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NeaMobilFahrgaesteWordPress

**NEA-Mobil im Landkreis auf Erfolgskurs: Rund 30.000 Fahrgäste in einem Jahr**

Einsteigen, ans Ziel kommen und das möglichst unkompliziert: Genau das scheint beim NEA-Mobil im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim immer besser zu funktionieren. Die aktuellen Zahlen aus dem Landratsamt zeigen deutlich, dass das Angebot von immer mehr Menschen genutzt wird – und offenbar auch gut ankommt.

Zwischen April 2025 und März 2026 wurden knapp 30.000 Fahrgäste mit dem NEA-Mobil befördert. Das entspricht rund 3.000 Nutzerinnen und Nutzern pro Monat oder etwa 100 Fahrten pro Tag. Damit hat das flexible Mobilitätsangebot im Landkreis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich zugelegt: Von April 2024 bis März 2025 waren es noch rund 17.500 Fahrgäste.

Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung dürfte die Umstellung des Systems gewesen sein. Zu Beginn war das NEA-Mobil noch in sechs Bediengebiete aufgeteilt. In der Praxis machte das Fahrten über die jeweiligen Grenzen hinweg jedoch oft komplizierter. Deshalb wurde das Angebot angepasst – statt mehrerer Bereiche gibt es nun ein einheitliches Bediengebiet für den gesamten Landkreis. Das Ziel: einfacher buchen und flexibler fahren.

Dass diese Änderung gut ankommt, zeigt nicht nur die gestiegene Zahl der Fahrgäste. Auch bei den Bewertungen schneidet das NEA-Mobil sehr gut ab. Rund 90 Prozent der Rückmeldungen vergeben fünf von fünf Sternen.

Viele Nutzer greifen dabei nicht nur gelegentlich auf das Angebot zurück. Laut Statistik nutzen knapp 80 Prozent der Fahrgäste das NEA-Mobil regelmäßig, also ein- bis dreimal im Monat. Besonders interessant: 60 Prozent der Befragten gaben an, das Angebot auch für den Weg zur Arbeit oder zur Schule zu nutzen. Seit April 2025 sind im Landkreis zehn Fahrzeuge unterwegs, die zusammen bereits knapp 660.000 Kilometer zurückgelegt haben.

Wer das NEA-Mobil selbst ausprobieren möchte, kann Fahrten montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 24 Uhr buchen. Die Buchung ist entweder über die kostenlose NEA-Mobil-App oder telefonisch über die Mobilitätszentrale unter 09161 6229966 möglich. Fahrten können bis zu 72 Stunden im Voraus reserviert werden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landkreises unter: www.kreis-nea.de/lebenslagen/nea-mobil

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Angebot im ländlichen Raum nicht nur eingeführt, sondern auch wirklich genutzt wird, ist das schon eine kleine Erfolgsmeldung für sich. Knapp 30.000 Fahrgäste in einem Jahr zeigen: Das NEA-Mobil ist längst mehr als nur ein Versuch. Gerade für Menschen ohne eigenes Auto, für Jugendliche, ältere Bürger oder Pendler kann so ein System ein echter Gewinn sein. Und ganz ehrlich: Wenn 90 Prozent fünf Sterne vergeben, dann läuft da offenbar mehr richtig als bei so mancher großen App, die uns sonst im Alltag begleitet.

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GruenderzentrumUnternehmerWgNeustadtWordPress

**Gründen vor der Haustür: Unternehmer-WG in Neustadt lädt zum Reinschnuppern ein**

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, ein eigenes Projekt anzuschieben oder einfach einmal echte Gründerluft schnuppern möchte, bekommt im Mai in Neustadt a.d.Aisch eine gute Gelegenheit dazu. Im Rahmen der Bayerischen Gründungstage öffnet die Unternehmer-WG ihre Türen und zeigt, was vor Ort für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen möglich ist.

Am **20. Mai 2026** findet ab **16:00 Uhr** ein **Tag der offenen Tür** in der Unternehmer-WG in der **Ansbacher Straße 34 in 91413 Neustadt a.d.Aisch** statt. Besucherinnen und Besucher können sich direkt vor Ort ein Bild vom Gründerzentrum machen und die verschiedenen Angebote kennenlernen – darunter **flexible Büros, Coworking-Plätze, ein Kreativraum und ein Community Space**.

Mit dabei sind außerdem mehrere Partner, die für **Kurzberatungen** zur Verfügung stehen. Vertreten sind unter anderem die **IHK, die Handwerkskammer, BayStartUP, AktivSenioren** sowie das **TTZ der Hochschule Ansbach**. Dabei geht es um Themen wie **Fördermöglichkeiten, Finanzierung und die ersten Schritte in die Selbstständigkeit**.

Ein zusätzliches Angebot gibt es vom **19. bis 21. Mai 2026**: In diesem Zeitraum ist sogar **kostenloses Probearbeiten** in der Unternehmer-WG möglich. Wer also nicht nur schauen, sondern das Umfeld direkt testen möchte, kann das Gründerzentrum ganz praktisch erleben.

Die **Anmeldung** läuft über **Julia Tschawdarow** per E-Mail an **wirtschaft@kreis-nea.de**.

Gerade für unsere Region ist so ein Angebot spannend: Nicht jeder Gründer sitzt in Nürnberg, Fürth oder Würzburg – gute Ideen entstehen auch zwischen Aisch, Aurach und Zenn. Und manchmal braucht es für den ersten Schritt eben nicht nur Mut, sondern auch einen Schreibtisch, WLAN und jemanden, der sagt: „Das könnte klappen.“

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MarktplatzfestNeuhofZennWordPress

**Marktplatzfest in Neuhof an der Zenn: Ein Sonntag voller Musik, Genuss und Begegnung**

Neuhof an der Zenn lädt am Sonntag, 10. Mai 2026, wieder zum beliebten Marktplatzfest ein. Von 10:30 bis 18:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag mit Vereinsleben, Musik, Kinderprogramm, Kunst, Handwerk und vielen kulinarischen Angeboten. Wer Lust auf fränkisches Flair, buntes Markttreiben und ein gemütliches Miteinander hat, sollte sich diesen Termin vormerken.

Los geht es um 10:30 Uhr mit dem Festgottesdienst. Anschließend verwandeln sich Marktplatz und Schlosshof in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Auf die Gäste warten zahlreiche Stände mit Handgemachtem, kreativen Ideen, Vorführungen und fränkischen Spezialitäten. Auch im Schlossgarten gibt es mit Kunst und Handwerk viel zu entdecken – ganz nach dem Motto: „Ein Markt, den man sich merkt!“

Für beste Unterhaltung sorgt ein musikalisches Bühnenprogramm. Dazu kommen Führungen durch die historische Synagoge und die Zehntscheune, die Ausstellung des Kunstvereins sowie ein großes Kinderprogramm mit Wettbewerben und Aktionen zum Mitmachen. Kulinarisch ist ebenfalls einiges geboten – von herzhaft bis süß.

Der Eintritt ist frei.

Wichtig für die Anreise: Parkplätze stehen am Ortsrand zur Verfügung, von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zum Festgelände. Die Veranstalter bitten darum, die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen, denn der Marktplatz bleibt autofrei.

**Kommentar der Redaktion:**
Das Marktplatzfest in Neuhof an der Zenn ist jedes Jahr eine schöne Gelegenheit, die Vielfalt vor Ort zu erleben. Vereine, Kultur, Kinderprogramm, gutes Essen und ein historisches Umfeld – mehr fränkischer Sonntag geht fast nicht. Und ganz ehrlich: Wenn es Kunst, Bratwurst und Musik an einem Ort gibt, ist das für viele schon fast ein Feiertag.

