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## Gründerstammtisch in Neuhof: Digital Marketing und Sichtbarkeit im Fokus

Wer ein Start-up gründet, mitten in der Aufbauphase steckt oder längst mit dem eigenen Unternehmen am Markt ist, kennt das Problem: Sichtbar bleiben, ohne dabei rund um die Uhr im Social-Media-Dschungel unterwegs zu sein. Genau darum geht es beim nächsten Gründerstammtisch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

Am Dienstag, 7. Juli 2026, lädt das Landratsamt ab 17 Uhr in die Hammerhof Akademie in Neuselingsbach bei Neuhof an der Zenn ein. Dieses Mal dreht sich alles um **Digital Marketing und Sichtbarkeit** – also um die Frage, wie Unternehmen Social Media sinnvoll nutzen, welche Plattformen wirklich passen und wie regelmäßige Inhalte gelingen, ohne dass das Handy zum Dauerbegleiter wird.

Auf dem Programm stehen unter anderem die Vorstellung von **musica e colori** mit Verena Haber und Nevio Passaro, die mit viel kreativer Erfahrung und frischen Ideen dabei sind. Dazu gibt es einen Impuls unter dem Titel **„Vom Bolzplatz zum WM-Titel? Social-Media-Hacks für mehr Sichtbarkeit“**, eine offene Fragerunde sowie Gelegenheit zum Netzwerken bei Getränken, Snacks und Fußballschauen.

Der Gründerstammtisch richtet sich an Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer sowie junge Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen Austausch, neue Impulse und wertvolle Kontakte – und das in lockerer Atmosphäre.

Nach dem Vortrag sind die Gäste außerdem eingeladen, den Abend beim Get-together fortzusetzen und gemeinsam Fußball zu schauen. Vielleicht sogar mit deutscher Beteiligung im Achtelfinale. Und für jedes italienische Tor gibt’s noch einen Drink aufs Haus dazu – ein Angebot mit sportlicher Spannung und augenzwinkerndem Risiko, wie Nevio Passaro es formuliert.

Der Eintritt ist frei, die Plätze sind allerdings begrenzt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an **wirtschaft@kreis-nea.de** möglich. Eine kurze Rückmeldung genügt.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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# Facelifting fürs Freibad in Neuhof
## 55 Jahre nach dem Bau bemüht sich die Gemeinde um Fördermittel für die Sanierung

**Neuhof.** Das Freibad in Neuhof ist seit Jahrzehnten ein echter Sommer-Treffpunkt für Einheimische und Gäste aus der Umgebung. Doch nach 55 Jahren ist die Technik inzwischen deutlich in die Jahre gekommen – und genau hier drückt der Schuh. Vor allem die Chlorgasanlage bereitet der Gemeinde Sorgen. Eine Ersatzanlage gebe es nicht mehr, machte Bürgermeisterin Claudia Wust in der Gemeinderatssitzung deutlich. Sollte die Anlage ausfallen, müsste das Bad im schlimmsten Fall geschlossen bleiben. Das will man in Neuhof natürlich unbedingt verhindern.

Damit es nicht so weit kommt, arbeitet die Gemeinde an einer Sanierung und hofft dabei auf Fördermittel des Bundes. Schon 2025 hatte Neuhof versucht, über das Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ an Unterstützung zu kommen – damals allerdings ohne Erfolg. Nun gibt es einen neuen Förderaufruf, an dem sich die Gemeinde erneut beteiligt hat. Die Unterlagen sind bereits eingereicht. Insgesamt stellt der Bund 250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereit.

Auch über andere Lösungen wurde nachgedacht. So stand zwischenzeitlich sogar ein Naturbad zur Diskussion. Mehrere Anlagen habe man sich bereits angeschaut, resümierte Wust – für Neuhof komme diese Variante aber letztlich nicht in Frage. Umso mehr freut man sich nun auf ein ganz anderes Jubiläum: Am 5. Juli soll der 55. Geburtstag des Freibades gefeiert werden.

Auch der Blick nach Adelsdorf war Thema im Gemeinderat. Dort geht es um den Planungsstand für die Nahwärme. Nach einer ersten Leitungsbesprechung steht fest: Ein Teil der Kabel soll im Straßenbereich, ein anderer im Grünweg verlegt werden. Platz ist dort allerdings Mangelware, denn neben der Nahwärme müssen auch Glasfaserleitungen untergebracht werden. Da Adelsdorf zudem kaum Gehwege hat, strebt die Gemeinde eine nachhaltige Dorferneuerung an.

Ein weiterer Punkt war die Initiative „boden:ständig“. Hier sollen zunächst zwei bis drei Projekte angestoßen werden. Die Gemeinde will dabei auf die Eigentümer zugehen und um freiwillige Beteiligung werben. Rund 40 kleine und größere Maßnahmen sind insgesamt angedacht. Besonders sinnvoll wäre aus Sicht des Rates, zunächst auf kommunalen Flächen zu beginnen.

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# Wenn die Geburt Spuren hinterlässt: Fachkräfte tauschen sich im Landkreis aus

Ein Baby im Arm der Mutter, eigentlich ein Bild voller Glück – doch nicht immer ist die Zeit rund um Geburt und Wochenbett so unbeschwert, wie sie von außen wirkt. Genau mit diesem oft übersehenen Thema befasste sich jetzt ein Netzwerktreffen der Frühen Hilfen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Denn manchmal bleiben statt schöner Erinnerungen auch Ängste, Unsicherheit oder belastende Gedanken zurück.

Die KoKi – Koordinierungsstelle Frühe Hilfen hatte gemeinsam mit der Schwangerschaftsberatungsstelle des Gesundheitsamtes zum Austausch unter dem Titel „Wenn Geburt Spuren hinterlässt – psychische Belastungen rund um die Geburt und die erste Zeit mit Baby“ eingeladen. Dabei ging es um die Frage, wie Familien in dieser sensiblen Lebensphase frühzeitig begleitet und unterstützt werden können.

Insgesamt 32 Fachkräfte aus dem gesamten Landkreis nahmen an dem Treffen teil. Mit dabei waren unter anderem Mitarbeitende aus Beratungsstellen, der Frühförderung, Hebammen, die Schwangerschaftsberatungsstellen, Fachkräfte der KoKi und des Jugendamtes sowie weitere Akteurinnen und Akteure der Frühen Hilfen. Der fachliche Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die gemeinsame Frage, wie betroffene Familien besser erreicht werden können.

