war zwar sehenswert, änderte aber nichts mehr am überzeugenden Gesamteindruck. Vor 36.269 Zuschauerinnen und Zuschauern zeigte der Club, wie schnell und gefährlich er inzwischen nach Ballgewinnen umschalten kann.

Nach drei Spieltagen steht Nürnberg mit neun Punkten und 11:3 Toren an der Tabellenspitze. Auch Hertha BSC hat neun Punkte, der Club liegt aber aufgrund der besseren Tordifferenz vorne. Es ist der erste Nürnberger Saisonstart mit drei Siegen seit 27 Jahren. [Sportschau-Spielbericht](https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga2/brutal-effiziente-nuernberger-schlagen-auch-bielefeld%2Cspielbericht-nuernberg-arminia-bielefeld-100.html), [offizielle Tabelle des FCN](https://www.fcn.de/clubmaenner/tabelle/gesamttabelle/)

## Mehr als nur ein glücklicher Start

Drei Siege allein machen noch keinen Aufsteiger. Die Art und Weise, wie Nürnberg seine Spiele derzeit gewinnt, lässt jedoch aufhorchen.

Der Club wirkt schnell, mutig und erstaunlich eingespielt. Mehrere Spieler können Tore erzielen, das Mittelfeld schafft Chancen und Torwart Jan Reichert ist zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Gegen Bielefeld nutzte Nürnberg seine Möglichkeiten zudem ausgesprochen konsequent.

Besonders auffällig ist Adam Markhiev. Der Mittelfeldspieler erzielte gegen Bielefeld zwei Treffer und verkörpert mit seiner Laufstärke und Entschlossenheit viel von dem, was den FCN momentan auszeichnet. Auch Finn Ole Becker, Tim Janisch und Mohamed Ali Zoma tragen entscheidend zum Höhenflug bei.

Trainer Miroslav Klose scheint aus einer talentierten Gruppe inzwischen eine Mannschaft geformt zu haben, die an ihre eigene Stärke glaubt. Die Abläufe wirken klarer, die Spieler unterstützen sich gegenseitig und nach einem Ballgewinn geht es häufig ohne Umwege in Richtung gegnerisches Tor.

## Das wichtigste Signal heißt Zoma

Fast genauso wichtig wie der Sieg gegen Bielefeld war die Nachricht, dass Mohamed Ali Zoma in Nürnberg bleibt. Der Angreifer war 2025 vom italienischen Drittligisten UC Albino Leffe gekommen und entwickelte sich seitdem zu einem der wertvollsten Spieler des Clubs.

Laut dem Bericht der *Fränkischen Landeszeitung* hatte es Überlegungen über einen möglichen Wechsel zu einem europäischen Spitzenverein gegeben. Im Raum stand eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro. Sportvorstand Joti Chatzialexiou machte nun jedoch deutlich, dass Nürnberg seinen besten Angreifer behalten will.

Das ist ein bemerkenswerter Schritt. In den vergangenen Jahren musste der FCN seine besten Spieler häufig verkaufen und anschließend wieder eine neue Mannschaft aufbauen. Diesmal verzichtet der Verein offenbar bewusst auf eine hohe Einnahme, um sportlich etwas zu erreichen.

Damit sendet die Vereinsführung ein klares Signal: Diese Mannschaft soll nicht auseinandergerissen werden. Sie soll zeigen dürfen, was in ihr steckt.

## Wie weit darf man träumen?

Nach drei Spieltagen sollte noch niemand den Balkon am Rathaus für eine Aufstiegsfeier reservieren. Die Saison umfasst 34 Spiele, Verletzungen und Formschwankungen werden kommen. Außerdem muss Nürnberg erst noch beweisen, dass es auch gegen tief stehende Gegner und in schwierigen Auswärtsspielen dauerhaft Lösungen findet.

Trotzdem dürfen die Fans träumen. Nicht unbedingt schon vom sicheren Aufstieg – aber davon, dass der Club in dieser Saison tatsächlich um die vorderen Plätze mitspielen kann.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie stabil der Höhenflug ist. Auf Nürnberg warten unter anderem Hannover 96, der Karlsruher SC und später der ebenfalls stark gestartete VfL Wolfsburg. Spätestens nach diesen Begegnungen wird sich besser einschätzen lassen, ob der FCN nur hervorragend aus den Startlöchern gekommen ist oder wirklich zu den Aufstiegsfavoriten gehört.

Im Moment sprechen mehrere Dinge für eine starke Saison:

* neun Punkte aus drei Ligaspielen,
* 11:3 Tore,
* vier Siege in den ersten vier Pflichtspielen,
* ein eingespieltes und selbstbewusstes Team,
* mehrere torgefährliche Spieler,
* und Mohamed Ali Zoma bleibt beim Club.

Das ist noch keine Aufstiegsgarantie. Es ist aber deutlich mehr als nur ein kleiner Hoffnungsschimmer.

## NaAZA-Kommentar

Club-Fans sind traditionell vorsichtig. Wer in den vergangenen Jahren bereits im August von der Bundesliga gesprochen hat, musste sich im Herbst gelegentlich wieder mit dem Tabellenrechner beschäftigen – allerdings am anderen Ende der Tabelle.

Diesmal fühlt sich der Start anders an. Die Mannschaft gewinnt nicht nur, sie strahlt Spielfreude, Geschwindigkeit und Selbstvertrauen aus. Vor allem die Entscheidung, Zoma zu behalten, zeigt, dass der Verein selbst an die Möglichkeiten dieses Kaders glaubt.