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AbfallwirtschaftEinrichtungenGeschlossenWordPress

**Abfallwirtschaft am 2. Mai geschlossen**

Wer am ersten Maiwochenende einen Besuch bei den Einrichtungen der Abfallwirtschaft im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim eingeplant hat, sollte seine Planungen noch einmal prüfen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass am **Samstag, 2. Mai 2026**, **alle Einrichtungen der Abfallwirtschaft geschlossen** bleiben.

Die Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Wer also an diesem Tag Entsorgungen, Anlieferungen oder andere Anliegen rund um die Abfallwirtschaft erledigen wollte, sollte auf einen anderen Termin ausweichen.

**Kommentar der Redaktion:**
Kurz gesagt: Am 2. Mai bleibt in Sachen Abfallwirtschaft im Landkreis die Tür zu. Also besser nicht erst am Samstag feststellen, dass der Kofferraum noch voll ist. Ein kleiner Blick in den Kalender kann da Nerven sparen.

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LandesgartenschauDauerkartenVorverkaufWordPress

**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027: Dauerkarten-Vorverkauf startet mit Frühbucherpreis**

Wer die Bayerische Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim nicht nur einmal, sondern immer wieder erleben möchte, sollte sich diesen Termin vormerken: Ab dem **29. April 2026** startet der Dauerkarten-Vorverkauf. Bis zum **3. Oktober 2026** gibt es die Karten zum deutlich vergünstigten Early-Bird-Preis. Damit können sich Besucherinnen und Besucher schon jetzt ihren Zugang zu einem Großereignis sichern, das die Region über **158 Tage** hinweg begleiten wird.

Die Bayerische Landesgartenschau findet vom **29. April bis 3. Oktober 2027** in Bad Windsheim statt. Wer früh zugreift, spart dabei ordentlich: **Erwachsene** zahlen im Vorverkauf **70 Euro** statt später regulär **140 Euro**. **Begünstigte** erhalten die Dauerkarte für **60 Euro**, **Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren** für **20 Euro**.

Der Verkauf läuft sowohl über den offiziellen **Onlineshop** als auch über ausgewählte **Vorverkaufsstellen**. Eine Übersicht der teilnehmenden Verkaufsstellen soll ab dem **29. April 2026** auf der Internetseite **www.bad-windsheim2027.de** veröffentlicht werden.

Zu den begünstigten Personen zählen unter anderem Menschen mit einem **Grad der Behinderung ab 50**, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende sowie Freiwilligendienstleistende zwischen **18 und 27 Jahren**. Ebenfalls ermäßigt werden Personen berücksichtigt, die **Arbeitslosengeld I oder II, Bürgergeld, Grundsicherung** oder Leistungen nach dem **Asylbewerberleistungsgesetz** beziehen. Bei bestimmten Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis ist zudem eine **Begleitperson kostenfrei** mit dabei.

Wichtig zu wissen: Die Dauerkarten müssen nach dem Kauf **personalisiert** werden und sind **nicht übertragbar**. Die genauen Informationen dazu gibt es direkt im Kaufprozess.

Ein zusätzlicher Pluspunkt für alle Dauerkarten-Inhaberinnen und -Inhaber ist ein **kostenfreies Gutscheinheft**. Dieses soll zahlreiche Angebote, Vorteile und Aktionen aus **Bad Windsheim und der Region** bündeln. Geplant ist eine Auflage von mehr als **20.000 Exemplaren**. Damit soll die Landesgartenschau nicht nur auf dem Gelände selbst wirken, sondern auch Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Tourismus in der Umgebung stärken.

Deshalb werden aktuell auch **Unternehmen aus Bad Windsheim und Umgebung** gesucht, die sich am Gutscheinheft beteiligen möchten. Angesprochen sind unter anderem **Einzelhandel, Museen, Vereine, touristische Ziele, Hotels und Gastronomiebetriebe**. Die Veranstalter rechnen mit mehr als **300.000 Besucherinnen und Besuchern**, rund **2.000 Veranstaltungen**, etwa **100 Ausstellern** und einer Ausstellungsfläche von **27 Hektar**.

Parallel dazu werden weitere **Vorverkaufsstellen** gesucht. Besonders gefragt sind zum Beispiel **Bäckereien, Lotto-Annahmestellen, Optiker** oder ähnliche Geschäfte, die den Ticketverkauf organisatorisch abwickeln können. Wer mitmacht, erhält offizielle Werbematerialien zur Gartenschau und wird zusätzlich über die Website und begleitende Printprodukte beworben.

Interessierte Unternehmen können sich per E-Mail an **ticketing@bad-windsheim2027.de** wenden.

Weitere Informationen gibt es unter **www.bad-windsheim2027.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Bad Windsheim macht ernst – und wer gern plant, kann jetzt schon den Gartenschau-Sommer 2027 ein Stück weit eintüten. Der Frühbucherpreis ist durchaus ein starkes Argument, gerade für alle aus der Region, die öfter vorbeischauen wollen. Und wenn das Gutscheinheft hält, was es verspricht, gibt’s neben Blumen, Beeten und Veranstaltungen vielleicht auch noch den einen oder anderen netten Bonus aus der heimischen Wirtschaft. Kurz gesagt: früh dran sein kann sich diesmal wirklich auszahlen.

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WaldbrandgefahrRauchverbotBayernWordPress

**Hohe Waldbrandgefahr in Bayern: Ministerin Kaniber warnt vor jeder Unachtsamkeit**

Die anhaltende Trockenheit sorgt aktuell in weiten Teilen Bayerns für eine angespannte Lage in den Wäldern. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ruft deshalb eindringlich zur Vorsicht auf: Schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder ein kleiner Funke könnten derzeit einen folgenschweren Waldbrand auslösen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt in vielen Regionen Bayerns bereits die zweithöchste Warnstufe vier von fünf. Für einzelne Gebiete wird sogar die höchste Waldbrandgefahrenstufe erwartet. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass seit dem 1. März im Wald ein Rauchverbot gilt – und dieses unbedingt eingehalten werden muss.

Besonders groß ist die Gefahr derzeit in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen sowie in stark frequentierten Ausflugsgebieten. Auch Fahrzeuge können zum Problem werden: Heiße Katalysatoren von Autos oder Motorrädern können leicht entzündbaren Untergrund in Brand setzen. Deshalb sollte keinesfalls auf trockenem Gras oder anderen brennbaren Flächen geparkt werden.

Eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht. Regen ist laut Deutschem Wetterdienst in den kommenden Tagen nicht zu erwarten. Stattdessen bleibt es sonnig. Am Donnerstag werden in Nordbayern frühlingshafte 16 bis 20 Grad erwartet, im Süden 14 bis 18 Grad. Zum 1. Mai soll das Wetter in Bayern sogar nahezu ideal werden – mit wolkenlosem Himmel und Temperaturen von bis zu 25 Grad in Franken. Die Nächte bleiben allerdings teils noch kühl, örtlich ist sogar Bodenfrost möglich.

Wer also in den nächsten Tagen in Waldnähe unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein. Offenes Feuer, Rauchen und unachtsames Verhalten können in der derzeitigen Wetterlage schnell gefährlich werden. Gerade in unserer Region mit vielen Wäldern, Spazierwegen und Ausflugszielen ist Vorsicht jetzt besonders wichtig.

**Kommentar der Redaktion:**
Sonne, Feiertag, Biergartenwetter – da zieht es viele Menschen raus in die Natur. Genau deshalb ist jetzt aber auch gesunder Menschenverstand gefragt. Der Wald ist aktuell kein Ort für Zigarettenkippen, Grillideen oder „da passiert schon nichts“-Gedanken. Ein Funke reicht, und aus einem schönen Frühlingstag wird schnell ein Großeinsatz. Also lieber Rücksicht statt Leichtsinn – dann bleibt der 1. Mai für alle in guter Erinnerung.