Als Referentin war Kim Kolb eingeladen. Mit ihrer fachlichen Erfahrung und Einblicken aus ihrer Beratungsarbeit „Sichtwechsel“ zeigte sie auf, welche psychischen Belastungen im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit mit dem Baby auftreten können. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, solche Belastungen früh zu erkennen, ernst zu nehmen und Familien passende Hilfen anzubieten.

Das Treffen lieferte den Teilnehmenden viele wertvolle Impulse für ihre tägliche Arbeit mit Schwangeren, Eltern und Familien mit kleinen Kindern. Der intensive Austausch und die gute Vernetzung machten die Veranstaltung zu einem wichtigen Baustein für die Zusammenarbeit im Landkreis.

Die KoKi leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Familien in herausfordernden Lebenssituationen nicht allein zu lassen. Denn wenn eine Geburt Spuren hinterlässt, kann ein gut abgestimmtes Hilfesystem oft genau den Unterschied machen, der im Alltag wirklich zählt.

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# Landkreis hat wieder eine Kreisarchivpflegerin

Der Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim hat wieder eine ehrenamtliche Kreisarchivpflegerin: Judith Ringler übernimmt das Amt für die nächsten fünf Jahre. Die Archivfachfrau, die seit 2019 mit ihrer Familie in Neustadt lebt, wurde am Montag, 22. Juni 2026, in der Sitzung des Kreisausschusses offiziell begrüßt.

An ihrer Seite: Landrat Dr. Christian von Dobschütz und Archivdirektor Dr. Daniel Burger, Leiter des Staatsarchivs Nürnberg. Judith Ringler tritt die Nachfolge von Dieter Mäckl an, der im Juli 2024 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Mit viel Erfahrung in der Tasche bringt die neue Kreisarchivpflegerin beste Voraussetzungen mit: Seit 15 Jahren arbeitet sie bei der Stadt Nürnberg als Archivmitarbeiterin. Ihr Ziel ist klar: Unterlagen und Zeugnisse der Vergangenheit sollen fachgerecht überliefert und geschützt werden – damit Geschichte gesichert bleibt und gleichzeitig die Gemeinden im Alltag entlastet werden. Außerdem möchte sie die Menschen im Landkreis dazu einladen, Archive stärker zu nutzen. Ihr Leitsatz: „Archive stiften Identität.“

Zu den Aufgaben einer Kreisarchivpflegerin gehört die Zusammenarbeit mit den Gemeinden rund um die Archivierung von Dokumenten und anderen historischen Unterlagen. Dabei geht es um Fragen der richtigen Lagerung, um passende Ablagesysteme oder auch um die Aussonderung von Schriftgut. Für diese und viele weitere Themen steht Judith Ringler den Kommunen nun als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Landrat Dr. Christian von Dobschütz zeigte sich erfreut über die Neubesetzung: „Ich freue mich, Sie in Ihrem neuen Amt begrüßen zu dürfen. Mit Ihrer langjährigen fachlichen Erfahrung sind Sie ein Glücksfall für dieses Ehrenamt.“

**Quelle: Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim**

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# 800 Jahre Linden: Großes Jubiläumswochenende am 4. und 5. Juli

Linden hat allen Grund zum Feiern: Am **4. und 5. Juli 2026** blickt der Ort auf **800 Jahre Geschichte** zurück. Zusammen mit der **S.G. Linden**, die gleichzeitig ihr **60-jähriges Bestehen** begeht, wird dieses besondere Doppeljubiläum mit einem abwechslungsreichen Festprogramm gefeiert. Für Geschichte, Musik, Begegnungen und echte Dorfatmosphäre ist an diesem Wochenende bestens gesorgt.

## Samstag: Auftakt mit Ortsgeschichte und Ausstellung

Der Start ins Jubiläumswochenende erfolgt am **Samstag, 4. Juli**, um **15 Uhr** mit einer **Ortsführung durch Linden**. Gemeinsam mit Robert Zöllner geht es vom Dorfbrunnen aus auf eine spannende Reise durch die Geschichte des Ortes.

Um **18 Uhr** wird am Gemeindehaus die **Jubiläumsausstellung** eröffnet. Die Eröffnung erfolgt mit einem Grußwort der Bürgermeisterin.

Am Abend steht dann eine der Familien im Mittelpunkt, die die Entwicklung Lindens mitgeprägt haben: Um **19:30 Uhr** hält Gerhard Wagner einen Vortrag über die **Familie Eberlein**, die eng mit der Geschichte des Ortes verbunden ist.

## Sonntag: Festtag für Linden

Der **Sonntag, 5. Juli**, beginnt bereits früh um **8 Uhr** mit einem traditionellen **Weckruf** durch die Feuerwehrkapelle Dürrnbuch und den Patenverein Markt Erlbach.

Um **10 Uhr** folgt in der Kirche **St. Leonhard** der **Festgottesdienst**.

Anschließend sind alle ab **11:30 Uhr** zum gemeinsamen **Mittagessen** eingeladen. Für die Bewirtung sorgt die **Metzgerei Zeller**.

Der offizielle Höhepunkt des Tages beginnt um **13 Uhr** mit dem **Festakt „800 Jahre Linden“** am Schützenhaus. Dabei wird auf acht Jahrhunderte Dorfgeschichte zurückgeblickt und das Jubiläum gebührend gefeiert.

Ab **14 Uhr** steht dann die **Königsproklamation** auf dem Programm. Im Anschluss an die Preisverteilung des Bürger- und Königsschießens gibt es für alle Gäste noch **Kaffee und Kuchen**.

## Ein Jubiläum für das ganze Dorf

800 Jahre Linden – das ist nicht nur ein beeindruckendes Stück Geschichte, sondern auch ein Anlass, der zeigt, was ein Dorf ausmacht: Gemeinschaft, Zusammenhalt und viele Menschen, die mit anpacken. Das Festwochenende bietet Gelegenheit zum Erinnern, Feiern und Zusammensein.

NaAZA wünscht allen Verantwortlichen, Helferinnen und Helfern sowie den Besucherinnen und Besuchern ein rundum gelungenes Jubiläumsfest in Linden und viele schöne Begegnungen an diesem besonderen Wochenende.