Man muss nach drei Spieltagen noch nicht vom Aufstieg sprechen. Aber man darf langsam anfangen, die Tabelle auszuschneiden und an den Kühlschrank zu hängen. Dort sieht sie momentan nämlich ausgesprochen schön aus.

**Quellen:** Bericht von Fadi Keblawi in der *Fränkischen Landeszeitung* über das Spiel und den Verbleib Mohamed Ali Zomas; ergänzend [Sportschau](https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga2/brutal-effiziente-nuernberger-schlagen-auch-bielefeld%2Cspielbericht-nuernberg-arminia-bielefeld-100.html), [1. FC Nürnberg](https://www.fcn.de/clubmaenner/tabelle/gesamttabelle/) und [Bundesliga.de](https://www.bundesliga.com/de/2bundesliga/tabelle).

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**Bücherflohmärkte in Neustadt und Scheinfeld laufen länger als geplant**

Wer für wenig Geld Lesestoff sucht, kann in den Kreisbüchereien Neustadt an der Aisch und Scheinfeld noch länger stöbern: Die Bücherflohmärkte werden bis zum Ende der Sommerferien am 10. September verlängert. Grund ist, dass neuer Nachschub eingetroffen ist. Für Familien, Leserinnen und Leser aus der Region und alle, die gern günstig gebraucht einkaufen, lohnt sich also weiterhin ein Besuch.

### Bücher für 50 Cent – für Kinder und Erwachsene

In beiden Kreisbüchereien werden Bücher zum Stückpreis von 50 Cent angeboten. Im Sortiment sind nach Angaben des Landratsamts unter anderem Kinderbücher, Romane und Sachbücher für Erwachsene.

Mit dem Kauf unterstützt man zugleich die Büchereiarbeit vor Ort: Der Erlös fließt in neue Medien für die Kreisbüchereien sowie für den Bücherbus.

### Öffnungszeiten in den Sommerferien

Die Flohmärkte sind zu den üblichen Ferienöffnungszeiten zugänglich.

**Kreisbücherei Neustadt an der Aisch**
– Montag und Mittwoch: 14:30 bis 17:00 Uhr
– Dienstag und Donnerstag: 14:30 bis 19:00 Uhr

**Kreisbücherei Scheinfeld**
– Montag: 14:30 bis 18:30 Uhr
– Dienstag und Donnerstag: 13:30 bis 17:00 Uhr
– Mittwoch: 10:00 bis 13:00 Uhr und 14:30 bis 17:00 Uhr

Für Menschen aus der NaAZA-Region kann sich ein Besuch doppelt lohnen: Wer günstig Bücher mitnehmen möchte, unterstützt gleichzeitig das örtliche Bibliotheksangebot.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim

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**Landkreis lädt zu vier Abenden rund um Energie und Mobilität ein**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim startet im Herbst eine neue Veranstaltungsreihe für alle, die sich mit Energiefragen im Alltag beschäftigen. Es geht darum, wie sich Strom und Wärme effizienter nutzen lassen, welche Technik im eigenen Haus sinnvoll sein kann und wo sich langfristig Kosten sparen lassen.

Die Termine sind auf vier Orte im Landkreis verteilt. Auftakt ist am 21. Oktober in Neustadt an der Aisch.

### Auftakt in Neustadt: E-Auto, Haus und Wärme zusammendenken

Den ersten Abend der Reihe gibt es am 21. Oktober in Neustadt an der Aisch. Dort steht das Thema „Mehr als Laden: E-Auto, Haus und Wärme intelligent verbinden“ im Mittelpunkt.

Nach Angaben des Landratsamts richtet sich das Angebot an Bürgerinnen und Bürger, die erfahren möchten, wie sie Energie selbst erzeugen, besser nutzen und unabhängiger werden können. Im Mittelpunkt dürfte dabei die Verbindung verschiedener Bereiche stehen – also etwa die Nutzung von Solarstrom im Haushalt, für die Wärmeerzeugung oder zum Laden eines Elektroautos.

### Weitere Termine in Scheinfeld, Uffenheim und Bad Windsheim

Am 28. Oktober folgt in Scheinfeld der zweite Termin. Dort geht es um die Frage: „Gebäudesanierung: Lohnt sich das wirklich?“

Zwei weitere Veranstaltungen sind bereits für das kommende Jahr geplant: am 25. November 2026 in Uffenheim und am 28. Januar 2027 in Bad Windsheim. Welche Schwerpunkte dort behandelt werden, nennt die Mitteilung des Landratsamts in diesem Zusammenhang nicht.

### Kooperation von Landkreis und Volkshochschule

Organisiert wird die Reihe von zwei Partnern im Landkreis: dem Fachbereich Energie und Klima des Landratsamts sowie der Volkshochschule im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

Wer teilnehmen möchte, findet laut Landratsamt weitere Informationen und die Anmeldelinks auf der Internetseite des Landkreises.

Für Menschen in der Region kann die Reihe besonders interessant sein, weil sie praktische Fragen aufgreift, die viele Haushalte betreffen: Wie lässt sich das eigene Haus energetisch verbessern? Wann rechnet sich eine Sanierung? Und welche Rolle kann Elektromobilität im Zusammenspiel mit der Haustechnik spielen?