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FerienpassSommerferienJugendarbeitWordPress

**Ferienpass 2025 im Landkreis NEA-BW: Ab 18. Mai erhältlich – diesmal schon ab den Pfingstferien gültig**

Gute Nachrichten für Familien im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim: Der beliebte Ferienpass der Kommunalen Jugendarbeit ist auch in diesem Jahr wieder am Start – und bringt eine wichtige Neuerung mit. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 16 Jahre können die Angebote diesmal schon ab den Pfingstferien nutzen. Damit gibt es noch mehr Zeit für spannende Ausflüge, kostenlose Eintritte und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse.

Seit vielen Jahren gehört der Ferienpass fest zum Sommer im Landkreis und sorgt mit seinen zahlreichen Angeboten für viel Abwechslung. Dazu zählen unter anderem kostenfreie Eintritte in Freibäder, Vergünstigungen bei Lern- und Erlebnisorten sowie besondere Aktionen wie Hoferlebnisse, Tagesfahrten und Kindertheater. Mit mehr als 3.000 verkauften Pässen ist das Angebot jedes Jahr ein echter Renner.

Der Ferienpass besteht erneut aus zwei Teilen: Zum einen gibt es ein Begleitheft mit allen Informationen zu den Veranstaltungen, Anmeldungen und Gutscheinen zum Heraustrennen. Zum anderen gehört ein handlicher Hosentaschen-Ferienpass dazu, der bei freien Eintritten und Vergünstigungen vorgezeigt werden muss.

Erhältlich ist der Ferienpass ab **18. Mai** zum Preis von **5 Euro** an den bekannten Ausgabestellen, darunter Schulen, Kreisbüchereien, Banken, Rathäuser und das Landratsamt. Gültig ist er in diesem Jahr vom **23. Mai bis 14. September**. Ab dem dritten Kind einer Familie ist der Ferienpass wie gewohnt kostenlos.

Ebenfalls ab dem 18. Mai stehen auf der Internetseite des Landratsamtes das Begleitheft in digitaler Form sowie die Anmeldeformulare für Hoferlebnisse, Kreativworkshops und Tagesfahrten zum Download bereit.

Wer die Ferien gut planen möchte, sollte sich also frühzeitig informieren und den Pass rechtzeitig besorgen.

**Kontakt:**
Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
Kommunale Jugendarbeit
Konrad-Adenauer-Str. 1
91413 Neustadt a.d.Aisch
E-Mail: Koja@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Für 5 Euro bekommt man hier ziemlich viel Sommer auf einmal geboten – und dass der Ferienpass heuer schon in den Pfingstferien startet, ist eine richtig gute Nachricht für Familien. Gerade in Zeiten, in denen Freizeitangebote oft teuer geworden sind, ist so ein Pass eine starke Sache. Da dürfte bei manchen Kindern der Satz „Mir ist langweilig“ in den Ferien wenigstens etwas später fallen.

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HallenbadSommerpauseNeustadtWordPress

**Sommerpause im Hallenbad Neustadt a.d.Aisch: Öffentlicher Badebetrieb wird eingeschränkt**

Wer vor dem Sommer noch ein paar Bahnen ziehen möchte, sollte sich die kommenden Termine gut merken: Das Hallenbad im Schulzentrum Neustadt a.d.Aisch geht in die Sommerpause. Ganz geschlossen ist es aber zunächst noch nicht – für Badegäste gibt es bis zu den Sommerferien weiterhin eine eingeschränkte Öffnungszeit.

Der letzte Tag des regulären öffentlichen Badebetriebs ist **Donnerstag, 30. April 2026**. Danach steht das Hallenbad für die Öffentlichkeit **nur noch montags von 17:00 bis 20:30 Uhr** zur Verfügung. Diese Regelung gilt bis einschließlich **Montag, 27. Juli 2026**.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: **An Pfingstmontag bleibt das Hallenbad für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen**.

Nach den Sommerferien soll der öffentliche Badebetrieb dann **voraussichtlich ab Anfang Oktober** wieder starten. Ein genauer Termin wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

Wer also vor der längeren Pause noch schwimmen gehen möchte, sollte die verbleibenden Montags-Termine einplanen.

**Kommentar der Redaktion:**
Sommerpause klingt erst einmal nach „geschlossen“, tatsächlich bleibt für alle Wasserratten aber immerhin noch ein kleines Zeitfenster offen. Wer also nicht gleich auf den Badesee ausweichen will, hat montags weiterhin die Chance auf ein paar Bahnen – wenn auch mit etwas mehr Terminplanung als sonst. Anfang Oktober geht’s dann voraussichtlich wieder los. Bis dahin heißt es: Badehose nicht zu weit wegräumen.

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RegionWerbepartnerSichtbarkeitWordPress

**Starke Partner aus der Region gesucht: Werbung auf NaAZA.de schon ab 5 Euro im Monat**

Wer in unserer Region etwas bewegt, soll auch gesehen werden. Genau dafür gibt es NaAZA.de: als Plattform für Nachrichten, Veranstaltungen und Informationen aus unserer Heimat – an Aurach, Zenn und Aisch. Neben aktuellen Berichten aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim möchten wir auch die Menschen, Betriebe und Ideen vor Ort stärken. Deshalb suchen wir starke Werbepartner aus der Region.

NaAZA.de richtet sich an die Menschen aus Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach, Wilhelmsdorf und dem gesamten Umland. Wer hier lebt, informiert sich hier, geht hier einkaufen und nutzt hier Angebote aus der Nachbarschaft. Genau diese Zielgruppe können Unternehmen mit einer Werbung auf NaAZA.de direkt erreichen – ohne große Streuverluste.

Ob Handwerksbetrieb, Einzelhandel, Dienstleister oder Verein:
Mit unseren Werbemöglichkeiten bieten wir eine einfache, günstige und wirkungsvolle Möglichkeit, regional sichtbar zu werden. Schon ab **5 Euro pro Monat** ist ein Platz in unserem Werbekarussell möglich – und damit eine regelmäßige Präsenz auf der Startseite oder den Lokalseiten von NaAZA.de.

**Das bietet Werbung auf NaAZA.de:**
– Regionale Sichtbarkeit direkt bei Ihrer Zielgruppe
– Faire Preise und flexible Laufzeiten
– Besonders geeignet für kleine und mittelständische Unternehmen
– Ideal auch für Aktionen, Veranstaltungen und aktuelle Angebote

NaAZA.de bringt Werbung dorthin, wo sie am meisten bringt: mitten in unsere Region.

**Jetzt Werbefläche sichern unter:**
**NaAZA.de/werben**

**Kommentar der Redaktion:**
Regionale Stärke lebt nicht nur von guten Ideen, sondern auch davon, dass man voneinander weiß. Der beste Service bringt wenig, wenn ihn keiner kennt. Und mal ehrlich: Bevor das Geld in irgendeinem anonymen Werbenetzwerk versickert, kann es auch dort eingesetzt werden, wo es unsere Heimat sichtbar mit unterstützt. Win-win, wie man heute sagt – oder auf gut fränkisch: passt scho für beide Seiten.

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LandratsamtPersonalversammlungGeschlossenWordPress

# Landratsamt und Zulassungsstelle: In den nächsten Tagen gibt es Einschränkungen

Wer in den kommenden Tagen einen Behördengang im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim plant, sollte vorher genau hinschauen: Sowohl im Landratsamt als auch bei der Kfz-Zulassungsstelle in Uffenheim kommt es zu zeitweisen Einschränkungen. Betroffen sind dabei unterschiedliche Termine im Mai 2026.