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# Landesgartenschau Bad Windsheim startet Kooperation mit dem Vital-Hotel

Bad Windsheim setzt auf starke Partner: Mit der ersten Hotelkooperation zur Landesgartenschau 2027 ist jetzt ein wichtiger Schritt gemacht. Symbolisch checkte Latschen, der Sympathieträger der LGS, im neuen Outfit im Vital-Hotel ein und begleitete dort feierlich die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. Für die Gartenschau ist das der Auftakt zu weiteren geplanten Partnerschaften – und für Gäste ein deutliches Zeichen, dass sich ein Besuch in Bad Windsheim künftig noch besser mit einem passenden Aufenthalt verbinden lässt.

Die Zusammenarbeit mit den Hotels in der Region soll beiden Seiten zugutekommen: Die Landesgartenschau profitiert von mehr Reichweite und Besucherströmen, während die Beherbergungsbetriebe von der Strahlkraft des Großereignisses profitieren. Dass daraus mehr wird als nur eine Übernachtung, zeigt das Vital-Hotel mit gleich fünf ausgearbeiteten Angeboten – von einem Kurztrip bis hin zu mehrtägigen Aufenthalten. Ein besonderer Vorteil: Gäste haben einen speziellen Zugang zum Gelände der Landesgartenschau und damit ein Extra, das den Aufenthalt noch attraktiver macht.

Geschäftsführerin Caroline Weigand und ihr Team haben die Pakete so gestaltet, dass nicht nur die Übernachtung, sondern auch Erlebnisse und Eintrittskarten enthalten sind. So entsteht ein Rundum-Angebot, das den Besuch in Bad Windsheim abrundet und gleichzeitig neue Gäste anlocken soll. Für Weigand ist klar: Die Landesgartenschau ist eine große Chance, Bad Windsheim und die ganze Region bekannter zu machen. Viel zu viele Menschen wüssten noch gar nicht, was hier alles geboten werde. Genau deshalb sei die Kooperation ein erster wichtiger Baustein.

Auch Otto Weigand, Geschäftsführer des Vital-Hotels, blickt optimistisch auf die Zusammenarbeit. Herausforderungen würden gemeinsam gelöst, statt Probleme aufzutürmen – meistens sei nach einem Tag wieder alles im Lot. Dass Bad Windsheim sich im Wandel befindet und Baustellen dazugehören, sei zwar nicht zu übersehen, bei den Gästen des Vital-Hotels komme das Thema aber offenbar nur selten als Grund zur Beschwerde an. Mit passenden Angeboten wolle man möglichen Unzufriedenheiten ohnehin gezielt begegnen.

Mit der Unterschrift von Rüdiger Eckhardt, Geschäftsführer der Bayerischen Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH, sowie Caroline und Otto Weigand ist die Partnerschaft nun offiziell besiegelt. Und die dürfte nicht nur bis 2027 Wirkung zeigen, sondern noch weit darüber hinaus. Denn manchmal ist die beste Blüte eben nicht nur im Garten zu finden – sondern auch im Hotel nebenan.

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# Autonomes Fahren: Warum eigentlich nicht im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim?
Die Idee klingt faszinierend: Zwischen Nürnberg und Fürth sollen künftig autonome Fahrzeuge pendeln. Die Oberbürgermeister Marcus König und Thomas Jung haben diese Vision von einer Reise nach China mitgebracht. Dort gehören fahrerlose Taxis in einigen Städten bereits zum Alltag.
Die historische Strecke zwischen Nürnberg und Fürth soll nun erneut zum Symbol für eine verkehrstechnische Revolution werden. Spätestens 2035, zum 200-jährigen Jubiläum der ersten deutschen Eisenbahn, könnte dort ein autonomes Verkehrssystem entstehen.
Doch bei aller Begeisterung drängt sich eine Frage auf:
Warum wird die Mobilität der Zukunft wieder dort getestet, wo bereits heute hervorragende Verkehrsverbindungen bestehen?
Zwischen Nürnberg und Fürth fahren S-Bahn, Regionalzüge, U-Bahn und Busse in dichter Taktung. Wer kein Auto besitzt, kommt dort dennoch problemlos von A nach B.
Ganz anders sieht die Situation im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim aus.
Viele Menschen in unserer Region sind auf das Auto angewiesen. Wer von Wilhelmsdorf nach Neustadt, von Markt Erlbach nach Emskirchen oder von einem kleineren Ort zu einem Arzttermin fahren möchte, stößt mit dem öffentlichen Nahverkehr oft an Grenzen. Busse fahren teilweise nur wenige Male am Tag, manche Verbindungen erfordern lange Wartezeiten oder Umwege.
Gerade hier könnten autonome Fahrzeuge einen echten Unterschied machen.
Statt großer Linienbusse, die häufig nur mit wenigen Fahrgästen unterwegs sind, könnten kleine autonome Shuttlebusse flexibel zwischen den Orten verkehren. Per App oder Telefon bestellt, könnten sie Menschen zum Bahnhof, zum Arzt, zum Einkaufen oder zur Arbeit bringen.
Besonders ältere Menschen würden profitieren. Viele Seniorinnen und Senioren leben selbstständig in ihren Heimatorten, verlieren aber irgendwann die Möglichkeit, selbst Auto zu fahren. Für sie bedeutet Mobilität oft auch Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe.
Auch für Jugendliche wäre ein besserer Nahverkehr ein Gewinn. Wer abends Freunde besuchen, Sport treiben oder eine Veranstaltung besuchen möchte, ist häufig auf die Eltern angewiesen.
Dabei wäre gerade der ländliche Raum ein ideales Testfeld. Die Verkehrsströme sind überschaubarer als in einer Großstadt. Die Geschwindigkeiten sind geringer. Und der Nutzen für die Bevölkerung wäre unmittelbar spürbar.
Wenn wir über die Mobilität der Zukunft sprechen, sollten wir nicht nur dort investieren, wo bereits ein gutes Angebot vorhanden ist. Die eigentliche Herausforderung liegt dort, wo Menschen heute noch keine echte Alternative zum eigenen Auto haben.
Autonomes Fahren darf nicht nur ein Prestigeprojekt für Großstädte werden. Es könnte vielmehr eine Chance sein, den ländlichen Raum zu stärken und Mobilität neu zu denken.
Vielleicht sollte die Frage deshalb nicht lauten: Warum zwischen Nürnberg und Fürth?
Sondern: Warum nicht zwischen Neustadt und Emskirchen, zwischen Markt Erlbach und Bad Windsheim oder zwischen den vielen kleineren Orten unseres Landkreises?
Denn dort, wo Mobilität heute schwierig ist, könnte die Zukunft den größten Unterschied machen.