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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**Neues Projekt soll Streuobst und Mostkultur im Landkreis wieder stärker ins Gespräch bringen**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim soll die heimische Streuobstkultur neue Aufmerksamkeit bekommen. Unter dem Titel „Mostrenaissance“ sind in den kommenden Monaten mehrere Angebote geplant – von Probierabenden für junge Erwachsene über einen Mostherstellungskurs bis hin zu einem Apfelweinfest in Reusch bei Weigenheim.

Hinter dem Vorhaben steht das Unterprojekt „Mostrenaissance“ im Rahmen von „Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“. Ziel ist es nach Angaben des Landratsamts, das Wissen rund um Apfelwein, Cider und Most wieder stärker zu vermitteln und zugleich die Bedeutung alter Streuobstbestände ins Bewusstsein zu rücken.

## Streuobst als Teil der Kulturlandschaft

Die Kulturlandschaft in Mittelfranken ist seit langem von Streuobstwiesen und alten Obstbäumen geprägt. Gerade entlang von Straßen und auf älteren Wiesen finden sich noch Bäume, die über Jahrzehnte, teils über Jahrhunderte, gewachsen sind. Nach Angaben des Landratsamts ist dieser Bestand jedoch gefährdet: Viele ältere Bäume seien im Zuge der Flurbereinigung verschwunden, hinzu kämen Alterung und Krankheiten.

Besonders betroffen sind demnach traditionelle Mostobstsorten. Sie liefern zwar Früchte, die sich gut für die Verarbeitung eignen, sind als Tafelobst aber oft weniger gefragt. Dadurch werden solche Bäume nach Einschätzung des Landratsamts heute seltener nachgepflanzt. Gleichzeitig gehe mit jedem verlorenen Baum auch ein Stück Lebensraum für Insekten und Vögel verloren.

## Warum Most wieder Thema werden soll

Mit der „Mostrenaissance“ soll genau an diesem Punkt angesetzt werden. Die Idee dahinter: Wer Most, Apfelwein oder Cider wieder als eigenständiges Produkt wahrnimmt, interessiert sich womöglich auch stärker für die Früchte und die Bäume, aus denen sie entstehen.

Das Landratsamt verweist dabei auf die lange Geschichte von Apfelwein. In Deutschland habe das Getränk bereits in früheren Jahrhunderten eine Rolle gespielt, in Hessen sei es bis heute fest verankert. In Mittelfranken dagegen sei diese Tradition weitgehend in den Hintergrund getreten.

Die Initiatoren wollen deshalb vor allem jüngeren Menschen den Zugang erleichtern. Im Mittelpunkt steht nicht nur die Verkostung, sondern auch die Frage, wie aus regionalen Äpfeln unterschiedliche Getränke entstehen können.

## Probierabende für junge Erwachsene

Unter dem Motto „Aufn Gschmack kumma“ sind in den kommenden Monaten spezielle Probierabende für junge Gruppen geplant. Dort sollen laut Landratsamt ausgewählte Apfelwein- und Cider-Produkte vorgestellt werden. Vereine und Gruppen junger Erwachsener können sich für diese „Most-Probierbar“ anmelden. Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

Ziel ist es, verschiedene Geschmacksrichtungen kennenzulernen und einen unkomplizierten Einstieg in das Thema zu ermöglichen. Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an junge Erwachsene, die mit Apfelwein und Cider bislang vielleicht wenig Berührung hatten.

## Kurs in Burgbernheim und Online-Termin im September 2026

Ein zentraler Programmpunkt ist ein Mostherstellungskurs am Donnerstag, 10. September 2026, um 19 Uhr in der Veranstaltungshalle des Bernatura in Burgbernheim. Der Kurs soll rund zweieinhalb Stunden dauern.

Nach Angaben des Landratsamts bekommen die Teilnehmenden dort einen praktischen Überblick darüber, wie Apfelwein und Most hergestellt werden. Vorgesehen sind Grundlagen, Arbeitsschritte und Raum für Fragen aus der Praxis. Das Angebot richtet sich sowohl an Einsteigerinnen und Einsteiger als auch an erfahrene Hobby-Moster.

Eine Anmeldung für den Präsenztermin ist nicht erforderlich. Wer spontan vorbeikommt, kann teilnehmen. Die ersten 50 Teilnehmenden erhalten vor Ort außerdem ein Starterkit für den Einstieg in die eigene Mostherstellung, solange der Vorrat reicht.

Ergänzend dazu ist für Freitag, 18. September 2026, von 14 bis voraussichtlich 17 Uhr ein Online-Termin geplant. Dort soll es zunächst eine kurze Wiederholung der Kursinhalte geben. Außerdem ist ein Fachvortrag der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau zur Cidre-Produktion angekündigt. Der Zugangslink wird nach Anmeldung per E-Mail verschickt.

## Apfelweinfest in Reusch als Höhepunkt

Den Abschluss und zugleich Höhepunkt des Projekts bildet ein Apfelweinfest am Sonntag, 18. April 2027, am Kirchplatz im Weigenheimer Ortsteil Reusch. Zwischen 13 und 18 Uhr soll sich dort alles um Apfelwein, Cider und Streuobst drehen.

Die Gemeinde Weigenheim wird als Projektgemeinde von „Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“ in das Vorhaben eingebunden. Nach Angaben des Landratsamts sind Informationsangebote rund um Mostobst und Mostherstellung geplant, dazu Ausschankstände und Beiträge regionaler Vereine. Auch Kaffee und Kuchen sollen angeboten werden.

Ein besonderer Programmpunkt ist ein Wettbewerb für Hobby- und Erwerbsmoster. Die eingereichten Mostweine sollen in getrennten Kategorien bewertet werden. Für die besten Produkte sind Auszeichnungen und Sachpreise vorgesehen.