Am **Dienstag, 12. Mai 2026**, bleiben das **Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim**, das **Gesundheitsamt** sowie die **Außenstellen und Einrichtungen** am **Vormittag wegen einer Personalversammlung geschlossen**.
Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Die **Kreisbüchereien** sind an diesem Tag **regulär geöffnet**, ebenso fährt der **Bücherbus wie gewohnt**.

Auch in der **Kfz-Zulassungsstelle Uffenheim** gibt es Einschränkungen:
Da der **Schilderladen in Uffenheim personalbedingt geschlossen** ist, können dort an mehreren Tagen **nur Vorgänge bearbeitet werden, für die keine neuen Kennzeichen benötigt werden**.

Betroffen sind folgende Termine:

– **Montag, 27. April 2026**
– **Montag, 4. Mai 2026**
– **Mittwoch, 6. Mai 2026**

Zusätzlich ist am **Mittwoch, 29. Mai 2026** die **Zulassungsstelle Uffenheim geschlossen**.

Wer an diesen Tagen ein Anliegen hat, bei dem **neue Kennzeichen benötigt werden**, kann auf die **Kfz-Zulassungsstellen in Bad Windsheim oder Neustadt a.d.Aisch** ausweichen.

Die Redaktion meint: Behörden und Öffnungszeiten – das ist manchmal fast so spannend wie ein Fahrplan im Winter. Aber wer die Termine kennt, spart sich unnötige Wege, Wartezeit und möglicherweise auch etwas Frust am Schalter. Also lieber kurz vorher prüfen, bevor man mit Unterlagen unterm Arm vor verschlossenen Türen steht.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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AischtalklaeranlageSpatenstichPahresWordPress

**Spatenstich in Pahres: Startschuss für die neue Aischtalkläranlage ist gefallen**

Nach vielen Jahren Planung, Gesprächen und Abstimmungen ist in Pahres nun ein sichtbares Zeichen gesetzt worden: Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt offiziell die Umsetzung der künftigen Aischtalkläranlage. Unter strahlend blauem Himmel wurde damit ein Projekt auf den Weg gebracht, das für die beteiligten Gemeinden und den Landkreis eine große Bedeutung hat – für Umweltschutz, moderne Infrastruktur und die Zukunft der Region.

Zum Spatenstich waren auch hochrangige Gäste gekommen. Landrat Christian von Dobschütz war ebenso vor Ort wie Heiko Moßhammer, der zuständige Abteilungsleiter des Landkreises. Gastgeber war Gutenstettens Bürgermeister Gerhard Eichner, auf dessen Initiative das Gemeinschaftsprojekt vor vielen Jahren zurückgeht. Wie er erinnerte, hatte eine Einladung seiner Bürgermeisterkollegen in die „Melberei“ in Bergtheim einst den ersten Impuls für das Vorhaben gegeben.

Die neue Kläranlage entsteht auf Gutenstettener Gemeindegebiet und ist für die Gemeinden Münchsteinach, Baudenbach, Uehlfeld und Gutenstetten vorgesehen. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg. Zunächst suchte Gutenstetten nach einer eigenen Lösung, zwischenzeitlich war sogar eine gemeinsame Anlage für alle sieben Aischgrundgemeinden im Gespräch. Am Ende kristallisierte sich die heutige Lösung mit vier beteiligten Gemeinden heraus. Eichner sprach von vielen Jahren intensiver Vorbereitung, zahlreichen Gesprächen und nicht immer einfachen Abstimmungen.

Am Tag des Spatenstichs sollte aber nicht mehr auf die Hürden, sondern auf das Erreichte geschaut werden. Eichner bezeichnete das Vorhaben als klares Zeichen für Fortschritt, Verantwortung und Zukunft. Die neue Anlage werde künftig elf kleinere Kläranlagen ersetzen und sei damit ein wichtiger Beitrag für den Gewässer- und Umweltschutz. Gleichzeitig entstehe moderne und effiziente Infrastruktur – für ihn ein echtes „Leuchtturmprojekt für Mittelfranken“.

Auch der Landkreis profitiert von der neuen Anlage. Wie Landrat Christian von Dobschütz erklärte, soll künftig auch das Sickerwasser der Deponie in Dettendorf dort gereinigt werden. Der Landkreis wird damit als sogenannter Gasteinleiter rund fünf Prozent der erwarteten Wassermenge einbringen. Dabei stellt das Deponiesickerwasser besondere Anforderungen an die Reinigung: Während aus Haushalten vor allem kohlenstoffreiches Abwasser kommt, weist das Wasser aus der Deponie einen hohen Stickstoffanteil auf.

Für den Landkreis bringt die neue Lösung deutliche Vorteile. Bislang wird das Sickerwasser per Tankwagen nach Cronheim transportiert und in Gunzenhausen eingebracht – ein aufwendiger und kostspieliger Weg. Ganz ohne Investitionen geht es allerdings auch künftig nicht: Der Landkreis muss eine eigene Leitung sowie eine Vorbehandlungsanlage bauen. Dafür werden Kosten von rund 1,75 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommt eine Investitionskostenzulage in Höhe von 1,35 Millionen Euro.

Heiko Moßhammer richtete sich beim Termin direkt an die Bürgerinnen und Bürger von Pahres. Er erklärte, dass er selbst in der Nähe einer Kläranlage wohne und aus eigener Erfahrung sagen könne, dass nach den Unannehmlichkeiten der Bauzeit im späteren Betrieb kaum Auswirkungen auf den Alltag zu spüren seien. Sein Appell: Die Aischgrund-Kläranlage solle vor Ort nicht als Belastung, sondern als modernster Kläranlagenstandort im gesamten Landkreis gesehen werden.

Zugleich machte Moßhammer die Bedeutung des Projekts aus Sicht des Freistaats deutlich. Wasser sei „unser wertvollstes Gut“, und Bayern stehe voll hinter dem Vorhaben. Das zeige sich auch an den in Aussicht gestellten Fördergeldern: Mehr als elf Millionen Euro sollen für die Kläranlage und die zugehörigen Abwasserdruckleitungen fließen.

Zufrieden zeigte sich auch Planer Uwe Härtfelder, der bereits mehrere Anlagen dieser Größenordnung begleitet hat. Gegenüber der Redaktion betonte er, dass die Gemeinden auf anderem Weg kaum so günstig zu sauberem Wasser gekommen wären. Außerdem lägen die bisherigen Vergaben sogar unter den Kostenschätzungen. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit der beteiligten Bürgermeister hervor. Trotz bevorstehender politischer Wechsel in mindestens drei der vier Gemeinden hoffe man, dass diese Zusammenarbeit auch in der Bauphase so erfolgreich weitergeführt werde.

Auch die Dimensionen des Projekts sind beachtlich: Für die Kläranlage selbst wird aktuell mit Kosten von 13,5 Millionen Euro gerechnet. Die Übergabe ist zur Jahresmitte 2028 geplant. Hinzu kommen Investitionen in zehn Pumpwerke, 29 Mischwasserbauwerke – teils als Neubau, teils als Umbau – sowie 43 Kilometer Druckleitungen. Dafür sind weitere 15 Millionen Euro vorgesehen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils rief Thomas Höchsmann, technischer Geschäftsführer der beauftragten Spezialfirma, die Ehrengäste schließlich weg vom Rednerpult und an die Schaufeln. Damit wurde der symbolische Spatenstich vollzogen – und aus einem jahrelang diskutierten Vorhaben ganz offiziell eine Baustelle mit Zukunft.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal dauert es in Deutschland, bis aus einer Idee ein echtes Bauprojekt wird – und manchmal dauert es sogar im Aischgrund ein bisschen länger. Aber wenn am Ende elf kleinere Anlagen ersetzt werden, moderne Technik entsteht und Millionen an Fördermitteln in die Region fließen, dann zeigt sich: Das Warten war nicht umsonst. Und ganz ehrlich – ein Spatenstich bei blauem Himmel macht sich auch besser als bei Dauerregen.