Mein Kommentar: Warum bis 2035 warten?
Die Idee autonomer Fahrzeuge zwischen Nürnberg und Fürth finde ich grundsätzlich spannend. Allerdings frage ich mich, warum wir in Deutschland bei Zukunftstechnologien immer noch in Zeiträumen von zehn oder mehr Jahren denken.
Ich selbst habe bereits vor drei Jahren bei einem Urlaub in San Francisco autonome Taxis erlebt. Damals waren sie noch eine Besonderheit. Heute gehören sie dort vielerorts ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Tausende Fahrgäste nutzen diese Fahrzeuge regelmäßig. Sie bringen Menschen zuverlässig ans Ziel, sammeln Erfahrungen im realen Straßenverkehr und entwickeln sich ständig weiter.
Während in Teilen der USA und Chinas autonome Fahrzeuge bereits Alltag sind, diskutieren wir in Deutschland darüber, ob zwischen Nürnberg und Fürth vielleicht bis zum Jahr 2035 eine erste Verbindung entstehen könnte.
1. Das sind noch neun Jahre.
Ganz ehrlich: Dieser Zeithorizont wirkt auf mich wie ein weiteres Signal dafür, dass Deutschland technologisch immer häufiger hinterherläuft, statt vorneweg zu gehen. Während andere Länder neue Technologien testen, verbessern und einsetzen, diskutieren wir über Zuständigkeiten, Genehmigungen und Pilotprojekte.
Dabei wäre die Technologie gerade für den ländlichen Raum ein echter Gewinn.
Zwischen Nürnberg und Fürth gibt es bereits U-Bahn, S-Bahn, Regionalzüge und Busse. Dort ist Mobilität heute schon gut möglich.
Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim sieht die Realität anders aus. Viele Menschen sind auf das Auto angewiesen. Wer keinen Führerschein besitzt, älter wird oder einfach nicht selbst fahren möchte, stößt schnell an Grenzen.
Genau hier könnten autonome Kleinbusse oder Shuttles einen echten Mehrwert schaffen. Sie könnten Bahnhöfe, Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und Arbeitsplätze miteinander verbinden. Sie könnten älteren Menschen mehr Selbstständigkeit ermöglichen und Jugendlichen mehr Freiheit geben.
Deshalb würde ich mir wünschen, dass wir nicht nur über Prestigeprojekte in Großstädten sprechen, sondern über konkrete Lösungen für Regionen, in denen Mobilität heute tatsächlich ein Problem ist.
Die Zukunft der Mobilität sollte nicht erst 2035 beginnen. Sie fährt längst auf den Straßen anderer Länder. Die Frage ist nur, wann wir bereit sind, aufzusteigen.

Das war der Senf von Christian Pöschl zum heutigen Thema. Ob euer Senf süß, scharf oder extra scharf ist – ich bin gespannt auf eure Meinung.

Bild: KI generiert, so sehen die Taxis in SF aus und würden sich auch in Franken gut machen

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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**Telefonsprechstunde mit Landrat Dr. Christian von Dobschütz am 16. Juli**

Wer ein Anliegen, eine Anregung oder einfach eine Frage rund um den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim hat, bekommt bald wieder direkt die Gelegenheit dazu: Landrat Dr. Christian von Dobschütz bietet die nächste Telefonsprechstunde an. Ganz ohne Voranmeldung können Bürgerinnen und Bürger ihre Themen am Telefon ansprechen.

Am **Donnerstag, 16. Juli 2026**, ist Landrat Dr. Christian von Dobschütz von **16:30 bis 17:30 Uhr** unter der Telefonnummer **09161 92-1003** eine Stunde lang für Gespräche erreichbar. Wer etwas auf dem Herzen hat, kann sich also direkt melden und sein Anliegen vorbringen.

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# Fit fürs Baby: Kurs in Diespeck gibt werdenden Eltern praktische Tipps

Die Vorfreude auf das Baby ist groß – doch mit der Geburt beginnt auch ein völlig neuer Alltag. Damit frischgebackene Eltern gut vorbereitet in diese spannende Zeit starten können, bietet die KoKi – Koordinierungsstelle „Frühe Hilfen“ des Landratsamts Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gemeinsam mit dem Familienstützpunkt Diespeck am Donnerstag, 2. Juli, den Kurs **„Startklar fürs Baby!“** im evangelischen Gemeindehaus in Diespeck an.

Von Wickeln über Baden und Körperpflege bis hin zu Stillen, Fläschchen geben und dem sicheren Halten eines Neugeborenen: Im vierstündigen Kurs von **9.30 bis etwa 13.30 Uhr** erhalten Teilnehmende viele praktische Tipps für den Familienalltag mit Baby. Durch den Vormittag führt eine erfahrene Familienhebamme.

Neben hilfreichen Informationen bleibt auch genügend Zeit für persönliche Fragen. Außerdem wird es ganz praktisch: An Puppen können die Teilnehmenden wichtige Handgriffe üben und das Gelernte direkt ausprobieren. Die Kursleitung steht dabei jederzeit für Nachfragen zur Verfügung.

Der Kurs **„Startklar fürs Baby!“** findet am **Donnerstag, 2. Juli, von 9.30 bis etwa 13.30 Uhr** im **evangelischen Gemeindehaus, Am Kirchberg 10, 91456 Diespeck** statt.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Plätze begrenzt sind. Mitmachen können auch Paare gemeinsam – und ebenso werdende Omas und Opas, die ihr Wissen in Sachen Baby-Praxis auffrischen möchten. Anmeldungen sind telefonisch unter **09161 922541** oder per E-Mail an **koki@kreis-nea.de** möglich.