## Wer sich beteiligen kann

Das Landratsamt ruft auch dazu auf, das Fest mit eigenen Ideen zu unterstützen. Mitmachen können demnach unter anderem:

– erfahrene Mosterinnen und Moster, die ihr Wissen weitergeben möchten,
– regionale Künstlerinnen und Künstler, vor allem aus dem musikalischen Bereich,
– Besucherinnen und Besucher, die sich über Streuobst und regionale Initiativen informieren wollen.

Damit soll das Fest nicht nur ein Schautag werden, sondern auch ein Ort des Austauschs rund um regionale Obstverarbeitung und Streuobstkultur.

## Hintergrund zum Projekt

Das Unterprojekt „Mostrenaissance“ ist Teil von „Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“. Träger ist der Landschaftspflegeverband Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Finanziert wird das Vorhaben nach Angaben des Landratsamts mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums.

Wer sich für die Angebote anmelden möchte, kann das per E-Mail unter dem Betreff „MostProbierbar“, „Mostkurs“ oder „Mostfest“ tun.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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AmerikanischeFaulbrutBienenWordPress

**Verdacht auf Amerikanische Faulbrut bei Markt Erlbach: Landratsamt lässt Bienenstände kontrollieren**

Im Gemeindebereich von Markt Erlbach ist bei einer Untersuchung ein Verdacht auf Amerikanische Faulbrut der Bienen aufgekommen. Für Imkerinnen und Imker in der Umgebung hat das jetzt konkrete Folgen: Das Veterinäramt des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim untersucht alle Bienenvölker in der betroffenen Zone.

Die Krankheit selbst ist für Menschen ungefährlich. Für Bienen kann sie aber gravierende Auswirkungen haben – deshalb werden jetzt Maßnahmen eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

### Sporen in Futterkranzprobe nachgewiesen

Nach Angaben des Landratsamts wurden in einem Bienenstand im Gemeindebereich des Marktes Markt Erlbach Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut in einer sogenannten Futterkranzprobe festgestellt. Klinische Symptome der Krankheit seien dabei nicht beobachtet worden.

Das bedeutet: Es gibt nach aktuellem Stand keinen sichtbaren Krankheitsausbruch im betroffenen Bienenstand, aber der Nachweis der Erreger-Sporen reicht aus, um den Verdacht auf eine mögliche Einschleppung ernst zu nehmen.

### Untersuchungen in der Verdachtszone

Auf Grundlage des Fundes werden nun alle Bienenvölker in dem gekennzeichneten Bereich durch das Veterinäramt kontrolliert. Ziel der Untersuchungen ist es nach Angaben des Landratsamts, mögliche Eintragsquellen zu finden und gegebenenfalls zu sanieren.

Imkerinnen und Imker, deren Völker in der Verdachtszone stehen, sollen sich beim Veterinäramt melden. Genannt wird dafür die Telefonnummer 09161 92-3503. Das Landratsamt verweist außerdem auf die zugehörige Allgemeinverfügung mit dem Aktenzeichen 32-5650-Ru, die online und als Aushang im Landratsamt einsehbar ist.

### Was die Krankheit bedeutet

Die Amerikanische Faulbrut ist eine anzeigepflichtige Tierseuche bei Honigbienen. Für Menschen ist sie nach Angaben des Landratsamts ohne gesundheitliche Bedeutung. Auch der Kontakt mit Bienen sowie der Verzehr von Honig und Honigprodukten seien unbedenklich.

Trotzdem bittet die Veterinärverwaltung um Vorsicht im Umgang mit Honigresten. Honiggläser sollten demnach nicht ungespült in Glascontainer geworfen werden, damit Bienen nicht mit möglichen Sporen in Berührung kommen.

### Ansprechpartner im Landratsamt

Für Rückfragen steht die Veterinärverwaltung des Landratsamtes Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim zur Verfügung:

– Telefon: 09161 92-3503
– Telefax: 09161 92-90350
– E-Mail: vetamt@kreis-nea.de

**Quellen:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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ReparaturenRB81ErsatzverkehrWordPress

**RB81: Bahnstrecke zwischen Neustadt und Steinach gesperrt – Ersatzbusse fahren**

Wer mit der RB81 zwischen Neustadt an der Aisch und Steinach bei Rothenburg ob der Tauber unterwegs ist, muss vorerst umplanen. Auf dem Abschnitt sind derzeit keine Zugfahrten möglich, weil an der Strecke mehrere Reparaturen anstehen. Die Deutsche Bahn setzt deshalb Busse als Ersatz ein.

### Zugverkehr auf dem Abschnitt unterbrochen

Nach Angaben des Landratsamts Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim betrifft die Einschränkung die Linie RB81 zwischen **Neustadt (Aisch) Bahnhof** und **Steinach (bei Rothenburg ob der Tauber)**. Die Zugfahrten werden dort bis auf Weiteres durch **drei Busse** ersetzt.

Für Fahrgäste bedeutet das vor allem: mehr Zeit einplanen. Das Landratsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Fahrtzeit durch den Ersatzverkehr verlängert.

### So bekommen Fahrgäste aktuelle Infos

Wer wissen will, wann die Ersatzbusse fahren oder ob sich weitere Abweichungen ergeben, kann sich über den **DB Navigator** informieren. Auch auf **bahn.de** stellt die Deutsche Bahn Angaben zu Verzögerungen und Zugausfällen bereit.