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**Neuhof: Hoher Zaun wegen Cane Corso? Gemeinderat lehnt Antrag einstimmig ab**

Hunde und Zäune sorgen in Nachbarschaften immer wieder für Diskussionen – in Neuhof gleich beides auf einmal. Im Gemeinderat ging es jetzt um einen Bauantrag aus dem Baugebiet Endlein III, bei dem ein Grundstück rundum mit einem zwei Meter hohen Zaun eingefriedet werden sollte. Vor allem zur Straßenseite hin wurde dabei genau hingeschaut.

Die Eigentümer des Grundstücks wollten ihr Anwesen komplett mit einem zwei Meter hohen Zaun versehen. An den seitlichen und rückwärtigen Grundstücksgrenzen wäre das nach den geltenden Regeln auch möglich gewesen. Zur Straße hin sieht der Bebauungsplan allerdings nur eine Höhe von 1,25 Metern vor. Für die beantragten zwei Meter hätte es deshalb eine Ausnahmegenehmigung der Gemeinde gebraucht.

Hintergrund des Antrags ist nach Angaben aus der Sitzung die Haltung eines Cane Corso Italiano. Bürgermeisterin Claudia Wust stellte den Fall im Gemeinderat vor. Konkrete Details zu den Beweggründen der Antragsteller lagen dem Gremium dabei offenbar nicht vollständig vor. Im Rat wurde jedoch davon ausgegangen, dass der hohe Zaun sowohl verhindern soll, dass der Hund das Grundstück verlässt, als auch das Sicherheitsgefühl von Passanten verbessern könnte.

Der Cane Corso Italiano ist eine große und kräftige Hunderasse. Tiere erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 68 Zentimetern und ein Gewicht von 40 bis 50 Kilogramm. Gleichzeitig gilt die Rasse bei verantwortungsvoller Haltung als ruhig, treu, freundlich und arbeitsfreudig. In Bayern wird der Cane Corso jedoch als sogenannter Listenhund der Kategorie zwei geführt. Für solche Hunde gelten besondere Vorschriften.

Im Gemeinderat bestand durchaus Verständnis dafür, dass eine klare Abgrenzung zwischen Grundstück und öffentlichem Raum in diesem Fall sinnvoll sein könnte. Gegen eine Ausnahmegenehmigung sprachen am Ende aber zwei zentrale Punkte. Zum einen wurde das Baugebiet bewusst so geplant, dass der dörfliche Charakter erhalten bleibt – ein zwei Meter hoher Zaun direkt an der Straße würde aus Sicht des Gremiums nicht dazu passen. Zum anderen wollte die Gemeinde keinen Präzedenzfall schaffen. Aus der Verwaltung wurde daran erinnert, dass ein vergleichbarer Antrag in der Vergangenheit bereits abgelehnt worden war.

Den entscheidenden Hinweis lieferte schließlich Vize-Bürgermeister Herbert Reiß, selbst Hundehalter. Er machte deutlich, dass ein zwei Meter hoher Zaun grundsätzlich möglich sei – allerdings nicht direkt an der Straßengrenze. Wer wolle, könne einen solchen Zaun mit zwei Metern Abstand hinter der Grundstücksgrenze errichten. Dann gehe allerdings entsprechend Gartenfläche verloren.

Am Ende war die Entscheidung eindeutig: Der Gemeinderat lehnte den Antrag einstimmig ab.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein hoher Zaun kann im Einzelfall sicher sinnvoll sein – gerade wenn es um große Hunde und das Sicherheitsgefühl auf beiden Seiten geht. Aber Bebauungspläne gelten eben nicht nur dann, wenn sie bequem sind. Und in Neuhof scheint die Botschaft klar: Der dörfliche Charakter soll nicht hinter meterhohen Frontzäunen verschwinden. Wer also groß einzäunen will, muss im Zweifel ein Stück Garten opfern. Man könnte auch sagen: Der Hund bekommt Sicherheit – der Rasen weniger Auslauf.

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**Schafe im Einsatz für die Natur: Infos, Produkte und Einblicke am 1. Mai im Fränkischen Freilandmuseum**

Schafe liefern nicht nur Wolle – sie sind auch wichtige Helfer im Naturschutz. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie Beweidung wertvolle Landschaften erhält und welche Arbeit dahintersteckt, bekommt am 1. Mai im Fränkischen Freilandmuseum spannende Einblicke.

Neben der Schafschur werden dort auch verschiedene Produkte rund ums Schaf angeboten. Besucherinnen und Besucher können unter anderem Schafmilchseifen, Kleidung aus Schafwolle, Lammfelle und Lammbratwürste entdecken und erwerben.

Mit dabei ist auch der Landschaftspflegeverband (LPV) Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim mit einem eigenen Informationsstand. Im Mittelpunkt steht das „Trockenbiotopverbundprojekt“, bei dem der Erhalt von extensiv beweideten Halbtrockenrasen, Trockenrasen und Magerrasen im Landkreis gefördert wird.

Gerade die Beweidung mit Schafen und Ziegen spielt dabei eine wichtige Rolle: Durch ihr spezielles Fressverhalten sorgen die Tiere für mehr Strukturvielfalt auf den Flächen und helfen dabei, eine Verbuschung zu verhindern. So bleiben wertvolle Lebensräume für viele Pflanzen- und Tierarten erhalten.

Im Rahmen des Projekts unterstützt der LPV unter anderem die Pflege von Weideflächen, hilft bei der Wiederherstellung aufgegebener Triebwege und bringt Flächeneigentümer sowie Schäfer zusammen.

Wer sich fragt, was Schafbeweidung eigentlich so besonders macht, wie Weidetiere zur Artenvielfalt beitragen, mit welchen Problemen Schäfer heute zu kämpfen haben und wie man sie sinnvoll unterstützen kann, erhält am 1. Mai zwischen 10:00 und 17:00 Uhr am Infostand im Fränkischen Freilandmuseum Antworten.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
**Quelle und Copyright:** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

**Kommentar der Redaktion:**
Schafe sind eben weit mehr als flauschige Wiesenbewohner – sie sind echte Landschaftspfleger auf vier Beinen. Und ganz nebenbei zeigen solche Projekte, dass Naturschutz oft nicht nur aus großen Konzepten besteht, sondern auch aus viel täglicher Arbeit, Erfahrung und Engagement vor Ort. Wer also am 1. Mai unterwegs ist, bekommt hier nicht nur interessante Informationen, sondern vielleicht auch einen neuen Blick auf unsere Kulturlandschaft.

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## Stadtkapelle Frankenland hat neuen Dirigenten: Premiere beim Frühlingsfest in Neustadt

Die Stadtkapelle Frankenland in Neustadt schlägt ein neues musikalisches Kapitel auf: Mit Étienne Lemieux-Després übernimmt ein international erfahrener Musiker den Taktstock. Seine erste große Bewährungsprobe vor Publikum steht schon bald an – und die dürfte für viele Musikfreunde aus der Region besonders spannend werden.

Der neue Dirigent der Stadtkapelle Frankenland heißt Étienne Lemieux-Després. Der 33-Jährige stammt aus dem kanadischen Montreal, spricht fließend Deutsch und bringt reichlich Erfahrung aus der internationalen Musikszene mit. Seine Premiere in Neustadt feiert er am Sonntag, 3. Mai, im Rahmen des Frühlingsfestes auf dem Neustädter Marktplatz. Dort wird die Stadtkapelle von 13 bis 18 Uhr zu hören sein.