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# Gemeinsam WM schauen: NaAZA sammelt Public-Viewing-Angebote in der Region
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür – und viele Menschen schauen die Spiele am liebsten gemeinsam. Deshalb möchte NaAZA eine zentrale Übersicht für die Region Aurach, Zenn und Aisch erstellen.
Gaststätten, Biergärten, Vereinsheime, Feuerwehrhäuser, Kirchweihen, Feste oder andere Veranstalter, die WM-Spiele öffentlich übertragen, können ihre Termine bei uns melden. Wir veröffentlichen alle Möglichkeiten, gemeinsam Fußball zu erleben, auf unserer Website und in den sozialen Medien.
Besonders die Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden auf NaAZA hervorgehoben, damit Fußballfans schnell sehen können, wo in der Region gemeinsam mitgefiebert wird.
Wer Public Viewing anbietet, kann uns folgende Informationen schicken:
– Name der Gaststätte oder Veranstaltung
– Ort
– Welches Spiel übertragen wird
– Datum und Uhrzeit
– Besondere Hinweise (z. B. Biergarten, Reservierung empfohlen, Eintritt frei)
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… weiterlesen auf www.NaAZA.de

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
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## Kühwasengraben bekommt neues Bachbett: Renaturierung im Landschaftspark ist abgeschlossen

Das Wasser hat sich seinen neuen Weg gesucht: Mit dem Durchstich des frisch angelegten Bachbetts ist die Renaturierung des Kühwasengrabens nun sichtbar vollendet. In wenigen Minuten füllte sich das neue, naturnah gestaltete Gewässer und macht den ersten Dauerabschnitt im Landschaftspark erlebbar.

Die Maßnahme ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern bringt auch ökologische Vorteile, verbessert den Hochwasserschutz und steigert die Aufenthaltsqualität im Landschaftspark. Der Bachlauf wurde von ursprünglich 168 Metern auf insgesamt 251 Meter verlängert und naturnah umgestaltet.

Der neue Verlauf folgt einer mäandrierenden Struktur mit sanften Kurven, flachen Uferzonen und Kiesbänken. Dadurch fließt das Wasser langsamer, es entstehen unterschiedliche Strömungsbereiche und wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Besonders Libellen profitieren von den verbesserten Bedingungen am Gewässer. Auch bei der Umsetzung wurde nachhaltig gearbeitet: Die Steine, die nun die Bachbiegungen strukturieren, stammen aus dem ursprünglichen Landschaftssee und wurden wiederverwendet.

Entlang des Bachlaufs wurden zudem passende Gehölze und Stauden gepflanzt. Nässeverträgliche Pflanzen wie Weiden und Iris-Arten begleiten das Gewässer, auf den höher gelegenen Flächen sorgt eine naturnahe Wildblumenansaat für ein abwechslungsreiches Blütenbild im Jahresverlauf. Das schafft Lebensraum für Insekten und ist zugleich ein schöner Anblick für Besucherinnen und Besucher.

Auch für den Hochwasserschutz hat die Renaturierung Vorteile: Der 1,60 Meter tiefe, geschwungene Bachlauf bietet zusätzlichen Retentionsraum und kann größere Wassermengen aufnehmen. Durch die längere Führung des Gewässers wird der Abfluss verlangsamt, was bei Starkregenereignissen entlastend wirkt.

Langfristig wird sich auch der alte Bachlauf verändern. Er wird durch einen Wall vom neuen Verlauf getrennt und weitgehend trockenfallen. Ein tiefer gelegener Zulauf sorgt aber weiterhin gelegentlich für Wasser, sodass dort ein spezieller Lebensraum entstehen kann – etwa für Insekten wie die Erdwespe.

Ein neuer Rundweg macht den renaturierten Bachlauf im Landschaftspark erlebbar. Zwei Brücken eröffnen den Blick von oben, und direkt am Ufer wurde ein grünes Klassenzimmer eingerichtet. Es soll künftig als Lern- und Begegnungsort für Umweltbildungsangebote dienen.

Die Renaturierung des Kühwasengrabens ist Teil der Daueranlagen der Gartenschau und wurde im Rahmen der Gartenschauförderung zu 90 Prozent durch das Umweltministerium gefördert. Rund 40 Prozent der Fördermittel stammen aus Mitteln der Europäischen Union.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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# Tag der offenen Gartentür 2026: Fünf Gartenparadiese im Landkreis laden zum Entdecken ein

Wer gerne hinter Gartenzäune schaut, Blumen, Stauden, Teiche und kreative Ideen liebt, sollte sich diesen Termin schon einmal vormerken: Am **Sonntag, 28. Juni 2026**, öffnen in Mittelfranken wieder viele private Gärten ihre Pforten – auch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sind diesmal **fünf besondere Gartenanlagen** dabei. Von liebevoll gestalteten Wohngärten bis zur Kleingartenanlage zeigt sich, wie vielfältig Gartengestaltung sein kann. Und natürlich bietet der Tag jede Menge Inspiration für alle, die im eigenen Grün noch ein paar Ideen brauchen.

Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Gartenparadiese **von 10:00 bis 17:00 Uhr** zu besichtigen. Die **offizielle Eröffnung** mit Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** findet um **13:00 Uhr im Garten von Gudrun Baum in Uehlfeld** statt.

Ein großes Dankeschön gilt allen Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern, die ihre privaten Rückzugsorte an diesem Tag für die Öffentlichkeit öffnen. Gleichzeitig bittet das Landratsamt darum, die Privatsphäre zu respektieren und auf Pflanzen und Beete besonders Rücksicht zu nehmen.