Für Pendlerinnen und Pendler aus dem Raum Neustadt, Emskirchen oder der westlichen Landkreisgemeinden ist die Störung besonders relevant, weil die RB81 für viele Verbindungen in Richtung Mittelfranken ein wichtiger Bestandteil des Alltagsverkehrs ist.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, bahn.de, DB Navigator

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Gründersprechstunde in Neustadt: Kostenlose Beratung für den Start ins eigene Unternehmen

Wer mit einer Geschäftsidee in der Region Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim den nächsten Schritt gehen will, kann sich Anfang September kostenlos beraten lassen. Das Landratsamt lädt Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen zu einer Gründersprechstunde in Neustadt an der Aisch ein.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die Unterstützung beim Aufbau eines Unternehmens suchen oder bereits mitten in der Gründungsphase stehen. Auch bei Fragen zur Weiterentwicklung eines jungen Betriebs soll die Beratung helfen.

### Termin in der Unternehmer-WG

Die nächste Gründersprechstunde findet am Dienstag, 1. September 2026, von 14 bis 17 Uhr in der Unternehmer-WG in Neustadt an der Aisch statt. Organisiert wird das Angebot von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim.

Nach Angaben des Landratsamts werden die Gespräche als vertrauliche Einzeltermine geführt. Die Beratung ist kostenfrei und unabhängig.

### Worum es in den Gesprächen geht

Bei dem Termin können Interessierte unter anderem Fragen zu diesen Themen ansprechen:

– Businessplanung
– Finanzierung und Fördermöglichkeiten
– Vertrieb und Marketing
– Organisation und Unternehmensführung
– Unternehmensnachfolge

Besonders für Menschen aus der NaAZA-Region, die eine Geschäftsidee verfolgen oder einen Betrieb übernehmen wollen, kann das Angebot ein erster Anlaufpunkt sein.

### Beratung mit praktischer Erfahrung

Die Gespräche finden in Zusammenarbeit mit den AktivSenioren Bayern e.V. statt. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk ehemaliger Unternehmerinnen, Unternehmer sowie Führungskräfte, die ihre berufliche Erfahrung ehrenamtlich weitergeben.

### Anmeldung erforderlich

Wer teilnehmen möchte, muss sich bis spätestens Montag, 31. August 2026, anmelden. Die Terminvergabe erfolgt individuell. Den Anmeldelink stellt das Landratsamt auf seiner Internetseite bereit.

**Quelle:** Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim

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FledermausQuartierPlaketteWordPress

Fledermaus-Plakette im Landkreis: Bewerbungen bis Mitte Oktober möglich

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim können sich wieder Menschen, Gemeinden und Einrichtungen für den Fledermausschutz sichtbar machen. Wer Quartiere der Tiere erhält oder bei Sanierungen neue Unterschlüpfe schafft, kann dafür die Plakette „Fledermäuse willkommen“ erhalten.

Das Landratsamt weist darauf hin, dass Bewerbungen für die nächste Vergabe noch bis Donnerstag, 15. Oktober 2026, eingereicht werden können. Die Auszeichnung soll vor allem zeigen, dass Fledermäuse auch in unserer Region auf geschützte Rückzugsorte angewiesen sind.

## Fledermäuse leben oft direkt an unseren Häusern

Nach Angaben des Landratsamts nutzen Fledermäuse vom Frühjahr bis in den Herbst hinein viele verschiedene Gebäude als Quartier. Dazu zählen unter anderem Wohnhäuser, Kirchen, Scheunen, Brücken und größere Gebäude. In der kalten Jahreszeit ziehen sich viele Arten außerdem in alte Bier- und Felsenkeller zurück, wie sie im Landkreis und in der Umgebung vorkommen.

Tagsüber bleiben die Tiere meist verborgen. Sie halten sich in Spalten, hinter Fassaden oder Fensterläden, in Hohlräumen oder auch auf Dachböden auf. Genau deshalb werden ihre Verstecke bei Umbauten oder Sanierungen oft unbemerkt beschädigt oder entfernt.

## Plakette soll Engagement sichtbar machen

Mit der Aktion „Fledermäuse willkommen“ will das Landesamt für Umwelt nach Angaben des Landratsamts schon seit 2005 auf die Lebensweise der Tiere aufmerksam machen und den Schutz ihrer Quartiere fördern. Die Plakette ist demnach für Menschen und Institutionen gedacht, die bestehende Unterschlüpfe erhalten oder bei Bauarbeiten Ersatzquartiere schaffen.

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim wurden seit dem Start der Aktion viermal Plaketten vergeben. Insgesamt wurden dabei rund 100 Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden und Institutionen geehrt.

## So gibt es weitere Informationen

Wer mehr über die Voraussetzungen und die Bewerbung wissen möchte, kann sich an die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamts wenden. Dort ist die Behörde telefonisch unter 09161 924102 und per E-Mail an naturschutz@kreis-nea.de erreichbar.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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LehrstellenAusbildungsmarktUnbesetztWordPress

**Im Landkreis warten noch 335 Ausbildungsplätze auf Bewerberinnen und Bewerber**

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind kurz vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres noch viele Lehrstellen frei. Gleichzeitig suchen weiterhin junge Menschen einen passenden Platz für ihren Einstieg ins Berufsleben.
Die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit zeigen: Angebot und Nachfrage liegen in der Region auch 2026 noch deutlich auseinander.