Aktuell arbeitet Lemieux-Després an einem Opernprojekt am Opernhaus Zürich. Wie er im Gespräch mit der Redaktion erklärte, ist er dort als Assistent bei Mozarts letzter Oper „La Clemenza di Tito“ tätig.

Seine musikalische Ausbildung begann in seiner Heimatstadt Montreal, wo er einen Bachelor im Fach Klavier absolvierte. Ab 2017 setzte er seine Studien in Deutschland fort: An der Hochschule für Musik in Nürnberg machte er seinen Master als Orchesterdirigent und Chorleiter. Sein Familien-Doppelname bedeutet übrigens sinngemäß „Der Beste in den Feldern“.

Beruflich führte ihn sein Weg bereits an namhafte Häuser und Projekte. 2020 war sein erster Vertrag als Assistent bei der Mozartwoche in Salzburg, wo er bei Richard Strauss’ Oper „Ariadne auf Naxos“ mitwirkte. Auch an der Deutschen Oper in Hamburg sammelte er Erfahrungen. Darüber hinaus war er laut eigener Aussage bereits in Frankreich, Spanien und Asien tätig. In Franken arbeitet er derzeit mit dem Orchester-Klub Nürnberg 1893, dem ältesten Laiensymphonieorchester der Stadt. Außerdem leitet er den Kammerchor in Landsberg am Lech.

Auf die Stelle in Neustadt wurde er über eine Ausschreibung des Nordbayerischen Musikbundes aufmerksam. An der Stadtkapelle Frankenland schätzt er besonders „eine besondere Energie und eine starke Organisation“.

Dass er heute so sicher Deutsch spricht, kommt nicht von ungefähr: Schon in Kanada hatte er drei Jahre lang Deutsch gelernt. Für ihn sei klar gewesen, dass man klassische Musik kaum ernsthaft studieren und unterrichten könne, ohne die deutsche Sprache zu beherrschen. Unterstützung bekam er dabei wohl auch durch seine deutsch-französische Ehefrau.

Auch die Stadtkapelle selbst ging bei der Suche nach einem neuen Dirigenten sehr strukturiert vor. Vorsitzender Bastian Kistner berichtete von einem genauen Auswahlverfahren. Insgesamt gab es drei Bewerber – was laut Kistner in der heutigen Zeit durchaus bemerkenswert sei, da es für Laienorchester zunehmend schwierig werde, professionelle Dirigenten für solche Aufgaben zu gewinnen.

Alle Kandidaten wurden zu einem Probedirigat eingeladen. Dabei mussten sie jeweils fast zwei Stunden lang mit den Musikerinnen und Musikern der Kapelle verschiedene Stücke einstudieren. Im Anschluss wurden die Mitglieder der Stadtkapelle in einer offenen Gesprächsrunde aktiv in die Entscheidung eingebunden.

Am Ende stimmten die Musikerinnen und Musiker über ihren Favoriten ab. Rund 60 Prozent der Stimmen entfielen auf Étienne Lemieux-Després. Für den Vorstand war das eine absolute Mehrheit und zugleich ein deutliches Signal.

Bastian Kistner nennt mehrere Gründe für die Entscheidung: Zum einen überzeuge Lemieux-Després mit seiner großen Begeisterungsfähigkeit – sowohl am Dirigentenpult als auch im persönlichen Umgang. Es gelinge ihm hervorragend, seine Freude an der Musik auf das Orchester zu übertragen. Zum anderen passe er mit seiner offenen und herzlichen Art auch menschlich sehr gut zur Stadtkapelle. Hinzu komme seine hohe fachliche Qualifikation. Der Vorstand ist überzeugt, dass mit ihm der hohe musikalische Standard der vergangenen Jahre nicht nur gehalten, sondern weiterentwickelt werden kann.

Eine wichtige Rolle bei der Suche nach dem Nachfolger spielte auch der bisherige Dirigent Matthias Eckart. Er unterstützte die Stadtkapelle aktiv, war bei den Probedirigaten als Bewerter dabei und wirkte gemeinsam mit dem Vorstand an der finalen Entscheidung mit. Eckart selbst wird die Stadtkapelle Frankenland am Samstag, 25. April, ein letztes Mal dirigieren. Das Abschiedskonzert in der NeuStadtHalle beginnt um 19.30 Uhr.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Kanadier mit perfektem Deutsch, Opernerfahrung aus Zürich und Salzburg und jetzt am Dirigentenpult in Neustadt – das klingt schon fast wie ein kultureller Hauptgewinn mit fränkischer Zugabe. Für die Stadtkapelle Frankenland ist die Verpflichtung ein starkes Signal. Und wer weiß: Vielleicht steckt im Namen „Der Beste in den Feldern“ ja wirklich ein gutes Omen – zumindest musikalisch stehen die Zeichen in Neustadt klar auf Aufschwung.

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**Babypflegekurs in Diespeck: KoKi macht werdende Eltern „startklar fürs Baby“**

Die Vorfreude auf das Baby ist riesig – doch mit dem neuen Familienmitglied kommen auch viele ganz praktische Fragen auf junge Familien zu. Genau hier setzt ein Babypflegekurs in Diespeck an, den die KoKi des Landratsamts Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim gemeinsam mit dem Familienstützpunkt Diespeck anbietet.

Unter dem Titel **„STARTKLAR FÜRS BABY!“** findet am **Donnerstag, 2. Juli 2026, von 9:30 bis etwa 13:30 Uhr** ein vierstündiger Kurs im **evangelischen Gemeindehaus Diespeck, Am Kirchberg 10, 91456 Diespeck** statt.

Im Kurs erhalten werdende Eltern viele hilfreiche Informationen und praktische Tipps für den Alltag mit einem Neugeborenen. Themen sind unter anderem **Wickeln, Baden, Körperpflege, Anziehen, Stillen oder Fläschchen geben, Schlafen** sowie das **richtige Halten eines Babys**. Begleitet wird der Kurs von einer erfahrenen **Familienhebamme** und einer **Fachkraft der KoKi**.

Auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Mit Hilfe von Puppen können Handgriffe direkt ausprobiert und geübt werden. Natürlich bleibt dabei auch genügend Zeit für persönliche Fragen, die werdende Eltern rund um die erste Zeit mit dem Baby beschäftigen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deshalb ist eine **Anmeldung unbedingt erforderlich**. Willkommen sind nicht nur werdende Mütter und Väter, sondern auch **Paare gemeinsam** sowie **werdende Omas und Opas**, die ihr Wissen auffrischen möchten.

**Anmeldung bei der KoKi:**
Telefon: **09161 92-2541**
E-Mail: **koki@kreis-nea.de**

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Angebot, das im Alltag wirklich helfen kann – denn zwischen Vorfreude, Babyzimmer und Namenssuche merkt man oft erst spät, wie viele ganz praktische Dinge mit einem Neugeborenen plötzlich wichtig werden. Und ja: Ein Baby richtig zu halten, sieht oft leichter aus, als es am Anfang tatsächlich ist. Umso besser, wenn man das vorher schon einmal üben kann.

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**Landkreis veröffentlicht neuen „#überblick“: Rückblick auf 2025 und Ausblick auf 2026 in einem Heft**

Was hat den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim im vergangenen Jahr bewegt – und welche Projekte stehen als Nächstes an? Genau darauf gibt der neue **„#überblick 2025/2026“** Antworten. Das bisher bekannte Format des Jahresrückblicks wurde erweitert und erscheint nun erstmals als Wendeheft mit **Jahresrückblick und Projektausblick** in einem.