## Diese Gärten können besucht werden

**Gudrun Baum**
Parkstraße 42
91486 Uehlfeld
*Am Ortsrand gelegener und vielgestaltiger Wohngarten mit abwechslungsreicher Stauden- und Gehölzpflanzung, großem Gartenteich, Natursteinmauern sowie einer extensiv bewirtschafteten Obstwiese.*

**Heidi Kippenberg**
Neustädter Straße 2, OT Beerbach
91463 Dietersheim
*Die etwa 200 Quadratmeter große Hoffläche wurde von einem Landschaftsgärtner und einer Künstlerin zu einem Kleinod besonderen Charakters umgestaltet.*

**Familie Liane und Reinhard Strauß**
Holzleitenstraße 2
91477 Markt Bibart
*Siedlungsgarten mit Bachlauf und Gartenteich, lauschigen Sitzecken und Feldstein-Mauern. Schlechtes Wetter zum Grillen gibt es dank des Grillpavillons nicht mehr.*

**Familie Heike und Klaus Schlepper**
Falkenweg 14
91466 Gerhardshofen
*In der Metamorphose befindlicher Naturgarten mit einer Vielzahl an Stauden und Kräutern und einem Gartenteich. Den Wildbienen gefällt es im neu angelegten Sandarium.*

**Vereinseigene Kleingartenanlage**
Am Ende der Karl-Schirmer-Allee
91438 Bad Windsheim
*Kleingartenanlage mit 26 Parzellen zu je etwa 200 Quadratmetern. Die individuell angelegten Gärten werden von den Vereinsmitgliedern als Freizeit- oder Gemüsegarten genutzt.*

Wer selbst seinen Garten einmal beim „Tag der offenen Gartentür“ zeigen möchte, kann sich an den Kreisfachberater **Richard Krämer** am Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim wenden: **Tel. 09161 92-4111** oder per E-Mail an **richard.kraemer@kreis-nea.de**.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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## Landkreis NEA sucht familienfreundliche Betriebe: Mit dem Familienpakt Bayern Vereinbarkeit stärken

Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Beschäftigte längst ein entscheidendes Thema – erst recht in Zeiten des Fach- und Arbeitskräftemangels. Genau hier setzt der Familienpakt Bayern an und unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dabei, familienfreundliche Strukturen im Betrieb aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Auch Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim sind herzlich eingeladen, dem Familienpakt Bayern beizutreten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und bringt einige Vorteile mit sich: ein bayernweites Netzwerk familienfreundlicher Arbeitgeber, kostenlose Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangebote sowie aktuelle Infos rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu kommt die Möglichkeit, das Familienpakt-Logo für die eigene Unternehmenskommunikation zu nutzen und sich als familienfreundlicher Arbeitgeber sichtbar zu machen.

Die Anmeldung ist unkompliziert und online in wenigen Minuten erledigt.

**Jetzt registrieren:**
www.familienpakt-bayern.de/registrierung-fuer-mitglieder

**Save the Date:** Neue Mitglieder aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim werden am **26. Juni 2026** von Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf sowie Landrat Dr. Christian von Dobschütz persönlich begrüßt.

Bei Fragen hilft die Servicestelle des Familienpakts Bayern gerne weiter unter Telefon **089 5790-6280** oder per E-Mail an **servicestelle@familienpakt-bayern.de**.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / familenpakt-bayern.de

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## Landratsamt und mehrere Einrichtungen am 17. Juni wegen Betriebsausflug geschlossen

Wer an diesem Tag etwas beim Landratsamt erledigen möchte, sollte besser umplanen: Am Mittwoch, 17. Juni 2026, bleibt das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim samt Gesundheitsamt wegen des diesjährigen Betriebsausflugs geschlossen. Betroffen sind auch mehrere Außenstellen und Einrichtungen im Landkreis.

Geschlossen bleiben an diesem Tag außerdem alle Kfz-Zulassungsstellen, der Kreistourismus in Scheinfeld, die VHS-Geschäftsstelle, die Kreisbücherei Bad Windsheim sowie die Deponie und der Kompostplatz Uffenheim.

Keine Sorge: Nicht alles macht einen Ausflug. Die übrigen Einrichtungen der Abfallwirtschaft, also die EVA Dettendorf, alle Wertstoffhöfe und die weiteren Kompostplätze, sind regulär geöffnet. Auch die Kreisbüchereien in Neustadt a. d. Aisch und Scheinfeld haben wie gewohnt geöffnet, ebenso fährt der Bücherbus planmäßig.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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**Kreisbücherei stellt E-Ausleihe um: Ab 1. Juli mit neuem Anbieter und neuen Vorteilen**

Wer in der Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim angemeldet ist, kann schon lange nicht nur Bücher, Zeitschriften oder Hörmedien vor Ort ausleihen, sondern auch digital lesen und hören. Jetzt steht bei der E-Ausleihe eine wichtige Änderung an: Ab dem 1. Juli wechselt die Kreisbücherei beim Verbund E-Ausleihe-Franken vom bisherigen Anbieter „onleihe“ zum neuen Anbieter „OverDrive“. Für Nutzerinnen und Nutzer soll der Umstieg dabei möglichst unkompliziert verlaufen.

Die gute Nachricht zuerst: Die bekannte Internetadresse **www.e-ausleihe-franken.de** bleibt bestehen. Auch die bestehenden Nutzerkonten werden übernommen, sodass man sich weiterhin mit den gewohnten Zugangsdaten anmelden kann.

Mit dem Wechsel kommen auch einige Verbesserungen. So erhält die Plattform nicht nur ein neues Erscheinungsbild und bessere Suchfunktionen. Besonders praktisch ist auch, dass **E-Zeitschriften sofort verfügbar sind** – ganz ohne Vormerkung oder Wartezeit.

Darüber hinaus können künftig **alle E-Medien vorzeitig zurückgegeben** werden, also auch Hörbücher. Ebenfalls neu: **Alle Medien lassen sich verlängern**, sofern sie nicht bereits von anderen vorgemerkt wurden. Das war in dieser Form bislang nicht möglich.

Wichtig für alle, die bisher die **onleihe-App** genutzt haben: Für den neuen Service muss künftig die App **„Libby“** aus dem Play Store oder App Store heruntergeladen werden.

Allerdings gibt es beim Wechsel auch ein paar Einschränkungen. **Merkzettel und Vormerkungen** können leider nicht in das neue System übernommen werden. Außerdem werden **nicht alle bisher verfügbaren Titel** auch beim neuen Anbieter zu finden sein. Dafür erweitert sich das Angebot an anderer Stelle um zahlreiche neue Medien.

Bei Fragen zum Umstieg stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim gerne zur Verfügung.

*Kommentar der Redaktion:*
Digital lesen, hören und schmökern wird damit im Landkreis nochmal ein Stück komfortabler. Gerade die sofort verfügbaren E-Zeitschriften und die Möglichkeit zur Verlängerung dürften viele freuen. Ein bisschen lästig ist natürlich, dass Merkzettel und Vormerkungen verschwinden – aber seien wir ehrlich: Manche digitale Merkliste war sowieso schon länger als die eigentliche Sommer-Leseliste. Wichtig ist vor allem: rechtzeitig die neue App **Libby** installieren, dann klappt der Wechsel deutlich entspannter.