### Viele Stellen gemeldet, aber noch nicht besetzt

Nach Angaben der Agentur für Arbeit Fürth, die für den Landkreis zuständig ist, wurden im Zeitraum von Oktober 2025 bis Juli 2026 insgesamt 677 Ausbildungsstellen gemeldet. 335 davon waren Ende Juli noch unbesetzt. Das entspricht 49,5 Prozent der gemeldeten Plätze.

Auf der anderen Seite standen 479 Bewerberinnen und Bewerber aus dem Landkreis. 111 von ihnen hatten bis dahin noch keine Ausbildungsstelle gefunden. Die Arbeitsagentur spricht damit von 23,2 Prozent unversorgten Jugendlichen.

Rechnerisch kamen damit auf eine suchende Person etwa drei freie Ausbildungsstellen.

### Regionale Entwicklung im Agenturbezirk

Die Zahlen für den Landkreis sind Teil der Bilanz des Agenturbezirks Fürth. Dazu gehören neben dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auch die Städte Fürth und Erlangen sowie die Landkreise Fürth und Erlangen-Höchstadt.

In diesem Gebiet haben sich von Oktober 2025 bis Juli 2026 insgesamt 2.300 Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz bemüht. Das waren rund 70 weniger als im Vorjahreszeitraum. Mehr als 850 von ihnen haben nach Angaben der Agentur inzwischen eine betriebliche Ausbildung begonnen.

Gleichzeitig meldeten Betriebe in der Region 2.755 Ausbildungsstellen. Das waren 210 weniger als im Vorjahreszeitraum. Gut 1.100 Stellen blieben bis Ende Juli unbesetzt.

### Beratung soll noch offene Chancen nutzen

Thomas Dippold, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Fürth, verweist darauf, dass auch kurz vor dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres am 1. September noch Chancen auf eine Lehrstelle bestehen. Die Berufsberatung der Arbeitsagentur biete Unterstützung bei der Suche nach passenden Berufen und möglichen Alternativen.

Für Jugendliche und junge Erwachsene aus der NaAZA-Region kann das durchaus wichtig sein: Wer noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, hat trotz des fortgeschrittenen Zeitpunkts weiterhin eine größere Auswahl als in vielen anderen Jahren. Gleichzeitig zeigt die Statistik, dass Unternehmen in der Region noch immer Personal für die Zukunft suchen.

### Was das für die Region bedeutet

Gerade in einem Landkreis mit vielen mittelständischen Betrieben ist die Besetzung von Ausbildungsplätzen wichtig. Offene Stellen bedeuten für Betriebe oft zusätzlichen Aufwand, weil Nachwuchs fehlt. Für Bewerberinnen und Bewerber wiederum kann die Lage ein Vorteil sein: Wer flexibel bleibt, hat aktuell noch gute Karten auf einen Einstieg in verschiedene Berufe.

Die Agentur für Arbeit verweist deshalb auf ihre Berufsberatung in Fürth, Erlangen, Neustadt an der Aisch und Bad Windsheim sowie auf telefonische und digitale Beratungsmöglichkeiten.

**Quelle:** Agentur für Arbeit Fürth, Pressemitteilung vom 19.08.2026

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Hallenbad im Schulzentrum Neustadt startet in die neue Saison – das ändert sich bei Eintritt und Öffnungszeiten

Neustadt an der Aisch bekommt im Herbst wieder sein Hallenbad-Angebot zurück: Das Bad im Schulzentrum öffnet nach Angaben des Landratsamts Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim wieder für Badegäste. Gleichzeitig gelten ab der neuen Saison angepasste Eintrittspreise. Für Familien, Gelegenheits-Schwimmerinnen und -Schwimmer sowie Vereine aus der Region ist das eine wichtige Nachricht.

Schon im September gibt es mehrere zusätzliche Öffnungstage, bevor der reguläre Betrieb im Oktober beginnt. Wer noch Karten aus der Vorsaison hat, sollte dabei auf die Fristen achten.

### Frühere Öffnung an vier September-Tagen

Nach Mitteilung des Landratsamts ist das Hallenbad in diesem Jahr bereits vor dem eigentlichen Saisonstart an vier Terminen geöffnet. Besucht werden kann es am Montag, 21. September, am Donnerstag, 24. September, am Montag, 28. September, und am Donnerstag, 1. Oktober. An diesen Tagen gelten die gewohnten Öffnungszeiten.

Die reguläre Öffnung startet dann am Montag, 5. Oktober 2026.

### Neue Eintrittspreise ab der Saison

Mit dem Saisonbeginn werden auch die Preise angepasst. Laut Landratsamt zahlen künftig:

– Erwachsene ab 16 Jahren: 5,00 Euro
– Zehnerkarte für Erwachsene: 45 Euro
– Kinder unter 16 Jahren: 2,50 Euro
– Zehnerkarte für Kinder: 20 Euro
– Ermäßigt: 3,50 Euro
– Zehnerkarte ermäßigt: 30 Euro

Zum ermäßigten Tarif zählen nach Angaben des Landratsamts unter anderem Schwerbehinderte mit Nachweis ab 50 Prozent, Rentnerinnen und Rentner, Schülerinnen und Schüler, Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte, Studierende sowie Arbeitslose mit Nachweis. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

Die Bezahlung der Eintrittspreise ist am Automaten nur bar möglich.