Auf insgesamt **68 Seiten** werden die wichtigsten Themen und Ereignisse zusammengefasst, die aus Sicht des Landkreises das Jahr 2025 geprägt haben und das laufende Jahr 2026 bestimmen. Passend zum Landkreismagazin **#durchblick** trägt die neue Veröffentlichung nun den Titel **#überblick**.

Im Teil zum **Jahresrückblick 2025** finden sich neben einer Chronologie des gesamten Jahres auch verschiedene **Top-Themen**. Dazu zählen unter anderem Neuigkeiten aus der Öffentlichkeitsarbeit, der **Energienutzungsplan Plus**, Aufgaben und Einsätze im **Katastrophenschutz** sowie der **Umzug in die neuen Räumlichkeiten**.

Der **Projektausblick 2026** wirft den Blick nach vorne. Auch hier werden zentrale Themen besonders hervorgehoben. Genannt werden unter anderem die **interkommunale Zusammenarbeit**, das **Berufsschulzentrum Bad Windsheim**, die Bereiche **„Das Amt wird smarter“** und **„Wirtschaft stärken“**. Als besonderes Highlight wird zudem die **Landesgartenschau** genannt.

Wer sich für den neuen **#überblick 2025/2026** interessiert, kann das Heft **kostenlos** beim Landratsamt anfordern – telefonisch unter **09161 92-1006** oder per E-Mail an **anne.wagner@kreis-nea.de**. Außerdem ist die Broschüre online abrufbar unter:
**https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/ueberblick**
Zusätzlich liegt sie auch im **Foyer des Landratsamtes** aus.

**Kommentar der Redaktion:**
So ein Überblick ist durchaus praktisch – gerade in Zeiten, in denen man oft nur Schlagzeilen mitbekommt, aber selten den ganzen Zusammenhang. Und wenn ein Amt schon „smarter“ werden will, schauen wir natürlich besonders genau hin. Vielleicht wird ja irgendwann sogar der Behördengang so einfach wie ein Kaffeeholen in der Pause. Bis dahin ist der #überblick auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, sich kompakt über das Geschehen im Landkreis zu informieren.

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## Raubüberfall in Herzogenaurach: Täter setzt Pfefferspray ein

Ein spektakulärer Raubüberfall im Nachbar-Landkreis hat am Dienstagvormittag in Herzogenaurach für große Aufregung gesorgt. Zwei maskierte Männer stürmten ein Juweliergeschäft in der Hauptstraße, gingen mit Pfefferspray gegen die Angestellten vor und flüchteten anschließend mit Bargeld und Schmuck. Die Polizei reagierte sofort mit einem Großaufgebot.

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich die Tat gegen 10 Uhr. Unmittelbar nach dem Überfall wurde eine umfangreiche Fahndung eingeleitet, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Ein 31-jähriger Tatverdächtiger konnte noch in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte mutmaßliches Diebesgut sowie Pfefferspray.

Nach dem zweiten Täter wird derzeit weiterhin gesucht.

Die beiden betroffenen Beschäftigten des Juweliergeschäfts wurden bei dem Überfall leicht verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Wie hoch der entstandene Schaden durch die geraubten Wertgegenstände und das Bargeld ausfällt, ist aktuell noch nicht bekannt.

Wegen der laufenden Ermittlungen bittet die Polizei mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei den zuständigen Ermittlungsbehörden zu melden.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ unter diesem Bericht bedeutet nicht, dass jemand die Tat gutheißt. Es heißt lediglich: **„Like“ = lesenswerter Bericht.**

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**Landkreis vor neuer Weichenstellung: Weniger Stellvertreter im Landratsamt – und zwei wichtige Straßensanierungen auf dem Weg**

Kurz vor dem Ende der alten Kreistagsperiode ist im Landratsamt noch einmal Bewegung in mehrere Themen gekommen. Überraschend wurde in der letzten Sitzung die Frage aufgeworfen, ob der Landrat künftig überhaupt noch drei Stellvertreter braucht. Gleichzeitig stellte der Kreistag die Weichen für die Sanierung zweier maroder Straßen im Landkreis. Und auch der neue Landkreiswein wurde vorgestellt.

Für eine unerwartete Debatte sorgte FWG-Kreisrat Harald Trabert. Unter dem Punkt „Anfragen“ wollte er wissen, ob es angesichts der angespannten Finanzlage von Kommunen und Landkreis wirklich weiterhin drei Stellvertreter für den Landrat brauche. Aus seiner Sicht sei es durchaus überlegenswert, einen oder sogar zwei dieser Posten einzusparen. Das würde Geld sparen und zugleich ein sichtbares Signal nach außen senden: Auch der Landkreis spart.

In den vergangenen sechs Jahren waren Reinhard Streng (FWG), Hans Herold (CSU) und Ruth Halbritter (Grüne) die Stellvertreter zunächst von Landrat Helmut Weiß und danach auch von dessen Nachfolger Dr. Christian von Dobschütz. Nach Informationen der Redaktion würden zumindest Streng und Herold diese Aufgaben gerne weiter übernehmen. Ob Landrat von Dobschütz an der bisherigen Besetzung festhalten möchte, ist derzeit noch offen.

Üblicherweise benennt der Landrat in der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistags seine Wunschkandidaten, über die das Gremium dann einzeln abstimmt. Diese Sitzung ist für Freitag, 22. Mai, um 9 Uhr angesetzt.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz zeigte sich von dem Vorstoß Traberts sichtlich überrascht. Er machte deutlich, dass es bei diesem Thema sowohl Argumente dafür als auch dagegen gebe. Zugleich betonte er, man solle die Aufgabenfülle eines Landrats nicht unterschätzen. Seine drei Stellvertreter seien mit Terminen „durchaus gut ausgelastet“.

Kritik an der vorgezogenen Debatte kam von Gabi Schmidt (UWG). Die Landtagsabgeordnete verwies darauf, dass diese Diskussion nach der Bayerischen Landkreisordnung Sache des neu gewählten Kreistags sei. Man solle das Ergebnis der Wahl respektieren und die Entscheidung nicht vorwegnehmen.

Auch AfD-Kreisrätin Anni Benedikt meldete sich zu Wort. Sie äußerte die Sorge, eine mögliche Verringerung der Zahl der Stellvertreter könne auch dazu dienen, der AfD einen möglichen Posten zu verwehren. Der Landrat wies das zurück. Es sei aktuell noch nichts beschlossen worden, vielmehr gehe es lediglich um eine Anregung. Zudem würden die Stellvertreter vom Kreistag gewählt – das gelte selbstverständlich auch für mögliche Kandidaten anderer Fraktionen, also auch der AfD.

Während die Frage nach den Stellvertretern zunächst offenbleibt, traf der „alte“ Kreistag noch zwei konkrete Entscheidungen zur Infrastruktur. So wurde der Landrat ermächtigt, jeweils das wirtschaftlich günstigste Angebot für den Ausbau der Staatsstraße 2256 von Münchhof nach Burghöchstadt im Bauabschnitt III sowie für die Kreisstraße 19 von Bräuersdorf nach Hagenbüchach anzunehmen und die Aufträge zu vergeben.

Besonders dringlich ist die Sanierung der Kreisstraße zwischen Bräuersdorf und Hagenbüchach. Niko Schwarz vom Tiefbauamt des Landkreises bezeichnete sie in der Sitzung sogar als die „schlechteste Kreisstraße, die wir momentan haben“. Zahlreiche Risse, Setzungen und beschädigte Bankette prägen dort das Bild. Vor allem im Begegnungsverkehr müssten Lastwagen immer wieder ausweichen, was die Schäden weiter verschärfe.