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Ein herzliches Dankeschön an unsere Leserinnen und Leser
Vor etwas mehr als einem halben Jahr ist NaAZA – Neues an Aurach, Zenn und Aisch an den Start gegangen. Damals war es eine Idee: Menschen in unserer Heimatregion schnell, verständlich und zuverlässig darüber zu informieren, was vor ihrer Haustür passiert.

Heute dürfen wir auf die ersten Monate mit großer Freude zurückblicken.

Mehr als 1.000 Menschen folgen NaAZA auf Facebook, dazu kommen bereits über 400 Follower auf Instagram. Unsere Website wird täglich von mehr als 50 Besucherinnen und Besuchern aufgerufen. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit dem Start bereits mehr als 800 Beiträge veröffentlicht haben – das entspricht einem Durchschnitt von über vier Berichten pro Tag.

Diese Zahlen wären ohne euch nicht möglich.

Jeder Klick, jedes Like, jeder Kommentar und jede Nachricht zeigen uns, dass lokaler Journalismus und Informationen aus unserer Heimat nach wie vor wichtig sind. Ob Vereinsleben, Kommunalpolitik, Veranstaltungen, Feuerwehr, Kultur, Sport oder Geschichten aus dem Alltag – gemeinsam machen wir sichtbar, was unsere Region ausmacht.

Für uns sind die bisherigen Erfolge kein Grund, uns auszuruhen. Im Gegenteil: Sie sind Ansporn, noch besser zu werden. Wir arbeiten bereits an neuen Formaten, zusätzlichen Berichten, weiteren Veranstaltungsinformationen und vielen Ideen, um euch künftig noch umfassender und aktueller zu informieren.

Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Informationen aus der Region für die Region.

Vielen Dank für euer Vertrauen, eure Unterstützung und dafür, dass ihr NaAZA zu dem macht, was es heute ist.

Wir freuen uns auf die kommenden Monate – und hoffen, dass noch viele weitere Leserinnen und Leser den Weg zu NaAZA finden.

Euer NaAZA-Team

Christian Pöschl

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**Familienfreundliche Betriebe gesucht: Landkreis wirbt für Beitritt zum Familienpakt Bayern**

Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Beschäftigte heute ein wichtiges Thema – und für Unternehmen längst ein echter Standortvorteil. Deshalb macht das Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim aktuell auf den Familienpakt Bayern aufmerksam und lädt Betriebe aus dem Landkreis zum Mitmachen ein.

Der Familienpakt Bayern unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bereits seit dem Jahr 2014 dabei, familienfreundliche Arbeitsbedingungen im eigenen Betrieb aufzubauen und weiterzuentwickeln. Hinter der Initiative stehen die Bayerische Staatsregierung, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie der Bayerische Handwerkstag (BHT).

Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim können dem Familienpakt kostenfrei beitreten. Die Mitgliedschaft bringt mehrere Vorteile mit sich. Dazu zählen der Zugang zu einem bayernweiten Netzwerk familienfreundlicher Arbeitgeber, kostenlose Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangebote sowie aktuelle Informationen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Außerdem dürfen Mitglieder das Logo des Familienpakts für ihre eigene Kommunikation nutzen und werden als familienfreundlicher Arbeitgeber auf den Kanälen des Familienpakts sichtbar.

Die Anmeldung ist nach Angaben des Landratsamtes unkompliziert und in wenigen Minuten online möglich.

**Jetzt registrieren:**
www.familienpakt-bayern.de/registrierung-fuer-mitglieder

Ein weiterer Termin steht bereits fest: Neue Mitglieder aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim werden am **26. Juni 2026** von Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf und Landrat Dr. Christian von Dobschütz persönlich begrüßt.

Bei Fragen hilft die Servicestelle des Familienpakts Bayern weiter:
Telefon **089 5790-6280**
E-Mail **servicestelle@familienpakt-bayern.de**

**Kommentar der Redaktion:**
Familienfreundlichkeit ist längst kein nettes Extra mehr, sondern für viele Arbeitnehmer ein entscheidender Punkt bei der Jobwahl. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel kann es für Unternehmen im Landkreis ein echter Vorteil sein, wenn flexible und familiennahe Lösungen angeboten werden. Oder anders gesagt: Wer gute Leute halten will, sollte nicht nur an den Obstkorb denken, sondern auch daran, wie Alltag, Kinderbetreuung und Beruf zusammenpassen.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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Eiderdschwing

Fünf Tage Kerwa, Musik und Festzelt: In Neidhardswinden wird ab 18. Juni wieder groß gefeiert. Die Freiwillige Feuerwehr lädt zur 45. Zeltkerwa ein – mit Bieranstich, Kärwabaum, Frühschoppen und Partyabend. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Los geht es am Donnerstag, 18. Juni 2026, ab 17 Uhr mit der traditionellen Schlachtschüssel. Ab 19 Uhr übernimmt der Musikzug Emskirchen den Kirchweihauftakt. Am Freitag, 19. Juni, stellen die Ortsburschen ab 17.30 Uhr den Kärwabaum auf. Danach folgt der Bieranstich durch Sandra Winkelspecht, ehe ab 19 Uhr Stimmungs- und Tanzmusik angesagt ist.

Der Samstag, 20. Juni, startet ab 14 Uhr mit dem Zeltbetrieb. Am Abend bringt der Weisendorfer Soundexpress Partystimmung nach Neidhardswinden. Dazu wird ein WM-Spiel als „Silent Viewing“ live gezeigt. Am Sonntag beginnt die Kerwa um 9.30 Uhr mit dem Kirchweihgottesdienst. Danach spielt die Feuerwehrkapelle Dürrnbuch zum Frühschoppen. Nach dem Mittagstisch gibt es einen Familiennachmittag, ab 18 Uhr sorgt Ernst Scherzer für Unterhaltung.

Zum Abschluss lädt die Feuerwehr am Montag, 22. Juni, ab 10 Uhr zum Weißwurstfrühschoppen ein. Nach dem Mittagstisch spielen am Abend „Die Partykracher“ zum Finale auf. Während der gesamten Kerwa gibt es Essen, Getränke, Schausteller und Fahrgeschäfte direkt am Festzelt.