### Das sind die Öffnungszeiten ab 5. Oktober

Ab dem 5. Oktober 2026 soll das Hallenbad laut Landratsamt zu folgenden Zeiten offen sein:

– Montag: 17:00 bis 20:30 Uhr
– Dienstag: 17:00 bis 21:30 Uhr
– Mittwoch: geschlossen, Vereinstag
– Donnerstag: 17:00 bis 20:30 Uhr
– Freitag: 17:00 bis 20:30 Uhr
– Samstag: geschlossen, Vereinstag
– Sonntag: 09:00 bis 16:00 Uhr

### Hinweise für Kartenbesitzerinnen und Kartenbesitzer

Wichtig ist außerdem: Zehnerkarten aus der Vorsaison können an den Öffnungstagen im September noch verwendet werden. Danach verlieren sie mit der Preisanpassung zum 1. Oktober 2026 ihre Gültigkeit.

Wer Fragen hat, kann sich tagsüber unter 09161 92-1203 informieren. Ab 17 Uhr sowie am Wochenende ist das Hallenbad unter 09161 886934 erreichbar.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim (kreis-nea.de)

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# Frankens Mehrregion will die Landesgartenschau 2027 mit Leben füllen

Kommunen, Vereine und Tourismusakteure aus der Region haben jetzt die Chance, sich auf der Bayerischen Landesgartenschau in Bad Windsheim 2027 zu präsentieren. Am Regionalpavillon des Landkreises am „Turm der Regionen“ steht eine kostenfreie Präsentationsfläche zur Verfügung, auf der die touristische Vielfalt von Frankens Mehrregion erlebbar gemacht werden kann.

Gesucht sind keine klassischen Werbestände, sondern kreative Beiträge zum Mitmachen, Staunen und Entdecken. Das Programm richtet sich dabei an die touristischen Schwerpunkte der Region: Natur und Landschaft, Radfahren und Wandern, Kultur und Geschichte, Kulinarik und Genuss sowie Wellness und Entspannung.

Wer Interesse hat, kann sich bis zum 20. September mit einem Anmeldebogen bewerben. Da die Wunschtermine nach Eingang der Anmeldung vergeben werden, lohnt sich eine schnelle Rückmeldung. Bei Fragen hilft das Regionalmanagement gerne weiter.

Mehr Informationen gibt es hier:
[Präsentationsmöglichkeit am Regionalpavillon](https://www.frankens-mehrregion.de/region-highlights/landesgartenschau-programmbeteiligung)

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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DemokratieKommunalpolitikVerstaendlichkeitWordPress