Geplant ist deshalb ein kompletter Neuaufbau des nicht mehr tragfähigen Fahrbahnaufbaus. Außerdem soll die Straße auf sechs Meter verbreitert und die Linienführung verbessert werden. Nach Angaben des Landkreises werden derzeit noch letzte Grundstücksfragen geklärt. Danach könnte die Maßnahme starten.

Auch bei der Staatsstraße 2256 gibt es nun Bewegung. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits die Abschnitte Burghaslach bis Freihaslach sowie Freihaslach bis Münchhof saniert wurden, sah es lange so aus, als könne der dritte Abschnitt in diesem Jahr aus formalen und finanziellen Gründen nicht mehr umgesetzt werden. Inzwischen haben sich die Voraussetzungen offenbar geändert.

Sobald die letzten naturschutzrechtlichen Fragen – unter anderem zum Thema Zauneidechse – geklärt sind, soll auch dort gebaut werden. Auf einer Länge von 1560 Metern ist ebenfalls eine Verbreiterung auf sechs Meter vorgesehen. Darüber hinaus wird der in weiten Teilen rissige und nicht frostsichere Belag erneuert.

Etwas leichter wurde es in der Sitzung dann beim Thema Landkreiswein. Der diesjährige Landkreiswein wurde vorgestellt, was Landrat von Dobschütz als Zeichen der Unterstützung für die Winzer in der Region wertete.

Ausgewählt wurde ein trockener Silvaner vom Weigenheimer Winzer Thomas Weidt. Er betreibt Weinbau auf 1,1 Hektar im Nebenerwerb und stellte seinen Betrieb persönlich vor. Seinen Silvaner beschrieb er als klassischen Franken, der alles andere als langweilig sei und „Frische ins Glas“ bringe. Damit, so seine Hoffnung, könne vielleicht auch wieder gute Laune in den Sitzungssaal einziehen.

Wie üblich stellte auch der Bürgermeister der Herkunftsgemeinde den Ort kurz vor. Weigenheims Bürgermeister Rainer Mayer sorgte dabei mit einer kleinen, augenzwinkernden Bemerkung für Aufmerksamkeit: Den Ortsteil Reusch bezeichne man intern wegen einiger dort noch vorhandener Gewerbebetriebe als „unseren Ruhrpott“. Außerdem erklärte Mayer, Weigenheim sei wohl tatsächlich die zweitgrößte Weinbaugemeinde in Mittelfranken – ließ dabei allerdings offen, ob sich das auf Liter, Winzer oder Fläche bezieht.

**Kommentar der Redaktion:**
Im Landratsamt wird also nicht nur über Personal, sondern auch über Prioritäten gesprochen. Die Frage nach drei Stellvertretern ist in Zeiten klammer Kassen sicher legitim – entscheiden muss das aber der neue Kreistag. Deutlich weniger diskutabel ist der Zustand mancher Straßen: Wenn eine Kreisstraße schon offiziell als schlechteste im Landkreis gilt, dann ist Handeln überfällig. Und beim Landkreiswein zeigt sich einmal mehr: Politik wird in Franken nicht nur mit Akten, sondern manchmal auch mit Silvaner begleitet. Solange am Ende mehr saniert als ausgeschenkt wird, ist dagegen wohl wenig einzuwenden.

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**Dorffest in Brunn: Am Schloss wird wieder gemeinsam gefeiert**

Wenn in Brunn das Dorffest ansteht, ist eines sicher: Es wird gesellig, lecker und richtig gemütlich. Am **Samstag, 23. Mai 2026**, lädt das traditionelle **Dorffest am Schloss** wieder dazu ein, gemeinsam einen schönen Abend in lockerer Atmosphäre zu verbringen. Los geht es ab **17:00 Uhr**.

Geboten ist alles, was zu einem gelungenen Fest in der Dorfgemeinschaft dazugehört: **Steaks, Bratwürste, Bauch, frische Salate sowie Kaffee und Kuchen** sorgen dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Dazu gibt es **Bier, Wein und alkoholfreie Getränke**. Und auch wenn das Wetter nicht perfekt sein sollte, ist vorgesorgt – **ein Zelt steht bereit**.

Die Veranstalter bitten außerdem darum, **Teller, Besteck und Tassen selbst mitzubringen**. Das gehört in Brunn ganz bewusst zur traditionellen und nachhaltigen Festkultur dazu.

Organisiert wird das Fest von den **Ortsburschen, Madli & Altortsburschen Brunn**, die sich auf viele Besucher freuen.

📅 **Samstag, 23. Mai 2026**
🕔 **ab 17:00 Uhr**
📍 **Am Schloss in Brunn**

**Ein Abend für alle, die Geselligkeit und echtes Dorfleben zu schätzen wissen.**

**Kommentar der Redaktion:**
So muss ein Dorffest sein: unkompliziert, bodenständig und mit allem, was dazugehört. Wer Lust auf einen entspannten Abend mit guten Gesprächen und ehrlicher Festküche hat, dürfte in Brunn genau richtig sein. Und ganz nebenbei zeigt der Hinweis mit dem eigenen Geschirr auch: Tradition und Nachhaltigkeit können auf dem Land schon lange ganz selbstverständlich zusammenpassen.

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# Hofmann-Bierfest in Pahres: Drei Tage feiern, genießen und fränkische Festkultur erleben

Wenn in Pahres wieder das Hofmann-Bierfest ansteht, ist eines sicher: Im Aischgrund wird gefeiert. Vom **24. bis 26. April 2026** lädt die **Brauerei Hofmann** zu drei Tagen voller Stimmung, Musik, Biergenuss und geselligem Beisammensein ein. Vieles spricht dafür, dass es sich dabei tatsächlich um eines der größten Bierfeste im Aischgrund handelt.

Ob Stimmungsabend im Bierzelt, Party mit Après-Ski-Flair oder ein Familientag für Groß und Klein – das Programm bietet für jeden etwas. Dazu kommen **15 Biersorten an der längsten Bar im Aischgrund**, was das Fest für viele Bierfreunde aus der Region besonders interessant machen dürfte.

## Das Programm im Überblick

### Freitag, 24. April 2026 – Stimmungsabend
Zum Auftakt sorgen die **„Gipfelstürmer“** für beste Festzeltstimmung.

– Festbetrieb ab **18:00 Uhr**
– Bieranstich um **19:30 Uhr** mit der **bayerischen Bierkönigin**
– **200 Liter Freibier** zum Start
– Eintritt: **5 Euro**

### Samstag, 25. April 2026 – Partyabend
Am Samstag bringen die **„Fetzentaler“ aus Flachau** Après-Ski-Stimmung nach Pahres.

– Festbetrieb ab **17:00 Uhr**
– Begrüßung um **20:00 Uhr**
– Eintritt: **5 Euro**

### Sonntag, 26. April 2026 – Familientag
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familien und Besucher, die das Fest in entspannter Atmosphäre genießen möchten.

– **9:00 bis 19:00 Uhr**
– Tag der offenen Tür
– Gemütlicher Ausklang für die ganze Familie

## Veranstaltungsort und Reservierung

📍 **Brauerei Hofmann, Pahres**
📧 **Reservierung:** bierfest@hofmann-bier.de

Das Hofmann-Bierfest dürfte auch 2026 wieder ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Region sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Drei Tage Ausnahmezustand in Pahres – und irgendwo zwischen Bieranstich, Festzeltmusik und der längsten Bar im Aischgrund zeigt sich wieder, warum solche Feste weit mehr sind als nur geselliges Beisammensein. Sie gehören einfach zur fränkischen Kultur dazu. Und mal ehrlich: **200 Liter Freibier** zum Start sind schon ein Argument, bei dem selbst der innerlich streng kalkulierende Franke kurz milde wird. 🍺😉

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