Für die Region rund um Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Emskirchen und Neustadt an der Aisch ist die Zeltkerwa damit wieder ein fester Termin im Juni. Gefeiert wird in Neidhardswinden von Mittwoch bis Sonntag, 18. bis 22. Juni – mit viel Tradition und jeder Menge Stimmung.

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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**Kostenfreie Gründerberatung im Landratsamt: Hilfe für Geschäftsideen und junge Unternehmen**

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit plant oder mit einem jungen Unternehmen vor neuen Herausforderungen steht, bekommt im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim bald wieder praktische Unterstützung an die Hand. Im Landratsamt Neustadt a.d.Aisch findet Anfang Juni eine kostenfreie Beratungsveranstaltung für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen statt.

Die Veranstaltung wird am **Dienstag, 09. Juni 2026, von 14:00 bis 17:00 Uhr** im **Landratsamt Neustadt a.d.Aisch** angeboten.

Das Beratungsangebot richtet sich vor allem an Menschen mit einer konkreten Geschäftsidee sowie an junge Unternehmen, die Fragen zum Aufbau oder zur Weiterentwicklung ihres Betriebs haben. In **vertraulichen Einzelgesprächen** gibt es praxisnahe Unterstützung zu wichtigen Themen wie:

– Businessplanung
– Finanzierung und Fördermöglichkeiten
– Vertrieb und Marketing
– Organisation und Unternehmensführung
– Unternehmensnachfolge

Durchgeführt wird die Beratung gemeinsam mit den **AktivSenioren Bayern e.V.**. Dahinter steht ein Netzwerk aus ehemaligen Unternehmern und Führungskräften, die ihre langjährige Erfahrung ehrenamtlich weitergeben. Die Beratung ist dabei **unabhängig, vertraulich und kostenfrei**.

Da die Gespräche individuell geplant werden, ist eine **Anmeldung bis spätestens Montag, 08.06.2026**, notwendig.

Interessierte können sich per E-Mail an **wirtschaft@kreis-nea.de** anmelden. Im Anschluss wird ein persönlicher Gesprächstermin vergeben.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
**(c):** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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# Wegen Hitlergruß vor Gericht

## Vier Zeugen und Videoaufnahme bringen nur teilweise Klarheit – beim zweiten Mal sah das Gericht die Grenze überschritten

**Neustadt/Berlin Windsheim** – War es nur eine abwehrende Geste oder doch ein strafbarer Hitlergruß? Mit dieser Frage hat sich das Amtsgericht Neustadt an der Aisch beschäftigt. Im Mittelpunkt stand ein Vorfall in der Franken-Therme Bad Windsheim aus dem Mai des vergangenen Jahres. Mehrere Zeugen und eine Videoaufnahme der Überwachungskamera sollten Licht ins Geschehen bringen – am Ende kam das Gericht zu einem klaren Ergebnis: Beim zweiten Armheben lag nach Auffassung von Richter und Staatsanwaltschaft eine Straftat vor.

Nach Angaben eines Zeugen, der den Vorfall später auch zur Anzeige brachte, hatte er im Foyer der Therme auf seine Frau gewartet, als ein Mann an der Kasse laut geworden sei. Schließlich sei dieser unvermittelt auf ihn zugegangen, habe ihn massiv beschimpft und sich später sogar provokant mit dem bekleideten Hinterteil zu ihm gedreht. Diese Szene war laut Gericht auch auf der Videoaufnahme aus dem Ausgangsbereich zu erkennen.

Der 50-jährige Zeuge sagte vor Gericht außerdem aus, dass der Angeklagte nicht nur einmal, sondern ein weiteres Mal den Hitlergruß gezeigt habe. Gerade das Video spielte in der Verhandlung eine wichtige Rolle. Richter Dr. Sebastian Grimm betonte, dass man nicht in die Köpfe der Beteiligten schauen könne – deshalb sei die Aufnahme als Beweismittel besonders wichtig gewesen.

Der 44-jährige Angeklagte, ein deutsch-türkischer Mann, wies den Vorwurf entschieden zurück. Er erklärte, er gehöre nicht zur rechtsextremen Szene und verwies dabei auch auf seinen Migrationshintergrund. Gemeinsam mit seiner Verteidigerin machte er geltend, dass es sich bei den Armbewegungen lediglich um Abwehrgesten gehandelt habe. Hintergrund sei ein Eifersuchtsstreit mit seiner Freundin gewesen, in den sich der Zeuge eingemischt habe. Auch die Freundin des Angeklagten bestätigte diese Darstellung und beschrieb ihn als temperamentvollen Menschen, der viel gestikuliere.

Auf den Videoaufnahmen war laut Gericht zu sehen, dass der Angeklagte den Arm insgesamt dreimal hob. Die Bewertung dieser Bewegungen stand im Zentrum der Verhandlung. Während die Verteidigung auf missverständliche Gesten plädierte, blieb der Zeuge bei seiner Darstellung: Der Mann sei in Rage gewesen und habe eindeutig den Hitlergruß gezeigt.

Im Prozess wurden außerdem ein Polizeibeamter und eine Mitarbeiterin der Therme als Zeugen gehört. Letztere konnte nur angeben, dass der Angeklagte wohl alkoholisiert gewesen sei. Auch die Verteidigung verwies auf die mögliche enthemmende Wirkung von Alkohol. Der Angeklagte selbst erklärte, er könne sich an den Vorfall nicht erinnern.

Staatsanwalt Dennis Reizammer forderte eine Verurteilung zu 90 Tagessätzen wegen Beleidigung und der Verwendung eines Kennzeichens verfassungswidriger Organisationen. Nach seiner Einschätzung sei vor allem die zweite Armbewegung eindeutig strafbar gewesen. Richter Grimm folgte dieser Linie im Kern. Er hielt es für möglich, dass der Angeklagte nach einer ersten Bewegung vom Zeugen angesprochen wurde und dann mit einer zweiten Geste bewusst verdeutlichen wollte, wie ein Hitlergruß aussieht.

Das Gericht verurteilte den 44-Jährigen schließlich zu **60 Tagessätzen à 60 Euro**. Der Mann war bislang nicht vorbestraft und war auch zuvor nicht als Rechtsextremist in Erscheinung getreten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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