# Kommt unsere Demokratie an ihre Grenzen? Ein Blick aus der Kommunalpolitik
Ein provokantes Bild in den sozialen Medien stellt eine einfache Rechnung auf: In einem Flugzeug stimmen 300 Affen und ein Pilot darüber ab, wer das Flugzeug landen soll. Die Affen gewinnen 300 zu 1 – das Flugzeug stürzt ab. Die Botschaft dahinter: **Eine Mehrheit hat nicht automatisch recht.**
Der Vergleich mit Affen ist natürlich herabwürdigend und für eine ernsthafte politische Diskussion ungeeignet. Die dahinterstehende Frage ist trotzdem interessant: **Wie gut funktioniert Demokratie, wenn Menschen über Dinge entscheiden, deren Hintergründe sie möglicherweise kaum kennen?**
Gerade in der Kommunalpolitik lässt sich dieses Spannungsfeld besonders gut beobachten.
## Kommunalpolitik ist komplizierter, als sie von außen aussieht
Über Bundespolitik wird viel gesprochen. Aber viele Entscheidungen, die unseren Alltag unmittelbar betreffen, fallen im Rathaus und im Gemeinde- oder Stadtrat.
Wo entsteht ein neues Baugebiet? Brauchen wir eine neue Schule? Wie viele Kindergartenplätze müssen geschaffen werden? Wird eine Straße saniert? Wie viel darf ein neues Feuerwehrhaus kosten? Können wir uns ein Schwimmbad weiterhin leisten? Wo entstehen Windkraft- oder Photovoltaikanlagen?
Von außen erscheint manches einfach.
„Dann baut die Straße eben.“
„Warum macht die Gemeinde nicht einfach einen neuen Kindergarten?“
„Dann senkt doch die Gebühren.“
Wer sich allerdings mit einem kommunalen Haushalt, Förderprogrammen, Ausschreibungsrecht, Bauleitplanung oder gesetzlichen Vorgaben beschäftigt, stellt schnell fest: **Das vermeintlich einfache Problem hat häufig eine ziemlich komplizierte Vorgeschichte.**
## Bürgerinnen und Bürger müssen keine Verwaltungsfachleute sein
Daraus darf allerdings nicht der Schluss entstehen, dass nur Fachleute politische Entscheidungen treffen sollten.
Ein Bürger muss keinen 400 Seiten starken Gemeindehaushalt verstehen, um sagen zu dürfen, dass ihm eine funktionierende Kinderbetreuung wichtig ist.
Eine Mutter muss keine Verkehrsplanerin sein, um darauf hinzuweisen, dass sie den Schulweg ihres Kindes für gefährlich hält.
Und ein Anwohner muss kein Bauingenieur sein, um sich über den Zustand seiner Straße zu beschweren.
**Gerade diese Erfahrungen aus dem Alltag braucht Kommunalpolitik.**
Die Aufgabe gewählter Gemeinderätinnen und Gemeinderäte besteht dann darin, diese Wünsche mit Fakten, Gesetzen, Kosten und den Interessen anderer Menschen abzuwägen.
## Das eigentliche Problem beginnt bei Halbwahrheiten
Schwierig wird es an einem anderen Punkt.
Ein Gemeinderat diskutiert vielleicht über Monate über ein Projekt. Es gibt Gutachten, Kostenschätzungen, Gespräche mit Behörden und verschiedene Varianten.
Am Ende steht eine Entscheidung.
Auf Facebook erscheint anschließend ein Satz:
**„Gemeinde verschwendet zwei Millionen Euro!“**
Und plötzlich müssen Monate komplizierter Beratungen gegen einen einzigen emotionalen Satz bestehen.
Vielleicht stammen 80 Prozent der Kosten aus Fördermitteln. Vielleicht ist die Gemeinde gesetzlich zum Handeln verpflichtet. Vielleicht wäre die vermeintlich billigere Alternative langfristig sogar teurer gewesen.
All das benötigt Erklärung.
Empörung benötigt dagegen manchmal nur eine Überschrift.
## Kommunalpolitik hat dabei einen großen Vorteil
Gerade deshalb bietet die kommunale Ebene eine enorme Chance für unsere Demokratie.
Denn hier sind Politik und Bevölkerung noch vergleichsweise nah beieinander.
Den Bürgermeister trifft man beim Einkaufen. Gemeinderätinnen und Gemeinderäte stehen beim Feuerwehrfest, beim Sportverein oder auf der Kirchweih neben einem. Viele Sitzungen sind öffentlich. Entscheidungen betreffen Straßen, Schulen, Vereine oder Einrichtungen, die jeder kennt.
Kommunalpolitik kann deshalb zeigen, **wie Demokratie tatsächlich funktioniert**.
Es wird diskutiert. Es werden Argumente ausgetauscht. Manchmal wird gestritten. Es werden Kompromisse geschlossen. Am Ende entscheidet eine Mehrheit.
Und diese Mehrheit kann selbstverständlich auch einmal falsch liegen.
## Mehrheit bedeutet nicht Wahrheit
Das ist vielleicht eines der größten Missverständnisse über Demokratie.
Eine Abstimmung stellt nicht fest, was objektiv wahr ist.
Wenn ein Gemeinderat mit 15 zu 5 Stimmen beschließt, dass eine bestimmte Straße gebaut wird, bedeutet das nicht, dass diese Variante wissenschaftlich nachweisbar die beste Lösung ist.
Es bedeutet zunächst nur: Nach Abwägung der Informationen hat sich eine Mehrheit dafür entschieden.
Deshalb braucht eine Demokratie neben Mehrheiten auch Fachverwaltungen, Gerichte, Gesetze, Kontrollinstanzen, freie Medien und Minderheitenrechte.
## Aber wie informiert muss ein Wähler sein?
Hier kommen wir zur unangenehmen Frage des ursprünglichen Beispiels.
Bei einer Kommunalwahl zählt die Stimme eines Menschen, der jede Gemeinderatssitzung verfolgt, genauso viel wie die Stimme eines Menschen, der sich fünf Minuten vor der Wahl anhand eines Facebook-Beitrags entscheidet.
Das kann man ungerecht finden.
Aber jede Alternative wäre gefährlicher.
Soll es einen Wissenstest vor der Wahl geben? Muss man erklären können, wie ein kommunaler Haushalt funktioniert? Wer entscheidet, welche Fragen gestellt werden?
Damit würden wir sehr schnell ein Grundprinzip unserer Demokratie verlassen:
**Politische Rechte hängen nicht von Bildung, Einkommen oder Fachwissen ab.**
## Vielleicht müssen wir deshalb an einer anderen Stelle ansetzen
Nicht weniger Menschen sollten mitentscheiden.
**Mehr Menschen sollten verstehen können, worüber entschieden wird.**
Das bedeutet auch eine Verpflichtung für Kommunalpolitik und Verwaltung.
Vorlagen müssen verständlicher werden. Entscheidungen sollten nachvollziehbar erklärt werden. Informationen sollten öffentlich leicht auffindbar sein. Und Kommunalpolitiker sollten nicht nur erklären, **was** beschlossen wurde, sondern auch, **warum**.
Auch lokale Medien tragen dabei Verantwortung.
Sie sollten Entscheidungen nicht künstlich dramatisieren, sondern Zusammenhänge erklären, verschiedene Seiten darstellen und klar zwischen Fakten, Meinungen und Gerüchten unterscheiden.
Gerade bei kommunalen Themen reicht manchmal allerdings keine einfache Schlagzeile.
## Demokratie braucht informierte Bürger – aber keine perfekten Bürger
Unsere Demokratie kommt deshalb nicht an ihre Grenze, weil jeder wählen darf.
Sie kommt dann unter Druck, wenn Menschen zwar wählen können, aber kaum noch nachvollziehen können, worüber entschieden wird.
Wenn ein 20-Sekunden-Video stärker wirkt als eine zweistündige öffentliche Beratung.
Wenn ein Gerücht auf Facebook mehr Glaubwürdigkeit bekommt als ein öffentlich einsehbarer Beschluss.
Oder wenn Politik so kompliziert kommuniziert wird, dass normale Bürgerinnen und Bürger irgendwann aufgeben.
Die Antwort darauf kann nicht weniger Demokratie sein.
**Die Antwort muss mehr verständliche Demokratie sein.**
Und vielleicht beginnt das nicht zuerst im Bundestag oder im Europäischen Parlament.
Vielleicht beginnt es genau dort, wo Demokratie für jeden sichtbar und unmittelbar wird:
**im eigenen Rathaus, im Gemeinde- und Stadtrat und vor der eigenen Haustür.**

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